Kunden em pfehlungen
Rezensionen von nil_liest:
Wenn eine Tür zugeht, öffnet sich eine andere
Wir für uns von Barbara Kunrath
Mich hat dieser Roman überzeugt, weil ich sicherlich genau in die Altersschublade der beiden Protagonistinnen passe. Gefühlt hat Barbara Kunrath MIR einen Roman geschrieben, denn ich sehr sehr mochte. Ach und wenn ihr jetzt grübelt wo ihr den Autorinnennamen schon gehört habt, sie schrieb schon „Schwestern bleiben wir immer“ und „Töchter wie wir“ mit großem Erfolg.
Nun kommt: „Wir für uns“.
Es geht in „Wir für uns“ um die schwangere Josie. Soweit erscheint es wenig spektakulär, aber leider ist das Kind von einem verheirateten Mann und der will es nicht und Josie ist Anfang 40 und das vielleicht die letzte Chance auf ein Kind. Die Protagonistin ist Kathi, die wiederum schockierend unerwartet Witwe geworden ist. Insgeheim ärgert sie sich über den Verstorbenen, der sie alleine gelassen hat und dann bringt auch noch ihr einziger Sohn Unruhe in ihr Leben, denn Max trennt sich von seiner Lebensgefährtin und ist tatsächlich schwul. So hat Kathi sich das nicht vorgestellt und muss ihr traditionelles Familienbild neu sortieren.
In dieser Situation treffen die beiden Frauen aufeinander und sind sich gegenseitig eine Stütze, ein Spiegel und zugleich eine Reibungsfläche, die beide so dringend brauchen.
Ach, einfach mal wieder ein Buch, dass ich gerne gelesen habe und mir richtig gut gefallen hat. Lockere leichte Lektüre, aber mit Tiefe, die mich ansprach. Es war aber keinesfalls gefühlsduselig, eher emotional betont auf eine positive Art, aber nicht überborden.
Rezensionen von Katzenmicha:
Bienes 6.Fall und mein Erster
Tote Tanten plaudern nicht von Vera Nentwich
Die ehemalige Steuerfachangestellte Sabine Hagen genannt Biene muß diesmal gleich zwei Morde in dem Provinznest Grefrath auflösen.Cassandra ihre neue Assistentin bittet Biene um einen Gefallen,ihre Oma wird von Schlägern bedroht.Dazu kommt noch ihre On-Off Beziehung mit dem Poliziten Jochen-der ihr Leben auch noch schwer macht.
Aber Biene wäre nicht Biene wenn sie sich unterkriegen lassen würde.Mit Unterstützung von Oma Trudi und dem Latino Jago kommt sie den Verbrechern auf die Spur……
Die Autorin Vera Nentwich hat einen spannenden Cosy-Crim geschrieben.Mir hat ihr Schreibstil gut gefallen ,es ist bereits der 6.Teil der Reihe um Biene.Für mich war es der erste,war aber nicht schlimm -ich war gleich im Geschehen.Mir hat es Spass gemacht die Chraktere zu begleiten-4 Sterne gerne für das Buch.Und gerne noch weiteres von Biene und Co.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Das Abenteuer geht weiter
Auf fliegender Mission 4 - Malas geheime Insel von Lutz Kucher
Die Geschwister Stella, Matteo und Hanna starten in ihr viertes Abenteuer: gemeinsam mit dem fliegenden Teppich Kasimir und dem tropischen Tukan Kainu sind sie auf dem Weg zu Malas geheimer Insel. Allerdings haben sie Schwierigkeiten, die Insel zu finden, und landen schließlich in einer brenzligen Lage, im scheinbar endlosem Ozean.
Wenn man sich einen Überblick verschaffen will, gibt es eine kurze Rückschau, was bislang geschehen ist. Dadurch kann man das Buch auch gut lesen, selbst wenn man die andere Teile nicht kennt. Diesmal finden sich die Freunde in einem paradiesischen Setting wieder, werden sich ordentlich gruseln und neue Tiere und Menschen kennenlernen. Natürlich gibt es Hinweise darauf, wie es weitergeht und Kasimir erhält wichtige Erkenntnisse über den weiteren Verlauf der Mission.
Ein Abenteuerroman mit gut überschaubarer und spannender Handlung, die zum Weiterlesen animiert, bild- und dialogreicher Sprache und vielen Illustrationen, die durchgehend in Blau-Grau gehalten sind. Die Figuren sind liebenswert und simpel gestaltet. Im Zentrum steht Hilfsbereitschaft und Freundschaft. Die Abenteurer unterstützen sich gegenseitig und pflegen einen wertschätzenden und ermutigenden Umgang. Der vierte Band konnte vor allem mit neuen Freunden, einer paradiesischen Insel und neuen Geheimnissen überzeugen. Ohne zu viel verraten zu wollen, stecken sie zu Beginn in einer nervenaufreibende Situation fest und es wird wieder spannend. Mala hat uns besonders gut gefallen, weil sie eine geheimnisvolle Aura der Weisheit umgibt. Seit gespannt!
Eine toller Mix aus Abenteuer, Spannung, Magie und Freundschaft für Kinder ab 8 Jahren. Die Gestaltung des Buches ist zudem hochwertig: als Hardcover enthält das Buch, neben farbigen Illustrationen, ein blaues Lesebändchen und ein Inhaltsverzeichnis.
Ich würde das gemeinsame Lesen bzw. das Vorlesen empfehlen, weil ein paar Begriffe zum Thema Umweltschutz fallen, über die man direkt sprechen könnte. Für ältere Kinder, die Schwierigkeiten mit dem Lesen haben, eignet sich das Buch zum Selberlesen, wegen der vielen Illustrationen, die Abwechslung bieten, der gut lesbaren Schrift und kürzeren Textmenge, die schnelle Erfolge beim Vorankommen sichert. Übrigens eine tolle Geschenkidee und ein Ende der Mission ist auch noch nicht in Sicht.
Rezensionen von Tanja S.:
LOCKER, LEICHTE, HUMORVOLLE GESCHICHTE VOLLER WEISHEIT UND TIEFE
Auf fliegender Mission 4 - Malas geheime Insel von Lutz Kucher
konnte mich begeistern und nachdenklich stimmen. Es handelt sich um den 2. Teil einer Dilogie – kann aber unabhängig vom ersten Teil gelesen werden. (Dem kann ich nur zustimmen, ich kenne den ersten Teil nicht – allerdings entgeht einem so die ein oder andere Bezug zum ersten Teil.)
Der Schreibstil locker und leicht - voller Humor und versteckten Anspielungen.
Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird überwiegend aus Noahs Sichtweise erzählt, sodass ich die Geschichte durch seine Augen erlebte. Seine Gedanken und Gefühle hautnah miterlebte, seine Handlungsweisen gut nachvollziehen konnte. Ich mich mit ihm emotional verbunden fühlte. Hin und wieder wechselt plötzlich die Sichtweise zu Pepper und gab mir die Möglichkeit die Situation aus Peppers Sichtweise zu betrachten und konnte Ihre Gefühle und Gedanken miterleben. Bekam einen kleinen Einblick in ihre Erlebnisse und Eindrücke.
Sehr gelungen – und für den Leser sehr schnell zu erkennen, denn bei Peppers Sichtweise wechselt die Schrift – sodass ich als Leser sofort wusste, wessen Eindrücke und Erlebnisse gerade geschildert werden.
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht. Die beiden Protagonisten Noah und Pepper waren mir gleich sympathisch. Ihre Gefühle füreinander spürbar. Kurze Zeit später wurde die Geschichte für mich einen Augenblick lang sperrig. Wobei ich nicht herausgefunden habe – ob sich hier die Stimmung der Szene auf mich übertrug oder ich an diesem Tag einfach ein Brett vor dem Kopf hatte. Danach konnte begleitete ich Noah auf seinen Reisen durch die unterschiedlichsten Zeiten – immer auf der Suche, nach einem Weg zurück zu Pepper.
Die Charaktere waren fein ausgearbeitet. Sympathisch, authentisch – zutiefst menschlich mit all ihren Fehlern und Unzulänglichkeiten.
Als Leser konnte ich mich in ihnen widerfinden, insbesondere mit Noah mitleiden und mitfiebern, den Kopf schütteln, Finn, seine Eltern und die Taschenuhr verfluchen.
Die Charakterentwicklung stand für mich eindeutig im Focus, die Erkenntnisse und Einsichten, die insbesondere Noah und Finn in dieser Geschichte gewinnen. Vom Leser kaum zu bemerken, wurden die Protagonisten in dieser Geschichte zu neuen Einsichten und Weisheiten geführt. Die sie schließlich dazu brachten sich weiterzuentwickeln.
Dabei scheint die Geschichte selbst auf den ersten Blick voller Leichtigkeit und Humor, die dem Leser einfach nur Freude bereitet, ihn verzweifeln lässt – mit all dem Chaos, die durch die Zeitreisen ausgelöst werden.
Fazit:
Von mir eine klare Leseempfehlung.
Eine locker leichte Geschichte voller Humor und Choas und doch voller Tiefe und Weisheiten. Deren Tiefe und Weisheiten dem Leser nach und nach bewusst werden.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Ausgefallene mittelalterliche Geschichte - Mein Highlight im August
Junge mit schwarzem Hahn von Stefanie vor Schulte
„Junge mit schwarzem Hahn“ ist eine düstere und märchenhafte Geschichte über einen klugen Jungen, mit einem Herzen aus Gold, unzertrennlich verbunden mit einem sprechendem schwarzen Hahn, hineingeboren in eine grausame mittelalterliche Zeit fehlender Bildung, Ahnungslosigkeit, Tyrannei und Aberglaube, der vom Schicksal gebeutelt, zu einer gefährlichen Reise aufbricht, um begangenes Unrecht aufzuklären und zu retten, was Liebe und Hoffnung bringt.
Der elfjährige Hauptprotagonist Martin ist klug, hat eine scharfe Beobachtungsgabe und wird von den Dorfbewohnern mit Argwohn und schwankender Bewunderung beäugt. Doch er hat auch Verbündete: die zauberhafte Franzi und den Maler - stets an seiner Seite ist der Hahn, versteckt unter seinem Hemd oder auf seiner Schulter sitzend. Ein sprechendes Tier, das ihm gut zuredet und ihm dem Weg zu seiner Bestimmung weist. Er bricht auf zu einem gefährlichen Abenteuer, ohne genau zu wissen wohin. Er weiß nur eins: er muss die von den mysteriösen Reitern gestohlenen Kinder finden.
Kurze Sätze lassen Raum für das handlungsreiche Geschehen. Umso älter Martin wird, umso mehr verändern sich auch die genutzten Stilmittel, die Spannung verdichtet sich und die Sprache wird bildreicher. Eine literarisch herausragende Vorgehensweise, eine unvergessene Geschichte über Wahnsinn, Abhängigkeit, den Mut nicht aufzugeben, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen und daraus Hoffnung wachsen zu lassen. Die Atmosphäre ist düster und packend, die Armut und der Hunger allgegenwärtig - so spielt es vermutlich etwa um das 14. Jahrhundert, als die Pest grassierte.
Dieses Buch war eine echte Überraschung für mich und in der Tat ein Geniestreich. Die skurril anmutenden Figuren und verrückten Situationen haben mir besonders gut gefallen. Man wusste nie, was als nächstes passiert und wie die Figuren agieren würden. Am Ende fügten sich alles zusammen, wie man es nicht hätte erahnen können. Der sprechende Hahn gab dem Ganzen noch etwas Zauberhaftes. Für mich ein ausgefallenes Debüt und eine echte Entdeckung, die mich bestens unterhalten hat. Ein kluges und ausgefallenes Buch, dem ich eine große Leseschaft wünsche. Ich bin sehr gespannt auf weitere Werke von Stefanie vor Schulte.
Rezensionen von Kokoloreslot:
Historischer Roman über das Harlem der 60er
Harlem Shuffle von Colson Whitehead
In seinem neuen Roman schreibt der zweifache Pulitzer-Preisträger und Bestsellerautor Colson Whitehead über das schillernde Harlem in den 60er Jahren und einen Mann, der einen Traum verfolgt, aber trotz ehrlicher Arbeit und Anstrengung, nicht ohne Betrügereien auskommt.
Es geht um Raymond Carney, der aus einfachen Verhältnissen aus Georgia stammt.
Sein Vater Big Mike hat sich einen Namen in der kriminellen Welt von Harlem gemacht; doch damit will Ray eigentlich nichts zutun haben. Er führt einen Laden für neue und gebrauchte Einrichtungsgegenstände, und sieht sich immer wieder mit diskriminierenden Unterschieden von Schwarzen von Weißen konfrontiert. Sein Cousin Freddie nimmt es dabei weniger genau und schiebt ihm den ein oder andern Fernseher unter, der vom Laster gefallen ist. Letztlich bleibt Ray kaum eine Wahl und es stellt sich die Frage, ob das nicht sein vorherbestimmtes Schicksal ist.
Was mir am besten gefallen hat, war das authentisch geschilderte New Yorker Viertel Harlem der 60er Jahre. Dieses nostalgische Setting war die richtige Wahl für eine Ganovengeschichte, genau so wie die schonungslose Sprache, die auch in der Übersetzung, auf Wunsch des Autor, historisch getreu wiedergegeben wurde. Die zahlreichen Figuren sind facettenreich beschrieben und gewähren ausführliche Einblicke in ihr Leben. Aber so faszinierend die Beschreibungen auch sind, Whitehead verliert sich in abschweifenden Gedanken, Nebensächlichkeiten und verzweigten Geschichten. Das macht es schwieriger, der Haupthandlung zu folgen, die nur partiell wirklich spannend und mitreißend wird. Ein historischer Roman, der mit seiner brillanten Kunst und Recherchearbeit einen dritten Preis gewinnen dürfte, aber dessen Haupthandlung stark in die Länge gezogen wurde. Dadurch würde ich nur bedingt eine Leseempfehlung aussprechen. Für Einige mag das den Charme des Romans ausmachen, aber ich habe mich damit im Verlauf des Buches etwas schwer getan, was das Lesevergnügen angeht.
Rezensionen von yellowdog:
Feinfühlig
Wie man einen Tiger fängt von Tae Keller
Der fantasievolle Roman „Wie man einen Tiger fängt“ ist stark durch die Erzählperspektive der jungen Lily geprägt. Sie ist eine Stille, aber sie ist auch besonders sensible und empfänglich für Stimmungen und Emotionen.
Lily ist in Kalifornien geboren, hat aber koreanische Wurzeln.
Sie fährt mit ihrer älteren Schwester Sam und ihrer Mutter zur Großmutter, die offenbar krank ist.
Lily spürt den Zustand der geliebten Großmutter und metaphernreich wie das Buch angelegt ist, sieht sie einen großen Tiger. Sinnbildlich für die Gefahr für ihre Großmutter. Sie setzt sich mit den Tigern auseinander und ringt um Heilung.
Obwohl mir der Roman gefallen hat, hätte ich mir gewünscht, dass Lilys Leben als Mädchen mit koreanischen Wurzeln etwas tiefer gehend gezeigt würde. Immerhin ist die Autorin Tae Keller auch zu einem Viertel Koreanerin, wie sie im Nachwort erzählt.
Immerhin ist es Lily wichtig, kein BAM (Braves Asiatisches Mädchen) mehr sein zu wollen und sie agiert mutig.
Der Roman ist kein Young Adult und kein Coming of Age, er ist gut für ältere Kinder geeignet, da auch Lily noch kein Teenager ist.
Rezensionen von Katzenmicha:
Wem das Schicksal schlägt
Drei Frauen und ein Sommer von Lucinde Hutzenlaub
Kiki hat kurz vor ihrem 40.Geburtstag mit der Liebe abgeschlossen.Sie hat einfach kein glückliches Händchen für Männer,ihre Ehe ist in die Brüche gegangen und eine Affäire mit dem Juniorchef scheitert.Nun ist sie mit ihrer Mutter Helga unterwegs in die Schwäbische Alb,ihre 91 jährige Tante Elsie in einer Rehaklinik zu besuchen.
Doch schon die Fahrt in dem Golf wird zum Albtraum bei dem Fahrstil ihrer Mutter.Und dann mitten in der Pampa streikt das Auto es qualmt und fährt nicht mehr.Auf der Suche nach Hilfe fällt Kiki vor den Traktor von Jakob.Dieser schleppt die beiden Fauen mit ihrem Auto nach Ehrenweiler ab ,damit ihr Auto reperiert werden kann.Kiki hat das Gefühl in dem malerischen,magischen Ehrenweiler schon mal gewesen zu sein.Außerdem läßt der Schreiner Jakob Kikis Herz höher schlagen.Nach und nach wird es Kiki klar, das es zwischen dem Ort Ehrenweiler und Tante Elsie eine Verbindung gibt……
Die Autorin Lucinde Hutzenlaub hat einen unheimlich tollen Schreibstil.Nach nur wenigen Seiten wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.Ich hatte das Gefühl als wenn ich die Charaktere schon lange kannte,sie waren mir so vertraut.Ich hatte sehr viel Freude alles an ihrer Seite zu erleben.Ich habe mich so gefreut das sich Karl und Elsie nach so vielen Jahren wieder gesehen haben-das ich Tränen in den Augen hatte.Sehr,sehr gerne 5 Sterne-aber ich hätte auch auch gerne mehr gegeben.Selten hat mich eine Geschichte so berührt!
Rezensionen von Natalie:
Schatten aus der Vergangenheit…
Das Haus der Libellen von Emma Behrens
Früher waren Sophie, Emilia und Noah unzertrennlich, Sophie und Noah auch ein Paar… bis vor 5 Jahre, als Noah einfach ohne Vorwarnung aus Sophie’s Leben verschwand. Seitdem herrscht Funkstille. Als Sophie jedoch unerwartet von Emilia einen Brief bekommt, kehrt sie in die Villa von Gutenbach zurück…
Das Buch wird aus Sophie‘s Sicht erzählt und bietet immer wieder Rückblenden in die Kindheit bzw.
Jugend der Drei. Diese haben mir sehr gut gefallen, da man hier einiges erfährt und so auch gewisse Verhaltensweisen, vor allem bei den Geschwistern, viel besser nachvollziehen kann.
Der Schreibstil war für mich angenehm und leicht zu lesen. Vor allem die düstere und auch fast schon etwas magische Atmosphäre der alten Villa kam richtig gut rüber. Die Charaktere waren alle sehr unterschiedlich, viele waren mir auch nicht unbedingt sympathisch, manches definitiv toxisch. Ich fand sie aber im Gesamtkontext passend und authentisch.
Was mir allerdings doch über weite Strecken etwas fehlte, waren richtige Spannungsmomente. Die Geschichte plätschert gut dahin, allerdings dauert es ziemlich lange bis tatsächlich etwas Wesentliches passiert. Vielleicht hätte man es an manchen Stellen ein wenig kürzer gestalten können. Jedoch hat mich das Ende dann wieder sehr positiv gestimmt.
Zusätzlich positiv erwähnen möchte ich die Infos rund um Libellen, da hab ich einiges Neues erfahren.
Für mich war es trotz kleiner Kritikpunkte ein eher unaufgeregtes, jedoch gelungenes Buch, welches ich trotzdem gern gelesen hab.










