Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesemama:
Mit hat es nicht geholfen
Mama allein zu Haus von Barbara Becker; Christiane Soyke
Zum Buch:
Empty-Nest-Syndrom. Wenn Eltern (Mamas) allein zu Hause bleiben, die Kinder ausgeflogen sind. Das steht allen Eltern irgendwann bevor.
Barbara Becker und Christiane Soyke sind Freundinnen und haben beide schon die Nestflüchter hinter sich ...
Meine Meinung:
Mein größtes Glück sagt Mama zu mir.
Und ich gebe zu, ich habe Angst vor dem Tag, wenn alle Kinder aus dem Haus sind. Eines ist schon weg, zwei sind noch zuhause, aber auch nur noch zum essen und schlafen ...
So ist es wenn die Kinder, zum Glück, erwachsen werden.
Was ich mir von dem Buch erhofft hatte, weiß ich gar nicht so genau, aber was ich bekommen habe, konnte mir nicht weiterhelfen. Es war eine Aneinanderreihung von Begebenheiten, die die Mütter mit ihren Söhne erlebten. Etwas das alle Mütter mit ihren Kindern irgendwann mal erleben werden, auch ich.
Ob und wie sich andere Kinder teilweise danebenbenehmen, interessiert mich nicht wirklich und eine Linderung des Loslassschmerzes (vielleicht ein wenig übertrieben...) konnte ich auch nicht finden.
Wem das Buch helfen soll, ich weiß es nicht. Mich hat es noch nicht mal unterhalten.
Die Botschaft ging an mir vorbei
Rosarotes Glück von Susan Sideropoulos
Zum Buch:
Susanne Sideropoulus, Schauspielerin und Moderatorin, schrieb nach einer Lebenskrise dieses Buch.
"Setz doch die rosarote Brille auf" scheint ihr Lebensmotto zu sein und sie heilt es mit uns ...
Meine Meinung:
Ich kenne die Schauspielerin aus ihrer Rolle bei Gute Zeiten, schlechte Zeiten und habe begeistert zugeschaut, wie sie bei Let's Dance mitmachen.
Auch das sie heiratete und Kinder bekam war kein Geheimnis und ist in der Öffentlichkeit bekannt.
So war ich schon sehr gespannt was das Buch bringt, was Susanne zu erzählen hat.
Aber ... irgendwie ist die Botschaft, die das Buch überbringen will, an mit vorbei gegangen oder ich habe es nicht verstanden. Stellenweise dachte ich, wenn ich noch einmal "Jakob sagt..." lesen muss, fang ich an zu schreien. Natürlich, sie ist auch nur ein Mensch, sie hat Höhen und Tiefen wie jeder von uns, aber warum die darüber ein Buch schrieb und wie einem dies aus einer Lebenskrise helfen soll, habe ich nicht verstanden. Leider.
Ich sah nur rosarotes Glitzerzeug und konnte dem ganzen nichts abgewinnen. Vor allem keine Lebenshilfe ...
Der Weg zur Dunkelheit
Das Reich der Schatten, Band 1: Her Wish So Dark (High Romantasy von der SPIEGEL-Bestsellerautorin von "One True Queen") von Jennifer Benkau
kann lange sein ...
Zum Buch:
Hüte dich vor dem dunklen Lord. Mit diesem Satz wachsen alle Bewohner von Nemija auf. Von Geburt an werden die Kinder gewarnt, wie gefährlich und grausam der Lord ist.
Dennoch muss sich Laire der Gefahr stellen, denn ihr Verlobter ist in Gefangenschaft und den will sie retten.
Eine gefährliche Reise beginnt, die Laire hoffentlich gemeinsam mit ihrem Verlobten verlassen wird. Zum Glück stehen ihr ihre Freunde zur Seite.
Meine Meinung:
Ich war total angetan von dem Cover, genauso wie bei der vorherigen Dilogie der Autorin ist dem Verlag ein echter Hingucker gelungen. Sehr ansprechend.
Der Schreibstil allerdings war etwas gewöhnungsbedürftig, es war teilweise sehr langatmig und ausschweifend. Dennoch konnte mich die Magie der Geschichte überzeugen. Eine Geschichte voller Spannung, magischen, aber auch romantischen Momenten. Das mysteriöse Fürstentum, der dunkle Lord, die Geheimnisse und was alles aufgedeckt wurde war schon sehr lesenswert.
Mir dauerte es zu lange, bis endlich etwas mehr Schwung in die Geschichte kam, bzw. waren die Charaktere teilweise sehr anstrengend. Aber durchhalten lohnt sich und die Spannung auf den zweiten Teil ist auf jeden Fall da.
Für Leser von romantischen Fantasyromane ist dieser auf jeden Fall zu empfehlen. Am Ende hatte es mich jedenfalls total in seinen Bann gezogen.
Rupert gruselt sich
Rupert präsentiert: Echt unheimliche Gruselgeschichten von Jeff Kinney
Zum Buch:
Rupert präsentiert Gruselgeschichten.
Mit Taschenlampe unter der Bettdecke gruselt es sich besonders gut. Vierzehn gruselig Geschichten über Zombies, Geister, Vampire und was sonst noch schauriges unterwegs ist. Im Stil von Gregs Tagebuch.
Meine Meinung:
Gregs Tagebuch von Jeff Kinney kennt so ziemlich jedes Kind.
Bei jungen Lesern sehr beliebt, ich muss ja gestehen, das ich Greg gar nicht mag, meine Lesepatenkinder aber umso lieber.
Da war ich dann auf Ruperts gesammelte Geschichten sehr neugierig.
Rupert ist Gregs bester und einziger Freund, nun hat er seine eigene Buchreihe. Die unheimlichen Gruselgeschichten sind schon das dritte Buch bzw. die dritte Geschichtensammlung von Rupert, aber man muss die Vorgänger nicht kennen und auch Gregs Tagebuch muss nicht bekannt sein um dieses Buch zu lesen.
Nun zum Buch. Das Buch ist in vierzehn einzelne Geschichten eingeteilt, sie sind im Tagebuchstil geschrieben und mit vielen Illustrationen untermalt. Was mir an dem Buch sehr gut gefällt, ist der Schrifttyp. Die Einträge sind in Fibelschrift geschrieben und schon für Leseanfänger mit ein bisschen Erfahrung geeignet.
Durch die Bilder lockert es das ganze auf und sie passen sehr gut zu dem Gelesenen, sie unterstützen den Text gut.
Gerade für Kinder die noch nicht so gerne lesen ist es ein Anreiz um doch noch zum Bich zu finden und für alle anderen sowieso.
Zauberhafte Alltagsgeschichten für Kindergartenkinder
Mit Korny durchs Jahr von Göhlich Susanne
Zum Buch:
Korny besucht den Kindergarten und erlebt viele Situationen zum ersten Mal. In diesem Buch sind acht ganz zauberhafte Vorlesegeschichten für die Kleinsten Zuhörer vereint.
Meine Meinung:
Gerade für die kleinen Kinder, die noch nicht so viel Sitzfleisch und noch nicht so viel Konzentration haben, müssen Geschichten nachvollziehbar sein.
Daher ist dieses Buch für Kita-Kinder sehr gut geeignet. Alltägliches in vielen Bildern und leichten Sätzen. So macht zuhören Spaß. Die Geschichten sind so, das sich das Kind darin wiederfindet und trotzdem lustig und spannend. Die Illustrationen sind ein Traum. Zuckersüß anzuschauen und es gibt viel zu entdecken.
Wer die Bilder gezeichnet hat, ist auch unverkennbar, Susanne Göhlich hat einen ganz besonderen Stil, den man sofort erkennt. Und ich liebe ihre Zeichnungen.
Das Buch macht Freude beim Vorlesen und Zuhörer und ist auch für Leseanfänger zum ersten Selberlesen sehr gut geeignet. Erstleser sind auch noch nicht so weit von den Situationen entfernt und erkennen sich vielleicht wieder.
Süße Geschichten für unsere jüngeren Leser, sehr empfehlenswert.
Rettung aus Seenot
Calypsos Irrfahrt von Franz Cornelia
Zum Buch:
Oscar hätte sich schönere Ferien vorstellen können. Anstatt Fußballcampmit seinen Freunden macht er vier Wochen Urlaub auf einem Segelschiff mit seinen Eltern. Nach drei Tagen weiß Oscar schon nichts mehr mit sich anzufangen und langweilt sich. Das nimmt ein schnelles Ende als sie die völlig erschöpfte Nala und ihren Bruder Moh aus dem Wasser ziehen.
Zwei Flüchtlingskinder die nirgendwo willkommen sind...
Meine Meinung:
Ein kleines, dünnes Büchlein mit einer so großen Geschichte. Absolut zeitgemäß und sehr einfühlsam erzählt.
Ich fand die Geschichte jedenfalls unglaublich berührend und authentisch. Sehr guter Schreibstil, spannend erzählt und trotzdem shrr bewegend und nachdrücklich.
Oscar freundet sich mit den Beiden an, auch die Eltern von Oscar reagieren fast vorbildlich. Man spürt den Stress, dem sie ausgesetzt sind und man spürt sie Angst und Beklemmend der Geschichte. Nala und Moh sind absolut liebenswert beschrieben und ich bewundere Oscar und seine Eltern für ihre Entscheidung.
Ich wünschte nur, das Buch wäre etwas ausführlicher gewesen, aber für die Zielgruppe ist es ausreichend und es sensibilisiert.
Absolut empfehlenswert.
Schräg und humorvoll
Tinte & Siegel von Kevin Hearne
Zum Buch:
Al MacBharrais ist Siegelagent. Er sorgt dafür, dass das magische dort bleibt wo es hingehört und er bildet Schüler aus. Leider sterben die Schüler schneller als er neue finden kann.
Sein letzter, Gordie, hatte ein Geheimnis vor Al. Er hinterging ihn und handelte mit Feenwesen.
Eine Suche beginnt, eine Suche nach einem Verräter
Meine Meinung:
Eine total schräge, humorvolle Geschichte. Allerdings dauert es schon lange, bis ich reingefallen hatte. Manche Dinge waren so langatmig und auch unnötig, das sie die Story nur unnötig in die Länge zogen. Aber dennoch ist es ein großer Lesegenuss. Al, der nicht oder nur wenig redet, da seine Stimme verflucht ist, unterhält sich durch eine App. Das fand ich langwierig zu lesen.
Ansonsten ist es ein total humorvoller Auftakt in eine neue Trilogie. Gut und flüssig zu lesen. Ich fand zwar das Cover ein wenig langweilig und unpassend, aber die Geschichte ist sehr unterhaltend.
Ich habe schon lange keinen Fantasieroman mehr gelesen, aber dieser hat definitiv was besonderes. Es macht Spaß.
Geheimnisse der Unterwasserwelt
Meeresglühen (Romantasy-Trilogie, Bd. 1) von Anna Fleck
Zum Buch:
Ella will mit ihrer Mutter zusammen Ferien im Cottage ihrer Großmutter in Cornwall machen. Als ihre Mutter verhindert ist und erst später Urlaub nehmen kann, beschließt Ella erstmal alleine nach Cornwall zu reisen, um nichts auf der Welt lässt sie sich die Ferien am Meer vverderben.
Als sie einen Surfer Regungslos auf seinem Brett sieht, stürzt Ella sich ins Meer um ihr zu retten und das verändert ihr ganzes Leben.
Denn der vermeintliche Surfer war aus einer anderen Welt ...
Meine Meinung:
Was für ein traumhaftes Cover. Alleine schon dafür lohnt sich das Buch. Aber auch die Geschichte hat es in sich. Ein wunderschöner Schreibstil, sehr flüssig und magisch zu lesen. Aris ist unglaublich mystisch und die Story ist sehr romantisch und einfach nur zauberhaft.
Es beginnt sehr mystisch, man spürt den Zauber zwischen Ella und Aris, auch wenn Ella mit dem mysteriösen Aris wenig anfangen kann, ist es doch alles sehr seltsam. Aber es wird von Kapitel zu Kapitel bezaubernder.
Für junge Mädchen, aber auch für ihre Mamas eine ganz beazubernde, verzauberte Atmosphäre mit so viel Liebe zum Detail beschrieben. Eine sehr schöne, unterhaltsam Geschichte die ich sehr gerne gelesen habe, auch wenn ich nicht mehr dem Zielpublikum entspreche. Einfach nur schön, vom Cover bis zum Ende der Story.
Herbst der Veränderung
Elchtage von Malin Klingenberg
Zum Buch:
Johanna ist dreizehn Jahre und geht jetzt auf die Mittelschule. Ihre beste Freundin verbringt ihre Zeit jetzt lieber mit den coolen Mädchen der Klasse und nicht mehr mit Johanna.
Johanna verbringt ihre Zeit am liebsten im Wald. Da hat sie eine Hütte aus der die die Tiere des Waldes beobachten kann, auch Elche.
Als eines Tages dann auch noch ein Junge im Wald erscheint, beginnt der spannendste Herbst ...
Meine Meinung:
Ich war schon sehr angetan von dem Cover, ich mag Naturbücher bzw. Geschichten die in der Natur spielen. Gerade für Kinder, die nicht die Möglichkeit haben, mit drei Schritten im Wald zu sein.
Der Schreibstil ist gut zu lesen, die Kapitel sind recht kurz, manchmal nur zwei Seiten. So eignet es sich auch schon für jüngere Kinder zum Vorlesen.
Es ist eine magische Geschichte, aber nicht im Sinne von Zauberei sondern von der Magie der Freundschaft und die Elche sind einfach nur zauberhaft.
Johanna ist ein Waldmädchen, soll heißen, sie fühlt sich um Wald sichtlich wohl. Ihre Freundin Sandra hingegen macht eine seltsame Wandlung durch, sie tat mir oft leid, da ich das Gefühl hatte, sie fühlt sich nicht wohl mit ihrer Entscheidung.
Es ist aber richtig schön zu lesen, wie sich Johanna mit der Elchkuh "Wildstern" anfreunden, aber auch wie entschlossen sie ist, die Tiere zu schützen.
Ein Abenteuer der stilleren Art, aber durchaus berührend und absolut lesenswert
Über die Liebe und das Missverständnis zu Pferden
Socke und Sophie - Pferdesprache leicht gemacht von Juli Zeh
Zum Buch:
Sokrates ist ein Pony, das sehr schlechte Erfahrungen mit seinen Menschen gemacht hat. Nun gilt es als unreitbar und als Problempferd.
Sophie liebt Pferde und für sie geht ein Traum in Erfüllung als sie sich um Sokrates (Socke) kümmern darf. Aber das ganze hat einen Haken. Innerhalb von vier Monaten muss sich Socke reiten lassen sonst kommt er zum Abdecken.
Wird das Sophie gelingen?
Meine Meinung:
Ich war schon sehr angetan von dem Cover. Und ich muss sagen, Socke und Sophie ist ein besonderes Pferdebuch. Es ist ein Sachbuch mit einer erzählenden Geschichte oder ein Kinderroman mit Sachbuchanteil. Egal wie man es sieht, es erklärt unheimlich viel über Pferde, über ihr Verhalten und was wir Menschen so alles falsch machen.
Aber die Geschichte ist auch schön zu lesen, die Empfindungen von Sophie aber auch von Socke sind sehr anschaulich erklärt und ausführlich beschrieben, aber nicht so, das es langweilt, sondern so, dass man sich überlegt, ob es den Pferden auf den Reithöfen auch wirklich gut geht.
Die Geschichte wird abwechselnd aus Sockes und auch Sophies Sicht erzählt, so erfährt der Leser immer, wie sich das Pferd fühlt. Eine sehr gute Idee und sehr einfühlsam umgesetzt.
Ganz nebenbei wird noch eine ganz großartige Freundschaftsgeschichte erzählt, nicht nur zwischen Pferd und Reiterin.
Am Ende des Buches ist noch ein ausführlicher Sachteil, in dem das Verhalten von Socke nochmal genau erklärt wird.
Das Buch wäre ein passendes Geschenk für alle zukünftigen ReitschülerInnen zur Vorbereitung und überhaupt für alle Pferdeinteressierten. Mich hat es jedenfalls sehr gut unterhalten und auch sehr bewegt und betroffen gemacht.











