Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Wanderpfa.de:
Pflichtlektüre für Ausflüge ins winterliche Gebirge
lawine. Das Praxis-Handbuch von Rudi Mair; Patrick Nairz
Vor knapp sieben Jahren habe ich bereits eine Rezession zu diesem Buch veröffentlicht.
Inzwischen liegt die völlig neue überarbeitete Auflage vor. Meine Empfehlung zur ersten Auflage bleibt voll und ganz bestehen. Meine Betrachtungen beschäftigen sich bevorzugt mit den Unterschieden zur vorherigen Auflage, nicht zu dem, was bereits vor sieben Jahren gesagt wurde.
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Zitat: "Wir können also gespannt sein, ob sich die Gefahrenmuster international so durchsetzen, wie die 5 Gefahrenstufen oder die bayerische Matrix."
Die zehn Gefahrenmuster haben sich nicht international durchgesetzt , so die die Bayerische Matrix, die nun in modifizierter Form unter dem Namen EAWS-Matrix bekannt ist und über all in Europa zur Anwendung kommt.
Dafür wurden in Europa die 5 Probleme einheitlich eingeführt und kommen in den Lageberichten auch mit entsprechenden Piktogrammen vor.
Die zehn Gefahrenmuster haben sich sich zu der Vorauflage leicht geändert. Sie lauten nun:
gm 1 bodennahe Schwachschicht
gm 2 Gleitschnee
gm 3 Regen
gm 4 kalt auf warm/warm auf kalt
gm 5 Schnee nach langer Kälteperiode
gm 6 lockerer Schnee und Wind
gm 7 schneearm neben schneereich
gm 8 eingeschneiter Oberflächenreif
gm 9 eingeschneiter Graupel
gm 10 Frühjahrssituation
Ausführlich wird auf die zeitliche und räumliche Verteilung der Gefahrenmuster eingegangen. Eingrenzend möchte ich dazu anmerken, dass das so natürlich nur in den Alpen, insbesondere den Ostalpen gilt, sich aber etwas abgewandelt auf andere Gebirge übertragen lässt.
Gut auch, dass auf die Unterscheidung zwischen Gefahrenmustern und Lawinenproblemen eingegangen wird (Seiten 19f, 41)
Es folgen ausführlich analysierte Beispiele zu jedem Gefahrenmuster. Andere, und meiner Ansicht nach besser aufbereitet als in der ersten Auflage.
Fazit:
Wer die erste Auflage besitzt, der muss das neue Buch nicht unbedingt kaufen. Er findet die geänderten Informationen vielfach auch auf der neue gestalteten Seite des tiroler Lageberichts. Wer noch kein entsprechendes Buch in seinem Regal stehen hat und im winterlichen Gebirge unterweg ist, für den ist das aktuelle Werk eine Pflichtlektüre.
(Buchbesprechung von Kristian im Forum von Alpic.net vom 09.12.2018)
Rezensionen von Vicky:
Die Macht des Hasses und der Gewalt
lawine. Das Praxis-Handbuch von Rudi Mair; Patrick Nairz
‘Fight for Us‘ ist ein Liebesroman der österreichischen Autorin Eva Fay.
Das Buchcover finde ich persönlich total heiß, es gefällt mir ausgesprochen gut! Das weiße Hemd, mit der schwarzen Krawatte im Zusammenspiel mit dem Unterarm-Tattoo lassen einem beim Betrachten bereits dahinschmelzen *hach*
Das Cover in Kombination mit der Tatsache dass die Autorin aus Österreich stammt - Landsleute findet man ja eher selten als Autoren und Autorinnen - haben mein Interesse am Buch sofort geweckt und ich wurde nicht enttäuscht!
Der Roman umfasst achtundvierzig Kapitel welche abwechselnd aus Sicht der beiden Hauptfiguren geschrieben sind und spielt in Italien, hauptsächlich in Rom – das fand ich mal eine nette Abwechslung.
Unter 'Das Buch' kann man sich bereits einen kurzen aber recht guten Vorgeschmack auf die beiden, Evina Castello und Tommaso De Santis, holen.
Den Erzählstil, mit dem Wechsel zwischen Tomasso und Evina fand ich sehr gut gelungen und abwechslungsreich! So ist man nicht auf eine Figur fixiert sondern man erfährt als Leser von beiden etwas, lernt sie dadurch besser kennen und auch viel besser zu verstehen. Man bekommt dadurch mehr Verständnis für die Personen und findet sich somit besser in die Geschichte ein.
Etwaige Zeitsprünge sind gut ersichtlich und bei jedem Abschnitt entsprechend vermerkt. Am Ende findet man noch eine Leseprobe zum ersten Band der 'Sehnsüchtig'- Reihe der Autorin.
Rezensionen von Tarika:
„Wir sind eher so was wie eine kleine alternative Familie[…]“ (Kapitel 23)
lawine. Das Praxis-Handbuch von Rudi Mair; Patrick Nairz
Nachdem ihre Mutter beschlossen hat mit Ärzte ohne Grenzen nach Afrika zu gehen, muss die 17-jährige Svea zu ihrer Schwester in die Wohngemeinschaft ziehen. Wirklich begeistert ist sie davon nicht, denn sie wechselt mitten im Abitur nicht nur den Wohnort, sondern auch noch die Schule. Dort lernt sie schließlich Jona kennen, der nicht nur mit in ihrer WG wohnt, sondern auch noch zusammen mit ihr Abitur machen wird.
Außerdem begegnen sie noch Nik, der sich auf der Straße durchschlägt, aber große Träume hat. Zwischen den dreien entwickelt sich schließlich eine Freundschaft, doch die beiden Jungs haben Geheimnisse, die die junge Freundschaft auf eine harte Probe stellt…
Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive durch Svea geschildert, dabei nimmt sie kein Blatt vor den Mund und die führt uns ungeschönt durch die Erlebnisse. Dabei kommt der (Galgen-)Humor keinesfalls zu kurz und wenn Svea eins kann, dann Sarkasmus. Durch ihre ganz eigene und vor allem sehr direkte Art ist sie allerdings sympathisch.
Die Geschichte dreht sich vor allem um die drei Freunde, Svea, Jona und Nik, die alle mit verschiedenen Problemen kämpfen. Bei Svea ist es vor allem das Ankommen in der neuen Lebenssituation und der neuen Umgebung, allerdings machen es ihr die Tatsachen, dass sie zu ihrer Schwester zieht und einen der Bewohner bereits vorher per Facebook kennenlernt, deutlich leichter. Im Grunde fand ich Sveas Situation im Gegensatz zu Jonas oder Niks nicht so heftig. Jona wurde von seinen Eltern nach seinem Outing von zu Hause rausgeworfen und Nik ist von zu Hause abgehauen und hat seinen trinkenden Vater allein zurückgelassen und zieht es vor auf der Straße zu leben und seinen Lebensunterhalt mit nicht so ganz legalen Mitteln zu verdienen. Svea macht sich natürlich immer mehr Sorgen um Nik, der, Sturkopf der er ist, kaum Hilfe annimmt. Das Verarbeiten der Themen ist gut gelungen, ohne dabei maßlos übertrieben zu wirken. Dennoch regt es sehr zum Nachdenken an.
Mir gefiel es sehr, wie wir als Leser anfangen, Sveas Sorgen um die Jungs zu teilen. Denn im Grunde dreht sich die Geschichte viel mehr um Jona und Nik als um Svea. Herangetrieben von der Neugierde und der Hoffnung, was sich für die Jungs ergibt, ob sich was ändert, will man immer weiterlesen. Emotionen stehen hier vor allem im Vordergrund, und werden auch passend an Sveas Charakter ausgearbeitet, und zum Glück nicht maßlos übertrieben.
Insgesamt ein sehr schöner Roman, der mir gut gefallen hat und das Erwachsenwerden aus einem etwas anderen Blickwinkel zeigt. Die Protagonisten sind sehr gelungen, sehr auffällig und gerade das macht das Buch doch sehr interessant. Sehr ansprechend sind auch die angesprochenen Themen und deren Umgang damit. Insgesamt ist „Wahre Helden“ ein Roman, der noch eine Weile nachklingen wird.
Rezensionen von Rebecca1493:
Schwächer als erwartet
Der letzte erste Song von Bianca Iosivoni
Auch bei Teil 4 wird haben sich die Gestalter des Covers kräftig ins Zeug gelegt und haben sich dabei wie nicht zu erwarten an den Titelbildern der vorherigen Bände orientiert. Zum einen gefällt mir dabei die Farbgestaltung, zum anderen entspricht das abgebildete Pärchen in etwa meinen Vorstellungen von Mason und Grace.
Der Verlag hat in meinen Augen einfach ein Händchen dafür ansprechende Cover zu gestalten.
Die „Firsts“-Reihe von Bianca Iosivoni habe ich von Beginn an verfolgt. Deshalb war es keine Frage, ob ich auch den letzten Teil lesen würde, vor allem, weil mich interessierte, welche Geheimnisse sich hinter der Fassade der beiden Protagonisten Mason und Grace verbergen würden. Einen kleinen Vorgeschmack der Anziehung zwischen ihnen hatte man ja bereits in einem der anderen Bücher bekommen. Dementsprechend groß war natürlich meine Vorfreude auf die Geschichte, allerdings war ich von Band 3 schon nicht mehr so überzeugt worden, wie ich das eigentlich von der Autorin gewohnt war.
Der Schreibstil war auch dieses Mal sehr gut lesbar, dementsprechend hatte ich keine Probleme mich in den Roman einzulesen. Durch kleine Rückblicke war es mir außerdem möglich, mir wieder relativ zügig ein Bild über die in den vorherigen Büchern erschienen Figuren zu machen.
Insgesamt fand ich die Grundidee des vierten Teils nicht schlecht. Einer Mutter wie Grace sie hat, gerecht zu werden, schien ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Ihren inneren Konflikt den Erwartungen der anderen Rechnung zu tragen, konnte ich wirklich sehr gut nachvollziehen. Bis zu einem Punkt konnte ich durch diese Geschichte auch endlich verstehen, weshalb es zwischen Jenny und Mason diese ständigen On-Offs gab, allerdings hätte ich mir das wohl in dieser Form nicht gefallen lassen. Das mag auch der Grund sein, weshalb ich diesen Anteil der Story nicht so überzeugend fand.
Gut gefallen hat mir auch, dass eine Krise zwischen Emery und Dylan eingebaut wurde. Dieser Umstand zeigte, dass es in jeder Beziehung kriseln kann und nach Abschluss einer Geschichte nicht alle Konflikte gelöst sein müssen.
Ich kann leider nicht sagen, ob es mir in den vorherigen Büchern einfach nicht aufgefallen oder ob es erst in diesem Roman aufgetreten ist, aber leider sind mir nach eine gewissen Zeit die ständigen Wiederholungen bestimmter Textpassagen negativ aufgefallen. Immer wieder wurde ein bestimmtes Problem mehrfach erwähnt, auch wenn mir der Konflikt bereits klar war. Beispielsweise wurde die Abmachung zwischen Mason und Dylan in Band 1 der Reihe für meinen Geschmack zu häufig angesprochen.
Soweit ich mich erinnern kann, ist dieser Teil der längste. Für mich hätte die Geschichte auch deutlich früher enden können. Zum Ende hin war stellenweise fast schon von Graces Uneinsichtigkeit genervt und konnte einfach nicht nachvollziehen, weshalb sie sich nach wie vor an ihren Denkweisen festgekrallt hat. Die Erklärungen dafür waren für mich einfach nicht überzeugend genug, sodass ich mich durch die letzten Seiten eher gequält und keinen wirklichen Spaß mehr hatte.
Fazit: Die Grundidee der Geschichte hatte durchaus Potenzial, die Umsetzung zum Ende hin blieb allerdings hinter meinen Erwartungen zurück. Leider kein überzeugender Abschluss der Reihe.
Rezensionen von Furbaby_Mom:
Wundervoller historischer Roman!
Lady ohne Furcht und Tadel von Lisa McAbbey
England 1754. In ihrem jungen Leben hat die hübsche Samantha Fairfax schon viele Schicksalsschläge ertragen müssen – nach dem plötzlichen Tod ihrer geliebten Eltern wird sie bei herzlosen Verwandten untergebracht, die sie schon lange um ihre privilegierte Stellung beneidet hatten. Fortan wird Samantha wie Dienstmagd behandelt und muss immer wieder neue seelische Grausamkeiten über sich ergehen lassen.
Als sie zufällig erfährt, dass sie obendrein um ihr Erbe betrogen worden ist und nun auch noch gewinnbringend an einen Widerling verheiratet werden soll, packt Samantha der Mut der Verzweiflung: sie flieht nach London, um von dort aus – verkleidet als junger Bursche – per Kutsche bis nach Schottland zu gelangen, wo sie sich Unterstützung durch weitere Verwandtschaft erhofft. Doch ihre geldgierige Tante hat bereits Häscher ausgeschickt, um Samantha, die sich ab sofort "Sam" nennt, wieder einzufangen…
Während der Kutschfahrt ist Sam Teil einer illustren Fahrgemeinschaft und erlebt jeden Tag als ein neues Abenteuer. Doch nicht jeder ihrer Reisebegleiter ist, wer er vorgibt zu sein - bald schon muss Sam auf die harte Tour lernen, dass sie niemandem trauen darf und dass der erste Eindruck nicht zwangsläufig der richtige ist.
Dieser wundervolle Roman hat mich gefesselt und ich habe regelmäßig bis spät in die Nacht gelesen, weil ich so sehr mit der Hauptfigur mitgefiebert habe. Romantik und Humor, Abenteuer und Spannung, Intrigen und Verrat sowie jede Menge unerwartete Wendungen…Leserherz, was willst du mehr?! Autorin Lisa McAbbey hat diese äußerst unterhaltsame Geschichte mit allerlei historischen Hintergrundfakten ausgeschmückt und den einzelnen Charakteren so viel Tiefe verliehen, dass ich das Gefühl hatte, gemeinsam mit den Figuren in der kleinen Reisekutsche zu sitzen und die malerische englische Landschaft am Fenster vorbeirauschen zu sehen. Sam ist eine herrlich sympathische Protagonistin, die ich aufgrund ihres aufgeschlossenen und freundlichen Wesens sofort ins Herz geschlossen habe. Nach all dem Unrecht, was ihr bisher widerfahren ist, geht sie dennoch nicht verbittert durch die Welt, sondern hat sich eine beeindruckende Portion Optimismus bewahrt. Auch Sams Reisebegleiter tragen weit größere Rollen, als man Nebencharakteren üblicherweise zugesteht.
Der flüssige Schreibstil wird von einer zeitgerechten Wortwahl dominiert, die dennoch leicht verständlich ist und von witzigen Dialogen und Wortgefechten (- insbesondere zwischen Sam und dem mysteriösen Henry alias "Rüpel" -) geprägt ist. Ich habe mich königlich amüsiert!
Jeder Reisetag entspricht einem einzelnen Kapitel, was die Gesamthandlung sehr strukturiert und nachvollziehbar gestaltet. Durch die Fülle der einzelnen Ereignisse weisen die Kapitel eine überdurchschnittliche Länge auf. – Sehr zu meiner Freude, denn ich wollte gar nicht aufhören zu lesen und war dankbar für jede weitere Seite. Besonders hervorzuheben sind die detaillierten geographischen Beschreibungen, die meisterhaft in die Story eingeflochten worden sind und in mir die Reiselust geweckt haben.
Sowohl Covergestaltung wie auch Wortlaut des Buchtitels sind an die damalige Zeit angelehnt und sehr passend gewählt worden. Im Vordergrund ist eine junge Frau zu sehen, die eine entschlossene Pose eingenommen hat und vor einer Reisekutsche steht.
Fazit: Romantisch, spannend, humorvoll und bis zum Schluss voller Überraschungen! Absolut lesenswert! Empfehlenswert für alle Fans von historischen (Frauen-)Romanen und Wohlfühlliteratur.
Rezensionen von I.weilharter@ais-jugend.at:
Psychothriller mit gesellschaftskritischer Note...
Geisternächte von Mumot André
Andre' Mumot entführt uns mit seinem Roman in die Welt des Psychothriller - und nimmt mich auf ein großartige Weise gefangen!
Ich konnte dieses Buch kaum mehr weglegen - es verspricht Spannung pur und das konsequent bis zum Schluss.
Wer bislang das Genre des Psychothriller nicht reflektiert hat, sollte es mit diesem Werk probieren.
Er/ Sie wird nicht enttäuscht werden!
Als Zugabe gibt es eine gute Portion Gesellschaftskritik, die aktuellen politischen Themen Migration und Angst vor Überfremdung betreffend. Und diese Kombination bzw. die Art ihrer Ausführung finde ich genial!
Rezensionen von Gaby 2707:
Warten auf Weihnachten
Gemeinsam ist keiner einsam von Ilona Cornelia
In ihrem Buch „Gemeinsam ist keiner einsam“ erzählt Ilona Cornelia an jedem Adventssonntag und am Weihnachtsabend eine kleine Geschichte, die zu Herzen geht.
Der Schreibstil ist so erfrischend leicht, voller Emotionen, farbig und gut vorstellbar. Ich sehe die Buden auf dem Weihnachtsmarkt direkt vor mir; kann mich gut in den kleinen Adler hineinversetzen, der nicht weiß, was diese komischen Wesen mit ihm machen; genieße die Geschichte, die die Oberschullehrerin dem kleinen Ludwig erzählt; finde die Reaktion der Eltern von Devlin ganz toll, obwohl er sich über ihr Verbot hinweg gesetzt hat und liebe das Weihnachtswunder, das hier geschieht.
Fünf wunderschöne Geschichten, die nicht nur für Kinder, sonder auch für Erwachsene geeignet sind. Vielleicht liest der Enkel der Oma eine Geschichte vor. Oder der Opa seinem kleinen Enkel. Dieses kleine Buch ist wirklich für jede Altersgruppe und für Jedermann geeignet. Ich hatte hier und da Gänsehaut und ich kann dieses kleine Buch nur empfehlen.
Auch die Bilder, die jede Geschichte einleiten und abschließen finde ich sehr gelungen.
Ein wunderschönes kleines Buch, voller Hoffnung, das sehr gut verdeutlicht, dass gemeinsam alles besser geht. Nicht nur in der Vorweihnachtszeit.
Rezensionen von nil_liest:
Eher witzig als besinnlich, aber sehr gut!
Das letzte Schaf von Ulrich Hub
Erfrischend lustige Beleuchtung der Weihnachtsgeschichte aus schafiger Sicht. Da gab es mal diese verpeilte Schafherde, die auf einmal ohne Hirten waren, da diese sich wegen eines grellen Lichts auf die Reise gemacht haben…und nun? Auch hinterher! Klar.
Außerordentlich witzig wird hier eine skurrile Herde beschrieben wie sie ihren Weg bahnen zu dem Neugeborenen…kommen sie alle an? Das lest mal alle lieber selbst!
Bei diesem kurzen Text kommt man schnell ins Grübeln für welche Altersklasse diese Geschichte ist und sie bekommt das altbekannte Prädikat: 5-99! Unsere 5-jährigen haben nicht jeden Wortwitz verstanden, aber fanden die Geschichte gut, ich habe mich köstlich amüsiert und die Oma war auch begeistert.
Also: für alle etwas, vor allem weil es kurzweilig ist.
Fazit: Wer also noch eine witzige kurze Unterhaltung sucht für die Weihnachtsfeiertage bekommt hier genau das richtig. Eher witzig als besinnlich, aber das ist ja bekanntlich Geschmacksache.
Rezensionen von Angelika Pechlaner:
Spannend bis zuletzt!
Im Wald von Nele Neuhaus
Jeder kennt jeden und dennoch bleiben viele Fragen unbeantwortet bzw. unausgesprochen, und das über Jahrzehnte hinweg. Liebe, Vetternwirtschaft, Intrigen, Hass und Enttäuschungen erschweren die Ermittlungen und verleihen dem Buch Spannung bis zum Schluss. Wer meisterlich verstrickte Tathergänge liebt kommt hier voll auf seine Kosten.
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Rezensionen von ikatzhorse2005:
Im Wald von Nele Neuhaus
Juli verteilt das Glück und findet die Liebe von Tanja Kokoska aus dem Heyne Verlag
Juli Mahlo lebt allein in einer Wohnung, die sie einst mit ihrer Mutter und Großmutter teilte. Nach deren Tod flüchtet sie sich in vertraute Dinge wie die Suppenschüssel mit dem Plätzchenduft oder die Errinnerungen an einen Fleischwolf und dessen Kerbe auf dem Küchentisch.
Vertraute Stille umgibt sie, in der sie wunderbar nachdenken kann. Besondere Begegnungen mit einzigartigen, zufällig scheinenden Personen regen ihre Fantasie an und erfassen ihre fürsogliche Seite. Pläne reifen in ihrer Stille und sie versucht die Menschen zum Reden zu bringen, sie von drückenden Erinnerungen zu befreien und glücklich zu machen. Mit Hilfe der farbenfrohen duftenden Blumen aus ihrem Blumenladen schafft sich Juli Zutritt zu den Herzensangelegenheiten fremder Menschen. Ihrem eigenen Glück begegnet sie in Form von Oskar, der so schön ist wie Gregory Peck. Doch ein Geheimnis und eine Verbindung zu ihrer eigenen Familie überschatten die zauberhaften Momente der geborgenen Zweisamkeit.
Dieses Buch ist anders, als alles, was ich bisher gelesen habe. Eine ganz und gar fabelhafte Geschichte mit einer zutiefst liebenswerten Protagonistin. Tanja Kokoska weiss diese Zeilen mit solch einem Feingefühl zu erzählen. Anmutig, leise mit einem Seufzen auf den Lippen begleitet der Leser Juli auf ihrem Weg zu sich selbst. Ganz klar, manchmal shroff aber immer eindeutig gibt die Geschichte ihre Anekdoten frei. Die Autorin nimmt uns mit auf eine Reise zu der Magie des Augenblicks, des Glück der kleinen Dinge und den zauberhaften Einzelheiten des Alltags. Daraus entfalten sich manch verwunderliche Situationen und ein überraschendes Ende, was die Anfänge nicht vermuten ließen. Unvorhergesehene Wendungen machen den reizvollen Schreibstil so interessant. Hoffnung entsteht, zerplatzt und keimt neu auf, getragen von einer positiven Grundstimmung.
Die Protagonisten sind klar gezeichnet und bleiben sich treu. Juli selbst ist einmalig. Sie wächst über sich hinaus mit den Aufgaben, die ihr das Leben stellt. Auch Oskar gibt Kleinigkeiten von sich preis und erscheint nahezu nüchtern neben seiner skurilen, bunten von Vergesslichkeit gezeichneten Mutter. Juli und Oskar sind zusammen ein Ganzes, zwei zersprungene Teile, die zusammengehören. Doch manchmal scheint die Vergangenheit den düsteren, langen Arm nach der Gegenwart auszustrecken, wo sie die Zukunft in die Knie zu zwingen droht, weil diese die Unwegsamkeit des Schiksals nur schwer ertragen kann.
Fazit: Ich konnte mich nur schwer von den Dingen, die Juli dazwischen zu sagen hatte, losreißen. Es gab einfach soviel mit ihr zu entdecken, wenn man bereit ist, sich auf diese besondere Lektüre einzulassen. Ein Buch, welches ich zu einem meiner Lieblingsbücher gewählt habe!








