Kunden em pfehlungen
Rezensionen von praja:
Ich fands wirklich gut
Queen of Faces - Die Königin der tausend Gesichter von Petra Lord
Ich hatte bei dem Buch echt hohe Erwartungen und wurde zum Glück nicht enttäuscht. Die Idee, dass Körper einfach gekauft und gewechselt werden können, fand ich richtig spannend und gleichzeitig erschreckend. Vor allem wie stark Geld darüber entscheidet, wer gesund sein darf und wer nicht, hat mich beim Lesen beschäftigt.
Die Welt und das Magiesystem fand ich richtig cool und auch Ana mochte ich total. Sie macht Fehler, trifft fragwürdige Entscheidungen und genau dadurch wirkte sie für mich echt. Generell mochte ich, dass hier nicht alles klar gut oder böse ist.
Ganz ohne Kritik gehts aber nicht. Gerade am Anfang kommen extrem viele Begriffe und Infos auf einmal und teilweise war mir auch einfach zu viel gleichzeitig los. Ein bisschen mehr Ruhe hätte manchen Dingen gutgetan.
Ich lese aktuell echt viel und brauche deshalb endlich mal nicht mehr gefühlt 10 Jahre für ein Buch, aber hier war ich trotzdem verhältnismäßig schnell durch. Das sagt eigentlich schon einiges. :D
Die Mischung aus Fantasy, dystopischen Vibes, Academy Setting und den gesellschaftlichen Themen fand ich richtig stark. Für ein Debüt echt beeindruckend und ich will definitiv wissen, wie es weitergeht.
tja, ich hab dann wohl ein neues Genre für mich unlocked!
Don't let me fall von Kelsie Rae
Ich hätte wirklich niemals gedacht, dass ich irgendwann mal freiwillig eine Sports Romance lese. ???? Das war für mich immer so ein Genre, an dem ich ziemlich entspannt vorbeigelaufen bin. Und jetzt sitze ich hier und will mehr davon. Also irgendwas ist da wohl schiefgelaufen. :D
Ich mochte Ash und Colt zusammen echt gerne und gerade dieses ganze "eigentlich dürfen wir nicht"-Ding hat mich überraschend gut abgeholt.
Dazu kam, dass sich das Buch super locker lesen ließ und ich teilweise wirklich einfach durch die Seiten geflogen bin. Die wechselnden Perspektiven mochte ich auch sehr, weil man dadurch beide Seiten der Geschichte mitbekommen hat.
Ash war mir manchmal ein bisschen zu naiv und bei Logan hätte ich sie zwischendurch gerne einmal kräftig geschüttelt, weil der Typ wirklich eine wandelnde Red Flag ist. ???? Dafür mochte ich Colts Entwicklung im Laufe der Geschichte umso mehr.
Was mich tatsächlich gewundert hat: Für eine Sports Romance gab es gar nicht sooo viel Sport. Aber vielleicht war genau das für meinen Einstieg ins Genre gar nicht schlecht.
Hat mich auf jeden Fall komplett überrascht, richtig gut unterhalten und jetzt hab ich Bock auf mehr Sports Romance. Das hatte ich so auch nicht auf meiner 2026-Bingokarte.
unerwartet gut
The Arcane Arts von S. D. Coverly
Ich war mir anfangs echt nicht sicher, ob das was für mich ist. Dark Romance lese ich zwar ab und an mal, aber ist jetzt nicht so mein liebstes Genre.
Naja. Leider bin ich ein absolutes Cover-Opfer und genau deshalb hab ichs dann mitgenommen. Und am Ende war ich wirklich gut unterhalten, also absolut keine Fehlentscheidung, die ich da getroffen habe! :D
Die Welt war richtig cool.
Ich mochte das Magiesystem, die Rituale und den düsteren Touch von allem. Die Atmosphäre war der Hammer.
Die Dynamik zwischen Ellsbeth und Rawlins war interessant, aber ich bin mit dem Machtgefälle zwischen den beiden nicht soooo gut klargekommen.
Teilweise hat sich vielleicht auch deshalb das Buch für mich dann sehr gezogen.
Ich hätts cool gefunden, wenn die Story um ihre Schwester noch mehr Raum bekommen hätte. Ich hab mich da etwas gefühlt wie damals bei Phantasma. Am Anfang noch ein wichtiger Punkt und plötzlich irgendwie kaum noch präsent. Oder eben zu wenig. Irgendwie ist das zwischendurch voll untergegangen.
Auch zwischen den Protas hätte ich mir stellenweise mehr Spannung gewünscht.
Vielleicht ist das hier einfach mein persönliches Gefühl, weil mir ihre Dynamik nicht so gut gepasst hat und sich das deshalb auch weniger nach Spannung angefühlt hat, aber mir persönlich wars auf jeden Fall zu wenig.
Es hat mich aber wirklich gut unterhalten. War für mich kein Highlight, aber ein durchaus gutes Buch.
sorry, aber es war gar nicht meins
Im Bann des Erlkönigs von Mina Roth
Ich fühl mich immer scheiße, wenn ich ein Rezensionsexemplar schlecht bewerten muss. Bzw generell, wenn ich Bücher schlecht bewerte. Am Ende hat jemand sein Herzblut da reingesteckt und sich Mühe gegeben. Und man muss immerhin sagen, dass die Story an sich ganz nice war.
Es war halt nur so unfassbar vorhersehbar und die Protagonistin ist so unfassbar dumm und alle dummen Sachen, die sie macht, sind natürlich wie durch ein Wunder genau das, was den Plot vorantreibt, egal wie unlogisch das ist.
Und den Schreibstil fand ich auch schrecklich. Es wurde irgendwie ständig irgendwas beschrieben, was absolut nicht Storyrelevant war und der Satzbau war ne Vollkatastrophe.
Ich will eigentlich gar nicht mehr dazu sagen, denn vielleicht wird es dem nächsten besser gefallen. Aber meins war es leider gar nicht. Auch wenn die Story eigentlich perse nicht schlecht war. Man hätte das nur ein bisschen besser aufziehen müssen....
Aber bildet euch selbst ein Urteil!
unkomplizierte Lektüre für unterwegs
00-Laschet von David Safier
Ich habe das Buch eher spontan am Bahnhof für eine längere Zugfahrt gekauft – also genau für so einen Moment, in dem man nebenbei liest, müde ist und definitiv keine Kapazitäten für komplexen Shit hat x.x
Dafür hat es wirklich perfekt funktioniert. Die Geschichte ist locker, kurzweilig und so leicht geschrieben, dass man schnell durchkommt, ohne sich groß konzentrieren zu müssen.
Der Humor ist teilweise ziemlich absurd und überzogen, aber genau das hat mich während der Fahrt überraschend gut unterhalten :D
Unter normalen Umständen hätte mich das Buch vermutlich trotzdem nicht besonders gepackt. Dafür ist es einfach zu weit von dem entfernt, was ich sonst gerne lese, und der Humor ist schon sehr speziell. Als unkomplizierte Lektüre für unterwegs war es aber super und hat genau das gemacht, was es sollte: mich unterhalten und die Zugfahrt deutlich angenehmer machen.
Gefühlvoller Out-of-confort-Roman
The New Love Times, Band 1 - Written into my Heart von Saskia Louis
Ich greife normalerweise eher zu Fantasy, Romantasy oder Geschichten, die etwas düsterer und dramatischer sind. Eine leichte RomCom ist deshalb nicht unbedingt das Erste, was bei mir im Warenkorb landet. In letzter Zeit probiere ich aber bewusst häufiger Bücher außerhalb meiner Comfort Zone aus – vor allem dann, wenn privat ohnehin genug los ist und ich einfach etwas brauche, das mich unterhält und nicht noch zusätzlich erschlägt.
Genau dafür hat diese Geschichte erstaunlich gut funktioniert. Die Dynamik zwischen Stella und Rowan, ihre Gegensätze und besonders die schlagfertigen Dialoge haben mir richtig Spaß gemacht. Ich musste häufiger grinsen, als ich erwartet hätte :D Gleichzeitig war das Buch nicht nur locker und süß. Gerade Stellas Entwicklung und die Frage, wie sehr man sich selbst in einer Beziehung verlieren kann, haben der Geschichte mehr Tiefe gegeben.
Nicht jede Entscheidung konnte ich vollständig nachvollziehen, und an manchen Stellen hätte ich mir etwas weniger Hin und Her gewünscht. Trotzdem mochte ich die Mischung aus Humor, Gefühlen und Selbstfindung sehr. Für mich war es genau die richtige Art von Buch, um einmal aus meinem üblichen Lesegeschmack auszubrechen und für ein paar Stunden einfach abzuschalten.
bewegend
Counting Days von Steffi Kuhlmann
Eigentlich ist das gar nicht die Art von Buch, zu der ich normalerweise greifen würde. Gerade in letzter Zeit lese ich aber bewusst öfter außerhalb meiner Comfort Zone. Wenn privat viel Stress zusammenkommt, probiere ich manchmal einfach etwas Neues aus, um mich abzulenken und für ein paar Stunden aus meinen eigenen Gedanken herauszukommen.
Dieses Buch hat mich dabei emotional deutlich stärker getroffen, als ich erwartet hatte. Es war für mich nicht immer leicht zu lesen, und ich konnte auch nicht jede Entscheidung oder jedes Gefühl der Figuren vollständig nachvollziehen. Aber die Stellen, in denen ich mich selbst oder bestimmte Emotionen wiedererkannt habe, haben mich dafür umso mehr bewegt. Manche Momente gingen mir wirklich nahe und haben mich auch nach dem Lesen noch beschäftigt.
Es war keine durchgehend leichte Lektüre, aber eine sehr intensive und emotionale Erfahrung. Gerade deshalb bin ich froh, dass ich mich darauf eingelassen und etwas außerhalb meines üblichen Lesegeschmacks ausprobiert habe.
Ich musste mich nicht lange überreden lassen bei dem Thema
Dragon Cursed - Zeig keine Gnade (Deluxe-Ausgabe) von Elise Kova
Dragon Cursed hatte mich natürlich direkt bei Drachen. Ich meine: Drachen, tödliche Prüfungen, eine verfluchte Protagonistin und Slow Burn? Da muss man mich jetzt auch nicht lange überreden.
Ich mochte die Grundidee wirklich sehr und fand die Welt spannend, auch wenn sie für mich nicht ganz an Kovas stärkste Bücher herankommt.
Man merkt schon, dass es ein Auftakt ist, weil vieles erstmal aufgebaut wird und einige Fragen offenbleiben. Trotzdem hatte das Buch durch die Trials, die Gefahr der Dragon Curse und diese ständige Unsicherheit einen guten Sog.
Isola mochte ich als Protagonistin, weil sie nicht einfach nur stark ist, sondern auch Angst hat und trotzdem weitermacht. Die Romance war eher langsam und nicht zu viel, was hier gut gepasst hat. Für mich war es kein perfektes Buch, aber ein sehr unterhaltsamer Auftakt mit Drachen, Spannung und einem Ende, nach dem man Band 2 definitiv braucht.
Nicht perfekt, aber atmosphärisch richtig stark
Weavingshaw von Heba Al-Wasity
Weavingshaw ist definitiv kein Buch, bei dem man eine schnelle, actionreiche Romantasy erwarten sollte. Die Geschichte ist langsam, sehr atmosphärisch und lebt für mich vor allem von ihren düsteren Gothic-Vibes. Dieses verfluchte Anwesen, die Geheimnisse, die Geister und diese schwere, unheimliche Stimmung haben mich total abgeholt.
Leena mochte ich sehr, weil sie nicht perfekt oder übermächtig wirkt, sondern verletzlich ist, zweifelt und trotzdem weitermacht. Und St. Silas? Ja gut. Morally grey, geheimnisvoll, gefährlich und verschlossen — damit hatte er mich natürlich recht schnell.
Die Dynamik zwischen den beiden ist sehr Slow Burn und passiert eher in kleinen Momenten, Blicken und unausgesprochener Spannung. Das mochte ich total. Trotzdem hat sich das Buch stellenweise gezogen, weil lange nicht wirklich viel passiert und viele Fragen offenbleiben. Nicht perfekt, aber atmosphärisch richtig stark.
nicht so gut, wie erhofft, aber trotzdem ein geiles Buch
Lucifer Ascending – One Sinful Secret von Marie Niehoff
Ich habe ehrlich gesagt ein anderes Tempo erwartet, weil ich von Marie Niehoff einfach etwas anderes gewöhnt bin. Das Tempo der Geschichte ist wesentlich langsamer als in ihren anderen Büchern, was jetzt aber nicht bedeutet, dass man dafür mehr Worldbuilding bekommt. Das ist etwas, was bei der Autorin irgendwie schon immer ein bisschen weiter hinten stand.
Dafür legt sie ungemein viel Wert auf Charaktere und ihre Beziehungen zueinander. Ich habe nicht nur einmal geweint oder Tränen in den Augen gehabt! Es war so süß, schön und traurig zugleich!
Lucifer ist für mich halt irgendwie auch jemand, bei dem ich schon Bock auf das Buch habe, sobald ich nur den Namen lese. Damit lag hier natürlich schon ein Stein in der Tür. :D Die tragische, düstere Atmosphäre war auch einfach super!
Aber so sehr ich das Buch auch geliebt habe, so sehr hat es sich für mich doch gezogen. Ich habe oft pausiert, weil so lange nicht wirklich etwas passiert ist. Oder besser gesagt: Es hat sich einfach so angefühlt, als würde nichts passieren, weil die Handlung so dahingeschlichen ist.
Sie war trotzdem super und ich war absolut begeistert von den Charakteren. Nicht falsch verstehen! Ich war da deep drin. Aber grundsätzlich war es zuweilen einfach zu langsam, sodass man nicht wirklich ein Gefühl von Action bekommt.
Auch gab es viele Fragen, auf die ich mir früher Antworten gewünscht hätte.
Aber hey: Es kann ja nicht jedes Buch perfekt sein. Ich habe es trotzdem sehr geliebt.











