Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Katyleh:

Schön und warmherzig, aber leider zu ruhig

Theo in Golden von Allen Levi

„Theo in Golden“ ist ohne Frage ein warmherziger und besonderer Roman. Die Idee rund um die 92 Bleistiftporträts, die Theo nach und nach kauft und zu ihren rechtmäßigen Besitzerinnen und Besitzern zurückbringt, ist schön und steckt voller Menschlichkeit. Dabei entstehen Begegnungen, Freundschaften und kleine Geschichten, die zeigen, wie viel eine gute Tat bewirken kann.

Theo selbst ist ein ausgesprochen sympathischer, großzügiger und warmherziger Protagonist. Ein echter Vorzeigemensch, mit dem man sich beim Lesen durchaus wohlfühlen kann. Für meinen Geschmack war er allerdings auch ein wenig zu perfekt – und ehrlich gesagt etwas zu langweilig.
Denn genau hier liegt mein persönliches Problem mit dem Buch: Mir war die Geschichte einfach zu wenig ereignisreich und stellenweise zu langatmig. Wer gerne in eine ruhige Geschichte eintaucht und sich beim Lesen einfach treiben lassen möchte, ohne ständig große Spannung oder überraschende Wendungen zu erwarten, wird mit „Theo in Golden“ vermutlich sehr glücklich werden.
Ich persönlich bevorzuge allerdings Geschichten, bei denen ich richtig mitfiebern kann, die mich durch eine spannende Handlung packen und bei denen ich das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen möchte. Dieses Gefühl hatte ich hier leider nicht.
Trotzdem vergebe ich 3 Sterne, denn hinter der ruhigen Erzählweise steckt definitiv eine schöne und liebevolle Geschichte über Großzügigkeit, Menschlichkeit und die Verbindung zwischen Menschen. Für mich persönlich war sie nur einfach zu ruhig und zu wenig spannend.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Katyleh

Rezensionen von praja:

man hätte mehr rausholen können

The Darkest Academy 1 - Bones von Beril Kehribar

Ok, ich LIEBE die Grundidee. Eine düstere Akademie voller kaputter Menschen, Hexen, Magier und dann bekommen die Hexen ihre Kräfte auch noch durch die Verbindung zu Familiaren wie Drachen oder Basilisken? Hallo?! Genau mein Kram. Das Setting war richtig geil und auch der Schreibstil hat mich super schnell durch die Seiten getragen.

ABER. Dieses Buch hat über 500 Seiten. Warum hatte ich trotzdem irgendwann das Gefühl, dass so wenig passiert?

Gerade aus Vorgoth und diesem richtig coolen Magiesystem hätte man sooo viel mehr rausholen können. Mehr Unterricht, mehr Familiare, mehr von der Welt! Stattdessen hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass sich sehr viel um die Männer und Spice dreht. Und ich habe wirklich nichts gegen Spice. Aber irgendwann dachte ich mir schon: Leute, können wir vielleicht kurz wieder zur Handlung zurück? xD

Und Luci ... GIRL. Ich verstehe, dass du traumatisiert bist. Wirklich. Aber manche ihrer Entscheidungen haben mich WAHNSINNIG gemacht. Sie hinterfragt teilweise Dinge nicht, die ich schreiend hinterfragt hätte, und dreht sich emotional stellenweise ziemlich im Kreis.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von praja

Rezensionen von praja:

wo band 2?

The Flamebearer Trilogy 1: The Witch in the Dead of Night von Charlotte Buckley

Ok, Hexen UND Vampire? I'm in. Und dieses Buch hat mich damit auch einfach komplett bekommen

Ich mochte die Welt von Anfang an richtig gerne. Düster, magisch, ein Vampirkönig, eine Hexe, die ihre Kräfte eigentlich verstecken sollte, politische Intrigen, Mordfälle und dann noch dieses ganze Gefühlschaos dazu.

Genau mein Kram. Vor allem Finns Magie und ihre Entwicklung fand ich richtig spannend und ich mochte es total, dass sie ihre Fähigkeiten eben nicht einfach plötzlich perfekt beherrscht, sondern wirklich lernen und trainieren muss.

Und dann kam Enhart.

Ja. Hallo. Danke. Mehr brauche ich eigentlich gar nicht sagen xD Die Dynamik zwischen den beiden, die Trainingsszenen, das Genervtsein voneinander und dieses langsame Knistern haben mich VIEL zu gut unterhalten. Ich brauche mehr von diesem Mann. Dringend.

Das Buch ist dabei nicht durchgehend super actionreich und gerade in der Mitte wird es durch das viele Training etwas ruhiger. Mich hat das aber erstaunlich wenig gestört, weil ich einfach gerne in dieser Welt und bei den Charakteren war. Und spätestens zum Ende hin war ich sowieso komplett verloren. Was passiert denn da bitte alles?!

Für mich wirklich verdammt nah an einem Highlight. Ich hatte wahnsinnig viel Spaß, mochte den Schreibstil richtig gerne und möchte eigentlich einfach sofort Band 2 haben.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von praja

Rezensionen von praja:

auf jeden fall ne Idee, die ich so noch nicht gelesen hab :D

Death's Daughter von S. A. Barnes

Ok, die Grundidee war der Hammer. Mal was Neues und nicht immer nur derselbe Kram. Vor allem, dass sie nicht einfach nur die Tochter des Todes ist, sondern ihre Energie aus negativen Emotionen zieht, fand ich mega. Das hat sie für mich direkt hervorgehoben. Dazu noch die Mordfälle und das düstere College-Setting – I'm in! War super :D

Naja, zumindest am Anfang .

.. und am Ende xD

Mitten drin hat es sich einfach super gezogen und ich habe soooo unsagbar viele Fragen. Ich bin normalerweise wirklich niemand, der DAS krasse Worldbuilding braucht. Mir reicht das Nötigste und ich bin schnell genervt, wenn ich nur noch Beschreibungen lese und die Handlung nicht vorankommt. Naja ... hier habe ich definitiv zu wenig erfahren. UND es ist gleichzeitig zu wenig passiert.

Ich hätte mir einfach viel mehr Infos zu dieser eigentlich richtig genialen Idee gewünscht! Mehr über die Uralten, ihre Kräfte und generell die Regeln dieser Welt.

Und dann hat mich leider auch die Romance nicht wirklich abgeholt. Ich mochte den MMC einfach nicht so sehr. Aber hey, das ist Personal Preference und hat wenig mit der Qualität des Buches zu tun! Von dem angekündigten Love Triangle hatte ich mir dann aber doch ein bisschen mehr versprochen. Das, was ich bekommen habe, hat meinen Geschmack leider nicht so ganz getroffen.

Aber Devon? Bitte bitte mehr von ihm, oh mein Gott :D

Auch wenn es sich für mich zwischendurch gezogen hat und ich nicht zu 100 % zufriedengestellt aus der Geschichte rausgegangen bin, fand ich die Idee geil, den Schreibstil richtig nice und habe mich insgesamt wirklich gut unterhalten gefühlt. Für mich kein Highlight, aber ich glaube, dass das Buch noch sehr viele Leserinnen glücklich machen wird :3

im Shop ansehen weitere Rezensionen von praja

Rezensionen von yellowdog:

Mikrokosmos

Wir alle von Kerstin Preiwuß

Wir alle ist ein ruhiger Roman. Das Auffälligste ist das Cover!
Am Anfang begegnen wir einer Icherzählerin, in den folgenden Kapiteln wird eine Figur nach der anderen kurz vorgestellt.
Sonja, Vivian, Stichling, der Häuptling.
Für meinen Geschmack haben sie zu wenig Profil, aber vielleicht wollte die Autorin auch durchschnittliche Figuren, damit sie repräsentativ sind.

Die Stärke des Romans ist, wie gezeigt wird, wie sie schließlich eine Gemeinschaft bilden, zwar eine, die sich nicht immer einig ist und viele Streitgespräche hat, aber das ist ja normal. Eine Art Mikrokosmos der heutigen Gesellschaft.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von yellowdog

Rezensionen von Nina_xx:

Ein gelungener Auftakt!

Campus Drivers - Fast Lane von C. S. Quill

Das Buch "Fast Lane" ist der erste Teil der "Campus Drivers"-Reihe und für mich mehr als gelungen. Es handelt von Lane O'Neill und Lois Hogan. Durch eine unerwartete Begegnung kommt es dazu, dass Lane, der Campus-Badboy, welcher nicht an Beziehungen interessiert ist, Lois bei sich aufnimmt.

Es entstehen unterhaltsame Wortgefechte, doch nicht nur diese kommen auf, auch eine gewisse Anziehung zwischen den beiden.

Ich finde das Setting sehr schön, man kann sich die Szenen gut vorstellen. Ich hätte mir gewünscht, dass die Autos der Freundesgruppe von Lane noch mehr Einfluss in die Geschichte gefunden hätten. Das ist für mich allerdings kein Punkt, der die Bewertung verschlechtern würde. Lanes Freunde sind eine witzige und liebevolle Truppe, deren Unterhaltungen ich sehr gerne gelesen habe. Dadurch freue ich mich auch umso mehr, dass Band 2 über einen von ihnen gehen wird.

Lane und Lois fand ich als Protas toll. Sie haben beide ihre eigenen Vergangenheiten und bekommen so charakterliche Tiefe. Teilweise hätte ich mir doch ein wenig mehr Kommunikation gewünscht, aber es war noch ein Maß, dass für mich nicht zu störend ist. Zudem muss man bedenken, dass die beiden Anfang 20 sind, möchte man reife Charaktere, die wissen was sie wollen und wer sie sind, dann ist ein universitäres Setting wohl oft nicht die richtige Adresse.

Den Schreibstil habe ich als sehr angenehm und flüssig empfunden, ich bin förmlich durch die Seiten geflogen. Außerdem fiel es mir schwer das Buch beiseite zu legen, mein Lesetempo war schneller als normalerweise. Es handelt sich um eine deutsche Übersetzung von einem Buch, das wohl auch im Original Jugendsprache benutzt. Mich hat es allerdings nicht gestört.

Für mich war das Buch sowohl optisch, als auch inhaltlich eindeutig 5 Sterne wert. Mir hat es sehr gut gefallen, ich fand die Handlung spannend und ich konnte prima meinem Alltag ein wenig entkommen. Ich kann es also an alle weiterempfehlen, die diese Rezension lesen und neugierig sind.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Nina_xx

Rezensionen von Anja :

Ehe

Memories of Heidelberg von Heinz Strunk

Der Roman MEMORIES OF HEIDELBERG von Heinz Strunk handelt vom Ehepaar Bertram und Isolde Grieger, die sich eine Auszeit am Neckar gönnen und dabei zwischen Ehealltäglichkeit und kuriosen Situationen pendeln.

Dieses Mal soll der geliebte Neckarurlaub in einem unbekannten Nobelhotel stattfinden. Doch dann wird es schwierig.

..das Hotel ist trotz horrendem Preis nicht gerade toll, Isolde hat Sorgen wegen ihrer Mutter und abends geht es immer wieder auf ein in die Jahre gekommenes Restaurantschiff, das mehr schlecht als recht funktioniert. Und dazu eingespielte eheliche Dialoge und nervige Situationen. Wie im wahren Leben.

Das Buch ist in vielen Situationen so bekannt alltäglich und die Gespräche oder Gedanken so auf den Punkt gebracht, dass man zwischendurch gar nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll. Mir hat's gefallen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Anja

Rezensionen von isablue:

Alltagsnahes Wimmelbuch

Mein erstes Sachen suchen Wimmelbuch: Meine Welt von Maria Höck

In diesem Wimmelbuch finden sich viele alltagsnahe Situationen, die den Kindern bereits bekannt sein dürften. Auf jeder Doppelseite gibt es einen sehr kurzen, leicht verständlichen Text, der die Kinder auffordert, etwas Bestimmtes auf dem Bild zu finden. Weiterhin sind immer am Rand einzelne Bildausschnitte abgebildet, die man dann auf dem Bild suchen kann.

Die Wimmelbilder sind detailreich, aber auch nicht zu überladen, sodass die Kleinsten nicht überfordert werden sollten, aber trotzdem immer etwas Neues finden können. Ganz spielerisch können die Kinder hier entdecken, Wörter üben und vielleicht etwas später auch ganze Sätze sagen.
Ich persönlich finde es toll, dass bestimmte Personen mehrfach im Buch vorkommen. Die Figuren sind außerdem ganz vielfältig: weiblich und männlich, unterschiedliche Hautfarben und verschiedene Altersgruppen.
Ein anderer, ganz praktischer positiver Aspekt sind die stabilen Seiten, die für kleine Kinderhände super geeignet sind.
Ich empfehle dieses pädagogisch wertvolle Wimmelbuch!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von isablue

Rezensionen von Simo.Monet:

Spannung bis in die Tiefe

Be a Light in the Dark Sea 1 von SoftCoral

„Be a Light in the Dark Sea“ hat mich wirklich positiv überrascht. Besonders das ungewöhnliche Setting einer Unterwasserstation in 3000 Metern Tiefe sorgt von Anfang an für eine düstere Atmosphäre, die perfekt zur Geschichte passt. Gleichzeitig sind die Charaktere interessant und besonders, sodass man schnell mit ihnen mitfiebert.

Die Handlung ist spannend und hält einige Überraschungen bereit. Besonders gut gefallen haben mir die Themen rund um Moral, Umweltschutz und die Frage, wie Menschen mit Extremsituationen umgehen. Auch die Mischung aus Survival, Spannung und emotionalen Momenten hat für mich sehr gut funktioniert und das ganze Buch umso besser gemacht. An ein paar Stellen hätte die Handlung für meinen Geschmack etwas schneller voranschreiten können, insgesamt wurde ich aber durchgehend gut unterhalten. Das Ende macht definitiv neugierig auf die Fortsetzung. Für mich ein atmosphärisches und spannendes Buch, das ich besonders Fans von Survival-Geschichten und ungewöhnlichen Settings empfehlen kann.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Simo.Monet

Rezensionen von marcialoup:

Leerstelle... Nicht-Geschichte...Menschsein?

Frieda von Geraldine Oetken

Geraldine Oetken geht auf die Suche nach ihrer Urgroßtante Frieda. Durch Zufall hat sie von ihr erfahren, denn über Frieda wurde nie in der Familie erzählt, Frieda gab es einfach nicht. Umso intensiver kümmert sich Geraldine nun um die Wahrheit, die zu Kriegszeiten einfach und gewollt verschütt ging, um die restliche Familie zu schützen, um nicht nachdenken zu müssen, was wirklich im zweiten Weltkrieg mit Frieda passiert ist, um sich der Grausamkeit keiner Schuld bewusst zu machen.

Deshalb gab es Nicht-Geschichten um Frieda, still, verschwiegen, bruchstückhaft herausgeredet.
In der Familie selbst kommt Geraldine also nicht weiter, doch sie möchte Frieda gern kennenlernen und begibt sich auf eine spannende, schockierende und zeitintensive Reise, deckt Wahrheiten auf, die sie in kleinen Puzzleteilen zusammenstecken muss. In akribischer Detailarbeit durchschaut Geraldine Akten der Vergangenheit von unzähligen Betroffenen, die mit Frieda in Blankenburg im Gertrudenheim waren.
Dabei erscheint Frieda immer mehr, wird lebendiger und zu einer eigenen Person, was ihr zur Nazizeit nicht gewährt wurde... Frieda zu sein, eine Persönlichkeit zu sein, eine Stimme zu haben...
Die Autorin schafft eine Frieda, wie sie hätte sein können, selbst die Umgebung wird bildreich recherchiert und sie geht ins Zwiegespräch mit Frieda.

Frieda war in Blankenburg und dann tot.
Dezentrale Euthanasie.
Wegen Krankheiten die es nicht geben durfte.
Unmenschlichkeit in höchster Form.

Geraldine Oetken beschreibt ihre Findung sehr liebevoll, zart annähernd und zwischendurch in Du-Form, als spräche sie Frieda direkt an, und erweckt sie damit zum Leben. Dabei entsteht ein sehr persönlicher Bezug, eine innige Verbundenheit was die tragische Schwere von Frieda's Schicksal in eine dramatische, gefühlsintensive Tonlage bringt.

Mir ist dieses Buch aus eigener Betroffenenheit wichtig, bei mir ist es die Großtante...
Wie viele haben in der Familie eine verborgene Person, die wie ein Geist über denen schwebt, die von ihr wissen, sie aber verschweigen... als Leerstelle... als Nicht-Geschichte... Aus Scham, aus Vergessen-Wollen, aus Gründen des Wegsehens.
Allein deshalb ist Geraldine's Aufarbeitung so wichtig, um Leben in die zu Tode gequälten armen Seelen zu hauchen, die schuldlos sterben mussten und die Schwächsten der Schwachen waren.
Geraldine recherchiert überall und intensiv, bleibt hartnäckig und dringt tief in Verschollenes ein.
Stellenweise wird einiges öfter wiederholt, warum erzählt Geraldine mit anderen Worten immer wieder Gleiches?
Aber im Verlauf merkt man, dass dies eine gewisse Vertiefung erzielt.

Das Buch macht mehr als nachdenklich, denn gibt es nicht Ausläufer von Parallelen auch in heutiger Zeit?!
Blankenburg war auch danach eine Auffangstätte, als Psychiatrie, als Flüchtlingsheim usw.

Einzig die Gender*Sternchen haben mich anfangs beim Lesen gestört. Diese heben jedoch die Wichtigkeit jeder einzelnen Person hervor und genau das, was eben bei Frieda und vielen Leidensgenoss*innen "Damals" niemals akzeptiert wurde. Die Gender* haben hier eine ganz starke und bewusst andere Bedeutung!

Das Cover ist perfekt! Die Brauntöne sind passend gewählt, das angedeutete Fenster mit leicht schimmerndem Lichteinfall, die Gardine, die auch verstecken kann... alles in subtiler Optik, die Einsamkeit und Vergessen darstellt und darüber Frieda in großen Lettern Raum gibt.

Ich wünsche diesem Buch viele Leser*innen, damit niemals und Nichts vergessen wird!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von marcialoup