Kunden em pfehlungen
Rezensionen von praja:
Wirklich schöne Geschichte
Faebound von Saara El-Arifi
Also vorweg: Ich fand das Buch super. Der Schreibstil war flüssig und alles wurde magisch und bildhaft beschrieben.
Dadurch ist man quasi durch die Seiten gerauscht.
Man sagte mir, es sei ein Buch für Erwachsene; vom Stil her würde ich es aber eher den Jugendbüchern zuordnen.
Besonders auch, weil es für mich einen Faktor mitbringt, der mir bei Jugendbüchern häufig auffällt: nämlich die nicht ausreichende Ausarbeitung der Nebencharaktere.
Ich konnte mich zwar mit den Protagonisten gut anfreunden, aber eine Geschichte besteht nun mal aus mehr Charakteren, und da hat mir ein wenig Tiefe gefehlt.
Ansonsten wirklich eine schöne Story mit einem etwas zu hastigen Ende, das leider etwas gehetzt wirkte im Vergleich zum sonst so gemächlichen Erzähltempo.
Stellenweise fand ich es im Buch sogar etwas langatmig.
Naja, genug der Kritik.
Die Geschichte war fesselnd, die Protagonist*innen super nahbar und auch die Love Story hat mich definitiv gut unterhalten.
erstaunlich tiefgehend
Immerland - Die Stadt der Ewigkeit von Flix
Es ist eine Welt, die gleichermaßen faszinierend und beängstigend ist. Die Geschichte beginnt mit einem scheinbar harmlosen Abenteuer – Mikas Versuch, seine Oma zu retten – entwickelt sich jedoch zu einer tiefgründigen Reise der Selbstfindung.
Für ein Kinderbuch haben wir hier erstuanlich viele wichtige Themen und philosophische Fragestellungen, wodurch es nie an Spannung und Tiefe verliert - und das auch als Erwachsender.
Hier natürlich mit der Anmerkung, dass es für Kinder geschrieben ist und Thematisch natürlich daher für Erwachsene eine andere Sicht liefert.
Mika ist ein authentischer und sympathischer Held, der zu Beginn mit Selbstzweifeln und Ängsten kämpft. Im Verlauf der Geschichte wächst er über sich hinaus, lernt Verantwortung zu übernehmen und sich seinen Ängsten zu stellen. Diese Entwicklung macht ihn nachvollziehbar und inspirierend. Zumindest für die jüngere Leserschaft.
Auch schön finde ich die Illustrationen, die immer wieder im Buch eingebunden sind und das Gefühl einer Geschichte geben, die ein Junge für einen anderen geschrieben hat und dafür überall Zeichnungen hinterlassen hat.
Absolut schön und lesenswert.
WOW
Der OktoBus auf großer Fahrt von Sven Gerhardt; Nina Dulleck
Wie unfassbar süß ist bitte dieses Buch?
Also erster Pluspunkt: es ist groß und breit, was es Kindern beim Vorlesen super leicht macht mit auf die Bilder zu schauen.
Dann ist es unfassbar süß geschrieben. In Gedichtform wird hier in kurzen simplen Phrasen die Geschichte von Otto erklärt, wie er mit seinem Bus ins unbekannte aufbricht - einfach an einen Ort, an dem er noch nicht war und wo er gerne hin möchte und auf seinem Weg schließen sich ihm alle möglichen anderen Tiere an, obwohl keines von ihnen weiß, wohin genau es geht.
Absolut wundervoll und auch wenn das Ergebnis nicht das war, was alle erhofft hatten und der Ort doch simpler war, als gedacht, hat jeder eine Wundervolle Erkenntnis mit nach hause genommen und war glücklich.
Und ich muss auch nochmal erwähnen wie unfassbar schön die Illustrationnen sind! Das Buch besteht ja zum Großteil nur aus Bildern, aber die sind unfassbar liebevoll und detailreich. Kein Kitsch, aber trotzdem viele Farben, lustige kleine Details, wie süße Schuhe an einem Alpaka, was am Straßenrand steht. Bin sehr verliebt!
absolut herzzerreißend
Play of Hearts von Juli Dorne
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich liebe Romantasy einfach – und hier prallen Liebe und Magie aufeinander, und das in einem schon etwas düsteren Kontext.
Ich habe mich direkt mit der Protagonistin identifizieren können. Sie ist emotional, verletzlich und gleichzeitig unglaublich stark – und genau das spiegelt auch der ganze Schreibstil wider.
Ich weiß gar nicht, was ich noch sagen soll, ohne zu spoilern. Ich habe es wirklich geliebt!
Es war herzzerreißend!
Was ich auch besonders mochte, war die Atmosphäre. Das Spiegelkabinett, die alten Geheimnisse, die fast märchenhafte Welt, in der Magie real ist – das alles war so bildhaft beschrieben, dass ich beim Lesen manchmal das Gefühl hatte, selbst durch diese Welt zu wandeln.
Die Idee, dass ein Herzenswunsch einen so hohen Preis hat, fand ich einfach genial. Es geht nicht nur um Liebe, sondern auch um Verantwortung, Entscheidungen – und darum, was wir bereit sind aufzugeben für das, was wir uns am meisten wünschen.
erfrischend und humorvoll
Courting - Be mine through all time von Felicia Kingsley
„Courting – Be Mine Through All Time“ hat mich von Anfang bis Ende begeistert und zählt definitiv zu meinen Lieblingsbüchern!
Der Schreibstil von Felicia Kingsley ist erfrischend und humorvoll. Sie schafft es, die Regency-Ära lebendig werden zu lassen, sodass man sich direkt in die Zeit zurückversetzt fühlt.
Die Dialoge sind spritzig und voller Witz, was das Lesen zu einem Vergnügen macht.
Die Charaktere sind authentisch und liebenswert. Besonders die Protagonistin Rebecca ist mir ans Herz gewachsen. Ihre Abenteuer im Jahr 1816 sind sowohl amüsant als auch spannend. Die Chemie zwischen ihr und Reedlan Knox ist spürbar und sorgt für einige prickelnde Momente.
Apropos prickelnd: Der Spice-Level ist genau richtig dosiert. Es gibt sinnliche Szenen, die jedoch nie aufdringlich wirken und perfekt zur Geschichte passen. Die Mischung aus Romantik, Humor und Spannung ist einfach gelungen.
Fazit: „Courting – Be Mine Through All Time“ ist eine herrlich witzige und romantische Zeitreise-Geschichte mit genau der richtigen Prise Würze. Für alle Fans von humorvollen Liebesromanen mit historischem Touch eine absolute Leseempfehlung!
echtes Highlight
Mismatch von Laura Willud
„Mismatch“ war für mich ein echtes Highlight – emotional, unterhaltsam und mit genau der richtigen Mischung aus Herz und Spannung.
Der Schreibstil ist super angenehm zu lesen: locker, lebendig und trotzdem mit Gefühl. Man kommt richtig schnell rein und will einfach wissen, wie’s weitergeht.
Die Atmosphäre ist total stimmig, ohne zu viel Drama, aber mit genug Tiefe, um mitzufiebern.
Die Charaktere – besonders Joyce und Austin – haben super viel Charisma. Ihre Dynamik war für mich eines der Highlights. Man spürt die Spannung, das Prickeln – aber auch die emotionale Entwicklung. Und ja, der Spice-Level ist definitiv vorhanden, ohne dass es zu viel wird. Die Szenen sind sinnlich, gut geschrieben und passen einfach zur Story – eher spicy, aber nicht explizit übertrieben. Genau mein Ding.
Auch das Setting mit dem College-Basketball hat frischen Wind reingebracht. Es war mal was anderes und hat den Figuren nochmal mehr Tiefe gegeben, ohne zu sehr im Mittelpunkt zu stehen.
hatte seine starken Momente
The Stars are Dying von Chloe C. Peñaranda
„The Stars Are Dying“ hatte definitiv Potenzial, aber mich persönlich konnte es leider nicht komplett überzeugen.
Der Schreibstil ist sehr atmosphärisch, teils auch poetisch – was an sich schön ist, mir aber manchmal zu viel wurde. An einigen Stellen hat es sich dadurch etwas gezogen, und ich hatte das Gefühl, dass mehr passiert, wenn einfach mal weniger Worte gemacht würden.
Die Stimmung war insgesamt eher düster, was ich grundsätzlich mag, aber emotional hat es mich nicht ganz erreicht. Ich konnte zur Protagonistin keine richtige Verbindung aufbauen, auch wenn sie eindeutig Tiefe hatte. Ihre Entscheidungen haben mich manchmal eher ratlos zurückgelassen als mitfiebern lassen.
Das Worldbuilding klang spannend, war aber für mich nicht immer ganz greifbar. Es wirkte teilweise zu abstrakt oder zu wenig erklärt, als dass ich mich richtig in dieser Welt verlieren konnte.
Ich bin absolut begeistert
When The Moon Hatched von Sarah A. Parker
Der Schreibstil ist unglaublich lebendig und bildhaft. Ich liebe es, wenn ich beim Lesen richtig in die Welt eintauchen kann, und genau das ist hier passiert. Trotz der vielen Seiten hatte ich nie das Gefühl, dass sich etwas zieht – im Gegenteil: Ich wollte am liebsten direkt weiterlesen, sobald ich das Buch kurz zur Seite gelegt habe.
Die Welt ist komplex, aber so atmosphärisch und durchdacht aufgebaut, dass man sich schnell zurechtfindet. Es war spannend, ohne überladen zu wirken. Man spürt richtig, wie viel Liebe zum Detail in allem steckt – von der Magie bis zu den Figuren.
Was mich besonders beeindruckt hat, war die Hauptfigur. Ich konnte total mitfühlen, fand ihre Entwicklung stark und glaubwürdig, und sie hat mich wirklich mitgerissen. Und die Dynamiken zwischen den Charakteren? Einfach nur gut. Die emotionale Spannung war immer da, ohne zu kitschig zu werden.
Auch das Tempo war für mich genau richtig: Es war von Anfang an spannend und hat bis zum Ende nicht nachgelassen. Kein Kapitel, das sich wie Füllmaterial angefühlt hätte – alles hatte seinen Platz.
Sprachlich wunderschön, atmosphärisch dicht, aber emotional hat’s mich nicht ganz erreicht.
Our Infinite Fates von Laura Steven
Der Schreibstil hat mich von Anfang an abgeholt – sehr poetisch, fast schon träumerisch, aber ohne zu verkünstelt zu wirken. Es gab viele schöne Sätze, die man am liebsten markieren würde. Stilistisch auf jeden Fall ein Highlight.
Was mir allerdings gefehlt hat, war die emotionale Verbindung zu den Figuren.
Ich konnte nicht ganz mitfühlen, obwohl alles so intensiv angelegt war. Irgendwie war da für mich immer eine gewisse Distanz, die ich bis zum Schluss nicht ganz losgeworden bin.
Das Tempo war insgesamt eher ruhig, stellenweise fast ein bisschen zu gemächlich. Es gibt Bücher, bei denen das gut funktioniert – hier war’s für meinen Geschmack ein bisschen zu wenig Entwicklung auf zu viel Raum. Trotzdem war die Atmosphäre stark und der Vibe durchgängig stimmig.
Was ich aber wirklich mochte: Die Geschichte hat Tiefgang und stellt interessante Fragen, ohne einem die Antworten aufzuzwingen. Das hat mir gut gefallen und dem Ganzen einen gewissen Nachklang verliehen.
der Anfang war echt etwas holprig
Die Skaland-Saga, Band 1 - A Fate Inked in Blood von Danielle L. Jensen
Die Leseprobe konnte mich zu Beginn nicht so richtig packen. Das Treffen der beiden Hauptfiguren wirkte irgendwie zu zufällig und nicht ganz überzeugend. Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass es zu schnell und zu konstruiert war. Und auch die Protagonistin hat mich zu Beginn nicht wirklich abgeholt – sie war mir zu wenig greifbar und ich konnte mich nicht wirklich mit ihr anfreunden.
Aber – und das hat mich dann doch überrascht – das Buch hat sich im Laufe der Geschichte echt entwickelt. Der Schreibstil ist gut und flüssig, und als die Handlung an Fahrt aufnahm, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Die Spannung baut sich langsam auf und zieht einen dann wirklich rein. Es gibt einige Wendungen, die das Buch viel interessanter machen, als ich anfangs erwartet hätte.
Die Chemie zwischen den Figuren wurde im Verlauf viel besser – und ja, das hat mir irgendwann wirklich gefallen. Auch wenn ich zu Beginn skeptisch war, hat sich die Geschichte am Ende richtig gut gemacht und die Charaktere sind mir dann doch ans Herz gewachsen.











