Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesemama:
Nicht mein Humor
Letzte Rettung: Paris von Patrick deWitt
Zum Buch:
Frances und Malcom Price sind wohl das unterhaltsamste Mutter-Sohn-Duo New Yorks. Ein Großteil von Frances’ Bekanntheit beruht auf der Tatsache, dass sie, als sie den toten Körper ihres Mannes entdeckte, zu einem Skiwochenende aufbrach, anstatt die Behörden zu alarmieren. Gewöhnt an ein Leben voller Luxus, muss sie sich ad hoc etwas einfallen lassen, denn Frances hat das Erbe ihres Mannes jahrzehntelang verprasst und ist jetzt pleite.
Zusammen mit ihrem Kater Kleiner Frank, den Frances für die Reinkarnation ihres Mannes hält, fliehen die Prices nach Paris. Als Kleiner Frank verschwindet, trommeln sie allerlei skurriles Personal zusammen, um den Kater, der ein Geheimnis mit sich trägt, wiederzufinden.
Meine Meinung:
Was sich so genial anhörte, könnte mich aber mal überhaupt nicht erreichen. Das Buch wird als Überraschungserfolg angepriesen, ja doch, überraschend war es. Überraschend schlecht. Obwohl, so hart will ich gar nicht sein, der skurile Humor und das überspitzte Getue findet bestimmt auch seine Leser. Nur mich konnte weder Schreibstil noch die Geschichte überzeugen, ich fand es langweilig.
Konnte mich nicht ganz überzeugen
Eve of Man - Die letzte Frau von Tom Fletcher; Giovanna Fletcher
Zum Buch:
Seit einem halben Jahrhundert werden nur noch Jungs geboren. Als endlich mit Eve ein Mädchen das Licht der Welt erblickt weiß jeder, sie ist was besonderes.
Sechzehn Jahre wächst sie total behütet auf um dann aus drei Auserwählten ihren Partner auszusuchen. Dann trifft Eve Bram und alles wofür sie bisher stand ist plötzlich in Frage gestellt.
Wie wird sich Eve entscheiden?
Meine Meinung:
Der Name des Autors, Tom Fletcher, hat mich neugierig gemacht und der Klappentext klang auch äußert interessant. So wollte ich dieses Buch auch lesen. Ich kannte Tom Fletcher von meinem Lieblingsweihnachtsbuch, Der Weihnachtosaurus, und wollte nun auch das Jugendbuch lesen. Wie gesagt, die Idee mit dem einzelnen Mädchen klang sehr vielversprechend. Nur hatte ich zu Beginn ein wenig Schwierigkeiten überhaupt in die Geschichte einzufinden, der Lesefluss kam einfach nicht auf, ich fand der Anfang unglaublich langatmig und zäh. Ab dem zweiten Drittel wurde es langsam besser und am Ende war ich dann doch sehr gespannt wie es weitergehen soll.
Meiner Meinung nach steckt Potenzial in der Story, das sie durchaus lesenswert macht.
Abenteuer Kochen
Abenteuer Geschmack! von Antje de Vries
Abenteuer Geschmack. Ein besonderes Kochbuch mit wenig Rezepten, aber viel Wissenswertem.
Als ich mir das Buch auslieh, wusste ich nicht so recht auf was ich mich einlasse. Ich erhoffte vielleicht ein paar Rezepte für leckeres Gemüse, aber ich erwartete definitv nicht, was ich zu sehen bekam.
Dieses Buch lebt eindeutig von den ausdrucksstarken Bildern.
Viel Wissenswertes in kleine Anekdoten verpackt, vieles wusste ich, vieles konnte ich nachvollziehen, z.b. die knackigen Äpfel, bleiben bei uns die schrumpeligen doch auch immer liegen, bis ich mich erbarme ...
Aber einiges war auch für mich noch neu.
Abenteuer Geschmack ist für mich kein Kochbuch, es ist eher ein Buch zum Genießen. Die Bilder anschauen, darin Blättern (was allerdings im eBook nicht so gut funktioniert), da mal eine Seite lesen, mal dort. So ein Buch braucht man vielleicht nicht, aber es ist einfach nur wunderschön gemacht und verdient Aufmerksamkeit.
Die Rezepte selbst finde ich jetzt nicht so toll, mit sind die dann zu abgehoben und zu langwierig in der Herstellung. Aber alleine schon wie das Gemüse vorgestellt wird ist es wert.
Kurzum, ein Buch für Genießer und nicht für den Alltag.
Monster, Mythen und Magie
Willkommen in Monsterville von Rex Ogle
Zum Buch:
Ben muss mit seiner Mutter von Brooklyn in das, auf den ersten Blick, so beschauliche Ost Emerson ziehen. Aber Ben sieht Monster, sein Lehrer ist eine Mumie, die Bibliothek wird von einer Schlangenfrau geleitet und niemand außer ihm kann es anscheinend sehen. Als dann immer mehr Tiere verschwinden, unter anderem sein Hund Fred, muss er mit seinen neuen Freunden Lucy und Linus etwas tun .
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Meine Meinung:
Alleine schon das Cover ist ein absoluter Hingucker, ich liebe solche haptischen Cover sehr.
Die Geschichte wird im Ich-Erzählstil von Adam Monster erzählt und beginnt erstmal mit einer Warnung. Man soll auf gar keine Fall, unter keinen Umständen weiterlesen, alleine schon das macht natürlich sehr neugierig.
Der Beginn ist ein wenig langatmig, auch die ständigen "Zwischenrufe" des Monsters sind gewöhnungsbedürftig. Dann, nach dem Verschwinden von Fred, nimmt die Geschichte ordentlich an Fahrt auf. Stellenweise ist es etwas holprig, für junge LeserInnen ist es vielleicht ein wenig schwer zu folgen. Ich finde auch das empfohlene Lesealter ein wenig zu früh, da muss ein Kind schon unerschrocken sein um mit neun Jahren so ein spannendes, teilweise gruseliges Buch zu lesen, aber das müssen die Eltern für die Kinder entscheiden, ob es passt oder nicht.
Ich würde eher erst aber elf zu dem Buch greifen. Aber dann kann es richtig Spaß machen, es ist jedenfalls sehr abenteuerlich und spannend.
Gerade das Ende ist im Prinzip noch offen und macht sehr gespannt auf den zweiten und viele weitere Teile, die es hoffentlich geben wird.
Was mich ein wenig störte war die Geheimschrift, natürlich kann man dich als erfahrener Leser zusammenreimen was es heißen soll, aber für Kinder finde ich es zu schwierig. Am Ende kommt zwar ein Code, aber ob man dann noch Lust hat alle Stellen zu suchen und ob man auch noch alles findet? Das fand ich ein wenig schade, ansonsten ist es ein guter Auftakt in eine spannende Reihe, nicht nur für Kinder.
Humorvolles Kinderbuch
Die Legende von Greg 1: Der krass katastrophale Anfang der ganzen Sache von Chris Rylander
Zum Buch:
Als sein Vater von einem grauenvollen Bergtroll entführt wird, steht Gregs Leben Kopf. Denn anscheinend ist er kein stinknormaler, etwas verfressener Schüler – er stammt von einem uralten Zwergenvolk ab, das in einem Höhlensystem unter Chicago lebt. Nun droht ein Krieg mit den verfeindeten Elfen.
Greg muss die Zwergenausbildung absolvieren, mit seiner sprechenden Axt umgehen lernen und gleichzeitig seinen Vater wiederfinden. Zu allem Übel ist sein bester Freund Edwin ausgerechnet ein Elf. Kann er ihm überhaupt trauen?
Meine Meinung:
Eine humorvolle, witzige Geschichte. Toller Schreibstil und gut zu lesen, auch für Jungs.
Das Cover spricht junge Leser an, die Story ist total spannend und abenteuerlich. Greg ist eben kein normales Kind, sondern stammt von einer Zwergendynastie ab. Ich will jetzt aber nicht zuviel verraten, aber die Idee fand ich ganz klasse. In der Unterwelt unter Chicago lebt es sich ganz anders als oben.
Was mich ein wenig störte, war der Vergleich mit Percy Jackson, es ist ganz anders und so verwirrt oder enttäuscht es dann. Aber das wird werbetechnische Gründe haben.
Ich bin der Meinung, dass Greg den Vergleich nicht nötig hat und sehr gut alleine stehen kann.
Ein toller Auftakt für eine Trilogie, wir freuen uns schon auf den nächsten Band
Eine zauberhafte Geschichte
Die Legende von Greg 1: Der krass katastrophale Anfang der ganzen Sache von Chris Rylander
Zum Buch:
Mia ist alleinerziehende Mutter eines kleinen Mädchens, welches unter Autismus leidet. Tom, der Vater, verschwand eines Tages einfach aus ihrem Leben, keiner weiß wo er ist.
Da lernt Mia bei einem Ausflug mit ihrer Freundin Maddox kennen und verliebt sich in ihn, nichts ahnend, dass er ein sehr erfolgreicher Sänger einer angesagten Band ist .
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Meine Meinung:
Ich fand den Beginn der Geschichte, als Mia mit Amber zu dem Konzert fuhr schon sehr schön. Die Story konnte mich von der ersten Seite an packen, denn es ist nicht nur eine Liebesgeschichte mit kennenlernen, verlieben, alles gut, sondern durch die Krankheit von Lani, Mias Tochter, hat mich die Geschichte sehr berührt. Mia ist ein total sympathischer Charakter, ihre Lebensgeschichte hat etwas, das mein Herz berührte. Dann noch Maddox, der sich so sehr um ein normales, nicht glamouröses Leben bemüht. Die Fehler die er macht sind absolut menschlich und gut nachvollziehbar.
Also, mich konnte die Geschichte schon sehr gut unterhalten, es ist romantisch und authentisch. Die Protagonisten sind gut gewählt und ich hätte gerne noch mehr über die Nebencharaktere erfahren.
Ein schöne, zauberhafte Liebesgeschichte die mich sehr berühren konnte, ich kann das Buch für alle, die gerne romantische Liebesromane lesen nur empfehlen.
Für die volle fünf Sterne war sie mir dann doch ein wenig zu kurz, ich hätte gerne noch mehr Tiefe gehabt.
Oh, wie schön ist Fantasie
Die fantastischen Abenteuer der Christmas Company von Gieseler Corinna
Zum Buch:
Der sechste Dezember, Nikolaustag, und Freda soll eigentlich Hausaufgaben machen. Als plötzlich das Telefon klingelt und jemand Mr. Livingstone sprechen will. Wäre ja eigentlich nichts besonderes, wäre Mr.L. kein Kater und würde er nicht plötzlich anfangen zu sprechen.
Gemeinsam reisen die beiden durch eine Schusterwerksatt an den Nordpol, zur Christmas Company.
Dort geraten sie von einem Abenteuer ins nächste, denn Weihnachten ist in Gefahr ...
Meine Meinung:
Ich sah das Cover, ich las die Kurzbeschreibung und ich musste das Buch haben.
Der Beginn der Geschichte war auch ganz zauberhaft, total magisch und kindgerecht. Freda und ihr Kater, der plötzlich spricht, landen am Nordpol beim Weihnachtsmann. Es ist alles ganz toll beschrieben, ich fand die Idee mit den vielen Weihnachtsmännern, für jedes Land einen eigenen, ganz toll. Dann begann das große Abenteuer mit der Fahrt im Schlitten, ich will jetzt nicht zuviel verraten, sonst Spoiler ich, aber da fand ich es teilweise schon ein wenig überzogen und auch schwierig für jüngere Leser.
Der Schluss allerdings war dann wieder total schön, ich liebe einfach das Setting am Nordpol.
Ganz toll fand ich auch, dass im Glossar die ganzen WeihnachtsWichtel und -bräuche vorgestellt wurden. Es gab doch die ein oder andere Neuheit. Für Kinder bestimmt sehr interessant, es gerät doch viel in Vergessenheit.
Ich weiß jetzt nicht so genau, ab welchem Alter es vorgesehen ist, aber unter zehn, elf Jahren würde ich es nicht empfehlen, da bekommen sie Kinder sonst vielleicht Angst. Ansonsten ist ein ein spannendes Abenteuer für die Vorweihnachtszeit. Mich hat es jedenfalls sehr gut unterhalten.
Alterspubertiere, Teil zwei
Du bleibst mein Sieger, Tiger von Maxim Leo; Jochen Gutsch
Zum Buch:
Du bleibst mein Sieger, Tiger ist das zweite Buch über Alterspubertät. Frauen wollen sich neu finden, Tangokurs, Yoga, Medtation ... Männer denken viel über vergangene Zeiten nach ...
Meine Meinung:
Ist es wirklich so? Erfinden sich Menschen jenseits der vierzig neu?
Altersmäßig sind der Ehemann und ich genau die Zielgruppe, dennoch fühlte ich mich nicht angesprochen.
Ein Buch, was so für mich nicht funktioniert, ich mag ja Kolumnen sehr gerne und als einzelne Kolumnen hätte ich die Beiträge auch gefeiert, so, als gesammeltes Werk hatte es für mich etwas gezwungenes.
Es waren welche dabei, da musste ich sehr lachen und fühlte mich vielleicht auch ein wenig ertappt, dann gab es welche, die fand ich einfach nur doof. Daher die mittlere Bewertung.
Als Nachttischlektüre, jeden Abend oder nach Bedarf ein Kapitel, mag das Buch ganz nett sein. Vielleicht als Geschenk für das Alterspubertier, das schon alles hat.
Kann man lesen.
Atemlos
Breathless von Winter Renshaw
Bewertet mit 3.5 Sternen
Zum Buch:
Daphne war für ein Vorstellungsgespräch in Kalifornien. Um rechtzeitig zur Geburt ob es Neffen zuhause zu sein möchte sie an Silvester gerne nach Nee York fliegen. Aber alle Flügen werden wegen eines Schneesturms gestrichen.
Auch Christiano ist betroffen, so teilen sich die beiden das letzte Hotelzimmer, obwohl sie sich nicht kennen.
Und sie machen sich gemeinsam mit einem Mitwafen quer durch das Land auf den Heimweg ...
Meine Meinung:
Eigentlich war ja von Beginn an klar, wir das Buch endet. Der Weg dahin war lang, der Umweg über Paris unnötig.
Die Geschichte war ganz nett, der Unterhaltungswert war auch in Ordnung.
Meiner Meinung nach hätte es weniger emotionalen Balast geben müssen, so sollte wohl sie Spannung hochgehalten werden.
Aber ganz schlimm fand ich das letzte Kapitel, das war richtig unnötig.
Alles in allem war es ganz nett, es war stellenweise romantisch und prickelnd. Ein Unterhaltungsroman.
Es hat mich sehr berührt
Ein kleines Stück Unendlichkeit von Maja Lorim
Bewertet mit 4.5 Sternen
Zum Buch:
Louisa verbringt ihren Sommer in Avignon um in einem Hotel zu arbeiten und die letzten Wochen Freiheit zu genießen bevor sie in Berlin ihr neues Leben und ihren neuen Job beginnt.
Auf einem Markt lernt Lou den SchmuckVerkäufer Manu kennen. Manu ist sofort von ihr fasziniert, Lou möchte sich nur amüsieren, nichts Festes.
Aber von tag zu tag kommen sie sich näher, dabei hat Manu mit seiner Familie genug zu tun und Lou will doch ihr tolles Leben in Berlin ...
Meine Meinung:
Die Kurzbeschreibung und das Cover lassen eigentlich eher einen lockeren Roman erwarten. So beginnt auch die Geschichte von Lou und Manu, aber sie wird etwas ganz besonderes. Ich mochte die zwei gleich sehr gerne und das Gefühl zwischen den Zeilen war schon von Beginn an da.
Es warteten einige Überraschungen, aber sie haben die Geschichte zu etwas besonderem gemacht. Mich hat die jedenfalls sehr berührt, ich fühlte mit Lou und Manu mit und habe mich hervorragend unterhalten gefühlt.
Einfach nur eine wunderscjöne, berührende Geschichte.










