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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tara:

Unterhaltsam & amüsant

DUMONTs Unnützes Reisewissen Deutschland von Juliane Schader; Jens Bey

„Unnützes Reisewissen Deutschland - Über 100 kuriose Fakten und Geschichten“ ist ein aufschlussreicher Reisebegleiter von den Autoren Juliane Schader und Jens Bey.

Es gibt unzählige Reiseführer, in denen man reichlich Wissen über Land und Leute nachlesen kann. Auch in diesem Buch erfährt man viel über das Land, aber es ist kein klassischer Reiseführer.

Statt Informationen über Sehenswürdigkeiten und Vorschläge für Ausflugsziele gibt es Einsichten in die Mythen, die sich hartnäckig halten, ganz viel unnützes Wissen zum Angeben, kuriose Zahlen und Fakten.

Mich hat das Buch ganz wunderbar unterhalten. Ich habe gestaunt, gelacht und auch ungläubig weitere Nachforschungen angestellt. So unnütz wie der Titel vorgibt, ist es also gar nicht.

Ich hatte nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch meinen Spaß. Die Seiten sind mit vielen passenden Illustrationen abwechslungsreich gestaltet.

Egal ob man in Deutschland lebt oder als Tourist hierhin kommt, erst mit diesem Wissen kennt man unser Land so richtig. Ich habe ausgesprochen gerne in dem Buch gelesen und versucht mir so viel wie möglich zu merken, um es bei passender Gelegenheit anbringen zu können.

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Rezensionen von Ameland:

Der schwere Weg zurück ins Leben

Die Inselschwestern - Meerwasserherzen von Nina Mazur

Marina hat ihren Mann vor rund 4 Jahren sehr jung durch einen Unfalltod verloren. Seitdem funktioniert sie nur noch und bringt einen Tag nach dem anderen hinter sich. Ihr Leben ist geprägt von Verlustängsten, was sich besonders auf ihre inzwischen siebenjährige Tochter auswirkt.

Ein Roman voller Emotionen, der mich hin und wieder auch zu Tränen gerührt hat.

Die Geschichte zeigt, dass Trauer seine Zeit braucht, aber dass es auch wichtig ist liebende und liebevolle Menschen an seiner Seite zu haben. Hin und wieder braucht es auch jemanden, der einem die Augen öffnet. Zum Glück gibt es an Marinas Seite solche Menschen. Es war schön zu sehen wie Mariana sich nach und nach ein lebenswertes Leben zurückerobert.

Nina Mazur lässt Marina ihre Geschichte selbst erzählen. Ihre Gedanken und Gefühle erklären ihre Handlungsweise und ließen mich die Dämonen erkennen, die sie fest im Griff haben. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen.

Insgesamt hat mir das Buch aber ganz gut gefallen, auch wenn ich mir etwas mehr Leichtigkeit und weniger Schwermut, Probleme und Dramen gewünscht hätte.

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Rezensionen von Claudia H.:

Liebenswerte Aktivistin trifft auf knallharte Eiskönigin – ein Genuss

Mehr als nur ein dunkles Geheimnis von Lee Winter

Worum es geht:

Eden kann es kaum glauben. Sie erhält die Gelegenheit sich an einer machtbesessenen Frau zu rächen, mit der sie sich vor ein paar Jahren als Aktivistin angelegt hatte. Und sie wird dafür auch noch bezahlt. Es könnte kaum besser laufen für sie. Allerdings muss sie sich dafür in die Höhle der Löwin begeben und sich ihrer Vergangenheit stellen.

Und dann ist da auch noch die attraktive und eiskalte CEO der Firma, die Eden angeheuert hat. Jeden Abend muss sie Michelle Hastings Rede und Antwort stehen. Dabei macht es Eden riesigen Spaß die Eiskönigin aus ihrer Komfortzone zu locken.

Mein Fazit:

Ich habe mich riesig darüber gefreut, einen neuen Roman mit einer tollen Eiskönigin von Lee Winter in den Händen zu halten. Bis mir dann klar wurde, welches Schätzchen ich da vor mir hatte. Hier geht es um die Firma Fixer und um Michelle Hastings, die Michelle, die Catherine Ayers in Das Geheimnis der roten Akten hintergangen hat. Nun lernen wir Michelle endlich richtig kennen, wobei es nicht notwendig ist, den Roman vorab gelesen zu haben. Lee Winter hat wirklich ein Händchen dafür, eiskalte und raffinierte Frauen zu erschaffen. Für mich war das Buch ein Genuss, vor allem das Geplänkel zwischen Michelle und Eden. Ich freue mich schon riesig auf den 2. Teil der Reihe, wobei der erste Teil nicht mit einem Cliffhanger endet.

Von mir gibt es für alle Fans von Storys mit Eisköniginnen eine klare Leseempfehlung und ich vergebe sehr gerne 5 Sterne.

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Rezensionen von Rinoa:

Lo Blacklock ist zurück

The Woman in Suite 11 von Ruth Ware

Ich bin ein großer Fan von Ruth Wares Büchern und habe vor Jahren bereits "The Woman in Cabin 10" gelesen. Daher war der Nachfolgeband für mich fast schon ein Muss.
Ich muss allerdings auch zugeben, dass ich vom Vorgänger kaum noch etwas wusste. Es ist meines Erachtens also überhaupt nicht schlimm, wenn man ihn nicht gelesen hat, denn es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Es gibt zwar einige Andeutungen zu den früheren Geschehnissen, man wird aber auch nicht unbedingt gespoilert, sollte man die vorherige Geschichte später noch lesen wollen.

Erzählt wird aus Sicht von Lo Blacklock in Ich-Form, weshalb ich vor allem am Anfang nie so genau wusste, wie zuverlässig sie ist. Man bekommt viel über ihre Gedanken und ihr Innenleben mit, aber ihre Beobachtungen sind natürlich sehr subjektiv gefärbt und die Frage ist, ob sie mit allem immer richtig liegt. Ich war jedenfalls gleich drin in Los Leben und der sehr angenehm zu lesende Schreibstil der Autorin tat sein Übriges.

Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass ich mir nicht sicher bin, ob es dieses Buch wirklich gebraucht hat. Ich fand die Geschichte ab einem gewissen Punkt doch recht vorhersehbar bzw. war mir recht schnell klar, wohin die Reise gehen würde. Dadurch verpuffte die Spannung am Ende so ein wenig, ich hatte dann doch mit einem etwas größeren Showdown gerechnet.

Vielleicht war die Autorin ja noch nicht ganz fertig mit Lo oder wollte unbedingt an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen. Für meinen Geschmack ist das nicht ganz gelungen.

Damit will ich das Buch aber gar nicht schlechtreden. Es war trotzdem unterhaltsam und hat mir spannende Lesestunden beschert. Zum ganz großen Coup hat es für mich aber nicht gereicht.

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Rezensionen von Rinoa:

Spannende Vergangenheitsbewältigung

Eisnebel von Kate Alice Marshall

Closed-Setting-Thriller sind mittlerweile ja nichts Seltenes, wenn auch die Rahmenbedingungen immer ein wenig variieren. Dass es dann auch noch eine Protagonistin gibt, die in ihrer Vergangenheit Schlimmes, teilweise Verdrängtes erlebt hat, das nun langsam an die Oberfläche kommt, kennt man als Thriller-Leser auch.

Das soll jetzt gar nicht negativ klingen, denn natürlich sind gerade auch in diesem Genre die Möglichkeiten und Grundideen nicht unbedingt unerschöpflich.

„Eisnebel“ konnte für mich auf jeden Fall mit dem Schreibstil der Autorin punkten und dass es von Anfang an wirklich spannend war. Außerdem fand ich Theo und auch Connor sehr sympathisch und habe ihnen insgeheim die Daumen gedrückt, dass alles gut für sie ausgeht.
Auch das Setting, die schneebedeckten Wälder mit den verschiedenen kleinen Hütten und die Abgeschiedenheit werden toll beschrieben und ich konnte mir alles bildhaft vorstellen.

Nach und nach tut sich Theos Vergangenheit und deren Wirkung bis in die Gegenwart vor ihr und den Lesern auf, wenn es natürlich auch einige falsche Fährten gibt. Wie die Geschichte hier aufgerollt wird, hat mir wirklich gut gefallen. Am Ende war es mir dann aber fast ein wenig zu viel des Guten und sehr actionreich, dafür saß aber jedes Puzzleteil und die Auflösung war durchaus stimmig.

Zur vollen Punktzahl hat mir zwar irgendetwas gefehlt, das ich nicht so recht benennen kann, der letzte Funke wollte wohl einfach nicht überspringen. Trotzdem kann ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, es war spannend, rasant und unterhaltsam.

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Rezensionen von Goejos:

Vorhert

24 Sekunden ab jetzt von Jason Reynolds

Ein mehr als interessantes Buch für dieses Thema: Es geht um das "Erste Mal" aus männlicher Sicht. Auch der Aufbau dieser Erzählung ist etwas anders als sonst üblich. Sie fängt 24 Sekunden vorher an und springt immer im Takt aum die "24" herum zurück. Um Minuten, Stunden, Tage, Wochen und schlussendlich um Monate.

Dadurch erleben wir wie sich Neon und Aria kennen und lieben gelernt haben. Auch ihr privates Umfeld wird klar skizziert und beleuchtet. Da die Geschichte aber mehr auf Neon ausgerichtet ist, erleben wir ganz genau die Auswirkungen auf ihn. Auf seine Vorfreude, aber auch auf eine gewisse Angst, bzw. Unsicherheit. Auf sein Verlangen und gleichzeitig im Hinterkopf das Gefühl des Versagens. Dem Autor gelingt es aber hervorragend, dieses doch etwas heikle Thema anspruchsvoll und ohne reißerische Aspekte rüberzubringen. Eine mutige Sache meisterlich gelöst.

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Rezensionen von goejos:

Vorher

24 Sekunden ab jetzt von Jason Reynolds

Ein mehr als interessantes Buch für dieses Thema: Es geht um das "Erste Mal" aus männlicher Sicht. Auch der Aufbau dieser Erzählung ist etwas anders als sonst üblich. Sie fängt 24 Sekunden vorher an und springt immer im Takt aum die "24" herum zurück. Um Minuten, Stunden, Tage, Wochen und schlussendlich um Monate.

Dadurch erleben wir wie sich Neon und Aria kennen und lieben gelernt haben. Auch ihr privates Umfeld wird klar skizziert und beleuchtet. Da die Geschichte aber mehr auf Neon ausgerichtet ist, erleben wir ganz genau die Auswirkungen auf ihn. Auf seine Vorfreude, aber auch auf eine gewisse Angst, bzw. Unsicherheit. Auf sein Verlangen und gleichzeitig im Hinterkopf das Gefühl des Versagens. Dem Autor gelingt es aber hervorragend, dieses doch etwas heikle Thema anspruchsvoll und ohne reißerische Aspekte rüberzubringen. Eine mutige Sache meisterlich gelöst.

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Rezensionen von Goejos:

Vorher

24 Sekunden ab jetzt von Jason Reynolds

Ein mehr als interessantes Buch für dieses Thema: Es geht um das "Erste Mal" aus männlicher Sicht. Auch der Aufbau dieser Erzählung ist etwas anders als sonst üblich. Sie fängt 24 Sekunden vorher an und springt immer im Takt aum die "24" herum zurück. Um Minuten, Stunden, Tage, Wochen und schlussendlich um Monate.

Dadurch erleben wir wie sich Neon und Aria kennen und lieben gelernt haben. Auch ihr privates Umfeld wird klar skizziert und beleuchtet. Da die Geschichte aber mehr auf Neon ausgerichtet ist, erleben wir ganz genau die Auswirkungen auf ihn. Auf seine Vorfreude, aber auch auf eine gewisse Angst, bzw. Unsicherheit. Auf sein Verlangen und gleichzeitig im Hinterkopf das Gefühl des Versagens. Dem Autor gelingt es aber hervorragend, dieses doch etwas heikle Thema anspruchsvoll und ohne reißerische Aspekte rüberzubringen. Eine mutige Sache meisterlich gelöst.

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Rezensionen von begine:

Irak, Frankreich und Saarbrücken

Unser Haus mit Rutsche von Safia Al Bagdadi



Safia Al Bagdadi hat mit dem Roman, Unser Haus mit Rutsche, ein wunderbares Werk geschaffen.
Die Protagonistin Layla hat den gleichen Hintergrund wie die Autorin.
Sie ist elf bald zwölf Jahre alt. Ihr Vater stammt aus dem Irak und Laylas Held, sie stellt immer viele Fragen, die er beantwortet.

Aber er hat selber viele Ideen, die sich nicht so realisieren lassen.
Alles ist gut, bis der Vater keinen Job mehr hat. Der Irakkrieg beginnt und alles wird anders.
Plötzlich ist der Vater nicht mehr der Held, Layla kann nicht mehr zu ihm aufsehen. Ja, so ist das eben, Eltern sind eben auch nur Menschen. Die Autorin beschreibt alles mit eindrucksvoller Stimme.
So lässt sie die ältere Layla mit Arzt und Psychologin debattieren. Ihre Kindheit hat auch ihr Erwachsenenleben geprägt.
Der Roman hat mich total gefesselt.
Das Leben und denken dieser Familie war so lebendig, das ich ich den Roman gerne weiter empfehle.

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Rezensionen von yellowdog:

Eine ganz gewöhnliche Familie mit ganz gewöhnlichen kleinen Schwächen

Kleine Schwächen von Megan Nolan

Kleine Schwächen von Megan Nolan ist ein Sozialdrama der besonders intensiven Art. Betrachtet wird eine irisch-stämmige Familie, die in London lebt.
Ein dreijähriges Mädchen ist tot. Des Mordes verdächtigt wird die 10jährige Schülerin Lucy. Ihre Mutter ist die labile Carmel, deren Bruder Richie ist Alkoholiker, dann gibt es noch deren Eltern John und Rose.

Ein Reporter, der den Fall für seine Zeitung ausschlachten will, spricht mit einigen der Familienmitglieder. Hinzu kommen viele Rückblicke, mit denen man die Situation erfasst, in der die Familie lebt. Das Buch ist psychologisch scharfsinnig, in der Gesamtheit wuchtig. Obwohl relativ kurz, enthält es eine Menge. Beeindruckend, aber auch beklemmend!

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