Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesemama:
Auf der Suche nach dem Glück
Henning - Ein Elch reist ins Glück von Antje Szillat
Familie ist wie ein Baum. Die Zweige mögen in unterschiedliche Richtung wachsen, doch die Wurzeln halten alles zusammen. (S.64)
Zum Buch:
Henning lebt bei Berlin in einem Filmtierpark. Eigentlich hat er ein guter Leben, wäre da nicht die Sehnsucht nach seiner großen Liebe Finja. Als er zufällig erfährt, dass Finja doch nicht vom Grizzly gefressen wurde, gibt es für ihn nur noch Ein Ziel.
Zurück in seine Heimat, ab nach Schweden ...
Meine Meinung:
Ich liebe Bücher von Antje Szillat, vor allem die Bücher, die von Jan Birck illustriert wurden. So wanderte Henning sofort auf meine Wunschliste, als ich ihn zum ersten Mal entdeckte.
Nun dachte ich ja anhand des Covers und der Kurzbeschreibung, dass es sich um ein Kinderbuch handelt, aber weit gefehlt. Henning-Ein Elch reist ins Glück ist meiner Meinung nach ein wunderschönes Buch für Erwachsene, die sich noch an Illustrationen erfreuen können. Die Geschichte jedenfalls ist nicht wirklich für Kinder geeignet.
Mich hat das Buch jedenfalls von der ersten Seite an gefangen genommen und sehr berührt. Henning, der auch gerne Sören, Carl, Jan oder wie auch immer genannt wurde, macht sich auf den weiten Weg von Berlin über Dänemark nach Schweden. Auf diesem Weg lernt er einige Menschen kennen, die ihn zwar nicht immer verstehen, aber eines gemeinsam haben, die Suche nach dem persönlichen Glück.
Am meisten hat mich Phine mir ihrem himmelblauen Cadilac berührt.
Ich kann das Buch nur empfehlen, es ist einfach nur toll.
Henning ist ein Buch, welches immer einen Platz in meinem Bücherregal und in meinem Herzen haben wird. Vielen Dank nochmal an Antje Szillat, dass ich es lesen durfte ♡.
Ein halber Klassenfeind
Alles nur aus Zuckersand,2 Audio-CD von Dirk Kummer
Zum Hörbuch:
Fred Ernst lebt mit seiner Familie in Falkensee, direkt an der Grenze zur BRD. Zusammen mit seinem besten Freund Jonas spielt er am liebsten in der alten Fabrik, direkt im Niemandsland, da dürfen sie natürlich nicht spielen. Freds und Jonas Familien könnten allerdings nicht unterschiedlicher sein, während Feeds Vater als Grenzer arbeitet und absolut Linientreu ist, stellt die Mama von Jonas einen Ausreiseantrag .
..
Meine Meinung:
Heute, ,dreißig Jahre nach der Wiedervereinigung, kann man es sich gar nicht mehr vorstellen, dass es tatsächlich zwei Deutschland gab, dass eine Grenze quer durch Ost und West ging.
Die Situation der zwei Freunde ist richtig gut eingefangenen, so war es damals wirklcih. Ich mag es sehr gerne, wenn unsere Kinder so an die Geschichte erinnert werden.
Das Hörbuch war spannend, bewegend und hat mich sehr berührt. Ich habe allerdings nur die Geschichte bewertet, denn müsste ich den Sprecher auch bewerten, hätte es ordentlich Abzug gegeben. Ich mochte seine Stimme nicht, er sprach total abgehackt und kurzatmig, das nervt auf Dauer schon.
Ich werde wohl auch nie ein Freund von Hörbüchern werden, wenn sie nicht von Rufus Beck gelesen werden (;
Die Geschichte kann ja nicht für den Sprecher, die war toll, der Sprecher nicht. Aber empfehlenswert ist das Buch/Hörbuch auch jeden Fall.
Zusammen durch dick und dünn
Ponyschule Trippelwick - Hörst du die Ponys flüstern? von Ellie Mattes
Zum Buch:
Annelie (Annie) Fliederbusch hat mal wieder Ärger in der Schule. Schreibt sie doch von einem sprechenden Pony mit Zylinder im Zoo. Dann steht das Pony plötzlich mit einer Einladung in ihrem Garten. Annie darf die geheime Internatsschule Trippelwick besuchen und alles über Ponys lernen, denn Annie ist eine angehende Ponyflüsterin.
Doch im Internat ist es schwieriger für Annie als gedacht, denn was soll sie hier, wo sie doch noch nicht mal reiten kann?
Meine Meinung:
Das Cover ist schon total niedlich und einladend, dazu noch der spannende Klappentext. Was Ponyflüsterer so alles lernen dürfen. Herrlich.
Der Schreibstil ist wunderbar zu lesen, abundzu wird das ganze durch eine kleine Illustration aufgelockert. Die Geschichte ist spannend, welches Pony sucht sich welches Kind als Gefährte?
Und wie es sich für eine Internatsgeschichte gehört, wird auch ordentlich gezickt, es gibt kleinere Revierkämpfe zwischen den Jungs und Mädels und es geht natürlich auch um Freundschaft und gegenseitiges Vertrauen. Die Kinder sind bunt zusammengewürfelt, so ist für jeden Charakter was dabei.
Und wenn wir ehrlich sind, Ponybücher gehen doch immer (;
Mich hat das Buch jedenfalls sehr gut unterhalten, die Geschichte war spannend und abenteuerlich. Genau das richtige für erfahrenere LeserInnen ab der zweiten, dritten Klasse. Für Leseanfänger ist es noch ein bisschen viel Text.
Aber für jüngere, ausdauernde Zuhörer ist das Buch auch zum Vorlesen sehr gut geeignet. Ich kann es jedenfalls nur empfehlen.
Auch Hexen will gelernt sein
Green Witch von Russo Andrea
Zum Buch:
Elisabeth Aurora Vermeer hat ihrem zwölften Geburtstag entgegengefiebert, denn endlich erfährt sie welche Hexe ihre Ausbildung übernimmt. Denn am zwölften Geburtstag einer Junghexe kommen dreizehn Hexentanten um zu entscheiden welche Ausbildung passt.
Bei Lizzy soll die Kräuterhexe Camille die Ausbildung übernehmen, aber auch die Wasserhexe Ava zeigt Interesse.
Als allerdings gleich zu Beginn von Lizzys Ausbildung Camille verschwindet müssen Lizzy und ihre Freunde alles tun, um Camille und somit auch die Ausbildung zu retten ...
Meine Meinung:
Ich mochte schon das Cover unglaublich gerne, da war die Freude, dass ich das Buch auch lesen darf, groß. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte hat von Beginn an eine gewisse Spannung, die sich Seite um Seite mehr aufbaut. Dazu kommen immer wieder Situationen, die zeigen, wie besonders Lizzy und vor allem ihre Freundschaft zu Stina ist. Diese Freundschaft ist schon etwas ganz besonderes, denn eigentlich darf Stina überhaupt nicht wissen, dass Lizzy eine Hexe ist.
Mir gefiel auch der Schreibstil von Andrea Rossi, die ich bisher nur aus ihren Romanen als Anne Barns kannte. Ein kindgerechter Stil zieht sich durch das Buch, aber nicht gezwungen auf Jugendsprache gemacht, sondern immer wieder einzelne Situationen, in denen die Kinder unter sich sind. Auch fand ich die Kapitel angenehm kurz, so dass junge Leser auch noch schnell ein Kapitel lesen können. Denn trotz meiner Begeisterung für die Geschichte, darf och nicht vergessen, es ist ein Kinderbuch und für junge LeserInnen geschrieben.
Und hier fand ich die Spannung und auch das Ende des Buches optimal für die Zielgruppe, es war nicht gruselig, es war vor allem keine Seite langatmig, sondern von Beginn an eine tolle, spannende, abenteuerliche Erzählung, die auch älteren Lesern Spaß macht.
Ich habe das Buch jedenfalls sehr unterhaltsam gefunden und finde es schreit geradezu nach einer Fortsetzung.
Einfach bezaubernd
Die Waldmeisterinnen von Schütze Andrea
Bewertet mit 5 Sternen
Zum Buch:
Holly Holunder und Lia Lavendel sind Zwillibgsschwestern und leben im Wald. Als es ihnen in ihrer alten Heimat zu laut und zu voll würde, sind sie in das verwunschene Wildwood Forest gezogen. Holly, mit ihrer Vorliebe für verrückte Hüte, macht Erfindungen aller Art, Lia, die ruhigere, backt und kocht gerne, außerdem hat sie ein Gespür für die Probleme und Sorgen der Waldbewohner.
Zusammen machen sie ein Geschäft für Problemlösungen auf und um das bekannt zu geben, geben die beiden erstmal ein rauschendes Willkommensfest ...
Meine Meinung:
Angezogen von dem wunderschönen Cover wollte ich die Geschichte gerne kennenlernen. Und nicht nur das Cover ist so bunt und vielfältig, die ganze Geschichte ist einfach nur wunderschön und bezaubernd. Die zwei Schwestern sind total liebenswert, aufgeweckt und abenteuerlustig. Zumindest Holly ist abenteuerlustig, Lia übernimmt eher den vorsichtigen, einfühlsamen Part. Genau das macht den Zauber der Geschichte aus. Und natürlich die Tiere, die ja eigentlich die Hauptrolle übernehmen, denn Holly und Lia sind nur die Helfer.
Eine spannende, lustige und wunderschön erzählte Geschichte über Freundschaft und die gegenseitige Hilfe.
Dazu kommen noch die wunderschönen Illustartionen von Petra Eimer die so manchesmal über eine ganze Seite gehen, so dass es genug zum Anschauen und zum Staunen gibt. So eignet sich das Buch auch für Jüngere sehr gut zum Vorlesen, da es immer was zu entdecken gibt. Ältere, erfahrenere LeserInnen können das Buch sehr gut auch alleine lesen, den die Autorin, Andrea Schütze, erklärt unbekannte, schwierige Worte ganz kindgerecht.
Für mich war dieses Kinderbuch ein Highlight, es macht auch Erwachsenen noch Spaß. Ein Buch für alle, die Freude an schönen Geschichten und an Kinderbüchern haben. Absolut empfehlenswert zum selber Lesen und zum Vorlesen.
Jenny, Luca und das Drachenei
Die Waldmeisterinnen von Schütze Andrea
Bewertet mit 4.5 Sternen
Zum Buch:
Ein neues Abenteuer in der Fantasiewelt Mirathasia. Jenny ist total schüchtern und in sich gekehrt, hat keine Freunde und hält sich immer im Hintergrund. Ganz anders ist da Luca, er ist laut, er ist beliebt und er macht sich, zumindest in Jennys Augen, über alles und jeden lustig.
Und ausgerechnet die beiden beobachten, wie eine Gruppe von Jungs einer Drachenmama ihr Ei stehlen. Sie müssen das Ei retten und zwar möglichst schnell, denn die Zeit in Mirathasia ist begrenzt ...
Meine Meinung:
Dies war nun mein zweites Abenteuer in Mirathasia. Diesmal war es aber deutlich aufregenden und spannender. Zwei völlig unterschiedliche Chataktere trafen aufeinander und mussten sich zusammenraufen um gemeinsam etwas zu erreichen. Dies zu vermitteln ist der Autorin, Veronika Aretz, sehr gut gelungen. Gerade Jenny wuchs über sich hinaus.
Die Geschichte ist abwechselnd aus Jennys und Lucas Sicht geschrieben, das gefiel mir sehr gut, so kann man sich als Leser besser in die Protagonisten hineinversetzen.
Dann ist die Geschichte, obwohl sie für ältere Leser ist, auch noch ganz toll Illustriert, so halte ich das Buch gerade für LeserInnen die nicht so gerne ganze Romane lesen, aber für Erstlesebücher, die noch Bilder enthalten, einfach zu alt sind, sehr gut geeignet.
Ich bin ja als Lesepatin tätig und suche immer ganz genau solche Bücher. Sie sollen einerseits einen anspruchvollen Text haben, sonst fühlen sich die Kinder veräppelt, andererseits darf der Text nicht zu viel sein, sonst verlieren sie nach einem Kapitel schon die Lust.
Drachenfurz & Silberkralle wird mich da bei meinen älteren Lesepatenkinder gut begleiten.
Eine schöne, spannende Geschichte mit einem guten Ende. Super Unterhaltung für junge Leser. Sehr gut gemacht.
Die kleine Spinne geht schlafen
Die kleine Spinne Widerlich sagt Gute Nacht von Diana Amft
Zum Buch:
Die kleine Spinne Widerlich ist müde und möchte schlafen gehen. Aber vorher muss sie noch allen eine gute Nacht Wünschen.
Meine Meinung:
Hierbei handelt es sich um ein Pappbilderbuch für die Allerkleinsten. Diana Amft hat den Text geschrieben, Marina Matos hat es Illustriert.
Die Illustrationen sind absolut zauberhaft, die kleinen Spinnen total liebenswert und niedlich.
Alleine die Illustrationen sind die volle Punktzahl wert.
Die Familie von der kleinen Spinnen widerlich hat tolle Namen, am meisten musste wir über Tante Igitte mit ihren Strubelhaaren lachen. Es gibt auf den Seiten einiges zu entdecken ohne dass es überladen ist. Soweit finde ich das Buch wunderbar und sehr gut geeignet für die kleinsten Zuhören.
Nun komme ich zum Text, er ist in Reimform gehalten, was gerade für kleine Kinder sehr gut ist, sie lieben ja Wiederholungen. Allerdings kamen mir die Teile Teil weiße sehr holprig vor, was ich ein wenig schade fand.
Ansonsten ist Die kleine Spinne Widerlich sagt gute Nacht ein total niedliches Buch, welches ich mir sehr gut als Gute-Nacht-Lektüre vorstellen kann.
Starke Bilder, Text eher schwach
Die kleine Spinne Widerlich sagt Gute Nacht von Diana Amft
Zum Buch:
Sonia und ihre Katze Miezi leben auf der einen Seite des Meeres, Adam mit seinem Hund Rufus und seiner Großmutter auf der anderen Seite.
Eines Tages verstirbt Rufus und Adam trauert sehr, so macht sie Sonia mit Miezi auf den langen , weiter Weg.
Meine Meinung:
Eine Geschichte mit sehr traurigem, ernsten Hintergrund untermalt mit grandiosen Bildern.
Allerdings muss dieses Thema beim Kind auch wirklich passen. Ich würde das Buch jetzt meinen Kind nicht vorlesen, wenn es nicht irgendeinen Trauerfall in der Familie gäbe, da finde ich die Bilder dann doch zu düster und die Geschichte von Sonia zu traurig.
Ein Buch dass zum Reden einlädt, jedes Kind braucht da Unterstützung im das Gelesene und auch das Gesehene zu verarbeiten.
Das Ende fand ich dann allerdings zu unsagbar, da fehlte mir ein wenig der Aha-Effekt, aber die Illustrationen machen das wieder wett. Die sind einfach traumhaft.
Ich würde das Buch tatsächlich nur empfehlen wenn z.B. ein geliebtes Tier verstorben ist, oder wenn das Kind sich näher für den Tod interessiert.
Für einen gemütlichen Lesenachmittag ist es meiner Meinung nach eher nicht geeignet, aber zur Trauerarbeit oder Trauerbewältigung kann ich es empfehlen.
Alleine schon der Bilder wegen ...
Wenn einem der tote Opa erscheint
Immer kommt mir das Leben dazwischen von Kathrin Schrocke
Zum Buch:
Seit dem 13 jährigen Karl im Traum sein toter Opa erschienen ist, hat er nur einen Plan: Er möchte YouTube-Star werden. Schade nur, dass ihm und seiner Karriere immer was dazwischenkommt. Erst sind es die Umzugspläne seiner Oma in das Mehrgenerationenhaus, dann die Trennung seiner Eltern – von Karls eigenen Annäherungsversuchen an Irina mal ganz zu schweigen.
Mensch, ist das Leben kompliziert!
Meine Meinung:
Der dreizehnjährige Karl hat große Pläne, Pläne für seine Zukunft, die mit YouTube zu tun haben.
Eine wunderbare erzählte Geschichte über einen (fast) typischen Teenager. Manchmal habe ich das Gefühl dass die Jugend es sich zu einfach macht, aber Karl ist ein symphonisches Kerlchen, total liebenswert und ein Chaot.
Die Story ist sehr authentisch und dennoch voller Zukunftsmusik.
Mir gefiel der Schreibstil sehr gut, ich mochte auch die anderen Charaktere sehr gern. Ein rund um gelungenes Jugendbuch mit viel Humor und viel zum Nachdenken.
E-Mail-Roman
An Nachteule von Sternhai von Holly Goldberg Sloan; Meg Wolitzer
Zum Buch:
Achtung, Suchtpotential! Diesem Buch verfällt der glückliche Leser mit ganzem Herzen ab der ersten Seite. „Du kennst mich nicht, aber ich schreibe dir trotzdem.“ So beginnt die Geschichte von Bett und Avery, deren alleinerziehende Väter die verrückte, romantische Idee haben, dass sie eine Familie werden könnten.
Nicht mit Bett und Avery! Obwohl sich die beiden Mädchen auf gar keinen Fall kennenlernen wollen, beginnen sie vor lauter Neugierde, in ihren E-Mails Fragen zu stellen, mehr von ihren Leben zu erzählen und Dinge auszutauschen. Nach und nach vertrauen sich Nachteule und Sternhai – wie sie sich mittlerweile nennen – ihre persönlichsten Gedanken und Geheimnisse an und können sich ein Leben ohneeinander nicht mehr vorstellen.
Meine Meinung:
Sternenhai und Nachteule sind zwei Mädchen, die sich nicht kennen, aber auf einmal eine gemeinsame Familie haben. Ihre Väter sind miteinander liiert, alleine schon das ist ungewöhnlich, fand ich aber ganz interessant. So mitten im Leben ein völlig neues anfangen und dafür die Familie verlassen, da gehört ordentlich Mut dazu.
Avery und Bett sind total verschieden und verstehen sich dann auf einmal doch.
Ich fand es sehr spannend, diesen Kennetlernprozeß zu begleiten, auch wenn es etwas von Voyeurismus hat. Oder auch deswegen.
Eine gute Idee unterhaltsam umgesetzt. Mir hat es gefallen.









