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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von tonton:

Fröhliche Weltuntergangs-Geschichte

Mein Leben als einsamer Axolotl von Linda Bondestam

"Mein Leben als einsamer Axolotl unten am Grund" ist ein wunderschönes Kinderbuch über Umweltverschmutzung.

Die Handlung klingt erstmal zu düster für ein Kinderbuch: ein Axolotl, der einzigen seiner Art, lebt in einem See, der nach und nach durch Müll verschmutzt wird. Oben leben die "Plumpiane" (die Menschen), die die Umwelt verschmutzen.

Durch eine Katastrophe verschwinden die Plumpiane. Und nach und nach erholt sich die Umwelt.

Die Geschichte ist aber sehr kinderfreundlich und unschuldig aus der Sicht des Axolotls erzählt. Er findet zum Beispiel die "Schätze", die die Plumpiane ins Wasser werfen, spannend. Auch die Apokalypse (welche sehr dramatisch gezeichnet ist) nimmt der Axolotl einfach so hin.

Die Aufmachung finde ich sehr gelungen. Man muss halt nicht erwarten, dass Kinder die ernsten Themen sofort vollständig verstehen. Das Buch ist auch so gemacht, dass das Umwelt-Thema relativ abstrakt behalten wird. Der Axolotl und der Begriff "Plumpiane" wirken auch fremd und schaffen Distanz. Aus Sicht der Kinder könnte die Geschichte auch in einer Fantasiewelt stattfinden. Mit der Zeit werden sie dann die tiefere Bedeutungen verstehen.

Mittlerweile darf man die fröhliche Geschichte einfach genießen.

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Kurzweiliges Buch mit wichtigen Werte

Luftmaschentage von Anne Becker

Das Buchcover finde ich sehr passend zum Buch. Es zeigt die Unterteile zweier Menschen, die in einem Baum sitzen und häkeln. Es ist die Geschichte von Matea und Riccarda, die sich beide vor anderen verstecken wollen. Die eine ist wahnsinnig schüchtern, die andere hat keine Angst, sich zu äußern.

Doch sie verbirgt etwas. Durch das Häkeln entsteht eine Freundschaft, die dann zerbricht.

Das Buch, mit seinen 173 Seiten und seinem klaren und flüssigen Schreibstil, lässt sich schnell lesen.

Die Geschichte spricht einige Themen an, die für Jugendliche wichtig sind: Abgrenzung und Mobbing, Freundschaft und Vertrauen, Gewalt.

Die Altersempfehlung ist ab 11 Jahren, was mich auf den ersten Blick verblüfft hat. Ich musste aber leider anerkennen, dass Kinder in dem Alter schon anfangen, sich mit diesen Themen zu befassen.

Insgesamt: ein kurzweiliges Buch mit wichtigen Werten.

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Bilderbuch für ältere Kinder

Jessi, die Raubhäsin (Klein, aber oho!) von Kai Lüftner

Jessi, die Raubhäsin, ist kein Kuscheltier. Obwohl sie auf der ersten Seite flauschig und süß aussieht, wird sie schnell zu einer bösen Häsin mit gerupftem Fell und eingerissenen Öhrchen. Weil sie nie wieder selbst Beutetier sein will, wird sie zu einer Jägerin, bekämpft Fuchs, Eulen und Schlangen und rettet andere Tiere.

Auch vor dem Jäger, in dessen Gewehrlauf sie blickt, hat sie keine Angst.

Als Erwachsene hat man manchmal das Gefühl, dass die Häsin rauer dargestellt wird, als man in einem Kinderbuch erwartet. Sie wirkt nicht immer sympathisch, was ich ganz okay finde, da es für Kinder auch wichtig ist, Figuren zu sehen, die ihre negativeren Gefühle widerspiegeln.

Deswegen ist dieses Buch meiner Meinung nach eher für ältere Kinder geeignet, die die dargestellten Situationen besser nachvollziehen können. Darüber hinaus sind das Vokabular relativ kompliziert für ein Kinderbuch.

Fazit: Ein Bilderbuch, auf das man auch später zugreifen kann.

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Schönes Buch, mühsam illustriert

Die graue Stadt von Torben Kuhlmann

"Die graue Stadt" ist ein sehr beeindruckend gemaltes Buch. Das Cover zeigt ein Mädchen das traurig auf graue Gebäude und Dächer blickt. Sie trägt einen gelben Regenmantel, den einzigen farbigen Fleck im grauen Bild.

Die ganzseitigen, realistischer Wasserfarben-Bilder sind im gleichen Stil wie das Cover gemalt und das absolute Highlight des Buches.

Die Geschichte ist relativ unkompliziert und man kann so viel (oder wenig) metaphorisch interpretieren wie man will.

Ich fand aber, dass das Ende zu schnell kam. Ich hatte also einige weitere Bilder erwartet, die die bunte Stadt zeigen. Die Auflösung der Geschichte war meiner Meinung nach zu naiv und kam ein bisschen wie ein "glücklich zusammen bis an ihr Ende" rüber, da es gar nicht angesprochen wurde, wie das "System" auf die Veränderungen reagierte. Da es sich aber schließlich um ein Kinderbuch handelt, würde ich nicht zu viele Punkte dafür abziehen.

Insgesamt eine gute Geschichte mit wunderschönen Bildern.

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Mutmachbuch für groß und klein

Was weinst du denn so viel, kleines Krokodil? von Nora Imlau

Das kleine Krokodil Juli weint immer, nicht nur bei Wut oder Trauer, sonder auch bei Freude. Dagegen kann es nichts tun. Es weint so viel, dass sein Papa von einem Experten beraten wird, das Weinen am besten zu ignorieren. Damit ist Papa überhaupt nicht einverstanden und erklärt Juli liebevoll, warum weinen ganz okay ist.

Dieses Buch ist sehr schön in Reimform geschrieben und durch süße farbenfrohe Bilder illustriert. Geschildert werden nicht nur die Situationen, die Tränen auslösen, sondern auch wie es sich anfühlt, körperlich und gefühlsmäßig, zu weinen.

In einem Nachwort wird kurz die kindliche Gefühlswelt erklärt.

Das Buch finde ich lehrreich nicht nur für Kinder, sondern auch für ihre Eltern, die durch das Buch eine Art Vorbild bekommen, wie man mit feinfühligen Kindern umgehen kann.

Dieses Buch kommt absolut auf meine "Zum-Verschenken-Liste" für Kleinkinder.

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Bezaubernde Geschichte

Heldenhörnchen und Drachenfreund von Annika Scheffel

Ich bin wirklich beeindruckt von "Heldenhörnchen und Drachenfreund".

Das Cover ist liebevoll gestaltet und zeigt ein kleines Eichhörnchen auf dem Rücken eines bunten Drachens. Was ich aber am liebsten mochte ist der Erzählstil.

Die Hauptfigur der Geschichte ist ein kleines Eichhörnchen, das Abenteuer liebt und ein Held sein möchte.

Die Erzählung ist dynamisch und unschuldig, als hätte das Eichhörnchen die Geschichte selber erzählt. Den Stil finde ich sehr gelungen und mein Kind und ich hatten viel Spaß beim Vorlesen. Der Erzählstil hilft Kindern auch, sich mit dem Eichhörnchen zu identifizieren und in die Situationen einzufühlen.

Die Handlung ist sehr kindgerecht. Das Eichhörnchen weckt aus versehen einen Drachen und muss ihn jetzt weit weg zum Ende der Welt führen, weil Drachen gefährlich sind. Auf der Reise entwickelt sich eine Freundschaft, die das Eichhörnchen erstmal nicht bemerkt.

Die Geschichte ist sehr lehrreich, nicht nur über Freundschaften, sondern auch über den Umgang mit anderen und wie man seine eigene Meinung äußern kann.

Es ist ein wunderschönes Buch, das ich nur empfehlen kann.

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Zeitreise Rätsel

Memora Castle oder Das Rätsel der vertauschten Zeit von Marikka Pfeiffer

"Memora Castle und Das Rätsel der Vertauschten Zeit" ist eine unterhaltsame Fantasy-Abenteuer-Geschichte für Leser ab 10 Jahren.

Die Heldin Holly besucht ihre Tante Claire, die Hollys 12. Geburtstagsparty organisieren sollte. Doch Tante Claire ist nicht da und niemand weiß genau wo sie ist.

Steht ihr Verschwinden im Zusammenhang mit einem geheimnisvollen Erbe, nach dem alle suchen?

Das Cover ist schön gemalt, aus meiner Sicht im Stil der 1920er Jahre. Das passt gut zu der Geschichte aber ich bin mir nicht sicher ob es dem Geschmack der Zielgruppe entspricht.

Die Handlung ist interessant und spannend, mit Rätsel, Magie, Zeitreisen und Betrug. Der Schreibstil ist passend für die Zielgruppe und das Buch lässt sich gut lesen. Eine gute Zeitreise-Geschichte zu erzählen ist nicht einfach und dieses Buch enthält auch einige Ungereimtheiten. Da es sich hier aber um ein Kinderbuch handelt würde ich die Handlung nicht zu sehr unter die Lupe nehmen.

Das Buch versucht auch, eine schöne Botschaft zu vermitteln: es gibt gute und schlechte Erinnerungen und man sollte versuchen, sich mehr an das Gute zu erinnern. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass die Botschaft besser in die Geschichte integriert wäre. Auch die Entscheidung, die Holly ganz am Ende treffen muss, fühlt sich überflüssig an und die Geschichte hätte auch davor enden können.

Insgesamt aber ein unterhaltsames Buch.

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Wissen und Abenteuer

Ein Fall für die Forscher-Kids 4. Dino in Not von S. J. King

Die Forscher-Kids sind ein Team von Kinder-Wissenschaftlern, die geheime Missionen durchführen.

In "Dino in Not" werden Dinosaurier-Expertin Tamiko und Geologe Cheng in die Vergangenheit geschickt, um ein Dino-Ei zu beschützen. Dort haben sie viele Begegnungen mit unterschiedlichen Dinosauriern und erleben viel Abenteuer.

Der Text ist flüssig und einfach zu lesen. Die Schrift ist relativ groß und dadurch ist die Menge an Text pro Seite angenehm für junge Leser. Auf fast jeder Seite sind Zeichnungen, die den Text auflockern. Es wird auch viel Sachwissen über Dinosaurier und die Urzeit vermittelt.

Besonders raffiniert fand ich die Sachwissen Einträge im "Buch-im-Buch" Format, wo Auszüge von einem (fiktiven) Sachbuch abgebildet werden. Dadurch hat man das Gefühl, sich neues Wissen anzueignen.

Das Buch scheut sich nicht, Fachbegriffe zu verwenden. Dafür werden am Ende einige Wörter erklärt.

Ich finde das Buch super toll für Kinder, die mehr über Dinos lernen wollen.

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Gute Idee, nicht so gut umgesetzt

Jede*r kann die Welt verändern! - Ich bin Marie Curie von Brad Meltzer; Christopher Eliopoulos

Mit der "Jede*r kann die Welt verändern!" Kinderbuchreihe versucht der Autor Kinder dazu zu ermutigen, große und wichtige Träume zu haben.

Das Konzept sollte eigentlich wohlmeinende Eltern und andere Erwachsenen von kleinen Kindern begeistern. Doch die Umsetzung ist nicht so gelungen.

Die Illustrationen erinnern eher an jene von Pappbüchern und ich finde sie zu kindlich für die Zielgruppe (7+).

Der Text, hingegen, wirft mehr Fragen auf als er beantwortet. Zum Beispiel, warum heißt die Heldin Marie Curie auf dem Cover, dann Manja, dann Marie und am Ende auf dem Grabstein Marji Sklodowskiej, oder warum Russland die polnische Schule wo Maries Vater unterrichtete geschlossen hat.

Darüber hinaus finde ich einige Sachen wenig durchdacht, insbesondere bei einem Buch, das sich als inspirierend beschreibt. Marie ist durchgängig als kleines Kind gezeichnet, auch wenn sie im Erwachsenenalter ist und mit anderen Erwachsenen zusammen gezeigtwird. Es wird auch betont, was für Talente sie schon als Kind hatte und wie besonders sie war: sie könnte mit vier schon lesen und in der Schule ein Gedicht auswendig aufsagen, nachdem sie es nur einmal gehört hatte.

Für eine Reihe die sich "Jede*r kann die Welt verändern" nennt bekommt man eher die Botschaft: du kannst nur Großes erreichen, wenn du schon besonders bist.

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Tolles Buch, auch ohne Bär

SAMi - dein Lesebär - Meine liebsten Kinderlieder von

Dieses Kinderliederbuch ist eine tolle Ergänzung zur SAMi-Lesebär-Reihe.

Im Buch sind 12 bekannte Kinderlieder mit allen Strophen. Einige werden von Erwachsenen gesungen, andere von Kindern. Die Auswahl der Lieder ist sehr gut, mit zum Beispiel weitgehend bekannten Liedern wie "Alle meine Entchen", "Wer will fleißiger Handwerker sein" oder das Laternelied, aber auch "Old Macdonald".

Ich bin auch beeindruckt, wie schön illustriert die Lieder sind, weil diese Art von Büchern oft nicht so gut visuell gestaltet ist. Dieses Buch dient damit auch als Wimmelbuch, da die niedliche Zeichnungen so detailliert sind.

Darüber hinaus sind die Texte der Kinderlieder mit Gitarregriffen ergänzt, damit man auch die Lieder selber spielen kann. Das heißt auch, dass das SAMI Kinderliederbuch auch ohne den SAMI Bär sehr brauchbar ist. Es ist eine tolle Einleitung zum musizieren.

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