Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Leser:
Möwe trifft Löwe
Blind Date mit Möwe von Yvonne Struck
Lisa liebt ihren Job in der Naturstation, wohnt mit ihrer besten Freundin zusammen und geht auf ein Date.
Soweit so gut.
Aber das Date ist ein Desaster und so kommt es das sie bei "The Voice of Love - Stimme der Liebe" an einem Online-Date teilnimmt.
Nur reden, nicht sehen. Aussehen, Beruf und finanzieller Status sind tabu.
Mit dieser Geschichte entführt uns die Autorin in die idyllische Lübecker Altstadt, das Seebad Travemünde und das Naturparadies auf dem Priwall. Da kommen so ganz nebenbei richtige Urlaubsgefühle während des Lesens auf.
Die Geschichte ist witzig, temporeich, lebensecht und sehr unterhaltsam!
Da beide Charaktere, Lisa und Jonas, abwechselnd erzählen, weiß man immer ein bisschen mehr als einer der beiden. Das steigert die Spannung und die Vorfreude auf die Reaktionen der Figuren.
Sie wirken realistisch, sind nicht perfekt, aber liebenswert, brennen für das was sie machen und zeigen jede Menge Gefühle.
Was mir gut gefiel, war die kleine Anlehnung an einen bekannten Film.
Perfekter Lesespaß mit einem Hauch Ostseefeeling, viel Humor und tollen Charakteren.
Rezensionen von yellowdog:
Kindheit in Amrum
Amrum,1 Audio-CD, 1 MP3 von Hark Bohm; Philipp Winkler
Das Hörbuch Amrum hat eine Laufzeit von 8 Stunden 26 Minuten und wird von Torben Kessler gelesen.
Die Handlung setzt kurz vor Kriegsende ein.
Es ist die Geschichte einer Jugend auf der nordfriesischen Insel Amrum in schwerer Zeit.
Hier versucht der 12jährige Nanning mitzuhelfen, die Familie zu versorgen, während der Vater im Krieg ist.
Ein wichtiges Element im Buch ist das Thema Freundschaft. Außer seiner Familie ist Nanning die Freundschaft zu Herrmann wichtig.
Hark Bohm, der Macher von Nordsee ist Mordsee, hat zwar einen 12jährigen als Protagonisten gewählt, aber es ist nicht direkt ein Jugendbuch. Dazu ist es in seinen Beschreibungen des Alltags zu ausführlich.
Das Buch zeigt die Erfahrungen, die Nanning macht und die grundlegend und prägend für ihn werden.
Das Buch funktioniert sehr gut als Hörbuch und Torben Kessler liest es ausgezeichnet.
Rezensionen von Jule:
Unterhaltsam
Nothing but Spies 1: Nothing but Spies von Mario Fesler
3,5 von 5
In „Nothing but Spies“ von Mario Fesler treffen wir auf viele unterschiedliche Protagonisten und erleben ein Abenteuer, das nicht so verläuft, wie man zu Beginn denkt.
Schnell stellt man in diesem Buch fest, dass die Spione anders sind, wie man sie kennt. Vincent und seine Fake-Familie haben ihre eigenen Missionen und oft ganz andere Vorgehensweisen.
Besonders interessant ist in diesem Fall die Dynamik zwischen Celia und Vincent. Man erlebt mit, wie sich ihre Beziehung zueinander verändert.
Celia ist eine Protagonistin, die sagt, was sie denkt und oft ihren eigenen Kopf hat. Währenddessen Vincent jemand ist, der strategisch vorgeht und aufgrund seines Lebens als Spion, mit Allen gut stehen möchte. Zusammen ergeben sie ein interessantes Duo, dem es Spaß macht zu folgen.
Der Schreibstil ist angenehm und gut auf die Zielgruppe zugeschnitten. Einfacher Satzbau, keine komplizierten Formulierungen. Allerdings werden ziemlich häufig englische Wörter verwendet, wahrscheinlich um die Geschichte jugendlich und frisch wirken zu lassen, was mich zwischendurch etwas gestört hat.
Ebenfalls war es ungewohnt, dass die Geschichte einmal aus der Ich-Perspektive von Celia geschrieben wurde und wenn es um Vincent gegangen ist, eine unabhängige Erzählstimme gewählt wurde. Daran gewöhnt man sich mit der Zeit aber.
Insgesamt ist es ein Buch, das mich recht gut unterhalten hat, zwischendurch allerdings ein wenig langsam vorangegangen ist.
Wer eine Geschichte mit Spionen sucht, die keine Klischees erfüllen, und überraschende Enden liebt, ist hier richtig.
Rezensionen von Almuth-Rexer@web.de:
Mysteriöses am Gardasee
Was der See birgt von Lenz Koppelstätter
Der Autor Lenz Koppelstätter entführt uns in seiner neuen Reihe an den Gardasee und seine Hauptfigur ist die junge und sympathische Polizeireporterin Gianna Pitti.
Als im Hafen von Riva ein Toter gefunden wird, ist Gianna Pitti sofort zur Stelle, immer bereit für eine gute Story für die Lokalzeitung, für die sie arbeitet.
Doch schockiert muss sie feststellen, dass sie den Toten kennt, ja sogar den vorigen Abend mit ihm zusammen verbracht hat. Zusammen mit ihrem etwas schrägen Onkel Francesco und ihrer Chefredakteurin Elvira beginnt Gianna zu ermitteln, während die Polizei im Dunkeln tappt. Bald führen Spuren zu einem dubiosen Geheimbund, der prunkvolle Feste mit viel zu jungen Frauen ausrichtet. Und offenbar ist der Geheimbund bis in die höchsten politischen und polizeilichen Kreise vernetzt……
Für Gianna Pitti und ihren Onkel sind die Ermittlungen auch noch persönlicher Natur, da es bei dem Fall auch Hinweise zu Giannas Vater, einem bekannten Investigativjournalisten gibt, der vor einem Jahr spurlos verschwand.
Koppelstätter beschreibt sehr anschaulich den Gardasee und seine Eigenheiten und schließt die Hauptfiguren schnell ins Herz. Auch wenn es am Ende etwas hektisch zugeht, freut man sich auf den nächsten Band mit der sympathischen Lokalreporterin und ihrem schrulligen Onkel.
Rezensionen von Heike:
Leider keine spannende Gespenstergeschichte
In unserer Schule spukt's: Das Geheimnis der Villa Einsiedel von Susan Niessen
Da ein Tornado das Schulgebäude zerstört hat, müssen alle Schüler und Lehrer in die alte Villa Einsiedel umziehen. Der Besitzerin ist das eigentlich gar nicht recht, aber da sie im Heim sitzt und das Gebäude leer steht, ist es die einzige Möglichkeit, den Schulbetrieb wieder aufzunehmen.
Doch der Einzug läuft nicht so glatt, wie gehofft: Plötzlich ertönt Klaviermusik aus einem leeren Zimmer, Schilder werden vertauscht, Standuhren verrückt und Türen sind verschlossen. Einige Schüler beginnen zu ermitteln, wer hinter den Streichen stecken könnte.
Die Geschichte ist humorvoll geschrieben und beginnt spannend. Leider nimmt diese Spannung im Laufe der Geschichte immer mehr ab, da man die ganze Zeit darauf wartet, dass die Gespenster erscheinen (was aber erst auf den letzten Seiten des Buches passiert). Außer ein wenig geheimnisvollem Lachen oder Bilder, die sich nicht von der Wand nehmen lassen, passiert nicht viel aufregender Spuk. Es gibt auch keine Überraschungen, alles ist recht vorhersehbar. Ich mag Geschichten in alten, geheimnisvollen Gebäuden eigentlich sehr gern, aber die Villa Einsiedel hat keine gruseligen Keller oder Geheimgänge, etc. zu bieten. Nur ein verschlossenes Turmzimmer, aber da darf niemand rein.
Toll fand ich dagegen die Charaktere, die witzig und liebevoll gestaltet sind: Der strenge Hausmeister, vor dem man sich immer in Acht nehmen muss, die nette Lehrerin mit dem schönen Spitznamen "Frau Marzipan" und die alte Frau Einsiedel, die trotz ihrer Gedächtnisschwierigkeiten geheimnisvolle Andeutungen macht, haben mir besonders gefallen. Die Figuren tragen die Geschichte, so dass ich sie trotz der eher langsamen Handlung gerne gelesen habe. Vor allem der kleine Ravi hat mir mit seinen frechen Bemerkungen immer wieder ein Schmunzeln entlockt.
Insgesamt ist das Buch eine nette, kurzweilige Geschichte, aber ich hatte doch etwas mehr erwartet. Am besten sage ich es mit Ravis eigenen Worten: "Hab ich mir irgendwie spannender vorgestellt."
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Ein gelungener Reihen-Auftakt
Experte in Sachen Mord von Nicola Upson
Im März 1934 reist die Schriftstellerin und gefeierte Theaterautorin Josephine Tey mit dem legendären Highland Express von Schottland nach London, um eine der letzten Aufführungen ihres Theaterstückes anzusehen und über eine eventuelle Tournee zu verhandeln. In ihrem Abteil lernt sie die junge Elspeth kennen, die Tey grenzenlos bewundert und sich auf sowohl das Theaterstück als auch das Wiedersehen mit Freund und Verwandtschaft freut.
In London angekommen, eilt Josephine zum Taxi und bekommt nicht mit, dass Elspeth ermordet wird. Detective Inspector Archie Penrose vom Scotland Yard übernimmt die Ermittlungen und befragt natürlich auch seine Freundin Joesphine Tey. Die beiden kennen sich schon ewig, doch hängt ein dunkler Schatten über ihrer Freundschaft, der Archies Erlebnissen im Großen Krieg, wie man den Ersten Weltkrieg damals genannt hat, geschuldet ist.
Allerdings ist Penrose nicht der einzige, der durch den Krieg traumatisiert ist. Theaterdirektor Bernard Aubrey, der im Krieg als Mineur mit einen Truppe Soldaten Stollen gegraben hat, leidet nach einem schrecklichen Unfall an Klaustrophobie.
Während Penrose noch mit den Ermittlungen zu Elspeths Tos beschäftigt ist, gibt es einen zweiten Toten. Dass die beiden Morde unmittelbar zusammenhängen, ist für Archie und Josephine klar, denn der Mörder hat entsprechende Hinweise hinterlassen.
Meine Meinung:
Dieser Krimi ist der erste Band der Reihe rund um die reale Schriftstellerin Josephine Tey. Er beginnt recht gemächlich mit der Vorstellung der Protagonisten und nimmt auch im weiteren Verlauf nicht allzu viel Tempo auf. Dafür besticht der Krimi durch eine bildhafte Beschreibung der Ereignisse, die den Krimis von Agatha Christie, die auch häufig zitiert wird, den Penrose ist ein Fan von ihr.
Auf Grund der farbigen Beschreibungen erhält der Leser einen lebendigen Eindruck von der glamourösen Theaterszene und ihren Eifersüchteleien.
Die Story ist höchst komplex. Langsam, aber stetig arbeiten sich Penrose und sein Team zu den dunklen Geheimnissen, die zu den Morden an Elspeth und Bernard geführt haben, vor. Dabei enthüllt er dann Josephine auch sein eigenes. Ein typischer englischer Krimi!
Nicola Upson hat elf Krimi rund um Josephine Tey und Archie Penrose verfasst, von denen noch nicht alle auf Deutsch übersetzt worden sind.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem atmosphärischen Krimi 5 Sterne.
Rezensionen von Dorsay:
Hochspannung
Der Ausflug - Nur einer kehrt zurück von Ulf Kvensler
Die Aufmachung des Buches mit dem hellgrünen Schnitt und der typisch schwedischen Naturlandschaft wirkt sofort anziehend.
Anna, ihr Verlobter Henrik und ihre beste Freundin Milena entfliehen jedes Jahr im Sommer der flirrenden Hitze Stockholms in den Norden Schwedens, um zu wandern und die schwedische Landschaft zu genießen.
Doch dieses Jahr ist alles anders. Anna ist aus beruflichen Gründen verhindert, so wird der Urlaub in den September verlegt. Außerdem ist Milena erst seit kurzem mit Jacob zusammen und sie möchte, dass ihr neuer Freund sie bei dem Ausflug begleitet. Nur zögerlich stimmen Anna und Henrik dem Vorhaben zu.
Von Anfang an ist man mitten im Geschehen, die einzelnen kurzen Kapitel haben eine magische Anziehungskraft und man kann kaum zu lesen aufhören. Die Charaktere der einzelnen Personen sind nachvollziehbar und der ganze Plot strahlt eine dynamische Wirkung aus. Der Autor Ulf Kvensler versteht es den Leser zu fesseln, und nicht zuletzt seine anschaulichen Beschreibungen der schwedischen Natur lässt glauben, dass man mitten im Geschehen ist.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Ein Lesevergnügen
In unserer Schule spukt's: Das Geheimnis der Villa Einsiedel von Susan Niessen
Die Grundschule in Marode ist durch einen Tornado zerstört worden. Wo soll nun der Unterricht stattfinden? Da kommt es dem Bürgermeister doch gerade recht, dass die Erbin der Villa Einsiedel das Gebäude für den Unterricht zur Verfügung stellt.
Die Kinder sind begeistert, die Erwachsenen weniger, denn schon lange ranken sich um die Villa allerlei Spukgeschichten und der bauliche Zustand scheint auch nicht der Beste zu sein.
Johanna, Lukas, Ravi und Sylvie aus der 3b wollen den merkwürdigen Dingen, die nun passieren, unbedingt auf den Grund gehen. Natürlich gibt es für die vier Freunde eine Menge Abenteuer zu bestehen. Dabei lernen sie Otto von Einsiedel kennen, das Gespenst in der Villa herumspukt.
Meine Meinung:
Die Autorin Susan Niessen erzählt eine fesselnde und fantasievolle Geschichte über Freundschaft, Mut, Spürsinn und Entdeckergeist, alles Dinge, die die meisten Erwachsenen längst verloren haben und deshalb ein wenig überfordert wirken.
Das Buch ist ein gelungener Mix aus Spannung und witzigen Szenen, das für Leser ab ca. 8 Jahren geeignet ist. Die Schrift ist groß und gut lesbar, weshalb das Buch sich zu einem wahren Pageturner entwickelt. Auf Grund der kurzen Kapitel, der kurzen Sätze und der tollen Illustrationen von Tessa Rath kann es auch jüngeren Kindern vorgelesen werden.
Das Cover ist nicht nur farbenfroh gestaltet, sondern verleitet durch seine außergewöhnliche Haptik zum Hingreifen.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem Buch, das der Auftakt einer neuen Kinderbuch zu sein scheint, 5 Sterne.
Rezensionen von liesmal:
Wirklich erstaunlich und ganz wunderbar
Die erstaunliche Welt der Graugänse von Sonia Kleindorfer
Ich schaue gerne hin und beobachte ein wenig, wenn ich Gänse sehe – aber das war’s dann auch. Doch als ich dann „Die erstaunliche Welt der Graugänse“ entdeckte, machte mich vor allem der Untertitel neugierig: „Wie sie leben, kommunizieren und füreinander sorgen“. Fast 200 Seiten, die „nur“ den Graugänsen gewidmet sind – ob das wohl langweilig wird? Schnell wurde ich eines Besseren belehrt und kam aus dem Staunen nicht heraus.
Sonia Kleindorfer ist Verhaltensbiologin und Ornithologin und für ihre Forschungsarbeit weltweit unterwegs, bevor sie 2018 „auf die Gans“ kam, wie sie es selber nennt. Damals hat sie die Forschungsstelle im oberösterreichischen Almtal auf dem Auingerhof in Grünau für sich entdeckt und lieben gelernt. Das mit der Liebe, das spürt man, wenn man ihre Geschichten über ihre Arbeit und das Leben mit Graugänsen liest.
Ich lerne den Auingerhof als ein wunderschönes Fleckchen Erde kennen. Den Hof gab es bereits seit 200 Jahren, als Konrad Lorenz, Nobelpreisträger und einer der Gründerväter der Verhaltensforschung, sich auf dem Hof niederließ und sich mit Studien der Graugänse befasste.
Es ist eine wunderbare Lesereise, auf die mich Sonia Kleindorfer mitnimmt. Nach einem kurzen Einblick in ihr bisheriges Leben dreht sich alles um die Gans. Ich lerne „die bemerkenswerten Fähigkeiten der Graugänse“ ebenso kennen wie „die soziale Komplexität ihres Lebens“ und auch, wie die Gänse die Welt um sich herum wahrnehmen. Viele Fotos bereichern die Erzählungen, die oft in den Privatbereich einzelner Gänse führen. Gestaunt habe ich darüber, dass schon äußerlich keine Gans der anderen gleicht, alle einen Namen haben und auch ihre oft ganz speziellen Eigenheiten.
Besonders freue ich mich darüber, dass schon Schulkinder der ersten Klassen einbezogen werden und selbst zu kleinen Forscher*innen werden können.
Ich gebe gern meine Empfehlung für dieses Buch, das nicht nur ein lehrreiches Sachbuch ist, sondern auch durch viele kleine persönliche Erzählungen aufgelockert wird.
Rezensionen von Gaby 2707:
Erschreckend real
Heidequal von Kathrin Hanke
Steffen Pfeiffer meldet seine Frau Anne nach einem häuslichen Streit als vermisst. Nach drei Wochen findet man die Boutiquebesitzerin und Mutter zweier Kinder tot in einer morastigen Senke im Bültenmoor. Gar nicht weit vom Haus der Pfeiffers entfernt. Bei der Obduktion stellen sich bei der Frau, die dem Alkohol sehr zugetan war, nicht nur frische Verletzungen heraus.
Die Frau wurde anscheinend jahrelang misshandelt. Natürlich fällt der Verdacht erst mal auf den Ehemann. Aber Oberkommissarin Katharina von Hagemann und Hauptkommissar Benjamin Rehder ermitteln in alle Richtungen und stellen fest: Ganz so leicht ist der Fall doch nicht zu lösen.
Dies ist nun schon der 11. Fall, den ich mit den sympathischen Kommissaren der Polizeidirektion Lüneburg ermittle. Und auch diesmal hat mich Autorin Kathrin Hanke mit ihrem packenden, eingängigen Erzählstil, den ich so liebe, sofort in die „Heidequal“ hinein gezogen. Wenn man das so liest, mag man gar nicht glauben, was hinter den verschlossenen Türen mancher Familien, die nach außen einen friedvollen Eindruck machen, so alles geschieht. Ohne verstörende Gewaltdarstellungen schafft es die Autorin dieses sensible und bedrückende Thema doch ausdrucksstark in die Geschichte einzuarbeiten. Hier hatten gerade die beiden Kinder der Toten mein vollstes Mitgefühl.
Richtig beeindruckt hat mich bei diesem Fall die Entomologin Dr. Philippa Hensel-Gruber, von der ich erfahren habe, was man aus den verschiedensten Stadien von Fliegen und anderem Kleingetier auf einer Leiche alles heraus lesen kann. Und ich bin immer noch fasziniert, welch entscheidende Rolle eine tote Biene hier spielt.
Aber auch privat tut sich bei den Kommissaren wieder so einiges. Allerdings nicht nur zum Positiven. Und nach dem für mich atemraubenden Ende des Buches bin ich schon so gespannt auf den nächsten Fall und die weiteren privaten Ereignisse.
Trotz der weniger guten Geschehnisse, die so ein Kriminalfall mit sich bringt, habe ich aber auch mal schmunzeln können. Ich hätte Kriminalrat Stephan Mausner seinen schauspielerischen Auftritt vor den Kommissaren so absolut nicht zugetraut. Richtig klasse der Mann.
Auch der 11. Fall aus Lüneburg hat mich wieder bestens unterhalten. Ich finde es gut, wie ich auch hier wieder für ein Thema sensibilisiert wurde, das in unserer Gesellschaft immer noch weitgehend unter den Tisch gekehrt wird. Und ich bin flitzebogenartig gespannt, was nun auf die Rehders noch zukommen wird.










