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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tintenteufel:

Mut sammeln!

Mutmurmeln für den ersten Schultag von Sarah Welk

Mut sammeln!
Linus und Lollo sind zwei befreundete Nachbarskinder, die bald in die Schule kommen. Gerade Linus ist es unwohl zumute, er hat Angst vor den Anforderungen der neuen Situation. Doch die beiden kommen auf eine geniale Idee: Sie sammeln Mut! Sie bewältigen Mutproben und übertragen die Kraft auf ihre Mut-Murmeln! Alles verläuft anders als geplant, aber trotzdem gelingt der Schulstart bestens!

Diese schöne ermutigende Geschichte wird wunderbar phantasievoll erzählt.

Die Sprache ist kindgerecht und humorvoll und voller lustiger Wortschöpfungen, die nicht nur den Schulanfängern Spaß machen. Die Illustrationen sind genauso liebevoll und farbenfroh! Sie geben auch den Noch-Nicht-Lesern eine Möglichkeit, sich allein mit dieser Geschichte zu beschäftigen. Daher finde ich das Verhältnis zwischen Bildern und Text genau passend. Und das ganze Büchlein ist eine tolle Anregung, sich mit seinen persönlichen Ängsten auseinander zu setzen und selbst weitere Mut-Murmeln zu erfinden. Und es ist eine Einladung an die Eltern, mit den Kindern über den bevorstehenden Schulalltag ins Gespräch zu kommen und ihnen so Ängste vor dem neuen Lebensabschnitt und den Veränderungen zu nehmen.

Die Empathie und Sensibilität beim Umgang mit dem Thema sowie die Ideen und deren gestalterische Umsetzung gefallen mir sehr gut. Die Atmosphäre in diesem Buch ist positiv und bestärkend und lässt dem Kind doch Raum für eigene Ängste. Dies kommt bei den allseitigen Erwartungen an das "endlich große Schulkind" sonst oft zu kurz. Daher halte ich dieses tolle Kinderbuch für eine wundervolle Geschenkidee für Vorschüler!

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Zwischen die Stühle gesetzt

Die InvesTiere von Jan Grobbel

Finanzielle Bildung kommt in unserem Bildungssystem definitiv zu kurz! Daher bin ich froh, dass sich Jan Grobbel diesem Thema widmet. Er vermittelt das Thema in einer spannenden, gut zu lesenden Geschichte von Rosi, die ihre ärmlichen soziale Verhältnisse hinter sich lassen möchte und ein eigenes Start-up gründen will.

Damit ist die Motivation gleich klar, und die jungen Leser verfolgen mit Spannung ihre Versuche, sich aus der Armutsspirale zu befreien und mutig neue Wege zu gehen. Da in unserem Land die 64% der Jugendlichen nicht dran glauben, dass sie in Deutschland unabhängig von ihrer sozialen oder kulturellen Herkunft gleiche Bildungschancen haben, ist die motivierende Botschaft wichtig, denn etwas mehr Unternehmergeist ist in unserem Land dringend nötig.

Allerdings fürchte, dass sich der Autor mit seiner Wahl tierischer Protagonisten zwischen die Stühle gesetzt hat: Die Thematik ist eher für Teenager geeignet, die auch schon etwas reifer und selbstbewusster sein müssten, um sich für dieses Thema überhaupt zu interessieren. Diese könnte man meines Erachtens besser mit einer menschlichen Identifikationsfigur begeistern, die so lebt und denkt wie sie selbst. Und damit komme ich zum zweiten Problem: Die Schwarz-Weiß-Darstellung von arm und reich ist schon auf den ersten Seiten unangenehm übertrieben: Cinderella und die bösen Stiefschwestern lassen grüßen! Die Jugendlichen möchten sich nicht mit einem armen bedauernswerten Kaninchen identifizieren, sondern lieber mit einem finanziell benachteiligten, aber trotzdem coolen und toughen Jugendlichen.

Daher hätte ich Rosa als Protagonistin gewählt, um bei kleineren Lesern im Grundschulalter ein erstes Grundlagenwissen zu bewusstem Umgang mit Geld, ersten Gelegenheiten zum Taschengeld-Aufbessern u.ä. zu vermitteln, und das schwierigere Thema Start-Up-Gründung für die Älteren mit einem altersgemäßen, coolen menschlichen Protagonisten dargestellt.

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Bunter Mix an Schlaf-Tips

Einfach gesund schlafen von Günther W. Amann-Jennson

Günther W. Amann-Jennson beschäftigt sich seit 40 Jahren mit dem Thema des gesunden oder - wie er es nennt - bioenergetischen Schlafs. Er möchte seinen Lesern ein ganzheitliches Schlaf-Konzept anbieten, und so vermittelt schon die Gliederung einen ersten Eindruck von der Komplexität, in der er das Thema beleuchtet:
Neben klassischen Tipps der Schlafhygiene wie Ruhe und Dunkelheit im Schlafzimmer, Beachtung des Tagesrhythmus und des eigenen Chronotyps, der Wirkung positiver Gedanken und beruhigender Meditation geht er auch auf Themen der Thermoregulation, der Schlafposition, der Ausrichtung des Bettes und der Körpererdung und Bioelektrizität ein.

Alle Zusammenhänge erklärt er allgemein verständlich und gibt auch Tipps zur praktischen Umsetzung.

Dennoch erfüllt das Buch nicht ganz meine Erwartungen: Ich hätte mir neben den leicht verständlichen Ausführungen noch mehr wissenschaftliche Argumentationen und auch Studiennachweise gewünscht. Das Literaturverzeichnis ist doch ein wenig spärlich und bietet wenig Material zum vertiefenden Selbststudium. Außerdem sind mir die Grenzen zwischen wissenschaftlich Erwiesenem und alternativem Heilwissen oder Esoterik zu unscharf. Spätestens über die Themen Bioelektrizität und Bedeutung der Himmelsrichtungen lässt sich trefflich streiten, hier hätte ich mir eine kleine Relativierung gewünscht und nicht nur den Hinweis auf seine reiche Erfahrung. Spätestens nach der Lektüre von Ferries Buch über Quanten-Bullshit stellten sich mir im Kapitel über bioenergetischen Schlaf als Manifestationswerkzeug bei der quantentheoretischen Begründung im Schnelldurchgang binnen weniger Zeilen (S.250) die Nackenhaare auf.
Auch die durchgehende Werbung für Amann-Jennsons Konzept des bioenergetischen Schlafes und sein Samina-Produkt war nicht nur nervig, sondern weckte in mir auch Zweifel an der wissenschaftlichen Neutralität und Unabhängigkeit. Ist hier das geschäftliche Interesse vielleicht die Triebfeder für die ungeteilte Begeisterung?
Außerdem fiel mir das Kapitel über die Tagesrhythmik und Hormonabhängigkeit guten Schlafs zu dürftig aus: Sowohl die orthomolekularen Zusammenhänge hätten hier mehr Raum verdient als auch die Möglichkeiten der Ernährungsmedizin und gegebenenfalls sinnvoller Nahrungsergänzungsmittel.

Aber trotz dieser Vorbehalte konnte ich dem Buch doch hilfreiche Anregungen entnehmen und werde manches für mich testen. Besonders die Ausführungen zum Schrägschlaf und seine Auswirkungen auf Schlafapnoe und Nebenhöhlenentzündungen fand ich spannend und einen Versuch wert! Zum Glück kann ich in meinem alten Vollholz-Bett ohne Probleme die empfohlenen Kanthölzer für die 5,5°-Neigung einbauen und werde das vielfach angepriesene Samina-Produkt nicht benötigen! Insgesamt bietet dieses Buch aus meiner Sicht neue, durchaus interessante Aspekte in der Beschäftigung mit dem Thema Schlaf aber keineswegs das versprochene ganzheitliche Schlafkonzept.

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Niveauvolle Unterhaltung

Quanten-Bullshit von Chris Ferrie

Quanten-Bullshit – dieser provokante Titel hat natürlich meine Neugier geweckt. Klar, dass Chris Ferrie als promovierter Quantenphysiker seine eigene Disziplin nicht ernsthaft in Frage stellen würde, aber seine Ankündigung, wie man sein Leben mit Quantenphysik ruiniert, klang da nicht harmloser.

Nicht übermäßig sattelfest in allen Fachgebieten der Physik vertraute ich auf den Ruf des Autors, auch komplizierte physikalische Inhalte verständlich und witzig darstellen zu können, und stürzte mich ins Leseabenteuer. Und tatsächlich schafft es Chris Ferrie, schon auf den ersten Seiten seines Quanten-Bullshit auf der Basis eines soliden Wissens herrlich unverschämt und unterhaltsam über all jene herzuziehen, die pseudowissenschaftlich esoterischen Humbug begründen wollen. Und dann nähert er sich seiner Disziplin ebenso respektlos und nimmt den Leser mit ins Boot, indem er genau wie dieser ganz direkt danach fragt, wozu das alles überhaupt nützt…eine Frage, die ich mir ehrlicherweise auch schon gestellt habe.

Aber in diesem Buch gewinne ich doch eine vage Vorstellung davon, was einen an diesem Thema faszinieren kann und wie man nicht nur in den Geisteswissenschaften, sondern auch in den Naturwissenschaften den Versuch wagen kann, die Grenzen des Wissens zu überschreiten und in (fundierte und logische) Spekulationen vorzudringen… Das Paradoxon von Schrödingers Katze war mir ja schon bekannt, aber nun durfte ich auch die Heisenbergsche Unschärferelation sowie Einsteins intellektuelle Sehnsucht nach der Vereinigung seiner Theorie der Relativität mit der Quantenphysik kennenlernen und einen ersten Eindruck vom speziellen Humor der Physiker gewinnen.

Ich habe nicht immer alles verstanden und wurde den Eindruck nicht los, dass sich Ferrie dem Thema in konzentrischen Kreisen nähert und auch wieder davon entfernt, doch auf alle Fälle wurde ich niveauvoll unterhalten und bekam einen ersten Einblick in ein Thema, das ich wohl nie weiter vertiefen werde. Daher darf dieses Buch nun zu meinem Schwager weiter wandern, er wird es als pensionierter Physiklehrer gewiss (noch) mehr zu schätzen wissen.

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Das eigene Gehirn verstehen lernen

REMIND Dein Gehirn kann viel mehr, als du glaubst von Yvonne Diewald

Yvonne Diewald will ihren Lesern in ihrem Buch "REMIND Dein Gehirn kann viel mehr, als du glaubst" die Funktionsweise ihres Gehirns erläutern, damit sie lernen, ihr Gehirn für sich arbeiten zu lassen. Ich war in meinen Erwartungen hin und hergerissen zwischen der Hoffnung, das notwendige Instrumentarium für eigenverantwortliches Arbeiten an verhärteten Denkmustern und störenden Blockaden zu erhalten, und der Befürchtung, ein zu einfaches Rezept präsentiert zu bekommen.

Doch ich wurde positiv überrascht: Yvonne Diewald hat einen Master in kognitive Wissenschaften und arbeitet als Transformationsexpertin und Neurocoach. Sie lässt ihre interessierten Leser an ihrem umfangreichen Wissen teilhaben und erklärt in den ersten beiden Kapiteln in einer lehreichen theoretischen Einführung ausführlich die Arbeitsweise des Gehirns und die grundlegende Funktionsweise neuronaler Programmierung.
Dann stellt sie im dritten Teil ihr REMIND-Programm vor, mithilfe dessen die Probleme in folgenden Schritten gelöst werden können: Realisierung, Erlebnisanalyse, Musterunterbrechung, Impulseingaben, Neuverdrahtung und Dauerschleife. Schließlich gibt sie im abschließenden Kapitel eine Bedienungsanleitung fürs Gehirn, die helfen soll, das eigene Potential voll zu nutzen und zum Gestalter seines Lebens zu werden.

Bei der Darstellung der Remind-Methode hatte ich den Eindruck, mir anhand ihrer konkreten Fragen und Übungen selbst helfen zu können. Zwar appelliert die Autorin dafür, sich (z.B. für die Erlebnisanalyse) professionelle Hilfe zu suchen, doch da alles in einer vernunftgeleiteten und strukturierten Art und Weise erfolgt, wird der Leser auch in Eigenarbeit Fortschritte in der Selbsterkenntnis erreichen können, ohne Schaden anzurichten. Zumindest bei weniger existentiellen Problemen wie etwa störenden Reaktions- und Verhaltensmustern in Beziehungen oder schlechten Gewohnheiten in finanziellen Belangen wird sich der Leser selbst helfen können, zumal das letzte Kapitel in einer Art Bedienungsanleitung für das Gehirn einen großen Fundus an hilfreichen Tips zur Verfügung stellt, aus lähmenden Gewohnheiten auszubrechen und neue gesunde Gewohnheiten zu etablieren. Hierfür stellt sie auf ihrer Internetseite noh weitere spannende Anregungen und aktuelle Erkenntnisse aus der Forschung zur Verfügung. Perfekt! So fühle ich mich als vernunftbegabter und mündiger Leser ernst genommen!

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Begeistert aber überfordet

Lebenslang beweglich und kraftvoll mit Tigerfeeling von Benita Cantieni

Benita Cantienis Buch „Lebenslang beweglich und kraftvoll“ hat mich schon mithilfe seines Covers sofort angesprochen: Während ich selbst langsam meine schwindende Beweglichkeit und wachsende Müdigkeit konstatieren muss, sitzt hier eine ältere Dame mit einem gesunden trainierten Körper und einer tollen energiegeladenen Ausstrahlung! Natürlich wollte ich sofort lesen, was sie zum Thema zu sagen hat!

Die ersten Seiten des Buches motivieren weiter, ihren Weg auszuprobieren, (wieder) fit und leistungsfähig, beweglich und reaktionsschnell zu werden.

Ihre ehrliche und authentische Art, aus den grauen Haaren und der alternden Haut keinen Hehl zu machen und trotzdem augenzwinkernd die eigene Eitelkeit einzugestehen, hat mich gleich überzeugt. Und die Fotos, auf denen sie die Übungen selbst präsentiert, steigern die Glaubwürdigkeit und die Zuversicht in die Machbarkeit.

Ihre ganzheitliche Sichtweise und das Vertrauen in Atmung und Körperwahrnehmung ist mir von meiner Osteopathin schon etwas vertraut. Dennoch finde ich mangels Erfahrung mit Körperarbeit wie Yoga, QiGong etc. erst nur schwer in die Übungen mit ihren minimalistischen Bewegungen. Insbesondere die spezielle Terminologie in den Beschreibungen ist mir fremd. Allgemein gebräuchliche Begriffe aus der Physiotherapie wären mir lieber.
Zudem wäre es offenbar hilfreich, erst einmal einen Kurs zu besuchen und sich auf die Instruktionen eines Trainers konzentrieren zu können. So muss ich zwischen Studium der Anleitung und Umsetzung auf der Gymnastikmatte hin und her wechseln, und die gewünschte entspannte Achtsamkeit will sich nicht so recht einstellen. Vielleicht würden ein paar QR-Codes mit Audios auch helfen, mich durch die Übungen zu begleiten!

Insgesamt bin ich also von diesem Buch begeistert, aber überfordert, und ich hoffe, dass mich die Motivation lang genug durch die Anfangsschwierigkeiten trägt, dass ich am Ball bleibe und irgendwann in den Genuss der heilsamen Effekte komme!

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Wertvolle Hilfe zur Selbsthilfe

Physio @Home von Vanessa Lämmle

Das Buch ‚Physio @Home‘ von Vanessa Lämmle bietet im besten Sinne eine Hilfe zur Selbsthilfe! Nach wenigen Seiten mit etwas Grundlagenwissen und der Aufmunterung, dass jede Bewegung zählt, geht es auch schon los: aufgeteilt in die drei großen Themenblöcke Rücken, Arme und Beine. Am Anfang jedes Kapitels werden erst die wichtigsten anatomischen Grundlagen erklärt und dann folgen viele hilfreiche Übungen zur Sofort-Hilfe, für mehr Beweglichkeit und für mehr Kraft.

Außerdem finden sich Hinweise, bei welchen Beschwerden die jeweiligen Übungen besonders hilfreich sind. Auch Querverweise auf Übungen aus anderen Kapiteln fehlen nicht und helfen, ganzheitlich zu arbeiten. Die begleitenden Fotos sind anschaulich und sehr hilfreich. Gemäß dem Anspruch des Buches, einfach zuhause und ohne teures Equipment trainieren zu können, sind sie angenehm schlicht in ganz normaler Wohnumgebung und mit allzeit verfügbaren Hilfsmitteln aufgenommen. So wird die Hemmschwelle auf ein Minimum gesenkt. Am Ende findet sich noch ein 30-Tage-Übungsplan für den gesamten Körper sowie Tipps zum Zusammenstellen eines individuellen Plans.

Mir gefällt die Strukturiertheit des Konzeptes und die Flexibilität, die uns Vanessa Lämmle ausdrücklich erlaubt: Von einer kurzen Sofort-Hilfe binnen weniger Minuten bei akuten Problemen bis zu einem lebensbegleitenden Prophylaxe-Programm mittels Steigerung von Beweglichkeit und Kraft ist hier alles möglich. Vanessa Lämmle gibt uns die einzelnen Bausteine und die nötigen Erklärungen in die Hand, damit wir eigenverantwortlich tätig werden können!

Ein klitzekleiner Verbesserungsvorschlag wäre, zusätzlich ein alphabetisches Stichwortverzeichnis anzufügen, so dass passende Übungen noch leichter gesucht werden können. Ich habe zum Beispiel nach Übungen für mein ISG-Gelenk und meine Kalkschulter gesucht und fand sie zunächst nicht so schnell wie gewünscht. Ein paar farbige Haftstreifen machen mir das Wiederfinden nun leichter.

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Für einen Start in ein gesünderes Leben

Die Bewegungs-Docs - Unser Programm für mehr Gesundheit und Leichtigkeit von Melanie Hümmelgen; Helge Riepenhof; Christian Sturm

Das neueste Buch der Bewegungs-Docs verspricht ein Programm für mehr Gesundheit und Leichtigkeit. Im ersten Drittel des Buches werden die theoretischen Grundlagen zur Bedeutung der Muskeln, zu Stressmanagement und Ausdauertraining, Atmung, gesunder Ernährung, ganzheitlicher Selbstfürsorge und gutem Schlaf erklärt.

Im praktischen Teil folgen komplett ausgearbeitete Pläne für drei Wochen mit den Schwerpunkten Basic-Fitness, Entspannung und Verhaltensmodifikation. In den anschließenden kleinen Übungseinheiten gibt es hilfreiche Tips für typische Problemfelder wie Diabetes, Bluthochdruck und Tinnitus sowie Knie-, Kopf- und Rückenschmerzen. Abschließend gibt es noch ein paar gesunde Rezepte on top.

Beim ersten Durchblättern war ich von diesem ‚Gemischtwarenladen‘ etwas enttäuscht. Ich konnte nur wenig Neues entdecken und mir ging das Buch nirgends genug in die Tiefe. Doch bei intensiverer Lektüre wurde mir klar: Da ich mich schon länger mit diesen Themen beschäftige, gehöre ich offenbar nicht zur Zielgruppe! Das Buch ist ein guter, kompakter Einstieg in die erste Beschäftigung mit der eigenen Gesundheit und bietet Neulingen in der Materie einen bunten Strauß von Anregungen aus den verschiedensten Bereichen.

Insbesondere das 3-Wochen-Programm ist eine gute Möglichkeit, ganz einfach ohne längeres Nachdenken und Recherchieren gleich ins Tun zu kommen und erste Erfahrungen mit einem besseren Körpergefühl zu machen. Also liegt der Fehler in meinen falschen Erwartungen, und ich lasse das Buch weiterziehen und bei einer lieben Freundin seine Wirkung entfalten.

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Einkaufserlebnis für die Kleinsten

Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 50 - Wir gehen einkaufen von Patricia Mennen

Die Ravensburger Reihe Wieso? Weshalb? Warum? junior ist für Kinder zwischen zwei und vier Jahren konzipiert. Jeder Band greift ein Thema aus dem kindlichen Alltag auf und erzählt viele kurze kindgerechte Geschichten in farbenfrohen Bildern und mit lustigen Details versteckt hinter kleinen Klapptüren.

Im 50. Band geht es um das Einkaufen, einen Höhepunkt im Alltag unserer Kleinsten! Jede Doppelseite steht unter einem Motto: Schuh- oder Bekleidungsgeschäft, Bäckerei, Supermarkt, Drogeriemarkt, Wochenmarkt und großes Einkaufszentrum.
So können die Kleinen verschiedene Warengruppen und Konsumbedürfnisse benennen, die Vorteile kleiner und großer Geschäfte kennen lernen und erkennen, dass sie ein Brot sowohl beim Bäcker, als auch auf dem Wochenmarkt und im Discounter kaufen können. Außerdem finden sich unzählige Details, um auch Obst- und Gemüsesorten, Gebäcke etc zu entdecken. Sogar ein Buchladen, ein Spielzeuggeschäft, eine Apotheke und ein Bankautomat haben einen Platz im Buch gefunden, obwohl diese Läden aus immer mehr Dörfern und Kleinstädten verschwinden.

Auf diese Weise gibt es unzählige Gesprächsanlässe, um unseren Kleinen das Einkaufserlebnis zu erklären und auch schon eine allererste Erziehung zum kritischen Konsumenten zu beginnen: Nach welchen Kriterien suche ich das Geschäft aus? Welche Lebensmittel sind gesund? Wann brauche ich neue Schuhe? Und wie bereite ich den Einkauf vor? Perfekt, beim nächsten Einkauf werden die Kinder viel aufmerksamer sein.

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Sensorische Wahrnehmung fördern

Mein erstes Buggybuch: Fühl mal! Lieblingstiere von Ava-Barb Yaga

Das kleine Buggybuch „Fühl mal! Lieblingstiere“ ist bei ministeps im Ravensburger Verlag erschienen und perfekt auf die Bedürfnisse der Allerkleinsten abgestimmt: Es ist klein und leicht genug, um die kleinen Babyhände nicht zu überfordern, und stabil genug, um auch spitzen Zähnchen eine Zeit lang zu widerstehen.

Dank seines elastischen Stoffbandes bleibt es an Ort und Stelle und kann nicht in den Dreck fallen.

Wie der Titel schon verrät, geht es hier um die Lieblingstiere der allerkleinsten Leser: Auf jeder Doppelseite finden sich ein kindgerechtes Bild vertrauter Tiere und eine klitzekleine, leicht zu erfassende Geschichte. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen die verschiedenen Felle: vom weichen Fell des Hundes bis zum festeren Schwanz des Esels. So können haptische Eindrücke gesammelt und durch die Eltern benannt werden. Spielerisch werden die Entwicklung der sensorischen Wahrnehmung und ihre sprachlichen Benennung gefördert. Die Idee ist nicht neu, aber immer noch gut und hier sehr schön umgesetzt!

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