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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von LeserinLu :

Must read 2023

Das Ende der Unsichtbarkeit von Hami Nguyen

In ihrem autobiographischen Sachbuch "Das Ende der Unsichtbarkeit. Warum wir über anti-asiatischen Rassismus sprechen müssen" geht Hami Nguyen überzeugend auf die Themen Rassismus und soziale Klasse ein, wobei sie ihre eigenen Lebenserfahrungen als Anker nutzt.

Nguyen durchbricht mit diesem Sachbuch die gängige Tendenz, anti-asiatischen Rassismus in gesellschaftlichen Debatten über Rassismus auszuklammern.

Dies resultiert oft aus der stereotypen Wahrnehmung, dass als "angepasst" geltende asiatische Menschen quasi unsichtbar werden. Indem sie ihre eigene Geschichte erzählt, schafft die Autorin nicht nur eine persönliche Verbindung zu den Lesenden, sondern gibt auch jenen Geschichten Raum, die selten erzählt werden – die der vietnamesischen Migrant:innen in Deutschland, die wiederum einen unverkennbaren Teil der deutschen Geschichte ausmachen. Auf diese Weise habe ich die heterogene Geschichte vietnamesischer Einwander:innen noch einmal neu verstanden, wo ich vorher nur die Geschichte vietnamesischer Gastarbeiter:innen kannte. Auch die Folgegeschichten der Pogrome in Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen waren mir nicht klar - auf die Evakuierung folgte meist Abschiebung! Auch die Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Bubble Tea-Läden hat mich den Trend noch einmal ganz anders betrachten lassen.

Besonders hervorzuheben ist also Nguyens geschickter Umgang mit Forschungsergebnissen: Sie vermittelt nicht nur persönliche Erfahrungen und Alltagsbeobachtungen, sondern integriert dabei auch Informationen über anti-asiatischen Rassismus aus historischer, soziologischer, sozialer wirtschaftlicher und politischer Perspektive. Der Schreibstil der Sozialwissenschaftlerin zeichnet sich trotz Fachsprache durch Empathie, Klarheit und Reflexion aus, wodurch komplexe Themen zugänglich werden. Durch die Verbindung von wissenschaftlicher Analyse und persönlichen Erlebnissen gelingt es ihr, eine Brücke zwischen Theorie und Alltag zu schlagen – ein Ansatz, der dieses Sachbuch zu einer eindrücklichen und spannenden Lektüre macht. Sicher nicht nur für mich als Sozialwissenschaftlerin und Lehrerin ein Must read 2023!

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Rezensionen von begine:

Lesenswert

Kochen im falschen Jahrhundert von Teresa Präauer



Die Autorin Teresa Präauer hat die ungewöhnliche Geschichte „Kochen im falschen Jahrhundert
geschrieben. Ihr Stil besticht mit Witz und Satire.
Ich habe den Roman gelesen, weil die Autorin mit diesem Buch den Bremer Literaturpreis gewonnen hat und ich mir diese Veranstaltung ansehen möchte.

Ich weiß nicht richtig was ich von dem Buch halten soll. Der Titel irritiert mich auch.
Seltsam ist auch das die Personen alle keine Namen haben.
Teresa Präauer versteht es mich als Leser doch noch zu fesseln.
Lesenswert

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Rezensionen von Buchchecker :

Utopischer Jugendroman mit origineller Handlung und brisanten Themen

Solartopia - Am Anfang der Welt von Victoria Hume

"Solartopia - Am Anfang der Welt" ist ein utopischer Jugendroman und der erste Band eines Future-Fiction-Zweiteilers von Victoria Hume.

Die Geschichte dreht sich um die 16-jährige Protagonistin Nova, die seit ihrer jüngsten Kindheit mit ihrem besten Freund Finn im Dachgeschoss eines einst luxuriösen Hochhauses lebt.

Unter ihnen gibt es nur noch giftigen Smog, weshalb sie sich auf dem Dach ein kleines Paradies geschaffen haben. Ihr kleiner Garten versorgt sie mit allem, was sie benötigen.

Doch als der giftige Nebel am Haus immer höher kriecht und ihr Garten zu sterben beginnt, erkennen sie die bittere Wahrheit: Sie müssen ihr kleines Paradies verlassen.

Auf ihrer gefährlichen Reise müssen sie feststellen, dass ihr Wissen über die Welt nicht stimmt. Sie entdecken nicht nur andere Menschen, sondern auch Solartopia, eine futuristische Metropole, in der Mensch und Natur im Einklang leben. Doch gemeinsam mit dem jungen Piloten Jett kommen sie dem gut gehüteten Geheimnis von Solartopia auf die Spur und entfesseln einen Kampf, der die gesamte Menschheit zu vernichten droht. ...

Nova ist eine sympathische Protagonistin, die ohne Eltern aufgewachsen ist und wenig Erfahrung mit der Außenwelt hat. Dennoch ist sie bereit, Risiken einzugehen, um anderen zu helfen und lernt während ihrer Reise nicht nur neue Orte und Menschen kennen, sondern entdeckt auch neue Seiten an sich selbst.
Auch ihre tiefe Freundschaft und Verbundenheit mit Finn wird auf die Probe gestellt, als sie Jett kennenlernen.

Noras Liebe zur Pflanzenwelt treibt nicht nur die Handlung voran, sondern ihre Fähigkeit mit Pflanzen zu kommunizieren verleiht der Geschichte auch eine interessante, fantastische Note. 

Der Schreibstil von Victoria Hume ist einfach und verständlich und damit auch für junge Leser*innen sehr gut geeignet. Zudem gelingt es der Autorin neben Freundschaft, erster Liebe und Selbstfindung auch brisante Themen wie Ausbeutung und Umweltzerstörung ungezwungen in die Geschichte einzubinden, ohne belehrend zu wirken.

Die Geschichte gewinnt nach einem ruhigen Start zunehmend an Dynamik und steigert dadurch die Spannung erheblich, auch wenn die Handlung an manchen Stellen etwas vorhersehbar war.

Ein etwas detaillierteres Worldbuilding hätte das Eintauchen in die utopische Welt von Solartopia noch vertieft.

Alles in allem ist "Solartopia - Am Anfang der Welt" ein lesenswerter Jugendroman mit einer spannenden, originelle Handlung und interessanten Charakteren. Trotz kleinerer Schwächen bietet das Buch eine unterhaltsame Lektüre. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung und freue mich darauf, mehr über die Welt von Solartopia zu erfahren. 

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Rezensionen von Ele:

Der Erlauchte

Der Silberbaum. Die siebente Tugend von Sabine Ebert

Der Silberbaum, historischer Roman von Sabine Ebert, eBook, erschienen bei Knaur-eBook.
Frieden, Krieg und Minne – Auftakt einer neuen Mittelalter-Saga.
Jutta von Thüringen hat etwas ganz besonderes geschafft, ihren erst dreijährigen Sohn Heinrich, nach dem frühen Tod ihres Mannes dem Landgrafen Dietrich von Meißen, zu beschützen und zu erziehen.

Damit er, nachdem er die Volljährigkeit erreicht hat, über zwei Markgrafschaften herrschen kann. Entgegen allen widrigen Umständen und Gegnern außerhalb und auch innerhalb der eigenen Familie, Heinrich der Erlauchte ist als Markgraf von Meißen als der vielleicht strahlendste Fürst seiner Zeit, in die Geschichte eingegangen.
Zum historischen Hintergrund kommen altbekannte Figuren und deren Nachfahren, aus der Hebammen-Saga, der Autorin in den Roman.
Das Buch besteht aus fünf Teilen, die einzelnen Kapitel sind mit, den Inhalt zusammenfassenden Überschriften versehen. Am Anfang findet sich eine Karte Mitteldeutschlands ( von 1221) welche mit einem entsprechenden Link besonders praktisch für Ebook-Leser, vergrößert, aufgerufen werden kann. Daran schließt sich ein Personenregister an, welches daher besonders hilfreich sich erwies, dass im Roman sehr viele Figuren agieren. Die historisch belegten Personen sind dabei mit einem * gekennzeichnet. Die am Ende des Buches platzierten Stammtafeln der Staufer, der Wettiner und der Ludowinger, sind sehr informativ und hilfreiche um die Zusammenhänge noch besser zu begreifen. Gerne habe ich das Glossar mit den Erklärungen der mittelalterlichen Begriffe und die Zeittafel im Anhang, immer wieder zu Rate gezogen.
Zuerst möchte ich der Autorin eine aufwändige und genaue Nachforschung bestätigen, immer wieder habe ich das Zeitgeschehen im Netz recherchiert, sie hat sich weitestgehend an die authentischen Begebenheiten gehalten. Lücken die durch die vergangene Zeit und die geringe Dokumentation der damaligen Zeit entstanden, hat sie plausibel und nachvollziehbar gefüllt. Ihre Darstellung der heiligen Elisabeth von Thüringen hat mich veranlasst, mich über diese Heilige der kath. Kirche genauer zu informieren und ich habe festgestellt, dass es sich sehr wohl um eine schwierige Person handelte. Ihre „aggressive“ Frömmigkeit hat mich des Öfteren eher abgestoßen als überzeugt, was auch bei etlichen Zeitgenossen passiert sein soll. Ebenfalls ihr Beichtvater, Konrad von Marburg, ist eine historische Persönlichkeit, und war als Großinquisitor vermutlich so ein Scheusal, wie er im Buch geschildert ist.
Die Figuren, sowohl historische wie fiktive, sind charakterlich gut dargestellt. Sie handeln glaubhaft und sind authentisch. Schon zu Beginn fiel es mir nicht schwer in Lesefluss zu kommen, die Spannung hält sich bis zum Ende des Buches. Ganz besonders gut hat mir die Beschreibung des Settings gefallen, das Geschilderte lief stets wie ein Film in meinem Kopf ab.
Mit ihrem Auftaktband zur neuen Mittelalter-Saga hat mir die Autorin viel Lesevergnügen bereitet. Zu keiner Zeit gab es schleppende Abschnitte oder unnötige Längen, Geschichte muss nicht langweilig sein, das hat die Autorin hier bewiesen. Sehr vielversprechend ist somit die Aussicht auf die weiteren Bände der Reihe, denn das Ende des Buches gibt schon eine Aussicht auf die Regierungszeit Heinrich des Erlauchten, der es als glanzvoller Fürst und sogar als Minnesänger in den Codex Manesse geschafft hat.
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung der Saga, um Heinrich III Markgraf von Meißen besser kennenzulernen, bisher ist er mir nur vom „Dresdener Fürstenzug“ bekannt. Von mir eine Leseempfehlung für historisch interessierte Leser oder die Fans der Hebammen-Reihe. Von mir 5 Sterne.

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Rezensionen von Laszlo Zoltan:

Ausdauer und Disziplin

Die Formel der Hoffnung von Lynn Cullen

Dieser Roman lehrt einen, dass man für eine historisch bedeutende Entdeckung in der Welt der Medizin besonders viel Ehrgeiz, Ausdauer und Disziplin benötigt. Man muss von der Idee, ein Mittel gegen Polio zu finden, besessen sein. So erging es auch Dr. D. Horstmann. Wo blieb da noch Zeit für Kunst, Kultur, Sport und Liebe? Also für die gewisse Würze des Lebens… Wenn dann auch noch der absolute Durchbruch durch einen erfolgreichen Impfstoff recht flach erzählt wird, benötigt der Leser viel Ausdauer und Disziplin.

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Rezensionen von Lesemama:

Vampire und ihre Nachkommen

Die Schwarze Königin I,3 Audio-CD, 3 MP3 von Markus Heitz

Zum Hörbuch:

Len macht anstelle seiner Großmutter eine Busreise in die ehemalige Heimat seiner Oma. In Prag lernt er die Reise-Bloggerin Alison kennen, die über mysteriöses bloggt und ihn, als vermeintlichen Nachkommen von Vlad über die schwarze Königin ausfragt. Von der hatte Len noch nichts gehört, erkundigt sich aber vor Ort und gerät in Gefahr.

Meine Meinung:

Mich sprach der Klappentext sehr an, zur Zeit lese ich Fantasy eh ganz gerne und Vampire hatte ich schon länger nicht mehr.
Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, der recht grausam ist. Dann geht es in die Gegenwart nach Prag und man lernt Len kennen. Zu Beginn ist es noch recht harmlos, schon im zweiten Kapitel ändert es sich und Len gerät richtig in Gefahr.

In einem zweiten Handlungsstrang wird von Barbara und Vlad erzählt, Barbara soll die schwarze Königin sein. Dieser Handlungsstrang spielt im fünfzehnten Jahrhundert. Sehr mysteriös erzählt, aber durchaus interessant. Allerdings fallen viele Namen und bei meinem Hörbuch-Download fehlt das Glossar und das Namensregister, was man sich aber runterladen kann, was ich für das bessere Verständnis auch echt empfehlen kann. Man kann den Handlungssträngen gut folgen, allerdings ist es manchmal etwas ausschweifend, um nicht zu sagen langatmig. Trotzdem konnte mich Len und die Vergangenheit seiner vermeintlichen Familie gut unterhalten, auch wenn das Hörbuch mit über siebzehn Stunden sich ganz schön zieht.

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Rezensionen von Das Echo vom Alpenrand:

Verhängnisvolle Verleumdung

Taubenschlag von Dennis Jürgensen

Überrascht davon, dass sie so kurz nach ihrem ersten gemeinsamen Fall, schon wieder zusammen ermitteln sollen, sind sich Lykke Teit von der Kopenhagener Polizei und der deutsche Ermittler Rudi Lehmann bewusst, dass sie dabei unter genauester Beobachtung der CEPOL – einer Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat die internationale polizeiliche Zusammenarbeit zu fördern – stehen.

Davon unbeeindruckt, beginnen sie mit ihren Ermittlungen. Obwohl sie sich schon bald sicher sind, dass sie es mit einem der unrühmlichen Kapitel der deutsch-deutschen Geschichte zu tun haben, dauert es noch eine Weile, bis sie das entscheidende Puzzleteil finden, dass sie auf die richtige Spur bringt.
FAZIT
Ein ungewöhnliches Ermittlerduo, dessen privater Umgang, die düstere Story auflockert und auf weitere Fälle hoffen lässt.

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Rezensionen von Das Echo vom Alpenrand:

Die verschlossene Tür

Mrs Potts’ Mordclub und der tote Bräutigam von Robert Thorogood

Judith Potts, die nach einigem Nachdenken zu dem Schluss gekommen ist, dass es sich bei Sir Peters Einladung um einen versteckt erteilten Auftrag handelt, fühlt sich bereits kurz nach ihrem Eintreffen von dieser Vermutung bestätigt. Entsprechend energisch setzt sie sich dafür ein, dass der Tod von Sir Peter als Mordfall einzustufen ist und ordnungsgemäß ermittelt werden muss.

Als sie erfährt, dass der Fall von der örtlichen Polizei nicht weiter untersucht werden soll, ist sie wild entschlossen die Wahrheit ans Licht zu bringen. Mit der tatkräftigen Unterstützung ihrer beiden Freundinnen Becks und Suzie gelingt es ihr tatsächlich, nach einigen übereilten Fehleinschätzungen, den Täterkreis sukzessive einzugrenzen und den Fall zu lösen.
FAZIT
Eine charmanter Cosy-Krimi, der in guter alter englische Krimimanier, mit vielen verblüffenden Wendungen, für unterhaltsame Lesestunden sorgt.

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Rezensionen von Kwinsu:

Herzerwärmendes Adventsrätsel

24 Wege nach Hause von Jenny Fagerlund

Nachdem Petra aus finanziellen Gründen ihre Zelte in Stockholm abbrechen musste, begibt sie sich gemeinsam mit ihrer zwölfjährigen Nichte Charlie, um die sie sich kümmert seitdem ihre Schwester verstorben ist, in das kleine Dorf Nyponviken in Südschweden. Dort hat sie eine Wohnung geerbt und für sie ist es ein Rätsel, warum ihre Eltern das kleine Dorf in Schonen nie erwähnt haben.

Petra und Charlie werden herzlich von einigen Dorfbewohner/innen aufgenommen, doch Petra hadert mit ihrer Vergangenheit und noch mehr mit ihrer Zukunft. Zu Adventsbeginn steht plötzlich ein Adventskalender vor ihrer Tür, der ihr jeden Tag neue Aufgaben gibt, um das Dorf zu erkunden und tiefer in ihre eignen Familienbande einzutauchen. Schließlich enden die 24 geöffneten Fenster in einer unerwarteten Auflösung von Petras Vergangenheit und setzen Impulse für eine neue Zukunft.

Jenny Fagerlund ist ein wohliger, vorweihnachtlicher Roman gelungen, der die Leser/innen gekonnt in die Adventszeit einstimmt. Die Themen Scheitern, Verantwortung, Familie und Beziehungen werden durchaus kritisch verhandelt, auch wenn sich letztendlich alles in Wohlgefallen auflöst. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und mir ist es super leicht gelungen, sofort in die Geschichte einzutauchen. Das funktioniert auch, weil alles sehr eindrücklich beschrieben wird und ich mich gedanklich sofort in das vorweihnachtliche Schonen begeben konnte. Es ist mir auch sehr leicht gefallen, eine Beziehung zu den verschiedenen Charakteren aufzubauen. Einen Stern Abzug gibt es in meiner Bewertung, weil ich finde, dass die Kapitel nicht ganz ausgewogen sind. Im ersten Teil des Buches werden die Ereignisse und Begegnungen recht detailliert beschrieben, im zweiten Teil jedoch, wo die Kapitel sich vorwiegend (wenn auch nicht immer) an den einzelnen Tagen des Adventskalenders orientieren, sind die Beschreibungen dann nur noch sehr knapp und ich dachte mir des Öfteren, dass es schön gewesen wäre, mehr über die einzelnen Situationen zu erfahren. Enden tut der Roman, wie bereits erwähnt, mit einer unerwarteten Wendung, die die Erzählung recht abrupt enden lässt. Von mir aus hätte die Geschichte mit ein paar zusätzlichen Seiten ausklingen können - aber vielleicht gibt es ja noch eine Fortsetzung, das hätten sich die interessanten Charaktere der Geschichte wirklich verdient!

"24 Wege nach Hause" ist ein schöner, nicht zu tiefgründiger Roman für die Vorweihnachtszeit, der durchaus ernsthaft menschliche Beziehungen in den Fokus nimmt, aber auch mit einer Prise Kitsch und einem Happy End gewürzt ist. Es wird den Leser/innen ermöglicht, sich vom Alltagsstress der vermeintlich "Stillen Zeit" zu befreien und gedanklich in einen idyllischen, fiktiven Ort in Südschweden zu reisen. Ein wohliges Buch für eine wohlige Zeit!

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Rezensionen von Lesemama:

Murmeltiertag

Mein schrecklich schönes Leben von Holly Smale

Bewertet mit 3,5 Sternen

Zum Buch:

Heute ist definitiv nicht Cassandras Tag. Erst macht ihr Freund Will am Morgen mir ihr Schluss, dann wird sie noch in ihrem Job gefeuert. Das alles ist zuviel für die sensible Cassandra, sie scheint völlig durchzudrehen, denn am Abend steht Will vor ihrer Tür als wäre nichts gewesen.

Sie gehen sogar ins selbe Restaurant und führen dieselben Gespräche. Und am nächsten Morgen macht Will wieder mit ihr Schluss.
Ist Cassandra in einer Zeitschleife gefangen?


Meine Meinung:

Zugegeben, das Buch erinnert mich sehr an "Und täglich grüßt das Murmeltier". Alles wiederholt sich immer wieder und nur Cassandra kann sich erinnern. Und daraus lernen, wie beim Murmeltier.
Der Schreisbtil ist gut zu lesen, das Cover finde ich persönlich etwas grell.
Cassandra scheint unter einer Form von Autismus zu leiden und mich hat zu Beginn der Geschichte schon gewundert dass darauf überhaupt nicht eingegangen wurde. Freund (Will) und Chef (Barry) sind nur genervt von ihrem Verhalten und haben keinerlei Mitgefühl, so kam es jedenfalls bei mir an. Trotz ihrer offensichtlichen Krankheit fand ich Cassandra nicht so sympathisch und daher tat ich mich gerade zu Beginn des Buches noch etwas schwer mit der ganzen Story, obwohl sie von Beginn an ihre humorvollen Seiten hatte. Es war nette Unterhaltung ohne großen Tiefgang und mit ein paar mehr oder weniger sympathischen Chatakteren.

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