Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Buchchecker :
Eine spannende und emotionale Geschichte vor traumhafter Kulisse - absolut empfehlenswert!
Die Insel der Pelikane von Hannah Hope
Eine mysteriöse Insel, eine taffe Biologin, ein attraktiver, aber eigensinniger Leuchtturmwärter und gut gehütete Geheimnisse ...
"Die Insel der Pelikane", Band 1 der "Geheimnisse der Brandung "-Reihe von Hannah Hope, hat mich total begeistert! Ich habe das Buch regelrecht verschlungen und war überrascht, wie spannend und fesselnd die Geschichte ist.
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Als die Biologin Lisa Willis in einer Fachzeitschrift einen Bericht über die Pelikane von Lobos Island entdeckt, ist ihr Interesse sofort geweckt. Nur zu gern würde sie herausfinden, warum sich die vom Aussterben bedrohten Vögel ausgerechnet auf dieser kleinen Insel vor der Küste Kaliforniens wieder vermehren.
Kurzerhand beschließt sie, im Rahmen eines Forschungsprojektes nach Kalifornien zu reisen, um der rätselhaften Bestandserholung auf den Grund zu gehen.
Vorort ist Lisa fasziniert von der traumhaft schönen Natur und stürzt sich voller Elan in ihre Forschungsarbeit. Doch schnell muss sie erkennen, dass ihre Anwesenheit auf wenig Begeisterung stößt, denn nicht nur der unglaublich attraktive, aber wunderliche Leuchtturmwärter Finnley, der zurückgezogen auf Lobos Island lebt, gibt ihr das Gefühl, nicht willkommen zu sein. ...
Die Geheimnisse, die Lobos Island und den Leuchtturmwärter Finnley umgeben, haben mich in ihren Bann gezogen - ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen.
Die Geschichte ist raffiniert und tiefgründig erzählt und die bildhafte Schreibweise entführte mich auf diese traumhafte Insel, während die verschiedenen Blickwinkel und Zeitebenen eine faszinierende Tiefe und Komplexität schufen.
Es ergibt sich ein faszinierendes Puzzle, das sich erst nach und nach zu einem Gesamtbild zusammenfügt und mich bis zur letzten Seite gefesselt hat. Es bleiben einige Fragen offen, die hoffentlich in der Fortsetzung geklärt werden.
Insgesamt bin ich begeistert von diesem Buch und kann es jedem empfehlen, der auf der Suche nach einer emotionalen und spannenden Lektüre ist.
Ich kann es kaum erwarten, mehr von Hannah Hope zu lesen!
Rezensionen von Anja S:
Sehr interessant
Die Verletzlichen von Sigrid Nunez
Ein Buch in dieser Art hab ich wahrscheinlich noch nie gelesen. Die eigentliche Geschichte ist ganz schnell erzählt. Wir bekommen jedoch viele Rückblicke ins Leben der Protagonisten und auch immer wieder zum aktuellen Thema passende Zitate aus Gedichten und Romanen der Weltliteratur. Der Roman spielt genau in der Pandemie, man soll das Haus nicht verlassen, alles ist unsicher und man stellt sich Fragen, auf die man sonst vielleicht gar nicht gekommen wäre.
Hier findet ein kluger und feinfühliger Austausch statt zwischen zwei Menschen, die sich außerhalb der Pandemie wahrscheinlich nie begegnet wären. Besonders gern mochte ich hier den Einblick in die Gefühlswelt des jungen Erwachsenen. Wurde er zuerst in die Schublade „veganer Ökoterrorist“ gesteckt, merkt man dann doch, dass da mehr dahinter ist. Sehr empfehlenswert.
Rezensionen von eleisou:
Ist die Wharheit immer der beste Weg?
Nur eine Lüge - Zwei Familien, eine tödliche Verbindung von Malin Stehn
Nach ihrem erfolgreichen Debüt hat Malin Stehn einen weiteren Psychothriller geschrieben, in dem man beim Lesen über die verschiedene Perspektiven hineinversetzt wird, in denen sich die Hauptfiguren befinden . Was ist besser, lügen oder die Wahrheit verschweigen? Oder aber doch nur die halbe Wahrheit zu sagen? Die bevorstehende Hochzeit von Emily Brandt und William Nihlzén bereitet mehreren Familienmitgliedern aufgrund ihrer gemeinsamen Vergangenheit großes Kopfzerbrechen.
Vor acht Jahren haben die Folgen eines Unfalls mehrere Leben zerstört. Erik, Emilys Bruder, sitzt seither im Rollstuhl und spricht nur selten mit seiner Schwester und Mutter Annika. Seit seinem Unfall lebt er zurückgezogen und wird von Schuldgefühlen geplagt, die er aber nicht aussprechen kann.
Aber was ist damals wirklich passiert? Annika, die Mutter der Braut offenbart viele Geheimnisse, was schließlich dazu führt, dass die Beziehungen zu den Freunden abgebrochen werden und die Ehe scheitert.
Mit diesem Thriller hat Stehn eine Geschichte geschrieben, in die man sich als Leser voll und ganz hineinversetzen und sein eigenes Urteil fällen kann. Die Menschen haben in der Vergangenheit Entscheidungen getroffen, die nun weitreichende Folgen haben. Durch regelmäßige Rückblenden vor und nach dem Unfall erfahren wir langsam und mit vielen Überraschungsmomenten, was eigentlich passiert ist. Geheimnisse, die vertuscht wurden, kommen ans Licht und es wird ein für allemal Klarheit geschaffen
Wir lernen die Hauptfiguren gut kennen und wissen, was sie beschäftigt, nur, wie gut kennen sich diese Menschen untereinander? Die Autorin hat einen fesselnden, flüssigen Schreibstil, der zum Weiterlesen einlädt. Das Buch hat kurze Kapitel und wird aus der Sicht verschiedener Personen gelesen, so dass die Ereignisse jedes Mal auf andere Weise beleuchtet werden. Diese Art des Schreibens erzeugt eine derartige Spannung, die den Leser neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte macht. Ein gut gurchdachter solider Thriller der den Leser fesselt und zum Nachdenken anstrebt. Volle Punktzahl vom mir!
Rezensionen von Kwinsu:
Die kleine Schwester von Carl Mørck?
Stille Falle von Anders de la Motte
Leo Asker hat es nicht leicht. Durch eine Intrige wird sie zur Abteilungsleiterin einer ihr bis dahin völlig unbekannten Abteilung innerhalb der Malmöer Polizei "befördert", die sich bezeichnenderweise "Abteilung für hoffnungslose Fälle" oder auch "Abteilung der verlorenen Seelen" nennt.
Was die dort vorhandenen Mitarbeiter/innen genau machen oder was grundsätzlich die Aufgaben dieser Einheit sind, weiß keiner so genau. Bald jedoch findet Leo heraus, dass ihr Vorgänger auf der Spur von mysteriösen Vorfällen war, bei denen in einer Eisenbahn-Modelllandschaft in unregelmäßigen Abständen Figuren auftauchen, die vermissten Personen ähneln. Und auch der aktuelle Fall einer verschwundenen Promi-Tochter wird in der Modelllandschaft abgebildet. Trotz vieler Hindernisse setzt Leo alles daran, den Fall zu lösen...
Zugegebenermaßen musste ich besonders in der ersten Hälfte von „Stille Falle“ sehr oft an Jussi Adler Olsen’s Sonderdezernat Q mit dem Ermittler Carl Mørck denken. Die Abteilung, in die Asker versetzt wird, ist im Keller situiert – wie das Sonderdezernat Q. Und auch die dort arbeitenden Personen sind sehr speziell, wenn auch nicht ganz so übertrieben wie bei Jussi Adler Olsen. Im Gegensatz zum Dänischen Sonderdezernat sind die Aufgaben der Reserveabteilung nicht ausschließlich auf Cold Cases beschränkt, sondern widmen sich sonderbaren Vorkommnissen, die nicht zwangsläufig mit einem Verbrechen zu tun haben. Wobei sich die Hauptprotagonistin bis zum Schluss nicht darüber klar wird, was genau der Auftrag ihrer Abteilung ist. Auch die Kriminalfälle sind ähnlich heftig wie bei Mørck, ebenso ähnelt die Erzählstruktur an die dänische Krimireihe – es wird abwechselnd aus unterschiedlichen Blickwinkeln erzählt, einmal folgt der/die Leser/in Leo Asker, dann dem Täter oder dem Opfer oder anderen Protagonisten und auch die Erzählperspektive wechselt zwischen der beobachtenden und ich-erzählenden Form. Anfänglich hat mich die Ähnlichkeit zu der Mørck-Reihe gestört und ich konnte mich nicht so recht auf die Geschichte einlassen, was sich dann aber glücklicherweise nach rund hundert Seiten gelegt hat.
Trotz aller Ähnlichkeiten ist Anders de la Motte ein spannungsgeladener Kriminalroman geglückt. Die abwechselnden Perspektiven erzeugen einen sich kontinuierlich steigernden Spannungsaufbau. Die Charaktere sind divers und interessant und agieren mit Ernsthaftigkeit – im Gegensatz zu Olsens Figuren. Das schwedische Flair ist etwas kühler als bei seinem dänischen Pendant, alles wirkt etwas härter. De la Motte liefert auch Erklärungen dafür, warum sich die handelnden Personen zu dem entwickeln, was sie jetzt sind – sie haben teils schwer lastende Rucksäcke, die sie oft schon Jahrzehnte mitschleppen. Dies verleiht den Protagonist/innen eine angenehm nachvollziehbare Tiefe. Klar erkennbar ist, dass eine Fortsetzung der Reihe geplant ist, worauf sich die Leser/innen sehr freuen können.
Mein Fazit: Wer die Krimireihe um Carl Mørck mag und sich über weniger nervende Charaktere freut, ist bei „Stille Falle“ goldrichtig. Anders de la Motte präsentiert eine Kriminalgeschichte, die fesselnd und packend ist und es nur schwer ermöglicht, sie aus der Hand zu legen. Besonders hervorzuheben sind die Charaktere mit Tiefgang, die auch ein wenig hinter die Fassaden blicken lassen. Ein gelungener Krimi, der viele unterhaltsame Lesestunden garantiert!
Rezensionen von Gaby 2707:
Spannung und Spaß am Ammersee
Geheimnis um die Rauhnächte - Ein Jahr voller Abenteuer in Oberbayern von Alexandra Benke
Der 8-jährige Tim und seine 10-jährige Schwester Rosalie fahren mit ihren Eltern immer wieder in ihr Ferienhaus am Ammersee in Oberbayern. Gemeinsam genießen sie hier die vier Jahreszeiten, entdecken viele Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. Hier erleben sie mit ihren Freunden Lotta und Xaver immer wieder neue Abenteuer und kommen einigen Geheimnissen auf die Spur.
So lernen sie bei einem ihrer Streifzüge die Kräuterfrau Hortensia mit ihrer Katze Sternchen kennen, die keine Hexe ist, wie sie zuerst vermutet haben. Sie erzählt den Kindern einiges über die Heilkräfte verschiedener Pflanzen, berichtet von einer Sage um die Elisabeth-Quelle, vom König-Ludwig-Feuer, vom Kartoffelfeuer und erzählt weitere Geschichten aus der Umgebung.
Von Xavers Großmutter erfahren sie etwas zu den Bräuchen rund um die Rauhnächte, die 12 Nächte zwischen Weihnachten und dem Tag der Heiligen Drei Könige am 6. Januar, was die vier mächtig gruseln lässt. Und Tim bringt eine Eule zu ihren ehemaligen Besitzern zurück.
Alexandra Banke hat einen so eingängigen, kindgerechten Erzählstil, führt uns mit den vier Kindern durch die vier Jahreszeiten und ihre Abenteuer und gibt uns wie nebenbei einige sehr schöne Urlaubs- und Reisetipps für diese wunderschöne Region in Bayern.
Durch die angenehme Schriftgröße ist das Buch auch sehr gut für Leseanfänger zum selbst lesen geeignet. Meine beiden Jungs bevorzugen aber immer noch das Vorlesen, was auch mir wieder viel Spaß und einige neue Erkenntnisse gebracht hat.
Die farbigen, detailreichen Illustrationen von Markus Erkens fügen sich harmonisch in die Geschichte ein und ergänzen sie auf wunderschöne Weise.
Noch vor Beginn der Geschichte bekomme ich im Buch eine Karte mit einem Ausschnitt von München bis Garmisch-Partenkirchen, wo die Sehenswürdigkeiten und die Seen in der Region aufgedruckt sind.
Zum Schluss bekomme ich noch drei Rezepte, die im Buch auch eine Rolle spielen und die ich auch mal ausprobieren werde. Besonders der Haselnusskuchen im Glas hört sich lecker an.
Eine tolles Buch - eine Mischung aus Reiseführer mit einer großen Portion Abenteuer und Naturverbundenheit, Tradition und Brauchtum. Uns, die wir ganz in der Nähe des Ammersees leben, hat es sehr gut gefallen.
Rezensionen von Furbaby_Mom:
Süße Illustrationen, aber …
Stolz und Vorurteil von Disney; Jane Austen
Ich bin nicht nur allgemein eine begeisterte Janeite (Jane Austens brillanter Schreibstil wird für mich immer das Non-Plus-Ultra bleiben), tatsächlich ist "Stolz und Vorurteil", dessen Disney-Adaption ich gerade gelesen habe, mein allerliebstes Lieblingswerk of all times. – Im Sinne von: Das Buch meines Lebens, das ich notfalls als einziges Buch auf eine einsame Insel mitnehmen würde.
Ob ich also die Disney-Version davon lesen würde, stand folglich gar nicht zur Debatte, es war ein klares Must-Read für mich.
Aus diesem Grund schlägt mir die Tatsache, dass ich nicht begeisterte 5 Sterne vergeben kann, besonders schwer auf den Magen … zumal ich dank der süßen Lustiges-Taschenbuch-Comics quasi mit all den liebenswerten Bewohnern Entenhausens aufgewachsen bin und dies Kombi eigentlich ein Match made in Heaven hätte sein müssen.
Die Illustrationen waren, so wie es sich für ein Kinderbuch gehört, wirklich goldig. Und die Idee, anhand vertrauter Disney-Charaktere bereits jungen Leseratten große Klassiker der Weltliteratur näherzubringen, begrüße ich enorm. Aber … Die Story wich in meinen Augen in zu vielen Punkten zu sehr vom Original ab und ich empfand sie als viel zu kompliziert gestaltet.
Insbesondere das empfohlene Lesealter von 4 Jahren würde ich (schon allein aufgrund der zahlreichen Personen- und Ortsnamen) deutlich höher ansetzen, zumindest wenn man auf das inhaltliche Verständnis abzielt und nicht nur ein hübsch bebildertes Kinderbuch durchblättern möchte. Ich hätte eher auf ein paar unnötige (und verwirrende) Ausschmückungen verzichtet und dafür den Fokus mehr auf die Hauptpersonen (und deren aufblühende Liebe zueinander) gelegt.
Fazit:
So schade! Es tut mir im Herzen weh, aber für mich hat die Umsetzung leider nicht gepasst.
Rezensionen von Furbaby_Mom:
Spannung, Spice und Small-Town-Vibes
Things We Left Behind von Lucy Score
Endlich, endlich kam auch ich dazu, einen Roman aus Lucy Scores international gehypter Knockemout-Reihe zu lesen, deren wunderschöne Blumen-Cover mich schon so lange angelacht hatten. Noch dazu handelt es sich bei Lucians und Sloanes Story um eine Enemies-to-Lovers-Romance (= mein Lieblingstrope), also Doppel-Yay für mich! Wobei … eigentlich ist es gleichzeitig auch ein Friends-to-Lovers-Trope, nur ohne die übliche Langatmigkeit - und dafür mit hitzig-leidenschaftlichen Schlagabtauschen.
Gab es ein, zwei Klischees? Ja, aber sie waren unterm Strich angenehm und unterhaltsam umgesetzt. Verhielten sich die beiden Hauptfiguren manchmal etwas arg jugendlich (und nicht wie gestandene Erwachsene)? Ja, aber immerhin erleben wir im Laufe der Handlung rückblickend so viele Momente ihrer Jugendzeit, dass sich das in meinen Augen irgendwie ausgleicht.
Sloane ist eine tolle Protagonistin, besonders ihre Direktheit und ihre Schlagfertigkeit mochte ich so gerne. Und Lucian … na ja, dass er nicht grundlos zu dem angeblichen Eisklotz geworden ist, liegt auf der Hand. Im Nachhinein erfahren wir, was er alles durchstehen musste, und ich hätte ihn am liebsten in den Arm genommen. (… und gewisse andere Personen an die Wand geklatscht.) Wo wir schon beim Thema große Emotionen sind: Der Tod von Sloanes Dad ging mir enorm nahe. Er war wichtig für die Story, aber dennoch …
Vom Schreibstil war ich positiv überrascht – locker-modern, humorvoll, spicy … und dank Krimi-Elementen unerwartet spannend, so lieb ich das! Die Kapitel flogen nur so dahin – und wir sprechen hier immerhin von einem rund 560 Seiten starken Schmöker. Ein besonderes Highlight war für mich das Kleinstadt-Flair, ich habe ja bekanntlich ein Faible für Small-Town-Vibes, und hier fühlte ich mich pudelwohl! Lediglich die Suspense-Auflösung erschien mir etwas plötzlich bzw. kurz geraten.
Fazit:
Eine herrlich unterhaltsame Lektüre, die gleich mehrere Romance-Aspekte gelungen bedient. Die beiden Vorgängerbände werde ich nun sicherlich nachholen, da es mir in Knockemout wunderbar gefallen hat.
Rezensionen von April1985 :
Familengeschichte, die vom Mythos der Bestie von Gévaudan inspiriert ist
Ich träumte von einer Bestie von Nina Blazon
Mir geht es nicht um Zeichnungen an sich, sondern um die historischen Ursprünge von Märchen. Den wahren Kern, der in den Geschichten steckt.(Zitat aus ‚Ich träumte von einer Bestie‘, S. 16)
Meine Meinung:
Wer hier packende Fantasy erwartet, könnte möglicherweise enttäuscht werden.
Fesseln kann das Buch zwar mit einigen Aspekten, ein Fantasyroman ist ‚Ich träumte von einer Bestie‘ allerdings nicht, auch wenn wir uns auf in dem Roman auf Spurensuche nach der Bestie von Gévaudan begeben und durchaus märchenhafte Elemente enthalten sind.
Nina Blazon schreibt in ihrem Roman über Familie und das Erbe der Vorfahren, das seine Wurzeln bis in die Gegenwart streckt. Protagonistin Fleur ist Datenforensikern, meist im Dark Net unterwegs, wo sie auf Jagd nach illegalem Datenmaterial geht. Fleur lebt eher zurück gezogen und für sich. Soziale Kontakte hat sie nicht viele. Immer wieder wird die junge Frau von Albträumen heimgesucht. Als sie die Nachricht erhält, dass ihr leiblicher Vater verstorben ist, reist sie nach Frankreich in die Auvergne um die Verlassenschaft abzuwickeln. Dabei kommen nicht nur Erinnerungen aus ihrer Kindheit zu Tage, sie wird zudem mit ihrer Familiengeschichte konfrontiert, die unter anderem mit der Legende über die Bestie von Gévaudan verknüpft ist.
Während wir mit Fleur wunderschöne Schauplätze bereisen und ich es genossen habe dabei einen Hauch französisches Lebensgefühl einzuatmen, decken wir nach und nach die Geheimnisse der Vergangenheit auf. An manchen Stellen war mir persönlich die Handlung etwas zu gestreckt und ausschweifend. Dennoch habe ich das Buch wirklich gerne gelesen und Fleurs Weg der Selbstfindung gerne begleitet.
Entfant du péché, lese ich in Margots kantiger Handschrift. Kind der Sünde. Und Bâtard – Bastard. (Zitat aus ‚Ich träumte von einer Bestie‘, S. 115)
Fazit:
‚Ich träumte von einer Bestie‘ ist eine Geschichte über Familie und das Erbe der Vorfahren, das Auswirkungen bis in die Gegenwart haben kann. Es war wunderbar Fleurs persönliche Entwicklung zu beobachten, die dunklen Geheimnisse und Schatten der Vergangenheit zu lüften und dem Mythos der Bestie von Gévaudan auf den Grund zu gehen. Savoir Vivre inbegriffen.
Rezensionen von Lilli33:
Immer wieder schön und berührend
Die schönsten Weihnachtsgeschichten von Astrid Lindgren
Immer wieder schön und berührend
Dieses wunderschön gestaltete Buch enthält acht der besten Weihnachtsgeschichten von Astrid Lindgren:
1. Wie wir in Bullerbü Weihnachten feiern
2. Tomte und der Fuchs
3. Guck mal, Madita, es schneit!
4. Das große Aufräumen von Katthult
5. Polly hilft der Großmutter
6.
Bei uns ist es so lustig, wenn Weihnachten ist
7. Pippi plündert den Weihnachtsbaum
8. Tomte Tummetott
Für mich war es ein Wiedersehen mit alten Freunden aus meiner Kindheit: die Kinder von Bullerbü und aus der Krachmacherstraße, Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga, Madita usw. Früher mochte ich diese Geschichten schon, und daran hat sich auch nach Jahrzehnten nichts geändert. Man kann sie einfach immer wieder lesen oder eben den Kindern/Enkeln vorlesen.
Ob die kleine Polly ihrer Großmutter die Arbeit abnimmt und auf dem Weihnachtsmarkt das Herz der Leute erweicht, ob Michel die Armen aus Lönneberga zum Weihnachtsschmaus nach Katthult einlädt oder ob ein Kind verloren geht und von den verzweifelten Eltern schließlich glücklich wiedergefunden wird - all diese Begebenheiten passen unglaublich gut zur Weihnachtszeit und sind sehr berührend und kindgerecht erzählt.
Die herrlichen, ausdrucksstarken Illustrationen verleiten zum Verweilen auf der ein oder anderen Seite und veranschaulichen die Geschichten auf ihre eigene Weise.
Fazit:
Alles in Allem eine wirklich tolle Zusammenstellung der schönsten Weihnachtsgeschichten der unvergesslichen Astrid Lindgren.
Rezensionen von Lesemama:
Nette Fortsetzung
Die schönsten Weihnachtsgeschichten von Astrid Lindgren
Zum Buch:
Gabriel bekam ein Angebot von einer Klinik in Denver, also hat auch Chiara Hamburg hinter sich gelassen und ist gemeinsam mir Gabriel nach Colorado gezogen. Ein zweiter Winter in Cold Creek Valley und jede Menge Probleme warten auf die beiden.
Meine Meinung:
Die ist das zweite Buch rund um Chiara und Gabriel und es gibt auch viele Anspielungen auf das erste, man muss es aber nicht zwingend gelesen haben, wenn man nicht unbedingt wissen möchte, wie dich die zwei kennenlernten.
Ich las das erste Buch und ich muss sagen, mir hat Band eins besser gefallen. Ich finde Chiara ein wenig unsympathisch, ihre Familie echt nervig und es war auch ein bisschen viel Drama.
Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht von Chiara und Gabriel erzählt, es gibt einige Missverständnisse, es gibt, wie schon erwähnt, jede Menge Drama aber es gibt auch das wunderschöne Setting in Cold Creek, was mir persönlich aber in diesem Buch fast zu kurz kam. Es ist nett zu lesen, ganz unterhaltsam, aber nicht überragend und mir war es zu fad.










