Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lulu24:
Spuk-Spaß in der Schule
In unserer Schule spukt's: Das Geheimnis der Villa Einsiedel von Susan Niessen
Weil die Grundschule in Marode durch einen Tornado zerstört wurde, wird der Unterricht in die leerstehende Villa Einsiedel verlegt. Johanna, Lukas, Ravi und Sylvie aus der dritten Klasse sind begeistert, denn es geschehen merkwürdige Dinge, denen sie unbedingt auf den Grund gehen wollen.
In diesem Buch erzählt Susan Niessen eine phantasievolle und spannende Geschichte ganz nach dem Geschmack der Zielgruppe: Während die vier Freunde mit viel Mut, Spürsinn und Teamgeist auf Entdeckungstour gehen, sind die Erwachsenen natürlich hoffnungslos überfordert.
So fördert eine gute Mischung aus Spannung und lustigen Szenen die Freude am Lesen, und das Ende des Buches kommt viel zu früh. Doch zum Glück scheint das Buch der Auftakt zu einer Serie zu sein, und ich bin mir sicher, dass wir noch viele lustige und spannende Abenteuer mit den Protagonisten erleben dürfen!
Normalerweise ist mir das Cover von Büchern nicht so wichtig, doch dieses verdient Beachtung: Auf dem farbenfrohen Hochglanzcover findet sich eine matte und leicht transparente Darstellung des Schulgespenstes und seiner Katzen, die auch haptisch auffällt! Das ist mal etwas ganz anderes! Auch im Buch sind auf fast jeder Doppelseite Illustrationen von Tessa Rath, die das Geschehen weiter ausmalen. Sie erwecken sowohl die Charaktere als auch die gespenstische Atmosphäre der Villa Einsiedel zum Leben und regen die Phantasie noch weiter an.
Das Buch hat mir rundum gefallen und daher hoffe ich, dass wir nicht zu lange auf die Fortsetzung warten müssen!
Rezensionen von Lulu24:
Für jeden etwas dabei
Einfach gesund schlafen von Günther W. Amann-Jennson
Dieses Buch von Günther W. Amann-Jennson beeindruckt schon beim Lesen der Gliederung durch seine Vielfalt der Aspekte zum Thema Schlaf, die der Autor betrachtet: Innere Uhr und eigener Chronotyp, Tagesrhythmus und Hormonausschüttung werden ebenso berücksichtigt wie etwas exotischere Themen wie Gravitation und Himmelsrichtung sowie Körpererdung und natürliche Elektrizität.
Stets argumentiert der Autor leicht verständlich und präsentiert nach der Theorie auch praktische Umsetzungsvorschläge.
Zwei Dinge haben mich bei der Lektüre allerdings nachhaltig gestört: Da ist zum einen die Werbung für das eigene Konzept des bioenergetischen Schlafs und sein Unternehmen Samina, die schon ab Seite 11 stetig wieder im Buch auftaucht. Zum anderen waren mir einige Passagen zu esoterisch und meines Erachtens nicht objektiv wissenschaftlich begründet: Als schon gleich in der Einleitung vom Geburtsbaum des Autors laut keltischem Baumkreis die Rede war, hätte ich das Buch beinahe sofort wieder aus der Hand gelegt. Auch den Ausführungen zu den Themen Himmelsrichtung und Körpererdung mag ich nicht so ganz folgen, da fehlte mir nur noch die Empfehlung, einen Wünschelrutengänger zu bestellen.
Aber trotz dieser Vorbehalte konnte ich dem Buch doch viele hilfreiche Anregungen entnehmen und werde manches für mich austesten. Besonders die Ausführungen zum Schrägschlaf und seine Auswirkungen auf den Hirndruck und Besserung von Migräne u.ä. fand ich sehr spannend! Also werde ich bald im Baumarkt nach den passenden Kanthölzern für meine Bettoptimierung im Eigenbau suchen, denn das vielfach angepriesene Samina-Produkt werde ich gewiss nicht kaufen.
Rezensionen von Lulu24:
Spaß auch für Nicht-Physiker
Quanten-Bullshit von Chris Ferrie
Chris Ferrie eilt der Ruf voraus, auch komplizierte physikalische Zusammenhänge verständlich und witzig darstellen zu können. Also habe ich mich als Physik-Niete an sein Buch über Quantenphysik getraut und wurde tatsächlich bestens unterhalten! Und ein bisschen Verständnis für das Thema habe ich auch gewonnen.
Besonders Ferries Seitenhiebe auf die Esoteriker und ihr sinnfreies Quanten- und Energie-Geschwurbel haben mich begeistert und seine selbst-ironische Art war einfach witzig. Außerdem kann ich nach der Lektüre jetzt meinem physikaffinen Bruder Paroli bieten, wenn er wieder von Entropie, Schrödingers Katze und Heisenbergs Unschärferelation anfängt… Wirklich verstanden habe ich das Thema zwar immer noch nicht, aber immerhin eine grobe Vorstellung worum es geht. Ein paar zusätzliche Illustrationen und kurze Zusammenfassungen hätten mir geholfen, das neu erworbene Wissen systematisch zu erfassen. Ferries Frage ‚Was zur Hölle mache ich jetzt damit?‘ beschäftigt mich auch und vertiefen werde ich das Ganze wohl nicht, obwohl die Quellenangaben am Ende des Buches geradezu dazu einladen. Für einen unterhaltsamen Ausflug in diese unvorstellbare Welt der Quantenphysik war das Buch jedenfalls bestens geeignet, und für ein paar kluge Bemerkungen beim nächsten Smalltalk bin ich nun auch gerüstet.
Rezensionen von Lulu24:
Reise zu sich selbst
Emmas Herzdilemma von Stefanie Gerstenberger
In diesem tollen Roman für Teenager geht es um die fast 16-jährige Emma und ihre Sommerferien. Nachdem sie die Gesundheit des Hundes ihres Großvaters durch ihre Unaufmerksamkeit gefährdet hat, soll sie lernen Verantwortung zu übernehme und zu diesem Zweck ihrer Tante in deren Pension in Rom helfen.
Ab dem Tag des Abflugs spaltet sich die Geschichte in zwei Verläufe, die sich im Schrifttyp unterscheiden und daher leicht voneinander trennen lassen. Einmal fliegt sie mit nach Rom und übernimmt dort – zunächst widerwillig – ihre Pflichten. Im anderen Fall bleibt sie in Köln und genießt die Ferien, die üppige Zeit zum Chillen und die Nähe ihrer Clique. In beiden Szenarien macht sie viele Erfahrungen, aus denen sie lernen und an denen sie reifen kann. Unerwartete Wendungen machen beide Versionen spannend und unterhaltsam.
Mir persönlich gefiel die römische Variante besser: die einfühlsame Beschreibung der besonderen Atmosphäre in der ewigen Stadt und die einmalige Chance für Emma, ihren Horizont zu erweitern. Doch ich möchte nichts spoilern und wünsche den jugendlichen Lesern viel Spaß bei der Lektüre. Sie werden sich in vielem wieder erkennen und bestimmt auch über einiges nachdenken können, wo sie sich von ihren Erwartungen und Träumen vielleicht trennen und auf neue Erfahrungen einlassen können.
Rezensionen von LeserinLu :
Ligurienliebe
One last shot - Macht es am Ende doch noch Klick? von Betty Cayouette
„One Last Shot“ ist ein Roman, der sich zunächst als bezaubernde Liebesgeschichte in der malerischen Kulisse Liguriens präsentiert. Die Handlung verspricht, wie auch das wunderschöne Cover mit dem geschmackvollen Farbschnitt (gefällt mir sonst eigentlich nie!), eine romantische und dennoch erfrischend unkitschige Erzählung.
Im Zentrum der Geschichte stehen Emerson, gefragtes Supermodel, und Theo, Fotograph, die sich nach zehn Jahren auf einem Fotoshooting für ein großes Unternehmen wiederbegegnen. Die Wiederentdeckung ihrer Jugendliebe bildet das Herzstück des Romans. Die ersten drei Viertel des Buches haben mich dabei ausgesprochen gut unterhalten. Emersons starker und eigenwilliger Charakter sowie die spannende Darstellung der Modewelt und großer Fotoshootings bieten eine interessante Lektüre.
Leider verliert die Geschichte auf den letzten 100 Seiten, als die Handlung wieder in die USA verlagert wird, etwas von ihrem Charme und ihrer Faszination. Die Rückkehr in die USA und die dortigen Entwicklungen konnten das vorherige Niveau und die besondere Atmosphäre der italienischen Szenen nicht halten, auch wenn die Story eigentlich auf diesen Seiten an Tiefe gewinnt. Ich hätte mir einfach gewünscht, dass die Autorin die Geschichte weiterhin in Ligurien belässt und uns mehr von der schönen Region und dem Leben dort zeigt.
Insgesamt bleibt „One Last Shot“ jedoch eine lesenswerte und unterhaltsame Lektüre, die besonders durch ihre ersten drei Viertel besticht. Für Fans von romantischen Geschichten mit starken Charakteren und einem Hauch von italienischer Lebensart ist dieses Buch definitiv zu empfehlen.
Rezensionen von Claudia R:
Wohlfühlkrimi
Mordsschnitzel von Ulrike Moshammer
Klappentext / Inhalt:
Grandioses Krimivergnügen in den österreichischen Alpen.
Valerie Thaller ist geehrt, als der legendäre »Schnitzelkönig« seinen siebzigsten Geburtstag in ihrem Grand Hotel feiert. Geladen sind Familie und Freunde, doch im Laufe des Abends mischen sich auch unerwünschte Gäste unter die Gesellschaft.
Offenbar sind nicht alle dem Gastronomen wohlgesinnt, denn am nächsten Morgen liegt er tot in seinem Wohnzimmer. Gemeinsam mit ihrer Freundin Nora versucht Valerie zu rekonstruieren, was in der Nacht geschah. Können sie den Täter entlarven, bevor er ein zweites Mal zuschlägt?
Cover:
Ein Schnitzel ziert das Cover und nimmt so Bezug auf den Titel. Optisch und auch farblich ist es toll umgesetzt.
Meinung:
Nach dem ersten Fall "Leichenschmaus mit Kaiserschmarren" geht es auch hier kulinarisch weiter. Der zweite Band hat es ebenso in sich und Valerie Thaller fühlt sich geehrt, als der Schnitzelkönig persönlich seinen 70. Geburtstag in ihrem Grand Hotel feiern möchte. Doch anscheinend sind ihm nicht alle so wohlgesonnen.
Inhaltlich möchte ich hier noch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich locker und flüssig lesen. Schnell findet man sich in Charaktere und Handlungen hinein. Zum Teil waren mir diese bereits aus dem ersten band bekannt und auch wenn dieser schon ein Weilchen her war, kam ich in die Charaktere sehr gut hinein. Man kann die Bücher aber auch ganz unabhängig lesen, da die Fälle in sich geschlossen und unabhängig lesbar sind.
Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und lassen sich so sehr gut lesen. Die Kapitelanfänge sind gut erkennbar und die die Kapitel sind nacheinander durchnummeriert. Die Gliederung hat mir gut gefallen und auch der Aufbau der Spannung ist gelungen. Die Storyline ist gut gewählt und nach und nach lichten sich die Verhältnisse. Eine gelungen Mischung aus Spannung und Humor. Ein richtiger Wohlfühlkrimi, der für gute Unterhaltung und tolle Lesestunden sorgt.
Am Ende des Buches befinden sich dann noch einige Rezepte, die gut beschreiben werden und das ganze sehr gut abrunden.
Fazit:
Ein richtiger Wohlfühlkrimi, der für gute Unterhaltung und tolle Lesestunden sorgt. Eine gelungene Mischung aus Spannung und Humor.
Rezensionen von Claudia R:
traumhafte Kulisse
Limonensommerliebe von Emma Wagner
Klappentext / Inhalt:
Ein bewegender Roman über den Zauber der Amalfiküste, ein dunkles Geheimnis und das Glück eines neuen Anfangs von Kindle-#1-Bestsellerautorin Emma Wagner
Wenn der Duft der Zitronen das Rauschen des Meeres begleitet …
Freund weg, Job weg. Cara braucht einen Neuanfang. Aber vor allem will sie endlich das Geheimnis um ihren Vater lüften, den sie nie kennengelernt hat und über den ihre Mutter ihr nichts erzählen will.
Cara hat nur eine vage Spur und die führt an die wunderschöne Amalfiküste zur Zitronenplantage des attraktiven, aber wortkargen Emilio. Die beiden geraten zwar immer wieder aneinander, aber Cara fühlt sich dennoch zu ihm hingezogen. Und dann gibt es da noch den vermögenden Marcello, der ebenso hilfsbereit wie charmant ist. Beide Männer scheinen etwas vor ihr zu verbergen und schon bald weiß sie nicht mehr, wem sie ihr Herz anvertrauen kann …
Cover:
Das Cover bringt ein wunderschönes Flair und Atmosphäre herüber. Das Pärchen in der Mitte wirkt sehr vertraut und strahlt die Liebe förmlich aus. Optisch und farblich ist es toll umgesetzt und auch Titel und Cover passen gut zusammen.
Meinung:
Cara braucht dringend einen Neuanfang und versucht diesen an der wundervollen Amalfiküste zu starten und nebenbei vielleicht auch etwas mehr über ihren Vater herauszufinden. Was sie erlebt und ob es ihr gelingt, lest ihr am Besten selbst.
Denn zu viel vom Inhalt möchte ich hier noch nicht verraten und halte mich daher mit weiteren Informationen und Details dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und locker lesen. Schnell findet man sich in Cara und ihre Gedanken hinein. Die Ich-Perspektive ermöglicht sehr nahe Einblicke und auch die Rückblenden sind sehr interessant gemacht. Die Geschichte ist bewegend und emotionsreich aufgebaut und auch der Verlauf und die Entwicklungen sind gut durchdacht.
Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute Länge und ermöglichen einen angenehmen Lesefluss. Die Geschichte liest sich sehr kurzweilig und man kommt hier sehr gut voran. Die Kapitelanfänge sind gut erkennbar und die Gliederung und Gestaltung hat mir gut gefallen.
Die Charaktere wuchsen einem schnell ans Herz und man fühlt mit Cara mit. So kann man auch die Situationen und die Emotionen gut nach empfinden. Auch das Flair und die Atmosphäre der Amalfiküste kommt sehr gut herüber und die Hintergründe werden sehr schön und bildlich beschrieben, so dass man sich gut hinein versetzen kann. Wunderschöne Lektüre hinter traumhafter Kulisse. Wohlfühlfeeling und schöne Lesemomente ...
Fazit:
Wunderschöne Lektüre hinter traumhafter Kulisse.
Rezensionen von Lesemama:
Ein bisschen Bullerbü
Bella und die Böllersum-Bande von Karin Gothe
Bewertet mit 3,5 Sternen
Zum Buch:
Bella lebt mit ihren Eltern in Böllersum, einem kleinen Dorf mit ganz wenigen Kindern und sie ist das Oberhaupt oder die Anführerin der Räuberknotenbande. Dann erfahren die Kinder dass ihre Zwergenschule geschlossen werden soll und dagegen muss doch was gemacht werden.
Nach dem Motto "Gemeinsam ist man stark" wollen sie streiken.
Meine Meinung:
Ich mag das Cover total gerne und auch die Idee mit der Räuberknotenbande. Warum die so heißt wird sehr schnell klar. Aber es erinnerte mich auch ein bisschen an ein modernes Bullerbü, in dem die Kinder miteinander spielen, weil es ja sonst keine gibt.
Ich mag Bücher sehr gerne in denen die Kinder zusammenhalten und gemeinsam etwas erleben. In Böllersum dürfen die Kinder noch Kinder sein, sie sind frech, ein bisschen vorlaut und vor allem voller Ideen.
Die Story ist gut erzählt, es beginnt mit der Beerdigung des Opas von Bella, ein Thema, das auch in Kinderbüchern seinen Platz braucht. Der Opa ist auch Bellas großes Vorbild.
Nun ist das Buch ab acht empfohlen, da muss das Kind dann aber schon ein erfahrener Leser sein, es ist schon ziemlich viel Text. Auch ziemlich klein geschrieben dafür aber mit vielen Bildern. Zum Vorlesen ab sechs, sieben Jahren ist es meiner Meinung nach sehr gut geeignet. Es macht schon Spaß und hat uns gefallen.
Rezensionen von Claudia R:
fesselnd
Und täglich grüßt die MörderMitzi von Isabella Archan
Klappentext / Inhalt:
Spannung & Humor, Kaffee & Killer, Freundschaft & Lebensgefahr – ein absoluter Krimi-Hochgenuss!
Ein Bogenschütze versetzt Kufstein in Angst und Schrecken. Agnes, mittlerweile Revierleiterin, steht unter Druck. Mitzi unterstützt sie bei den Ermittlungen und plant gleichzeitig, ein Café zu eröffnen.
Doch ihr Leben gerät aus den Fugen, als sie mysteriöse Botschaften von ihrem tot geglaubten Bruder erhält. Ein Netz aus Verdächtigungen und Geheimnissen entfaltet sich – und die MörderMitzi steckt mal wieder mittendrin.
Cover:
Eine Lederhose ziert sehr schön dieses Cover und bringt das Flair der Region sehr gut herüber. Optisch und auch farblich ist es toll umgesetzt und passt zudem auch gut zu den anderen Covern dieser Reihe.
Meinung:
Dies ist bereits der sechste Band dieser Reihe und die MörderMitzi steckt wieder mittendrin. Man kann die Bücher auch durchaus unabhängig lesen, da die Bände in sich geschlossen sind. Um aber das Private und Drumherum besser zu verstehen und das Ambiente komplett auszuschöpfen ist ein Lesen in Reihenfolge empfehlenswert.
Zudem hat es mir die MörderMitzi mit ihrer ganz eigenen Art einfach angetan und ich bin immer wieder sehr auf ihre Erlebnisse und Schilderungen gespannt. Daher habe ich mich schon sehr auf dieses Buch gefreut.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit Schilderungen und Details zum Buch zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Die Gliederung und Gestaltung hat mir sehr gut gefallen. Es ist in mehrere Teile und diese wiederum in Kapitel unterteilt. Die Anfänge sind gut ersichtlich und auch die Länge ist angenehm und gut gewählt.
Ein schnelles und angenehmes lesen wird hier ermöglicht.
In die Beschreibungen und Handlungen kommt man gut hinein. Spannung wird schnell aufgebaut und auch die Ermittlungen haben mir gut gefallen. Die Charaktere sind facettenreich und gut durchdacht. Die Beschreibungen sind bildlich und so kann man sich alles gut vorstellen und nachvollziehen.
Auch die Atmosphäre und das Flair kommt gut herüber und auch der Lokalkolorit wird wieder sehr gelungen herübergebracht und eingebaut. Ein fesselnder Kriminalroman mit eigenem Flair und besonderem Charme. Mitzi rundet zudem, auf ihre ganz eigene Art, das Ganze ab.
Fazit:
Regionalroman mit Flair, Humor und Charme, sowie Spannung und fesselnder Schreibweise.
Rezensionen von PeLi:
Drei Frauen und das Stettiner Haff
Unter dem Moor von Tanja Weber
In "Unter dem Moor" erzählt uns Tanja Weber die Geschichte von drei Frauen. Alle drei hatten zu unterschiedlichen Zeiten ein ganz einschneidendes Erlebnis im Stettiner Haff und das ist auch die einzige Verbindung zwischen ihnen.
Da wäre zunächst Gine, die 1936 , als 14-jähriges Mädchen zu einem Landjahr in diese Gegend geschickt wird.
Schikanen und schwere Arbeit sind für die jungen Mädchen, die völlig unfreiwillig dort sind, an der Tagesordnung und als Gine schließlich auch noch vergewaltigt wird, schwört sie Rache .
Dann gibt es einen Zeitsprung ins Jahr 1979 und wir begleiten Sigrun. Sie ist eine lebenslustige junge Frau, die gern mehr erleben würde, als ihr ihr eingeengtes Leben in der DDR bieten kann. Obwohl sie ihren Mann Achim und den gemeinsamen Sohn Marco von ganzem Herzen liebt, träumt sie sich oft einfach weg und holt sich auch immer mal wieder wenigstens eine kleine Auszeit bei ihrer besten Freundin.
Und die dritte Frau in dieser Geschichte lebt im Heute, kurz nach der Corona-Pandemie. Nina arbeitet als Ärztin in einem Berliner Krankenhaus. Ihr Klinik-Alltag setzt ihr ziemlich zu und als ihr Freund beruflich einige Zeit Berlin verlässt, nimmt sie sich ebenfalls eine Auszeit und zieht sich in ein kleines Ferienhaus nach Mecklenburg-Vorpommern zurück. Ihr einziger Begleiter ist ihr Hund Ayla und als die beiden mal wieder einen ihrer täglichen Spaziergänge durchs Stettiner Haff machen, buddelt Ayla einen menschlichen Knochen aus. Nina meldet diesen gruseligen Fund natürlich und bringt damit eine polizeiliche Ermittlung in Gang, die nach und nach ein lang gehütetes Geheimnis ans Tageslicht bringt.
Ich fand es sehr spannend , Zeuge dieser drei Schicksale zu sein. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut, man konnte sich sehr gut einfühlen in die drei, doch ganz unterschiedlichen Frauen. Bei Sigrun war mir sehr lange nicht klar, was genau sie mit den beiden anderen verbindet, aber am Ende sind dann zum Glück alle offenen Fragen geklärt . Die abwechselnden Zeitsprünge waren manchmal ein wenig verwirrend, aber haben die Story auch besonders aufregend gemacht denn man konnte das Buch zwischendurch nur schwer weglegen, weil man unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.
Drei fesselnde Frauenschicksale, eine etwas düstere Landschaft , die man sich durch die sehr detaillierten Beschreibungen der Autorin bildlich vorstellen konnte und Einblicke in eine Zeit in Deutschland, die alles andere als gut war, haben mich von Anfang bis zum Ende gepackt und ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen.











