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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lulu24:

Kuschelzeit mit Mama

Glücksfisch: Meine liebste Mama von

"Meine liebste Mama" ist ein Vorlese- und Spielbuch für die Kleinsten! Auf dicken und stabilen Seiten ist immer eine Szene gezeichnet, in der eine Tiermama mit ihrem Baby kuschelt oder spielt. Ein kleiner (nicht immer ganz gelungener) Reim beschreibt das Gezeigte.
Die Seiten niedlich gezeichnet und bieten immer wieder neue spielerische und haptische Elemente zum entdecken: drehbare Scheiben, die immer neue Tierchen im Erdreich erscheinen lassen, kleine Schieber, die das Känguruh-Baby hüpfen lassen, glitzernde Schneeflocken, die sich nicht nur anschauen, sondern auch fühlen lassen.

... So ist dieses Buch auch zum Allein-Anschauen und Spielen geeignet, wenn Mama mal keine Zeit hat. Zum Glück ist das Buch auch stabil genug, dass es auch bei meinem lebhaften Patenkind eine Chance hat, nicht gleich zerlegt zu werden. Nur bei den Klappen habe ich meine Bedenken, denn diese müssen ziemlich weit umgebogen werden, damit das Bild dahinter sichtbar wird.

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Von allem etwas!

Florentine Blix (1). Tatort der Kuscheltiere von Alice Pantermüller

Dieses Buch für Kinder ab 10 Jahren ist ein bunter Mix verschiedener Genres (von Krimi bis Liebesgeschichte, gewürzt mit etwas Fantasy) und stets etwas ungewöhnlich und immer wieder überraschend!
Florentine Blix, 13 Jahre alt und offenbar leicht autistisch veranlagt, lernt zu Beginn des neuen Schuljahres ihren neuen Mitschüler Bo kennen, und wird in eine Reihe kriminalistischer Abenteuer verwickelt.

Dies erzählt sie in ihrer ganz eigenen Art, einer Mischung aus sachlichem Protokoll und einer mittels Farben codierten Beschreibung ihrer Gefühle von feuerlöscher-rot-bedrohlich bis knackig-saftig-apfelgrün-glücklich!
Im Laufe des Buches gelingt es ihr, mehr Erfahrungen in ihr Leben zu lassen als nur die analytische und strikt geordnete Sicht der Dinge! Doch mehr werde ich hier nicht darüber verraten!
Sehr auffällig ist auch die optische Gestaltung des Buches: Es sieht aus wie ein Ordner, gespickt mit Post-Its, Karteikarten, Stadtplänen und Skizzen – ganz wie die Fallakten der Protagonistin! Auch ihre klare Vorstellung von der Bedeutung der Farben schlägt sich im Seiten-Layout nieder. Doch lest das Buch selbst, es ist bestimmt nicht langweilig-normal!

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Hemmungslos, aber nicht fesselnd!

Love in the Big City von Sang Young Park

Im Roman „Love in the big City“ des Südkoreaners Sang Young Park begleiten wir den Ich-Erzähler Young durch sein Leben in der Großstadt Seoul. Young ist schwul und für alle sexuellen Abenteuer und alkoholischen Exzesse zu haben, und er schildert diese hemmungslos und offen, aber nach meinem Empfinden auch emotionslos.

Der lakonische Erzählstil lässt mich seltsam unberührt, mir ist einfach egal, wie es mit dem Protagonisten weitergeht Manchmal blitzt etwas schwarzer Humor auf: „Zu jener Zeit war ich mir oft vorgekommen wie die Fußmatte eines Nudelrestaurants. Einmal kurz die Schuhe abtreten, weitergehen, fertig. (‚Objektive Selbsteinschätzung‘!)“ (S. 17) Dann erwacht die Hoffnung, das Lesevergnügen könnte etwas mehr Fahrt aufnehmen, aber leider wusste mich der Roman bis zum Schluss nicht zu packen.

Vielleicht ist dies der Mentalität und Sozialisation der Koreaner geschuldet: Das Gesicht (‚Chaemyoun‘) zu wahren, und Wut und Frustration unter einer stoischen Maske zu verbergen, scheint dem Ich-Erzähler angesichts seines exzessiven und queeren Lebensstil zwar nicht so wichtig wie der koreanischen Gesellschaft im allgemeinen, aber der Autor lässt uns Leser dennoch eher selten an den Gefühlen des Protagonisten teilhaben: „War die Liebe wirklich etwas Schönes? Für mich war Liebe nur mehr ein flüchtiger Zustand, der einen in unkontrollierbarer Weise überkam und gefangen hält und sich dann, wenn man sich vom Objekt der Liebe entfernte, in etwas Abscheuliches verwandelte.“ (S.138).

Ich hatte den insgesamt Eindruck, den Protagonisten nicht wirklich kennenlernen zu können und mich in den detaillierten Schilderungen alltäglicher Geschehnisse zu verlieren. Doch das Buch scheint in die Kultur Südkoreas zu passen, denn dort soll es große Erfolge feiern. Aber das kann ich nicht beurteilen, denn in Leben und Mentalität in diesem fernen Land konnte ich auch kaum neue Einblicke gewinnen. Schade, ich hatte mir mehr erhofft.

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Lust auf Garten!

Selbstversorgung von Marie Diederich

Als frisch gebackene Gartenbesitzerin stehe ich mit Schaufel und Spaten bereit und möchte mich zwar nicht komplett selbst versorgen, aber doch etwas Obst und Gemüse sowie würzige Kräuter in meine Küche tragen können.
Da kommt dieses Buch wie gerufen! Marie Diederich macht in ihrem Buch sowie auf ihrem YouTube-Kanal richtig Lust auf Garten! Bei ihr ist keine Rede von Gartenarbeit, sondern von Begeisterung, Experimentierfreude und dem Mut zum eigenen Weg! Da suchen wir den Kuschelplatz für unsere Pflänzchen und leisten Chauffeur-Dienste für unsere Ziegen! Ich ahne aber, dass das ganze doch anstrengend werden wird.

So möchte ich nun loslegen, finde aber wenig konkrete Anleitungen, wie ich starten soll. Das Buch begleitet mich leider auch nicht durch das Jahr. Ich hätte gerne eine Übersicht, die mir verrät, was ich jetzt im Frühjahr konkret machen soll. Insgesamt wären ein paar Tabellen (zumindest zum Nachlesen) hilfreich gewesen, statt alle Informationen in einem humorig formulierten Fließtext zu verstecken.
Fazit: Es macht Spaß, das Buch zu lesen! Doch ich werde weitere Infos im Netz oder bei erfahrenen Gärtnern suchen müssen und über die Jahre ‚learning by doing‘ meinen Garten gestalten!

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Wirklich so schimm?

New Moms for Rebel Girls von Susanne Mierau

Nach Lektüre des Buches „New Moms for Rebel Girls“ ertappe ich mich bei dem Gedanken: Ist es wirklich so schlimm? Bzw. war ich bisher so naiv?
Ich bin erschlagen von der Vielzahl an Problemen, welche die Autorin Susanne Mierau aufzeigt. Sie hat verschiedene Studien gelesen und viele persönliche Gespräche geführt und kommt zu dem Schluss, dass sowohl ein Leben als Tochter als auch als Mutter viele Fallstricke bereithält, die uns Frauen daran hindern können, unser Potential zu entfalten und unser Leben zu genießen.

Doch die wenigsten kann ich mit Mitte Zwanzig in meinem Lebensalltag wiederfinden. Und ich bin der Überzeugung, dass ich (hier in Westeuropa) selbst entscheide, wie ich mein Leben und meine Beziehungen gestalte. Ich wurde nicht anders erzogen als mein Bruder, führe eine gleichberechtigte Beziehung und wenn ich mittelfristig beruflich kürzertreten würde, um Zeit für meine Kinder zu haben, wäre dies meine persönliche Entscheidung. Dies impliziert für mich weniger psychologische und soziologische als vielmehr organisatorische Probleme. Wenn ich meine Kinder nicht ‚wegorganisieren‘ möchte, erleide ich ökonomische Nachteile, weil diese Erziehungsarbeit leider nur unzureichend in der Berufsbiografie und Rentenversicherung gewürdigt wird. Dort liegen meiner Meinung nach die gravierenderen Probleme.
Aber vielleicht hatte ich ja einfach Glück und meine Mutter hat mich instinktiv schon zur starken Patriarchatsresilienz erzogen. Auch wenn ich diesen Begriff – wie viele andere – vor der Lektüre dieses Buches noch gar nicht kannte, so bin wohl doch auf einem guten Weg. Das Buch war für mich ein interessanter Ausflug in die Welt des feministischen Denkens, aber ohne bewusstseinsverändernde Auswirkung!

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Sich selbst entdecken!

Glücksfisch: Hallo, das bin ich! von Susanne Mierau

Dieses Büchlein ist wirklich gelungen: Es bietet jede Menge Möglichkeiten, mit Kleinkindern auf Entdeckungsreise zu gehen: zu sich selbst und zu seinen Mitmenschen. Und es vermittelt eine wichtige Botschaft: Alle Menschen sind gleich und haben die gleichen Bedürfnisse, und zugleich macht ihre Verschiedenheit Ihre Besonderheit aus.

So werden die Kleinen für die Unterschiede sensibilisiert und wachsen zugleich in dem Wissen auf, dass sich nicht nur Haarfarbe und Hautpigmentierung unterscheiden können, sondern auch Brille, Hörgerät oder Rollstuhl zum Leben gehören.

Das Büchlein ermuntert dazu, die eigenen Körperteile zu benennen, die verschiedenen Sinne kennenzulernen, die Körperpflege und Gesunderhaltung anzusprechen und so vieles mehr. Alles spielerisch und mit hübschen, leicht verständlichen Illustrationen und fantasievollen und stabilen spielerischen Elementen. So gibt es nicht nur Klappen zum Öffnen, sondern auch Drehscheiben und Schieber.

Mein Patenkind hat mit seinen 18 Monaten schon viel Spaß daran, und möchte das Buch gar nicht mehr hergeben.

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Niedliche Geschichte

Grimm und Möhrchen - Ein Zesel zieht ein von Stephanie Schneider

Ein liebevoll gestaltetes Buch mit einer niedlichen Geschichte! Gleich das Cover zeigt, worauf sich der Leser freuen kann: eine rundum liebenswerte Geschichte! Und die zwei Lesebändchen in den Farben der Streifen eines Zesels sind prima!
Der kleine Zesel, ein Zebra-Esel, wählt den einsamen Buchhändler Grimm als seinen Freund und zieht kurzentschlossen bei ihm ein! So machen die kleinen Freuden des Alltags gleich doppelt Freude: Tee und Rhabarberschorle, Pudding und Kürbistörtchen werden genossen und die gemeinsame Zeit mit viel Phantasie gestaltet.

Nichts ist selbstverständlich, alles ein Grund zur Freude und zur Neugier! Daher hat mein Patenkind gleich einen Narren an den beiden gefressen! Natürlich mussten wir auch sofort Pudding kochen und Muffins backen! Wenn ich mal keine Zeit zum Vorlesen habe, lässt sich in den hübschen Zeichnungen genug entdecken, dass sie sich auch als Noch-Nicht-Leserin damit beschäftigen kann.
Wir hoffen auf eine Fortsetzung, denn schließlich wollen wir auch wissen, wie die beiden Weihnachten feiern und ob die neu entstandenen Freundschaften zu den Kindern und Erwachsenen des Dorfes weiterwachsen!

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Autogeschichten und vieles mehr!

Wieso? Weshalb? Warum? Band 28 - Wir entdecken Autos von Andrea Erne

Mein Patenkind ist eigentlich noch zu jung für dieses Buch, aber die hübschen Zeichnungen anzuschauen macht ihm schon viel Spaß! Und ich kann ihm lauter kleine Geschichten dazu erzählen! Außerdem ist es ein großer Spaß, auf jeder Seite erst einmal den kleinen Hund zu suchen! Nur schade, dass er offenbar manchmal fehlt.

Außerdem interessieren uns schon die Seiten über die Verkehrsregeln, denn mit der Verkehrserziehung kann man nicht früh genug beginnen! So autoverrückt wie mein Patenkind ist, wird es auch nicht mehr lange dauern, bis wir uns mit den technischen Erklärungen beschäftigen. Auf den Seiten zu Elektro- und Wasserstoff-Antrieb kann ich auch noch etwas lernen und die Einblicke in das autonome Fahren lassen mich von einer entspannten Zukunft träumen. Wir werden noch lange Freude an diesem Buch haben.

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Große Hilfe beim Einstieg ins Thema Finanzen

Das einzige Buch, das Du über Finanzen lesen solltest von Thomas Kehl; Mona Linke

Als Berufsanfängerin ohne ausgeprägtes Interesse an Themen von Bank bis Börse habe ich das Thema Geldanlage und Altersvorsorge bisher gemieden wie der Teufel das Weihwasser. Natürlich ist mir klar, dass meine staatliche Rente für ein komfortables Leben im Alter nicht reichen wird, doch bislang war die Hemmschwelle vor langfristigen Entscheidungen in ‚Geld-Dingen‘ einfach zu hoch.

Nach Lektüre dieses Buches bin ich begeistert: ‚Thomas von Finanzfluss‘ schafft es, alles allgemein verständlich zu erklären. Er zeigt Alternativen auf und rät begründet zur besten Variante. Ich habe jetzt wirklich das Gefühl, einen Start wagen zu können, weil ich ein Verständnis bekommen habe, wie ich mich im Informationsdschungel zurechtfinden kann, und dass das (finanzielle) Risiko gar nicht so groß ist wie befürchtet, weil die breite Streuung in Kombination mit dem langfristigen Anlagehorizont für mich arbeitet. Außerdem stellt mir das ‚Investieren per Autopilot‘ eine Möglichkeit vor, mich selbst um meine Geldanlage zu kümmern, ohne permanent Zeit und Mühe in die Analyse von Unternehmenszahlen und Geldmarktentwicklungen stecken zu müssen.
Ich weiß nicht, ob es das ‚einzige Buch, das du über Finanzen lesen solltest‘ ist, doch auf alle Fälle ist es (zumindest vorläufig) das einzige, das ich zum Thema lesen will. Denn zu meinen Lieblingsbeschäftigungen ist es immer noch nicht geworden; doch damit gehöre ich wohl gerade zu der Zielgruppe, die Thomas Kehl mit dem Buch erreichen wollte.

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Rasende Flucht durch den Wüstensand

606 von Candice Fox

Der Thriller von Candice Fox katapultiert den Leser gleich auf den ersten Seiten in eine Situation, die an Spannung kaum zu überbieten ist: In nur wenigen Minuten sollen die ersten Menschen sterben, wenn nicht sämtliche Insassen eines Gefängnisses frei gelassen werden. 606 Schwerverbrecher kommen auf freien Fuß und treten die Flucht durch die Wüste Nevada an.

Das allgemeine Chaos ist groß, die Ereignisse überstürzen sich. Die Handlungsstränge verlaufen z.T. parallel und schneiden sich dann wieder überraschend. Nur langsam kristallisieren sich alle Protagonisten heraus. Bis zum Schluss behält die Geschichte dieses hohe Tempo bei, und die Vielfalt der Personen und Schauplätze verlangt dem Leser einiges ab.

Trotzdem hat mich die Geschichte nie richtig ‚gepackt‘. Die Schicksale ließen mich relativ kalt, weil mir die Personen nie richtig vertraut wurden. So wie die Entflohenen und ihre Verfolger im fortwährenden Überlebenskampf im Hochsicherheitstrakt und auf der Flucht keinen Einblick in ihr Inneres gewähren, um sich nicht angreifbar und verletzbar zu machen, so lässt uns auch Candice Fox kaum in die Psyche ihrer Figuren hineinschauen. Stattdessen gewinnt die Darstellung körperlicher Gewalt und sprachlicher Verrohung großen Anteil am Text. Dies mag der Erzählperspektive geschuldet sein, doch mit dem (fehlenden) Einblick in die Psyche der Handelnden bleibt auch die Empathie des Lesers auf der Strecke. Schade! Ich hatte gehofft, nach dem fulminanten Start würde sich das Ganze psychologisch differenzierter und subtiler entwickeln.

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