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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von SLovesBooks:

Spannende Geschichte aber zu viele Charaktere

Die Brut - Sie sind da von Ezekiel Boone

Meine Meinung:

Dieses Buch war in Bezug auf seinen Ekelfaktor definitiv eine Herausforderung für mich. Ich finde, dass der Autor an vielen Stellen ganz schön übertreibt.

Die Handlung ist aber stets spannend. Ich fand es interessant mehr über das ?Problem? zu erfahren und habe im Kopf auch immer Szenarien durchdacht.

Was ich nicht so gut fand war, dass es zu viele Charaktere gibt. Ich bin streckenweise gar nicht mehr durchgestiegen wie die ganzen Charaktere zusammenpassen und was wem wo genau passiert ist. Es waren auf jeden Fall weit über 10 Sichtweisen. Das ist einfach zu viel. Ich hätte es mir gewünscht, dass sich der Autor auf weniger Charaktere konzentriert und diese dann auch wenigstens gescheit ausarbeitet. So blieb einfach ein unfertiges und wenig tiefgehendes Gerüst übrig. Es hat einfach nicht meinen Geschmack getroffen.

Der Schreibstil hat mir gefallen. Man kam schnell durch die Geschichte und sie ließ sich flott lesen.

Insgesamt ist es eher ein mittelmäßiges Buch für mich. Da es eine Reihe ist, hängt auch noch vieles in der Schwebe und wurde nicht aufgeklärt. Das finde ich recht schade, denn ich bin mir noch nicht sicher, ob ich wirklich die Fortsetzung lesen möchte.

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Rezensionen von manu63:

Verloren und Vergessen

Ein MORDs-Team - Band 14: Verloren und Vergessen (All-Age Krimi) von Andreas Suchanek

Mit Verloren und Vergessen geht die Mordsteam Reihe des Autors Andreas Suchanek in die Runde 14. Die Freunde verfolgen im Nachbarort Maple Peaks die Spuren der Familie Parker und stoßen dabei auf neue Geheimnisse und geraten dabei in gefährliche Situationen. Derweil versucht sich Danielle in das Leben im Internat einzufügen und schmiedet Pläne um den ungastlichen Ort verlassen zu können.

Dem Autor gelingt es auch in diesem Band die Spannung aufrecht zu erhalten und Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu verknüpfen. Die Charaktere agieren in gewohnter Manier wobei mir Mason im Augenblick als Charakter nicht so gefällt, seine Art sich in immer neue Gefahren zu begeben und dabei nicht nur sich selber, sondern auch seine Freunde durch sein unüberlegtes Verhalten in Gefahr zu bringen nervt mich schon etwas. Das gleichen die anderen Protagonisten jedoch wieder aus, so das mir die Lesefreude nicht getrübt wird. Sehr gut finde ich am Anfang jedes Bandes den kurzen Überblick über das was bisher geschah, so ist man auch als Leser der größere Pausen einlegt immer wieder sofort im Geschehen.

Danielle und ihre Lage im Internat wird gut dargestellt und beim lesen keimte bei mir Hoffnung auf das Danielle dem Ganzen doch entkommen kann, doch wartet der Autor am Ende von Band 14 wieder mit einem Überraschungsschlag auf, der einen spannenden Handlungsstrang verspricht.

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Rezensionen von AngiF:

Eis-Leidenschaft

Ein MORDs-Team - Band 14: Verloren und Vergessen (All-Age Krimi) von Andreas Suchanek

Aurora Nardelli lebt in Verona ein von Pflicht erfülltes Leben. Sie arbeitet in einem Hotel in der Kundenbetreuung. Privat versucht sie verzweifelt, die Ehe mit ihrem Mann Matteo aufrecht zu erhalten. Doch er hat sich längst von ihr abgewandt und verabschiedet. Was ihn nicht davon abhält, Aurora mit immer erneuten windigen, kostenintensiven Projekten mit in Schwierigkeiten zu bringen.

Als ihre Bank ihr quasi ein Ultimatum setzt, weiß sich Aurora nicht anders zu helfen, als ihr Familienerbe, eine Eisdiele in Maratea, zu verkaufen. Ihr Vater Gino und ihre Tante Olivia nehmen ihre Entscheidung seltsam gelassen auf, geben aber eine Bedingung vor, Aurora soll für eine Zeit in der Eisdiele mitarbeiten. Wird dieser Plan der beiden aufgehen? Wird Aurora erkennen, was wirklich zählt im Leben und kann sie ihre Wurzeln erkennen und verstehen?

Die Autorin Roberta Gregorio schafft es mit ihrem wunderbaren Schreibstil, das Flair und die Leichtigkeit Italiens zu verströmen. Die Sprache der Autorin ist modern und voller Ausdruckskraft. Roberta Gregorio lässt immer mal wieder italienische Wörter einfließen, die Stimmung wird dadurch noch verdichtet und angenehmer. Die Dialoge sind mitreißend und stecken voller Lebenskraft. Ihre Figuren verfügen über eine große Tiefe und sprühen vor Energie. Und gerade die Protagonistin Aurora durchlebt eine starke Veränderung, ihr Weg ist glaubhaft und authentisch gezeichnet. In die Geschichte sind in unregelmäßigen Abständen Abschnitte aus der Vergangenheit der Familie eingebaut, diese lassen mich als Leserin die Beweggründe der Handlungen der Charaktere noch besser verstehen. Außerdem stehen jedem Kapitel kleine Episoden über verschiedene Eissorten vor, die die Atmosphäre noch verdichten.

Von Herzen gerne vergebe ich diesem Buch seine wohlverdienten fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es vorbehaltlos weiter. Ein Familienroman, der trotz seiner Annehmlichkeit eine enorme Tiefe verbreitet. Die Geschichte bietet Liebe, Freundschaft, Familie und Leidenschaft in einem. Das Lesen kommt einem Urlaub für die Seele sehr nahe.

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Rezensionen von rewa:

Eine heiße Liebe

Bittere Liebe von Saskia Louis

,, Bittere Liebe´´ von Saskia Louis ist eine humorvolle, aber leider sehr kurze Kurzgeschichte aus der booksnacks Reihe. Angegeben mit 30 Seiten schafft es die Geschichte auf nicht einmal 5 Seiten, der Rest ist eine Leseprobe.
Die Geschichte handelt von einer ,,heißen´´ und ungewöhnlichen Liebe, von der die Protagonistin in der Ich- Form ,,brühwarm´´ erzählt.

Der Schreibstil ist flüssig und die Gedanken sind witzig. Eine nette Idee und ein originelles Thema sind humorvoll aufbereitet worden. Man muss bei der Geschichte einfach schmunzeln und Mitleid haben mit der??. Tja, da muss man schon selber lesen, wer die tragische Heldin ist.

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Rezensionen von heinoko:

Lachmuskel-Training

Der Gärtner war's nicht! - Die K&K-Schwestern ermitteln (Die Schnüffelschwestern 1) von Tatjana Kruse


Konny und Kriemhild, zwei sehr ungleiche Zwillingsschwestern und knapp über 60, führen eine Frühstücks-Pension, in die sich selten ein Gast verirrt. Und so hat letztlich Amenhotep, der Nacktkater des Hauses, das Sagen. Weiterhin zum Haus gehörend ist Herr Hirsch, der nach einem Schlaganfall als Aphasiker zwar regen Anteil am Geschehen nimmt, aber in seinen Einzelwortäußerungen stets ziemlich daneben liegt.

Seine große Liebe gehört einem Aufsitzrasenmäher, auf dem er herumfährt, ohne je zu mähen. Diese Idylle ändert sich schlagartig, als ? Jackpot! ? sich eine Gruppe von Musikern in der Pension einfindet und mit ihren veganen Essenswünschen und Wesenssonderlichkeiten besonders Kriemhild in ihren Zuständigkeitsbereichen an die Grenzen bringt. Als dann noch ein Toter mit zu Brei gefahrenem Kopf vor der Haustür liegt, packen Konny und Kriemhild alle Raffinesse und Schnüffellust aus?
Schon der Plot allein vermittelt in etwa, dass wir es bei diesem Buch mit einem sehr, sehr schrägen, skurrilen Inhalt mit sehr, sehr schrägen und skurrilen Protagonisten zu tun haben. Also keinesfalls ein Buch für den ?klassischen? Krimi- oder Thriller-Leser, davor sei eindringlich gewarnt. Es ist ein Buch für Leser, die Lust auf herzhaftes Lachen haben, die sich Seite um Seite überraschen lassen wollen, mit welchem Wortwitz und Ideenreichtum die Autorin uns gute Laune macht, und das vom ersten Satz an. Und natürlich das allerbeste Geschenkbuch für liebe Freundinnen, sei es zur Aufmunterung oder sei es zum gemeinsamen Lesen und Lachen. ?Die Welt wäre schöner, wenn Mücken Fett statt Blut saugen würden.? Dem ist nichts hinzuzufügen!

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Rezensionen von Rebecca1493:

Absolutes Highlight der Reihe

Feel Again von Mona Kasten

Ich muss gestehen, dass die Farbe Rosa nicht unbedingt meine liebste ist, aber trotzdem passt die Wahl für das Cover irgendwie gut zur Geschichte - vielleicht ist sie ja der Färbung von Isaacs Wangen nachempfunden. Was mich allerdings besonders daran begeistert ist die Szene, die darauf eingefangen ist, denn sie passt wirklich unfassbar gut zum Buch, da sie zum einen das Aussehen der Protagonisten widerspiegelt und zum anderen die Intimität zwischen den beiden Menschen deutlich spürbar wird, wie es auch die Geschichte selbst im Verlauf vermittelt.

Die Autorin Mona Kasten war natürlich kein unbeschriebenes Blatt für mich, hatte ich schon die ersten beiden Romane ihrer Woodhill-Reihe regelrecht verschlungen. Dementsprechend gespannt und erwartungsvoll habe ich natürlich auch auf den 3. (und leider) letzten Band gewartet. Bereits vor einigen Wochen hatte ich eine relativ lange Leseprobe in meine Hände bekommen, die außerordentlich vielversprechend war, was natürlich die Hoffnung auf ein Lesehighlight noch weiter befeuert hat. Ebenso waren auch fast sämtliche bisherigen Meinungen zur Geschichte positiv ausgefallen - kurzum: ich MUSSTE diese Geschichte unbedingt lesen.

Nachdem ich es nach schätzungsweise 4 Stunden Lesezeit beendet habe, kann ich guten Gewissens sagen, dass meine Erwartungen sogar noch übertroffen worden sind.

Da ich schon einige Male schlechte Erfahrungen mit Übersetzungen englischer Bücher dieses Genre Young Adult gemacht hatte, war ich froh, dass durch die Geschichte direkt in der deutschen Sprache verfasst worden ist, denn so ging kein Witz und auch nicht der Charme des Buches verloren. Wie gewohnt war Text locker leicht zu lesen. Wirklich großes Lob an die Autorin, aber auch an die Lektoren, die die meisten Fehler ausmerzen konnten! Ab und zu hätte ich mir allerdings eine kleine Passage aus Isaacs Sicht gewünscht, denn z.T. konnte ich seine Handlungen nicht hundertprozentig nachempfinden, aber das ist jetzt eher Jammern auf hohem Niveau.

Das Buch handelt dieses Mal von Sawyer und Isaac. Während mir Sawyer mit ihrer ruppigen Art bereits im ersten Band aufgefallen war und sie bei mir eher keine Sympathiepunkte sammeln konnte (hat sich allerdings schon ein wenig in Teil 2 geändert) , war Isaac für mich noch eher ein unbeschriebenes Blatt. Deshalb war es umso spannender die beiden Charaktere näher kennenzulernen. Je länger ich gelesen habe, desto mehr sind mir die beiden ans Herz gewachsen. Natürlich ging es mir schon beim Lesen der vorherigen Bücher so, aber die beiden waren wirklich herzerwärmend. Besonders Isaac wurde zu meinem ganz persönlichen Liebling, denn er sagt im Verlauf der Geschichte solche wundervollen Sätze zu Sawyer, dass ich mehrfach ein Taschentuch zücken musste.

Die Erzählung hat mich einfach mitten ins Herz getroffen und ich war wirklich traurig als es zu Ende war, denn ich hätte auch weitere 100 Seiten über die beiden lesen können ohne dass es mir langweilig geworden wäre, da mich Sawyer und Isaac immer wieder mit neuen Facetten verblüffen konnten und es mir einfach Spaß gemacht hat ihre Entwicklung zu verfolgen. Dadurch wurde dieses Buch ganz klar zu meinem Favorit der Reihe und einem absoluten Lesehighlight in diesem Jahr.

Fazit: Emotional, romantisch, witzig, tiefgründig... Wenn ich könnte, würde ich 10 Sterne vergeben an dieses wunderschöne Ende der Woodhill-Reihe!

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Rezensionen von christina.hirschberger@gmail.com:

Was wäre wenn...?

Der Brief von Hagebölling Carolin

Zum Inhalt
Marie ist glücklich mit ihrem Leben: Sie führt eine erfolgreiche Beziehung mit ihrer großen Liebe Johanna, kann sich mit ihrem Job als Journalisten gut über Wasser halten und ist rundum zufrieden.
Diese Situation ändert sich allerdings schlagartig, als sie einen äußerst verstörenden Brief erhält.

Adressiert an Marie Kluge, jedoch mit einer Pariser Adresse; versendet von Christine Hausmann ?einer Schulfreundin ? ebenso mit falscher Adresse. Weitaus verwirrender ist jedoch der Inhalt des Briefes. Es ist die Rede von einem Viktor, mit dem Marie anscheinend glücklich zusammenlebt und Christine erzählt von einem Kind, das nie das Licht der Welt erblicken durfte.
Auf der Suche nach der Wahrheit gerät nicht nur Maries Leben durcheinander, besonders ihre alte Freundin Christine ist sehr getroffen von dem Brief. Als es nicht bei einem Brief bleibt, beschließt Marie, dem Rätsel in Paris nachzugehen ? dort, wo sie ja laut Adressat ist. Nun trifft sie auf ein Leben, welches ihr im gleichen Moment unendlich vertraut ist, obwohl es doch völlig fremd sein sollte.

Zur Leseerfahrung
Die gut 200 Seiten habe ich an einem gemütlichen Wochenende im Liegestuhl verschlungen. Die Story fesselt die Aufmerksamkeit des Lesers, der unbedingt verstehen will, was da vor sich geht. Das Erzähltempo empfand ich sehr angenehm, auf langatmige Passagen wurde verzichtet, vielmehr wird die Geschichte temporeich erzählt, ohne dabei hektisch zu wirken. Das Personal ist authentisch und liebenswürdig, der Leser kann so gut mit den Charakteren mitfühlen, miträtseln und mitleiden.
Ein großer Schwachpunkt ist jedoch in meinen Augen das Ende. Ich habe auf eine einfach Erklärung gehofft, die alles auflöst und begreiflich macht. Jedoch sollte man bei diesem Buch keine logische Erklärung erwarten, diese ist schlichtweg nicht vorhanden. Man sollte dieses Buch eher von der philosophischen Sichtweise betrachten und darauf Rückschlüsse auf sein eigenes Leben ziehen.
Dadurch dass ich jedoch die Erwartungshaltung hatte, dass am Schluss alles erklärlich und logisch ist, hatte ich das Gefühl ein wenig in der Luft zu hängen und schloss das Buch nach der letzten Seite etwas enttäuscht.

Zum Fazit
Eine gefühlvolle Geschichte, die weniger erklärbar ist, sondern vielmehr philosophisch hinterfragt werden sollte. Das Buch kann in Kurzform mit diesen Worten beschrieben werden: ?Was wäre wenn??

Zu den Eckdaten
Titel: Der Brief
Autor: Carolin Hagebölling
Verlag: dtv premium
ISBN: 978-3423261463
Seiten: 219
Preis: 14,90 ?

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Rezensionen von manu63:

Lebenszeichen

Heliosphere 2265 - Band 33: Lebenszeichen (Science Fiction) von Andreas Suchanek

Lebenszeichen ist der 33 Band der Heliopshere 2265 Reihe des Autors Andreas Suchanek. Hier geht es vornehmlich um die Vorbereitungen zur Befreiung von Jayden Cross und die Verhandlungen zur Allianz der verschiedenen Völker.

Der Autor gibt in diesem Band interessante Einblicke in die Denkweise der unterschiedlichen Völker und lässt den Leser teilhaben an den Verhandlungen zur Allianz.

Dies geschieht durch den Blick aus verschiedenen Perspektiven auf die Ereignisse und es ist ein eher ruhiger Band mit Blick auf die vorherigen Folgen, dennoch merkt man deutlich das ein weiterer Höhepunkt der Reihe angesteuert wird. Während sich die verschiedenen Gruppen, die sich zur Rettung von Cross zusammen gefunden haben, durch eine gemeinsame Gefahrensituation schnell zusammen finden dauert es bei den Verhandlungen auf NOVA einige Zeit länger, bis die Parteien einen gemeinsamen Weg versuchen. Dabei spielt sicherlich auch eine große Rolle das Alexis Cross als Präsidentin die Verhandlungen immer wieder torpediert. Die Dialoge der Protagonisten haben mich einige Male zum schmunzeln gebracht und zeigen sich von ihrer besten Seite.

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Rezensionen von rewa:

Genussvoller Horror

Heliosphere 2265 - Band 33: Lebenszeichen (Science Fiction) von Andreas Suchanek

Zwielicht Classic 1, herausgegeben von Michael Schmidt, beinhaltet die Wiederveröffentlichungen von 8 Kurzgeschichten des Genres Horror und Unheimliche Phantastik samt Ausflügen zur Science Fiction. Abgerundet wird der Band durch sekundärliterarische Beiträge. Besonders der Artikel über den Schriftsteller und ,, Erfinder´´ des Klassikers ,, Psycho´´ sei hier zu erwähnen.

Das gruselige Titelbild stammt aus der Feder von Lothar Bauer und lässt schon Düsteres erahnen.
Eine schaurig, dämonenhafte Geschichte erwartet den Leser von Thorsten Scheib in ,,Besessen´´. Wer sich ein ,, Blind Date´´ mit mörderischen Ausgang wünscht, ist bei Malte S. Sempten an der richtigen Stelle.
,,Der erste Tag der Ewigkeit´´ von Christian Weis zeigt, welch harten Weg Liebende oft gehen müssen. Tragisch und komisch zugleich erlebt der Protagonist von Tobias Bachmann in ,, Die fehlende Stunde´´ sein Leben.
Wer kulinarische Gustostückerl der anderen Art kennen lernen möchte, hat gleich zweimal die Gelegenheit dazu. ,, Der neue Nachbar´´ von Andreas Schumacher und das ,, Tor nach Cloon´´ von Andreas Gruber bieten dem Leser Leckerbissen an, auf die man wahrscheinlich gerne verzichten möchte.
Eine zombiemäßige Geschichte erzählt der Autor Christian Endres in ,, Kein Abschied hält ewig´´ und Nina Horvath entführt den Leser in die Science Fiction Welt von ,, Hell dunkel, dunkel hell``.
8 unterschiedliche Kurzgeschichten, von denen jede ein eigenes Flair besitzt. Eine gute Mischung zwischen blutigem Horror bis zu übersinnlichen und gefühlvollen Geschichten.

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Rezensionen von manu63:

Augenblicke der Entscheidungen

Heliosphere 2265 - Band 33: Lebenszeichen (Science Fiction) von Andreas Suchanek

Mistelernte ist ein Roman aus der Feder des Autors Bruno Woda, der Leser lernt Theo kennen, den erfolgreichen Manager eines Pharmaunternehmens. Auf einer Dienstreise erliegt Theo dem Reiz des Augenblicks und hat eine Affäre mit einer rassigen Spanierin. Doch sein Seitensprung wurde beobachtet und nun hat er sich erpressbar gemacht.

Statt seiner Frau die Wahrheit zu gestehen lässt sich Theo auf den Erpresser Jack ein, da er seine Familie und Karriere nicht gefährden will. Jack zeigt sich charmant und schleicht sich immer mehr in Theos Leben ein. Kann Theo seine Karriere und Familie retten oder wird alles zusammenbrechen?

Diese Frage beantwortet der Autor auf gute Art und Theo und seine Gedankenwelt haben mich immer mehr in den Bann der Geschichte gezogen. Aus Theos Perspektive erlebt der Leser eine immer tiefer werdende Verstrickung von Theo und seine Versuche dem zu entkommen. Theo ist ein eitler Mensch welche gerne der Verführung der Schmeicheleien erliegt und sich selber als wichtigste Person sieht. Bewunderung ist für ihn das Lebenselixier und Jack gibt ihm das was er benötigt und so sieht Theo die Fallstricke nicht, die Jack ihm in den Weg liegt. Der Schreibstil ist unaufdringlich und klar sowie eher nüchtern und nicht reißerisch. Dennoch bleibt eine Grundspannung während der gesamten Geschichte erhalten und als Leserin wollte ich unbedingt wissen ob bzw. wie Theo dem Untergang entkommen kann. Das Ende selber war für mich überraschend aber dennoch stimmig.

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