Kunden em pfehlungen
Rezensionen von *RC*:
In aller Ruh – grast die Kuh
Wenn der Bauernhof erwacht von Grimm Sandra
Wenn der Hahn kräht auf dem Mist – dann heißt es: Aufstehen! Mitkommen! Es gibt viel zu entdecken!
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Das in griffiger Pappe aufgemachte Buch „Wenn der Bauernhof erwacht“ ist ein herz-allerliebestes Kinder-Bilder-Buch für kleine Buchentdecker ab 2 Jahren. Schon das Cover strahlt so viel Wärme und Geborgenheit aus, dass man gleich weiterblättern muss: Die Sonne lacht hinterm Berg hervor, friedlich und zufrieden weiden Kuh sowie Schafe auf der Weide und der stolze Hahn steht auf dem Misthaufen.
Das Cover gibt einem schon einen tollen Überblick darüber, was der bunte, freche vielleicht auch vorwitzige Hahn den kleinen Buchfreunden zeigen möchte. Der Hahn macht seine Runde und schaut, ob auch alle Tiere schon wach sind. Auf sieben Doppelseiten werden die unterschiedlichen Lebensräumen der einzelnen Tiergruppen – sei es Kühe, Schafe, Schweine oder Enten - vorgestellt.
Ich finde das Buch sehr lehrreich. In einer kindgerechten Sprache wird erklärt, was die einzelnen Tiere fressen und welche Laute sie machen oder was das Gemüsebeet so hergibt.
Hervorragend umgesetzt ist die spielerische und auflockernde Art, wie einzelne Satzelemente in die Bilder und einzelne Bildelemente eingefügt wird. Das Geschriebene ist nicht langweilig waagerecht auf den Seiten platziert, nein, sondern mal schräg und wellig mit Schwung. Man sieht quasi, wie sich die Tiere bewegen.
Auf den Seiten gibt es viel zu entdecken und lässt Raum, auch eigene Sache zu erzählen. Es wird auch Wert auf Kleinigkeiten und Details gelegt, wie z.B. ein Wurm, der irgendwo aus der Erde schaut. Auch ein schwarzes Schaf ist zu finden. Genial finde ich auch die Lautmalerei, der hier im Buch eine große Bedeutung beigemessen wird: Stimmen der Tiere aber auch Geräusche, die sie bei bestimmten Aktivitäten verursachen.
Ich gebe für dieses Buch eine absolute Lese- und Anschau-Empfehlung. Ich habe mich in das wundervolle Kinderbuch verliebt, da die Tiere absolut mit Liebe aber auch witzig gezeichnet sind. Irgendeiner würde da doch rufen: „Ich bin entzückt!“
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Schräge Schweden-Oma
Wenn der Bauernhof erwacht von Grimm Sandra
Eine wundbar erfrischende Feriengeschichte mit Hund und Oma, aber ebenso über Freundschaft, Zusammenhalt und das Sich-Verlieben
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Die neunjährige Ellie aus Berlin verbringt schon seit Jahren immer einen Teil der Sommerferien bei ihrer agilen und liebenswürdigen verwitweten Oma in Schweden.
Doch dieses Mal haben die Ferien einen hohen Abenteuerwert. Als erstes darf sich Ellie ein Hundewelpen beim Nachbarn Herrn Jensson ihrer Oma aussuchen: Ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk. Wolke soll er heißen. Und dann lernt Ellie auch noch den etwa gleichaltrigen Erik kennen, der der Enkel des Nachbarn Herr Jensson ist. Auch Erik bekommt einen kleinen Hund, Titus. Schnell freunden sich die beiden Kinder an und erleben mit ihren jungen Hunden gemeinsam unbeschwerte und aufregende Tage in dem kleinen schwedischen Ort.
Für Ellie ist Erik nicht nur nett, nein, er ist auch 'süß'. Auch ihre Oma sieht in Herrn Jensson auf einmal nicht nur den Nachbarn, nein, sie verliebt sich in ihn. (Herrlich!)
Und wir sind hier in Schweden! Hier sind die Tage im Sommer noch mal um einiges länger sind als bei uns. So freut sich jeder auf das „Midsommar-Fest“, für das jeder Bewohner etwas anderes vorbereitet. Leider aber wird die Feierlaune etwas getrübt, denn Wolke und Titus geraten in Gefahr. Aber zum Glück gibt es die pfiffige Oma, die schnell zur Hilfe ist.
Die Geschichte über Ellies Ferienerlebnisse bei ihrer lustigen, liebenswürdigen und schrägen Oma ist in einer frischen und zeitgemäßen kindgerechten Sprache geschrieben. Das Buch ist mir einem Umfang von 120 Seiten ideal für Leseanfänger. Aufgrund der kurzen Sätze kann man flüssig lesen und sich bestens auf den Inhalt konzentrieren. Es wird aus der Perspektive von Ellie geschrieben, so dass man eine irre Nähe zu dem quirlig-munteren Mädchen entwickeln kann. Die 18 relativ kurzen aufeinander aufbauenden Kapitel helfen, Lesepausen sinnvoll anzusetzen. Das Buch bewirkt aufgrund der vielen treffenden, prägnanten und netten Dialoge ein hohes Grad an Lebendigkeit und Authentizität. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet, so dass man leicht Sympathie-Punkte verteilen kann. Und die Oma ist echt der Knüller, so eine Power-Oma ist doch der Traum eines jeden Enkelkindes. (Das meine ich jedenfalls.) Und was das mit dem 'Baden in Kaffee' auf sich hat – das sollt Ihr selber lesen.
Das Buch ist eine absolute Sommerleseempfehlung. Schon im Prolog lädt Ellie den Leser ein, mit ihr nach Schweden zu fahren. Und so ist man als Leser quasi mit dabei, wenn Ellie die Zeit um den „Midsommar“ in Schweden erlebt. Es ist ein Buch über Freundschaft und zarte Liebe im Alter und in jungen Jahren. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da ich zudem „Kopfkino“ erleben konnte. Auch der Schluss stimmte mich sehr zufrieden, denn was wäre Schweden ohne Elche!
Deshalb: Unbedingt schmökern und Schwedenfeeling 'erlesen'!
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Auf Augenhöhe mit Ziege, Kuh und Hund
Bergsommer von Katharina Afflerbach
Kein Kitsch, nicht spektakulär – einfach nur das Leben (er)leben, wie es kommt, einfach wunderbar!
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Katharina Afflerbach ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau in einem Unternehmen, bei dem der Alltag von ständigen Terminen wie Meetings, Konferenzen und Geschäftsreisen diktiert wird. Als ihr eines Tages dieses „Hamsterrad“ zu viel wird, beschließt sie radikal auszusteigen.
Nachdem sie schon immer gerne Urlaub in den Alpen gemacht hat, beschließt sie, das Leben auf einem Bergbauernhof kennenzulernen und dort als Sennerin vier Monate in der Sommersaison zu arbeiten. 2014 kündigt sie ihre Stelle als Marketingdirektorin einer Hotelkette, ihre Wohnung in Köln sowie ihren Yogakurs-Vertrag. Nachdem sie das Bauernleben auf einem Bauernhof in Südtirol getestet hat, kommt sie schließlich zur fünfköpfigen Familie Aeby, die eine Alp, die Salzmatt, auf 1640 Meter Höhe in der Schweiz bewirtschaftet.
Katharina wird nun in voll in den Arbeitsalltag eingebunden und lernt, dass das Leben hier in erster Linie von äußeren Bedingungen vorgegeben wird: Wind und Wetter, aber ebenso die Tiere. Planbar? Vergiss es: „Mier luege denn!“ - So könnte die jeweilige Tagesüberschrift lauten.
In ihrem Buch beschreibt sie sehr anschaulich und verständlich, wie sie melkt, die Ställe ausmistet, Kühe und Ziegen auf die Weiden treibt und wieder in die Ställe zurücklotst, wie sie Zäune repariert und Zaunpfähle für die nächste Saison zurechtschneidet. Sie hilft beim heuen und holzen, aber auch Gäste zu bewirten. Es wird so warmherzig beschrieben, dass man das Gefühl hat, mir ihr über die Wiesen zu gehen, den kalten Regen ins Gesicht zu bekommen und / oder den Schweiß auf Stirn und Rücken zu spüren. Man merkt bei jeden Satz, dass sie mit Herz, Seele und Körper ganz bei der Sache ist, dass sie auf die Alp gehört. Die Liebenswürdigkeit und Herzenswärme der Familie ist beeindruckend und beneidenswert.
Auch wenn die Arbeit ihr sehr viel abverlangt, sehr anstrengend ist, findet sie zu sich selbst und empfindet ganzheitliche Zufriedenheit. Es ist ein äußerst befreiendes und befriedigendes Gefühl, da das, was man tut, quasi sofort sichtbar ist. Sie stellt fest, „man muss niemanden etwas beweisen, weil es immer nur um die Sache geht“ (S. 95). Und vieles geht einfach nur gemeinsam – keine Konkurrenz!
Die Naturnähe / Naturverbundenheit, die zentrales Thema in ihrem tagebuchähnlichen Erlebnisroman ist, lehrt sie Ehrfurcht, Demut und Dankbarkeit.
Das mit der Natur und mit sich selbst im Einklang zu sein, ermuntern sie, einen zweiten und einen dritten Sommer auf der Salzmatt mit und bei Familie Aeby zu verbringen, da die Alp zu einem zweiten Zuhause geworden ist.
Der Schreibstil ist authentisch, erfrischend und tiefsinnig zugleich. Dass Katharina in den Monaten auf der Alp eine besondere, innige und freundschaftliche Beziehung zu den Tieren entwickelt, ist in den emotional beschriebenen Episoden zu lesen, die einen oftmals zu Tränen rühren – sei es die Geburt eines Kälbchen oder der Tod einer kleinen Ziege.
Auch wenn sich viele Arbeitsbeschreibungen wiederholen, es wird nie langweilig!
Ich habe mich öfters beim Lesen erwischt, dass ich Katharina um so viele Momente auf der Alp beneidet habe, wenn es z.B. um das warmherzige gesellschaftliche Beisammensein ging, oder wenn sie die Schönheit der Natur beschrieben hat und sich einfach nur frei gefühlt hat: „Mein Geist ist wie in süße Watte gehüllt. Träge schaukelt er auf der Hängematte des Alpsommers“ (S. 165).
Beim Lesen kommt man dem Alltag auf der Alp ganz nah. In der Buchmitte sind einige Seiten mit wunderbaren Fotos zu finden, die die gelesen Eindrücke wunderbar visualisieren und staunen lassen.
Ich bewundere Katharina Afflerbach, da sie den Spagat schafft, auf der einen Seite eine in der Natur körperlich arbeitende und mit der Natur verbundenen Sennerin zu sein, und auf der anderen Seite eine im Büroalltag eingebundene 'kopfarbeitende' freiberufliche Marketingexpertin ist. Gegensätze, die sich doch irgendwie ergänzen und voneinander profitieren.
Das Buch hat in meinen Augen einen echten Sternenhimmel verdient. Unbedingt lesen, denn das Buch ist eine Bereicherung und regt zugleich an, eine Auszeit im Alltag zu suchen und entdecken zu können.
Der Wunsch, den die Mutter der Autorin ihrer Katharina mit auf den Weg gegeben hat, hat mir so gut gefallen, dass ich abschließend dem Leser diesen ebenfalls ans Herz legen möchte: „Ich wünsche dir, dass du an jedem Tag deines Lebens tatsächlich lebendig bist“ (S. 91).
Auf die Brote, fertig, los
Kunstgeschichte als Brotbelag von Marie Sophie Hingst
Ein Buch, das Kunst mit Brotgenuss verbindet. Kunst mit Biss, die man mit gutem Gewissen vernichten darf, weil sie zum Genießen is(s)t...
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Wie aus der Sommerlaune #KunstGeschichteAlsBrotbelag der Autorin Hingst ein geschmackvolles kleines BrotKunstBilderBuch wurde.....
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„Unser tägliches Brot gib uns heute....“, heißt es im Vaterunser-Gebet, und es zeigt die Bedeutung dieses Grundnahrungsmittel in unserem Speiseplan. Aber auch wenn es alltäglich ist, ist Brot dennoch was Besonderes. Dies erweist sich dadurch, dass es hierzulande über 3200 Brotsorten gibt.
Vor einem knappen Jahr – Juli 2018 – hatte Hingst die Idee, Brot künstlerisch zu huldigen und stellte eine Scheibe Brot ins Internet, die belegt war wie ein Bild des Künstlers Piet Mondrian (klassische Moderne). Die Resonanz war unerwartet groß. Und innerhalb kürzester Zeit stellten viele User ihre essbaren, farbenfrohe Brotkunstwerke ins Netz. Nicht nur Bilder, auch Plastiken wurden als vergängliche Kunst präsentiert und immer mehr Hobbykünstler zum Mitmachen animiert.
Animieren, ja das soll dieses kleine, handliche Hardcover-Buch mit seinen gut 100 Seiten. Hier wird auf jeweils einer Doppelseite einem Kunstwerk Platz eingeräumt. Auf der linken Seite sieht man das Original und auf der rechten ist das Brotwerk zu sehen. Manchmal erkennt man sofort am Kunstwerk, wer Pate gestanden ist, manchmal bedarf es viel Fantasie, das Original darin wieder zu erkennen. Aber das ist ja auch die künstlerische Freiheit bei der Interpretation.
Im Buch findet man Kunstwerke aus sämtlichen Epochen und Stilrichtungen, sehr bekannte Künstler mit seinen Meisterwerken (Vincent van Gogh, Joseph Boys, Paul Klee, Leonardo da Vinci, Claude Monet, Albrecht Dürer, Jan Vermeer, Franz Marc, Gabriele Münter etc. ) aber auch eher [mir] unbekannte Werke sind zu sehen und zu bestaunen.
Mir hat das Buch – aber vor allem die Idee die dahinter steckt – gut gefallen. Man erfährt im Vorwort einiges zur Brotgeschichte und die Bedeutung des Brotes sowie zu Entstehungsgeschichte dieses Büchleins. Ich hätte mir einerseits vielleicht etwas mehr Infos zu den „Kunst-Stullen“ gewünscht, aber andererseits Seite hätte mehr Text die Wirkung der Bilder ge- oder sogar zerstört.
Das Buch ist ein gelungenes Bilderbuch - einfach nur zum Anschauen, Entspannen und Staunen. Es ist auch ein ideales Verschenk-Buch, da es in meinen Augen etwas Außergewöhnliches und Innovatives hat. Man kann viel sehen, muss aber nicht alles verstehen! Bei soviel Kreativität kann man sich echt eine Scheibe abschneiden – und vielleicht mal sich selber oder einem lieben Menschen eine schmieren.
Das Auge isst ja mit - Guten Appetit!
4 Sterne ★ ★ ★ ★
Approve, delete, delete, delete...
Berlin Prepper von Johannes Groschupf
Ein dystopisches, apokalyptisches Szenario, das packend sowie beklemmend ist, wachrüttelt und zum Nachdenken anregt. Unbedingt lesen!
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Approve, delete, delete...; das ist das, was Walter Noack, Content Moderator bei einer großen Berliner Tageszeitung täglich acht Stunden lang mit eingehenden Online-Kommentaren macht.
Er muss tausende von Kommentaren, die von hinter Pseudonymen steckenden Lesern eingehen, in Sekundenschnelle erfassen und zensieren. Der Druck ist groß, da keine extrem-hasserfüllten Kommentare durchrutschen dürfen.
Es ist sein Job. Emotional lässt er nichts an sich ran. Er ist ja auch ein Prepper (abgeleitet vom Englischen „to be prepaired“ [bereit sein]) und ist gewappnet für den Notfall, für sämtliche Katastrophen, die das normale Leben aus den Angeln heben würden. So hortet er Konserven, diverse Werkzeuge und Utensilien um für längere Zeit autark sein zu können. Er hat sogar Verstecke im Wald, die er ständig auf dem Laufenden hält. Eine gute körperliche Fitness ist zudem unabdingbar. Noack bereitet sich ständig auf diese Notsituation vor, er ist allzeit bereit, falls es zum Schlimmsten kommt.
Die Arbeit ist Routine, ist Alltag, bis er eines Abends nach seiner Arbeit – obwohl das Security-Personal in der Nähe ist - brutal niedergeschlagen wird und verletzt im Krankenhaus landet. Er ärgert sich dabei aber mehr über sich selbst, weil er „nicht bereit“ war und diesem Angriff nichts entgegensetzen konnte. Aber wer steckt dahinter? Sind es Leser, die wütend sind, weil ihre Kommentare nicht durchkommen, oder sind es Flüchtlinge aus dem nahegelegenen Flüchtlingscontainern?
Als kurz darauf auch seiner Kollegin Peppa das gleiche passiert, die Polizei auch hier mit den Ermittlungen nicht weiterkommt, beschließen Noack, Peppa und sein Sohn Nick auf eigene Faust die Schläger ausfindig zu machen. Sie wollen sich nicht mehr alles gefallen lassen, und die Bereitschaft, auch härtere Bandagen anzulegen, steigt. So scheuen sie sich auch nicht, sich auf dem Schwarzmarkt Waffen zu besorgen und geraten unvermittelt in die Reichsbürgerszene.
Der Thriller ist in der Ich-Perspektive erzählt. Die Erzählweise ist nüchtern, sachlich, trocken, klar und leicht verständlich. Und dies Einfachheit lässt es fast wie ein 'Tagebuch' erscheinen, in dem der Schreiber – der Protagonist – das Erlebte unzensiert und ungefiltert darlegt. Man kommt so gut in die Geschichte rein, und der Hauptprotagonist Noack wirkt sehr authentisch, sein Handeln und Denken ist nachvollziehbar, auch wenn man als Leser diesem nicht unbedingt zustimmen wird. Ebenso finden die anderen verschiedensten Protagonisten mit ihren eigenen teils auch abgehobenen Charakteren und Eigenheiten ihren Platz in der Geschichte. Berlin ist Multi-Kulti, und so hat auch Noack eine gute kumpelhafte Beziehung zu seinem türkischen Stammbäcker Ahmad, der ihm auch bei der ein oder anderen Sache mit Rat und Tat zur Seite steht und immer ein Auge auf ihn hat.
Gelungen bei dem Thriller ist vor allem, dass man beim Lesen die Berliner Atmosphäre richtig spürt, man merkt, dass der Autor mit der Stadt sehr vertraut ist. Außerdem hat sich der Autor intensiv mit dem Thema Internet-Kommentare auseinandergesetzt. Die Story ist fiktiv, aber die Hass-Kommentare sind echt und nicht erfunden! Und das alles lässt einem die Geschichte sehr 'nah' und nahezu real erscheinen. Die dystopische und apokalyptische Perspektive machen ein wenig Angst, ist aber gleichzeitig auch ein mahnender Fingerzeig, sich mit der heutigen verrohenden, respektschwindenden gesellschaftlichen Entwicklung auseinanderzusetzen.
Dieser Thriller steht meines Erachtens - als einer von 12 nominierten Titeln - zu Recht auf der Longlist des diesjährigen „Crime Cologne Award“ (September 2019), da er eine aktuelle Thematik zum Inhalt hat und zudem psychologisch raffiniert aufgebaut ist.
Bis jetzt habe ich noch nichts von Johannes Groschupf gelesen, aber seine Fähigkeit, den Leser mit einer speziellen Spannung und einem eigenen Stil zu fesseln, hat mich überzeugt.
Überzeugen Sie sich doch auch! ✶ ✶ ✶ ✶ ✶
Ikosaeder
Zehn Stunden tot von Ahnhem
*Die Würfel fallen! Und der der Zufall bestimmt, wer, wann, wo und wie dem Mörder zum Opfer fällt. Es könnte jeden treffen!*
Ein Ikosaeder ist ein vielflächiger Körper (Polyeder). Er hat zwanzig Flächen (Seiten), die aus gleichseitigen Dreiecken gebildet werden. Mich hat es in diesem Buch beeindruckt, dass ein Täter – neben 'normalen' sechsseitigen Würfeln - einen solchen platonischen Körper als Hilfsmittel nimmt, um seine perfiden Mordgelüste auszuleben.
Aber dieses abartige Würfelspiel ist nur ein kleiner Aspekt in diesem vom schwedischen Autor Stefan Ahnhem geschriebenen Thriller „10 Stunden tot“ aus der Thriller-Reihe um den Ermittler Fabian Risk.
Und genau diese Würfelidee, auf die im Klappentext hingewiesen wird, hat mich bei diesem Thriller besonders neugierig gemacht und zum Lesen animiert. Ebenso hat mich das düstere Cover mit der etwas mit Gras zugewachsenen Eisenbahnschienen-Weichen gefangen genommen.
Helsingborg, ein kleiner schwedischer Küstenort wird in kurzer Zeit von einer Reihe von Morden, Verbrechen und Anschlägen überschattet, die teils von hoher Grausamkeit zeugen. Doch wer steckt dahinter? Bald stellen Fabian Risk und sein Team fest, dass sie nach mehreren Tätern suchen müssen. Eine aufreibende Ermittlungsarbeit hält das Team nahezu Tag und Nacht Trab. Dies geht auch an die Belastungsgrenze im privaten Bereich – vor allem bei Fabian Risk, dessen Familie auseinanderzubrechen droht. Während Fabian Risk mit diversen Fällen mit seinem gesamten Team beschäftigt ist, zweifelt er am Selbstmord seines Kollegen Hugo Elvin und vermutet, dass einer seiner Kollegen, Ingvar Molander, Elvin auf dem Gewissen haben könnte, da Elvin – nicht unbegründet – Molander beschattet hatte.
Im Buch werden viele aktuelle und brisante Themen wie Fremdenhass, Rechtsradikalität, Pädophilie, Stalken mit krankhafter Sexbesessenheit aufgegriffen und gekonnt in den Kriminalfällen zu Schwerpunkten verarbeitet, die packend und aufreibend erzählt werden. Und wie muss es sein, wenn man feststellt, dass sein eigener Partner eine politische Gesinnung hat, die man selber nicht gutheißt. Diesem Konflikt muss sich beispielsweise die Polizistin Irene Lilja stellen und lösen.
Der Thriller ist aufgrund der vielen Fälle durch eine hohe Komplexität gekennzeichnet, was auch eine gewisse Aufmerksamkeit erfordert, wodurch aber auch eine hohe Fesselung an die Story erreicht wird. Aber wenn man einmal den Einstieg gefunden hat, dann bleibt man in und von der Geschichte gefangen.
Ahnhem schafft es durch kurze Kapitel, kombiniert mit einem ständigen Perspektivenwechsel, eine konstante Spannung aufrecht zu erhalten, was zudem Speed und Dynamik in die Handlung bringt.
Besonders gut gelungen ist, dass, bei einzelnen Kapiteln, je nachdem, welchen Protagonisten er ins Zentrum eines Kapitels stellt, dass er den Sprachstil und Satzbau dem Charakter anpasst, sei es beispielsweise kindlich-subtil oder auch hasserfüllt und vergrämt. Diese Authentizität bringt einen diese Personen besonders nahe und man kann sie sich extrem gut vorstellen.
Etwas enttäuschend fand ich, dass das „Würfelthema“ nicht so viel Raum im Thriller eingenommen hat, wie ich es mir gewünscht habe. Aber so eine perfide – wenn nicht so grausam, würde ich schon sagen: geniale und ausgeklügelte– Idee, ist mir noch nie in einem Krimi/Thriller untergekommen.
Das Ende ist offen, und man schließt den Thriller mit einem Fragezeichen. Auf der einen Seite ist es unbefriedigend, die Geschichte nicht mit einem zufriedenen Gefühl der Fallaufklärung schließen zu können, auf der anderen Seite hat es aber auch den Vorteil, da der Leser dazu möglicherweise motiviert werden soll, sich „sein“ Ende zu erdenken. Also, es liegt an Dir!
Ich habe lange keinen Thriller mehr gelesen, aber diese kurzweilige Story konnte mich überzeugen und hat auch des öfteren meinen Atem stocken lassen, da die Schilderungen der Straftaten teilweise sehr schockierend und auch barbarisch waren. Leider kam die „Würfel-Geschichte“ etwas zu kurz und die Fälle sind nicht richtig abgeschlossen. Außerdem konnte ich keinen Bezug vom Titel „10 Stunden tot“ zum Inhalt feststellen. Er ist zwar spannend aber irgendwie isoliert. Auch wenn ich zwischen 3 und 4 Sternen schwanke, gebe ich 4 Sterne, da mich die Vielseitigkeit und Verstrickung der einzelnen Plots der Geschichte fasziniert haben.
Freundschaft: Sucht und Suche
Dschungel von Friedemann Karig
Der Debütroman von Friedemann Karig ist ein gelungener Abenteuerroman über eine außergewöhnliche Freundschaft.
Felix, aufgeschlossen und kontaktfreudig, der schon immer die Gefahr und das Extreme sucht und braucht, kommt von einer spontanen Reise nach Kambodscha nicht zurück. Weder seine Mutter noch sein bester Freund erhalten eine Nachricht.
In Sorge um ihren Sohn bittet Dorothea Julius (den Erzähler), ihren Sohn zu finden, denn nur er, Felix' bester Freund, wird ihn finden können, wird herausfinden, warum er Deutschland den Rücken gekehrt hat. Und so reist Julius spontan – die Reisekosten übernimmt Dorothea, seine Freundin Lea ist halbwegs einverstanden – nach Kambodscha und beginnt, mit einem Foto von Felix auf dem Smartphone, die lange Suche: „Have you seen this guy?“
Bereits die ersten Sätze im Roman sind so packend, weil man sich gleich mitten im Geschehen einer mutigen Ferienaktion zweier 15-jährigen Jungen befindet. Sie stehen am Rand einer Klippe, einer 70 m hohen, senkrechten Felswand, „einen Schritt vom Tod entfernt“ (S. ). Was wollen die da? Und ab hat mich das Buch nicht mehr losgelassen!
Der Roman spielt im Jahr 2018 und ist in der Ich-Perspektive des Erzählers geschrieben. Der Schreibstil ist flüssig, jung und packend. Es ist aber keine Geschichte, die man mal so nebenbei liest; sie erfordert aufgrund vieler philosophischer Textpassagen und zum Nachdenken anregender Äußerungen, ein gewisses Maß an Konzentration. (Der Vorteil beim Buch ist hier, dass man die Lesegeschwindigkeit anpassen kann oder den ein oder anderen Satz erneut lesen kann.)
Das ist für mich auch ein großer Pluspunkt im Roman, da nicht nur allein die Handlung die Geschichte bestimmt, es sind ebenso die sprachlichen Raffinessen und die Kunst, mit Worten zu spielen, die die Geschichte lebendig machen.
Mir gefällt unwahrscheinlich gut, dass der Roman mit zwei Zeitebenen aufgebaut ist. Man pendelt immer zwischen Vergangenheit und Gegenwart. In der Vergangenheit erfahren wir, dass z.B. die besondere Freundschaft der beiden Protagonisten mit einem Faustschlag ins Gesicht beginnt, als sie sieben Jahre waren. Anschließend sieht man das Gespann in Zwei-Jahres-Zeitsprüngen die verschiedensten Dinge erleben: Mutproben, verrückte Ideen aushecken, heimliches Rauchen, Mädchengeschichten etc. In der Gegenwart begleitet man den Erzähler auf seinem durchaus nicht ungefährlichen, sonderbaren und teils extravaganten individuellen Tripp durch Kambodscha, auf dem er ungewöhnlichen Individualisten (in Hostels und einer Aussteiger-Kommune) begegnet, die ihm häppchenweise Hinweise auf das Verbleiben und Reisen von Felix servieren. Es ist beeindruckend, was der Erzähler alles in Kauf nimmt, nur um Felix auf den Fersen zu bleiben. Er will nicht einfach nur „suchen“. Er will Felix „finden“. Der Plan, der Wunsch, wird zu einer richtigen Obsession, bei der er sich selbst, aber aber auch sein „Zuhause“ vergisst. Es ist schon der helle Wahnsinn, wie weit er geht, um quasi weiterzukommen. Begleitet und getragen wird der suchende Erzähler auch immer von verschiedensten Liedern (Popsongs, Schlager, Filmliedern), die ihm immer passend zur Situation in den Kopf und über die Lippen kommen aber auch sonst so passend zur Handlungssituation auftauchen. Und immer wieder ist und hört er Felix in seinem Kopf.
Beim Lesen kommt man sich vor, als wäre man selbst in den Strudel der unermüdlichen Suche nach dem Besonderen der Freundschaft und der Rettung dieser geraten, da man sich - mit dem Wissen über die Vergangenheit der beiden - die Frage stellt: Was ist das für eine Freundschaft, wodurch wird sie geprägt? Hat sie eine Zukunft?
Der Hinweis, dass es sich hier um einen 'neu-erfundenen Reiseroman' handelt, ist eher irritierend und mag Enttäuschungen und Verwirrungen hervorrufen. Für mich ist es eher ein spezieller Roadtrip durch ein unbekanntes Land und deren Geschichte, aber ebenso eine Reise zu sich selbst und eine Auseinandersetzung mit dem eigenen 'Ich' der Vergangenheit und der Gegenwart.
Mich hat lange nicht mehr ein Roman so packen und fesseln können wie dieser hier. Die Haupt-Protagonisten sind authentisch ausgearbeitet und die besondere Freundschaft der beiden, wie der Erzähler fühlt und denkt, konnte ich sehr gut nachvollziehen.
Ich gebe 5 Sterne (- da leider nicht mehr auf der Skala zur Verfügung stehen).
Frauen, die die Welt verändern
Powerfrauen von Hodges Kate
Starke Frauen können starke Frauen stark machen!
Der Untertitel: „Was Beyoncé mit Michelle Obama und Anne Frank verbindet“ wirft erstmal Fragen auf. Was haben eine Sängerin, eine Frau eines ehemaligen Staatsoberhaupts und ein jüdischer Teenager, der dem Naziregime zum Opfer fiel, gemeinsam? Wie stehen sie zueinander in Verbindung? Dieses Buch zeigt einleuchtend und leicht nachvollziehbar auf, wo und wie dieses Verbindungsnetzwerk zu finden ist.
Das Buch „Powerfrauen“, in dem wichtige, außergewöhnliche historische Persönlichkeiten aus dem 19. und 20. Jahrhundert vorgestellt werden, fand ich sehr beeindruckend, da ich von sehr, sehr vielen Frauen noch nie was gehört habe. Im Buch werden z.B.: Widerstandskämpferinnen, Künstlerinnen, Wissenschaftlerinnen sowie, Sportlerinnen vorgestellt. Viele Frauen haben z.B.: im Schatten ihrer Männer und Partner viel geleistet und wichtige Fäden in der Hand gehabt; und ohne ihre Frauen wären diese Männer nie zu dem geworden, was sie sind (bzw. zu der Zeit waren.). Aber letztendlich waren hier die Frauen die Hauptakteure! Andere Frauen haben sich in Männer dominierten Bereichen durchgesetzt und sind ihren eigenen Weg gegangen.
Im farblich brillant aufgemachten Buch werden 85 Frauen auf jeweils einer Doppelseite vorgestellt. Die Informationen, die man hier über diese Frau bekommt sind meines Erachtens ausreichend, um sich ein gutes Bild über diese tolle Persönlichkeit machen zu können, da hier direkt aus dem Leben der Frau – im lockeren Erzählstil - berichtet wird. Es sind nicht nur reine Fakten. Durch die Art, wie die Frauen präsentiert werden, bekommen sie ein Gesicht und werden einem gleich sympathisch. Unterstrichen wird dieser Aspekt dieser „Lebendigkeit“ auch dadurch, dass die Frauen in ihrem typischen Lebensumfeld auch gemalt bzw. portraitiert werden. Durch diese Illustrationen / die Visualisierung gelingt es den Machern des Buches, dass die Frauengeschichten / diese Frauengesichter leichter im Kopf und der Erinnerung bleiben – eine wahre Bereicherung!
Das Buch ist interessant gestaltet: Besonders gefällt mir, wie in diesem Buch das Frauen-Netzwerk veranschaulicht wird. Denn wenn man sich über eine der vielen Frauen informiert, sieht man auf der Doppelseite weitere Portraits von Frauen, die einem in diesem Buch ebenfalls begegnen. So weiß man sofort, wie und warum diese Frauen miteinander in Beziehung stehen. Sei es, dass sie sich persönlich kennen (gekannt haben) oder dass sie sich gegenseitig durch ihre Biographie inspirieren konnten.
Ein informatives und locker gestaltetes Sachbuch und Nachschlagewerk, das zum Lesen, Betrachten, Verweilen und Staunen einlädt. Da es so vielfältige Themen beinhaltet macht es auch Mut, an sich und seine eigenen Fähigkeit zu glauben. Es ist ein Buch, das man peu à peu genießen sollte, damit die Kraft der Frauen so richtig wirken kann.
Dieses Buch sollten nicht nur 'Mädels' lesen, auch 'Jungs' sind herzlich eingeladen, solche Powerfrauen mal kennenzulernen!
Was lange währt, wird endlich..... Liebe
Immer noch wir von Elja Janus
Elja Janus hat mit ihrem im FeuerWerke Verlag erschienen Buch „Immer noch wir“ einen mit 10.000 Euro dotierten Preis der Leselupe-Literaturagentur und des Feuerwerke-Verlags gewonnen.
Lina und Joe waren als Kinder unzertrennlich. Sie waren die besten Freunde und waren extrem miteinander vertraut.
Doch dann verloren sie sich aus den Augen, weil Joe weggezogen ist.
25 Jahre später stehen sie auf einmal wieder voreinander. Irgendwas zieht sie zwar magisch an, aber sie kennen sich nicht sofort wieder. Aufgrund eines Fotos wird beiden klar, wer sie sind und was sie mal füreinander waren. Nun fragen sie sich, wie geht es weiter? Beide wollen so viel mehr als nur Freundschaft, aber auch beide haben Angst, dass der Wunsch und das Verlangen nach dem absoluten „Alles“ mehr zerstören könnte als sie jetzt haben. Herz und Kopf kämpfen mit- und gegeneinander. Immer wieder ringen Lina und Joe mit einem „Nein“ und einem „Ja“. Lina hofft Hilfe bei ihren Freundinnen Isabelle und Bianca zu bekommen, bei Joe ist es der 'ältere' Zwillingsbruder Mats, der auf ihn einredet und Joe hilft, seine gefühlsverletzte Vergangenheit zu bewältigen.
Für das Buch gibt es zwei verschiedene Cover: Einmal zieren Schmetterlinge den Einband (kartonierter Einband), das andere Mal sind es Vergissmeinnicht-Blumen (E-Book).
Beide Cover finde ich sehr passend für diesen Liebesroman, denn die beiden Protagonisten haben schließlich Schmetterlinge im Bauch und erinnern sich gerne an ihre frühe Kindheit, in der sie eine unbeschwerte und tiefe Seelenverwandtschaft hatten.
Mir hat diese Liebesgeschichte gut gefallen. Sie ließ sich leicht und entspannt lesen. Sie wird im Wechsel jeweils aus der Ich-Perspektive von Lina und Joe erzählt, so dass man sich gut mit beiden Personen identifizieren konnte. Man konnte sich richtig gut in diese Auf-und-Ab-Liebesgeschichte fallen lassen und hat mit Lina und Joe richtig gut mitfühlen können, welches Gefühlschaos sie gerade erleben und durchleben. Die Sprache ist sehr feinfühlig, zart und leicht. Auch wenn die Handlung keine großartigen Überraschungen bereit hält und das Ende der Geschichte schon von Anbeginn absehbar, ist sie lesenswert. Denn in meinen Augen muss ein Roman nicht zwingend von der Handlung getragen werden, oft ist auch die sprachliche Umsetzung, das Spiel mit den Worten, ein Kriterium, sich mit einer Geschichte vertraut zu machen. Einige Elemente, die das sich Zueinanderhingezogen und das Zueinandergehören symbolisieren ist das gegenseitige „Einatmen und Ausatmen“. Es taucht immer wieder auf und zieht sich wie eine Perlenschnur durch den Roman und gibt was Vertrautes / Inniges wieder.
Leider aber wird meines Erachtens etwas zu viel des Guten „geatmet“, so dass der Roman dann letztendlich recht – wenn nicht sogar zu - langatmig ist und man sich dann doch das unweigerlich passierende „Happy End“ herbeisehnt. (Das ist etwas schade. Denn bei den letzten 30/35 Seiten war bei mir die Luft raus.)
In meinen Augen ist diese leicht-beschwingte Liebesgeschichte eine schöne Frühjahrs-/Sommerlektüre, mit der man es sich unbeschwert entspannt im Liegestuhl bequem machen kann und einfach mal 'chillig' abschalten und (mit)träumen kann.
Und der Appell dieser Geschichte schwingt ständig mit: „Gibt der Liebe eine Chance!“
3,5 Sterne









