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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von La Calavera Catrina:

Freigeschreiben - Manipulation und Verblendung eines Mörders

Austrian Psycho Jack Unterweger von Malte Herwig


Der anonyme Autor, Journalist und Verfasser von "Austrian Psycho" gehörte zu der Kulturszene, die sich für Jack Unterwegers frühzeitige Freilassung einsetzten, als er für seinen ersten Mord im Gefängnis saß, und begibt sich auf Spurensuche, anhand seiner eigenen Erinnerungen und den zahlreichen Dokumente, die der Journalist und Autor Malte Herwig zusammengetragen und ihm zur Verfügung gestellt hat.

Er ist es auch, der den anonymen Autor zur unbequemen Analyse ermutigt, welches ihm spürbare Anstrengung abverlangte. Beließ er es doch lange dabei, dieses Trugbild aufrecht zu erhalten, als die Wahrheit anzuerkennen, die eine mögliche Mitschuld zur Konsequenz hätte. Der Text reduziert sich auf das Wesentliche einer umfassenden Recherche aus Briefen, Akten, Gesprächen mit Zeitzeugen und Zeitzeuginnen, literarischen Beispielen von Jack Unterweger sowie Reportagen und Interviews, die ein entlarvendes Bild zeichnen. Hinweise gab es viele, dass Unterwegers Schreiberei nur ein Ventil und letztlich Mittel zum Zweck gewesen war. Rückblickend ist der „Knast-Kitsch“ und die „Harte Kindheit“ wenig beeindruckend und es ist beinahe unverständlich, wie er der Kulturszene imponieren und Frauen so faszinieren konnte, dass sie ihm halfen, seine Ziele zu erreichen. Doch es wird auch deutlich, dass die Vorstellung der Resozialisierung eines Frauenmörders zu verlockend war, und es auch welche gab, die sein Spiel durchschaut hatten.

Es ist Malte Herwig zu verdanken, dass entwaffnende Details zur richtigen Zeit den Eindruck vermitteln, dass hier mit großem Arbeitseifer jeder Stein umgedreht wurde. Der Schreibstil ließt sich gut, mitunter zynisch und klischeehaft zeigt sich Widerwille und Resignation, die im Nachwort von Malte Herwig zur Gewissheit wird. Die Veröffentlichung sei ihm schwer gefallen, doch ich bin froh, dass er sich dazu entschlossen hat. Es ist ein enthüllendes Werk über Manipulation, Mord, Verblendung und Betrug, welches mich in den Bann gezogen hat, weil es sich immer wieder auf Fakten stützt und zeigt, wie es Unterweger gelang, die Menschen für sich zu vereinnahmen. Zudem aus dieser interessanten Perspektive eines ehemaligen Fürsprechers. Ich habe durch "Austrian Psycho“ das erste Mal von Jack Unterweger erfahren und konnte mir ein gutes Bild machen.

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Rezensionen von Lesemama:

Lily und die Magie

Lily Halbmond - Magie ist nur der Anfang (Lily Halbmond, Bd. 1) von Xavier Bonet



Zum Buch:

Am Abend vor Lilys Geburtstag und vor dem ersten Schultag in einer neuen Schule geht bei Lily einiges schief. In ihrem Zimmer fliegt ihr Mäppchen, ihr Geburtstagkuchen explodiert und im Bad regnet es.
Am ersten Schultag lernt sie Gigi und Mai kennen, die sie an Nachmittag in die Bibliothek einladen.

Was Lily nicht weiß, die neuen Freudinnen sind Hexen, genau wie Lily ...


Meine Meinung:

Das Buch ist wie ein Comic bzw. ein Graphic Novel aufgebaut. Ganz wunderbare, bunte Zeichnungen, einfacher Text, daher auch für jüngere LeserInnen und geübte ErstleserInnen geeignet. Die Geschichte geht schnell voran, wird recht schnell spannend, die Mädchen erleben ein Abenteuer. Zwischendurch gibt es immer wieder "wissenswertes" über Hexen und Magie, alles ganz gut gemacht, gut aufgebaut. Es macht Spaß Lily beim Erwachen als Hexe zu begleiten, es ging aber alles sehr schnell und oberflächlich.

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Rezensionen von Sago:

Zerrissene Fasern

Die Hexen von Cleftwater von Margaret Meyer

"Ihr Leben war wie ein abgenutztes Seil, bei dem nach und nach die Fasern rissen."

Martha Hallybread lebt in Cleftwater/East Anglia. Mit ihren 47 Jahren gilt sie im Jahr 1645 bereits als alte Frau. Ihr ganzes Leben lang hat sie ihrem Herrn als Amme, Hebamme und Magd gedient. Als der Hexenjäger Makepiece nach Cleftwater kommt und die Küchenhilfe des Haushalts der Hexerei bezichtet und verhaftet, besinnt sich Matha der wächsernen Hexenpuppe ihrer Mutter.

Schon bald gerät auch Martha in Gefahr...

Mit Martha hat Margaret Meyer eine äußerst sperrige Protagonistin geschaffen. Zum einen, weil Martha durch eine Krankheit, die stets nur in Metaphern beschrieben wird, überwiegend stumm ist und sich nur mühsam durch Gesten verständigen kann. Zum anderen weil ihre Motive nicht immer klar werden, so dass stets ein gewisser Abstand zu ihr bleibt. Dieser Abstand wirkt durchaus erleichternd, denn was die der Hexerei verdächtigen Menschen von Cleftwater erdulden müssen, ist in seiner Grausamkeit schwer zu ertragen. Lobenswerterweise tappt die Autorin nicht in die Falle, alle Männer zu verteufeln und die Frauen zu glorifizieren, im Gegensatz zu manch anderen historischen Romanen.

Trotz der leichten inneren Distanz hat mich Marthas Geschichte vor allem im letzten Drittel in einen faszinierten Lesesog gezogen und ich wollte unbedingt erfahren, wie es den Bewohnern von Cleftwatern ergeht. Bezüglich der Rolle der Hexenpuppe wurde aber meiner Meinung nach leider etwas an Potential verschenkt.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Umfassende Sammlung mit interessanten Erklärungen

Das Buch der Phobien und Manien von Kate Summerscale


"Das Buch der Phobien und Manien" lädt zum Stöbern und Nachschlagen ein. Neunundneunzig Phobien und Manien von A wie Ablutophobie bis Z wie Zoophobie. Zu jeder Phobie oder Manie findet man etwas zur Entstehung, Bedeutung und Ursache. Außerdem dienen Betroffene als exemplarisches Beispiel für (körperliche) Reaktionen und Prozesse.

Neben wissenschaftlichen Betrachtungen, Statistiken, Zitaten von Forschern und literarischen Bezügen, findet man auch Hinweise auf kulturelle Unterschiede und Bedeutungswandel in der Kulturszene, sowie interessante Erklärungen und Theorien. Wer hätte gedacht, dass Ophidiophobie, die Angst vor Schlangen, die nicht nur den berühmten filmischen Schatzjäger Indiana Jones plagte, sondern weltweit die häufigste spezifische Phobie ist, mit der sich schon Charles Darwin näher beschäftigte, um ihren Ursprung zu ergründen. Oder was berühmte Persönlichkeiten, wie der Komponist Frederic Chopin oder Hans Christian Andersen als Taphephobiker unternahmen, um ganz sicher zu gehen.

Illustrationen veranschaulichen die Begriffe und tragen dazu bei, dass jeder der neunundneunzig Begrifflichkeiten einen interessanten Beitrag abliefern, der kurzweilig, interessant und inspirierend ist. Besonders gefallen hat mir, dass man versucht hat, zu den Anfängen zurückzugehen und die Phobien und Manien auch in ihrem kulturellen Änderungsprozess betrachtet hat, wie die Angst vor dem Telefonieren (Telephonophobie), die aus einem anderen Grund entstand, als der, weshalb sie wieder aufkam. Zudem haben mir die verschiedenen Blickwinkel gefallen, weil die unterschiedlichen Facetten der Kulturen berücksichtigt wurden. Eine umfassende Auflistung mit informativen Erklärungen für Wissenshungrige und Neugierige. Dient allerdings eher der Unterhaltung, als zur Selbstdiagnose. Perfekt für Zwischendurch und zum Querlesen.

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Rezensionen von Leser:

Die etwas andere Zeitreise.

Mord zur Teatime - Der goldene Samovar von Olga Wojtas; Helena Marchmont

Eine ungewöhnliche Geschichte, die auf den ersten Blick interessant klingt und auf den zweiten sehr unterhaltsam ist.
Diese Zeitreise vom heutigen Edinburgh ins zaristische Russland hält für Shona eine wichtige Aufgabe bereit.

Angekommen in Moskau ist man gleich mittendrin in der alten Zeit und erlebt zusammen mit der jungen Frau eine aufregende Zeit.

Shona ihr Temperament, ihre Courage und ihre Neugier passen hervorragend zum Geschehen. Sie zieht einen auf humorvolle und begeisternde Art und Weise mit ins Geschehen.

Alles wurde wunderbar beschrieben und man hat immer ein Bild vor Augen. Die Mischung aus alt und neu ist sehr gut gelungen und macht es so unterhaltsam.
Figuren, die man so schnell nicht vergisst, jede auf ihre Art besonders, tragen sehr zum Gelingen bei.

Was hatte ich nach der Buchbeschreibung vom Inhalt erwartet? Das definitiv nicht! Ich war positiv überrascht und habe jede Seite genossen!

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Rezensionen von Miro:

Lev und Kato

Lichtungen von Iris Wolff

Als Junge musste Lev mehrere Wochen, gar Monate das Bett hüten. Sein bester Freund hat sich schnell nicht mehr blicken lassen, aber eine andere Mitschülerin hat ihn regelmäßig besucht, damit er nicht den ganzen Stoff versäumt. So kam es, dass aus dem kranken Jungen Lev und der Außenseiterin Kato beste Freunde wurden.

Doch so beginnt das Buch nicht. Erst lesen wir, dass Lev zurück nach Rumänien muss und Kato ihn begleiten wird. Sie ist viele Jahre durch Europa gereist, hat in den verschiedensten Städten gemalt und endlich hat Lev sie in Zürich besucht. Am Anfang schließt sich der Kreis für Kato. Sie fährt wieder nach Hause und wir folgen ihren Spuren rückwärts und erfahren so, wie Lev's Reise in die Schweiz verlief. Wie ihm sein Zwischenstopp in Wien bei Onkel Ferry gefallen hat, der irgendwie mit dem mysteriösen Unfall zusammenhängt.

Schritt für Schritt bzw. Kapitel für Kapitel führt uns die Autorin in der Zeit zurück und setzt somit einen Spannungsbogen in einen Roman, der eigentlich keinen braucht. Es ist eine Geschichte über Freundschaft und eine Geschichte über Aufbruch, die mir auch wirklich gut gefallen hat. Die Autorin beherrscht ihr Handwerk und beschreibt in schönen Sätzen das Leben in dem kleinen Dorf in Rumänien in der Zeit des Sozialismus und in der Zeit des Aufbruchs.

Nur des Stilmittel des Rückwärts-erzählens passt irgendwie nicht so ganz zu der Geschichte. Das baut bei den Leser*innen eine Erwartungshaltung auf, die dann nicht wirklich erfüllt wird. Außerdem machen die Kapitel zu große Sprünge und somit hat die Geschichte immer wieder große Lücken. Deshalb vergebe ich hier nur 4 Sterne.

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Rezensionen von Meli:

Spannende Ermittlungen in einer unbekannten Welt

Glimmer - Die Verschollene von Heather G. Harris

Jessica alias Jinx hat die Gabe, Lügen zu spüren, aber sie hatte keine Ahnung, dass es eine ganze Welt voller Übernatürlicher gibt! Plötzlich entdeckt sie die Existenz von Vampiren, Gestaltwandlern, Zauberern und vielen anderen Wesen. Und inmitten all dieser neuen Entdeckungen soll sie eine verschollene Studentin wiederfinden, die sich womöglich mit den falschen Personen abgegeben hat.

Da alles neu für Jinx ist, entdeckt man die Welt gemeinsam mit ihr und kommt besonders am Anfang sehr gut mit, aber es kommt auch sehr viel auf einmal und das war mir an manchen Stellen schon ein bisschen zu viel. Jinx scheint zunächst ein wenig überfordert, aber dann kommt sie doch ausgezeichnet mit den neuen Regeln klar. Genug, um einen Fall zu lösen, der durch verschiedene Zeiten führt.

Viele der Kreaturen und Fähigkeiten sind schon bekannt, aber trotzdem hat die Welt auch etwas originelles und bietet neue Ideen, die auch clever kombiniert sind. Bei den wenigen Seiten des Buches ist immer etwas los und die Zeit ist gut aufgeteilt zwischen den verschiedenen Themen: Es gibt magische Ermittlungen, ganz neue Erfahrungen und neue Beziehungen, und manche Charaktere sieht man mit ganz anderen Augen, wenn man plötzlich neuen Geheimnissen auf die Schliche kommt. Auch Jinx‘ eigener Magie, Lügen zu erspüren, bin ich schon in anderen Büchern begegnet, aber ich finde sie immer wieder faszinierend und auch hier sehr gut gelungen.

Fazit
Insgesamt fand ich Jinx‘ erstes Abenteuer in der Welt des Übernatürlichen sehr spannend. Es gab gelungene Wendungen und unerwartete Entwicklungen, weil auch immer wieder etwas Neues dazukam. Ich freue mich auf mehr!

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Rezensionen von Jazz:

Durchwachsen

Die Eisfischerin vom Helgasjön von Frieda Lamberti

Der Roman ist recht durchschaubar. Man lernt am Anfang Marco, Riekes Freund, kennen, der nicht sympathisch daherkommt, sodass es klar ist, wie es nach Kapitel 1 auslaufen wird. Mehr spannend wäre es gewesen, wenn es nicht so offensichtlich und plump geschrieben wäre. Denn so frage ich mich natürlich, was Rieke jemals in Marco gesehen hat, wenn hier nur die negativen Seiten aufgelistet werden.

Abgesehen davon ist das Buch sehr für Frauen, die gern moderne Patchworkfamiliengeschichten mögen. Mir wurde es nach dem 2. Patchwork zu viel. Ich hatte etwas Humorvolles zum Wohlfühlen erwartet und nicht so modern. Und das Eisfischen kam auch extrem kurz. Sie hat etwa die Hälfte des Buchs gar nicht in Schweden, sondern in Hamburg verbracht. Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht. Der Roman wird nicht lange im Kopf bleiben. Dafür fehlt sowohl der Humor als auch die Tiefe.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Heiß und anregend

Zeige mir was Geilheit ist! Erotische Geschichten von Sarah Roseanne Fox

Hella und Rico entdecken eine äußerst interessante Sache für sich. Gut, dass es da noch Ricos Freund Andy gibt. Tim, der seine Freundin Britta unbedingt zur Jahresuntersuchung beim Frauenarzt begleiten will. Beim einkaufen trifft Melinda auf ihren Ex Marius, der immer noch in ihr liest wie in einem offenen Buch.

Leo, der Ramona nach einem Diebstahl dazu bringen will, besser auf ihr Handy aufzupassen. Und noch 3 weitere erregende Geschichten, die nichts zu wünschen übrig lassen.

Sarah Roseanne Fox bringt mich in ihren erotischen Geschichten mit interessanten Menschen zusammen, die alle nur das eine anstreben – ihre wollüstigen Fantasien auszuleben. Ich habe schon andere Geschichten von ihr gelesen und wurde auch diesmal nicht enttäuscht. Mir gefällt ihr leichter, lockerer, sehr freizügiger Erzählstil ohne anstößig zu sein oder derb unter die Gürtellinie zu gehen, sehr gut. Mit ihren Geschichten knipst sie sofort mein Kopfkino an, das dann heiß läuft. Meinen Geschmack hat sie mit ihren sieben erotischen, abwechslungsreichen Geschichten sehr gut getroffen.

Zum Abschluss bekomme ich als kleines Goodie noch einen Gutschein-Code, mit dem ich mir eine weitere anregende exklusive Geschichte der Autorin als E-Book aus dem Internet herunter laden kann. Und wie üblich ist auch hier ein Lesezeichen passend zum Buch mit dabei.

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Rezensionen von Meli:

Gedächtnisverlust und der Mut, sich auf das Leben und die Liebe einzulassen

The Beautiful Fall - Die vollkommen irritierende Kettenreaktion der Liebe von Hugh Breakey

In regelmäßigen Abständen verliert Robert sein Gedächtnis, dazwischen hat er knapp ein halbes Jahr Zeit, um sein Leben zu leben und sich auf das nächste Mal vorzubereiten. Unter diesen Umständen kann er weder das Haus verlassen noch Bekanntschaften pflegen, doch als er Julie kennenlernt, bricht er seine strengen Regeln.

Robert führt das Leben fort, das ihm sein früheres Ich hinterlassen hat und ist ganz zufrieden damit, die Dominosteine aufzubauen, aber es gibt auch immer ein paar kleine Details, die ihn ein wenig irritieren - warum passen ihm seine Schuhe eigentlich nicht? Solche Unstimmigkeiten machen schon klar, dass es in seiner Vergangenheit noch Geheimnisse gibt, doch auf wen kann er sich verlassen, wenn nicht auf sich selbst?

Ich fand die Fragen, die diese komplexe Liebesgeschichte aufgeworfen hat, wirklich sehr interessant: Wie viel von uns ist Produkt unserer Erfahrungen und Erinnerungen? Wie sehr kann man sich selbst vertrauen? Sollte man an der Vergangenheit und früheren Entscheidungen festhalten oder neue Wege gehen? Und andere Probleme, die Robert aufgrund seiner regelmäßigen Amnesie bewältigen muss.

Ich mochte die Themen, die hier angeschnitten wurden und auch die unerwarteten Wendungen und Enthüllungen haben mir gut gefallen, nur die Charaktere fand ich manchmal auch etwas schwierig, obwohl ich ihre Gefühle und Entscheidungen meistens schon nachvollziehen konnte.

Robert ist in einer sehr schwierigen Lage und weiß nicht, wie er mit seinen Gefühlen umgehen soll. Zu Beginn des Buches bleibt ihm nicht mehr viel Zeit bis zum nächsten Gedächtnisverlust und die letzten Monate - und gleichzeitig auch die einzigen Monate, an die er sich erinnern kann - hat er ohne besonders viel menschlichen Kontakt verbracht und er weiß ja auch ungefähr, was auf ihn zukommt und hat seinen Frieden damit gemacht. Sein Leben ist schon kompliziert genug, auch ohne Julie, die alles auf den Kopf stellt. Der Umgang mit Julie ist eine Herausforderung für ihn, aber sie lässt sich auch nicht so leicht aus seine Leben vertreiben. Zusammen sind sie schon ein verrücktes Paar, das auch für viele unterhaltsame Momente sorgt, aber ihre Beziehung war für mich irgendwie trotzdem einer der schwächsten Teile des Buches.

Fazit
Insgesamt bin ich schon sehr zufrieden mit dieser außergewöhnlichen Liebesgeschichte und auch Roberts Weg zu seinem eigenen Glück, aber ich fand auch, dass man aus dieser Idee noch mehr hätte herausholen können.

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