Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesemama:
Schöner Sommerroman
Möwensommer von Lotte Römer
Bewertet mit 3,5 Sternen
Zum Buch:
Lina arbeitet im blühenden Paradies, einem Blumenladen auf Norderney. Ihr Jugendfreund Mattis ist der Mann für alle elektrischen Notfälle auf der Insel. Die beiden sind seit Kindertagen befreundet und verbringen ihre wenige Freizeit gerne miteinander.
Dann kommt ein neuer Standesbeamter auf die Insel und macht Lina romantische Avancen.
Meine Meinung:
Das Cover macht Lust auf Meer. Die Geschichte ist manchmal ein wenig vorhersehbar, aber das ist nicht schlimm. Sie schürt die Sehnsucht nach Meer und nach Romantik.
Mattis und Bent, zwei völlig unterschiedliche Männer, und dann noch Lina, die sich nicht so recht entscheiden kann, was , oder eher wen, sie will. Das macht zusammen eine wunderschöne Wohlfühlgeschichte.
Andere Charaktere wie Linas Chefin Claudia, oder ihre ehemalige Schulfreundin Ines haben zwar nur eine Nebenrolle, machen aber das ganze lebendiger und auch authentisch.
Eine romantische, schön zu lesende Geschichte in einer wunderbaren Atmosphäre, so kann Sommer auch sein.
Liverollenspiele und Fangirlmomente
Möwensommer von Lotte Römer
Zum Buch:
Die LARP ist das Ereignis für Ruby und ihre Freunde Merlin und Isabel. Jeden Sommer wird eine Woche getestet und gelebt wie im Mittelalter. Diesen Sommer haben die drei einen neuen Mitspieler dabei. Ben, ein Junge aus Rubys Schule und ein Gamer. Und ganz vielleicht Rubys heimlicher Schwarm .
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Meine Meinung:
Ein süßes Cover, welches jugendliche LeserInnen bestimmt anspricht. Ich bin zwar nicht mehr jugendlich, aber bei mit hat es geklappt.
Auch beim Lesen merkte ich zu Beginn der Geschichte, das ich dem Gamer Alter entwachsen bin und auch mit den ganzen LARP (Liverollenspiele) Begriffen nicht wirklich was anfangen konnte. Bei ganz besonderen Begriffen habe ich einfach gegoogelt. Dennoch tat dies dem Lesegenuss keinen Abbruch, spielte es doch eher eine Nebenrolle. Zwar wichtig, aber die Fachbegriffe brauchte es nicht.
Die Story ist total niedlich, erste Liebe bzw. zartes Aufflammen einer solchen, viele Missverständnisse aber auch eine Geschichte, die nicht um die zarten Bande der Liebe ging konnten mich sehr gut unterhalten. In erster Linie geht es im Freundschaft, um Zusammenhalt und darum, füreinander einzustehen. Das alles kam in der Geschichte nicht zu kurz und das ganze 4ollenspiel sorgte für humorvolle, aber auch spannende Unterhaltung.
Am Ende blieb eine total süße, wunderschön zu lesende Teeniegeschichte. Sehr empfehlenswert und sehr unterhaltsam.
Der kleine Bär hat Hunger
Die Geschichte von der kleinen Löffelei von Annika Kirner; Ninja Bender
"Ein Buch, das Kinder mit Leichtigkeit ans Essen heranführen."
Zum Buch:
Der kleine Bär mag am liebsten Milch, nur Milch. Aber davon wird er nicht mehr satt, er hat ständig Hunger.
Da ist es ja gut, das der Bär viele Freunde hat und die ihm zeigen, was sie gerne mögen ...
Meine Meinung:
Ein niedliches, kleines Bilderbuch im Querformat.
Die Zeichnungen sind sehr einfach gehalten, aber dennoch sehr ansprechend. Sie überfordern die Kleinen auch nicht, denn dieses Bilderbuch ist für die Kleinsten LeserInnen, ab vielleicht zwei Jahre. Aber nicht zum selberblättern, dazu sind die Seiten zu empfindlich. Aber zum Vorlesen und gemeinsam darin blättern ist es prima, da kommt auch die kleine Größe dann sehr gut an.
Der Inhalt ist kurz, die Bilder passen zum Gelesenen.
Es geht um das leidige Thema Essen. Wer Kinder hat, weiß wie schwierig es sein kann, damit die lieben Kleinen mal was anderes probieren als immer dasselbe, das sie schon immer essen.
So versucht der Bär verschiedene Obst und Gemüsegarten, auch Getreide und am Ende ... das sei nicht verraten, ein wenig spannung soll schon noch sein.
Ein ganz kleines bisschen erinnert mich das Buch an "Die Steinsuppe". Für kleine Kinder mag es aber vielleicht ei Anstoß sein, über den Tellerrand zu blicken und auch mal anderes zu probieren.
Auch hält das Buch den ein oder anderen Lernmaterial bereit, denn es werden die verschiedenen Lebensmittel mit Bild vorgestellt, so lernt das Kind auch wie sie aussehen und wo sie wachsen.
Ein wirklich süßes Buch für die jüngsten Leser
Jede Reise beginnt mit einem ersten Schritt
Wenn es uns gegeben hätte von Josefine Weiss
Bewertet mit 3.5 Sternen
Zum Buch:
Acht Jahre sind vergangen seit Timo Ela erst seine Liebe gestanden hat und dann nach Amerika geflogen ist um dort eine Ausbildung als Fotograf zu machen. Ela blieb zurück an der Ostsee, beginnt ein Leben ohne Timo und traut ihren Augen nicht, als er ihr auf einmal über den Weg läuft.
Nach anfänglichen Versuchen die alte Freundschaft wieder aufleben zu lassen, geben sie ihrer Liebe doch eine zweite Chance. Aber das Glück scheint nicht auf ihrer Seite zu sein.
Meine Meinung:
Das Cover entspricht dem momentanen Trend, schöne Schrift, eine Blume und Tropfen. Nichts besonderes, aber nett.
Die Geschichte beginnt mit dem Abschied vor acht Jahren, ist bereits schnell in der Gegenwart angekommen.
Dann plätschert es erstmal dahin, ich fand Ela teilweise ein wenig zu unentschlossen und ein wenig nervig. Er nach der Hälfte des Buches konnte es mich langsam packen. Oft sah ich schon kommen, was als nächstes geschieht, zwischendurch war es mir auch fast zu viel Drama. Aber die letzten Kapitel haben mich sehr berührt.
Alles in allem eine bewegende, romantische Liebesgeschichte über die zweite Chance. Nicht nur in der Liebe.
Audrey Lees Weg nach Tokio
Goldmädchen von Jennifer Iacopelli
Zum Buch:
Audrey Lee ist Turnerin und auf dem Weg zu Olympia nach Tokio.
Aber dieser Weg hat es in sich. Nicht nur, das die Konkurrenz groß ist, war doch Audrey verletzt und musste lange pausieren. Auch Intern gibt es eine riesen Verunsicherung, der Cheftrainer des Olympiateams wird vom FBI verhaftet, er soll sich an einer Teamkameradin vergangen haben.
Nun stehen die Mädchen der Olympiamannschaft vor einem großen Problem. Wer soll sie Trainieren und auf Tokio vorbereiten?
Meine Meinung:
Ich mag Sportler-Teenager-Romane sehr gerne und muss gestehen, dass ich sehr blauäugig an die Geschichte ranbin. Ich hatte den Klappentext nicht wirklich durchgelesen, war nur von dem Cover und der knappen Beschreibung angezogen.
Nun, vielleicht war es ein Vorteil. Als Mutter zwei Teenager-Töchter hätte ich es sonst vielleicht nicht gelesen und mir wäre eine wirklich sehr berührende Story entgangen.
Unglaublich berührend und ehrlich erzählty total authentisch, vor allem der Konkurrenzkampf vor der Abreise, die Ablehnung der "angeblich" missbrauchten Teamkameradin. Der Druck, unter dem die Athletinnen standen, das alles kam sehr gut bei mir an. Ich konnte den Applaus in den Hallen hören, ich konnte auch die zarten Bande zwischen Audrey und Leo, dem Sohn der neuen Trainerin, spüren.
Ich habe das Buch als ungekürztes Hörbuch gehört und abwechselnd gelesen. Von der Sprecherin hätte ich mir ein wenig Abwechselung bei der wörtlichen Rede der einzelnen Personen gewünscht, ansonsten war es sehr angenehm zu hören.
Die Geschichte hat mich sehr berührt, ich finde das Thema sehr wichtig und es darf Genre öffentlich gemacht werden, denn ich kann mir vorstellen, das es so geschehen kann.
Wie gesagt, mich hat die Geschichte sehr gut unterhalten, sehr spannend, sehr authentisch. Manchmal zu authentisch, die Turnübungen wurde meiner Meinung nach etwas zu ausführlich beschrieben. Ich hätte mir manchmal etwas mehr zwischenmenschliches gewünscht.
Aber dennoch eine absolut berührende und wunderbare Geschichte. Absolut empfehlenswert.
Die Geschichten konnten mich nicht überzeugen
Tierfreunde aus Blumenstadt 1: Ein tierisches Hallo von Marianna Korsh; Katharina Abel
Zum Buch:
Tierfreunde aus Blumenstadt sind lt. Klappentext Basti,Lisa und Willi. In vier Geschichten zu unterschiedlichen Tieren werden die Erfahrungen erzählt.
Meine Meinung:
Ich schrieb schon das es lt. Klappentext drei Kinder sein sollen, es war aber nur von den Nachbarkindern Basti und Lisa sowie ihren Eltern die Rede.
Und von ihrer Nachbarin Frau Schmalz, die aber besonders schlecht wegkommt.
In der ersten Geschichte wünscht sich Basti ein Haustier, einen Wellensittich. Nachdem er super brav war, bekam er einen Papagei, der zuerst gar nicht sprach und dann ganz schrecklich fluchte, dann bekam er einen Hund, der erst ein wahrer Engel und später ein bellendes, alles angreifendes Ungetüm wurde.
Lisa ging es nicht besser. Sie fand zuerst einen Hasen im Wald, später einen Igel. Beide nahmen sie mit nach Hause um sie später wieder freizulassen.
Bei allen Geschichten fragte ich mich, was jetzt eigentlich die Botschaft sein soll. Das man Tiere wieder abgibt, wenn sie nerven? Das man im Wald einfach ein Tier mit nach Hause nimmt?
Willi bekam zu jeder Geschichte am Ende eine Doppelseite "Willi's Notizbuch", dort wurde noch Wissenswertes über das jeweilige Tier genannt. Aber auch das konnte das Buch nicht mehr retten.
Ich hatte so große Erwartungen an das Buch und wurde nur enttäuscht.
Eine magische Klassenfahrt
Sophie und die Magie - Eine zauberhafte Klassenfahrt von Martin Katharina
Bewertet mit 4.5 Sternen
Zum Buch:
Die Aufregung ist groß, die Klasse geht auf Klassenfahrt. Eine aufregende Zeit für die magischen und unmagischen Kinder der Klasse 5. Nur ein Wermutstropfen müssen die Kinder hinnehmen, anstatt des coolen Mathelehrers fährt ausgerechnet die Biologielehrerin Frau Munk mit und mit ihr ist es nicht einfach, denn sie kann Magische einfach nicht leiden.
Aber im Landschulheim angekommen benimmt sich Frau Munk auf einmal sehr seltsam und Sophie und ihre Freunde stehen vor einem neuen Rätsel ...
Meine Meinung:
Die zauberhafte Klassenfahrt ist schon das zweite Buch rund um Sophie und die Magie. Zusammen mit ihren magischen Freunden versucht Sophie den Lehrerin zu helfen. Was nicht einfach ist, den es gibt in der Klasse auch normale, unmagische Kinder wie Anna-Lena und Fenja, die der Meinung sind, sie magischen Kinder sind gefährlich.
Man sollte das erste Buch der Reihe kennen um der Geschichte richtig folgen zu können. Es ist zwar auch möglich das Buch ohne Vorkenntnisse zu lesen aber das fehlt viel von der Vorgeschichte und dann macht es nur halb so viel Spaß.
Was mir besonders gefällt ist der Zusammenhalt. Alle, egal welche Fähigkeiten sie haben, helfen Zusammen. Jeder tut was er am besten kann und genauso soll ein Kinderbuch sein
Freundschaft und Hilfsbereitschaft stehen an erster Stelle. Aber auch Spannung und Spaß kommt nicht zu kurz. Und wie sagt die Hexe Dula am Ende so passend, man soll Gutes tun, weil es richtig ist. Und nicht weil man Dank dafür erwartet.
Mit diesem weisen Satz beende ich meine Meinung und kann das Buch nur empfehlen. Zum Selberlesen für erfahrene Leser im Grundschulalter oder zum Vorlesen für gemütliche, abenteuerliche Lesestunden.
Ein Urlaubsfeeling-Wohlfühlroman
Pension Herzschmerz von Christin-Marie Below
Was hat das Meer nur an sich, dass es einem sofort besser geht, sowie man es sieht? Seite 54
Zum Buch:
Drei Freundinnen auf Norderney. Eine lebt dort, Kim, zwei kommen zu Besuch Lou(ise) und Anna. Für Kim eine große Hilfe, hat sie sich doch den Fuß gebrochen. Für Lou und Anna eine Flucht vor dem Alltag und dem Liebeskummer.
Der erste abend hat es aber schon in sich. Aus einer Sektlaune heraus, vielleicht waren es doch ein paar Gläschen zuviel, wächst die Idee. Eine Pension, aber keine normale, sondern eine für gebrochenen Herzen. Pension Herzschmerz ist geboren ...
Meine Meinung:
Man sitzt allgemein viel zu wenig am Meer, da kann man sich doch das Meerfeeling in Buchform ins Wohnzimmer holen. Ein Roman zum wohlfühlen und voller Urlaubsfeeling. Alles was man gerade brauchen kann ist in dem Buch vereint.
Bisher kannte ich die Autorin nur aus einem Kinderbuch, welches sie mit ihrer Mutter zusammen geschrieben hat und natürlich die Romane ihrer Mutter.
Aber auch sie kann schreiben,wie sie mit diesem wunderschöne, berührende und unterhaltsamen Roman bewiesen hat.
Wie die Freundinnen dargestellt wurden, war sehr sympathisch. Mir gefiel, wie sie drei füreinander einstehen, wie sie durch dick und dünn gehen. Die Chemie stimmte bei ihnen, nur mit ihren Männern hatten sie Pech.
Eine lustige, aber auch berührende Geschichte voller Situationskomik und Romantik. Mich hat es jedenfalls sehr gut unterhalten. Ich mochte das Setting, ich mochte die Freundinnen und vor allem mochte ich die Idee. Gerne möchte ich mehr von der Autorin lesen, sie hat meinen Geschmack voll getroffen.
Gegenwart und Vergangenheit
Die Roseninsel von Anna Reitner
Zum Buch:
Liv ist Ärztin im Charité im Berlin, hat gerade eine schwere Zeit hinter sich. Sie braucht dringend Ruhe und Erholung. Da kommt ihr die Stellenanzeige als Inselwärterin der Roseninsel im Starnberger See gerade recht.
Von jetzt auf gleich reicht sie Urlaub ein und reist von Berlin nach Bayern auf die Insel.
Dort findet sie in einem Versteck ein altes Tagebuch und kehrt in Gedanken zurück in die Zeit Ende des neunzehnten Jahrhunderts. Wer war die mysteriöse Tagebuchschreiberin?
Meine Meinung:
Das Cover sieht ganz nett aus, nach Wohlfühlroman und Urlaub.
Die Geschichte beginnt mit der Anreise an den See und wechselt zwischen Gegenwart und der Vergangenheit auf der Insel.
Liv ist eine angenehme, stille Person, japhannes, der Sohn des Seewirts, passt gut zu ihr, auch wenn sie nicht auf der Suche nach einem Mann ist.
Die Vergangenheit ist spannend und geschichtsträchtig, aber es dauerte lange bis ein Zusammenhang erkennbar war. Lange Zeit waren es zwei Handlungsstränge, die außer der Insel nichts miteinander zu tun haben.
Die Insel, der See, die Berge sind wunderschön beschrieben, das Setting macht Lust auf eine Reise an den Starnberger See, alleine schon dafür lohnt sich die Geschichte.
Eine schöne, entspannte, romantische Geschichte die mit sehr gut gefallen hat.
Was ein Drama
Sylt auf unserer Haut von Claudia Thesenfitz
Bewertet mit 2 Sternen
Zum Buch:
Robert und Maja sind seit fast dreißig Jahren ein Paar, seit siebenundzwanzig Jahren verheiratet. Die Luft ist raus.
Ihr alljährlicher Urlaub auf Sylt wird in diesem Jahr von Roberts Kollegen Bernd "gestört". Er hat sich in der Nachbarwohnung eingemietet und taucht plötzlich ständig auf.
Zwischen Maja und Bernd knistert es, obwohl er so gar nicht ihr Typ ist. Die Ehe von Maja wird auf eine schwere Probe gestellt.
Letztendlich ist der Urlaub ganz anders als von Robert gewünscht ...
Meine Meinung:
Das Cover macht Lust auf Urlaub, auf Meer. Boller Vorfreude begab ich mich auf die Reise nach Sylt. Und fiel in ein tiefes Sandloch ...
Robert war mir auf der ersten Seite schon unsympathisch, was für ein schrecklicher Mensch, total egoistisch und von sich ü erzeugt. Maja machte es aber nicht besser, sie war so ein Hausmütterchen und so frustriert. Schrecklich.
Dann die Nachbarn Bernd und Karin, die so ganz anders waren. Kurzum, es wurde kein Klischee ausgelassen.
Über Robert konnte ich ja noch lachen, auch wenn ich gewisse Handlungen überhaupt nicht mag. Ich will jetzt nicht zu genau darauf eingehen, sonst spoiler ich. Aber soviel sei gesagt, die Geschichte nahm eine Wendung, das mag ich gar nicht lesen.
Dann war da viel zu viel Drama, es wurde laul was ausgelassen. Wo war der Wohlfühlfaktor? Der Glücksroman?
Ohne die Kapriolen von Robert hätte es bich schlechter abgeschnitten. Dessen Gejammer fand ich ganz witzig. Ansonsten was es wohl das letzte Buch der Autorin, es konnte mich einfach nicht unterhalten.










