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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anjulia :

Auch Fabeltiere müssen mal

Kuckuck, Kacka! von Christine Kugler

Bei diesem Buch ist der Titel eindeutig Programm. Im Buch Kuckuck, Kacka! von Christine Kugler und Sandy Thißen können Kinder ab 2 Jahren sehen, wie es aussehen könnte, wenn ein Fabelwesen mal muss. Das Buch ist sehr lustig, fantasievoll, bunt und glücklicherweise auch nicht eklig (ausser vielleicht ein ganz kleines bisschen beim Monsterschleim).

Bereits auf den Cover sieht man die verschiedenen Protagonisten. Der kleine Roboter verliert Schrauben und Muttern, beim Gespenst plumpst das Essen einfach durch und beim Drachen wird es heiß. Außerdem gibt es noch Monster, Meerjungfrau und Einhorn, die auf ihre ganz eigene Art auf Klo müssen. Zeichnungen und Text sind sehr amüsant. Der Text ist pro Doppelseite 4 Zeilen lang und reimt sich. Die Bilder dazu sind passend, liebevoll gezeichnet und sehr süss. Interessant wird das Buch vorallem durch die Schieber, die gut für kleine Kinderhände geeignet sind und zur Interaktion anregen. Einziges Manko ist die Kürze des Buches. Über zwei oder drei weitere Doppelseiten mehr, hätte ich mich gefreut. Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung für Kinder ab zwei Jahren und deren Eltern, da das Thema wirklich toll und humorvoll umgesetzt wurde.

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Wo ein Problem ist , ist doch immer auch eine Lösung

Meck und Schneck. Spaß hat, wer trotzdem lacht von Michael Engler

Schneck entdeckt in der Ferne einen Salatbaum. Gemeinsam mit seinem Freund Meck macht er sich auf den langen Weg zu diesem ungewöhnlichen Baum. Während Schneck vom Salat träumt, achtet Meck auf Gefahren. Schließlich zerstört ein Sturm Schnecks Traum vom Salatbaum. Aber Spaß hat, wer trotzdem lacht.

Das Kinderbuch Meck und Schneck, Spaß hat, wer trotzdem lacht von Michael Engler und Matthias Derenbach erzählt eine schöne Geschichte für Kinder ab ca. drei Jahren.
Das Cover ist optisch sehr schön gestaltet, farbenfroh und zeigt die zwei kleinen Protagonisten auf ihrer Reise.
Der Text des Buches ist für gut verständlich, altersgerechter und enthält ein paar kleine kindgerecht gehaltene Weisheiten. Die Zeichnungen sind großflächig in DinA4 Format gehalten. Besonders Schneck und Meck sind sehr liebevoll gezeichnet. Was für ein Tier Meck ist, konnte ich jedoch nicht herausfinden. Er sieht für mich niedlich aus, wie ein kleiner blauer Bär. Auf Schneck und Meck wartet auch die ein oder andere gefährliche Situation, die sich zum Glück gut lösen lassen. Dementsprechend sind auch ein paar Bilder etwas dunkler gemalt. Ganz kleine Abstriche gibt es für mich, da ein oder zwei Szenen mir nicht ganz logisch erscheinen. Insgesamt kann ich dieses schön gestaltete Kinderbuch jedoch empfehlen.

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Auch kleine Gespenster müssen ins Bett

Huiii, wer ist denn da noch wach? – Ab ins Bett und Gute Nacht! von Christine Kugler

Huiii, wer ist denn da noch wach? – Ab ins Bett und Gute Nacht! von Christine Kugler ist ein bezauberndes Kinderbuch für die Kleinsten, in dem es ums Einschlafen geht. Das kleine Gespenst Theo ist auch nach der Geisterstunde noch wach, sodass er einen Ausflug in die Umgebung des Schlosses macht. Er besucht zum Beispiel Hexe Lotte, die bereits im Bett liegt, aber vor Bauchweh nicht schlafen kann.

Dem Werwolf scheint der Mond zu hell und einer kleinen Spinne fehlt ein Nachtlicht. Wie gut, dass Theo zu helfen weiß. Auch Vampiremädchen Frida will lieber spielen, statt in ihrem Sarg zu schlafen. Zum Schluss wird Theo selbst vom Papa ins Bett gebracht.

Die Zeichnungen im Buch sind liebevoll und sehr niedlich, kindgerecht. Es gibt sehr viele Details zu entdecken und auch die Entdeckerklappen sind schön gestaltet. Die kleinen Grusselwesen sind sehr süss gezeichnet und glücklicherweise nicht unheimlich. Allerdings glaube ich nicht, dass Zweijährige schon wissen was ein Werwölfe oder ein Vampire ist. Auch könnte es zu Fragen kommen, weshalb dass kleine Gespenst nachts unterwegs ist. Das angegebene Lesealter finde ich trotzdem angemessen. Besonders im Hinblick darauf, dass bald wieder Halloween ansteht, gibt es von mir eine Leseempfehlung.

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Yrsas Suche

Yrsa. Journey of Fate von Alexandra Bröhm

Die junge Yrsa lebt, seit dem Tode ihrer Mutter, gemeinsam mit ihrem jüngeren Bruder Sjalfi am Rande der Dorfgemeinschaft und muss sich ziemlich alleine durchschlagen. Als sie von einer Jagd zurückkehren ist Sjalfi verschwunden. Es liegt nahe, dass er entführt wurde und so macht sich Yrsa auf den Weg nach Haithabu.

Das Cover des Buches ist komplett in kräftigem Rosa gehalten und mit Goldschrift, Ranken und einem Wikingerboot verziert. Eine schöne Abwechslung zu den gängigen Motiven von historischen Romanen. Die Farbwahl passt ganz gut, da ein Hauptfokus des Buches auch auf der Liebesgeschichte zwischen Yrsa und dem Krieger Avidh liegt.
Während mich die Geschichte vollständig in ihren Band gezogen hat, konnte ich mich leider bis zu Schluss nicht an den Schreibstil gewöhnen. Im Präsenz geschrieben und teilweise zu ausschweifend, wirkte dieser sehr unausgereift, hölzern. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt ( Yrsa, Avidh, sowie aus der des alternden Schmieds Njall , der Ysra zur Zweitfrau nehmen möchte). Aufgrund ihrer Tätigkeit als Historikerin kann man davon ausgehen, dass die Autorin das nordische Frühmittelalter so realitätsgetreu wie möglich beschreiben hat. Inhaltlich ist Yrsas Reise spannend, die Liebesgeschichte passend und alle Handlungsfäden finden am Ende zueinander. Auch die Charaktere fand ich gut dargestellt. Yrsa ist natürlich noch recht jung, aber selbstbewusst und selbstbestimmt, mit dem festen Ziel Kriegerin statt Ehefrau zu werden. Wer romantische, historische Romane mit Wikingerthematik mag, macht bei diesem Buch auf jeden Fall nichts verkehrt.

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Hochwertiges Sachbuch übers Zusammenleben

Wieso? Weshalb? Warum? Band 44 - Wie leben wir miteinander? von Patricia Mennen

Ich verfolge die Wieso, Weshalb, Warum Reihe mit meinen Kindern bereits seit vielen Jahren und bin immer wieder begeistert von der Qualität dieser Sachbücher. Das Besondere daran sind natürlich die viele Klappen, hinter denen sich zum Beispiel weitere Informationen verbergen. "Wie leben wir miteinander?" ist der neues Band dieser Reihe, und spricht hochaktuelle und wichtige Themen kindgerecht an.

Das Cover zeigt eine Gruppe von Kindern, die ein Tuchspiel spielt. Gleich auf den ersten Blick erkennt man ihre verschiedene Herkunft und auch ein Kind mit Handicap wird integriert. Insgesamt ein buntes und erfreuliches Bild. Auch die Bilder im Buch sind meist recht farbenfroh. Von der Thematik aber ist dieser Band deutlich ernster als andere Bücher der Reihe. Es geht zum Beispiel um friedliches Zusammenleben, Ausgrenzung und Konflikte, Streit und auch um Kinderrechte. Die schwierigsten, aber auch leider aktuellen, Themen sind Krieg und Flucht. Nicht unbedingt etwas, womit man Kinder zwischen 4-7 meiner Meinung nach belasten muss, wenn sie es nicht selbst zum Thema machen. Sollten Kinder hierzu aber mit Fragen kommen, bietet das Buch altersgerechte Erklärungen. Als besonderst schön möchte ich zum Beispiel die Erklärungen darüber wie man Streit schlichten kann oder auch die Aussagen gegen Ausgrenzung hervorheben. Insgesamt ein Kindersachbuch für mehr Miteinander, mehr Akzeptanz und mehr Toleranz.

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Hummelchen will fliegen

Flieg, Hummelchen, flieg! von Judith Beier; Nora Imlau

Das kleine Hummelchen ist krank. Sein Bauch tut weh, es hat eine Krankheit die nur im Krankenhaus behandelt werden kann. Deshalb hat es auch einen Schlauch im Bauch, mit großem Pflaster drauf. Das macht das Fliegen lernen sehr schwierig. Aber mit Mut und Liebe kann sich Hummelchen diesen Wunsch erfüllen.

Flieg, Hummelchen, flieg!
Ein Mutmachbuch zum Lachen und Trösten von Judith Beier und Nora Imlau ist ein wunderschön illustriertes Kinderbuch zum Thema chronische Krankheiten und Entwicklungsverzögerung aufgrund längerer Krankheit. Woran Hummelchen leidet wird nicht geklärt, ist aber für die Geschichte auch nicht so wichtig. Als Leser begleitet man Hummelchen ins Krankenhaus, nach Hause und durch die Jahreszeit, bis es nach einem Jahr und einem erneuten Krankhausbesuch endlich fliegen kann. Besonders Hummelchens Familie, die es beim Klettern, Schlittenfahren oder auch am Strand unterstützt, fand ich toll. Die Zeichnungen wirken auf mich liebevoll und kindgerecht. Die Hummeln sind sehr menschlich gezeichnet und handeln auch sehr menschlich. Der Text ist eher einfach und damit altersgerecht gehalten und reimt sich. Inhaltlich dürfte das Buch am ehesten Kinder ansprechen, die selbst gesundheitliche Probleme haben, oder deren Geschwisterkinder. Mit dem Happy End macht Flieg, Hummelchen, flieg auf jeden Fall sehr viel Hoffnung und Mut.

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Ein kleines Einhorn sucht sein Geburtsdatum

Sternenschweif, Wimmelbuch, Abenteuer im Einhornland von Linda Chapman

Das kleine Einhornfohlen Schimmerhorn hat ein Problem. Es kennt seinen Geburtstag nicht. Doch der ist wichtig, da alle Einhörner an ihrem zweiten Geburtstag zur Erde fliegen um eine Freundin zu finden und Gutes zu tun. Ob Sternenschweif und Laura ihm helfen können?

Sternenschweif, Abenteuer im Einhornland von Linda Chapman und Anna-Lena Kühler ist ein großformatiges (etwas größer als DIN A 4) Wimmelbuch mit dicken Seiten aus Pappe.

Das Buch aus dem Kosmos-Verlag bringt nun kleinen Einhornfans die Serie rund um Laura und das Einhorn Sternenschweif näher. Die Illustrationen sind sehr schön, niedlich und kindgerecht gemacht. Die Farbwahl ist bunt und ansprechend, passend zur magischen Welt Arkadia. Es wimmelt nur so von Einhörnern, Elfen und Trollen. Laura und Sternenschweif kamen man auf jeder Seite finden. Das kleine Einhorn Schimmerhorn, von dem die Geschichte handelt, leider nicht! Zu manchen Darstellung fehlt mir auch eine kleine Erklärung oder vielleicht auch Hintergrundwissen aus den Bücher, wie zum Beispiel zu den Tätigkeiten der Elfen. In der Trollhöhle hätte ich mir gewünscht die Trollkinder im wegschwebenden Ballon zu sehen. Der Text des Buches ist kurz und die Geschichte leicht verständlich. Deshalb würde ich das Buch bereits für jüngere Kinder zwischen 2-5 Jahren empfehlen.

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Schweden zum Verlieben

Mittsommercamp zum Verlieben von Michaela Metzner

Nachdem ihr Freund Thomas , nach 14 Jahren Beziehung, wegen einer anderen Frau Schluss macht, zieht es Bea nach Schweden. Dort besitzt sie ein kleines Ferienhaus an einem See. Allerdings ist das Häuschen Marode. Bea braucht dringend ein Job und landet als Betreuerin in einem Feriencamp für problematische Jugendliche.

Eine Aufgabe die der Sekretärin eigentlich so gar nicht liegt . Doch allein schon wegen ihrer Chef Ed, einem attraktiven "Wikinger" mit whiskyfarbenen Augen, der dringend Mitarbeiter braucht, kann sie nicht aufgeben.

Mittsommercamp zum Verlieben von Michaela Metzner ist eine zuckersüße, hygellige , sommerlich, schwedische Liebesgeschichte mit Happy-End Garantie. Hierzu passt auch das Cover, dass den See, die Stuga und die Siluette eines Paares zeigt. Besonders schön finde ich die Fotos von Schweden auf der Innenseite des Covers.

Die ca. 320 Seiten lesen sich locker, leicht. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Bea und Ed erzählt, wobei ich Ed: Typ harte Schale, weicher Kern, sympathischer fand. Bea.wirkt auf mich für ihr Alter manchmal etwas altbacken, dann wieder sehr naiv. Die Liebesgeschichte zwischen beiden ist sehr gefühlvoll beschrieben, hat mich aber auch zum Schmunzeln gebracht. Natürlich gibt es vor dem Happy-End den ein oder anderen Stolperstein zu überwinden. Besonders toll fand die die Beschreibung von Schweden. Gern würde man selbst ein paar Wochen am See verbringen, mit Stockbrot und Kanu-Tour. Man merkt, dass die Autorin selbst in Schweden gelebt hat und weiß wovon sie schreibt. Am Ende des Buches findet sich noch ein Rezept für Kanelbullar und ein kleines Wörterbuch mit schwedischen Begriffen.

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Geschichten von Mutter Gans

Der Salon der kühnen Frauen von Clare Pollard

Im Salon von Marie d’Aulnoy erzählt sich eine kleine ausgewählte Gesellschaft bei Kakao, Champagner und Eclairs, selbst erfundene oder abgeänderte Märchen. Diese eigentlich harmlose Beschäftigung birgt allerdings in Paris zur Zeiten Ludwig des XIV. einige Risiken. Insbesondere für Frauen, deren Lebenvorstellungen nicht unbedingt mit den damaligen Konventionen übereinstimmt.

Der Salon der kühnen Frauen von Clare Pollard ist ein ungewöhnlicher Roman, der an den Rande des pompösen Hofes des französischen Sonnenkönigs führt. Die Autorin schafft es ein eindringliches, genaues Bild dieser Zeit zu zeichnen. Immer wieder wird das Leben der Salonteilnehmer/innen mit Märchen, welche diese erzählen, verflochten. Die Sprache, die hier genutzt wird, ist mal elegant, aber auch manchmal erstaunlich vulgär. Außergewöhnlich finde ich auch, dass der Leser direkt durch die allwissende Erzählerin angesprochen wird und so näher am Geschehen ist. Die Protagonisten sind tatsächlich historische Personen, welche die im Salon vorgetragen Märchen später auch veröffentlicht haben. Hierbei sind mir dann zum Teil kleine Unstimmigkeiten aufgefallen. Da ich das Buch trotzdem sehr fesselnd und ungewöhnlich finde, vergebe ich 5 Sterne.

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Weil Schurken einfach mehr Spaß haben

Long Live Evil von Sarah Rees Brennan

Rae ist totkrank, erhält aber eine Chance auf Genesung. Wenn sie in ihrer Lieblingsbuchfantasyreihe eine bestimmte Aufgabe erfüllt, wird sie im echten Leben wieder gesund. Rae findet sich daraufhin in der Rolle einer gutaussehenden Schurkin wieder. Bald schon entwickelt die Geschichte des Buches ein Eigenleben, mit dem Rae nicht gerechnet hat.

Das Cover passt perfekt zum Inhalt des Buches. Es ist düster gehalten und zeigt Rae, als Schurkin, die es sich auf einem Thron bequem gemacht hat.

Long Live Evil von Sarah Rees Brennan ist mit Sicherheit kein klassischer Fantasyroman. Einen Roman aus Sicht einer Schurkin zu lesen, die aufgrund ihres Wissens und ihrer Herkunft glaubt über allem zu stehen, ist mal etwas herrlich anderes. Die Story ist spannend geschrieben und konnte mich fesseln. Man kann nachvollziehen, dass die Autorin Aspekte ihrer eigenen Erkrankung in die Handlung miteingebracht hat. Raes Verhalten als Schurkin fand ich allerdings oft etwas übertrieben bishin zu skurril, ohne aber wirklich richtig böse zu sein. Auch in die düstere, mittelalterliche Fantasy-Welt musste ich mich erstmal einarbeiten. Irritiert hat mich hierbei, dass Rae den genauen Inhalt des Buches selbst nicht wirklich kennt. So enthält die Geschichte einige interessante Twists und ein recht offenes Ende, dass für mich einer Fortsetzung bedarf.

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