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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von manu63:

Spiel mit dem Feuer

Ein MORDs-Team - Band 17: Spiel mit dem Feuer (All-Age Krimi) von Andreas Suchanek

Die Ein Mordsteam Reihe des Autors Andreas Suchanek geht mit Band 17 weiter, dieser trägt den Titel Spiel mit dem Feuer. Die Suche nach der Identität des Grafen geht weiter und als das Team diesem zu Nahe kommt eskaliert die Situation. Es kommt zu Drohungen, Entführungen und Feuer.

Dank der jedem Band vorangestellten Zusammenfassung der Ereignisse der Vorbände war ich gleich wieder gut in der Geschichte angekommen.

Nach einem eher ruhigen Einstieg wird die Situation schnell wieder brenzliger und das Mordsteam gerät in eine gefährliche Situation. Dank Mason eskaliert die Lage weiter und es kommt zu einem Großbrand. Die Handlung wird mit guten Spannungsbögen weiter geführt, wobei mir Mason derzeit als Charakter nicht so gut gefällt. Durch seine Alleingänge und Unüberlegtheit bringt er alle in Gefahr und lässt die Lage eskalieren. Da sich dies schon seit mehreren Bänden fortzieht sollte man meinen das Mason daran vielleicht mal reifen könnte, aber leider lernt er bisher seine Lektionen nicht. Ansonsten gefallen mir die Handlungsstränge sehr gut und die Geschichte wird gut weiter geführt, wobei es am Ende von Band 17 einen ganz bösen Cliffhanger gibt.

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Rezensionen von manu63:

Silberknochen

Das Erbe der Macht - Band 9: Silberknochen (Urban Fantasy) von Andreas Suchanek

Im Band neun der Das Erbe der Macht Reihe des Autors Andreas Suchanek wird nach den Silberknochen gesucht, die den Zugang zum dritten Sigilsplitter ermöglichen sollen. Ein Team der Lichtkämpfer wird ausgeschickt um den Hinweisen zu folgen und diese geraten dabei in das Unterseereich eines recht bekannten Unsterblichen und der Leser erfährt wer sich seinerzeit opferte um die Silberknochen zu erschaffen.

Die Personen die dafür vom Autor ausgewählt wurden finde ich interessant gewählt und es passt gut in die Geschichte hinein.

In gewohnt spannender Manier wird die Geschichte weiter erzählt und ich als Leser wurde in Atem gehalten und am Ende kommt es mal wieder zu einer überraschenden Wende. Die Schattenfrau ist in diesem Band eher eine Randfigur, es wird sich mehr auf das Team konzentriert welches den Silberknochen sucht sowie auf Kevin und Max. Wieder einmal hat mir der Autor spannende Lesestunden beschert und ich freue mich nun auf Band zehn.

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Rezensionen von BooksAreGreat:

Leider enttäuscht

Der Brief von Hagebölling Carolin

Dieses Buch hat mich verwirrt. Es war mir nicht ganz klar wo es hinführen würde.

Erst fängt die Geschichte sehr spannend an. Ich habe erwartet ein Verwirrspiel präsentiert zu bekommen, welches sich im Laufe der Geschichte entwirren würde. Das war aber leider nicht so. Vielmehr wurde es immer mehr verknotet, sodass man streckenweise gar nicht mehr durchblickte.

Ich fand es streckenweise wirklich anstrengend.

Auch die Figuren sind mir nicht nahe gegangen. Sie sind recht oberflächlich beschrieben und auch im Verlaufe des Buches so geblieben.

Der Schreibstil hat mir gefallen. Er ist schnell lesbar.

Leider konnte das Buch meinen Erwartungen nicht gerecht werden. Ich hätte gedacht, dass es spannender würde. Auch bin ich von dem Ende mehr als nur enttäuscht.

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Rezensionen von manu63:

Opfergang

Das Erbe der Macht - Band 8: Opfergang von Andreas Suchanek

Band acht der Das Erbe der Macht Reihe des Autors Andreas Suchanek trägt den Titel Opfergang. Der dritte Sigilsplitter wird immer noch gesucht, Leonardo ist in Gefangenschaft und Marks Unterlagen wurden noch nicht gefunden.

Der Autor webt in Folge acht weiter an seiner Geschichte rund um Licht-und Schattenkämpfer und lässt seine Protagonisten in einer Welle von Gefahr und Geheimnissen weiter treiben.

Der Schreibstil ist flüssig und die Handlung geht straff voran. Fast erleben die Helden zu viel an Gefahr und Abenteuer. Der verbale Schlagabtausch zwischen Jen und Alex entspannt immer wieder die Situation und lässt mich als Leser ein wenig zu Atem kommen. Die Teams harmonieren nicht immer miteinander und gerade Kleopatra ist im Augenblick für mich ein eher nerviger Charakter. Die Spannung bleibt in der Serie erhalten und am Ende von Band acht war ich froh den nächsten band schon auf meinem Reader zu haben. Auf jeden Fall werden den Charakteren kaum Atempausen gegönnt.

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Rezensionen von BooksAreGreat:

Strandlektüre

Das Erbe der Macht - Band 8: Opfergang von Andreas Suchanek

Eine Geschichte die super als Sommerlektüre geeignet ist. Ich hatte viel Spaß und habe mich durchgehend gut unterhalten gefühlt.

Die Geschichte ist locker und romantisch. Ich mochte die Charaktere sehr. Gerade Cassidy hat mir gefallen. Sie ist eine bodenständige Protagonistin mit Ecken und Kanten.

Über die Länge des Buches macht sie eine nachvollziehbare Entwicklung durch.

Gerade Liebe und Romantik spielen in diesem Buch eine große Rolle. Aber es wirkt niemals übertrieben. Höchsten geht es mal recht schnell, was ich im realen Leben so vielleicht nicht unbedingt erwarten würde. Jedenfalls fand ich diesen Erzählstrang gelungen.

Der Schreibstil hat mir gefallen. Die Autorin weiß wie man unterhält und schreibt sehr unkompliziert.

Insgesamt ist es eine super Strandlektüre. Mädels schaut euch das Buch an.

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Rezensionen von BooksAreGreat:

Spannung pur

Das Erbe der Macht - Band 8: Opfergang von Andreas Suchanek

Dieser Thriller ist atemberaubend. Er hat mich auf Anhieb gefesselt und nicht wieder losgelassen ehe ich das Buch nicht zu Ende gelesen hatte.

Die Stimmung ist bedrückend und angespannt. Man folgt dem Protagonisten auf einem sehr spannenden und ausgefallenem Abenteuer. Es bleibt kaum Zeit um Luft zu holen, weil sich die Handlung beinahe überschlägt.

Mir hat die Ausarbeitung des Protagonisten sehr beeindruckt. Er zeigt Tiefe. Ich konnte mich auf ihn einlassen und habe mit ihm mitgefiebert.

Dabei wurde das Buch auch in einer ganz tollen und mitreißenden Sprache geschrieben. Man rennt beinahe durch die Seiten, weil der Schreibstil so flüssig vor einem dahinfliegt.

Zusammenfassend möchte ich nur sagen lest dieses Buch falls ihr Fans von gut geschriebenen und spannenden Thrillers seid.

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Rezensionen von Caroline :

Nur 48 Stunden

Zu wenig Zeit zum Sterben von Steve Cavanagh

Eddie Flynn steht enorm unter Druck, denn der Mafia Boss Olek Volchek zwingt ihn sein Mandat zu übernehmen. Doch damit nicht genug, er stellt Eddie vor die Wahl, entweder lässt er im Gerichtssaal eine Bombe hochgehen und damit den Hauptbelastungszeugen gegen ihn sterben oder Olek tötet seine 10jährige Tochter.

Doch Eddie ist nicht einfach nur ein Anwalt, sondern ein ausgebrühtes Schlitzohr. Er ging durch die harte Schule seines Vaters und der hat ihm viele Tricks beigebracht. Natürlich scheint seine Situation aussichtlos, aber um seine Tochter zu beschützen, würde wirklich alles tun. Sein Verstand läuft auf Hochtouren aber die Zeit läuft erbarmungslos gegen ihn. Tic/Tac die Uhr läuft ab.

Wie hat es mir gefallen?
Vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. Ich bin über dieses Buch rein zufällig gestolpert und da ich von diesem Autor davor weder gehört noch etwas von ihm gelesen habe, war die Entscheidung schnell getroffen.
Die Geschichte war spannend und sehr rasant. Wobei ich anfangs die männliche Hauptfigur Eddie Flynn nicht wirklich sehr sympathisch fand. Erst nach und nach konnte ich mich mit ihm anfreunden. Seine uneingeschränkte Liebe zu seiner Tochter lässt ihn über sich hinauswachsen.
Die Zeitkomponente ist ein wesentlicher Bestandteil dieser Geschichte. Dadurch nimmt die Story schnell Fahrt auf. Eigentlich möchte man daher, das Buch schnell durchlesen.
Neben der Krimihandlung, wird auch noch die Beziehung zwischen Eddie, seiner Tochter und ExFrau beschrieben. Diese birgt auch noch einiges an Zündstoff. Komplikationen sind da vorprogrammiert. Allerdings gibt es auch Augenblicke, die mich weniger überzeugen konnte, die zu unglaubwürdig waren. Trotzdem wurde ich gut unterhalten und ich könnte mir gut vorstellen, dass die Geschichte als Film gut funktionieren könnte.


www.mariessalondulivre.at

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Rezensionen von mikkagottstein:

Emotional manchmal schwer zu ertragen, aber lohnend

Als die Träume in den Himmel stiegen von Laura McVeigh

Es gibt Bücher, die tun manchmal unglaublich weh ? sie zerreißen das Leserherz gnadenlos in winzig kleine Stücke. immer wieder, und man ertrinkt fast im Leid der Protagonisten. Und trotzdem klappt man das Buch nicht zu, schmeißt es nicht weg, weil man zum einen das letzte bisschen Hoffnung nicht verliert, und die Geschichte zum anderen einen Klang der Wahrheit hat, dem man sich einfach nicht entziehen kann.

Es gibt Bücher, die erzählen Geschichten, die gehört werden müssen, weil sie (so oder so ähnlich) Tag für Tag von Menschen in der Realität gelebt werden. Auch wenn es Samar nicht gibt ? irgendwo lebt ein kleines Mädchen, dessen Familie auch aus Kabul flüchten musste, die das Schreckensregime der Taliban am eigenen Leib erlebt hat.

Wenn das jetzt klingt, als würde ich das Buch nicht empfehlen, dann täuscht das, denn ich bereue kein bisschen, beim Lesen auch mal bittere Tränen vergossen zu haben. Ich konnte mich der Geschichte dieser Familie auf der Flucht von der ersten Seite an nicht entziehen und empfinde es als Bereicherung, sie gelesen zu haben. "Als die Träume in den Himmel stiegen" wird oft mit "Drachenläufer" von Khaled Hosseini verglichen, und tatsächlich war es für mich ein sehr ähnliches Leseerlebnis: eine emotionale Herausforderung, die sich in meinen Augen jedoch lohnt.

Man liest so viel über die Taliban in den Nachrichten. Auch über Flüchtlinge wird viel gesprochen, aber wie ihre alltägliche Lebensrealität sich anfühlt, dass kann man höchstens erahnen. Laura McVeigh öffnet dem Leser ein Fenster in diese Realität, die vieles vereint: fesselnd, aber verstörend, unterhaltsam und bewegend.

Wie sie die Geschichte dieser Familie erzählt, das ist brilliant. Ich kann hier leider noch nicht viel verraten, denn man muss sich von manchen Dingen überraschen lassen, damit sie die volle Wirkung entfalten können! Die ein oder andere unerwartete Wendung kommt einem vor, als wäre die Realität gerade aus den Gleisen gesprungen... Aber alles macht Sinn, im Rückblick begreift man erst, wie alles zusammenpasst. Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen, und meine Mitleser waren ehrlich gesagt geteilter Meinung darüber, ob sie diese Wendungen als das große Highlight des Buches empfanden oder eher als etwas, das die Wirkung des Buches schmälert.

Aber meiner Meinung nach lohnt sich das Risiko, es selber auszuprobieren. Wenn man auch sonst nichts mitnimmt: man lernt viel und bekommt einen sehr authentischen Einblick in Dinge, die man sonst nur von außen und von ferne sieht.

Die Charaktere werden sehr lebensecht und glaubhaft geschildert. Trotz der ungewohnten Namen konnte ich sie schnell auseinander halten und mit ihnen mitfühlen! Besonders Samar, die uns diese Geschichte erzählt, habe ich sehr ins Herz geschlossen. Die Autorin zeigt am Beispiel ihrer Familie und der Menschen, denen sie auf ihrer Flucht begegnen, sehr gut, wie unterschiedlich verschiedene Menschen mit so einer beängstigenden Situation umgehen ? sie zeigt Hass und Gewalt, aber auch Liebe und selbstlose Hilfsbereitschaft. Samar selber ist eine beeindruckend starke Persönlichkeit; sie erlebt schreckliche Dinge, aber sie steht immer wieder auf und macht weiter, gibt die Hoffnung auf ein besseres Leben nicht auf, so unwahrscheinlich es auch sein mag.

Der Schreibstil hat mich voll und ganz überzeugt. Samar hat eine unvergleichliche Art, sich auszudrücken, und ihre Geschichte klingt wirklich so, als habe sie ein junges Mädchen mit einer blühenden Fantasie und einem Gespür für die Macht der Worte geschrieben.

Würde ich noch einmal ein Buch der Autorin lesen? Unbedingt, aber jetzt brauche ich erstmal eine Pause, um "Als die Träume in den Himmel stiegen" sacken zu lassen und noch eine Weile darüber nachzudenken.

Fazit:
Samar und ihre Familie müssen aus Kabul flüchten und stellen schnell fest, dass auch das abgelegene Bergdorf, in das sie sich zurückgezogen haben, nicht sicher ist vor dem langen Arm der Taliban. Und so geht die Flucht weiter und weiter und weiter... Über ein kleiner Bergdorf und ein überfülltes Flüchtlingslager führt die Reise bis in einen Waggon der Transsibirischen Eisenbahn. Am Anfang der Geschichte ist Samar erst 6 Jahre alt, und die letzten Worte schreibt sie im Alter von 15 Jahren nieder. Ob sie zu diesem Zeitpunkt in der Freiheit angekommen ist, lasse ich hier lieber noch offen!

Das Buch ist für mich eine absolute Leseempfehlung ? aber nur mit gebührenden Warnhinweisen. Die Geschichte geht an die Nieren, dreht einen oft regelrecht durch die Mangel... Manchmal ist sie nur schwer zu ertragen, denn Samars Geschichte ist meist bitter, selten süß.

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Rezensionen von lena_kallus@msn.com:

Die unterschiedliche Entwicklung vierer Freunde

Als wir unbesiegbar waren von Adams Alice

Auf das Buch aufmerksam wurde ich durch das wunderschöne Cover! Es sieht so sommerlich und unbeschwert aus. Doch man darf sich nicht tauschen lassen, denn die Geschichte ist viel tiefgründiger als das Cover vermuten lässt.

In der Geschichte lernen wir vier Freunde kennen, die nicht unterschiedlicher sein könnten.

Sie kennen sich seit dem Studium und sind beste Freunde. Wir begleiten sie 20 Jahre lange und lernen die verschiedenen Stationen ihres Lebens kennen.
Zunächst konnte ich mit den Charakteren nicht viel anfangen, je weiter ich jedoch gelesen habe, umso besser konnte ich die einzelnen Charaktere und ihr Handeln verstehen und mit ihnen fühlen.
Eva ist die vernünftigste und die erfolgreichste. Sie verdient viel Geld an der Börse. Doch das Erfolg und viel Geld allein nicht glücklich machen, muss sie allzu schnell feststellen. Sie ist in Lucien verliebt, der ihre Liebe nicht erwidert. Benedict hingegen ist heimlich im Eva verliebt, doch er ist viel zu schüchtern es ihr zu gestehen. Er wird ziemlich schnell Familienvater und lebt seinen Traum als Physiker aus. Lucien und Sylvie sind Geschwister. Sie sind Freigeister und wollen Karriere in der Kunst machen. Leider funktioniert das das nicht so gut wie erhofft und Sylvie muss sich mit Aushilfsjobs über Wasser halten, während ihr Bruder in die Drogensucht abdriftet.

Die vier verlieren sich im Lauf der Zeit aus den Augen. Ihre Leben verlaufen ganz unterschiedlich und alle müssen Enttäuschungen einstecken. Viele Träume sind nicht in Erfüllung gegangen und viele Liebesbeziehungen haben nicht das gehalten, was sie versprochen haben. Auch ihre Herkunft bietet ganz unterschiedliche Voraussetzungen. Als sie sich wiederfinden, reflektieren sie ihr bisheriges Leben und beginnen wieder über neue Ziele zu sinnieren und erkennen, dass man nicht nur seinen nicht in Erfüllung gegangenen Träumen hinterherjagen sollte und wie wichtig Freundschaft ist.

Alice Adams Schreibstil ist ganz hervorragend! Sie erzählt sehr gefühlvoll die Lebensgeschichten vierer Personen. Dabei schafft sie es alle vier Charaktere ausdrucksstark herauszuarbeiten, sodass man ihre Entscheidungen, ob richtig oder falsch, nachvollziehen kann. Sie verdeutlicht, dass das Leben nicht immer so läuft, wie man es sich wünscht und dass Träume auch mal nicht in Erfüllung gehen. Man sollte jedoch niemals aufgeben, aber auch mal mit dem zufrieden sein was man hat.

Das Buch hat mir sehr gefallen und ich schließe nicht aus ein weiteres Buch der Autorin lesen zu wollen.

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Rezensionen von Gudrun67:

von der ersten bis zur letzten Seite ein Lesegenuss und hochinformativ zugleich

Der Frauenchor von Chilbury von Ryan Jennifer

Das Cover weist hervorragend auf den Inhalt hin und ist von der Farbgebung und der Darstellung stimmig gewählt. Passender hätte es nicht sein können.



Dieser Debütroman hat mich voll und ganz gefesselt und ich hoffe auf mehr Lesestoff der Autorin, denn die Vielfalt, Authentizität und Lebendigkeit macht süchtig.

Sie hat die Inspirationen durch ihre Großmutter in ein vielschichtiges und wertvolles Werk verwandelt.



Hier wird der Spagat zwischen teilweise humorigen Darstellungen und der Kriegsgeschichte und dem drumherum gekonnt gemeistert.



Durch die Erzählweise, die Vorgänge durch Tagebucheinträge, Briefe, Notizen und dergleichen der Mitwirkenden Stück für Stück zu erzählen, ist die Geschichte äusserst lebhaft und zeigt vielerlei Einblicke durch´s Schlüsselloch. Da die "Erzähler" in unterschiedlichsten Altersgruppen und aus verschiedensten Lebensbereichen stammen, gibt das Ganze ein sehr buntes und vollständiges Bild ab.

Der Autorin ist es gelungen, die Erzählstimmen kindlich, unschuldig, naiv, dreist, undurchschaubar, infam, berechnend, intrigant, manipulativ, liebevoll, fürsorglich und noch nach vielen weiteren Wesensarten klingen zu lassen und jede Stimmung nimmt man den einzelnen Personen in Gänze ab.



Lokalkolorit vom Feinsten, der eben auch aufzeigt, wie sich Hinz und Kunz mit- oder auch gegeneinander das Leben schwermachen können. Und das häufig mit ironischen Spitzen untermalt, die einem ein Lächeln entlocken. Da kann man sich gut hineinversetzen und die ein oder andere Szene kommt sicherlich dem ein oder anderen Leser so oder so ähnlich bekannt vor. Feinsinniger Humor und auch Ironie, die nicht in Sarkasmus übergeht, also genau richtig dosiert.



Hoher Informationsgehalt, der ganz locker-lässig rüberkommt und nichts schulmeisterliches innehat. Amüsant und geistreich trotz des ernsten und traurigen Themas Krieg und den damit verbundenen Gefühlen und Nöten. Dieses Buch gibt Mut und macht Hoffnung, denn trotz der schweren Zeit wird aufgezeigt, dass Zusammenhalt, auch mit kleineren oder auch größeren Querelen, eine wichtige Stütze des Lebens sein kann.



Es wird Spannung aufgebaut und der Spannungsbogen wird von Anfang bis Ende konstant hoch gehalten. Überaus gekonnt weiß die Autorin immer wieder kleine Hinweise einzuflechten, die den Leser neugierig machen jedoch nicht zu viel verraten. Genauso viel als nötig und doch unvorhersehbar.



Die Gesellschaftsnormen werden durchleuchtet und auch gelungen in Frage gestellt.



Mein Fazit: von der ersten bis zur letzten Seite ein Lesegenuss und hochinformativ zugleich

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