Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lunamonique:
Der goldene Sohn
Der goldene Sohn von Shilpi Somaya Gowda
Bekannt wurde Shilpi Somaya Gowda durch ihren Roman ?Geheime Tochter?. Die Inspiration zu ihrem neuesten Werk ? Der goldene Sohn? fand die Autorin während ihrer Arbeit in einem indischen Waisenhaus. Der Bauernsohn Anil verlässt sein Heimatdorf, um in den USA seinen Traum zu verwirklichen.
Für den 23jährigen Anil wird ein großes Abschiedsfest im Dorf Panchanagar in Westindien gefeiert.
Ihm steht die Reise seines Lebens bevor. Anil hat im Parkview Hospital in Dallas, Texas eine Stelle als Assistenzarzt ergattert. Der Einsatz in der Notaufnahme verlangt Anil alles ab. Seine Mitbewohner Baldev und Mahesh und sein Kollege Charlie helfen ihm über die schlimmste Zeit hinweg. Immer mehr Hindernisse türmen sich vor Anil auf. Derweil wird Anils Jugendfreundin Leena von den Eltern verheiratet. Ein Drama nimmt seinen Lauf.
Der Einstieg mit dem 10jährigen Anil und seinem Vater, einem Schiedsmann, der einen besonders schwierigen Schlichtungsfall zu verhandeln hat, ist sehr gelungen. Mit viel Feingefühl und Weisheit schafft es Anils Vater, eine Lösung zu finden und rettet damit eine Familie. Zeitsprung zu dem 23jährigen Anil, der nach Amerika geht. Anil ahnt nicht, wie schwer die Ausbildung am Parkview Hospital für ihn sein wird. Sein Wissen aus den Lehrbüchern reicht nicht aus. Erst viel Praxis und Erfahrung sind nötig, um auch mit komplizierten Fällen umgehen zu können. Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Anil und Leena müssen sich getrennt voneinander ihrem Schicksal stellen. Als Leena verheiratet wird, verändert sich ihr Leben radikal. Durch Anils und Leenas Schicksale erfährt der Leser mehr über die Sitten und Gebräuche in Indien, strenge Regeln und Gesetze. Die Kulisse macht mehr aus als ihren exotischen Reiz. Sie unterstreicht Hoffnungslosigkeit und Dramatik, den Überlebenskampf und die Suche nach kreativen Lösungen. ?Der goldene Sohn? nimmt sich verschiedenen Themen an. Es geht um Vorteile, Intrigen, Rassismus, Gewalt, Schuld und Sühne. Was Ärzte jeden Tag leisten, macht dieses Buch deutlich. Der Roman ist sehr realitätsnah geschrieben. Es kommt der Eindruck auf, dass es sich bei ?Der goldene Sohn? um eine wahre Geschichte handelt. Alle Charaktere wirken sehr echt und lebendig. Überraschende Wendungen, erschütternde Ereignisse, nichts ist vorhersehbar. Shilpi Somaya Gowdas Werk entwickelt eine besondere Eindringlichkeit und rührt mehr als einmal zu Tränen. Der rote Faden der Geschichte ist die Liebe. Für wen wird Anil sich entscheiden? Im letzten Buchdrittel nehmen die Spekulationen zu. Das Verwirrspiel ist gelungen. Auch die Auflösung am Ende kommt überraschend. Ein Zeitsprung wirkt wie eine Kluft, die für den Leser schwer zu überwinden ist. Trotz des Mankos am Ende ist ?Der goldene Sohn? ein aufwühlender Roman mit hoher Intensität und packendem Unterhaltungswert.
Auf dem Cover ist der 10jährige Anil zu sehen. Das Meer und die zarten Farben lassen einen Kindheitszauber aufleben. Zurückhaltende Verzierungen und der ungewöhnliche Titel machen das Buch zu etwas Besonderem. Auch ohne auffällige Details und Farben hat das Cover Anziehungskraft. Leben und Tod, Glück und Unglück, alles liegt dicht beieinander. Der Roman überzeugt mit seinen vielen Facetten und fesselt von der ersten bis zur letzten Zeile.
Rezensionen von Tanja Zwiener Buchhandlung HEYN Klagenfurt:
Wow!
Über New York von George Steinmetz
New York ist ein eigenes Universum - wer die Stadt besucht hat, wird wissen, was ich meine! Die faszinierende Erfahrung ihres Besuchs bleibt für immer in die Seele eingebrannt, und dieses Buch erweckt sie spätestens wieder zum Leben: Es zeigt die Metropole von oben und eröffnet ganz neue Perspektiven.
Ein Buch zum Staunen und Träumen!!
Rezensionen von Aenna:
Rezension zu "Der goldene Sohn"
Der goldene Sohn von Shilpi Somaya Gowda
Vorweg:
Ich gehöre zu den glücklichen Gewinnern, die für eine Leserunde auf Lovelybooks das Buch gewonnen haben. Das natürlich keinen Einfluss auf meine Bewertung. Aber ich möchte anmerken, das ein Blick in die Diskussion sich wirklich lohnt, wenn man sich nach dem Lesen noch mit dem Thema beschäftigen möchte.
Inhalt:
(ACHTUNG!!!: Ich schreibe ihn anders als den Klappentext und verrate auch andere Sachen, die aber auch aus den ersten Kapiteln des Buches stammen.
Außerdem werde ich etwas zum Klappentext sagen, was generell etwas über das Buch verrät, wenn auch keine Details o.ä.
Wer Angst hat, zu viel zu erfahren, liest bitte icht weiter!)
Es geht um den jungen Mann Anil, der für seine Assisttenzarzt-Zeit nach Dallas umzieht. Während diese Leben völlig anders du viel härter ist als erwartet, erinnert die Familie in seinem kleinen Heimatort ihn regelmäßig an seine Verpflichtungen zu Hause.
Parallel heiratet seine Jugendfreundin Leena. Und auch diese Ehe verläuft anders als geplant.
Wie oben schon angekündigt, schreibe ich inhaltlich etwas anderes, als im Klappentext. Diese Inhaltsangabe ginge bestimmt viel besser, aber ich persönlich finde den Klappentext absolut nicht gelungen. Der ist nur auf eine Liebesgeschichte ausgelegt, die überhaupt nicht der zentrale Punkt in der Geschichte ist. Außerdem klingt es so, als würde das Buch erst nach all den Jahren ansetzen und nicht beim Auszug aus dem Heimatland, was in Wahrheit der Fall ist.
Ansonsten bin ich von dem Inhalt jedoch sehr angetan. Besonders schön finde ich, dass - vornehmlich im ersten Teil - sehr häufig die Perspektive gewechselt wird. Man erfährt einiges übel Anils und Leenas Kindheit und dann abwechselnd wie das Leben dieser Menschen weitergeht. Diese vorgehendweise lockert auch immer mal wieder das ganze Geschehen auf und erhält die Spannung.
Nur gegen Ende gab es für mich einige Stellen, die etwas langwierig oder auch einfach uninteressant waren. Während des größten Teils, wollte ich das Buch jedoch nicht aus der Hand geben und einfach nur erfahren, wie es den Protagonisten weiter ergeht.
Kultur:
Obwohl das eigentlich zum Inhalt gehört, mache ich hier der Übersicht zu liebe einen neuen Punkt auf. Die Kulturunterschiede sind große ? wie sich jeder denken kann. Beide Länder haben gute und schlechte Seiten. Meiner Meinung nach geht die Autorin da sehr gut mit um. Es wir viel aufgezeigt ? auch viel (im ersten Moment) schlechten. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl belehrt zu werden.
Es kommen viele Arzt-Klischees vor und auch einige Klischees, die man so über Indien kennt. Ich hatte kein Problem damit und habe auch gerne die Arzt-Szenen gelesen. In den meisten steckt auch viel mehr als nur ein Klischee. Da lohnt sich der zweite Blick/ der zweite Gdanke.
Charaktere:
Ebenso ist es mit den verschiedenen Charakteren. Diese wurden mit viel Mühe alle einzeln ausgearbeitet und nicht einfach nur Klischees unterworfen. Anils Brüder sind alle anders. Ebenso seine Mitbewohner. Besonders über Letztere bekommt man als Leser noch einmal ein paar Anregungen ganz objektiv über Kultur und Meinungsverschiedenheiten nachzudenken.
Zu diesem Thema gibt es sehr viele kleine Geschichten. Wie die genau zustande kommen, möchte ich nicht verraten, als Leser merkt man das aber sehr schnell. Jedenfalls hat mir die Vielfalt dieser sehr gefallen.
Stil:
Der Stil der Autorin (und wohl auch der, der Übersetzer) hat mich sehr beeindruckt. Aber ich kann gar nicht sagen, was genau. Ich war einfach immer mittendrin. Einmal beschreibt sie über wenige Zeilen, wie ein Mädchen glücklich ist ? und ich war es auch. Ich sehe alles vor mir, obwohl die Autorin nie zu langen Beschreibungen angesetzt hat. Das hat mich wirklich tief beeindruckt.
Cover:
Das Cover ist neben dem oben genannten Klappentext die zweite Sache, die mir persönlich gar nicht gefallen hat. Es passt einfach nicht wirklich zum Buch. Klar: Das Meer bedeutet Freiheit. Das ist aber auch schon sehr ausgelutscht. Es geht nicht um einen Jungen ? und schon gar nicht um einen, bei dem nur die Umrisse zu erkennen sind. Mit den blassen Farbe kann ich auch nichts anfangen. Im Buchhandel hätte ich nicht nach dem Buch gegriffen. Und wenn doch, hätte der Klappentext für mich nach kitschiger Liebesgeschichte geklungen. Nur weil ich für Lovelybooks die Leseprobe gelesen habe, wollte ich es lesen. Schon die erste Seite hatte mich überzeugt. Und da bin ich unendlich froh drüber!
Kleinigkeiten:
Das ist ja eigentlich keine Kategorie. Trotzdem möchte ich etwas dazu sagen. Es gibt unendlich viele Zitate, die in mir hängen geblieben sind. Und vor allem auch so viele einzelne Geschichten. Alles, was mir zwischendurch nicht ganz durchdacht vorkam, wurde aufgelöst. In diesem Roman steckt so viel durchdachte Kleinstarbeit, dass ich das einfach nochmal einzeln loben möchte. Und ganz nebenbei: Das Ende hatte ich nicht erwartet und ich war sehr, sehr positiv überrascht davon.
Insgesamt:
Dieses Buch habe ich trotz seiner Länge in kürzester Zeit verschlungen. Dabei fühlte ich mich, als würde ich jede Geschichte selbst miterleben. Und jetzt, wo es zu Ende ist, muss ich noch über so vieles nachdenken. So muss ein gutes Buch sein.
Rezensionen von HEYN Leserunde Erika Liebminger:
Ein wunderbares Buch!
Der goldene Sohn von Shilpi Somaya Gowda
Einfühlsam und berührend erzählt Pierre Jarawan die Geschichte einer libanesischen Familie in Deutschland vor dem Hintergrund der dramatischen Ereignisse im Nahen Osten. Vor zwanzig Jahren, als Samir acht Jahre alt war, ist sein Vater verschwunden. Nur mit den Erinnerungen an die wundersamen Geschichten seines Vaters begibt er sich auf Spurensuche in den Libanon und erfährt, dass die Figuren aus den Geschichten nicht erfunden sind.
Beirut ist immer noch gefährlich und durch einen Überfall auf ihn lernt er seinen Bruder kennen. In einem entlegenen Bergdorf trifft er seinen Vater, von dem er jetzt weiss, dass er ein Opportunist, ein Lebenskünstler aber ein großer Geschichtenerzähler ist.
Ein wunderbares Buch!
Rezensionen von Ela_Ela:
Wunderschöner Abschluss von Callie & Kayden : D <3
Der goldene Sohn von Shilpi Somaya Gowda
Inhalt: Callie und Kayden haben immer noch mit ihren Verletzungen und dem damit verbundenen Schmerz zu kämpfen, aber viele Probleme konnten sie hinter sich lassen. Doch unweigerlich holt sie die Vergangenheit ein, und plötzlich stehen sie vor schweren Entscheidungen. Sie hoffen, dass sie gemeinsam alles durchstehen können.
Denn sonst bleibt ihnen nichts.
Auf den Abschluss von Callie & Kayden hab ich jetzt ein Zeit lang warten müssen. Doch das Warten hat sich gelohnt und Callie & Kayden haben mich wieder auf ihre Reise mitgenommen und hat mich wieder gepackt.
Callie & Kayden haben zwar noch nicht ganz ihre Vergangenheit überwunden aber gemeinsam schaffen sie alles. Auch ihre Freunde Luke, Violet, Greyson und Seth spielen wieder eine Rolle in diesem Buch was mich persönlich freut da ich die vier in den letzten Bänden lieb gewonnen habe und sie mir ans Herz gewachsen sind.
Ebenfalls wie bei Luke & Violet gibt es für die beiden auch ein Happy-End. Sie haben viele Hindernisse überwinden müssen doch das hat sie nur stärker gemacht und enger zusammengeschweißt.
Fazit: Wieder eine wundervolle Geschichte von Jessica Sorensen. Nun diese Serie hat sie beendet und ich hoffe das sie auch bei Ella & Micha bald weiterschreibt. Viel Spaß beim Lesen.
Serie:
1. Die Sache mit Callie & Kayden
2. Die Liebe von Callie & Kayden
3. Füreinander bestimmt Violet & Luke
4. Einander verfallen Violet & Luke
5. Für immer verbunden Violet & Luke
6. Das Versprechen von Callie & Kayden
Rezensionen von DaniB:
Wertvolles Buch über die Schätze der Erde
Schätze der Erde von Riha Susanne
Die Autorin Susanne Riha hat gemeinsam mit Illustratorin Eva Rudofsky mit dem Buch ?Schätze der Erde? ein wunderbares Werk für Kinder ab ca. 5 Jahre geschaffen. Jede Doppelseite des 48-seitigen Buches ist zweigeteilt. Auf der linken Seite gibt es genaue Erklärungen zu den ?Schätzen? (z.B. Wasser, Zitrusfrüchte, Kartoffel, Banane) sowie Bastelanleitungen oder Rezepte.
Die rechte Seite ist mit ?Tafel Nr. XY? bezeichnet und punktet mit Illustrationen, die mit kurzen Bildunterschriften versehen sind, sodass man auf einem Blick erkennen kann, worum es sich bei der Abbildung handelt.
Die Abbildungen sind übrigens sehr naturgetreu angefertigt und nicht zu überladen, sondern sehr dezent und augenfreundlich abgedruckt. Auch die Buchseiten sind hochwertig und etwas dicker als gewöhnlich ? das macht das Umblättern sehr einfach, besonders für kleine Kinderhände.
Rezensionen von Gerda Laurer:
Aus Liebe zum Libanon
Schätze der Erde von Riha Susanne
Gleich zwei äußerst interessante Einblicke in Welt des Nahen Ostens eröffnet uns der Autor, Pierre Jarawan, in seinem Buch über die Lebensgeschichte von Samir El-Hourani, dem in Deutschland geborenen Sohn eines 1982 aus dem Libanon geflohenen Ehepaares, mit seiner Beschreibung des ?Zedernstaates? und der ?Perle? Beirut: Er beschreibt voller Hingabe und Liebe den Libanon damals,1982, und heute: einmal gesehen mit den Augen des im Libanon geborenen und ausgewanderten Vaters und einmal mit den Augen seines in Deutschland geborenen und auch hier aufgewachsenen Sohnes Samir, der mit 30 Jahren erstmals in die Heimat seines Vaters und seiner Mutter reist, um dort einem Familiengeheimnis auf die Spur zu kommen.
Eine sprachlich sehr schöne und zugleich auch spannende Geschichte voller emotional berührender Schilderungen der psychischen Auswirkungen des Bürgerkriegs, auch in zweiter Generation, des Lebens als Flüchtling, aller damit verbundenen Traumatisierungen und eine Anregung zur Auseinandersetzung mit dem Begriff Heimat. Hochaktuell. Unbedingt lesen!
Rezensionen von HEYN Leserunde, Irmgard Mandl-Mair:
Spannend bis zum Schluss
Schätze der Erde von Riha Susanne
Eine Familiengeschichte, verwoben mit den Wirren und Auswirkungen des Libanesischen Bürgerkrieges, eine Flüchtlingsgeschichte, mit all den traumatisierenden Auswirkungen auf die erste und zweite Generation der Flüchtenden, eine schöne Liebesgeschichte, eine Geschichte über Freundschaft und Hilfsbereitschaft ? all das macht dieses Buch aus ohne in den Kitsch abzudriften.
Geschichten erzählen ist ein wichtiges verbindendes Element, das die Protagonisten miteinander verbindet. Und dann gibt es noch ein geheimnisumwobenes Dia. Was hat es damit auf sich? Ein Buch zum Verschenken, ein Buch, das mich sehr begeistert hat!
Rezensionen von HEYN Leserunde Andrée:
Auf der Flüchtlingswelle
Schätze der Erde von Riha Susanne
Pierre Jarawan entführt den Leser in ein Urlaubsland des vorderen Orients und verknüpft die Reise gekonnt mit dem Problem der Flüchtlingskrise. Wer sind die fremden Leute, die in Europa Schutz suchen? Anhand einer Familiensaga wird ein mögliches Schicksal ausgebreitet und dem Leser die Schönheit des Libanon näher gebracht.
Angenehm zu lesen. Die Spannung leidet manchmal ein wenig unter der ausschweifenden Erzählung.
Rezensionen von HEYN Leserunde Barbara Lichtenegger:
Interesse geweckt
Schätze der Erde von Riha Susanne
Mit Leichtigkeit führt Pierre Jarawan mitten in das Leben einer Flüchtlingsfamilie aus dem Libanon und begleitet Samir, den Sohn dieser Familie, auf der Suche nach dem scheinbar verlorenen Vater und nach seinen eigenen Wurzeln. Immer wieder verwandelt die bildreiche Sprache die beschriebenen Szenen fast wie zu einem Film, verstärkt die Bildhaftigkeit beim Lesen das Mitspüren der freudvollen sowie der verlustreichen Gefühle.
An einigen Stellen täte etwas weniger Langatmigkeit gut und manche Wendung ist erahnbar. Unabhängig davon berührte mich die Geschichte von Beginn an und weckte zusätzlich mein Interesse für das Land die Geschichte des Libanon.




