Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Ein gelungener Roman
Flucht nach Patagonien von Revedin Jana
"Ich liebe Anfänge. Anfänge erfüllen uns mit Erstaunen." (Eugenia Errázuriz/Februar 1937).
Jana Revedin, die durch biografische Romane wie „Margherita“ und „Man nennt mich hier Frau Bauhaus“ bekannt ist, hat sich diesmal zweier interessanter Persönlichkeiten angenommen. Zuerst einmal Eugenia Errázuriz (1860-1951), jener aus Chile stammenden Kunstmäzenin, die die Karrieren von Coco Chanel, Pablo Picasso und Blaise Cendrars gefördert hat.
Zweite Hauptfigur in diesem Buch ist Jean-Michel Frank (1895-1941), Cousin von Otto Frank, dem Vater von Anne Frank.
Jean-Michel Frank ist die tragische Figur in diesem Buch. Er ist das dritte Kind des jüdischen Ehepaars Léon und Nannette Frank. Jean-Michels Brüder sterben 1915 auf dem Schlachtfeld, der Vater begeht wenig später Selbstmord, weil er sein Vermögen und seine Reputation in Paris verliert und Angst hat, als deutscher Jude an Deutschland ausgeliefert zu werden.
Der homosexuelle Jean-Michel selbst ist aufgrund einer Krankheit behindert, wird Innenarchitekt und Designer. Er arbeitet mit den Brüdern Giacometti zusammen. Er richtet zahlreiche Studios verschiedener Modeschöpfer wie Elas Schiaparelli oder Marcel Rochas ein und lernt die Mäzenin Eugenia Errázuriz kennen.
Eugenia Errázuriz erkennt in beinahe prophetischer Weitsicht, dass Juden in Europa durch den Antisemitismus im Allgemeinen und den Nationalsozialismus im Besonderen gefährdet sind. Sie lädt daraufhin Jean-Michel Frank ein, ihr Grandhotel, das sie unter Einsatz ihres gesamten Vermögens in den Anden errichten will, auszustatten.
Auf ihren Reisen zwischen Paris, New York, Patagonien und Buenos Aires treffen Eugenia und Jean-Michel das Who-is-Who der damaligen Welt, unter anderem die Flugpionierin Amelia Earhart und ihren Navigator Fred Noonan sowie den noch unbekannten Walt Disney, der mit der Geschichte eines Rehkitz‘ namens „Bambi“ aus der Feder des Wiener Juden Felix Salten einen Welterfolg landen wird.
Dazwischen versuchen sie gemeinsam bedrohte Juden aus Deutschland und den vn Nazis besetzten Ländern herauszuholen. Manchmal gelingt es, bei der Familie von Otto Frank gelingt es nicht.
Meine Meinung:
Wie schon in ihren biografischen Romanen „Margaritha“ und „Man nennt mich hier Frau Bauhaus“ hat sich Jana Revedin, selbst Architektin, einer beinahe vergessenen Persönlichkeit angenommen.
Ihre penible Recherche und ihr schöner Schreibstil lassen die Zeit und die Menschen plastisch auferstehen. Dafür gibt es von mir 5 Sterne.
Rezensionen von Nele33:
Vielschichtiges Buch
Unter dem Sturm von Christoffer Carlsson
"Unter dem Sturm" des Autors Christoffer Carlsson spielt im Dorf Marbäck in Südschweden und schildert den Mord an Lovisa und wie sich das Leben einer Familie und eines Dorfes danach für immer verändert.
Die Geschichte umspannt einen Zeitraum von 23 Jahren und beginnt mit dem 7- jährigen Isak.
Isak vergöttert seinen Onkel Edvard, er ist sein großer Held. Als Edvard für den Mord an Lovisa verhaftet wird, gerät Isaks Welt ins wanken, sein Halt geht verloren. Im Dorf ist er Neffe und Enkels von denen mit den schlechten Genen.
Auf der anderen Seite ist da Vidar, der Polizist, der an der Verhaftung beteiligt war. Vidar, der Isak Jahre später wegen Diebstahls verhören muss. Beide machen sich auf ihre Art und Weise und ein Stückweit gemeinsam, auf die Suche nach der Wahrheit-was ist in der Mordnacht wirklich passiert?
Mir hat der Schreibstil des Autoren sehr gut gefallen, ruhig und besonnen schildert er die Gefühlswelt des kleinen Isaks und ließ mich so Einblicke in die Kinderseele nehmen. Die Stimmung ist durchweg düster und bedrückend, genauso wie das Leben von Isak. Besonders beeindruckt hat mich der Blick auf das Zusammenspiel der Gesellschaft um die Protagonisten der Geschichte. Es las sich fast wie das Psychogramm eines Dorfes in dem schreckliches passiert ist und Vorurteile an der Tagesordnung sind.
Kein überaus spannender, aber durchaus sehr lesenswerter Kriminalroman der weit über die eigentlichen Plot hinausgeht.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Eine gelungene Fortsetzung
Unter dem Sturm von Christoffer Carlsson
In diesem dritten Fall wird Nick Stein, seines Zeichens Fallanalytiker aus Wien, von KHK Axel Mayr gebeten, ihm bei einem komplexen Mordfall in München zu helfen.
Der Architekt Tom Lockwood ist ermordet worden, doch es finden sich kaum Anhaltspunkte auf einen Täter. Es gibt zwar zwei Hauptverdächtige, nämlich den Bauunternehmer Mark Schreiber und den Unterweltboss Juri Ganger.
Mark Schreiber hätte allen Grund dazu, wütend auf Lockwood zu sein, denn dessen nunmehrige Lebensgefährtin ist niemand geringerer als Silvia Schreiber, seine Ex-Frau.
Als Nick Stein zusagt, sich die Akten anzusehen, bekommt er noch die Info, dass Axel Mayr die Schreiber für unschuldig hält. Mayr hält sich nicht für befangen, kann aber blöderweise seine Gefühle für Silvia Schreiber nicht ganz verstecken.
Die Ermittlungen der Polizei stören die kriminellen Aktivitäten von Juri Ganger empfindlich, deswegen entschließt er sich, zunächst einmal selbst Recherchen anzustellen und als es noch zwei weitere Tote gibt, Nick Stein sein Material zuzuspielen.
Meine Meinung:
In diesem seinen dritten Fall ermittelt Nick Stein außerhalb seines üblichen Terrains Wien. Auch Peter, Sam und Robert müssen recht lange auf ihre Auftritte warten. Da hätte ich gerne mehr gelesen.
Der Spannungsbogen ist recht hoch, dennoch habe ich recht bald eine Vermutung zum Täter gehabt. Dennoch ist es fesselnd zu lesen, wie die Autorin Ermittler und Leser an der Nase herumführt. Das Motiv hätte für mein Dafürhalten ein wenig präziser dargestellt werden können. Doch das ist Meckern auf höchstem Niveau und liegt vor allem daran, dass ich auch Bücher von Gerichtspsychiater Prof. Dr. Reinhard Haller gelesen habe, der sich mit der Psyche von Tätern auseinandersetzt.
Schön ist es, miterleben zu dürfen, wie sich Nick Stein nun weiterentwickelt - vom Womanizer zum ernsthaften Partner.
Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung, der ich gerne 5 Sterne gebe.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Hat mich ein wenig enttäuscht
Eine zündende Idee von Austin Europe GmbH
Von diesem Buch bin ich ein wenig enttäuscht, denn ich habe hier etwas anderes erwartet.
Das Buch liest sich stellenweise wie ein nüchterner Konzernbericht und andererseits ein wenig wie eine Selbstbeweihräucherung. Für welche Zielgruppe ist es geschrieben? Der Text könnte genauso gut auf der Firmenwebsite stehen.
Manches wird mehrfach wiederholt.
Zahlreiche Personen, die von und mit der Firma Austin Power leben kommen zu Wort: Der Eigentümervertreter etwa, einige aktive und pensionierte MitarbeiterInnen oder der Betriebsrat oder Bürgermeister und andere Behördenvertreter.
Die Herausgeberin Andrea Schneider gewährt den Lesern einen Seitenblick auf die Umgebung und die Landschaft sowie auf das Stift St. Lambrecht. Zahlreiche Fotos aus dem Konzern und Faksimiles von Dokumenten vervollständigen die Unternehmensgeschichte.
Ich hätte mir mehr Geschichte zum Sprengstoff selbst und zur Entwicklung der Zündkapsel, die dessen Verwendung sicherer machen, erwartet. Daher kann ich nur 3 Sterne vergeben.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Macht Lust auf die griechischen Inseln
Gebrauchsanweisung für die griechischen Inseln von Stella Bettermann
Ich muss gestehen, erst einmal in Griechenland gewesen zu sein: auf der schönen Insel Rhodos inklusive Abstecher nach Symi.
Nach der Lektüre dieser „Gebrauchsanweisung“ rückt Griechenland wieder ein bisschen in den Fokus meiner Sehnsuchtsorte. Vielleicht wird es ja im Frühling 2022 oder 2023 so weit sein.
Brütende Hitze ist ja nicht unbedingt mein Ding, aber den April oder Mai stelle ich mit recht angenehm in Griechenland vor.
Stella Bettermann ist Halbgriechin und zeigt uns IHR Griechenland. Sie lädt uns ein, auf die 3.054 Inseln zu kommen - für jeden Geschmack und für jede Geldbörse ist etwas dabei. Die einen können antike Kunstschätze (Kreta) ansehen, die anderen mit der Seele baumeln oder an den zahlreichen Festen teilnehmen.
Der Autorin gelingt es perfekt, ihre Leser für Griechenland zu interessieren. Sie beschreibt Land und Leute mit viel Humor und verschweigt auch nicht, dass es auf den griechischen Inseln manchmal recht laut zugeht.
Fazit:
Es gibt viele Gründe, Griechenland zu erkunden. Diese Gebrauchsanweisung hilft dabei, eine Auswahl zu treffen. Gerne vergebe ich dafür 5 Sterne.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Fesselnd bis zur letzten Seite
Wenn der Glaubenberg schweigt von Monika Mansour
In diesem 6. Fall für Ermittler Cem Cengiz und Staatsanwältin Eva Roos-Cengiz zieht Autorin Mansour alle Register der Spannung.
Worum geht’s? Um Menschen- und Waffenhandel sowie um Drogengeschäfte.
Ausgerechnet Eva vertritt die Anklage bei Lilas Prozess. Lila (Cem Ex-Freundin) wird vorgeworfen, Sambou einen kleinen malischen Jungen aus einem Flüchtlingslager entführt zu haben.
Sambou trägt ein Geheimnis mit sich herum, das er nur Eva offenbaren kann. Doch dazu kommt es vorerst nicht, weil der Kleine niemandem vertraut.
Kunsthändler, Multimillionär und Mitglied eines russischen Syndikats Viktor Kasakow, den Eva Roos-Cengiz als ihren schlimmsten Feind bezeichnet, taucht plötzlich wieder aus der Versenkung auf und will die Staatsanwältin sprechen. Blöderweise setzt er dafür wenig vertrauensfördernde Mittel ein: Er entführt Eva einfach. Ein höchst untaugliches Mittel, denn Cem wird alles tun, um Eva aus den Fängen des brutalen Mannes zu befreien, der sie im letzten Band schwer misshandelt hat.
Als dann noch Ella Wältli behauptet, in der Wolfsschlucht läge eine Tote, das hätten ihr die Tarot-Karten verraten, weiß Cem nicht, ob er ihr Glauben schenken soll. Doch die Karten lügen nicht und Cem findet gemeinsam mit Ella die Leiche einer jungen Frau, die nur eine von vielen sein wird.
Meine Meinung:
Wie wir es von Monika Mansour gewöhnt sind, ist die Spannung stellenweise kaum auszuhalten. Diesmal erhält das dramatische Geschehen durch Ella Wältli eine kleine humoristische Note.
Geschickt flicht die Autorin kleine Dosen der Vorgängerbände in diesen Fall ein. So können auch Leser, die erst jetzt in die Reihe einsteigen, der Geschichte folgen.
Neben zahlreichen bereits bekannten Figuren werden neue eingeführt: Allen voran die schrullig wirkende Ella Wältli und der russische Geheimagent Wolkow, bei dem man nicht so genau weiß, welche Interessen er vertritt, und Sambou.
Die Charaktere sind wieder hervorragend gelungen.
Monika Mansour führt ihre(n) Ermittler und die Leser auf falsche Fährten.
Der Fall bleibt von Anfang bis Ende sehr spannend. Immer wieder kommen Fragen auf, die zum Ende hin schlüssig beantwortet werden. Die losen Fäden verbinden sich zu einem großen Ganzen.
Fazit:
Auch der 6. Fall für Cem Cengiz und die Kripo Luzern bietet wieder feinste Unterhaltung, zu der man Nerven wie Drahtseile braucht. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung und 5 Sterne.
Rezensionen von Katzenmicha:
Eine Reise durch die Vergangenheit
Die Sternenbucht von Lorna Cook
Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt.Da ist die Vergangenheit 1943 mit Veronica und die Genwart mit Melissa 2018.
Melissa macht Urlaub an der englischen Küste in Dorset.Sie ist bei der Freigabe des Dorfes Tynham dabei- durch Zufall.Die Bewohner mußten nach der Beschlagnahme ihr Dorf,ihre Heimat verlassen -so auch Verconica.
Melissa stößt auf Fotos von Veronica und Albert Standish-die sie nicht mehr loslassen.Darauf rercheriert sie was damals geschah und was aus Veronica wurde.Der bekannte Historiker und Journalist Guy hilft ihr dabei und begleitet sie….
Die Autorin Lorena Cook hat mich mit ihrem Schreibstil mit in die Vergangenheit und in die Gegenwart genommen.An Melissas Seite erlebte ich die Geschichte des Dorfes Tynham-die Geschichte beruht auf eine wahre Begebenheit.Ihr Schreibstil der mich fesselte,ließ mich an der Seite von Veronica und Melissa alles miterleben.Die Charaktere jeder für sich waren spannend.Ich habe sie vor mir gesehen und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen-5 Sterne sehr gerne für das Buch mit der packenden Geschichte.
Rezensionen von Claudia R:
schaurig schön
Erdbeerblut von Diandra Linnemann
Klappentext:
Seit Jahren wird Barbara, die eigentlich nie Erdbeerbäuerin werden wollte, von den anderen Obstbauern in der Gegend hart angegangen.
Sie hätte schon längst aufgegeben, wäre da nicht ihre rechte Hand Thomas - und ihre Tochter Cornelia.
Als die anderen Bauern zu immer gefährlicheren Mitteln greifen, um sie aus dem Geschäft zu drängen, gerät Cornelia in Lebensgefahr.
Da hört für Barbara der Spaß auf.
Sie erinnert sich an alte Legenden und beschließt, die dunkle Magie der Erde unter ihren Füßen für ihre eigenen Zwecke einzusetzen.
Aber wie soll sie die Geister, die sie rief, wieder zur Ruhe betten?
Cover:
Ein wenig gruselig und eigentlich ein sehr schönes naturnahes Cover. Eine Frau auf einem Feld ist erkennbar, doch die Elemente Für, ein Kürbiskopf und der sichelförmige Mond lassen das ganze recht schaurig wirken. Auch die großen Erdbeeren im Vordergrund geben einen Hinweis darauf, um was es hier geht.
Meinung:
Dies ist bereits der vierte Band aus der Reihe "Gruftgeflüster". Dabei handelt es sich um spannende und teils gruselige Kurzgeschichten, die einem einen leichten Schauer über den Rücken laufen lassen.
Jede diese Geschichte steht für sich und ist in sich geschlossen, daher kann jeder Band sehr gut unabhängig voneinander gelesen werden.
Diesmal geht es um Barbara, eine Erdbeerbäuerin, die es nicht wirklich leicht hat und von den anderen Bauern der Gegend hart angegangen wird. Doch Barbara erinnert sich an eine alte Legende und begibt sich in geisterhafte Machenschaften, doch wie wird man, die Geister die man rief, wieder los?
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel vorweg nehmen, da ich nicht Spoilern und auch nicht zu viel verraten will.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Auch die Gliederung durch die kurze Kapitel hat mir sehr gut gefallen. Man kommt schnell und auch die gut in die Handlungen und Charaktere hinein.
Man kann sich sehr gut in Barbara hineinversetzen und auch ihre Emotionen und Gefühle kommen hier sehr gut rüber. Die Geschichte lebt durch eine gewisse Spannung und einen leichter Schauer, der sich bis zum Ende durch zieht. Gruselige Spannung kommt hier auf und auch ein wenig Nervenkitzel.
Wieder eine sehr gut gelungene Kurzgeschichte, die für schaurig schöne Unterhaltung sorgt und genau meinen Geschmack getroffen hat. Für mich sogar bisher meine Lieblingsgeschichte aus der Reihe "Gruftgeflüster".
Ich bin sehr gespannt, was mich in dieser Reihe noch alles erwartet und hoffe auf noch viele weitere solcher schaurig schönen Kurzgeschichten.
Fazit:
Schaurig schöne Kurzgeschichte nach dem Motto "Die Geister, die ich rief..." sorgen hier für spannende und gruselige Unterhaltung.
Rezensionen von Manfred Fürst:
Herausragender Kurzroman über die Geschichte einer Familie
Vati von Monika Helfer
VATI ist die literarische Fortsetzung Monika Helfers Familiengeschichte, die mit „Die Bagage“ begonnen hat.
Wer kennt seinen Vater wirklich, wer hat ihn je gekannt? Der eigene Vater ein Mysterium, oder in Wahrheit ein „bunter Mann“.
„Nicht jeder Dreck, den man lesen könne, sei hintereinander gereiht schon eine Bibliothek“, sagt Vati auf die Frage, ‚was denn eine Bibliothek sei‘.
Wie wahr.
„Der Gegenstand (Buch) interessiert mich nicht. Was drinnen steht, habe ich nach der Lektüre im Kopf…“, sagt Monika Helfers Vati.
VATI, die Geschichte von Vater, Mutter, Kind, den Geschwistern, aber auch von Helfers Mann und den Kindern, von ihrer Tochter Paula, die gestorben ist.
Die Einzigartigkeit der Sprache von Monika Helfer ist bewundernswert, schön und eindringlich. Ich folgte ihrer Erzählung gerne. Wenn jemand eine Kindheit, eine solche Familie und diesen Vati hat, niemand kann sowas erfinden, dann muss daraus ein Roman geschrieben werden.
Die Vorlage zum Cover stammt aus dem Bilderzyklus „Mutter und Kind“ mit dem Titel „S. mit Kind“ 1995 von Gerhard Richter, ein deutscher Maler, Bildhauer und Fotograf. Seine Werke zählen auf dem Kunstmarkt zu den teuersten eines lebenden Künstlers.
Rezensionen von buchina:
„Das Buch schenkt mir viel Wissen“
Der Ravensburger Dinosaurier-Atlas - eine Zeitreise zu den Urzeitechsen von Anne Rooney
Es gibt viele Dinosaurierbücher auf dem Markt, aber dieses sticht allein schon durch seine farbenfrohe Gestaltung und sein Format auf. Es hat ein Querformat und das besondere ist, dass jede Seite nochmal nach außen hin ausklappbar ist. Dementsprechend ist es aufgeklappt über ein Meter breit. Neben den kompletten Seiten gibt es immer wieder kleiner Klappen zu entdecken.
Damit ist die Neugier sofort geweckt und meine Tochter hat sich gleich an das Buch gesetzt.
Mir gefiel besonders die moderne und bunte Gestaltung des Buches. Es ist kein typisches realistisch gezeichnetes Wissenschaftsbuch, sondern die Dinosaurier wirken manchmal etwas abstrakt und kantig gezeichnet. Dennoch kann man sehr viel Lernen im Buch. Es gibt neben „trockenen“ Fakten immer wieder lustige Anekdoten. Meiner Tochter gefiel am besten die Zeichnungen, wo Körperteile in ihrer Originalgröße abgebildet waren, z.B. ein riesiger einzelner Zahn. So wurde ihr mehr bewusst wie groß die Tiere waren, auch wenn sie sie auch schon mal im Museum gesehen hatte.
Insgesamt ein großartiges Buch, gestalterisch und auch inhaltlich. Meine Tochter meinte als Fazit: „Das Buch schenkt mir viel Wissen“. Ich kann mich da nur anschließen. Ein Buch nicht nur für Saurierfans, sondern für alle interessierten Kinder. Wobei man sich da nicht so streng an die Altersangabe halten muss. Auch kleine Kinder haben schon Spass an den Klappen und Bildern der Saurier. Für ältere Kinder gibt es dazu viele Informationen zu den Sauriern. Ein Buch, bei dem die meisten Kinder sicher jahrelang Freude haben, auch weil sie immer wieder neue Sachen entdecken können.










