Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von rewa:

Jim und sein schmerzvolles Leben

Schmale Pfade von Alice Greenway

Jim Kennoway, einst ein angesehener Ornithologe, der einsam und verbittert zurückgezogen auf einer Insel vor Main lebt, erhält überraschend Besuch von einem ungewöhnlichen Mädchen. Cadillac Baketi, ist die Tochter von Tosca, der mit ihm 1943 während des Pazifikkrieges japanische Schiffe ausgespäht hat.

Cadillac möchte im Herbst ihr Medizinstudium beginnen und die Sommermonate bei ihm in seinem Sommerhaus verbringen.
So beginnt die Geschichte eines Mannes, dessen Leidenschaft, die Vogelkunde, sein ganzes Leben begleitet hat. Über diese hat er auch eine tiefe Beziehung zu Tosca aufgebaut, vor allem, als er diesem als Junge ein Präparationsbesteck schenkt. In ihm hat Jim einen treuen Freund gefunden. Als Insulaner der Salomonen war Tosca als Führer und Kundschafter tätig und hat Jim oft überrascht mit welchen einfachen Mitteln er ihm immer wieder verschiedenste Vögel zum präparieren gebracht hat.
In immer wiederkehrenden Rückblenden erfährt man auch von Jims Jugend, die geprägt war von der Lieblosigkeit seines Großvaters und eines tragischen Bootsunfalls des Bootsführers Pieter, zu dem er eine tiefe Beziehung hatte.
Jim leidet sehr unter dem Tod seiner Frau Helen und unter seiner Bein Amputation. Er macht jeden für seine Trauer und seinen Schmerz verantwortlich. Die schlimmen Kriegserlebnisse möchte er hinter sich lassen, aber durch den Besuch Cadillacs kommen Erinnerungen hoch, die er schon vergessen glaubte. Die Geister der Vergangenheit holen ihn immer wieder ein, bis es zum bitteren Ende kommt.
Der Roman ist geprägt durch die leisen Töne und die Einfachheit der Sprache. Es gibt viele Naturbeschreibungen und vor allem für Interessierte der Vogelkunde, sehr viele detaillierte Erklärungen über Aussehen, Eigenarten? der Tiere. Das und der Umstand, dass die Geschichte sich sehr langsam aufbaut, haben bei mir leider nicht wirklich den Funken überspringen lassen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von rewa

Rezensionen von Gudrun67:

Lehrreiches, spannendes und hochemotionales Buch - nicht nur über Huntington, sondern einfach übers Leben selbst

Ein guter Tag zum Leben von Genova Lisa

Die Autorin schafft es, mich vom Anfang bis zum Ende des Buches mit ihrer starken Aussagekraft zu flashen.



Oft habe ich mich dabei ertappt, wie ich vor Mitgefühl oder Trauer die Luft angehalten habe. Aber, genauso oft musste ich vor mich hinschmunzeln und habe den Lebensmut und die Hoffnung im Buch gespürt.

Den Kapiteln hat Lisa Genova die jeweils passenden Erläuterungen zur Huntington-Krankheit vorangestellt. Diese machen das Buch qualitativ extrem wertvoll.

Jeder Leser, auch diejenigen, die wie ich bisher noch nie etwas von der Krankheit gehört oder gelesen haben, können dadurch die Auswirkungen und das Ausmaß derselbigen intensiv verstehen und begreifen.



Selbst bei vermeintlich "kleinen" Szenen schafft es die Autorin, Spannung aufzubauen.

Die Darstellungen, wie auch die Herleitungen und Hintergründe dazu sind präzise und lebensnah. Die Schilderungen der Ortschaften oder sonstiger Begebenheiten versetzen den Leser direkt dorthin.



Das Buch handelt von Joe, einem Familienvater, der als Polizist sein Auskommen hat. Er geht voll und ganz in seinem Job auf. Doch mit der Zeit wird seinem Umfeld klar, dass an seinem Verhalten etwas "aus dem Ruder" läuft. Hier wird dann das Leben der Familie komplett auf den Kopf gestellt und es ist nichts mehr so wie früher.



Durch die bildhaften Vergleiche, die aus vielen möglichen Lebenslagen gezogen werden, ist das ohnehin schon phantastische Buch nochmal so lebhaft und flüssig geschrieben.



Ausserdem lockern diese Darstellungen das Geschehen auf und schaffen trotz des traurigen und ernsten Hintergrundes ein hofnungsvolles Bild.



Dazu trägt auch der Zusammenhalt, der hier unter den Familienmitgliedern und auch Freunden herrscht, bei.





Mein Fazit: Lehrreiches, spannendes und hochemotionales Buch - nicht nur über Huntington, sondern einfach übers Leben selbst

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Gudrun67

Rezensionen von Gudrun67:

Kriminalroman, der nach einer kurzen Einlesephase Spannung, Humor und Satire bietet

Das Schlossgespinst von Hans-Henner Hess

Der Schreibstil war für mich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Aber, nach einer kurzen "Einlesephase" fand ich den ironisch-satirischen Stil zum Schmunzeln und gut zu lesen.

Hier wird deutlich, dass der Autor mit den Paragrafen und deren Machern "ein Hühnchen rupfen" will, was ich persönlich wirklich witzig finde.

Ausserdem tragen auch die Fußnoten dazu bei, die dem Ganzen noch das gewisse Etwas zufügen.

Sehr interessant fand ich die Gewohnheiten, die in Ostdeutschland gang und gäbe waren und die der Autor immer wieder gekonnt dargestellt hat.



Das Buch handelt vom Anwalt Fickel, der denkt, dass er während der Hitzeperiode "einen faulen Lenz" schieben kann. Aber, weit gefehlt, denn plötzlich überschlagen sich die Dinge und er muss einen Mordfall und diverse andere Dilemma auflösen. Wird ihm das mit Hilfe einiger Mitbürger und der Polizei gelingen?



Mein Fazit: Kriminalroman, der nach einer kurzen Einlesephase Spannung, Humor und Satire bietet

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Gudrun67

Rezensionen von elafisch:

Das Leben als Weg

Der goldene Sohn von Shilpi Somaya Gowda

Dieses Buch erzählt uns die Geschichte von Anil Patels Leben. Wie er seinen Weg von einem Jungen aus einem indischen Dorf hin zu einem Arzt an einem der größten Krankenhäuser der USA geht. Aber auch Leena, seine Kindheitsfreundin, begleiten wir und müssen erfahren wie wenig selbstbestimmt das Leben eines indischen Mädchens vom Land doch ist.

Shilpi Somaya Gowda hat es geschafft einen unterhaltsamen Roman zu schreiben und dennoch sehr ernste Themen darin an zu sprechen: das Leben zwischen zwei Kulturen, Rassismus oder auch die Mitgift Tradition, die sich trotz Gesetzen nicht unterbinden lässt. Mit viel Gefühl und einer besonderen Beobachtungsgabe schildert uns Shilpi Somaya Gowda das Leben in Indien, aber auch die besonderen Herausforderungen der Integration in einem fremden Land. Ihr Schreibstil hat selbst bei schwierigen Themen eine Leichtigkeit, die mich das Buch in kürzester Zeit verschlingen lies.
Das Einzige womit ich hin und wieder meine Schwierigkeiten hatte waren die abrupten Zeitsprünge von einem Abschnitt zum nächsten.

Von mir gibt es auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von elafisch

Rezensionen von HEYN Leserunde, Barbara Maria Angerer:

Fremd, berührend und wunderschön

Am Ende bleiben die Zedern von Jarawan Pierre

Das Buch von Pierre Jarawan hat sich vor mir ausgebreitet, wie ein neues Land, in das ich vorsichtig und neugierig meine Füße setzte. Pauschales Zeitungswissen von außen mitbringend, bin ich in eine fremde Welt eingetaucht, geführt durch eine blumige, bunte und weitschweifige Sprache und konfrontiert mit Geschichten und Schicksalen, die mir gänzlich fremd sind.

Ich habe mich berühren und mitreißen lassen, von der Geschichte einer Flüchtlingsfamilie in Deutschland und deren Suche nach den Wurzeln im Libanon, verwoben mit dem Versuch von Erklärungen für unerklärbare Kriegshandlungen. Ein Buch passend zum Puls der Zeit und dabei leise, überraschend und wunderschön!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde, Barbara Maria Angerer

Rezensionen von thora:

Humorvoller Ratgeber für Frauen

Hinten sind Rezepte drin von Bauerfeind Katrin

Inhalt:
Kann ich emanzipiert sein und trotzdem ohne Unterwäsche in die Stadt?Bin ich schon eine moderne Frau, nur weil ich nicht kochen kann?Kriege ich in einer Beziehung auch Treuepunkte?Muss es in Frauenbüchern eigentlich immer um Männer, Mode und Cellulite gehen?Wenn Sie solche Fragen mögen, werden Sie in diesem Buch viel Spaß haben.

Klar, für den Preis dieses Buchs können Sie sich auch einen dünnen Thomas Mann kaufen oder zwei Hemingways, also echte Nobelpreisträger, oder eine gebrauchte Bibel, also praktisch das Wort Gottes, aber überall da steht wenig über Frauen, und schon gar nichts Lustiges oder nicht viel Wahres ?Katrin Bauerfeind erzählt in ihrem neuen Buch, was es heutzutage heißt, eine Frau zu sein: mit Witz, aber ernstgemeint, ohne Quote und Aufschrei, aber auch ohne Drumrumreden. Es geht um Playmobilfrisuren, Wellnesswahnsinn, schlechten Sex und gute Freunde und um Männer, Mode, Cellulite. Und hinten sind natürlich keine Rezepte drin ? (Quelle: Amazon.de)

Meine Meinung:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Thematik ist interessant und lässt sehr mir sehr viel Platz für eigene Gedanken. Der Schreibstil ist sehr fesselnd und kurzweilig. Die kurzen Kapitel lassen einen einfach durch das Buch rasen. Mir hat der humorvolle und etwas sarkastisch angehauchte Umgang mit der modernen Thematik sehr gut gefallen. Die Beispiele haben mich oft an selbst Erlebtes erinnert. Bei vielen Szenen musste ich schmunzeln und hab mir gedacht "Wo sie recht hat, hat sie recht!". Der Sinn des Buches habe ich am Anfang nicht ganz durchschaut. Es war mir zu sehr im humoristischen Segment angesiedelt und ich habe bei dem Begriff Sachbuch an ein trockenes und ernstes Buch gedacht. Nachdem ich es einfach nicht ganz so ernst genommen habe hat es mir doch sehr gut gefallen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von thora

Rezensionen von Heyn Leserunde Elisabeth Del Carlo:

Bildreich, emotional und topaktuell!

Am Ende bleiben die Zedern von Jarawan Pierre

Emotional und reich an Bildern, historisch und zeitgeschichtlich interessant ist diese Familiengeschichte vor dem Hintergrund des Libanon- Konfliktes. Wie eine klassische Familiengeschichte, die als Rahmen für die Selbstfindung des Protagonisten dient, bietet dieser Roman nicht nur interessante Infos über das Leben in dieser Region des Nahen Ostens sondern auch alles was so noch dazugehört: Liebe und Leid, Freundschaft, Missverständnisse und Familienkonflikte usw.

Am Anfang etwas langatmig zu lesen aber es lohnt sich dran zu bleiben. Empfehlenswert!!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Heyn Leserunde Elisabeth Del Carlo

Rezensionen von yesterday:

Spannend und realistisch

Wald der Toten von Robert C. Marley

Dass, wie man vor dem eigentlichen Beginn der Geschichte erfährt, sie teilweise auf einer wahren Begebenheit basiert, lässt einen als Leser mit gemischten Gefühlen beginnen. Gewalt in gänzlich fiktiven Büchern zu lesen, ist zwar oft erschreckend, aber immer wieder tröstet der Gedanke, dass ja alles bloß erfunden sei.

Hier kann man sich nie sicher sein, was Erfindung und was doch Wahrheit dabei ist. Das bringt eine ganz eigene Spannung und Dynamik in den Thriller hinein.
Zu Beginn ist vom Entführer nur als ?er? die Rede, ungefähr zur Mitte des Buches wird dann auch sein Name erwähnt. Zuerst wunderte mich das, aber da er dann bald eine Handlung begeht, die ihn ohnehin entlarven könnte, ist das wohl so geplant. Er kommt, wie in den meisten solcher Entführungsfälle, aus dem Umfeld des Opfers
Auch wenn man spätestens dann den Täter kennt, bleibt das Buch spannend, denn man möchte einerseits, dass Fran entkommt und will andererseits ja wissen, wie die Polizei den Täter denn dann doch schnappt.
?Wald der Toten? ist als Geschichte gut aufgebaut, auch der Schreibstil passt zu so einem Thriller, der ja spannend, aber unblutig ist. Die Personen sind greifbar und handeln logisch. Ich hätte mir mehr und längere Zwiegespräche zwischen Fran und ihrem Entführer gewünscht, um einen besseren Einblick in dessen Seele zu bekommen, er bleibt leider etwas flach.
Auch wurden ein paar interessant Nebenhandlungen angesprochen, die aber leider nicht weiter verfolgt wurde und doch sehr interessant hätten sein können: Miriams Schwester und das Haus kommen eher zu Beginn stärker vor, dann gar nicht mehr; es wird bekannt, dass die Familie von Fran einen Privatdetektiv anheuert, aber dann wird nichts mehr darüber erwähnt. Da wäre noch Potential gewesen, die Geschichte auszubauen und viel eigene Phantasie spielen zu lassen. Was mich sehr stutzig machte: ein Mal ruft Fran ihren Bruder Frank an, wovon die Polizei aber anscheinend nie etwas erfährt ? und auch der Rest der Familie nicht, soweit ich das erkennen konnte. Hier tat sich ein neuer Handlungsstrang auf, wurde aber dann schon wieder fallengelassen, sehr schade.
Von Fehlern, die Rechtschreibung betreffend, ist dieses E-Book grundsätzlich eher verschont geblieben, jedoch gibt es zwei Namen, die in zwei Schreibweisen vorkommen: Marcus/Markus und Breckenridge/Breckinridge. Schade, dass dies nicht vorher aufgefallen ist.
Das Cover passt gut zur Atmosphäre der Geschichte, auch der Titel wird im Verlauf der Handlung näher erklärt.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von yesterday

Rezensionen von bromer65:

Freundschaft in schweren Zeiten

Wald der Toten von Robert C. Marley

"Meine amerikanische Freundin" von Michèle Halberstadt ist als Taschenbuch am 30.11.2015 im Ullstein Verlag erschienen.
Das mit 152 Seiten sehr kurze Buch kostet 9,99 Euro.
Das Cover zeigt in warmen, angenehmen Farben einen bekleideten Frauenkörper.

Buchbeschreibung:
Sie sind enge Freundinnen, obwohl die eine in Paris, die andere in New York lebt.

Doch dann verändert ein Anruf aus Manhattan plötzlich alles: Molly liegt im Koma.
Als sie aufwacht, halbseitig gelähmt und mit eingeschränktem Gedächtnisvermögen, zieht sie sich dorthin zurück, wo kaum jemand sie noch erreicht. Alle Versuche der Erzählerin, die starke, kämpferische Molly mit dem sprühenden Geist ins Leben zurückzuholen, laufen ins Leere. Ein einfühlsamer Roman über die starken Bande der Freundschaft ? und den Schmerz ihres Verlustes.

Das Buch:
Eine nicht dem Namen nach bekannte Französin (man erfährt nur, dass ihr Vorname mit einem "M" beginnt) beginnt, ihre Gedanken in einem Tagebuch festzuhalten, als urplötzlich ihre beste Freundin, die lebenslustige New Yorker Filmagentin Molly, wegen einem Gehirn-Aneurysma ins Koma fällt.
Beide Frauen verbindet der Beruf, oft haben sie sich auf Filmfesten getroffen.
Die französische Ich-Erzählerin lässt den Leser an ihrer Hilflosigkeit teilhaben. Denn von einem Tag auf den anderen ist nichts mehr, wie es war. Mehrere Monate lang liegt Molly im Koma, ob sie je wieder erwachen wird, steht in den Sternen. Banges Warten beginnt, die Französin bespricht Bänder, die Molly im Krankenhaus vorgespielt werden. Ihre Gefühle hält die Französin in einem Tagebuch fest.
Nach Monaten wacht Molly tatsächlich wieder auf, aber sie ist nicht mehr die Alte. Sie muss sich mit einer halbseitigen Lähmung, dem Rollstuhl und eingeschränktem Gedächtnis abfinden und zieht sich deshalb sehr zurück.

Meine Meinung:
Das Buch hat mich sehr nachdenklich zurückgelassen, es ist definitiv keine leichte Kost. Ehrlich gesagt fehlen mir die richtigen Worte, um es zu beschreiben.
Es beschreibt eine Geschichte aus dem Leben, wie sie jederzeit jedem von uns passieren kann. Was passiert, wenn aus heiterem Himmel jemand krank wird und nicht mehr gesund wird?
Über die Schwierigkeiten, die auftreten können, erzählt dieses Buch.
Man sollte sich die Zeit nehmen, das Buch in Ruhe zu lesen und sich seine Gedanken darüber zu machen. Mich lässt die Geschichte bis heute nicht in Ruhe.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von bromer65

Rezensionen von bromer65:

Für (vegane) Naschkatzen und solche die es werden wollen

Vegane Dessertträume von Brigitte Bach

Das Buch "Vegane Dessertträume" von Brigitte Bach aus dem Löwenzahn Verlag ist seit dem 12.01.2016 erhältlich. Es hat 144 Seiten und kostet 17,90 Euro.
Das Cover zeigt in ansprechenden Farben einige der Köstlichkeiten, die im Buch präsentiert werden. Der feste Buchdeckel ist abwischbar (gut für die Küche), die Innenseiten sind aus dickem, griffigem Papier.

Am Anfang gibt uns Frau Bach einen Überblick über die wichtigsten Zutaten, die für vegane Desserts benötigt werden: Vom Binde- und Geliermittel über Mehle, Nüsse, pflanzliche Milch bis zum Triebmittel erfährt der Leser alles Nötige. Frau Bach weist auch darauf hin, wo sich eventuell nicht vegane "Stolperfallen" auftun könnten.
Tipps zu Dekoration der süßen Köstlichkeiten, Eisherstellung, Arbeitsgeräten und -material folgen.

Die Rezepte sind in 5 Abschnitte unterteilt:
ZUM LÖFFELN (Cremes, Pudding usw.)
ZUM HERZERWÄRMEN (warme Dessert wie süße Knödel, Strudel)
ZUM SCHWELGEN (Kuchen & Co.)
ZUM DAHINSCHMELZEN (eisige Leckereien)
ZUM STIBITZEN (Konfekt + Cookies)

Die Rezepte sind außerdem gekennzeichnet, es gibt die Varianten SOJAFREI, GLUTENFREI, ALTERNATIV GESÜßT, LÄSST SICH GUT VORBEREITEN und UNKOMPLIZIERT.
Jedes der Rezepte hat eine Kennzeichnung, so dass man schon auf den ersten Blick sieht, wo man das Dessert einordnen kann.

Zu jedem der Rezepte gibt es ein ansprechendes Foto, die Zutatenliste, eine ausführliche Beschreibung der Arbeitsschritte, Mengen- bzw. Portionsangaben.
Tipps zum Rezept gibt es ebenfalls.
Angaben zur Zubereitungszeit und Kalorienangaben fehlen hingegen.

Zum Schluss des Buches gibt es noch einen Küchendolmetscher (österreichisch-deutsch), wo z.B. Germ, Obers oder Ribisel übersetzt werden.
Die Rezepte lassen sich nach dem Namen, nach Zutaten oder auch nach bestimmten Kennzeichen suchen (z.B. sojafrei).

Bei der Zubereitung der Desserts sind bei uns keine Schwierigkeiten aufgetreten, das Tausendundeine Nacht-Pannacotta, die Limetten-Joghurt-Creme oder das Himbeer-Cashew-Konfekt sind bereits zu Lieblings-Nachspeisen erklärt worden.
Die Zutaten waren alle ohne Schwierigkeiten in unserem kleinen Städtchen zu bekommen.
Aus meiner Küche ist das Buch nicht mehr wegzudenken, ich kann es guten Gewissens jedem, der Süßes liebt und sich mit veganer Ernährung befasst, empfehlen. Auch für Allergiker eignet sich das Buch hervorragend.
Volle Punktzahl !!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von bromer65