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Rezensionen von div:

Frauen in der Nachkriegszeit - interessant, aber nicht neutral

Die kurze Stunde der Frauen von Miriam Gebhardt

Frauen in der Nachkriegszeit - interessant, aber nicht neutral

Das Cover finde ich gut passend, sehr schlicht und einfach gehalten, mit einer Frau in einem Kleid, die den Anschein macht, als würde sie etwas suchen.
Wartet sie auf ihren Mann? Oder sucht sie ihren Platz? Ich finde das Cover gut gelungen.

Über die Nachkriegszeit weiß ich, leider, eigentlich sehr wenig, noch weniger über die Frauen bzw. die Bedingungen für Frauen in der Nachkriegszeit.

Die Geschichte der Frauen wird meiner Meinung nach nicht neutral erzählt. Es gibt viele interessante Informationen über die damalige Zeit, das Geschehen nach dem Krieg, Selbstschutz und die damalige Erziehung. Aber leider schwingt hier immer der Emanzipationsgedanke mit, und das hat für mich in diesem Buch nichts zu suchen. Erwartet hätte ich mir eine neutrale Berichterstattung.

Dass die Autorin mehrmals und wiederholt auf ihre eigenen Bücher in den verschiedensten Kapiteln verweist, finde ich sehr unangebracht und macht mir die Autorin ehrlich gesagt etwas unsympathisch.

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Abenteuer in Georgien

Vor einem großen Walde von Leo Vardiashvili

Abenteuer in Georgien

Das Buch erzählt wirklich sehr realitätsnah und ergreifend, wie es für eine Familie in einer dramatischen Lage - zb Kriegssituation ist. Pläne in der Familie müssen über den Haufen geworfen werden, neue Pläne werden gemacht, es gibt Konsequenzen.
Das Buch zeigt wie schwer das Leben in Kriegsgebieten für Familien ist, vor was für Situationen man steht.

Wie es ist, wenn Menschen ihre Heimat verlassen müssen. Saba, sein Bruder und der Vater fliehen vor dem Bürgerkrieg in Georgien. Die Mutter bleibt zurück - erst Jahre später wird nach ihr gesucht.
Der Schreibstil ist sehr beschreibend und flüssig lesbar. Beim Lesen spührt man die Angst der verschiednen Personen so richtig. Das Buch regt zum Nachdenken an und man lernt zu schätzen, dass man nicht in einem Kriegsgebiet lebt.
Von mir gibt es eine Empfehlung für dieses Buch - vielleicht ist gerade die jetzige Zeit genau richtig dafür.

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gemütlicher / langatmiger Krimi

Was der See birgt von Lenz Koppelstätter

gemütlicher / langatmiger Krimi

Das Cover finde ich sehr schön, und auch gut passend für einen lokalen / regionalen Krimi.
Gianni Pitti ist Polizeireporterin und schreibt für eine Lokalzeitung am Gardasee. Sie ist selbstbewusst, und lässt sich nicht so leicht übers Ohr hauen - eine durchaus gelungene Protagonistin in meinen Augen.

Am See wird ein toter gefunden - Gianni kennt die Person, mehr noch, am Tag davor haben sie sich noch gesehen. Sie beginnt zu ermitteln und recherchieren - es wird ungemütlich für sie.

Der Schreibstil ist in meinen Augen sehr eintönig und es wird nicht geschafft eine Atmosphäre aufzubauen.

Ich muss sagen, so ganz einfangen konnte mich der Krimi leider nicht, zum Einstieg ist es so dahingeplätschert - gemütlich wie eine Erzählung, aber ohne großen Spannungsbogen, wie ich es bei Krimis gerne habe. Die eigentliche Krimihandlung kommt nur schleppend in die Gänge, in der zweiten Hälfte wird es dann eine Spur besser.

Als Urlaubslektüre vielleicht ganz nett, aber ansonsten kann ich das Buch an Krimifans nicht wirklich weiterempfehlen.

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macht nachdenklich

25 letzte Sommer von Stephan Schäfer

macht nachdenklich

Das Cover ist gelungen, passend und auch sommerlich. Das passt auch sehr gut, denn das Buch vermittelt generell Sommergefühle.

Das Buch erzählt die Geschichte über den Beginn einer besonderen Freundschaft. Ein kurzer Moment zwischen zwei Fremden kann sich zu einer innigen Freundschaft entwickeln, auch wenn die beiden nicht am gleichen Punkt im Leben stehen, aber vielleicht macht es das auch interessanter.

Einer der beiden ist der Erzähler - das macht es beim Lesen sehr interessant, dass der Erzähler gleichzeitig in Protagonist ist.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht geschrieben. Auf der einen Seite vermittelt das Buch sommerliche Gefühle, auf der anderen Seite hat es viel Tiefgang. Man wird nach dem Lesen nicht losgelassen, das Buch macht nachdenklich.

Von mir gibt es eine Empfehlung, insbesondere der nachdenkliche Aspekt hat mir gut gefallen.

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komplexe Erzählung

Lichtjahre im Dunkel von Friedrich Ani

komplexe Erzählung

Krimi, oder Roman? da bin ich mir nicht so ganz sicher, der erste Eindruck würde ja nach Krimi schreien, auch das Cover ist sehr düster. Aber auf dem Cover steht ja Roman angeführt, und nach dem Lesen würde ich sagen es ist eine Mischung zwischen Krimi und Gesellschaftsroman.

Hervorzuheben ist bei diesem Buch, dass es ein sehr tiefgehendes Buch mit vielen Handlungssträngen/-ebenen ist. Der Schreibstil ist sehr komplex - manchmal war es etwas schwieriger, den Gedanken des Autors zu folgen - teilweise etwas ermüdend. Also es handelt sich hierbei sicher um keinen typischen Krimi mit hohem Spannungsbogen, dessen sollte man sich bewusst sein. Cover und Titel lassen einen teilweise etwas anderes vermuten.

Das Buch ist durchwegs düster und regt einem zum Nachdenken an.
Mir hat diese Mischung, bzw. dass es kein typischer Krimi war, aber zugesagt.

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gut recherchiert, aber Hilfestellung fehlt

Stark gegen Ängste von Andreas Hillert

gut recherchiert, aber Hilfestellung fehlt

Das Cover und die Inhaltsangabe haben mein Interesse geweckt. Ich war sehr neugierig auf das Buch - wie man mit Ängsten umgeht.
Andreas Hiller bietet hier ein Buch zu diesem Thema an, und verspricht Hilfe dazu. Sie schreibt in einer guten Strukturierung und mit flüssigem und verständlichen Schreibstil von der Angst selber, aus der Sicht von Arzt und Patient.

Es wird auch gezeigt, wie sich Ängste weiterentwickeln - und diesen Teil fand ich sehr interessant und informativ.
Betroffene, ich bin nur sehr leicht betroffen denke ich, finden sich sicherlich gut in dem Buch wieder.
Was mir persönlich aber gefehlt hat, war die richtige Hilfestellung. Die Tipps in den Buch sind mir persönlich zu oberflächlich.
Für mich ist das Buch daher eher informativ um sich über das Thema Angst zu informieren und nicht, um das Thema zu bekämpfen/in den Griff zu bekommen.

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guter Krimi

Das Schweigen des Wassers von Susanne Tägder

"Das Schweigen des Wassers" von der Autorin Susanne Tägder ist ein gelungener Krimi.
Das Cover des Buches ist auffällig, mir gefällt aber die Farbwahl nicht so gut.
Hauptkommissar Groth hat einen Fehler begangen und wird als Konsequenz in seine Heimat versetzt. Und dort wartet gleich ein brisanter Fall auf ihn, ein Mann der sich verfolgt fühlt wird 2 Tage später tot aufgefunden.

Schnell wird klar, dass dieser Mord in Verbindung zu einem Mord von vor 10 Jahren steht - das aktuelle Mordopfer war damals der Verdächtige.
Mir haben die Charaktere in diesem Buch wirklich sehr gut gefallen - sehr gut skizziert. Der Schreibstil ist flüssig und der Spannungsaufbau ist auch gut gelungen. Ich bin wirklich so durch die Seiten geflogen, wollte das Buch nicht mehr weglegen und habe mich gut unterhalten gefühlt.
Von mir gibt es eine Empfehlung für diesen Krimi.

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super Garten Ideen

Mein wunderbarer Topfgarten von Tina Ullmann

super Garten Ideen

Hierbei handelt es sich um einen kleinen Ratgeber, wie man auf wenig Platz mit Hilfe von Töpfen ein kleines Gartenparadies hinbekommen kann.
Das Buch beginnt ganz von vorne, und zwar bei der Grundausstattung, damit man dann auch ausgestattet loslegen kann.
Man bekommt alle Informationen die man braucht, welche Gefäße, was kann man wirklich gut in Töpfen pflanzen.

Auch auf die verschiedenen Jahreszeiten wird Bezug genommen. Auch ansonsten ist noch allerhand nützliches enthalten, wie zum Beispiel Informationen zu Schädlingen.
Ich habe keinen grünen Daumen, bin daher skeptisch, aber werde auf jeden Fall das Thema Topfgarten im Frühling angehen und mich versuchen - zuersteinmal nur in kleinen Rahmen.
Im Frühling wird das Buch sicher mein Begleiter sein.
Auch optisch finde ich das buch gelungen - sehr schönes Cover und sehr schöne Bilder ergänzend zum Text.

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tiefgründig, poetisch, aber unstrukturiert

Mutternichts von Christine Vescoli

tiefgründig, poetisch, aber unstrukturiert

Der erste optische Eindruck ist gut, ich finde das Cover schön designed und gelungen.
Man darf sich dann aber im Buch selber von dem unstrukturierten und leicht wirren Schreibstil nicht abschrecken lassen - dieser ist wirklich sehr gewöhnungsbedürftig.

In den Texten wird zeitlich hin und her gesprungen.

Der ICH Erzählstil hingegen gefällt mir und passt auch gut für dieses Buch.
Eine Frau – eine Mutter – ist die Protagonistin. Die Tochter versucht etwas über ihre stille Mutter und ihr Leben zu erfahren.
Eine wirklich traurige Erzählung.

Auch poetisch und philosophisch ist das Buch - das poetische gefällt mir, das philosophische war mir für meinen Geschmack schon eine Spur zu viel.

Somit konnte mich das Buch inhaltlich durchaus überzeugen, jedoch vom Schreibstil her nicht so ganz. Das Buch bringt einen aber durchaus zum Nachdenken und berührt beim Lesen.

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süßes Buch für Babys

ministeps Mein erstes Buggybuch: Guck mal! Erste Sachen - ab 6 Monate von Ava-Barb Yaga

süßes Buch für Babys

Oh was für ein gelungenes und äußerst Süßes Berühr- und Streichelbuch.
Das Cover und der erste optische Eindruck sind sehr vielversprechend - schon auf dem Cover kommt der Stoff zur Geltung, die Illustrationen am Cover, sowie auch im Buch sehr süß gelungen.

Das Buch ist robust, somit eignet es sich auch für die Zielgruppe von 6 Monate alten Babys, und damit es nicht verloren geht, ist die Buggy Sicherung gleich mit dabei. Das wirkt gut durchdacht und so kann man das Buch immer mitnehmen, ohne Angst haben zu müssen, dass es aus dem Kinderwagen fällt oder sonst wie verloren geht. Von den Fellen und Stoffen geht auch nichts ab.
Der Preis von rd. 8 Euro ist finde ich wirklich nicht so teuer für diese Bücher und mehr wie gerechtfertigt. Das Buch ist sehr klein mit 9x9 cm - aber geeignet für die kleinen Babyhände.
Von mir gibt es eine absolute Empfehlung.

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