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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R:

Lerneffekt und Spielspaß - Thema Eule

Hallo, kleine Eule von Magali Attiogbé

Klappentext:

Hallo, ich bin die kleine Eule. Du erkennst mich an meinen großen Augen. Komm mit, ich zeige dir meine Welt! Mit Gucklöchern und Überraschungsseiten für kleine Natur-Entdecker.

Cover:

Das Cover zeigt eine Eule und viele Bäume, Blumen und eine wunderschöne Natur. Das Cover ist sehr niedlich und bunt gestaltet und bleibt dabei naturnah.

Meinung:

Hierbei handelt es sich um ein niedliches und sehr liebevoll gestaltetes Kinderbuch. Dieses Pappbuch ist sehr robust und aus stabiler Pappe gearbeitet. Es eignet sich daher bereits für die Kleinsten ab 18 Monaten.

Die einzelnen Seiten bestehen aus robuster Pappe und sind mit verschiedenen Elementen, wie Gucklöchern, Schlitzen und unterschiedlichen Formen versehen, die sich zum Anfassen und Schulung der Motorik eignen.

Die Geschichte ist recht kurz und einfach gehalten und daher dem entsprechendem Alter angepasst.

Eine niedliche Geschichte für die Kleinsten, die hier die kleine Eule begleiten und mit ihr auf Entdeckungsreise gehen und dabei schon einiges über Eulen und die Natur erfahren.

Besonders schön sind auch die großen bunten Bilder und was es darauf alles zu entdecken gibt. Die unterschiedlichen Seiten-Formen und die Elemente, wie Gucklöchern laden zum Entdecken und erforschen ein.

Ein tolles Pappbuch, bei dem sogar die Kleinsten schon etwas lernen. Wunderschön gestaltet und mit sehr liebevollen und altersentsprechenden Elementen und Lerneffekt.

Fazit:

Ein wunderschönes und liebevoll gestaltetes Pappbuch für die Kleinsten ab 18 Monaten, bei dem es viel zu entdecken und lernen gibt.

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Rezensionen von Jonas1704:

Becka und Jens in ihrem vierten Fall

Die Karte von Andreas Winkelmann

Ich habe schon so einige Bücher von Andreas Winkelmann gelesen oder als Hörbuch gekauft, manche waren gut, andere weniger packend. Bei diesem hier handelte es sich meiner Meinung nach um den schwächeren Teil seiner Bücher, da mich die Handlung nicht so sehr fesseln konnte wie erhofft.
Kommissar Jens Kerner und seiner Kollegin Oswald haben es diesmal mit einem Serienkiller zu tun der junge Joggerinnen auflauert und sie brutal ermordet.

Es scheint als sei eine App für seine strategische Weise verantwortlich, bei dem die Jogger Infos ihrer Routen ins Netz freigeben und somit sichtbar für alle sind.
Das Buch ist kein Ratgeber sondern ein knallharter Krimi, trotzdem sollten diejenigen die solche Apps verfolgen auf der Hut sein, was sie alles im Netz posten.
Der Fall liest sich wie alle vorherigen auch, unabhängig voneinander. Am meisten gefällt mir die Atmosphäre zwischen den beiden Ermittlern und die Tatsache dass sie endlich ein Paar werden, denn das war schon vorauszuahnen.
Darüber hinaus fand ich die Story ein wenig zu klischeehaft das Ende nicht so gefestigt wie es sein sollte und das Motiv unrealistisch. Trotzdem freue ich mich auf den eventuell besseren Nachfolger.

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Rezensionen von Jonas1704:

Tief berührendes Drama

Von hier bis zum Anfang von Chris Whitaker

Duchess, die Protagonistin des Buches, ist ein dreizehnjähriges Mädchen das in einer Kleinstadt namens Cape Heaven in Kalifornien aufwächst. Sie kümmert sich liebevoll um ihren jüngeren Brüder Robin aber um ihre depressive Mutter, Star. Diese schafft es nicht mehr ihr Leben mit all ihren Verantwortungen und Verpflichtungen zu meistern, da sie vor vielen Jahren ihre Schwester durch Mord verlor und damit nicht klar kommen kann, obwohl schon 30 Jahre vergangen sind und sie nun zwei Kinder hat.

Als der für den Tod ihrer Schwester Verantwortliche aus dem Gefängnis und zurück nach Cape Heaven kommt, bedeutet das für die Familie eine neue Herausforderung. Als Star jedoch nach weniger Zeit ermordet wird, beginnt für die Kinder das eigentliche Leid...
Der Schreibstil von Chris Whitaker hat mich begeistert und tief berührt. Das Familiendrama kommt sehr authentisch rüber und stimmt den Leser nachdenklich. Die traurige Atmosphäre und die ebenso emotionalen Szenen reisen den Leser in einem Sog aus dem er vor der letzten Seite nicht mehr rauskommt. Ein Meisterwerk!

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Rezensionen von Jonas1704:

Eine emotionale und ergreifende Familiengeschichte

Die Überlebenden von Alex Schulman

Pierre und Nils haben zusammen mit ihrem Bruder Benjamin in einem Sommerhaus idyllisch gelegen inmitten eines Waldes mit einem wunderschönen die Sommerferien ihrer Kindheit verbracht.
Doch die Beziehung der Kinder ist nicht gesund, die Eltern leisten nicht die notwendige Vorarbeit und die Kinder sind auf sich gestellt.

Es herrscht außerdem eine große Konkurrenz zwischen ihnen, vor allem wenn es um die Liebe der Mutter geht, die sie ihnen tropfenweise gibt. Beide Eltern neigen außerdem zu Alkoholkonsum und Wutausbrüchen, vor allem der Vater. So kommt es, dass sie sich mit der Zeit voneinander entfernen. Doch nach dem Tod der Mutter komme sie wieder, mittlerweile erwachsene Männer, zusammen, als sie die Asche ihrer Mutter in genau demselben Ort verstreuen wollen. Dieser Trip wird für sie zu einer Reise in die eigene Vergangenheit, in die eigenen Geheimnisse und zu einer Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben, das sie bisher geführt haben.
Altes, nicht Erwähntes und gut verstecktes erscheinen an die Oberfläche und das Ungesagte führt zu einer Explosion der Gefühle. Werden sie trotzdem einen Kompromiss schließen können und einen Neuanfang starten?
Ein authentischer, trauriger Roman der vor allem hervorbringen will, was für Folgen ein nicht intaktes Elternhaus für die Zukunft und das Leben eines Menschen bedeuten kann.

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Rezensionen von Claudia R:

Spannung, Emotionen, Humor...

Die Überlebenden von Alex Schulman

Klappentext:

Modepüppchen ohne Hirn - das hält Alejandro Gonzalez von Isabella Sawyer.
Die beiden sind so unterschiedlich, wie man nur sein kann. Allein ihre Leidenschaft für die Kunst und ein Kuss vor langer Zeit verbindet sie.
Nachdem ein Konflikt zwischen ihnen eskaliert und das Kunstatelier dabei unbeabsichtigt in Mitleidenschaft gezogen wird, hält ihnen die verrückte Kunstlehrerin eine Predigt, die sich gewaschen hat.

Es geht darum, sich in den anderen einzufühlen.
Ein lächerlicher Vortrag! Am nächsten Morgen kommt jedoch das böse Erwachen: Isabella steckt in Alejandros Körper und er in ihrem.
Ob sie es schaffen, das Leben des anderen zu meistern? Der Spießrutenlauf beginnt.

Cover:

Das Cover ist eine kleine Farbexplosion und obwohl es recht simpel auf den ersten Blick erscheint, so ist die Idee dahinter und die Umsetzung sehr schön gelungen und ein kleiner Hingucker. Farblich und von der Gestaltung gefällt mir das Cover sehr gut. Simpel, aber einfach schön.

Meinung:

Der Schreibstil ist modern, frisch und lebendig. Die Charaktere sind stark und eigenwillig und haben ganz besondere Persönlichkeiten. Dazu kommt dann auch noch ein Körpertausch, der das ganze sehr spannend, interessant und unterhaltsam macht, mit genau der richtigen Prise Humor.

Das Buch lässt sich sehr angenehm und locker lesen. Man kommt schnell in die Handlungen und Geschehnisse hinein. Isabella und Alejandro sind zwei ganz besondere Charaktere und diese verbindet eine Art Hassliebe, was das Ganze sehr interessant gestaltet.

Der fesselnde Schreibstil lässt den Leser die Gefühle und Emotionen spüren und man wird an die Handlung und die Charaktere gebunden und möchte jederzeit gern wissen, wie es weitergeht.

Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und ermöglichen so einen lockeren und leichten Lesefluss.

Spannend ist auch der Perspektivwechsel aus Sich von Isabella und Alejandro jeweils in der Ich-Perspektive. Durch die Ich-Perspektive findet man sehr schnell und gut in die Charaktere hinein und kann diese sehr gut nachempfinden und auch die Gefühle und Emotionen werden dadurch sehr gut transportiert. Auch machen die Perspektivwechsel eine gewisse Spannung aus und lassen das Ganze sehr lebendig wirken.

Auch die Gestaltung der Kapitelanfänge hat mir sehr gut gefallen und auch die Gliederung und der Gesamtaufbau des Buches hat mich angesprochen.

Die Geschichte ist eine Mischung aus Spannung, Emotionen und Humor. Die Charaktere sind sehr gut durchdacht und man wird hier sehr gut unterhalten. Ein wunderschönes Buch, welches mich abgeholt und gut unterhalten hat.

Fazit:

Die Geschichte ist eine Mischung aus Spannung, Emotionen und Humor.

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Rezensionen von Claudia R:

Suchtfaktor-Potenzial

Flüsterwald - Durch das Portal der Zeit von Andreas Suchanek

Klappentext/Inhalt:

Seit Lukas den Flüsterwald entdeckt hat, ist sein Leben ein einziges Abenteuer. Gemeinsam mit seiner Mitschülerin Ella und seinen neuen Freunden - einer mutigen Elfe und einem wissbegierigen Menok - taucht er immer tiefer in die Geheimnisse des Waldes ein. Diesmal lassen sie sich sogar auf eine Zeitreise ein, um in der Vergangenheit nach dem Schlüssel für einen magischen Fluch zu suchen.

Doch die Sache hat einen Haken ...
Die Abenteuerreihe mit Suchtfaktor für alle Fans von Narnia und den Spiderwick-Geheimnissen!

Cover:

Das Cover steckt voller Abenteuer und Spannung. Man erkennt zwei Kinder, bei denen es sich um die beiden Hauptprotagonisten der Reihe handelt, sowie eine Fee, eine Katze und ein Menok. Im Hintergrund ist ein Portal erkennbar und das Ganze wirkt sehr spannend, magisch und mystisch. Ein wunderschönes Cover, welches farblich, optisch und auch von der Gestaltung überzeugt.

Meinung:

Dies ist bereits der dritte Band der fantastischen und spannenden Kinder-/Jugendreihe "Flüsterwald" von Andreas Suchanek. Auch in diesem Band geht es wieder spannend und abenteuerlich zu und die Freunde Lukas, Ella, Rani und Punchy haben allerhand zu tun.

Ein spannendes, magisches und fantastisches Abenteuer für Groß und Klein. Denn nicht nur Kinder sind von dieser Reihe begeistert. Auch als Erwachsenen wird einem hier sehr viel geboten.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut und locker lesen. Man kommt sehr gut in die Geschehnisse hinein und der Autor schafft es Groß und Klein an seine Geschichte zu fesseln.

Auch im dritten Band geht es wieder spannend zu. Mit einem Blick in die Vergangenheit wird man gut in die Geschichte hineingeleitet. Und auch ohne die vorherigen Bände zu kennen, würde man sicherlich zurecht kommen, aber ich kann jedem nur empfehlen, die beiden vorherigen Bände zu lesen, da auch diese einfach wundervoll geschrieben sind und für das Gesamtverständnis und die Charakterentwicklung sehr hilfreich sind.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit Details zurück. Gern empfehle ich, dieses tolle Reihe selbst zu entdecken.

Die Schrift ist entsprechend groß für ein Jugendbuch, genau richtig gewählt. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und ermöglichen einen guten Lesefluss. Die Kapitelanfänge sind sehr schön gestalte, mit einigen kleinen tollen Grafiken und Illustrationen. Auch die Kapitelüberschriften sind passend gewählt, ohne zu viel zu verraten. Die Gliederung und Gestaltung des Buches hat mir sehr gut gefallen. Auch zu Beginn gibt es wieder eine kurze Vorstellung der Charaktere mit entsprechender Illustration, diese finde ich sehr schön und hilfreich.

Die Geschichte wird spannend und fesselnd erzählt und sorgt für unterhaltsame Momente. Eine magische, fantastische und wundervolle Geschichte, mit so einigen Überraschungen und Wendungen, mit denen man nicht rechnet. Fesselnd, humorvoll und packend, hat diese Reihe schon einen regelrechten Suchtfaktor und man ist immer wieder davon gepackt und gespannt, wie es weitergeht.

Fazit:

Spannende, fesselnde und packende Unterhaltung für Groß und Klein mit Suchtfaktor-Potenzial.

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Rezensionen von begine:

Tolle Inszenierung

Rochade von Reinhard Tötschinger



Es hat Spaß gemacht des Wiener Schriftsteller Reinhard Tötschingers Roman „Rochade“ zu lesen. Der Roman ist wunder konstruiert. Die Personen werden mit tollen Dialogen geschildert. Die Emotionen und Eigenarten des Protagonisten sind gut eingebracht.

Jan Vermeers Gemälde Die Malkunst war Hitlers Lieblingsbild.

Nachdem es durch einen Anschlag beschädigt wurde, will der österreichische Kanzler das Bild in seinem Büro hängen haben.

Der Restaurator Clemens Hartmann soll das Gemälde in kürzester Zeit aufarbeiten.
Das ist nicht möglich.

So lässt der Autor eine tolle Inszenierung beginnen. Es gibt ein hin und her zwischen Original und Kopien. Es ist ein Gerangel zwischen Kunst und Politik.
Eine wahre Rocharde.
Die Hierarchie im Wiener Museum wird glaubhaft dargestellt.

Der Roman besticht durch seinen angenehmen Stil , er ist unterhaltend und ist sehr zu empfehlen.

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Rezensionen von PeLi:

hatte mehr erwartet

Liebe Rock von Tom Zürcher

Das Cover von "Liebe Rock" von Tom Zürcher ist wunderschön und sehr ausgefallen. Der Klappentext hat mir auch noch gut gefallen und meine Neugier geweckt. Doch leider sind das schon die zwei positivsten Dinge, die mir zu diesem Buch einfallen und ich bin nach dem Lesen leider etwas enttäuscht.

Worum geht es in dem Buch? Also da ist der 18-jährige Timm, der gerade die Schule abgebrochen hat, weil er sich einbildet, er hätte das Zeug zum großen Schriftsteller. Und seiner Meinung nach müssen gute Schriftsteller immer viel Alkohol trinken, während sie schreiben, also sitzt er nun täglich in einer Kneipe, trinkt ein Bier nach dem anderen und schreibt dabei alles mögliche, was ihm so durch den Kopf geht, in sein altes Wachstuchheft. Dabei lernt er die Kellnerin Rock kennen und da bei ihr gerade ein Zimmer vermietet wird, zieht Timm, der bisher noch bei seinen Eltern gewohnt hat, dort ein. Aber Rock wohnt nicht allein in der Wohnung, sondern es gibt noch einen Hund und vor allem gibt es Marc, Rocks Freund. Und der ist Timm, der sich unsterblich in Rock verliebt hat, von Anfang an ein Dorn im Auge. Was Timm dann alles macht, um seinen Konkurrenten Marc auszustechen, ist wirklich krass und man fragt sich beim Lesen die ganze Zeit "warum setzen die diesen Spinner nicht vor die Tür?" Geschrieben ist "Liebe Rock" so, als würde Timm das alles an Rock persönlich schreiben, es liest sich also eher wie Briefe an Rock, von der er richtig besessen ist. Das Gute, es sind kurze Kapitel, manchmal nur eine halbe Seite lang, man kann es also immer wieder mal zwischendurch etwas weiterlesen. Aber die verrückten Gedanken von Timm ein ganzes Buch lang zu verfolgen, das hat mir keinen großen Spaß gemacht. Timm ist egoistisch und rücksichtslos, er lügt, er stiehlt, er ist gemein zu Menschen und Tieren, er ist überzeugt, ein toller Schriftsteller zu sein und wird ja von einigen Leuten in seiner Umgebung auch noch in dem Glauben gelassen. Auch die meisten anderen Personen in dieser Geschichte reagierten sehr seltsam, muss ich sagen. Ich persönlich fand weder zur Handlung , noch zu den Charakteren einen echten Zugang.

Was ungewöhnlich ist, die Kapitel laufen rückwärts, also es fängt bei Kapitel 100 an und endet bei 0 und warum das so ist, wird im Laufe der Story auch klar, aber ändert ja auch nichts an der Geschichte selbst und die war für mich persönlich einfach nicht fesselnd genug. Durch diesen Notizbuch-Schreibstil kamen bei mir einfach keine großen Gefühle für die Geschichte auf und die Protagnisten, besonders Timm, sind mir leider größtenteils zu emotionslos.

Dass Timm nicht grundlos so gestört ist, versteht man so nach und nach zwar, denn er hat so einiges erlebt, was an keinem spurlos vorbeigehen würde. Und es ist auch nicht so, dass ich das Buch durchgängig öde fand, es hat durchaus Passagen, die mir zu Herzen gingen ( besonders alles, was mit Timms Bruder zu tun hatte), aber insgesamt konnten mich leider weder Handlung, noch Schreibstil restlos überzeugen.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Ich mag ihn einfach, den Gasperlmaier

Letzter Knödel von Herbert Dutzler

Das schöne Altaussee ist Schauplatz eines Politik-Gipfels und Postenkommandant Franz Gasperlmaier wird von „Männern mit Knopf im Ohr“ unter der Führung von Major Teufl aus seiner Dienststelle verdrängt. Vor allem die herablassende Art der Herrn Majors schmeckt dem Gasperlmaier so gar nicht.

Doch all zu viel Zeit zum Ärgern bleibt nicht, denn erstens gibt es im trauten Heim einer Aufregung um Tochter Katharina, die Steffi als ihre Lebensgefährtin vorstellt und andererseits findet man im Schicki-Micki-Catering-Zelt die Leiche einer Hilfsköchin.

Gemeinsam mit Frau Doktor Renate Kohlross aus Liezen beginnt der Franz zu ermitteln. In Ermangelung von Büroräumen wird das Hauptquartier einfach in Gasperlmaiers Wohnzimmer aufgeschlagen.
Der Fall scheint kompliziert, denn die tote Küchenhilfe ist zwar tot, aber keine Küchenhilfe und heißt auch noch anders. Nur wer oder was ist sie dann?
Hat sie mit dem Politgipfel zu tun? Oder ist sie schlichtweg zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen? Und was haben die russischen Geschäftsleute mit der
Patriotischen Heimatpartei, deren Chef ausgerechnet einen tschechischen Familiennamen hat, zu tun? Oder ist alles ganz anders?

Dann überschlagen sich die Ereignisse im sonst so beschaulichen Altaussee. Steffi verschwindet spurlos und es gibt eine zweite Leiche.

Meine Meinung:

In diesem 9. Krimi darf sich Franz Gasperlmaier wieder weiter entwickeln. Der Gebrauch des Wischhandys ist ihm nun vertrauter und der Tatsache, dass seine Tochter mit einer Frau liiert ist, kann er nach einer Schrecksekunde, relativ entspannt begegnen. Er findet es nur schade, dass er keine Enkelkinder schaukeln kann. Aber, wer weiß, was unserem werten Herrn Autor noch alles einfällt.

Ich habe mich köstlich amüsiert, als Gasperlmaier mit dem Herrn Bundespräsidenten zusammentrifft, und der seine Security ausbremst. Ach ja, Securitiy - der Major Teufl heißt nicht nur so, sondern ist auch ein solcher. Nicht nur, dass er den Polizeiposten requiriert, anmaßend und überheblich ist, kanzelt er sowohl Gasperlmeier als auch die Frau Doktor ab. Doch wer die Reihe kennt, weiß, dass auch die Kohlross ihre Verbindungen hat.

Geschickt verknüpft Herbert Dutzler aktuelle politische Tendenzen und gesellschaftspolitische Themen in der Handlung.

Die Figur des Gasperlmaier ist liebevoll gestaltet. Er hebt sich wohltuend unter den jugendlichen, smarten Anzugträgern hervor. Der Franz ist längst zu einem „Kultkieberer“ herangereift und wird in den Verfilmungen sehr trefflich von Cornelius Obonya dargestellt.
Dass Gaspermaier manchmal ob seiner Gelassenheit (die ihm auch als Trägheit ausgelegt werden kann) unterschätzt wird, macht ihn so richtig liebenswert. Manchen Leser werden sich vielleicht an seinen Ess- und Trinkgewohnheiten stoßen, aber die machen in einfach bodenständig. Er liebt einfach deftige Speisen wie Schweinsbraten mit Kraut und Knödel. Sie seien ihm vergönnt! Zwischendurch sorgen seine Ehefrau Christine und Tochter Katharina schon für „gesundes Essen“.

Wie es sich für einen Regionalkrimi gehört, spielen die Landschaft und die manchmal eigenbrötlerisch wirkenden Bewohner eine große Rolle.

Fazit:

Mir hat der 9. Fall für den Gasperlmaier sehr gut gefallen. Mehrmals musste ich schmunzeln und vergebe deshalb wieder 5 Sterne.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Magisches Abenteuer im Flüsterwald

Flüsterwald - Durch das Portal der Zeit von Andreas Suchanek

In diesem dritten Band müssen die Flüsterwald-Freunde Ellas Opa befreien. Dazu müssen sie zusätzlich eine Zeitreise antreten, was nicht ganz ungefährlich ist, denn sie dürfen, aufgrund ihres aktuellen Wissens, nichts in der Vergangenheit verändern. Das erhöht die Spannung, denn es ist wirklich schwierig, die Gedanken im Zaum zu halten, um nicht in der falschen Zeit aus dem Flüsterwald herauszukommen.

Andreas Suchanek ist mit dieser Reihe eine fantasievolle Lesereise gelungen, die sowohl für Jungs und Mädels gleichermaßen geeignet ist.

Mit viel Fantasie und Liebe zum Detail schildert der Autor wie durch Zusammenarbeit, Freundschaft und Vertrauen auch brenzlige Situationen gemeistert werden können.

Der Schreibstil ist dem Alter des Zielpublikums (9 bis 11 Jahre) angepasst. Entzückend sind Illustrationen von Timo Grubing, die die menschlichen und magischen Protagonisten lebendig auferstehen lassen. Das Cover ist liebevoll gestaltet und hat einen hervorragenden Wiedererkennungswert.

Fazit:

Eine gelungene Fortsetzung dieser Kinderbuchreihe, die wahrscheinlich auch viele Erwachsene mögen. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

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