Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Petra Sch.:
eine phantasievolle und spannende Geschichte über magische, geheime Lebewesen
Die Gesellschaft der geheimen Tiere von Luke Gamble
Die 11jährige Edith wird vor den Sommerferien nicht von ihren Eltern vom Internat abgeholt, da diese verschollen sind.
Daher muss sie zu ihrem Onkel, der Tierarzt ist und ganz versteckt im Wald lebt, von dem sie jedoch noch nie etwas gehört hat.
Bald merkt sie auch, warum das so ist. Denn er ist kein normaler Tierarzt, sondern er behandelt auch außergewöhnliche magische Tiere, von denen niemand etwas wissen darf.
Schon gar nicht das Syndikat, das sich auf die Jagd dieser außergewöhnlichen Tiere spezialisiert hat.
Edie ist ein sympathisches, taffes Mädchen, mit dem man zu Beginn total Mitleid hat. Ihre Eltern holen sie nicht ab, da sie verschollen sind. Dann wird sie zum Onkel abgeschoben (von dem sie im Übrigen noch nie was gehört hat), und dieser will sie loswerden.
Erst, als er merkt, dass sie eine magische Fähigkeit hat, nämlich mit Tieren telepathisch kommunizieren zu können, nimmt er sie wahr. Und nimmt sie mit zu den Yetis, wo die beiden einem kranken Yeti-Kind helfen sollen.
Wie Edie ihre Gabe bemerkt, war berührend dargestellt. Dass sie feststellt, dass ihre Kopfschmerzen und die Geräusche eigentlich Tierstimmen in ihrem Kopf sind, war einfach wundervoll. Und süß war, wie ihr der Hund Arnold dabei geholfen hat.
Die magischen Tiere sind natürlich phantastisch, allen voran die Pegasi mit dem König, die Yetis und auch alle anderen, die erwähnt wurden und auf die ich mich schon in den nächsten Bänden freue.
Das Buch vermittelt viele schöne Werte, wie Hilfsbereitschaft, als Edie ihre Gabe einsetzt, um kranken Tieren zu helfen; Zusammenhalt, Mut, Freundlichkeit und natürlich Freundschaft, denn viele Tieren auf Edies abenteuerlicher Reise werden ihre Freunde.
Dass es in Kinderbüchern Bösewichte gibt, ist ja fast schon obligatorisch; überhaupt wenn es so phantastische Wesen sind wie hier, war klar, dass das Syndikat diese Tiere jagen und verkaufen will.
Doch den Showdown am Schluss fand ich viel zu brutal, da hätte etwas weniger auch gereicht.
Der Plan vom Waldhaus und dem Grundstück des Onkels im vorderen sowie der Plan der Reise von Edie und ihrem Onkel bzw. dem Syndikat zu den Yetis im hinteren Buchdeckel ist sehr hilfreich, so hat man die Gegebenheiten vor Augen bzw. kann die Reiserouten nachvollziehen.
Fazit:
Eine phantasievolle und spannende Geschichte über ein taffes Mädchen, das telepathisch mit Tieren reden kann, und das mit ihrem Onkel magische, geheime Lebewesen beschützt und sich aufmacht, einem kranken Yeti zu helfen. Leider war mir der Showdown für ein Kinderbuch zu brutal.
Rezensionen von April1985 :
Faszinierender Mix aus historischen Tatsachen, alten Mythen und Fantasy
Die Schwarze Königin I von Markus Heitz
Markus Heitz ist aus meinem Bücherregal nicht mehr weg zu denken und auch sein neuer Roman konnte mich begeistern. 'Die schwarze Königin' ist ein faszinierender Mix aus historischen Tatsachen, alten Mythen und Fantasy. Heitz lässt uns auf zwei Zeitebenen die Geschichte Vlad II., den wir auch als den Pfähler, kennen, erkunden.
In der Gegenwart unternimmt der junge Len eine Rundreise ins Banat, die ihn auch nach Prag führt. Dort überschlagen sich die Ereignisse. Len wird überfallen, fast getötet und von grauenhaften Wesen angegriffen. Die Geschichten seiner Großmutter, er sei ein Draculesti, der letzte Nachfahre des Drachenordens scheinen sich zu bewahrheiten.
Von einer ehemaligen Geschichtsprofessorin erfährt Len einiges über die Vergangenheit. Wir sind hingegen hautnah dabei im Jahr 1400. Die junge Königin Barbara von Cilli trifft bei Hofe in Buda auf Vlad. Beide spüren sofort eine Verbindung zueinander. Und so kommt es, dass Barbara und Vlad sich im Kampf gegen die Kreaturen der Nacht, die Strigoi, zusammentun. Mit Barbaras alchemistischen Wissen und Können und Vlads Schwert ziehen sie in den Krieg.
Der Einstieg in die Geschichte ist mir dieses Mal nicht ganz so leicht gefallen wie sonst bei Heitz' Romanen. Viele Namen und fremde Begriffe sind auf mich eingeprasselt. Namen und Orte, deren Schreibweise meinen Lesefluss immer wieder ins Stocken gebracht haben. Das hat sich allerdings mit zunehmender Seitenzahl gebessert und ich konnte das Buch dann auch richtig genießen. Wobei Genuss vielleicht nicht ganz zutrifft, denn das Buch ist in erster Linie düster und auch ziemlich brutal. Markus Heitz Schreibstil ist zudem unglaublich detailliert und er verliert sich gerne in historischen Berichten. So authentisch das Spätmittelalter auch dargestellt wird, war es mir an manchen Stellen dann doch etwas zu viel "Geschichtsbuch". Und trotzdem war ich fasziniert und gebannt von den Geschehnissen. Ja, Markus Heitz weiß eben zu fesseln. Egal ob mit Zwergen oder Vampiren.
Fazit:
'Die schwarze Königin' ist ein genialer Mix aus historischem Roman, alten Legenden und Fantasy. Abwechselnd aus der Gegenwart und dem Spätmittelalter geschrieben tauchen wir mit Len, Königin Barbara von Cilli und dem jungen Vlad, dem Vater des späteren Pfählers, ein, in eine Welt voll dunkler Kreaturen, Strigoi und Djinns.
Große Empfehlung für Fans des Autors und all jene, die gerne Fantasy mit historischem Anstrich lesen.
Rezensionen von _ich.lese_:
Zeitreiseabenteuer
Memora Castle oder Das Rätsel der vertauschten Zeit von Marikka Pfeiffer
Holly ist voller Vorfreude ihre Tante Claire zu besuchen. Als sie allerdings angekommen ist, ist von ihrer Tante keine Spur zu finden.
Von dem unsympathischen Hausverwalter Hendrik erfährt sie nur, das ihre Tante nicht da ist.
Aber auf Memora Castle ist etwas seltsam. Zusammen mit ihrer Cousine Ilana und Janko macht sich Holly auf die Suche nach ihrer Tante.
Mich hat das Cover und die Kurzbeschreibung schon neugierig gemacht, außerdem liebe ich Zeitreiseabenteuer. So war ich natürlich sehr gespannt auf das Buch.
Ich kam sehr gut in die Geschichte, Holly konnte mich von Beginn an gut unterhalten. Dem empfohlenen Alter entsprechend ist es einfach zu lesen, die Kapitel haben eine gute Länge, der Spannungbogen bleibt gespannt. Eine abenteuerliche und kurzweilige Abenteuergeschichte, die mich sehr gut unterhalten konnte. Das Buch eignet sich auch gut zum Vorlesen für Kinder die schon zur Grundschule gehen und ein wenig Spannung aushalten können.
Rezensionen von Julia:
True-Crime Thriller mit Gänsehautfeeling
Im Kopf des Bösen - Der Sandmann von Axel Petermann; Petra Mattfeldt
Auf einem Feld wird ein schlafender Junge gefunden, in seinem Arm Teddybär. Es ist nicht der erste Junge, der so gefunden wurde. Der Unterschied ist, die vorherigen sechs Jungen waren bereits tot, als man diese gefunden hat, dieses Mal lebt der Junge aber noch. Der Junge ist die erste heiße Spur für die Fallanalytikern Sophie Kaiser um auf die Spur des „Sandmanns“ zu kommen.
Dann geschieht ein anderes Verbrechen: Ein Familienvater erschießt seine gesamte Familie und dann sich. Doch handelt es sich hierbei wirklich um einen erweiterten Suizid. Der ermittelnde Kommissar Leonhard Michels hat seine Zweifel. Und dann entdeckt er durch Zufall einen Zusammenhang zu den „Sandmann“-Morden.
Das faszinierende an diesem Thriller ist der Bezug zu wahren Begebenheiten. Im Nachwort werden die einzelnen Zusammenhänge noch einmal genauer erklärt und es ist Wahnsinn, wie sehr hier wirklich auf die kleinsten Details geachtet wurde.
Sophie wirkt als Fallanalytikerin erst einmal sehr kalt und unnahbar, aber genau das hat sie für mich als Leserin interessant gemacht. Es dauert ein wenig, aber dann wurde auch ich warm mit ihr und fand sie am Ende sehr sympathisch. Klasse, wie hier das Asperger-Syndrom mit eingebunden wird. Leonhard hingegen punktet direkt von Anfang an mit Sympathie, ein einfühlsamer und cleverer Ermittler, der sich aber nicht eingeschüchtert fühlt, als er merkt, wie gut Sophie in ihren Ermittlungsarbeiten ist.
Als Leser selbst bekommt man immer wieder kleine Hinweise darauf, wie alles miteinander verstrickt ist und dennoch kommt man der ganzen Sache nicht wirklich auf die Schliche. Eben wie bei echtem True-Crime auch. Auch wird die psychologische Sicht mit angeschnitten, wieso der Täter handelt, wie er handelt. Auch wenn es vielleicht traurig ist, finde ich es super, das am Ende nicht alles ein Happy End hat, denn so ist es im wahren Leben eben auch.
Zum Schluss des Buches wird noch angeteasert, dass es weitere Fälle für Sophie und Leonhard geben wird und ich freue mich bereits sehr darauf. Von mir gibt es eine klarer Leseempfehlung für den wirklich gelungen True-Crime Thriller und ich warte gespannt auf den nächsten Band!
Rezensionen von Julia:
Die Suche nach der Tabula Peutingeriana
Die Bücherjägerin von Elisabeth Beer
Sarah wächst gemeinsam mit ihrer Schwester nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Tante Amalia auf. Als diese plötzlich stirbt, steht Sarah auf einmal alleine mit der Villa in Köln und einem Haufen Schulden da. Da steht auf einmal Benjamin vor der Tür und bittet sie darum, ihm bei der Suche nach einer alten römischen Straßenkarte zu helfen.
Ein Auftrag, den Amalia vor ihrem Tod angenommen hat. Nach anfänglichem Zögern stimmt Sarah zu und begibt sich mit Benjamin auf die Suche nach dem Kartenteil. Dabei begibt sie sich auf eine Reise in ihrer Vergangenheit.
Der Schreibstil war sehr flüssig und toll zu lesen. Die Autorin wechselt immer wieder mit verschiedenen Genderformen ab, eine Begründung hierfür gibt sie im Nachwort. Mich hat das im Lesefluss ganz und gar nicht gestört. Anders als der Klappentext vermuten lässt, steht weniger die Suche nach dem Kartenteil im Vordergrund, auch wenn diese natürlich einen großen Teil der Geschichte einnimmt. Die Kapitel wechseln jedoch immer zwischen der Suche in der Gegenwart und der Kindheit von Sarah bei ihrer Tante Amalia.
Sarah ist ein wenig anders, als die meisten Menschen. Sie kann mit Büchern mehr anfangen, als mit Menschen und kann deren Emotionen teilweise nicht ganz verstehen. Amalias Erziehung hat sie jedoch trotz "Anders-Sein" in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt. Vielleicht gerade deswegen schließt man Sarah recht schnell ins Herz. Benjamin hingegen blickt oft sehr strukturiert und detailliert auf Dinge. Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass wir nicht all zu viel über ihn erfahren, hier ist definitiv Luft nach oben.
Die Autorin geht in ihrem Roman oft humorvoll, aber auch mit einer gewissen Ernsthaftigkeit auf wichtige Themen, wie Rassismus, Trauer und Feminismus ein. Eine Geschichte mit viel Tiefgang die zum Nachdenken anregt. Wer hier auf eine locker, leichte Liebesgeschichte hofft, wird wohl eher enttäuscht werden. Und wer auf viele Abenteuer mit den Schildkröten Bonnie und Clyde hofft, der wird leider auch nicht viel Glück haben, denn die beiden haben leider nicht all zu viele Auftritte während der Reise. Wer jedoch eine Liebesgeschichte mit Tiefgang und Herzlichkeit möchte, der wird in diesem Buch fündig.
Rezensionen von _ich.lese_:
Historische Unterhaltung
Das Pensionat am Holstentor: Frühlingstöchter von Anna Perbandt
Die höheren Töchter aus Lübeck gehen auf das Hostentor-Pensionat. Dort lernen sie alles was von ihnen erwartet wird, vor allem zu repräsentieren und eine gute Ehefrau zu werden. Zur Jahrhundertwende des letzten Jahrhunderts gab es aber viele Änderungen. Die jungen Frauen wollen nicht mehr nur artig sein.
Allen voran Nora, eine temperamentvolle Grafentochter. Zusammen mit ihren Freundinnen Agnes, Lotte und Fanny, sowie der Lehrerin Gesche Petersen wollen sie mehr Wert auf Bildung legen. Doch dann kommt ihnen die Liebe in die Quere.
Zur Zeit lese ich historische Romane sehr gerne und so haben mich die Frühlingstöchter natürlich sehr gerne gelesen. Ich mochte den Schreibstil sehr gerne, das Pensionat und das Leben dort wurde sehr gut beschrieben, auch die Charaktere sind sehr vielseitig und total liebenswert. Ich mochte sie sehr.
Mir hat der Auftakt der neuen Reihe jedenfalls sehr gefallen und ich freue mich schon auf den nächsten Teil.
Rezensionen von Lesemama:
Die Entwicklung der Leica
Das Licht im Rücken von Sandra Lüpkes
Bewertet mit 4,5 Sternen
Zum Buch:
Wetzlar im Jahr 1914. Oskar Barnack arbeitet bei der Firma Leitz, eine Firma die Mikroskope herstellt. In seiner Freizeit hat Oskar so lange getüfftelt, bis er einen Photoaparat entwickelt hat, der mit Stücken von Kinofilmrollen Fotos machen kann uns somit das lange stillstehen, das mit den Glaspalttenkameras notwendig war, unnötig machte.
Dr. Ernst Leitz der zweite sieht darin Potenzial und geht in Produktion.
Meine Meinung:
Ich lese sehr gerne historische Romane die in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts spielen, so war das für mich die richtige Zeit. Es geht zwar viel um die Kamera, der Erfinder, Oskar Barnack, spielt aber nur eine untergeordnete Rolle. Hauptsächlich geht es um die Familie Leitz, Ernst, den zweiten, seine Kinder Elsie, Ernst und Ludwig sowie die Familie Gabriel, die das Haus der Präsente, einen Laden mit allerlei nützlichem und unnötigem, führt. Gabriels sind Juden, Leitz legt sich mit den Nationalsozialisten an. Eine tolle, spannende Familiengeschichte, sehr interessante Familie, überhaupt waren die meisten Charktere vielseitig und interessant. Es dauerte zwar bis mich die Geschichte hatte, aber dann las ich das Buch sehr gerne. Eine weite Zeitspanne von 1914 bis 1945 sorgte für viel Abwechslung. Ich fand die Entwicklung der Leica Kamera sehr interessant und das ganze Buch unterhaltsam.
Rezensionen von April1985 :
Weniger Müll, mehr Spaß
Das Licht im Rücken von Sandra Lüpkes
Wir, das sind Töchterchen (4) und Sohnemann (2) sind große Fans der 'Wieso? Weshalb? Warum?-Bücher'. Als Hörspiel waren die Bücher aber bislang neu für uns.
Ganz ohne Klappen, Drehscheiben und Bilder beginnt das Erlebnis mit einer tollen und eingängigen Titelmusik. Das Lied macht einfach Spaß und Stimmung und macht Lust neues Wissen zu erwerben.
Und die Kinder tanzen auch fleißig dazu und singen mit. Ein echter Hörwurm!
Gesprochen wird das Hörbuch von mehreren Sprechern. Und das wirklich richtig toll. Man hat das Gefühl mitten drin zu sein im Geschehen.
Beim Kaninchenstall ausmisten und Spielhaus bauen fällt ganz schön viel Müll an. Einiges kann auf den Kompost, doch leider sind die Mülltonnen voll. Sonja beschließt also mit den Kindern Emma und Henry auf den Wertstoffhof zu fahren. Im Zuge dessen lernen Emma und Henry, genauso wie wir Zuhörer viel über die Umwelt, welchen Müll es so gibt, wie Mülltrennung funktioniert, aber auch wie man z.B. bewusst einkauft und Müll vermeidet. Folgende Kapitel, die jeweils durch musikalische Einschübe getrennt sind erwarten dich:
1. Wie entsteht unser Müll?
2. Warum trennen wir unseren Müll?
3. Was ist Biomüll?
4. Wie kann ich Lebensmittel retten?
5. Wie kann ich Papier sparen?
6. Was entsteht aus Altpapier?
7. Warum gibt es soviel Plastik?
8. Was passiert mit dem Plastikmüll?
9. Warum sortieren wir Glas?
10. Woraus bestehen andere Verpackungen?
11. Was ist Restmüll?
12. Wohin mit alten Möbeln und Geräten
13. Welchen Müll gibt es in der Natur?
14.Wie kommt unser Müll in die Gewässer?
15. Wie kann ich Müll vermeiden?
16. Was ist zu schade für den Müll?
Die geschilderten Alltagssituationen sind alle toll gewählt und sehr authentisch. Vom Einkaufen im Unverpackt-Laden, bis zum Basteln mit Klopapierrollen oder Müllsammeln im Park - es sind Situation, die man sich super vorstellen. So macht Lernen Spaß!
Fazit:
Für mich ein funktioniert die Reihe auch als Hörbuch. Durch die tollen Sprecher taucht man in die Geschichte und lernt anhand von Alltagssituationen viel Wissenswertes über Müll und unsere Umwelt. Daumen hoch!
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Eine Suche
Der Trost der Schönheit von Gabriele von Arnim
Der Trost der Schönheit - Eine Suche von Gabriele von Arnim ist in der Hörbuchfassung von der Autorin selbst gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen. Die Stimme von Gabriele von Arnim kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit war diese noch sehr angenehm zu hören.
Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt. Ich finde die persönlichen Ausführungen dadurch noch authnetischer und nahbarer.
Hier findet sich eine beinahe schon philosophische Auseinandersetzung mit dem Schönen im Leben. Dass sich die Autorin gut ausdrücken kann und ein Talent für den Umgang mit Worten hat, ist schnell zu bemerken. Gut gefallen haben mir dazu auch die vielen Zitate von anderen Personen, die die jeweiligen Ausführungen gut eingeleitet bzw. untermauert haben. Dieses Buch wirkt eher wie eine Sammlung von einzelnen Ideen, ist nicht sehr stingent strukturiert - das kann das Lesen buw. Hören etwas erschweren.
Insgesamt hat mich dieses Buch positiv überrascht. Die Feingeistigkeit und Tiefsinnigkeit der Auseinandersetzungen mit der alltäglichen Schönheit haben mich zum Nachdenken angeregt.
Rezensionen von April1985 :
Mit Sonja, Luise und Kalle auf dem Hof Reiterglück
Der Trost der Schönheit von Gabriele von Arnim
Wir, das sind Töchterchen (4) und Sohnemann (2) sind große Fans der 'Wieso? Weshalb? Warum?-Bücher'. Als Hörspiel waren die Bücher aber bislang neu für uns.
Ganz ohne Klappen, Drehscheiben und Bilder beginnt das Erlebnis mit einer tollen und eingängigen Titelmusik. Das Lied macht einfach Spaß und Stimmung und macht Lust neues Wissen zu erwerben.
Und die Kinder tanzen auch fleißig dazu und singen mit.
Gesprochen wird das Hörbuch von mehreren Sprechern. Und das wirklich richtig toll. Man hat das Gefühl mitten drin zu sein im Geschehen. In diesem Fall auf dem Pferdehof Reiterglück. Sonja besucht mit den Kindern Luise und Kalle. Die beiden wollen reiten lernen. Und mit Reitlehrerin Sally macht das richtig Spaß, selbst das Pferde Putzen.
Das Buch vermittelt in rund einer Stunde viel Wissenswertes zu Pferden und dem Reitsport. Folgende Kapitel erwarten dich beim Hören:
1) Wo kann ich reiten lernen?
2) Wie lerne ich ein Pferd kennen?
3) Wie putze ich ein Pferd?
4) Was braucht man alles zum Reiten?
5) Warum reitet man an der Longe?
6)Wie kommt man aufs Pferd?
7) Was lernt man in der Reitstunde?
8) Wann darf man ausreiten?
9) Was braucht das Pferd nach dem Reiten?
10) Wie turne ich auf dem Pferderücken?
11) Was macht man bei Reiterspielen?
12) Wann ist Pferdewissen gefragt?
Vom ersten Schnuppern und Kennenlernen, zum Führen an der Longe bishin zum großen Ausritt. Kalle und Luisa erleben eine tolle Zeit auf dem Reiterhof. Toll finde ich, dass das Thema Therapiereiten auch angesprochen wird.
Zwischen jedem Kapitel gibt's musikalische Untermalung, sodass diese super abgegrenzt sind.
Fazit:
Für mich ein funktioniert die Reihe auch als Hörbuch. Durch die tollen Sprecher taucht man in die Geschichte und lernt anhand von Alltagssituationen viel Wissenswertes über Pferde und Ponys.









