Kunden em pfehlungen
Rezensionen von tonton:
Coole Geschichte
Die Dinoschule - Flucht vor dem Hurrikan! (Band 5) von Britta Sabbag
"Die Dinoschule - Flucht vor dem Hurrikan" ist ein aktionsreiches Buch für Kinder ab fünf Jahren. Meinem Kind hat die Geschichte gut gefallen. Das Buch lässt sich gut vorlesen. Der Schreibstil ist simple und jede Kapitel hat eine angenehme Länge.
Die Handlung ist nicht zu komplex. Wir haben die vorherigen Bänder nicht gelesen und konnten trotzdem gut in die Geschichte eintauchen.
Die Handlung habe ich in der Kategorie "Kinder wissen besser als Erwachsene" eingestuft. Diese Art von Geschichten ist für eine bestimmte Altersgruppe, die nach Unabhängigkeit sehnen, sehr interessant. Die Kinder nehmen die Situation selbst in die Hand, retten Dinos, reiten Dinos, wie cool ist das?
Ich finde nur, dass die Erwachsenen in der Geschichte nicht besonders kompetent rüberkommen und zwar, auf einer Forschungsinsel mit angeblichen Sptizenexperten.
Stimmungsvolle Geschichte für Naturliebhaber
Anderwald (Band 1) - Das Geheimnis der Silberwölfin von Julie Leuze
Das Buchcover sieht einfach wunderschön aus und hat unsere Interesse geweckt. Die Geschichte fängt spannend an: die Protagonistin Fiona spielt im Wald mit ihren Freunden Jakob und Olivia. Dabei entdeckt Fiona ein altes Tor, durch welches sie in den "Anderwald" gelangt. Der Anderwald ist ein magischer Ort.
Dort flüstern aber die Bäume über eine Gefahr und Fiona muss den Wald und seine Bewohner helfen.
Die Geschichte ist atmosphärisch beschrieben und die Gefühle der Protagonistin kommen gut rüber. Die Handlung ist nicht besonders aktionsreich und die "Gefahr", wovon die Pflanzen sprechen bleibt lange sehr vage. Der Fokus dieses Buches liegt eher an der Worldbuilding und Charaktevorstellung, welche in diesem Buch sehr gelungen sind. Die Beschreibungen der Reisen in den Anderwald sind detailreich und man kann sich gut das Setting vorstellen.
Ein sehr schönes Buch für träumerische Naturliebhaber.
Bilderbuch Biografie
Jede*r kann die Welt verändern! - Ich bin Leonardo da Vinci von Brad Meltzer; Christopher Eliopoulos
"Ich bin Leonardo da Vinci" ist eine kurze, kinderfreundlich erzählte Biografie des berühmten Künstlers.
Der Text ist einfach zu verstehen und gibt einen guten Überblick über das Leben von Leonardo da Vinci. Die Idee der Serie, bekannte Individuen aus der Geschichte Kindern vorzustellen, finde ich interessant.
Allerdings finde ich die Umsetzung des Buches (und der ganzen Serie) nicht wirklich gelungen. Das Buch spricht einfach nicht das Zielpublikum an. Die Altersempfehlung ist "ab 7". Dieser Altersgruppe wird schon Kinderromane angeboten. Doch hier steht ein Buch, das durch den Zeichenstil und Textmenge ein Kleinkinder-Pappbuch sein könnte. Also für Siebenjährigen finde ich dieses Buch zu kindlich und jüngere Kinder würden sich wenig für das Thema begeistern.
Was mich auch stört, ist die Darstellung des Leonardo durchweg als alter Mann. Es ist schwer zu begreifen, wie alt (bzw. jung) er war, als er seine bekanntesten Werke geschaffen hat.
Wunderschönes Buch, dass mein Kind nicht lesen wollte
Olympiade der Tiere – Auf die Tatzen, fertig, los von Tina Schilp
Dieses Buch hat alles, um zu begeistern: tolle Illustrationen auf allen Seiten, nicht zu viel Text, schöne Mutmach-Geschichte. Ich habe versucht, das Buch meinem Fünfjährigen vorzulesen, aber musste schon im ersten Kapitel aufbrechen. Mein Kind ist leider ziemlich sensibel und ertrug es nicht, dass das Löwenkind alleine, ohne Eltern, zur Olympiade geschickt wurde.
Die Bilder könnten die Geschichte nicht retten, da das Löwenkind in fast jedem Bild ziemlich unglücklich aussieht.
Die Bilder passen aber absolut zur Geschichte: das Löwenkind muss seinen Vater in der Tierolympiade vertreten. Es ist unsicher, dass es seine Aufgabe erfolgreich abschließen kann, und sieht in den Illustrationen entsprechend verzweifelt aus. Das Buch hat ein Happy End und eine schöne Botschaft.
Ich gebe dieses Buch vier Sterne, weil ich die Geschichte und die Aufmachung sehr gelungen finde, auch wenn mein Kind die Geschichte noch nicht hören möchte.
Ein bisschen Mut und viele Freunde
Mutmurmeln für den ersten Schultag von Sarah Welk
Mein Vorschulkind war super begeistert, dieses Buch zu haben. Das bunte Cover hat ihn sofort angesprochen und da es vor kurzem einen Beutel Murmeln bekommen hat, kam das Buch rechtzeitig.
Dieses Buch ist perfekt für Vorschulkinder kurz vor der Einschulung. Die Zeichnungen sind hervorragend, mit tollen, satten Farben.
Die Mutmurmeln sind eine wunderschöne Idee: Sie sind Murmeln, in denen man Mut "speichert". Das tut man, wenn man Mutproben macht. Nachdem sie aufgeladen wurden, schenkt sie einem Mut, wenn man die braucht. Und die Protagonisten Lolle und Linus brauchen nämlich viel Mut für ihren ersten Schultag.
Der erste Schultag läuft ein bisschen schief, aber die Kinder sind freundlich und die Lehrerin sehr nett, und alles ist am Ende wieder gut.
Die Handlung finde ich wirklich sehr gut, insbesondere, dass die "Auflösung" durch die Lehrerin und Klassenkameraden kommt. Es gibt keine Magie und nichts Übernatürliches. Man muss einfach ein bisschen Mut haben und es wird alles gut werden.
Freundschaft, Zusammenhalt und Gärtnern
Die Stadtgärtnerin, Band 1 - Lieber Gurken auf dem Dach als Tomaten auf den Augen! von Gina Mayer
"Die Stadtgärtnerin: Lieber Gurken auf dem Dach als Tomaten auf den Augen" ist ein interessanter Roman für Kinder ab acht Jahren.
Die Geschichte ist sehr schön: Toni und ihre Mutter wohnen in der Stadt, doch die Mutter träumt von einem Garten auf dem Land. Zum Glück verfügt das Haus über eine Dachterrasse.
Mithilfe ihrer Freunde verwandelt Toni die Dachterrasse in einen Garten.
Das Thema Gärtnern finde ich originell für ein Kinderbuch. Es gibt im Buch viele Tipps für Leute, die selbst was anbauen möchten.
Diversität wird im Buch auch groß geschrieben und es gibt Figuren mit unterschiedlichen Hintergründen. Da das Buch sich an Achtjährige richtet, sind die Figuren nicht besonders komplex und kommen manchmal klischeehaft rüber.
Insgesamt finde ich das Buch passend geschrieben für das Zielalter und die Geschichte schön aber nicht sehr spannend.
Super toll illustriertes Sachbilderbuch
Geniale Power-Pflanzen von Clive Gifford
"Geniale Power-Pflanzen" ist ein bunt illustriertes Sachbilderbuch über Pflanzen und wie sie uns Menschen in der Wissenschaft inspieren. Der Schreibstil ist lustig und für die Zielgruppe unterhaltsam. Der Text ist in der ersten Person geschrieben: Jede der dargestellten Pflanzen stellt sich selbst vor und erklärt, warum sie besonders ist.
Die Sprache ist simple gehalten, damit die jüngeren Leser auch gut verstehen können. Die Menge an Inhalt finde ich sehr passend. Man kann viel lernen, auch als Erwachsene, ohne überfordert zu sein. Auf jeder Doppelseite wird meistens eine Pflanze vorgestellt, im Bezug auf eine bestimmte Eigenschaft. Die gewählten Themen sind vielfältig: Strukturen, Robotik, Gesundheit, Energie...
Das Buch ist sehr bunt illustriert. Die Bilder find ich persönlich ein bisschen zu abstrakt, aber sie sind für Kinder super geeignet. Die Pflanzen werden "cartoonish" dargestellt als wären sie Figuren. Das macht Kinder natürlich viel Spaß.
Ich liebe Kochbücher
Das Lebensfreude-Kochbuch von GRÄFE UND UNZER Verlag
und "Das Lebensfreude-Kochbuch" des Gräfe und Unzer Verlags ist eine tolle Ergänzung zu meiner Sammlung.
Zuerst muss ich gestehen, ich kenne den Lebensfreude-Kalender gar nicht und das Kochbuch hat ganz ehrlich gesagt nicht viel mit Lebensfreude zu tun. Es gibt zwar ein paar "Glücksimpulse", in Form von einzelnen Sätzen in farbigen Kacheln hier und da als "Deko", doch sie können gut ignoriert werden und das Buch dient als ganz normales Kochbuch.
Die Rezepte sind in vier "Kapiteln" unterteilt, welche je einer Jahreszeit entsprechen. Zu jeder Jahreszeit gibt es eine kleine Einleitung und eine kleine Liste von Obst oder Gemüse der Saison.
Die Rezepte finde ich sehr toll. Die Zutaten sind leicht zu finden, oder Ersatzzutaten werden vorgeschlagen. Die Rezepte sind nicht kompliziert aber teilweise aufwendig, mit vielen Zutaten. Im Buch sind über 70 Rezepte zu finden, jedes auf einer Doppelseite mit einem vollseitigen Bild.
Lustigerweise habe ich eins der Rezepte mit dem gleichen Bild in einem anderen meiner Kochbücher gefunden.
Tolle Box mit vielfältigem Inhalt
Leserabe Sonderausgaben - Deine große Leseraben Box von GRÄFE UND UNZER Verlag
Mein Kind war absolut begeistert, diese Box zu bekommen. Der Inhalt ist wirklich vielfältig und hat ihn den ganzen Nachmittag beschäftigt (und er hat noch kein Buch gelesen).
Zum Inhalt:
- Ein Leseraben 1. Stufe Buch "Baumhausgeschichte". Das Buch hat ein Softcover und enthält drei kurze Geschichten mit ein paar Rätseln am Ende des Buches.
(Zu erwähnen: Es gibt auf dem Buchcover ein großen Preis-Sticker.)
- Ein Minibuch (Softcover), auch in der 1. Stufe.
- Ein Rätselbuch (Softcover) mit 28 Rätseln
- Ein Mini-Puzzle (54 Teile)
- Ein Memory Spiel aus dicker Pappe
- Ein Kartenspiel mit Wörtern
- Ein Stickerbogen
- Ein Buchstaben-Poster (leider nur Großbuchstaben)
- Zwei Ausmal-Postkarten
- Ein "Bitte nicht stören"-Türschild
- Ein Leselineal als Lesehilfe. Das Lineal soll die Leserichtung zeigen und hat einen Schlitz in der Mitte. Man legt das Lineal auf dem Text und es soll Kinder beim Lesen helfen, in der richtigen Zeile zu bleiben. Die Idee finde ich interessant aber die Umsetzung könnte verbessert werden. Das Lineal ist nämlich auf beiden Seiten grün und es ist für Kinder nicht sofort sichtbar, welche die richtige Seite ist.
Ein tolles Geschenk zur Einschulung!
Gleiche Geschichte, neuer Setting
Academy of the Sun - Onyekas Superkraft von Tolá Okogwu
"Academy of the Sun" erzählt eine ziemlich gängige "Kind-endeckt-Superkräfte-Geschichte". Allerdings findet die Handlung in Afrika statt und die Protagonistin ist ein afrikanisches Mädchen: Onyeka. Am Anfang lebt sie in London mit ihrer Mutter und entdeckt ihre Superkräfte, welche aus ihren Haaren stemmen.
Sie fährt mit ihrer Mutter nach Nigeria, wo sie in der Academy of the Sun lernt, mit ihren Superkräften umzugehen. Irgendwann muss sie auch gegen einen Bösewicht kämpfen.
Die Handlung ist nicht besonders originell, aber ich glaube, das ist auch nicht das Verkaufsargument dieses Buches. Vielmehr lernen die Leser die Kultur Nigerias kennen. Zum Beispiel, ein Charakter spricht nur Pidgin-Englisch. Seine Wörter werden nicht übersetzt, aber durch den Kontext kann man gut verstehen, was er gesagt hat.
Ich bin zwiegespalten über den Handlungsstrang, in dem Onyeka am Anfang ihre Haare hasst und durch die Superkräfte lernt, sie zu akzeptieren. Ich bin nicht sicher, ob die Botschaft der Selbst-Akzeptanz gut rüberkommt, da es im echten Leben keine Superkräfte gibt um seine Haare eine "Bedeutung" zu geben.











