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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Wolle:

Eine einzigartige Männerfreundschaft

Dius von Stefan Hertmans

„Dius“ handelt von einer Freundschaft zweier Männer, des Dozenten Anton und dem Studenten Dius. Zweiterer wirbt regelrecht um die Freundschaft des etwa zehn Jahre älteren Anton. Er bietet ihm ein Haus an, in dem er seine Hochschularbeiten vorbereiten kann. Zwischen den beiden entwickelt sich eine immer tiefere Verbundenheit.

Der Erzählstil des Romans wirkt sehr gemächlich und anschaulich und bestickt durch eine wunderschöne Sprache. Insgesamt besteht das Buch aus eher wenig Handlung, dafür aus umso mehr sprachlicher Erzählkunst. Wobei der Erzählstil aus der Sicht Antons auch immer etwas distanziert wirkt. Teilweise schweift die Handlung auch sehr in künstlerische Anschauungsweisen oder Landschaftsbeschreibungen ab.

Das Cover ist, ganz im Stil des Verlages, äußerst schlicht gehalten und zeigt ein Porträt eines jungen Mannes. Ich ging davon aus, dass hier Dius zu sehen ist.

Insgesamt ein sehr stimmungsvoller Roman, ohne Hektik oder große Sensationen, jedoch in einer unglaublich schönen Sprache verfasst mit tiefgreifenden Anschauungsweisen.

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Eine fantastische Welt

Cassandra Morgan, Band 1 - Der goldene Schlüssel von Skye McKenna

Cassandra besucht ein Internat in dem sie gemobbt wird. Ihre Mutter ist seit Jahren angeblich spurlos verschwunden und wird von der Schulleiterin nun sogar als tot erklärt. Da ergeben sich die Umstände, dass Cassandra zu ihrer Tante, der Haghexe, nach Hartwood Hall kommt. Sie erfährt, dass auch sie selbst eine Hexe ist und wird bald in die Hexenkünste und das Fliegen auf Besen eingeweiht.

Doch die nähren Umstände um ihre Mutter werden ihr auch hier nicht erzählt. Geheimnisvoll und unheimlich bleibt auch der Hag, ein düsterer Wald neben Hartwood Hall.

Cassandra Morgen ist ein fantasievolles Buch mit vielen mythischen Wesen die die Leser in eine verzauberte Welt entführen. Ein Spannungsbogen durchzieht den ganzen Roman, sodass man gar nicht aufhören kann zu lesen. Dabei ist das Buch mit seinem tollen Farbschnitt und dem märchenhaften Cover wunderschön gestaltet.

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Etwas oberflächlich

Spielverderberin von Marie Menke

Der Roman handelt von drei Freundinnen. Erzählt wird die Handlung aus der sich Sophies. Sie und Lotte sind in einem kleinen Dorf zusammen aufgewachsen. Erst später stößt Romy zu ihnen. Sie kommt aus der Stadt.

Während Sophie und Lotte durchweg als hinterwäldlerisch dargestellt werden, ist Romy weltgewandt und aufgeschlossen.

Ihre Eltern ermöglichen ihr ein privilegiertes Leben. Durch Romys Ankunft wird die Freundschaft der beiden Freundinnen auf die Probe gestellt, neue Konstellationen ergeben sich, die eigene Lebenswelt wird in Frage gestellt. Durch die abwechselnde Beschreibung zweiter unterschiedlicher Zeitspannen ist jedoch schon am Anfang des Romans klar, dass sich diese Konstellation mit fortschreitendem Alter der Mädchen ein weiteres Mal ändern wird.

Der kurze Roman lässt sich recht schnell lesen. Unnötige Längen findet man nicht. Die Autorin versteht es den innersten Gefühlen ihrer Protagonistinnen gut darzustellen. Was mich jedoch gestört hat ist das ständige Kreisen um die Gegenüberstellung Großstädterum versus Provinz. Viele Ansätze und Ansichten werden in diesem Hinblick für mein Gefühl etwas zu plump dargestellt. Es entsteht oft ein Schwarz-Weiß-Bild, das die Autorin facettenreicher hätte ausgestalten sollen.

Das Cover hat mir gut gefallen. Es ist bunt, auffällig und versinnbildlicht das Thema auf kreative Weise.

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