Kunden em pfehlungen
Rezensionen von PFIFF:
Amüsante Verbindung zwischen Wien und einem Dorf in der Normandie
Sisis Vermächtnis von Jacobs Ulrike und Manfred
Dr. Joseph Kaiser, Sohn adeliger Eltern, beginnt seinen neuen Posten als Leiter der Stiftung für Kultur in Wien mit einer Recherche, die zu Tage bringt, dass die seinerzeit von Kaiserin Sisi gegründete Stiftung zu Gunsten eines Franzosen höchstwahrscheinlich keine Berechtigung mehr hat.
Stolz glaubt Kaiser, dem Staat viel Geld zu ersparen, indem er die weitere Auszahlung stoppt und selbst in die Normandie reist, um sich vorort schlau zu machen.
Kaiserin Elisabeth von Österreich hatte ihrem Lebensretter und dessen Sohn eine Stattliche Summe vermacht, die ein Hofbeamter geschickt angelegt und vermehrt hatte. Doch selbst der Sohn des Begünstigten lebt nicht mehr und der Bürgermeister von Beauport, einem kleinen Dorf in der Normandie erkennt, dass er den Anspruch auf die Zahlungen fälschlich für das Dorf verwendet und nicht dem rechtmäßigen Eigentümer ausgehändigt hatte.
Lauter Probleme, die gelöst werden müssen.
Joseph Kaiser lernt die schöne Elisabeth kennen und verliebt sich. Als er herausfindet, wer sie ist, trübt sich die Beziehung. Doch wahre Liebe kann durch nichts gestört werden.
Ein entzückende Geschichte mit historischem Hintergrund.
Rezensionen von PFIFF:
Spannender Krimi
Selfies von Adler-Olsen Jussi
Im 7. Fall von Kommissar Carl Mørck muß das Team mit Assad und Gordon im Sonderdezernat Q in Kopenhagen den Mord an einer alten Frau in einem Park aufklären.
Außerdem halten Attendate an jungen Frauen das Team in Atem. Irgendjemand versucht zum Teil mit Erfolg, junge Frauen mit einem Auto zu überfahren.
Ein drittes Problem beschäftigt den Kommissar, nämlich das merkwürdige Verhalten der geschätzten Mitarbeiterin Rose.
Nach und nach werden Zusammenhänge klar zwischen allen drei Fällen. Das Forschen in der Vergangenheit bringt Schreckliches zu Tage. Und Selfies der Mädchen helfen bei der Aufklärung.
Spannend und Prickelnd.
Rezensionen von PFIFF:
Was macht Elternliebe wirklich aus
Was alles war von Mingels Annette
Als die seinerzeit adoptierte Susa sich in Hendryk, Vater von zwei Töchtern, verliebt und heiratet, kämpft sie mit der Tatsache, nicht die leibliche Mutter der beiden Kinder zu sein.
Sie trifft sich mit ihrer leiblichen Mutter und will nun auch ihren biologischen Vater kennen lernen. Das Treffen gestaltet sich enttäuschend.
Susa sinniert, was wichtiger ist: die biologische Verwandtschaft oder die Liebe zu Menschen, die sich für die Erziehung ihrer adoptierten Kinder aufopfern und darin aufgehen.
Interessantes Thema.
Rezensionen von PFIFF:
Drama um ein Kind
Das verlorene Kind von Michel Bussi
Der Schulpsychologe Vasile wird auf den kleienn Malone aufmerksam, weil dieser wiederholt gegenüber seiner Lehrerin behauptet, dass die Frau, die ihn von der Schule abholt, nicht seine richtige Mutter ist. Ein unangenehmer Fall für die Polizei von Le Havre. Dem Jungen wird zu viel Phantasie zugeschrieben, die Eltern sind ärgerlich und aufbrausend.
Doch Vasile lässt nicht locker. Er kann dem Jungen ein Geheim is entlocken, es aber nicht weitergeben, das er zu Tode kommt.
Marianne, die diensthabende Kommissarin in Le Havre findet Zusammenhänge zwischen den Aussagen des Jungen und einem Banküberfall, der zu klären ist.
Die Lage spitzt sich zu, Malone ist in Lebensgefahr und es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.
Ein bis zur letzten Seite spannender, klug und sensibel aufgebauter Krimi.
Rezensionen von PFIFF:
Schostakowitsch-Biographie
Der Lärm der Zeit von Julian Barnes
Der Komponist Schostakowitsch kämpft sein ganzes Leben an gegen starke Frauen und die Diktatur seines Landes. Nur in seiner Musik geht er auf und steckt in sie seine ganze Energie trotz der Probleme, die er wegen seiner freizügigen Auslegung seiner Kompositionen mit Rußlands Bonzen hat.
Barnes beschreibt an Hand von einigen markanten Abschnitten das Leben des berühmten Komponisten, zeigt seine Verletzlichkeit auf, seine Schüchternheit und seine ständige Angst, verhaftet und umgebracht zu werden.
Ein großartiges Portrait, interessant und amüsant geschrieben, wie man es von Barnes gewohnt ist.
Rezensionen von heinoko:
Anrührend, wenn auch sehr schlicht
Darcy - Der Glückskater und der Geist von Renfield Hall von Gesine Schulz
Die Witwe Mrs. Freda Allendale lebt in dem heruntergekommenen Herrenhaus Renfield Hall. Eine Menge Reparaturen stehen an, aber wie das schaffen ohne Geldreserven?
Darcy, der dreifarbige Glückskater, befindet sich auf seiner langen Reise zurück in sein früheres Zuhause und landet bei Mrs. Allendale, die ihn liebevoll aufnimmt.
Und Darcy wäre nicht Darcy, wenn er nicht auf seine ganz eigene Weise das Leben auf Renfield Hall in Bewegung bringt.
Eine sehr anrührende Geschichte, liebevoll geschrieben. Bildhaft vorstellbar wird der morbide Charme des Herrenhauses, umgeben von einem traumhaft schönen Garten. Die im Buch vorkommenden Menschen sind freundlich, geduldig, verständnisvoll, was natürlich nichts mit der Realität zu tun hat, aber durchaus mal angenehm zu lesen ist. Der teilweise leicht angestaubte Schreibstil passt perfekt zum geschilderten Ambiente. Mich persönlich hat es etwas genervt, wenn die gleiche Situation zweimal geschildert wird, und zwar aus verschiedenen Perspektiven, aber dennoch mit teilweise wörtlicher Wiederholung.
Fazit: Eine anrührende, liebevoll geschilderte Geschichte. Gut lesbar, wenn auch sehr, sehr schlicht gestrickt.
Rezensionen von begine:
Roman mit wichtigem Thema
Darcy - Der Glückskater und der Geist von Renfield Hall von Gesine Schulz
Roofer ist ein Roman für Jugendliche, aber nicht nur. In erster Linie ist es ein Roman über Jugendliche, die sich fahrlässig in Gefahr bringen. Schon das Cover mit den Hochhäusern und den Jungen im Vordergrund macht mir Angst. Dieses Klettern auf Baugerüsten ist sehr gefährlich, doch die Jugendlichen wollen sich hier beweisen und filmen die riskanten Aktionen, um die Filme auf youtube einzustellen.
Die Gruppe der Roofer hätte ich zu gerne einmal richtig durchgeschüttelt, damit sie zu Vernunft kommen. Mehr Verständnis hatte ich für Alice. Sie stößt ja eher zufällig zu diesen Leuten, da ihre beste Freundin Nasti in einen der Jungen verliebt ist. Auch Nasti bringt sich in Gefahr, weil sie über hohe Stahlträger balancieren soll. Die ganze Zeit hatte ich Angst, dass auch Alice sich zu Mutproben hinreißen lässt, da natürlich auch für sie Anerkennung wichtig ist.
Alice hat ein paar familiäre und schulische Probleme, doch das sind eigentlich Dinge, die leicht in den Griff zu bekommen wären. Leider ist Alice dennoch weitgehend isoliert, oder sie fühlt sich jedenfalls so. Es ist schön beschrieben, wie Nasti neu in die Schule kommt und Alice beste Freundin wird.
Dann gibt es noch einen Handlungsstrang mit dem jungen Obdachlosen Nik. Seine Beziehung zu seiner Großmutter, die er manchmal besucht, ist sehr schön beschrieben. Da sie nicht seine leibliche Großmutter ist, kann er nicht bei ihr leben. Doch es zeigt sich, wie er sich doch nach familiärer Zusammengehörigkeit sehnt, deswegen lebt er auf der Straße auch mit einem anderen Obdachlosen zusammen.
Mein einziger Kritikpunkt wäre, dass die beiden Handlungen um Alice und um Nik nicht besonders gut zueinander gebracht sind. Doch das fällt nicht sehr ins Gewicht.
Es ist wichtig, dass mit Roofer die Gefühlslage der Jugendlichen und was sie riskieren, thematisiert wird. Das kann man der Autorin Jutta Wilke, die ich bisher noch nicht kannte, hoch anrechnen.
Rezensionen von simone.h1:
Höhe
Roofer von Wilke Jutta
Alice ist eine Jugendliche, die schon ziemlich vom Schicksal gebeutelt wurde. Ihr Vater ist gestorben, ihre Mutter ist psychisch labil und extrem abhängig von ihrem untreuen neuen Lebensgefährten und Alice fühlt sich oft allein und ist unsicher. Trotz allem ist sie aber eine vorzeigbare Heranwachsende.
Als ihre beste Freundin Nasti sich mit einer Gruppe von "Roofern" befreundet, also Leuten, die auf hohe Gebäude klettern und diese Abenteuer auf Youtube stellen, löst dies eine Reihe von Ereignissen aus...
Der Jugendroman ist leicht zu lesen und passt von der Sprache her sehr gut zur Zielgruppe. Er ist in kurze Kapitel gegliedert (weniger als 10 Seiten) und ist größtenteils aus Alices Sicht geschrieben. Einige Abschnitte werden auch als "Niks Geschichte" beschrieben, was der Erzählung zusätzlich Schwung gibt.
Das Thema des Buchs ist etwas ganz neues. Gerade auch der Aspekt, dass Jugendliche gefährliche Dinge machen, um auf Youtube gesehen zu werden, ist extrem aktuell. Ich habe das Buch wirklich gern gelesen und hätte gar nicht so viele wichtige Einschübe, die zum Nachdenken anregen erwartet. Ich hätte mir jedoch noch ein wenig mehr Hintergrundinfos gewunschen, da ich teilweise das Gefühl hatte, dass es dauernd nur ums "Roofen" geht. Weiters ist mir der Zeitraum der Geschichte ein wenig zu eng bemessen. Mir kam es beim Lesen so vor, als ob alles in nur 4 Tagen passieren würde!
Im Endeffekt sind das aber Kritikpunkte aus Erwachsenensicht und wären evt. für einen jungen Leser gar nicht so relevant. Ich finde dieses Jugendbuch jedenfalls gelungen und die Idee dahinter wirklich interessant!
Rezensionen von begine:
Leichte Urlaubslektüre
Darcy - Der Glückskater und der Geist von Renfield Hall von Gesine Schulz
Darcy ? Der Glückskater und der Geist von Renfield Hall ist der vierte Band um den Kater.
Die Autorin Gesine Schulz hat mit der Reihe eine leichte fröhliche Urlaubslektüre geschrieben.
Ich hatte einen früheren Teil Darcy ? Der Glückskater im Buchladen gelesen. Der Roman war so kurzweilig, das ich diesen unbedingt kaufen musste.
Ich war infiziert.
Im Prolog erfährt man warum Darcy unterwegs ist. Er ist auf einer Urlaubsreise von seiner Familie getrennt worden und jetzt auf dem Weg nach Hause. Darcy ist ein dreifarbiger Kater und solche sollen Glück bringen.
Renfield Hall ist ein etwas heruntergekommenes Herrenhaus.
Die Besitzerin Freda braucht unbedingt Geld für den Unterhalt des Anwesens. Freda ist seit kurzem Witwe und hat drei erwachsene Stiefkinder.
Es ist toll beschrieben wie die Familie miteinander umgeht, einfach lieb.
Ich wurde in die Geschichte eingesogen.
Es machte einfach Spaß diesen Roman zu lesen, er lässt sich nur zu schnell weglesen.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Leni, 15 Jahre aus Mils
Barney Kettles bewegte Bilder von de Goldi Kate
Barney hat für sein bescheidenes Alter von knapp 14 Jahren schon so einige Filme gedreht. Eigentlich kommen ihm die Ideen zugeflogen, doch diesmal bleibt das aus. Zum Glück hat seine Schwester Ären die Idee, die High Street, ihre Straße, als Dokumentarfilm zu verfilmen.
Ein Abenteuer beginnt, das so niemand erwartet hat.
Geheimnisse kommen ans Licht und neue Sachen werden ausprobiert.
Das Buch ist zwar lustig, und ich musste immer wieder mal schmunzeln, aber ansonsten entspricht es diesmal nicht meinem Geschmack. Die vielen kleinen Details und dann auch noch eine zweite Geschichte, die sich mit der ersten verwebt, sind mir zu viel, und ich habe mich auch bei den vielen Interviews manchmal gelangweilt.









