Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Eva:
Sehr schöne Italiengeschichte!
Aprikosenküsse von Claudia Winter
Diese wirklich teilweise sehr amüsante Geschichte handelt von Hanna, einer Journalistin aus Berlin, die über Restaurants schreibt und Fabrizio, einem Italiener, der ein Restaurant in Italien führt.
Durch einen Zufall gelangt sie zu der Urne einer Italienerin, über deren Restaurant sie kurz zuvor geschrieben hat.
(Fabrizios Oma) Natürlich wie es kommt, fährt Hanna nach Italien um die Urne zurückzubringen. Währenddessen wurde das Testament von Fabrizios Oma eröffnet und erfährt das er heiraten muss, um das Gut zu erhalten. Jetzt hat nicht nur Fabrzios ein Problem, sondern auch Hanna, deren Gefühlswelt komplett aus den Fugen gerät?..
Die Kapitel werden jeweils wechselnd aus der Sicht von Hanna und Fabrizio erzählt, finde ich gut, weil dann erfährt man auch mal was aus der Gefühlswelt und Sichtweise des jeweils anderen.
Mir hat die Handlung der Geschichte sehr gut gefallen, weil es, wie ich finde mal eine etwas andere Liebesgeschichte ist. Ich finde es etwas anders, weil die Sache mit der Urne dazukommt und Hanna deswegen nach Italien muss. Schöner Einfall!
Was ich auch toll gemacht finde ist, man liest einiges, wie die Menschen in einem Dorf und natürlich der Familie zusammen halten und irgendwie jeder will Fabrizio helfen. Ich denke, das wäre nicht in jedem Land so. Keine Ahnung, ob das der Grund war, wieso die Liebesgeschichte in Italien spielt. Aber mir gefällt es.
Klar gibt es in jeder Geschichte einen ?Bösewicht?, in diesem Fall ist es Marco, der Bruder von Fabrizio, der zu Beginn etwas neidisch ist, weil er nicht als Erbe eingesetzt wird. Er ist der Typ, der nur Geld sieht und deswegen auch hofft, dass Fabrizio nicht heiratet. Diese Sache versucht er auch zu behindern, es gelingt im aber Gott sei Dank nicht.
Lieblingsperson für mich war in dieser Geschichte Hanna, irgendwie ist sie in Berlin nicht zu Hause angekommen (nicht wirklich glücklich), arbeitet nur und hat eigentlich keinen Freundeskreis. Schön fand ich wie sie sich gewandelt hat und dann in Italien Freunde gefunden hat.
Mir hat diese Geschichte gut gefallen, ich finde das Buch ist eine sehr nette Unterhaltung. Das Ende war für mich absehbar, aber ich finde das okay. Man erwartet sich das ja bei einer Liebesgeschichte.
Ich finde man kommt gut in den Lesefluss, weil die Autorin ein sehr flüssigen Schreibstil hat.
Das Cover finde ich toll, mit den Aprikosen auf blauem Hintergrund.
Den Rezeptteil muss ich schauen, ob ich da noch was finde, da ich nicht der große Koch bin.;) In Versuchung kommt man aber schon, weil auch ich gerne neue Sachen ausprobiere.
Rezensionen von Sterny:
Leider nur selten wirklich lustig
Hinten sind Rezepte drin von Bauerfeind Katrin
Wir kennen das doch alle ? Männer und Frauen sind manchmal etwas neben der Spur, wenn es um zwischenmenschliche Begebenheiten geht. Der Alltag bietet dabei eine Aneinanderreihung von Klischees, die von vielen Seiten kommentarlos bedient werden. Männer stehen auf Autos, Frauen auf Schuhe, sie liebt den Gang zum Friseur, er den Fußball-Fernsehabend mit seinen Kumpels.
Dieses Buch verspricht ?Geschichten, die Männern nie passieren würden? und nimmt uns mit auf eine Reise durch die Welt von Katrin Bauerfeind.
?Hinten sind Rezepte drin? bietet eine Ansammlung verschiedener Alltagsgeschichten, ?Fakten?-Listen und zusammengesponnene Gebrauchsanweisungen für Gegenstände des täglichen Lebens. Da wird eine (wirklich) fröhliche Frauenreligion gegründet, denn nach der richtigen Schlussfolgerung, dass Menschen doch an alles glauben (siehe Scientology), wäre eine Frauenreligion schon lange überfällig. Später lernen wir das ?Märchen von der Höflichkeit? kennen und nicken wissend mit dem Kopf. Außerdem redet Frau Bauerfeind noch über die Anerziehung von Angst bei Mädchen in den jüngsten Jahren und über die verschiedenen Arten des Lachens von Frauen ? das ?Teenie-Kichern?, der ?Verlegenheitslacher? oder doch das ?Echte Lachen?.
Insgesamt klingt alles ganz lustig, zum Schmunzeln geeignet und manches auch wahr. Leider ist es nicht so einfach, denn vieles war mir persönlich einfach viel zu platt, hundertfach widergekäut und damit gar nicht lustig.
Vielleicht hätte es geholfen das Buch nicht beinahe komplett am Stück zu lesen. Hier mal eine kleine Geschichte, da mal eine kurze Anekdote und zwischendurch ein anderes Lesevergnügen genießen.
Sicher ?muss? man alles mit einem Augenzwinkern sehen, doch was sucht dieses Buch dann bei den Ratgebern? Ich habe es nicht als Ratgeber gekauft und mich gewundert es dort eingeordnet zu finden. Letztendlich würde ich es als leidlich gutes humorvolles Buch sehen, was zu oft über das Ziel hinausschießt.
Fazit:
Eher eine Aneinanderreihung von Familien-und Alltagsgeschichten, gespickt mit vielen Klischees rund um Männer und Frauen, die leider allzu oft in platte Anekdoten gepackt werden.
Rezensionen von Eva:
Sehr faszinierend!
The Revenant Der Rückkehrer Roman zum Film. 05.01.2016. von Punke Michael
Ich musste das Buch lesen und zwar wegen dem Film. Ich bin da ja ehrlich, den Film habe ich jetzt noch nicht gesehen, aber ich mache es immer so, zuerst Buch, dann Film.
Und ich finde das Buch grandios. Wir lernen hier Hugh Glass kennen, der mit einer Gruppe Männer auf eine Wanderung geht, weil die in ein anderes Fort wollen.
Diese Wanderung wird von der Fur Company finanziert und sie müssen Felle holen, weil es bei einer vorherigen Wanderung große Ausfälle gegeben hat. Als sie schon ziemlich weit im Indianergebiet sind, wird Glass von einem Grizzly angefallen und wirklich schlimm verletzt. Zuerst wollen sie ihn mitnehmen, aber da es zu aufwendig ist und Glass wirklich in einem sehr schlechten Zustand ist, wird er mit zwei Männern zurückgelassen. Die beiden Männer denken, aber nur an sich und so lassen sie Glass halbtot zurück und nehmen ihm alles weg. So ist Glass nun ohne Messer, Gewehr,? ganz alleine in der Wildnis, da aber ein Überlebenswillen sehr groß ist, schleppt er sich zurück ins Fort?.
Die Geschichte ist ja der Wahnsinn, sie beruht auf einer wahren Begebenheit und man sich das wirklich schwer vorstellen.
Ich musste während des Lesens wirklich einige Male schwer schlucken, weil mir Glass so leid getan hatte. Wenn man über das Überleben liest und was er alles machen musste, dass er nur annährend eine Chance hat. Brutal.
Mir hat die Szene sehr gut gefallen, wie er von den Indianern gerettet wird und ihm die Maden aus den Wunden entfernt wird. Zuerst denkt er da kommt der Feind, aber der Medizinmann hilft ihm, wirklich schön.
Der Gedanke der Rache kann ich auch verstehen, ich denke, ich hätte solche Gedanken auch, wenn man so alleine zurückgelassen wird und einem alles genommen wird, was man noch hat. Auch Geräte, die einem vielleicht helfen könnten, in einer wirklich zu Beginn ausweglosen Situation.
Der Schreibstil des Autors finde ich sehr spannend und detailreich, da denke ich, hat der Autor sehr gut recherchiert. Auch wie die Indianergruppen unterschiedlich zueinander stehen, kommt in der Geschichte gut raus.
Was für mich auch sehr faszinierend ist, zu Lesen, wie ein Durchhaltewille einen stark macht, dass kann man sich gar nicht so vorstellen und von daher finde ich das Buch sehr lebensecht.
Rezensionen von yesterday:
Nervenkitzel an der walisischen Küste
Sturm über dem Meer von Wilken Constanze
?Roman? steht auf diesem tollen Buch und das ist einerseits gut gewählt, aber andererseits verschweigt es ein bisschen, wie gut und packend der Inhalt ist. Im Detail: In den erzählerischen Part, in dem der Leser viel über Wales, seine Geschichte, seine Bewohner und wahre sowie fiktionale Vergangenheit erfährt, fließen sehr stimmig noch eine Krimigeschichte (die sich fast zum Thriller auswächst) und eine Lovestory mit ein.
Im Wesentlichen wechseln sich dabei zwei Handlungsstränge ab: Der von Sam Goodwin, die in der Gegenwart als Archäologin bedeutsame Funde an der walisischen Küste beim kleinen Ort Borth untersucht und der, in dem der Leser gut 60 Jahre in die Vergangenheit dieses Ortes reist und dabei Sams Großmutter Gwen als junge Frau und all ihre Bekannten, Freunde und ihren Mann kennenlernt.
Diesen Mann, Arthur, Sams Großvater, gibt es nur in diesen Abschnitten, ist er doch sechs Jahre nach der Hochzeit gestorben. Für Gwen und ihre drei Kinder zumindest, auch wenn die Umstände nie geklärt wurden und seine Leiche nie ? im wahrsten Sinn des Wortes ? auftauchte. Als Fischer, der er war, wurde angenommen, er sei auf stürmischer See ertrunken.
Behutsam enthüllt die Autorin durch Sams Arbeit und ihre Umtriebigkeit im Ort, was damals geschah und lässt Sam, die durch ihr plötzliches Auftauchen vieles im Ort durcheinanderbringt (so auch den kauzigen, aber sehr sympathischen Werftbesitzer Luke), in der Gegenwart langsam die Ereignisse von damals entrollen und die Puzzleteile der finsteren Geschichte, die Borth birgt, zusammensetzen. Wie im wahren Leben sind aber nicht alle damit glücklich und es kommt zu einigen Zwischenfällen.
So vielfältig die Leute eines Dorfes auch sein können, Constanze Wilken hat es geschafft, nahezu alle Facetten an Zwischenmenschlichem und unterschiedlichen Persönlichkeiten in die wenigen Bewohner von Borth und Umgebung zu legen, die es gibt. Nicht nur die Charaktere sind in sich stimmig (wenn man auch nicht alle ihre Überzeugungen teilen muss), auch die Landschaftsbeschreibungen und die geschichtlichen Exkurse zeugen davon, dass sich die Autorin einerseits in Wales selbst gut auskennt und auch vor umfangreicher Recherche nicht zurückschreckt.
Der Schreibstil ist locker und leicht, passt zu dem Erzählten und die Wechsel der Handlungsstränge bieten genug Kurzweil und Spannung, um das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen.
Rezensionen von mamamal3:
Sympathisch + informativ
Sturm über dem Meer von Wilken Constanze
Die Autorin erlebt mit ihrem Mann und den beiden Söhnen ihren absoluten Traum: Den Tausch vom Landleben zum Wohnen auf dem Wasser, auf dem eigenen Hausboot mitten in Berlin.
Der Leser bekommt einen kleinen Einblick vom Kauf, Umbau und Leben auf/im/am Boot.
Vor allem der alltägliche Stress wegen des Liegeplatzes ist beim Lesen sehr deutlich, denn leider allzuoft wird ihnen gekündigt, oder die Suche nach einem "festen Platz" bleibt erfolglos.
Hier wird leider sehr deutlich, wie schwer es ist, seinen Traum fernab des Einfamilienhauses in Deutschland zu leben, wieviele Steine selbst eine Familie in den Weg gelegt bekommt, v. a. von Behörden.
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Nichtsdestotrotz gefiel mir die Art der Autorin zu schreiben sehr, ich bin jetzt tatsächlich sehr gut informiert.
Toll finde ich auch die gesammelte Zusammenfassung hinten im Buch über die wichtigsten "Anlaufstellen" zum Kauf und für wichtige Genehmigungen.
Mir hat nur noch ein bisschen mehr das Persönliche gefehlt. Sie erzählt zwar schon so einiges, dennoch vermisste ich was, um das "Projekt Hausboot" der Familie noch mehr mitzuerleben.
Eine gewisse Distanz der Autorin war förmlich immer zu spüren- die Sachlichkeit stand etwas im Vordergrund.
Trotzdem gefällt mir das Buch sehr und bei meinem nächsten Spaziergang in Berlin am Wasser werde ich ganz bestimmt mit offenen Augen auf die Suche nach dieser sympathischen Art zu leben gehen. :-)
Rezensionen von rewa:
Lieben und Leiden
Die geheime Liebe der Charlotte Brontë von Janzing Jolien
Die Autorin Jolien Janzing nimmt in ihrem Roman ,,Die geheime Liebe der Charlotte Brontë den Leser mit auf eine einfühlsame und spannende Reise ins Jahr 1842 als sie zusammen mit ihrer Schwester Emily nach Brüssel reist, um dort im Pensionnat der Madame Heger ihre Französischkenntnisse zu verbessern.
Aufgewachsen in ärmlichen Verhältnissen als Töchter eines englischen Predigers, ist diese Reise eine Fahrt ins Ungewisse. Charlotte möchte Sprachen lernen und Emily Klavierspielen. Der Traum der beiden wäre eine eigene Schule zu eröffnen.
Wenn man den Roman liest glaubt man, man befände sich in einer Traumwelt. Man wird von einem unbekannten Erzähler an die Hand genommen und durch die schönen Landschaften begleitet. Es ist vielleicht nicht jedermanns Sache direkt angesprochen zu werden, ähnlich einer Reisegruppe die ihrem Reiseleiter zuhört, doch gerade dieser ungewöhnliche Schreibstil hat ein gewisses Flair.
Als Monsieur Heger, der Lehrer für französische Literatur die beiden Engländerinnen kennen lernt, ist er hin und weg von den Schwestern. Besonders Charlotte hat es ihm angetan die sich ebenfalls zu ihm hingezogen fühlt. Doch als verheirateter Mann bleibt er letztendlich bei seiner Familie und die Sehnsüchte Charlottes bleiben unerfüllt. Schweren Herzens kehrt sie nach England zurück wo die Geschichte zu ihrem weltberühmten Roman Jane Eyre entsteht.
Der Roman beginnt mit wunderschönen Erzählungen und Beschreibungen der damaligen Zeit. Der Gegensatz zwischen arm und reich wird oftmals hervor gehoben und macht die Geschichte lebendig. Leider bleiben die Protogonisten farblos und handeln teilweise unglaubwürdig. Selbst wenn Charlotte noch keine Liebeserfahrungen hat, wirken ihre Schwärmereien und Gedanken oft überzogen und lächerlich. Mehr ehrliche Gefühle hätten dem Roman gut getan.
Der zweite Erzählstrang schildert die Geschichte von König Leopold, der ein 16 jähriges Mädchen zu seiner Mätresse macht. Warum die Autorin diese Geschichte dazu genommen hat, kommt leider nicht heraus. Da sie im Grunde auch in keinen Zusammenhang mit den Brontë Schwestern steht. Das Potenzial für einen schönen historischen Roman wäre vorhanden, nur fehlt einfach das gewisse Etwas.
Rezensionen von Eva:
Netter historischer Liebesroman auf dem Lande!
Die geheime Liebe der Charlotte Brontë von Janzing Jolien
Vorne weg, ich liebe historische Liebesromane und ich finde immer, je mehr schmalziger desto besser ;)
Kann ich nicht erklären, aber ich mag solche Bücher und Geschichten einfach.
In dieser Geschichte befinden wir uns Spindle Cove, einem Ort für junge Damen, die nirgends so richtig hinpassen aus den unterschiedlichsten Gründen.
Organisiert hat das Suanna Finch, die mit ihrem Vater dort sehr zurückgezogen lebt. Eines Tages kommt Victor Bramwell nach Spindle Cove und es wird ihm aufgetragen eine Miliz zu bilden, damit die Küste vor den Angriffen Bonapartes geschützt werden kann. Er ist nicht sehr begeistert, bleibt aber gerne dort, weil zwischen Susanna und ihm richtig die Funken sprühen. So kommt es nun zu einigen lustigen Geschehnissen bis das mit der Miliz klappt?.
Der Schreibstil ist eher seicht, aber okay für so eine Liebesgeschichte. Ich bin gut in den Lesefluss gekommen, habe da eigentlich nichts negatives gefunden.
Die Ereignisse sind teilweise sehr lustig, wenn man sich vorstellt statt einer Taverne gibt es eine Teestube, weil die Männer sich unterordnen müssen. Kann man sich eigentlich nicht so vorstellen, ist aber dennoch eine lustige Idee.
Susanna ist mir zu Beginn nicht so sympathisch gewesen, hat sich aber mit dem Lesen der Geschichte gut weiterentwickelt und man versteht dann auch wieso sie so ist und den jungen Damen helfen will.
Das Näherkommen der beiden ist auch ganz nett und sexy beschrieben. Ist für mich okay so.
Das Ende ist solchen Geschichten eigentlich immer ein Happy End und das ist schön, kann mich eigentlich nicht an ein anderes Ende erinnern, bei solchen Liebesromanen.
Rezensionen von Eva:
Sehr, sehr viele Seiten, aber richtig tolle Geschichte!
Die Herren der Grünen Insel von Brennan Kiera
Hier stelle ich kurz die Personen vor, aus deren Sicht man die jeweiligen Kapitel lesen darf:
> Ascall: von Toora, verbündeter von König Tigernan, Bruder ist Aillin, gefürchteter Kriegsherr
> Riacan: Bruder von Caitlin, Großgrundbesitzer
> Caitlin: Schwester von Riacan,
> Pol: Waffenhändler, Vater von Roisin, meint er kann Geld mit Waffenhandel machen,
> Aoife: Tochter von Diarmit, Hofdame in Aquitanien bei Königin Eleonore, intrigant, will Königin sein
> Roisin: Tochter von Pol, junges Mädchen, wird im Kloster ?abgegeben?
> Faolan: Bruder von Riacan und Caitlin, ein Barde
Die Geschichte ist so voller Handlungen, Personen und Ortswechsel, daher will ich eigentlich nicht zuviel sagen, nicht damit gespoilert wird.
Die Geschichte um Irland erzählt und zwar um die Zeit von 1170. Irland hat viele kleine Reiche und es gibt einige Krieger/ Könige, die es vereinen sollen. Man liest hier Kapitel, die immer von jemand anderes erzählt werden und so lernen wir sehr viele Menschen, Gegenden und deren Leben kennen. Es wird erzählt wie Diarmit flieht, aber in Aquitanien nach Verbündeten sucht, was ihm auch zum Teil gelingt. Es geht drunter und drüber, Schlachten werden gewonnen und verloren, also ist immer war los
Ich finde der Autorin ist sehr gut gelungen den Spannungsbogen über die ganze Geschichte zu halten. Ich persönlich, wollte immer wissen, wie geht es weiter, wer wird ermordet?
Die Orte und die damalige Lebensweise sind gut beschrieben, man kann sich gut einfühlen. Auch die Lebensweise, glaube ich, war damals nicht sehr einfach, da man ja nichts hatte und alles selber machen musste. War sicher schwierig. Ich denke die Autorin hat hierzu gut Recherche betrieben.
Ob jetzt alles wirklich passiert ist oder ob ein Teil auch fiktiv ist, muss ich noch nachlesen, aber es war definitiv gut gemacht.
Meine Lieblingserzählweise war Caitlin und Ascall, ich finde, deren Kapitel sind am interessantesten und haben mir am besten gefallen. Nicht so interessant, fand ich Aoife und ihre intriganten Taten gegenüber ihrer Familie.
Klar sind manche Kapitel etwas langweiliger gewesen und manche Personen und deren Handlungsstränge hätte man vielleicht nicht gebraucht. Mir persönlich hat die Geschichte, aber sehr gut gefallen.
Das Cover mit dem dunklen Cover und dem Wolf finde ich gut gelungen und es macht neugierig.
Rezensionen von Eva:
Wer will nicht auch so einen Prinzen? ;)
Royal Passion von Geneva Lee
Wow, also ich weiß nicht wie es euch gegangen ist, aber ich finde das Buch toll. :)
Es ist zwar eine Geschichte, die wir schon öfters hatten, ähnlich, kaputter Typ wird von einem netten Mädchen gerettet, aber es ist doch irgendwie anders.
Es wir hier die Geschichte von Clara, einer jungen Frau, die soeben mit dem Studium fertig ist, erzählt, die aber auf einer Party einen Typen trifft und der sie küsst.
Sie weiß, aber nicht wer er ist, und ist dennoch fasziniert von ihm.
Dieser Typ, Alexander, ist der Kronprinz von England und hat den Ruf eines Weiberhelden. Auch er denkt an sie. Wie es so kommen muss, treffen sich die beiden wieder, weil Clara von Fotografen erkannt wird und ihre Freundin, Belle, ihr ein Titelbild mit dem Kuss zeigt.
Alexander ist total besessen von Clara und will sie nur noch für sich und er trifft sich immer öfter mit ihr, meist im Privaten. ;)
Über Clara wird leider Schmutzwäsche ausgegraben und an die Öffentlichkeit verkauft. Sie überlegt schon sich mit Alexander nicht mehr zu treffen, aber irgendwie kommt sie nicht von ihm weg. Sie trifft auch die Königsfamilie auf einer Festivität, leider wird sie nicht sehr gut von diesen angenommen und beschimpft. Sie flüchtet, aber Alexander kommt zu ihr.
Als Clara ein Wochenende auf dem Land mit Alexander, seiner Familie und Freunden verbringen darf, freut sie sich, aber sie merkt relativ schnell, dass sie hier nicht unbedingt willkommen ist. Nur Prinz Edward ist nett zu ihr und hilft ihr.
Gegen Schluss wird sie vom König zu sich gerufen und er führt mit ein ernstes Gespräch bezüglich Zukunft und seiner Vorstellungen gegenüber Prinz Alexander??..
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, so bin ich begeistert.
Der Schreibstil der Autorin würde ich als flüssig und locker empfinden.
Clara war mir sehr sympathisch, weil sie nicht so wie anderen reichen Mädchen ist, mir kommt vor sie legt nicht unbedingt Wert auf Shoppen, sie will ja auch arbeiten und sich nicht einen reichen Gatten suchen.
Mir hat auch die Beschreibung der Pepper gut gefallen, genauso würde ich mir eine Zicke aus der Oberklasse vorstellen. Vorne rum zu den besser gestellten Leuten, freundlich und liebenswürdig und zu dem Rest, bösartig und gemein.
Die Erzählung über den Ball, das Anwesen auf dem Land ist sehr gut gelungen, und ich denke genauso sind auch diese Anwesen: Pferdestallungen, diverse Flügel in denen die Gäste untergebracht sind.
Das Cover der deutschen Ausgabe finde ich hübsch und passt sehr gut zu der Geschichte.
Rezensionen von Tiella:
eine interessante und leicht zu lesende Geschichte
Der goldene Sohn von Shilpi Somaya Gowda
Anil wächst zusammen mit seiner Freundin Leena in einem kleinen Dorf in Indien auf. Die beiden sind als Kinder unzertrennlich. Doch je älter sie werden, um so unterschiedlicher verlaufen ihre Wege. Anil studiert Medizin. Nach seinem Studium geht er in die USA um eine Assistenzarztstelle anzutreten.
Leena dagegen bleibt in Indien und heiratet. Doch beide sind nicht glücklich. Kann sich für sie das Leben doch noch zum Guten ändern?
Meine Meinung:
In diesem Buch taucht man tief in die indische Kultur ein. Sie wird sehr anschaulich beschrieben. Da Anils Vater Schiedsmann des Dorfes ist, bekommt man einen Einblick in den (Aber-)Glauben der Menschen. Es ist alles sehr traditionell. Vor allem wird bald klar, dass die Männer das Sagen haben und die Frauen gehorchen müssen. Der Mann entscheidet für die Familie.
In den USA ist natürlich alles modern. Dadurch merkt man auch sofort die Unterschiede, wenn man mit Anil zwischen den Ländern wechselt. Vor allem wird seine innere Zerrissenheit sehr deutlich.
Da Anil Arzt ist, spielt sich ein großer Teil des Buches bei seiner Arbeit im Krankenhaus ab. Man sollte daher "Krankenhausgeschichten" mögen.
Der Erzählstil ist leicht und flüssig und man fliegt nur so durch die Seiten. Da abwechselnd von Anil und Leena erzählt wird, kann man ihre Lebenswege parallel verfolgen. Das fand ich sehr interessant. Man sollte aber keine große Liebesgeschichte erwarten.
Vor allem Leena hat einen schweren Weg zu gehen. Sie war mir richtig sympathisch und ich habe daher mit ihr mitgelitten und gehofft, dass sich alles zum Guten wendet. Anil blieb mir bis zum Ende fremd. Er ist ein sehr sachlicher Mensch und seine Gefühle sind nicht wirklich zu spüren. Auch in traurigen Momenten konnte ich mich nicht in ihn hineinversetzen.
Auch das Ende war mir ein bisschen zuviel. Es wäre meiner Meinung nach ein schöneres Ende gewesen, wenn nicht alles geregelt und abgeschlossen, sondern einfach Platz für eigene Gedanken gelassen worden wäre.
Fazit:
Eine interessante und leicht zu lesende Geschichte. Mir hat vor allem das Eintauchen in die indische Kultur gefallen. Leider war der Schluss nicht ganz mein Fall.









