Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Gaby 2707:
Lesenswert!
Mordsleben. Ostfrieslandkrimi von Ulrike Busch
Schauspielerin und Buchautorin Leonie Altinga, 75, ist nach langen Jahren im Ausland in ihren Heimatort Greetsiel zurück gezogen. Hier hat sie vor vielen Jahren ihre Tochter, ihren Mann und einen beträchtlichen Teil ihres Vermögens verloren. Gerade als sie ihren monatlich stattfindenden Literatursalon, bei dem heute ihre Autobiografie besprochen werden soll, vorbereiten will, fliegen ihr zwei Kugeln um die Ohren.
Aber in Greetsiel passiert gerade noch viel mehr, was die Kommissare Fenna Stern und Tammo Anders auf den Plan rufen.
Ich mag den angenehm leichten Schreibstil von Ulrike Busch. Ihre Personen beschreibt sie lebensnah, authentisch und gut vorstellbar. Die Hauptperson dieser Geschichte, Leonie Altinga, weckt bei mir zwiespältige Gefühle. Einerseits nerven die Starallüren der alternden Diva, andererseits tut sie mir wegen ihrer erlittenen Schicksalsschläge auch leid.
?Mordsleben? ist ein Krimi, bei dem ich wieder mit ermitteln und mit rätseln konnte. Gut gesetzte Akzente hatten bald für mich einen Täter bereit ? aber der war´s nicht. Durch unerwartete Wendungen ergeben sich immer wieder neue Ansätze. Doch das Ende kam für mich mehr als unerwartet.
Wer Spannung und eine gute Geschichte sucht, sich in einem kleinen ostfriesischen Fischerdorf heimisch fühlen möchte, der ist hier genau richtig. Wieder ein Beispiel, dass ein guter Krimi kein großes Blutvergießen braucht.
Rezensionen von Josetta:
Hochspannende Gänsehautmomente
Murder Park von Winner Jonas
Der Vergnügungspark Zodiac Island schloss seine Pforten. Grund war der Serienmörder Jeff Bohner, der drei junge Frauen bestialisch auf der Parkinsel tötete. 20 Jahre später übernimmt ein neuer Investor die Anlage und die vorhandenen Fahrgeschäfte. Er möchte das Gelände renovieren und unter dem Namen Murder Park erneut für Besucher öffnen.
Geplant ist eine Singlebörse, bei der die Teilnehmer im Rahmen eines Krimi-Wochenendes hochspannende Gänsehautmomente bei der Killersuche erleben und sich bestenfalls neu verlieben sollen.
Wir Leser begleiten das Murder Park-Team bei ihrer ersten Pressekampagne. Einige auserwählte Journalisten und ein Kamerateam dürfen die Vorab-Premiere dieses neuen Aktion-Highlights kennenlernen, welches ganz dem Treiben von Jeff Bohner und anderen Serienmördern gewidmet ist. Eine Fähre bringt sie aufs einsame Island, die Morde beginnen und niemand möchte mehr in deren Haut stecken?
Ich gestehe meine anfängliche Skepsis nach den ersten Seiten. Zwölf Menschen kommen mit dem Schiff auf Zodiac Island an. Insgesamt müssen ?nur? vier Pressemenschen vom Konzept überzeugt werden, der Rest besteht aus dem Park-Management, dem Versorgungsteam und einer psychologischen Fachkraft. Hm, diese Kombination soll für spannende Momente sorgen? Irgendwie zuwenig Beteiligte, oder? Als dann das erste Opfer an einen Stuhl gefesselt wurde und die Park Managerin plump auf den Beginn des Krimispiels hinwies, rollte ich kurz mit den Augen und gab der Spannung wenig Chancen.
Nun kommt der Moment, indem ich beim Autor Jonas Winner Abbitte leisten muss. Was nun folgte, war Gänsehaut pur und an nervzerrenden, aber auch grausamen Momenten kaum zu überbieten. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen und musste mich regelrecht zwingen nicht querzulesen. Ich wollte Täterklarheit haben. Besonders schlimm war die Versuchung, wenn eines der 12 Interviews den Handlungsablauf unterbrach. Diese Sequenzen (ich möchte sie nicht missen) sorgten auf interessante Weise für wichtige Aha-Momente. Ich blieb standhaft und wurde schlussendlich mit einer überraschenden Wendung belohnt.
Das Ende des Buches ist vielleicht einen Tacken zu spektakulär ausgefallen. Trotzdem endete Murder Park vollkommen schlüssig und rund. Ich lege das Buch zufrieden zurück ins Regal. Ein mega-spannender Thriller, welchen ich regelrecht verschlungen habe.
Ich gebe eine absolute Leseempfehlung mit einem kleinen Hinweis: Zartbesaitet sollte man beim Zusammentreffen mit Jeff Bohner auf keinen Fall sein. Verdiente 5 von 5 Sternen.
Rezensionen von Horst:
Mein Eindruck
Murder Park von Winner Jonas
Es scheint auf den ersten Blick eigentlich ein schlichtes und kleines Büchlein, doch die fast 100 Seiten sind sehr aufschlussreich und informativ.
Die Autorin, die selbst Heilpraktikerin und Traumtherapeutin ist und mit diesen
Titel der von ihr gegründeten Sonnenhaus den gleichen Namen wie der Buchtitel ist, kaum verwunderlich.
In ?Medatio? werden 20 Lichtpunkte beschrieben von Energiekörper über Ängste bis hin zu Heilungsschlüssel und anschließenden 4 Besinnungsübungen.
Es lässt sehr gut daraus erkennen, in welchen täglichen Konflikten wir stecken.
Ich war überrascht, wie klar, einfach und deutlich Eva Maria Sonner die einzelnen Themenbereiche anspricht und behandelt. Etwas Vorkenntnisse im Bereich Spiritualität sind von Nöten, da sonst zu viel Fragen und Unklarheiten auftauchen.
Sei es bei den Chakras, die kurz und bündig beschreibt, als auch den danach folgenden Ausreifungszyklus der auch für viele Nichtspirituelle, Antworten auf verschiedene Verhaltensmuster nach dem 49.Lebensjahr gibt.
Doch auch einfach Irrtümer wie Himmel und Hölle werden schnell und bündig geklärt, ohne dabei groß in die Tiefe der Materie einzusteigen. Ebenso könnte der Unterschied zwischen Seele und Psyche nicht besser erklärt werden.
Ein Büchlein, das mich vom Inhalt und Verständnis überrascht und doch zugleich fasziniert hat.
Wann beginnen Sie mit Ihrer Heilung?
Rezensionen von P:
Durch kleine Kapitel kurzweilig erzähltes Jugendbuch, bei dem Diversität großgeschrieben wird. Manchmal etwas verwirrend.
Stell dir vor, dass ich dich liebe von Niven Jennifer
Die größte Besonderheit dieses Jugendbuches (obwohl ich es auch schon bei Frauenliteratur eingeordnet gesehen habe) sind die beiden Hauptcharaktere.
Libby war bekannt als der dickste Teenager aus den USA, letztendlich musste sie aus ihrem Bett und dem Haus herausgeschnitten werden. Mittlerweile ist sie immer noch fett, wie sie selbst sagt, aber kann nun das erste Mal seit langen wieder eine öffentliche Schule besuchen.
Sie ist natürlich aufgeregt, wie die MitschülerInnen auf sie reagieren werden und wie gut sie sich einleben kann.
Dort lernt sie auch Jack kennen. Er ist von der Gesichtsblindheit betroffen, das bedeutet, dass er Gesichter vergisst. Normalerweise speichert man ein Gesicht ab und erkennt das beim erneuten Sehen wieder. Jack beschreibt, dass er sich auch eine geistige Kopie abspeichert, diese aber unmittelbar wieder gelöscht wird. Er hangelt sich an anderen Merkmalen wie Frisur, Statur und andere Besonderheiten entlang, um erfolgreich oder weniger erfolgreich Personen identifizieren zu können.
Von dieser Gesichtserkennungsschwäche oder Prosopagnosie habe ich zum ersten Mal in einer Nachmittags-Talkshow gehört, bei der der Angeklagte dieses Krankheitsbild aufwies und der falschen Person den Knüppel übergezogen hatte, weil sie ein Kleidungsstück des geplanten Opfers trug. So kann's gehen.
Jack ist erpicht darauf, sein Handicap zu verstecken und seine Verwechslungen zu überspielen. In dem Roman geht es nun um das Kennenlernen von Libby und Jack, die beide in ihrer eigenen Welt leben, aber sich gegenseitig noch viel zeigen und voneinander lernen können.
Die Story machte auf alle Spaß zu lesen, ich mochte die ehrlichen Zugeständnisse von Libby und Jack. Dennoch fühlte es sich für mich etwas zu unruhig und unausgegoren an.
Ich kann die Geschichte Leuten empfehlen, die gerne kurzweilige, kurzkapitelige Bücher lesen, wo es um mal etwas andere Charaktere im Highschool-Alter geht.
Rezensionen von Horst:
Mein Eindruck
Schmerz von Amrei Wittwer; Gerd Folkers
Anhand von einem praktischen Beispiel direkt aus dem Leben gegriffen, versuchen Amrei Wittwer und Gerd Folkers ?Schmerz? zu definieren. Dazu hat der Hirzel Verlag 2016 dieses Werk mit 6 Teilen und 216 Seiten herausgebracht. Dieses Buch ist in der Form einer Novelle und auch gleichzeitig als allgemeinverständliches - wissenschaftliches - Sachbuch geschrieben.
Es soll uns als Individuum die Bedeutung und das Empfinden des Schmerzes besser verständlich machen, als noch vor zig Jahren. Die beiden Verfasser sind Apotheker und beschäftigen sich seit Jahren mit der Schmerzforschung, in Zürich und liefern somit auch entsprechendes Quellenmaterial. Jedoch weisen die Autoren darauf hin, dass das vorliegende Buch nicht zur Selbstdiagnose oder Therapie genutzt werden sollte. Die Idee ein Buch auf diese Art und Weise zu verfassen, finde ich dennoch großartig. Schmerz, so glaube ich, ist ein rotes Tuch für uns alle und jeder will ihn sofort weg haben. Sich aber damit zu beschäftigen, lehrt dieses Buch. Ich war überrascht, wie die insgesamt 21 anschließenden Novellen, praktischen Begebenheiten zum Sachverhalt besser beitragen können, als nur rein medizinische Gutachten. Im sachlichen Teil gab es für mich eine sehr konkrete, genaue Beschreibung, wie überhaupt Schmerz entsteht, wie er in unserem Körper weitergeleitet wird und wann er überhaupt zum Ausbruch kommt. Die mentalen Beispiele, wie hier in diesem Buch bei Liebeskummer, sind auf einigen Seiten eingehend erklärt. Selbstverständlich gehen die Autoren auch auf Schmerz- und Betäubungsmittel und teilweise ihren Missbrauch ein. Strategien dagegen und auch der Umgang mit der Spiritualität werden zum Thema gemacht und wie Tiere und Pflanzen ebenso leiden können. Selbst der Schmerz bei Sexualität und den Unterschieden zwischen Mann und Frau werden nicht beiseite geschoben. Mit Lust und Schmerz und ihren Emotionen auf den letzten 18 Seiten und wie sie sich gegenseitig bedingen, endet dieses lehrreiche Sachbuch. Für mich ist nun die Frage geklärt, ob Schmerz gut oder schlecht für uns ist und auch sie werden es nach dem Lesen dieser Lektüre wissen.
Wie gehen Sie mit Schmerz um?
Rezensionen von Miriam0611:
Gegensätze ziehen sich an!
Stell dir vor, dass ich dich liebe von Niven Jennifer
Was ist wenn du gleichzeitig unsichtbar aber doch unübersehbar bist? Libby kennt dieses Gefühl nur zu gut. Als ehemals fettester Teenager der USA sind Libby Bodyshaming und Mobbingattacken bereits bestens bekannt. Jack hingegen ist nach aussen ein beliebter Schüler, doch eigentlich versucht er mit seiner überheblichen Art und den gemeinen Sprüchen nur seine eigene Unsicherheit zu verstecken: Jack hat Prosopagnosie, eine Krankheit wegen der er sich keine Gesichter merken kann.
Selbst seine eigene Familie erkennt Jack nur sehr schwer bis gar nicht. Als die beiden aufeinandertreffen, ist klar, dass Libbys Temperament und Jacks Stolz eine explosive Mischung ergeben.
Erzählt ist die Geschichte immer abwechselnd aus der Sicht von Jack und Libby. Zwischen den Abschnitten gibt es auch noch verschiedene Zeitsprünge, jedoch ist alles sehr übersichtlich und es ist stets klar, wo und wann die Geschichte gerade stattfindet. Beeindruckend war die Verstrickung der Prosopagnosie in die Geschichte, da diese Krankheit relativ häufig vorkommt und dabei häufig sogar unentdeckt bleibt. Ausserdem gefallen hat mir Libbys Kampfgeist und Mut; trotz allem, was ihr wegen ihres Gewichts schon passiert ist (Anfeindungen und dergleichen) ist sie trotzdem bemüht, stets positiv und freundlich zu bleiben - einfach nur ein beeindruckendes Mädchen. Ins Herz geschlossen habe ich auch Jack, der im Laufe des Buches erwachsen wurde und öffentlich zu seiner Krankheit stand. Empfehlenswert ist das Buch vor allem, aber nicht nur, für Jugendbuchfans und Niven-Fanatiker, da es zwar einige typische Motive der Jugendliteratur aufweist, trotzdem aber auf seine eigene Art und Weise völlig neu und einzigartig ist! 5/5
Rezensionen von rewa:
Wodka vertreibt Kummer und Sorgen
Stell dir vor, dass ich dich liebe von Niven Jennifer
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen! Nach diesem Motto unterhält die Autorin Bettina Klusemann die Leser mit ihrer Kurzgeschichte ,, Ein Ort namens Taiga´´.
Der ICH- Erzähler genießt die Reise mit seinem Vetter Jan in der Transsibirischen Eisenbahn. Ein freundlicher Russe versorgt ihn inzwischen mit Speck und Wodka.
Als die beiden jungen Leute in einem kleinen Örtchen namens Taiga nur kurz den Zug verlassen ahnen sie nicht, was sie noch erleben werden. Als der Zug ohne sie wieder abfährt stehen die beiden ohne Geld und Gepäck einsam und verlassen am Bahnhof. Aber zum Glück gibt es die netten russische Beamte, die nicht nur versprechen, das Gepäck am nächsten Bahnhof sicher zu stellen, nein, die beiden werden auch immer mit Wodka getröstet. Warum das Gepäck auf wundersamer Weise von Station zu Station weiterwandert, tja, das muss man in der booksnacks Reihe selber nach lesen.
Die Autorin Bettina Klusemann hat eine sehr humorvolle und lebendige Geschichte geschrieben, wo man sich als Leser bildhaft vorstellen kann, wie die beiden Studenten auf freundschaftliche Art und Weise immer abgefüllt werden. Wenn man dann am Ende erfährt, warum die Koffer nie an der nächsten Bahnstation zu finden waren, dann ist man angenehm überrascht und ein Schmunzeln bleibt dabei nicht aus. Eine gut geschriebene Kurzgeschichte die unterhält.
Rezensionen von EdVanSchleck:
Mord in der Idylle?
Dem Kroisleitner sein Vater von Martin Schult
Handlung:
In dem idyllischen Dorf St. Magareten wird ein Toter gefunden. Das ist soweit nicht sonderlich spektakulär, da es sich um einen 104 Jahre alten Mann handelte, jedoch werden schnell einige Auffälligkeiten festgestellt, sodass nun die Kriminalpolizei aus der Bezirkshauptstadt in dem Dorf ermittelt.
Bei dem Berliner Polizeiobermeister Frassek läuft es privat gerade nicht sonderlich gut. Der letzte Fall, der furchtbar verlaufen ist, die pubertierende Tochter, zu der er keinen Draht mehr findet, ein Sterbefall in der Familie und dann auch noch Probleme mit der fast Ex-Frau. Aus all diesen Gründen wollte sich Frassek in einem kleinen Dorf in der Steiermark entspannen und aus seinem Alltag entfliehen. Jedoch wird er so zufällig zunächst zu einem Tatverdächtigen und später sogar zum Ermittler in diesem Dorf voll alter Geschichten, Intrigen und Dorftratsch.
Schreibstil:
Der Tote Vater, ein mysteriöser Wanderer und eine totgeglaubte Musikerin. Das Buch beginnt mit vielen Handlungssträngen, die im späteren Verlauf (mehr oder weniger gut) zu einer Gesamthandlung zusammengeführt werden. Es gibt relativ viele Personen, die jedoch alle ihren ganz speziellen Charakter besitzen, wodurch kaum Verwirrung entsteht. Durch den detaillierten Schreibstil wird man direkt in das beschauliche Dorf hineinversetzt und auch durch das Verwenden von einem Hauch Dialekt bekommt das Geschehen einen kernig, urigen Beigeschmack.
Fazit:
Hierbei handelt es sich nicht um einen typischen Heimatkrimi wie es zunächst scheint. Zunächst dreht sich das Geschehen hauptsächlich um den toten 104 Jährigen, jedoch driftet die Geschichte im weiteren Verlauf stark ab, wodurch dann hauptsächlich die ungeklärten Dorfmysterien, rund um alte Mönche, vergrabe Schätze und uneheliche Kinder, im Zentrum stehen. Das Buch ist daher eine Mischung aus Krimi und Heimatroman, welches durchaus lesenswert ist und auch für den ein oder anderen Schmunzler sorgt.
Rezensionen von EdVanSchleck:
Spannend von Anfang bis Ende
Targa. Der Moment, bevor du stirbst von Schiller B.C.
Handlung:
Die Undercover-Ermittlerin der BKA Sondereinheit, Targa Hendricks, ist eine hochintelligente Person, die jedoch ein stark eingeschränktes Sozialverhalten aufweist. Sie denkt rein rational und ist gefühlsneutral, weshalb sie Gefühle wie Liebe, Angst oder Trauer nur erahnen, nicht aber verstehen kann.
Targa ist die Richtige Ermittlerin, wenn es um hochbrisante Fälle geht und so soll sie dieses Mal einen gefährlichen Serienmörder überführen.
Der unglaublich charismatische Psychologieprofessor Falk Sandman ist begeisterter Apnoe-Taucher und Blogger. Thema seines Blogs sind die letzten Worte Sterbender, von denen er nahezu besessen ist. Er ist dringend tatverdächtig mehrere Frauen ermordet zu haben, weshalb sich Targa zunächst bei ihm einschleusen und ihn dann auf frischer Tat ertappen kann.
Persönliche Meinung:
Anfangs war ich noch sehr skeptisch was die Handlung betrifft, da quasi von Anfang an klar war wer der gesuchte Mörder ist und sogar wie denn die Morde passiert sein müssen. Dies ist jedoch völlig irrelevant, da der Fokus der Handlung klar auf der Überführung des Tätest und nicht der Ermittlung dieses liegt. Auch die Protagonistin empfand ich zunächst als unnahbar und ich konnte keinen wirklichen Draht zu ihr finden. Mit dem weiteren Handlungsverlauf ändert sich dies jedoch sehr schnell. Auch in diesem Thriller ist das Geschehen in mehrere Handlungsstränge aufgeteilt, jedoch ist der Wechsel der Erzählstränge sehr gut abgestimmt. So dauert es keine halbe Seite, bis der Leser wieder völlig in die andere Handlung eingetaucht ist. Der Schreibstil ist wirklich hervorragend. Durch die detaillierten Beschreibungen ist es dem Leser möglich hautnah am Geschehen dabei zu sein.
Fazit:
Dieser Thriller ist spannend von dem ersten Kapitel an bis hin zur letzten Seite. Zu keiner Zeit wirkt die Handlung zäh oder gar langweilig. Auch durch die Handlungsstränge, die sich im weiteren Verlauf geschickt verknüpfen entsteht keine Verwirrung. Im Allgemeinen handelt es sich hier um einen hochspannenden, mitreißenden und packenden Thriller, bei dem es schwer fällt ihn aus der Hand zu legen.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Emilia, 13 Jahre aus Erl
Targa. Der Moment, bevor du stirbst von Schiller B.C.
Von klein auf warnen die Eltern ihre Kinder vor Nettlebog. Auch bei Minty war es so und trotzdem geht sie immer wieder mit ihren Freunden dort hin. Eines Tages bemerken sie einen Wohnwagen und in dem Wohnwagen wohnt ? Ned! Ned ist neu in Mintys Klasse und er ist anders als alle anderen. Er spricht nicht viel, geht und kommt wann er will und er schert sich nicht um die Meinungen der anderen.
So würde Minty auch gerne sein.
Ich fand das Buch sehr spannend und habe es gerne gelesen. Ich empfehle es weiter für Mädchen ab 12 Jahren.







