Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesemama:
Auftaktband
Die Blumentöchter von Tessa Collins
Zum Buch:
Rose und Albert Carten haben eine Gärtnerei, die sie zusammen mit ihren Kindern führen. Dahlia, ihre Enkelin, ist bei ihnen aufgewachsen, da ihre Mutter bei der Geburt gestorben ist.
Nun hat Dahlia auch noch ihre Großeltern verloren und fühlt sich furchtbar einsam. Dann macht sie sich auf nach Mexiko um den Spuren ihrer Mom zu folgen und hofft ihren Vater zu finden.
Meine Meinung:
Das Cover ist schön, passt zur Geschichte, den Klappentext fand ich sehr vielversprechend.
Es beginnt mit einem Familienfest, da lernt man erstmal alle Mitglieder der Familie kennen, zu Erleichterung gibt es am Anfang einen Stammbaum. Am Anfang dauerte es aber, bis ich in die Geschichte gefunden habe, viele Namen, und ein bisschen langwierig. Aber als Dahlia dann nach Mexiko aufbrach, hatte mich das Buch auch schon in seinen Bann gezogen. Ich mag Familiengeschichten mit Geheimnissen, warum hat Rose, die Großmutter, so gehandelt und Dahlia das alles verschwiegen? Für mich war es ein gelungener Auftakt in eine Reihe mit hoffentlich vielen Geheimnissen. Der erste Teil war jedenfalls gute Unterhaltung.
Rezensionen von MarcoL:
Ein Pageturner! Trauriges und gut erzähltes „Experiment“, das an Abgründen des menschlichen Wissensdurstes kratzt.
Appius und Virginia von G. E. Trevelyan
Das Original erschien 1932 und liegt nun als deutsche Erstübersetzung vor.
Die Soziologin Virginia Hutton startet ein Experiment, das sehr schnell zeigt, wie verstörend und egoistisch ihr Grundgedanke im Prinzip ist. Sie möchte einen Orang-Utan wie ein Menschenkind erziehen, ihm denken, sprechen, lesen und all die sonstigen Dinge beibringen, die Menschen vorbehalten sind.
In ihren Visionen träumt sie sogar davon, ihre Studien soweit zu bringen, dass ihr Zögling, der den Namen Appius bekommt, sogar ein weltberühmter Akademiker wird.
Schnell stellt sich heraus, dass Virginia so etwas wie Muttergefühle für Appius entwickelt. Um ihr „Experiment“ ungestört durchführen zu können, kauft sie sich ein kleines Cottage und kapselt sich völlig ab. Sie pflegt keinerlei soziale Kontakte, sperrt sich und Appius quasi komplett von der Gesellschaft aus. Ein kleiner Garten mit einer hohen Mauer grenzt ihr Exil ab.
Was als (pseudo)wissenschaftlicher Versuch beginnt, rutscht sehr bald in eine Absurdität ab. Das Gespann Viriginia-Appius rückt in den Vordergrund, die frommen Wünsche, sich in den Akademikerkreisen zu behaupten, sehr bald ins Abseits.
Appius lernt im Laufe der Zeit tatsächlich ein paar Worte, scheint auch Lesen zu können. Manchmal bekommt man allerdings den Eindruck, dass er nur Gehörtes nachplappert, und Gesehenes aus Büchern wiedergibt, weil Virginia es ihm minutiös eingetrichtert hat. Aber er kann denken, und entdeckt, was vor ihm hätte verborgen werden sollen.
Er wird angezogen wie ein Mensch, mit Hosen und Schuhen. Er mag das nicht, es stört ihn in seinen Bewegungsabläufen, aber er duldet es. Denn Virginia kann sehr streng und herrisch sein. Sie redet Appius ständig ein, er sei ein Mensch. Doch Bilderbücher zeigen ihm etwas anderes … und ein großer Konflikt, der sich durch den ganzen Roman zieht, nimmt Gestalt an.
Trotz Virginias Wunsch, Appius als Menschen zu erziehen, behandelt sie ihn dennoch wie eine Sache. Sie möchte von ihm geliebt werden, zieht ein abstruses Mutter-Sohn Gespann heran, erklärt ihm pausenlos, nur Menschen sind gut, und Tiere böse …
Die Autorin zieht die Leserschaft gekonnt in ihren Bann. Man möchte mehr als hundert Mal in die Erzählung eingreifen, die Protagonistin wachrütteln. Allein die Beschreibungen, wie sich Appius entwickelt, was er fühlt und in ihm vorgeht, ist eine Lektüre dieses Romans wert.
Sein Ausflug durch die Bäume des Gartens, als sich seine Instinkte melden und er sich voller Freude von Baum zum Baum schwingt, sind derart lebendig und authentisch beschrieben, dass man sich richtig gut in Appius‘ Gefühle hineinversetzen kann (Seite 54, die Zeilen eine Wucht).
Sprachlich ist der Roman ein Genuss, und mutiert sehr schnell zu einem richtigen Pageturner. Und ich ziehe auch in einem gewissen Rahmen Vergleiche mit Mary Shelleys „Frankenstein“. Beide Bücher vereinen für mich die Grundthematik Mensch versus Schöpfung.
S.266: „Ich wollte, dass du etwas bist, was sogar mehr wäre als ein Kind, etwas, was ich durch meinen eigenen Geist aus dem Nichts erschaffen und nach meinem Willen geformt und dem ich beim Wachsen zugesehen hätte.“
Der Roman vermittelt sehr gut die Anmaßung der Menschen, alles beherrschen zu wollen. Auch spielen andere gesellschaftskritische Aspekte eine Rolle im Buch, wie zum Beispiel die Unterdrückung der Frauen in der Wissenschaft. Das umfangreiche Nachwort von Ann Cotten und die editorische Notiz der Übersetzerin Renate Haen (ganz großes Lob für ihre Arbeit)
Rezensionen von Gaby 2707:
Mich hat diese Geschichte begeistert
Hanna von Wilma Borghoff
Bei einem Einsatz lernt die 19-jährige Hanna den 42-jährigen Daniel Schwarzenthal kennen – und sehr schnell lieben. Durch den großen Altersunterschied, die verschiedenen Interessen und den so unterschiedlichen familiären Hintergrund entstehen immer wieder Konflikte, die zumeist Hanna versucht zu entwirren.
Höhen und Tiefen wechseln sich ab. Dann wird auch noch das Baby ihres Cousins Timo entführt und zwar… Nein, das verrate ich nun wirklich nicht.
Nachdem ich Hannas Familie und auch die Familie von Timo schon in zwei anderen Büchern der Autorin kennengelernt und ins Herz geschlossen habe, habe ich mich sehr gefreut, sie hier alle wieder beieinander zu haben. Sowohl die Zwillingsschwestern Helene mit ihrem zweiten Mann Sandro und den Kindern Hanna und Elias und Nora mit Ehemann Niklas und den Kindern Sarah, Timo und Dominik, Karin, die Mutter der Zwillinge mit ihrem Schweizer Lebensgefährten Reto und Michael, den Halbbruder der beiden Frauen. Sie alle sind wieder mit von der Partie und ich kann sie noch ein bisserl näher kennenlernen. Ich mag diese Menschen einfach, die wie aus dem wirklichen Leben gegriffen scheinen. Sie könnten sehr gut meine Nachbarn sein.
Aber hauptsächlich geht es hier ja um Hanna und ihren neuen Freund.
Autorin Wilma Borghoff hat es auch hier wieder geschafft mich von Anfang an an ihre Geschichte zu fesseln und mitzufiebern, wie die Liebe von Hanna ihren Weg geht und ob das mit den Beiden gut geht. Es sind so viele Emotionen im Spiel, ich habe mit Hanna gebangt, gelitten, gehofft und hab ihr in Gedanken immer wieder gesagt „Hör auf den schwarzen Schatten“. Ja, was es mit dem auf sich hat, solltet ihr auch beim Lesen selbst heraus finden. Es lohnt sich.
Da ich die Geschichte um Timos Baby Melina Leonora, ihrer Mutter Michelle und dem französischen Au-pair Mädchen Juliette schon kannte, hätte ich die Entführung hier nicht noch einmal gebraucht. Andererseits spiegelt sich aber gerade der Zusammenhalt der beiden Familien hier so gut wieder, dass es mich dann doch nicht gestört hat. Denn Hanna ist nun mal ein absoluter Familienmensch, was hier sehr gut heraus kommt.
Daniel ist in dieser Geschichte nicht zu meinem Freund geworden. Mit seiner Vorgeschichte und seinen Einstellungen zum Leben wäre er kein Mann für mich. Aber das muss Hanna selbst entscheiden.
Eine wunderschöne, lebendige und auch spannende Familiengeschichte voller Emotionen und Liebe und einem dunklen Geheimnis, die mich gepackt und sehr gut unterhalten hat.
Rezensionen von Linelovesreading :
Mittelmäßig
Insight - Dein Leben gehört mir von Antonia Wesseling
Bei diesem Buch bin ich sehr zwiegespalten, was ich davon halten soll.
Die Handlung an sich hat mir sehr gut gefallen. Der Thriller ist sehr spannend. Ziemlich am Anfang dachte ich, ich wüsste, wer hinter den Vorkommnissen rund um Valerie steckt und was mir auch bis zum Ende sehr sicher, dass die Handlung absolut vorhersehbar ist.
Im Epilog wurde ich dann aber sehr überrascht, weil ich mit dem Ende absolut nicht gerechnet habe und mit meiner Vermutung auch völlig daneben lag.
Der Schreibstil dagegen hat mir nicht wirklich gefallen. Ich hatte schon vor längerer Zeit mal was von der Autorin gelesen, wo mir der Schreibstil auch nicht gefallen hat, hatte aber Hoffnung, dass sich dies nun geändert hat. Die Wortwahl war mir an vielen Stellen viel zu flach und in expliziten Szenen auch zu primitiv. Auch die Kapitelüberschriften fand ich sehr unpassend und seltsam. Was mir ebenfalls nicht so gut gefallen hat, waren die Charaktere. Diese sind sehr flach und man erfährt wenig über die Persönlichkeiten, da der Fokus auf der Vergangenheit der Personen liegt. Da hätte mich mir gerne noch mehr Einblicke gewünscht.
Insgesamt eine spannende Handlung, bei der mich das Drumherum nicht überzeugen konnte.
Rezensionen von nil_liest:
Ein solider Whodunits!
Mord im Antiquitätenladen von Waldi Lehnertz
Diesen Autor muss man den meisten im höheren Semester nicht vorstellen, denn Waldi Lehnertz ist aus dem Fernsehen bekannt. Ich habe die Show „Bares für Rares“ auch schon gesehen, muss aber Jahre her sein.
Hauptperson ist natürlich ein Antiquitätenhändler, Siggi. Er findet in seinem Antiquitätenladen eine Leiche und ist völlig fertig.
Als die Polizei nach laaaanger Zeit endlich eintraf, war diese allerdings weg. Er dafür um eine Putzkraft reicher. Die einen glauben ihm , die anderen nicht. Also startet Siggi in mitten seines überfüllten Trödelladens, äh pardon, Antiquitätengeschäft, eine Zweikarriere als Detektiv.
Geschrieben ist es nett und leicht, mir persönlich fast etwas zu leicht. Andererseits hätte ich mir das bei Waldi Lehnertz schon denken können und das ist nicht bös gemeint. Die Seiten fliegen und ab und an hätten ein paar Worte gestrichen werden können.
Ansonsten ist es unterhaltsam und die Rätsel, die es zu knacken gibt, sind auch gut verpackt. Ich bin mir sicher, dass Siggi in der Zukunft weiterermittelt!
Rezensionen von Chrissi:
Enemies to Lovers
Belladonna - Die Berührung des Todes (Belladonna 1) von Adalyn Grace
Inhalt:
Signa hat früh ihre Eltern verloren und wurde anschließend von einem zum anderen Verwandten gebracht. Meistens waren die Leute die sie aufnahmen nur hinter ihrem geerbten Geld her. Doch Signa hatte den Ruf das sie verflucht sei, denn jede Person bei der sie bisher gelebt hatte, war kurz nach dem sie eingezogen war, einen tragischen Tod gestorben.
Als sie jedoch von ihrem letzten Verwandten, ihrem Cousin, bei deren Familie aufgenommen wird, kann sie ihr Glück kaum fassen. Denn die Familie lebt in einem prunkvollen Herrenhaus. Doch auch in diesem Haus, verbergen sich Geheimnisse. Als sie herausfindet, dass die Tochter des Hauses vergiftet worden war, setzt Signa alles daran ihr zu Helfen.
Doch was ist wen der Täter der Familie näher steht, als erwartet?
Plötzlich steht der Tod höchstpersönlich vor ihr und bietet ihr seine Hilfe an.
Wird Signa mithilfe des Tods, der unerwartete Gefühle in ihr hervorruft, das Rätsel lösen können?
Das Cover ist wunderschön und hat mich auf Anhieb in den Bann gerissen.
Der Schreibstil ist auch toll, leicht und flüssig. Es hat jedoch ein paar Kapitel gedauert, bis ich endgültig in der Geschichte drin war. Insgesamt ist das Buch ein Fantasy Buch mit etwas Romance und Mystery Anteil.
Von der Zeit in der das Buch spielt, hatte die Geschichte etwas Bridgerton Vibes.
Die Hauptcharaktere sind Signa und der Tod.
Signa ist eine schlaue und aufgeweckte junge Frau, die eine besondere Gabe besitzt.
Der Tod hat etwas dunkles an sich, ist aber Signa gegenüber freundlich und beschützend.
Ich hätte mir jedoch etwas mehr tiefe von den Charakteren gewünscht.
Der Plot-Twist am Ende der Geschichte hat mich echt gefesselt, so dass ich auf jeden Fall den zweiten Teil lesen werde.
Ich bin mit sehr hohen Erwartungen an das Buch gegangen, da es so einen großen Hype hatte. Insgesamt ist das Buch gut, ich hatte jedoch etwas mehr erwartet. Ein fesselndes Buch, was ich jedoch nicht, nicht aus der Hand legen konnte. Ich würde dem Buch trotzdem vier Sterne geben und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von Chrissi:
Enemies to Lovers
Belladonna - Die Berührung des Todes (Belladonna 1) Belladonna von Adalyn Grace
Inhalt:
Signa hat früh ihre Eltern verloren und wurde anschließend von einem zum anderen Verwandten gebracht. Meistens waren die Leute die sie aufnahmen nur hinter ihrem geerbten Geld her. Doch Signa hatte den Ruf das sie verflucht sei, denn jede Person bei der sie bisher gelebt hatte, war kurz nach dem sie eingezogen war, einen tragischen Tod gestorben.
Als sie jedoch von ihrem letzten Verwandten, ihrem Cousin, bei deren Familie aufgenommen wird, kann sie ihr Glück kaum fassen. Denn die Familie lebt in einem prunkvollen Herrenhaus. Doch auch in diesem Haus, verbergen sich Geheimnisse. Als sie herausfindet, dass die Tochter des Hauses vergiftet worden war, setzt Signa alles daran ihr zu Helfen.
Doch was ist wen der Täter der Familie näher steht, als erwartet?
Plötzlich steht der Tod höchstpersönlich vor ihr und bietet ihr seine Hilfe an.
Wird Signa mithilfe des Tods, der unerwartete Gefühle in ihr hervorruft, das Rätsel lösen können?
Das Cover ist wunderschön und hat mich auf Anhieb in den Bann gerissen.
Der Schreibstil ist auch toll, leicht und flüssig. Es hat jedoch ein paar Kapitel gedauert, bis ich endgültig in der Geschichte drin war. Insgesamt ist das Buch ein Fantasy Buch mit etwas Romance und Mystery Anteil.
Von der Zeit in der das Buch spielt, hatte die Geschichte etwas Bridgerton Vibes.
Die Hauptcharaktere sind Signa und der Tod.
Signa ist eine schlaue und aufgeweckte junge Frau, die eine besondere Gabe besitzt.
Der Tod hat etwas dunkles an sich, ist aber Signa gegenüber freundlich und beschützend.
Ich hätte mir jedoch etwas mehr tiefe von den Charakteren gewünscht.
Der Plot-Twist am Ende der Geschichte hat mich echt gefesselt, so dass ich auf jeden Fall den zweiten Teil lesen werde.
Die Sprecherin war toll, sie hatte eine wunderbare klare Aussprache.
Ich bin mit sehr hohen Erwartungen an das Buch gegangen, da es so einen großen Hype hatte. Insgesamt ist das Buch gut, ich hatte jedoch etwas mehr erwartet. Ein fesselndes Buch, was ich jedoch nicht, nicht aus der Hand legen konnte. Ich würde dem Buch trotzdem vier Sterne geben und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von Peachybookdreams :
Super süße Gestaltung
Sternenschweif, Wimmelbuch, Abenteuer im Einhornland von Linda Chapman
In diesem Buch geht es um Schimmerhorn ein kleines Einhorn Fohlen, das sich nicht mehr an seinen Geburtstag erinnern kann. Deshalb weiß Schimmerhorn nicht genau, wann es bereit für seine Reise auf Erden ist so wie alle zweijährigen Einhörner. Doch Laura und Sternenschweif helfen dem Jungen Einhorn natürlich weiter.
Das Buch ist durch den altersgerechten Schreibstil schnell gelesen, sodass das es auch für Kinder unter vier Jahren geeignet ist ohne zu langwierig und kompliziert zu sein. Die Geschichte selbst fand ich noch ausbaufähig da es zum Schluss nicht wirklich eine wichtige Message übermittelt hat. Die Illustrationen sind passend zu den Geschehnissen der Geschichte und sind in schönen Pastelltönen gehalten und einfach nur zuckersüß. Es gibt viele kleine Details zu finden und es macht einfach Spaß das bunte Treiben der Elfen, Trolle und Einhörner zu beobachten.
Für Sternenschweif und Wimmelbild Fans ein super süßes Buch. Von mir gibt es trotz der absolut wunderschönen Gestaltung keine 5 Sterne, weil die Geschichte einfach keine lehrreiche Botschaft übermittelt hat.
Rezensionen von Lerchie:
Harriet und das Helfersyndrom
Nanny über Nacht - Lakeland Love von Alexandra Zöbeli
Harriet wollt eigentlich ihren freien Tag genießen, doch sie trifft auf einen Autounfall, als sie zum Einkaufen unterwegs ist. Sie ist Rettungssanitäterin und sogleich schaltet sich dieser Modus bei ihr ein. Sie kümmert sich um den Verletzten den die Sorge, wer sich um eine Tochter Poppy kümmert, wenn er im Krankenhaus ist, umtreibt.
Harriet lässt sich überreden und kommt mir dem Mädchen besser zurecht als sie dachte. Doch auch zu Tom fühlt sie sich nach seinem Krankenhausaufenthalt hingezogen. Doch sie fragt sich warum Tom so zurückgezogen lebt, hat er etwas zu verbergen? Tom und Poppy haben sich längst in ihr Herz geschlichen, wie soll sie sich gegen diese Gefühle wehren?
Meine Meinung
Das Buch ließ sich, wie alle von dieser Autorin, leicht und flüssig lesen, denn keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. In die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. Tom tat mir richtig leid, weil er niemanden hatte, der sich um seine Tochter Poppy kümmern konnte. Doch wie der Klappentext schon sagt, ließ Harriet sich breitschlagen und kümmerte sich um das Mädchen. Sie wurden Freundinnen, auch wenn Poppy erst zwölf war. Doch immer wieder fragte sie sich, war er zu verbergen hatte. Würde sie Toms Geheimnis auf die Spur kommen? Da gab es durchaus einige Ungereimtheiten die der Aufklärung bedurften. Und dann geschieht auch noch bei einem von Harriets Einsätzen ein Unglück, nennen wir es mal so. Und jemand versucht sie und ihren Kollegen schlecht zu machen. Wie wird das wohl ausgehen? All dies erfährt der Leser beim Lesen dieses Buches. Das Buch ist spannend , hat mich gefesselt und ich war so richtig mitten im Geschehen. Ich fühlte mit Harriet und sie tat mir zeitweise auch leid. Aber Tom auch. Es hat mir seht gut gefallen und ich fühlte mich gut unterhalten. Eine Leserempfehlung von mir und fünf Sterne.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Irmgard Gstettner:
Eine besondere Freundschaft
Malnata von Beatrice Salvioni
Indem Beatrice Salvioni eine besondere Mädchenfreundschaft in den Mittelpunkt ihres Romans stellt, entsteht nicht nur ein faszinierendes Bild zweier junger Menschen, sondern ihr Blick auf die Welt, die sie umgibt, lässt die Gesellschaft im Italien Mussolinis vor unseren Augen entstehen.
Unterschiedlicher könnten Francesca und Maddalena von ihrer Herkunft und ihrem Charakter gar nicht sein.
Francesca entstammt einer in Monza angesehenen Familie, in der "fare una bella figura", Benehmen und Aussehen mehr Wert sind als Herzlichkeit und Mitgefühl.
Maddalena, Malnata genannt, gilt in der Stadt als verdorben und böse, ihr werden Unglücksfälle in ihrer Familie zugeschrieben. Sie reagiert darauf mit Widerstand, nimmt sich alle Freiheiten, die damals für junge Mädchen undenkbar sind und verbringt ihre Tage am Fluß unter der Brücke mit Fische fangen und Steine werfen.
Auf Francesca übt sie eine große Anziehungskraft aus und aus ihrer Annäherung wird Freundschaft.
Beide Mädchen erfahren dadurch das Milieu und die Familienregeln der anderen und Francesca nähert sich immer mehr Maddalenas Umfeld an und bricht mit ihrer Familie.
Aber auch Maddalena erfährt durch Francesca, dass es noch andere Ziele im Leben geben kann, als sich treiben zu lassen.
Die politische Situation spitzt sich zu, der beginnende Abessinienkrieg fordert Opfer und es wird offensichtlich, wozu die faschistischen "Ideale" führen.
Das alles aus dem Blickwinkel von Jugendlichen zu erfahren macht das Buch aus.
Es ist mitreißend, bedrückend und rechnet sowohl mit dem Faschismus als auch mit dem Aberglauben und der Moral der Erwachsenen ab.











