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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Sina:

Lesen lernen mit Disneystars

Leselernstars: Disney - Lustige Geschichten von Sarah Dalitz

»Lustige Geschichten mit Stitch und Vaiana« von Sarah Dalitz gehört zur Reihe „Disney Leselernspaß“ aus dem Ravensburger Verlag und wird für Kinder ab 6 Jahren empfohlen.

Das Buch ist aufgeteilt in zwei Geschichten.
In der ersten begleitet Stitch Lilo in am Haustiertag in die Schule, woraufhin der Schulalltag dann Stitch’s tollpatschiger Art etwas aus der Bahn gerät.

Die zweite Geschichte handelt von Vaiana, die ihrem Vater ein besonderes Geschenk zum Geburtstag machen möchte und dabei auf Hindernisse stößt.

Die Geschichten sind beide recht kurzweilig und mit Bildern unterlegt. Die Texte wurden mit ihren kurzen und klaren Formulierungen, sowie der großen Schrift ideal auf Leseanfänger abgestimmt.
Zwischendrin gibt es immer wieder kleine Rätsel und Übungen, dessen Lösungen am Ende des Buches nachgeschlagen werden können.

Insgesamt handelt es sich um ein solides Erstleser-Buch, mit welchem man nicht viel falsch machen kann.

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Scharfsinnig und feinfühlig

Intermezzo von Sally Rooney

In »Intermezzo«, dem vierten Roman der irischen Autorin Sally Rooney, begleiten wir die Brüder Koubek kurz nach dem Ableben ihres Vaters.
Die zwei jungen Männer könnten kaum unterschiedlicher sein.
Ivan, Anfang 20, ein Schachprofi und etwas unbeholfen im sozialen Umgang mit seinen Mitmenschen.

Peter, Anfang 30, als Anwalt tätig, der bereits einen Schicksalsschlag einstecken musste.

Wer mit den vorherigen Romanen Rooneys bereits vertraut ist, weiß, sie ist DIE Autorin, wenn es um komplexe zwischenmenschliche Beziehungen geht.
Ihre große Stärke liegt darin, ihre Figuren mit individuellen Stärken und Schwächen zu zeichnen und dadurch auch Beziehungen mit all ihren Facetten authentisch darzustellen.
Hierbei stehen besonders die Gefühle und Gedanken der Protagonist*innen im Vordergrund, weniger die Handlung.

Die wechselnden Perspektiven haben in diesem Roman leider nur bedingt für mich funktioniert. Mit dem Wechsel der Perspektive kam auch ein veränderter Schreibstil einher. Dieser sollte vermutlich nur die Unterschiede im Wesen der Brüder unterstreichen, hat mich jedoch anfangs eher irritiert und schlussendlich genervt.
Zudem wäre es auch interessant gewesen, die Dinge aus der Sicht der Frauen zu betrachten.

Ein im Großen und Ganzen gelungenes Buch mit ein paar Makeln, über die einige sicher hinwegsehen können oder sich nicht daran stören. Nicht mein Favorit unter den Rooney-Romanen aber dennoch lesenswert. Daher insgesamt 3,5 Sterne von mir.

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Guter Ansatz

Good Energy von Casey Means

In ihrem Sachbuch »Good Energy« geht die Autorin Dr. Casey Means mit umfangreicher Recherche auf das Thema Stoffwechsel und dessen Zusammenhang mit der allgemeinen menschlichen Gesundheit ein.

Verschiedene Erfahrungen mit ihren eigenen Patient*innen haben die Ärztin dazu bewegt, eine holistische Sichtweise auf das Thema Gesundheit zu entwickeln.

Sie erkennt Zusammenhänge zwischen verschiedenen Beschwerden und verknüpft diese miteinander; was vielen Ärzt*innen oftmals schwer fällt, wenn diese die Grenzen ihres eigenen Fachbereiches sprengen.

Insgesamt bietet das Buch viele interessante Ansätze, Einblicke und Erkenntnisse.
Die praktische Anwendbarkeit lässt jedoch zu wünschen übrig, da viele ihrer „Tipps“ nicht im Alltag umsetzbar sind. Darüber hinaus drängt sie die Leser*innen schon fast zu einem Ernährungsstil, welcher bestimmte Nahrungsmittel verteufelt und daher auch bedenklich für Menschen, die bereits Probleme mit Essstörungen hatten, sein könnte.

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Kulinarik und Chemie

Flavorama von Arielle Johnson

Das Sachbuch »Flavorama. Die fabelhafte Wissenschaft vom Geschmack - und wie wir sie im Alltag nutzen können« geschrieben von Geschmackswissenschaftlerin Arielle Johnson, ist ein umfangreiches Nachschlagewerk.

Die renommierte Wissenschaftlerin hat sich mit ihrem allumfassenden Wissen zum Thema bereits einen Namen gemacht und leitete beispielsweise das Forschungslabor des Noma, welches 2021 den ersten Platz von „The World’s 50 Best Restaurants“ gewonnen hat.

Ihre Expertise teilt sie nun auch mit den Leser*innen und nimmt diese dabei mit auf einen wissenschaftlichen Exkurs rund um das Thema Geschmack. Trotz der detaillierten wissenschaftlichen Darstellung, unter anderem auch auf molekularer Ebene, sind die Erklärungen nachvollziehbar und werden durch bunte Illustrationen veranschaulicht.

Die Rezepte sind leicht verständlich und abwechslungsreich gestaltet, jeweils passend zum entsprechenden Thema eines jeden Kapitel abgestimmt.

Dieses Buch bietet durch seine unkonventionelle und innovative Herangehensweise völlig neue Perspektiven auf das Thema Geschmack bzw. Kochen.
Für alle Wissensdurstigen, die den Dingen gerne auf den Grund gehen, aber auch für Hobby- und Sterne-Köche ist dieses Buch ist absolutes Must-Have.

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Ein Einblick in die erste Tiefsee-Expedition

Leuchten am Meeresgrund von Brad Fox

Das Sachbuch „Leuchten am Meeresgrund“ von Brad Fox befasst sich inhaltlich mit der ersten Tiefsee-Expedition der Menschheitsgeschichte.
Da ich das Thema unfassbar spannend finde, habe ich mir viel von dem Buch erhofft.
Leider wurden meine Erwartungen jedoch nicht ganz erfüllt.

Das Buch startet mit einem guten Auftakt.

Im ersten Kapitel begleiten wir William Beebe und Otis Barton bei ihrem ersten Tauchgang mit der Batysphäre. Die Entdeckungen, welche die zwei dabei zu Tage fördern werden von Gloria Hollister an Deck des Forschungsschiffes in einem Notizbuch protokolliert.
Nach ungefähr einem Drittel des Buches hat mich der Text leider an einigen Stellen verloren. Hier wirken die einzelnen Kapitel wie unzusammenhängende Anekdoten und Aneinanderreihungen von Geschehnissen aus dem Leben der Wissenschaftler*innen bzw. Beebe. Hollister wird nur noch am Rande erwähnt und auch der Ingenieur Barton findet kaum weitere Erwähnung.

Der Aufbau des Buches hat mir mit seinen kurzen Kapiteln sehr zugesagt. Auch die eingebauten, farbigen Illustrationen finde ich hilfreich, da man an anderen Stellen mit Beschreibungen von Tiefsee-Bewohnern lediglich der eigenen Vorstellungskraft überlassen wird.
Positiv hervorzuheben ist auch, dass es sich hierbei um die originalen Illustrationen der Zeichner*innen handelt, mit welchen Beebe im engen Kontakt zusammengearbeitet hat. Im Text wird die Entstehung dieser genauestens beschrieben.
Die zahlreichen Tabellen hingegen sind für die Leser*innen eher uninteressant.
Die Erzählform wirkt an einigen Stellen nahezu poetisch was den sachlichen Aspekt der Thematik vermutlich auflockern soll.

Gut gefallen hat mir, wie der Autor es geschafft hat die Faszination und Leidenschaft der Wissenschaftler*innen für ihren Beruf zu vermitteln.
Mit dem Buch wurde einer wirklich weltverändernden Pionierarbeit die gebührende Ehre erwiesen und zurecht ein Denkmal gesetzt.
Dennoch sind es für mich leider nicht mehr als 3 Sterne, aufgrund der genannten Kritikpunkte.

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Herzerwärmende Geschichte über Freundschaft

Wie man einen Bammel auf Hosentaschengröße schrumpft,2 Audio-CD von Josefine Sonneson

Das Hörbuch „Wie man einen Bammel auf Hosentaschengröße schrumpft“ von Josefine Sonneson, wird aus der Perspektive der 10-jährigen Elli erzählt.
Elli und ihr bester Freund Jaro sind unzertrennlich und machen fast alles zusammen. Eines Tages beschließen sie, sich ihrem „Bammel“ zu stellen und schließen einen Pakt.

Gemeinsam schaffen sie es, Jaros Angst vor Hunden mit dem altersmüden und liebenswürdigen Otto zu minimieren. Doch bevor sie sich auch um Ellis Bammel kümmern können, taucht Tami auf und plötzlich verändert sich alles zwischen ihnen.

Die Geschichte rund um Elli und ihren Freund*innen ist wie aus dem Leben gegriffen und vermittelt so viele wichtige Botschaften.

Friedel Morgenstern ist mit ihrer langen Erfahrung als Sprecherin die perfekte Wahl. Sie liest so einfühlsam und kindgerecht und schafft es wunderbar Emotionen und Stimmungen authentisch zu vermitteln.

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Mut und Selbstvertrauen

Perla der Superhund 1 von Isabel Allende

»Perla der Superhund« geschrieben von Isabel Allende, illustriert von Sandy Rodríguez und übersetzt von Svenja Becker ist ein Bilderbuch für Kinder ab 4 Jahren.

Die Geschichte wird aus der Sicht der kleinen Hündin Perla erzählt. Diese lebt im Tierheim, bis der kleine Nico sie entdeckt und sofort total vernarrt in sie ist.

Im weiteren Verlauf des Buches geht es hauptsächlich um Mobbing und wie man sich dagegen zur Wehr setzt. Jedoch wird das Thema im Grunde nur kurz angesprochen und das Problem sofort ohne weitere Hürden gelöst, was ich (selbst für Kinder) recht unrealistisch und schwierig dargestellt finde.
Auch wird direkt am Anfang des Buches ein Zauberer erwähnt, welchen man hier und da als aufmerksamer Leser auf der ein oder anderen Seite entdecken kann. Jedoch hat dieser keinen Einfluss auf den weiteren Verlauf der Geschichte und hätte auch einfach weggelassen werden können.

An sich eine schöne Geschichte, mit einer wichtigen Message, der allerdings deutlich an Tiefgang fehlt.

Wirklich toll hingegen sind die Illustrationen, in wunderschönen Farben und mit viel Liebe zum Detail, die das Ganze für mich wieder glattbügeln.

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Ehrlich und ungeschönt

Strong Female Character von Fern Brady

In ihrem autobiografischen Werk »Strong Female Character« erzählt Fern Brady über ihren Lebens- und Leidensweg bis hin zur Autismus-Diagnose.

Am Anfang des Buches steht die Diagnose, woraufhin die Autorin mehr oder weniger chronologisch ihren Weg dort hin in Form von Anekdoten schildert.
Sie erzählt hierbei ungeschönt und schonungslos ehrlich von ihren Erfahrungen in der Schule, Uni, Psychiatrie, im Job als Stripperin und als Comedienne oder auch innerhalb ihrer eigenen Familie.

Brady‘s Schreibstil ist angenehm und es entsteht schnell ein guter Lesefluss. Dem Geschilderten selbst hätte jedoch etwas mehr Struktur gut getan, da es teilweise doch etwas wirr und durcheinander wirkt.

Leider wirkt es an einigen Stellen, als hätte die Autorin ihre Autobiografie als Mittel nutzen wollen, um mit den Menschen um sich herum abzurechnen. Zwar hat sie scheinbar die Namen und bedeutende Wesensmerkmale vorkommender Personen geändert, jedoch sollte den entsprechenden Personen dennoch klar sein, dass sie gemeint sind.
Sie schreibt nicht nur authentisch und ehrlich über ihren traumatischen Weg bis zur befreienden Diagnose, sondern auch zum Teil sehr unreflektiert über ihre Erfahrungen und spart dabei auch nicht an Beschimpfungen und Beleidigungen.
Ihre Diagnose nutzt sie zudem mitunter als Rechtfertigung für unmoralisches Verhalten, wie beispielsweise Fremdgehen oder eine Person krankenhausreif zu schlagen.

Komplett missfallen hat mir das Buch jedoch nicht. Ich konnte auch einige neue Einblicke gewinnen und dazulernen. Das Thema „Meltdowns“ beispielsweise war mir zuvor nur vage ein Begriff, doch dank Brady’s Schilderungen kann ich dieses Thema nun viel besser greifen.

Letztendlich denke ich, sollte man einfach im Hinterkopf behalten, dass Brady’s Buch keine allgemeine Darstellung von Autismus ist, sondern ihre persönlichen Erfahrungen schildert.
Trotz einiger Kritikpunkte kann ich das Buch jedem empfehlen, der sich für das Thema interessiert.

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Komplex und langatmig

Genau so, wie es immer war von Claire Lombardo

»Genau so, wie es immer war« von Claire Lombardo stellt das Leben der 57 jährigen Protagonistin Julia Ames in den Mittelpunkt.
Diese führt ein ganz gewöhnliches Familienleben, mit ihrem Mann Mark, dem inzwischen erwachsenen Sohn Ben und der Teenager-Tochter Alma.
Ihre kleine Welt gerät jedoch ins Wanken, als sie im Supermarkt unerwartet eine alte Bekannte trifft und kurz darauf immer mehr Dinge aus dem Gleichgewicht geraten.

Während die Autorin auf einfühlsame und realistische Weise beschreibt, wie uns Traumata und die daraus resultierenden Verhaltensmuster ein Leben lang prägen, waren die Gedanken und Handlungen von Julia oft nicht ganz nachvollziehbar.

Leider empfand ich alle Charaktere, ausgenommen von Julia selbst, als recht blass. Selbst wenn diese mal etwas mehr in den Vordergrund gestellt wurden, wirkten sie auf mich nicht vollends ausgereift.

Im wesentlichen war das Buch viel zu langatmig und auf eine fast ironische Weise nicht tiefgründig genug.

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Kuschelzeit

Kuscheln von Angelika Huber-Janisch

Das Kinder-/Sachbuch »Kuscheln«, geschrieben von Angelika Huber-Janisch und illustriert von Maria Over erklärt auf kindgerechte Art und Weise, warum verschiedene Tierarten das Bedürfnis haben zu kuscheln.
Zum größten Teil werden hierbei exotische Tierarten dargestellt, jedoch auch Insekten, wie die Wildbiene.

Die Texte sind vom Sprachstil etwas anspruchsvoller, daher ist das Buch sicherlich auch für Kinder über dem empfohlenen Alter von 4 Jahren hinaus interessant zum Selberlesen.
Inhaltlich befasst sich das Buch nicht nur mit dem Thema “Kuscheln” an sich, sondern auch mit der Thematik der Familie in der Tierwelt, was den Kindern sehr gut vermittelt, dass auch Tiere in der Lage sind viele verschiedene Emotionen zu empfinden.
Besonders begeistertet haben mich die wunderschönen und detaillierten Illustrationen.
Ein kleines Highlight ist auch der integrierte Felleinsatz auf der Titelseite, der direkt Lust auf den Inhalt macht.
In meinen Augen ein durch und durch gelungenes Buch für Klein und Groß, welches zum immer mal wieder Durchblättern einlädt.

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