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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bellis-Perennis:

Fesselnd bis zur letzten Seite

Kohle, Stahl und Mord: Das 13. Opfer von Martin Conrath

Worum geht’s?

Bei einem Kontrollgang in der aufgelassenen Zeche Ludwig durch Werner Flemming und einen Kollegen kommt es zu einem einem Wassereinbruch, in Folge dessen die sterblichen Überreste jener zwölf Kumpel, die vor 34 Jahren bei einem Grubenunglück verschüttet worden sind, freigelegt werden.

Die Überraschung ist groß, als neben diesen Skeletten ein 13. gefunden wird, in dessen Schädel ein Einschussloch inklusive Kugel gefunden wird. Der Fund löst in Flemming Erinnerungen aus, die er kaum bewältigen kann, gehört er doch zu jenen Bergmännern, die damals gerettet werden konnten.

Recht bald ist nicht nur die Identität des bislang Unbekannten enthüllt, sondern auch seine fiesen Finanzgeschäfte, die einen großen Teil der Kumpel um ihre Ersparnisse gebracht hat.

Und was hat der aktuelle Oberbürgermeister, der damals ebenfalls im Schacht war, und, weil er einen Teil der Schicht retten konnte, als Held gefeiert worden, zu verbergen?

Nicht nur die polizeilichen Ermittlungen laufen auf Hochtouren, sondern auch Journalist Tim Harms recherchiert. Wird Kriminalhauptkommissarin Elin Akay mit ihrem Team, zu dem auch Jana Fäller, eine forensische Psychologin gehört, den Täter finden?

Meine Meinung:

Dieser Krimi ist der Auftakt zu einer interessanten Krimi-Reihe aus dem Kohleabbaugebiet in Essen und zugleich mein erster von Martin Conrath.

Als Wienerin habe ich mit dem Bergbau nur wenig am Hut. Allerdings war einer meiner Großonkel Bergmann im Braunkohlebergwerk in St. Stefan im Lavanttal (Kärnten), das nach einem Grubenunglück 1967, ein Jahr später geschlossen worden ist. Zusätzlich habe ich im Frühjahr 2024 die Zeche Zollern in Dortmund besichtigt, weshalb ich mich dieser Krimi gleich angefixt hat.

Martin Conrath hat einen höchst spannenden Krimi geschrieben, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Was ist vor 34 Jahren wirklich geschehen? Welche Rolle spielt das finanzielle Desaster, das der 13. Tote angerichtet hat?

Der Autor schafft es, die Spannung vor allem durch die abwechselnde Erzählung auf zwei Zeitebenen, hochzuhalten. Auch die persönlichen Beziehungen zwischen den Akteuren und ihren Angehörigen tragen dazu bei, dass es keine Erholungspausen gibt, bis der komplexe Fall gelöst ist.

Für alle jene, die keinen Bezug zum Bergbau haben, sind die Arbeiten unter Tage eindrücklich geschildert. Trotzdem kann man sich die schwere Arbeit und die Gefahren, die im Berg lauern, kaum vorstellen. Eine kleine Anmerkung habe ich, wenn die Reihe fortsetzt wird: Ein Glossar, das die zahlreichen bergmännischen Ausdrücke noch einmal zusammenfasst und erklärt, wäre eine willkommene Ergänzung.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem fesselnden Krimi aus dem Ruhrpott 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Eine Leseempfehlung!

Im Rausch der Zeit. Das temperamentvolle Leben der Witwe Clicquot von Tilar Mazzeo

Kulturhistorikerin und Autorin Tilar J. Mazzeo stellt uns in dieser Biografie eine Frau vor, über die nur wenig bekannt ist, aber deren Produkte sprichwörtlich in (fast) aller Munde ist: Barbe-Nicole Clicquot, geborene Ponsardin (1777-1866), besser bekannt als Veuve Clicquot und ihr Champagner.

Die Autorin begibt sich auf zahlreiche aufregende Recherchereisen bei denen zwar Auftragsbücher, Rechnungen und Lieferscheine in den Archiven aufzufinden sind, aber Persönliches wie Tagebücher oder Briefe der Veuve Clicquot sind so gut nicht vorhanden.

Dennoch gelingt es Tilar J. Mazzeo ein rundes Bild der Pionierin in Sachen Champagnerherstellung und Vermarktung erstehen zu lassen.

Eine Pionierin ist Barbe-Nicole Clicquot jedenfalls: Als 1805 ihr Ehemann Francois stirbt, übernimmt die 27-jährig Witwe gegen alle Widerstände die Firma. Und Widerstände gibt es genug: Die Napoleonischen Kriege, Plünderungen durch Truppen, Unwetter, Missernten und missgünstige Mitbewerber. Doch die Witwe lässt sich auch von Rückschlägen nicht entmutigen.

Wer gerne Biografien von historischen Persönlichkeiten, und da vor allem von Frauen, liest, ist hier genau richtig. Gerne gebe ich diesem fesselnden Buch einer faszinierenden Frau 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Rezensionen von Normanfips:

Wo ist Meck?

Meck und Schneck. Meck ist weg! von Michael Engler

Schneck und Meck sind gemeinsam unterwegs. Als Schneck sich zu sehr in einen stillen Stein vertieft, ist Meck plötzlich weg. Nun begibt sich Schneck auf die Suche nach seinem Freund. Er sucht ihn beim Blaubeerstrauch, beim Birnbaum, bei den Bienen und an weiteren Orten. An keinem dieser Orte findet er ihn, aber die Kids können ihn sicher entdecken.

Denn der Illustrator Matthias Derenbach hat ihn auf jeder Seite versteckt. Das gefällt mir an dem Pappbilderbuch mit am besten. Zudem finde ich die Figuren niedlich gestaltet und auch ausdrucksstark dargestellt. Die Illustrationen sind nicht überladen, dabei aber recht farbenfroh. Die Texte sind von Inhalt und Länge kindgerecht. Das Buch macht einen stabilen Eindruck, was bei zweijährigen „Lesern" sicher sinnvoll ist. Die Geschichte an sich ist nett, aber auch nicht so, dass sie eine besondere Botschaft überbringt. Insgesamt dennoch ein empfehlenswertes Pappbilderbuch.

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Rezensionen von MaMaMia :

Wunderschönes Lieblings-Wimmelbuch!

Mein Sachen suchen Lieblingsbuch von Susanne Gernhäuser

Das Buch "Mein Sachen suchen Lieblingsbuch" ist im Ravensburger Verlag erschienen, umfasst 24 Seiten und wird für Kinder ab 2 Jahren empfohlen. Gedruckt ist das große Buch (ca 24x32cm) auf robustem Karton. Die Ecken sind abgerundet und insgesamt macht das Buch einen sehr hochwertigen, stabilen Eindruck.

Im Buch werden verschiedenste Themen wie z.B. Bauernhof, Wald(-Kindergarten), Zoo, verschiedene Baustellen, Rettungseinsätze/-Fahrzeuge, Bahnhof, Wochenmarkt und noch einige mehr gezeigt. Jeweils auf einer Doppelseite ist ein Bild abgedruckt, zu dem einzelne Gegenstände aus dem Bild am unteren und linken Rand einzeln abgebildet und benannt sind. Das Kind wird angeregt, die Dinge im großen Bild zu suchen. Dabei wird ganz automatisch u. a. die Sprachentwicklung und Konzentration perfekt nebenbei ganz spielerisch gefördert. Ein kurzer Text pro Seite erklärt kurz, kindgerecht und gut verständlich die Situation auf dem Bild und regt zum Suchen, Entdecken, Besprechen und Erzählen an.

Wir haben schon einige Wimmelbücher Zuhause, aber dieses hier ist schon echt ein Highlight und hebt sich von der Masse der Wimmelbücher, die wir bisher kennen, ab! Die sehr abwechslungsreichen Themen und allgemein die riesen Auswahl an Bildern im Buch ist einfach toll! Auf jeder einzelnen der wunderschön bunten, detaillierten Illustrationen gibt's so viel zu entdecken und bestaunen! Sowohl meine Kinder, als auch wir als Eltern sind total begeistert von diesem Buch!

Unser Fazit: Einfach perfekt zur spielerischen Förderung der Kleinsten! Unsere Kids (2 und 5) lieben das Buch und beschäftigen sich sehr gern und lang damit! Daher eine absolute Weiterempfehlung von uns!!!

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Rezensionen von Carmen19994:

Spannendes Thema!

Only Margo von Rufi Thorpe

Zuerst sticht das cover ins auge- die Gestaltung fand ich zum Thema sehr passend und spricht die Zielgruppe mit Sicherheit an.
Rufi Thrope verpackt in diesem Roman viele interessante und auch wichtige Themen wie beispielsweise Familienverhältnisse, Geldbeschaffung etc. Vor allem das Thema Only Fans hat mich hier angesprochen, da ich aus dieser "Welt" eigentlich nicht viel kenne.

Ich kenne das Grundprinzip, aber wirklich Einlick hatte ich nicht- das habe ich mir von diesem Buch erhofft.
Leider wurde ich mit der Hauptprotagonistin Margo nicht wirklich warm und tat mir wiklich schwer, mich in ihr Gefühlsleben und auch in ihre entscheidungen einzufühlen. Ihr Handeln war für mich oft schwer nachzuvollziehen.
Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen- allein schon wegen der Themenwelt, die hier gezeigt wurde und der Einblicke, die ich gewonnen habe.

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Rezensionen von Petra:

Lösugen

Streit! Und nun? Das artgerecht-Bilderbuch von Nicola Schmidt von Nicola Schmidt

Streit gibt es überall, hier ist es eine Gruppe von vier Tierkindern von denen jeder gern mal der Erste, der Bestimmer sein oder die Schaufel haben möchte. Immer kommt ein Erwachsener dazu der dann als Mentor agiert und die Kinder selber Lösungswege finden lässt, nur eine Szene regeln die Kinder von allein, ein neues Kind möchte mitspielen und sofort sind alle dafür.

Mit Fragen wie, wie würdest du dich in der Rolle deines Gegenüber fühlen oder ähnliche. Tolle Gedanken, wenn ich aber an meine Vorlesekinder in dem Alter denke, habe ich das Gefühl so einfach ist das nicht. Bei denen muss ich schon noch konkreter werden. Trotzdem ist es eine schöne Geschichte mit wunderschön gestalteten Bildern und dadurch das es in verschiedene Szenen abgegrenzt ist es auch gut zu unterbrechen wenn die Kinder keine Geduld zum Zuhören haben, über diese Szene reden möchten oder genau dieses Spiel jetzt spielen möchten. Am Ende des Buchs gefällt mir auch die Erklärungen für uns Erwachsene, wie motiviert man die Kinder für einen Streit eine eigene Lösung zu finden und man kann über vieles Streiten aber Ausgrenzung ist kein Thema.
Nur eines habe ich nicht verstanden, was ist artgerecht an einem Bilderbuch in dem Tierkinder stellvertretend für Menschenkinder agieren. Diese Beschreibung ist mir auch schon bei einem anderen Buch unter gekommen und auch dort habe ich den Sinn nicht verstanden. Es erscheint mir deplatziert den bisher fand ich den Begriff eher in Berichten zum Umgang mit Tieren.

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Rezensionen von PucKker:

Viele Übungen

Wie man in verrückten Zeiten nicht den Verstand verliert von Philippa Perry

Philippa Perry schreibt in Wie man in verrückten Zeiten nicht den Verstand verliert einen kurzen Ratgeber mit rund 150 Seiten, der sich schnell weglesen lässt. Die Themen drehen sich um Selbstbeobachtung, Beziehungen aufbauen und pflegen, Stress und die Geschichten, die wir uns selbst erzählen. Das arbeitet sie nacheinander ab, bleibt durch die kurzen Kapitel aber ziemlich an der Oberfläche.

Vieles wirkt mehr wie ein Gefühl oder eine Intuition als wie fundiertes Wissen aus der Psychologie.

Oft erzählt Perry Anekdoten aus ihrem eigenen Leben, die mir persönlich nicht viel gebracht haben. An einigen Stellen werden Studien erwähnt, die mir aber zu schnell abgehandelt werden. Korrelationen und Kausalitäten werden nicht klar getrennt, und Ergebnisse aus Studien mit Ratten werden einfach auf Menschen übertragen.

Die Übungen sind ganz nett, vor allem, wenn man etwas Praktisches sucht. Ich werde sicher nicht alle ausprobieren, aber ein oder zwei davon könnte ich mir vorstellen. Am Ende gibt es noch Buchempfehlungen, was ich praktisch finde.

Ein schneller Ratgeber zu Themen, die viele betreffen. Für mich aber zu oberflächlich und zu wenig wissenschaftlich.

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Rezensionen von Buchfan123:

Der kleine Basilisk

Der kleine Basilisk von Gudrun Tielsch

Der kleine Basilisk von Gudrun Tielsch ist ein absoluter Glücksfall. Spannend und berührend mit viel Fantasie und Wortwitz geschrieben- da macht Vorlesen wirklich Spaß !

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Rezensionen von jam:

Eine bewegende Geschichte über die Nachkriegszeit in Deutschland, War Brides und Durchhaltevermögen.

Im Warten sind wir wundervoll von Charlotte Inden

"Wir brauchen Geduld, Geduld, Geduld.", sagte er. Geduld war keine Tugend der Adler-Frauen. "Und Mut." Der schon eher.

Und doch muss sich Luise Adler jetzt genau darin üben, in Geduld.

Deutschland in der Nachkriegszeit. Um etwas Geld dazuzuverdienen, arbeitet Luise als "Papergirl", bringt amerikanischen Soldaten die Zeitung.

Und lernt Jo Hunter kennen und lieben. Sie, eine Deutsche, ausgerechnet ihn, den amerikanischen Kriegsfotografen und Soldaten. Jetzt ist sie gestrandet, am Flughafen Idlewild in New York, um ihn endlich wiederzusehen und zu heiraten. Nur noch ein paar Tage bis zum Ende des War-Bride-Acts, der mit US-Bürgern Verlobten die Einreise in die USA erlaubt. Viel Zeit bleibt den beiden nicht. Doch Jo ist nicht da, und Luise, das Mädchen mit den goldenen Haaren, erscheint auf allen Zeitungen, in der Hoffnung, Jo zu finden.

7 Jahrzehnte später ist ihre Enkelin Elfie auf dem Weg in die USA, auch sie reist ihrem Verlobten hinterher - und auch sie wird erstmal enttäuscht. Doch im Flieger hat sie begonnen, ihrem Sitznachbar die Geschichte von Luise zu erzählen. Erst, um ihre Flugangst zu überwinden, dann, weil er echtes Interesse zeigt - nicht nur an ihrer Geschichte.

Charlotte Inden bringt uns berührend und bewegend die Nachkriegszeit nahe. Als aus Feinden Verbündete wurden, die einen Hunger litten, die anderen im Überfluss lebten. Sanft spannt sie ein Band zwischen Jo und Luise, einer ebenso willensstarken wie mutigen jungen Frau. Und auch geschickt springt sie zwischen ihren zwei großen Handlungssträngen hin und her, Luise in der Vergangenheit, Elfie in der Gegenwart.

Ich habe jeden Moment des Buches in mich aufgesaugt, die traurigen wie die schönen! Die Autorin beleuchtet die Schattenseiten, Jos Freund Wilson, der mit dem im Krieg Gesehenem nicht umgehen kann, den Hunger, die, die nicht zurückkamen. Erzählt von Liebe, die immer einen Weg zu finden scheint und eine Frau, die nichts klein kriegt!

Fazit: Eine bewegende Geschichte über die Nachkriegszeit in Deutschland, War Brides und Durchhaltevermögen.

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Rezensionen von jam:

Spannende Ermittlungen zweier ungewöhnlicher "Freizeitpolizisten" in und um Bad Vöslau.

Bad Vöslau in Flammen von Norbert Ruhrhofer

"Guten Abend, Dr. Hammerschmied, wir haben eine Leiche beim Hotel Zur Waldandacht. Können Sie kommen?"
"Nicht gerne", murrt der Mediziner. "Der Tatort fängt gleich an."
Trotz des Ernstes der Lage kann sich der Sprengnagl ein Lachen nicht verkneifen. "Ja, ja, das trifft nicht nur Sie hart.

Die Pokornys haben den Brand entdeckt."
Seite 13/14
Und nicht nur den Brand haben die Freizeitpolizisten Toni und Willi Pokorny entdeckt, nein, auch eine verbrannte Leiche. Sehr zum Leidwesen von Chefinspektorin Wehli starten die beiden mit den Ermittlungen. Doch die Pokornys entdecken Spuren, die andere übersehen und haben einen guten Draht zu den Menschen. So haben sie bei ihren Befragungen oft die Nase vorn.
Haben die Hotelbesitzer wirklich ihr eigenes Hotel "warm abgetragen"? Die Hinweise sind eindeutig. Und auch die Nachbarn in deren Wohnstraße haben nicht viel Gutes zu berichten - wobei, über keinen, denn hier scheint jeder mit jedem spinnefeind zu sein.
Herzlich willkommen in Bad Vöslau - wobei, herzlich geht es hier nicht zu! Im Lieblingscafe der Pokornys gibt es nur Ärger mit einer Angestellten, in der Holzmüllergasse, wo die Hotelbesitzer wohnen, herrscht Dauerstreit, und die Wehli springt im Quadrat, weil die beiden wieder ordentlich mitmischen. Wobei ich zugeben muss, dass die Pokornys in diesem Band wirklich etwas über die Stränge schlagen, um ungestört befragen zu können. Doch gerade das macht auch den Reiz der Bad-Vöslau-Krimis aus! Dass sie doch noch mit einem blauen Auge davonkommen, verdanken sie nicht nur Gruppeninspektor Sprengnagel, sondern auch einer DDRlerin, die mit High-Tech-Equipment mehr sieht, als so manch anderer. Ihre Ermittlungshelfer muten futuristisch an, sorgen aber dabei für gute Unterhaltung!
Für mich war es ein schönes Wiedersehen in Bad Vöslau. Erstens kenne ich die Gegend gut und hab mich jedes Mal gefreut, wenn ich im Buch bekannte Ecken wiederentdecken durfte. Und auch mit den Pokornys durfte ich den an sich beschaulichen Ort bereits besuchen und hab mich natürlich gefreut, auch wieder den Bio-Berti und die Katzinger in ihrem Element zu erleben.
Diesmal reisen die Pokornys auf der Jagd nach den Verdächtigen auch nach München und Graz. Dort treffen wir auf Ermittler, die Rossbacher-Leser:innen bekannt sein dürften.
Der Fall ist nicht so eindeutig, wie es auf den ersten Blick scheint, und als noch jemand ermordet wird, überschlagen sich die Ereignisse. Nach einem packenden Show-Down kommt die stimmige Aufklärung, und so war es wieder ein lohnenswerter Besuch in Niederösterreich!
Dies ist der vierte Band der Reihe, in sich geschlossen kann er auch ohne Vorkenntnisse aus den ersten Büchern gelesen werden.
Fazit: Spannende Ermittlungen zweier ungewöhnlicher "Freizeitpolizisten" in und um Bad Vöslau.

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