Kunden em pfehlungen
Rezensionen von manu63:
In den Bann gezogen
Nilamrut Im Bann der Ringe ist der erste Band einer Trilogie der Autorin Andreas Bielfeldt. Die Leser lernen im ersten Band die siebzehjährigen Cat und Ric, sowie deren Freunde kennen. Ric ist neu in der Stadt und der Junge vom dem Cat seit einiger Zeit träumt. Beide ahnen nicht das sie Teil einer rätselhaften Legende sind, in deren Fokus ein Fluch steht der alle Frauen trifft die den erstgeborenen der Familie Matalion wahrhaft lieben.
Andrea Bielfeldt hat hier eine Geschichte geschaffen die Fantasy paart mit Liebe, Freundschaft und einem Rätsel aus vergangener Zeit. Die Charaktere kommen stimmig und altersgerecht rüber und werden nach und nach eingeführt, so dass ich als Leserin immer den Überblick behalten habe. Dabei wird die Geschichte aus der Perspektive verschiedener Protagonisten erzählt, so das ich guten Einblick in die Gedankengänge der Handelnden bekommen habe und so die Motive der Personen verstehen konnte. Manches Mal hätte ich am liebsten eingegriffen um den Charakteren zuzurufen sich nun mal endlich zu öffnen und nicht so viel für sich zu behalten. Aber dann wäre die Geschichte auch viel flacher und reizloser verlaufen.
Nach und nach erschließen sich dem Leser die Zusammenhänge und das Ende macht neugierig darauf den weiteren Verlauf der Geschichte kennen zu lernen. Der Schreibstil ist gut und leicht lesbar ohne flach zu sein. Die Wortwahl ist fesselnd und die richtige Stimmung rüber bringend und die Jugendlichen verhalten sich auch altersgerecht. Für mich eine Trilogie die nicht nur junge Menschen anspricht sondern für jedes Alter geeignet ist, sofern man sich für Fantasy die in der Gegenwart spielt interessiert. Bei mir stehen Teil zwei und drei definitiv auf der Wunschliste.
Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar bekommen, dies hat meine Meinung nicht beeinflusst und die Wertung beruht auf eigenen Erfahrungen.
Rezensionen von AngiF:
Mich selbst und andere besser verstehen
Ich und du und Müllers Kuh von Ariadne von Schirach
In ihrem Buch ?Ich und du und Müllers Kuh? verbindet die Autorin Ariadne von Schirach die Lehren Fritz Riemanns und Karl Königs. Sie teilt uns Menschen in sechs Charaktertypen. Jeder Typ kommt in einem eigenen Kapitel zu seinem Recht. Da finden wir Leser den Narzissten, den schizoiden, depressiven, zwanghaften, phobischen Charakter sowie den Hysteriker.
Die Autorin erklärt zu den jeweiligen Typen, wie sie entstehen.
Zeigt die positiven und auch negativen Eigenschaften auf. Ariadne von Schirach gibt Hinweise, wie man selbst an sich arbeiten kann, sollte man sich in einem der Charaktere wieder finden und dies zu beheben wünschen. Und sie gibt auch Tipps zum Umgang mit den Charaktertypen. Außerdem nennt sie Berufe, die die Charaktere verstärkt suchen und ausüben. Zu allen Charakteren hatte ich ziemlich schnell jemanden aus meinem Umfeld vor Augen, den ich einordnen konnte, dadurch habe ich nun ein besseres Verständnis, für deren Verhalten. Glücklicherweise sagt, die Autorin gleich zu Beginn des Buches, dass wir uns wahrscheinlich in allen der Charaktere wieder finden werden, also ein Mix aus ihnen allen sind. Zumindest dann, wenn keine Pathologie vorliegt. Und so ist es auch, beim Lesen habe ich tatsächlich an manchen Stellen den Eindruck gehabt, man halte mir einen Spiegel vors Gesicht und ich müsse dies und das ganz schnell an mir selbst ändern. Nun, ich denke, damit ist der erste Schritt, nämlich die Einsicht, getan.
Nur zu gerne vergebe ich diesem Buch fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es absolut weiter. Psychologie-Interessierte und Menschen, die sich selbst und ihre Mitmenschen besser verstehen lernen möchten, werden von diesem Buch genauso begeistert sein, wie ich es bin. Ich habe viele Erkenntnisse über mich selbst und meine Umwelt gewonnen. Ich weiß nun, woran ich selbst arbeiten bzw. auf meine Mitmenschen helfend einwirken kann. Außerdem empfinde ich das Buch als phantastischen Einstieg, tiefer in die Materie vorzudringen. Es ist verständlich und in klarer Sprache, so dass auch ich als Laie das Buch gut lesen konnte.
Rezensionen von StefanieFreigericht:
Die Schatten der Vergangenheit
Die unsterbliche Familie Salz von Kloeble Christopher
Die unsterbliche Familie Salz erzählt die Geschichte ebendieser entlang hangelnd an der Geschichte Deutschlands von 1914 bis 2015. Wie ein roter Faden zieht sich dabei das Motiv der Schatten durch die gesamte Handlung: die spätere Matriarchin der Familie, Großmutter Lola, lernt als neunjährige mit ihrem Schatten zu kommunizieren, dem sie einen Namen gibt und so den abwesenden Vater erträgt, die Krankheit der Mutter ? Schattenlose fürchtet sie besonders als Männer, nach den schrecklichen Erlebnissen mit ihrer Schwester im Zweiten Weltkrieg, als sie schon erwachsen ist.
Schatten erzählen ihr die Wahrheit und ohne Schatten stirbt man ? ihre Ängste gibt sie nach den Schrecken der Kriegsjahre weiter an ihre Kinder, besonders an die Tochter. Und während der Schatten einerseits als Schutz wirkt, lasten doch gleichzeitig die Schatten der Vergangenheit, der eigenen und der der Vorfahren, schwer auf dem Personal des Romans. ?Sie alle handelten bloß getrieben von der Furcht, allein zu sein? S. 373
Was mich zunehmend beeindruckte an dieser Familiengeschichte, die im Wechsel aus der Sicht verschiedener Familienmitglieder geschrieben ist, ist, dass die verschiedene Sicht auch einhergeht mit einem verschiedenen Stil: so berichtet zum Beispiel Lola, die Großmutter, als Ich-Erzählerin im direkten Dialog mit dem Leser aus ihrer Kindheit bis Jugend. Auch der spätere Ehemann Alfons berichtet als Ich-Erzähler, weiß jedoch gleichzeitig alles, was seiner Frau Lola und den beiden Kindern, Kurt und Aveline ?Ava? widerfährt ? die Darstellung ist unterteilt durch Ortsangaben und kurze zusammenfassende Überschriften zum Inhalt im Stil von ?Wo xy passierte?, eher in Form eines persönlichen Berichts. Auf mich wirkten die Kapitel unterschiedlich bindend als Leser: Während ich dem Plauderstil der alten Frau aus ihrem Krankenbett gern folgte und auch das Gefühl hatte, gut in die Zeit hinein versetzt zu werden, fremdelte ich eher mit Alfons? Kapitel: zu sehr sprangen mir die Erlebnisse gerade der ersten Jahre im Zweiten Weltkrieg, wirkten auf mich wie eine bloße Aufzählung: Bombenalarm, Schließung der Theater ? weiter, Einberufung, Flucht vor den Bomben, Notquartier ? weiter. Die vorher aufgebaute Beziehung zu den Personen ging mir fast verloren, kam erst zum Ende des Kapitels wieder und mit dem folgenden aus der Sicht von Tochter Avelina ? diesmal als Du-Erzähler (ein Ich-Erzähler, der sich selbst duzt). Das Buch schließt (nun, fast?) gar mit einem Kapitel, das als Word-Dokument gelten soll.
Die Erzählung läuft weitgehend chronologisch, bis auf das erste kurze Kapitel aus der Sicht von Emma Salz, der Enkelin, das 2015 angesiedelt ist, und die Geschichte einleitet sowie mit dem (vor-)letzten Kapitel eine Art Klammer um die Kapitel bildet. Dazu gibt es teils eine Art Vorgriff, wenn die jeweilige Perspektive auf eine zukünftige Konsequenz oder Handlung vorgreift ? das geschieht weniger im Sinne eines übergeordneten allwissenden Erzählers, vielmehr wird weitestgehend der Eindruck heraufbeschworen, der jeweiligen Hauptperson des Kapitels beim Erzählen zuzuhören. Selten habe ich einen dergestalt meisterlichen Umgang schon allein mit der Form gelesen ? der Inhalt steht dem mitnichten nach. Was wirklich geschehen ist, darf sich der Leser gelegentlich über die Seiten hin zusammenreimen ? wenn es denn so eine einfache klare Wirklichkeit gibt, geben kann.
Autor Christopher Kloeble schafft es, die vielen Personen der verschiedenen Generationen der Familie Salz so einzuführen, dass ich sie mühelos ein- und zuordnen kann, da er ihnen jeweils einzeln Zeit und Raum lässt. Sie alle, begonnen mit der Matriarchin Lola, haben diesen bereits erwähnten besonderen Bezug zu den Schatten ? als Leser erfährt man viel über familienbezogene und historisch entstandene Verantwortlichkeit und Schuld, Liebe und Abhängigkeit, Verschweigen und Verleugnen. ??wir verstehen etwas und immer mehr. Aber eigentlich haben wir nichts verstanden. Wir glauben, Zusammenhänge zu erkennen, uns zu entwickeln, besser zu sein als jemals zuvor ? und tappen damit in die gefährlichste aller Fallen: Wir verwechseln Glauben mit Wissen. Wir haben vergessen, dass wir einmal wussten, dass wir nichts wussten.? S. 409
Dieses Buch hat mich zum Nachdenken gebracht, mich verstört, verzaubert und ergriffen ? und immer wieder überrascht mit einer neuen Wendung. Ich empfehle es nachhaltig, auch wenn es vielleicht zwischendurch etwas Geduld benötigt.
Rezensionen von Toxicus:
Wenn die Welt plötzlich untergeht?
Am Ende aller Zeiten von Walker Adrian J
Es handelt sich hier um eine Geschichte die so viel mehr sein will als nur ein Katastrophendrama oder ein Survivalgame. Eine Geschichte die so beklemmend nah ist das man schon selbst die Hoffnung fallen lassen möchte und einfach völlig versunken ist im Strudel der Verzweiflung. Doch nicht unser Ed, der über sich ernsthaft mal nachdenken kann und hart gefordert wird.
Das Leben verpasst ihm einen verdammt harten Haken, doch Edgar steht wieder auf, kämpft, leidet, friert, hungert und sieht auf zur Sonne. Eine Geschichte über Entscheidungen und Freundschaft und über einen Weg am Ende der Straße. Wie weit würdest du gehen für die Menschen die du liebst? Wie weit würdest du laufen wenn du weißt dass du sonst alles verlierst? Wie lang könntest du kämpfen, wenn deine Liebe droht zu erfrieren? Begebt euch auf eine Reise "Am Ende aller Zeiten". Für mich ein sehr tiefgehendes Buch das durchaus mehr sagt als man liest. Es zeigt die wirkliche Natur des Menschen und versucht gleichzeit auch sehr realistisch zu wirken. Die Schauplätze sind gut gewählt und ein Stück weit verliert man sich. Eine ganz klare Aussage die der Author mit diesem Werk treffen wollte!
Einfach großartig!
Rezensionen von Marion2505:
Du hast keine Ahnung, wozu du imstande bist ...
Am Ende aller Zeiten von Walker Adrian J
Inhalt:
Edgar Hill ist Mitte dreißig und alles andere als zufrieden. Er ist Angestellter, Familienvater und Eigenheimbesitzer, aber nicht gerade glücklich mit seinem Leben. Eigentlich wäre er gerne ein liebender Ehemann und Familienvater, aber doch nimmt er jede Gelegenheit wahr, um nicht mit seiner Familie Zeit zu verbringen.
Lieber gibt er sich Alkohol, zu viel gutem Essen und anderen Dingen hin und hat hinterher ein schlechtes Gewissen. Doch plötzlich passiert eine große Katastrophe: Die Britischen Inseln werden von Asteroideneinschlägen verwüstet. Nichts ist mehr so wie es einmal war: Es gibt keine Städte, Straßen oder Internet. Als Ed dann auch noch von seiner Familie getrennt wird, begegnet er der größten Herausforderung seines Lebens: Er muss von Schottland nach Cornwall laufen, wenn er seine Frau und Kinder wiedersehen möchte. Das sind 500 Meilen durch ein komplett zerstörtes Land, in dem jede Menge Gefahren lauern. Ob er diese Herausforderung tatsächlich annimmt?
Cover:
Das Cover von "Am Ende aller Zeiten" gefällt mir sehr, sehr gut. Es wirkt wie ein altes Notizbuch, das schon ziemlich zerfleddert ist. In den Wörtern des Titels befindet sich im "am" die Mutter mit den beiden Kindern und im "n" von "Zeiten" der Vater, also in diesem Fall Edgar Hill, der rennt. Schon das Cover erzählt somit für mich die Geschichte des Buches: Der Vater muss sich von ganz hinten nach vorne durcharbeiten, wenn er seine Familie wiedersehen möchte. Das finde ich einfach ganz toll durchdacht!
Meine Meinung:
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und somit gut zu lesen. Auch gibt es eigentlich einen permanenten Spannungsbogen, der mich oft dazu angetrieben hat, das Buch nicht aus der Hand zu legen. Ich konnte mir die Katastrophenstimmung und all die Dinge, die sich nach so einer Katastrophe ereignen, sehr gut vorstellen und habe mit Ed mitgelitten und mitgefiebert. Auch waren die Charaktere - sowohl die guten als auch die bösen - unglaublich gut beschrieben und für mich sehr realistisch dargestellt.
Leider waren mir manche Passagen etwas zu ausschweifend beschrieben. Vor allem die Szenen, in denen Ed einfach nur gelaufen ist, hätten für meinen Geschmack ein wenig kürzer sein können. Darüber hinaus waren mir ein paar Begegnungen einfach zu weit hergeholt oder zu überzogen. Dafür gibt es von mir minimale Abzüge ...
Aber alles in allem hat mich das Buch sehr gefesselt und auch der Schluss war für mich nicht vorhersehbar. Ich kann es daher mit einem ruhigen Gewissen weiterempfehlen. Es ist wirklich eine tolle Lektüre, die zeigt, zu was der Mensch fähig ist, wenn er etwas wirklich will.
Rezensionen von LadyIceTea:
Zu wenig Handlung, für einen ersten Teil
Am Ende aller Zeiten von Walker Adrian J
Anna erbt von ihrer Tante einen großen Hof und genügend Geld, um diesen wieder in Schuss zu bringen. Da sie unter ihrer Arbeit zu ersticken droht und die Beziehung auch nicht laufen will, wirft sie beides kurzerhand hin und zieht mitten ins Nichts.
Auf dem Hof ist mehr zu tun als gedacht und schon bald eröffnen sich ihr ganz neue Wege als Tiertherapeutin, so dass ihr gar keine Zeit zum Grübeln bleibt.
Und dann bekommt sie auf einmal einen Anruf, der ihr Herz schneller schlagen lässt. Eddi Markgraf, der Sänger ihrer Lieblingsband Damn Silence, soll auf ihrem Hof zur Ruhe kommen.
Das Cover und der Klappentext haben viel versprochen. Ich habe einen sommerlichen, chick-lit Roman erwartet und wurde etwas enttäuscht.
Leider passiert in diesem Buch nicht wirklich viel. Eddi taucht nur kurz auf und um die Hunde kümmert sie sich erst im letzten Drittel. Davor geht es nur um das Haus und um ihre endlosen Fahrten in den Baumarkt. Es ist leider alles viel zu ausführlich beschrieben. Annas Tätigkeiten und Gedanken zum Haus, werden endlos in die Länge gezogen. Naja, das Buch hätte sonst wahrscheinlich auch nur 100 Seiten.
Ich mag die Protagonistin Anna und ihre Freundin. Ich mag auch den Nachbar Klaus und seinen Sohn. An sich, hat diese Geschichte viel Potenzial aber die wenigen Seiten des Buchs, sind leider nicht ganz sinnvoll gefüllt. Ich habe das Gefühl, ein unfertiges Buch gelesen zu haben. Ich bin mir auch noch nicht sicher, ob es mir das wert ist, die Bücher als Taschenbuch zu kaufen.
Trotzdem ist dieses Buch ganz nett für zwischendurch und hat mich neugierig gemacht. Ich denke, ich werde mindestens den zweiten Teil als EBook lesen.
Rezensionen von fate:
Fehlende Spannung
DIE WAHRHEIT von Raabe Melanie
Teilweise konnte ich mich in die Figur Sarah gut hineinfühlen. Mir gefiel, dass zwischendurch auch aus der Perspektive des Fremden erzählt wurde. Jedoch fehlte mir insgesamt die Spannung.
Wie vorige Rezensentin, finde auch ich das Ende enttäuschend.
Rezensionen von RebekkaT:
Welche Wahrheit?
DIE WAHRHEIT von Raabe Melanie
Sarah fing gerade an, Mirko in ihr Leben zu lassen: einen neuen Mann, nicht um Philipp zu vergessen, aber ohne ihn wieder neu anzufangen. Philipp, der vor sieben Jahren nach Kolumbien aufbrach, nur für fünf Tage, und dann nicht zurück kam. Als sie sich endlich durchgerungen hat, ihrem Sohn Leo von Mirko zu erzählen, klingelt ihr Telefon und das auswärtige Amt teilt ihr mit, dass Philipp befreit wurde.
Die Gedanken und Gefühle, die bei Sarah hochkamen waren zu spüren; wie hätte ich reagiert?
Am Flughafen ist es endlich soweit: Philipp erscheint und Sarah ist geschockt: das ist nicht ihr Mann!
Die Beiden kommen im Haus an und schlängeln so um sich rum, versuchen rauszufinden, was der andere weiß, was jetzt passiert. Drohungen und Fragen wechseln einander ab und immer wieder wollte ich Sarah schütteln, um ihr zu sagen, was sie zu tun hat!
Cover: Ja, Sarah hat sich die Haare kurz vor Philipps Rückkehr abgeschnitten, aber das als Cover zu wählen, verstehe ich nicht. Auch die Bezeichnung "Thriller" finde ich sehr übertrieben. Vor mir liegt ein Roman/Erzählung, ohne Blut, ohne Aufregung; die man erhofft, aber niemals ein Thriller.
Schreibstil: Das Buch habe ich an einem Abend durch gehabt. Mal berichtet Sarah und dann kam auch immer ganz kurz der Fremde zu Wort, aber diese Abschnitte kann man auch getrost überlesen, weil sie mal so gar nichts aussagen.
Ich hatte mir mehr versprochen. Die Idee ist toll und mir wären so viele andere Wege eingefallen; aber Frau Raabe hat sich für die unglaubwürdigste, langweiligste und unaufgeklärteste Aufklärung entschieden, sodass ich tatsächlich wütend über das Ende war.
Nette Ein-Tages-Lektüre ohne Aufregung oder großartige Spannung.
Rezensionen von nonamed_girl:
Irgendwo im Glück
Irgendwo im Glück von Anna McPartlin
Man schwingt durch das ganze Buch irgendwo zwischen Glück und tiefer Betroffenheit und am Ende ist es so schlimm, so ehrlich, so wunderbar.
Zum Inhalt:
Dublin, 1995: Maisie Bean ist eine Frau, die sich nicht unterkriegen lässt. Ihr erstes Date vor siebzehn Jahren endete so schlimm, dass es ihr für den Rest des Lebens den Appetit auf Pommes verdarb.
Die Ehe, die folgte, war die Hölle für Maisie, doch sie gab ihr zwei wundervolle Kinder: den sensiblen, humorvollen Jeremy und die starrsinnige, schlaue Valerie. Mit Hilfe der beiden schafft es Maisie sogar, ihre demente Mutter zu Hause zu pflegen. Alle packen mit an. Als Maisie denkt, ihr Leben läuft endlich rund, geschieht das Unfassbare: Jeremy verschwindet eines Tages spurlos. Sie steht einem neuen Kampf gegenüber, dem Kampf ihres Lebens - für die Wahrheit über Jeremy, gegen Vorurteile und Ablehnung. Doch Aufgeben kommt für Maisie niemals in Frage.
Meine Meinung:
Anna McPartlin hat mit "Irgendwo im Glück" (erneut) einen wunderbaren Mitfühl-Roman geschaffen.
In ihrem gewohnt allwissenden Schreib- und Erzählstil, welcher alle Figuren zu Wort und Gedanken kommen lässt, nimmt sie den Leser mit durch ein paar wenige Tage, in denen unheimlich viel passiert. Wir lernen eine ganze Familie und deren Freunde kennen und lieben, begleiten sie in sehr starken und herzzerreißend schwachen Momenten, bei Versöhnungen und Erkenntnissen und stellen am Ende fest, dass wir die ganze Zeit mittendrin waren und trotz besserem Wissen, immer das Beste gehofft haben.
Lediglich der Schluss, ein paar Sätze auf den letzten Seiten, waren mir dann doch zu rund nach allen Höhen und Tiefen, die das Buch geboten hat.
Fazit:
Auch wenn es für mein Empfinden auf den allerletzten Seiten etwas zu viel des Guten war, so lässt mich das mir fehlende "ach, wäre das schön, wenn..." trotzdem alle Sterne vergeben.
Rezensionen von Ela_Ela:
Wieder ein tolles Buch von Samantha Young ;D
The Real Thing von Young Samantha
Von ihren Fans heiß ersehnt: Die neue Serie der Spiegel-Bestsellerautorin Hartwell ist eine eingeschworene Gemeinschaft. In dem kleinen Ort an der amerikanischen Ostküste bleibt niemand lange allein. Cooper Lawson möchte seine Bar nirgends sonst auf der Welt wissen, in der man seit Jahrzehnten leidet, liebt und lebt.
Selbst hat Cooper dagegen der Liebe abgeschworen. Bis eines Tages die selbstbewusste sexy Ärztin Jessica Huntington durch seine Bartür stolpert und frischen Wind in sein Leben bringt. Auch sie flieht vor ihrer Vergangenheit. Gegenseitig könnten sie sich Halt und Liebe geben, sie müssen es nur erst begreifen ?
Ich habe mich natürlich genauso gefreut wie die anderen das Samantha Young ein neues Buch geschrieben hat und das dies wieder eine Serie wird. Und ich finde ihre Bücher einfach nur toll und schön geschrieben.
Auch diese Charaktere fand ich wieder total toll und liebenswert. Allen voran natürlich die zwei Hauptpersonen die dieses Buch erzählen. Was mich natürlich noch mehr gefreut hat, das es aus zwei Perspektiven geschrieben ist. Das erste Buch von dieser Autorin.
Doch trotzdem wenn ich dieses Buch mit den anderen Büchern von Samantha Young vergleiche fehlt mir noch irgendwas. Ich weiß nur leider nicht genau was. Aber trotzdem einer guter Start in eine neue Reihe, die Lust auf mehr macht.
Fazit: Wieder eine warmherzige Geschichte von Samantha Young die mich nicht zu 100% überzeugen konnte und deshalb kann ich nur 4,5 Sterne vergeben.
Serie:
1. The Real Thing - Länger als eine Nacht
2. Every little thing - Mehr als nur ein Sommer (erscheint im März 2017)







