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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von gerlisch:

Die Pläne der Götter

Das Dreizehnte Kind von Erin A. Craig

Das dreizehnte Kind von der Autorin Erin A. Craig startet mit einer fesselnden und märchenhaft-düsteren Atmosphäre, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Die Grundidee hat mir sehr gut gefallen, sie ist kreativ und wunderbar erzählt. Besonders die Götterwelt ist klar, verständlich und faszinierend aufgebaut – ein echtes Highlight des Buches.

Im weiteren Verlauf hat mich die Geschichte immer mal wieder verloren, einige Handlungen gingen zu sehr ins Detail und wirkten dadurch stellenweise langatmig. Der sehr angenehme Schreibstil der Autorin, hat mich jedoch an der Geschichte festgehalten.
Hazel ist eine charismatische Protagonistin, aber emotional blieb sie für mich schwer greifbar. Auch Leopold (über den Namen bin ich immer wieder gestolpert) ist ein typischer „Playboy-Prince“ und mit seiner Art konnte er mich nicht vollständig überzeugen. Die Slow-Burn-Romance ist eher sanft ohne ein emotionales Feuerwerk.
Thematisch schlägt der Roman eine deutlich düstere Richtung ein: Krankheit, Krieg und Tod sind allgegenwärtig und verleihen der Geschichte schwere Grundstimmung und Tiefe.
Ein atmosphärisch dichtes, märchenhaftes Fantasybuch mit starker Welt, das auch prima ohne Aktion auskommt.

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Morde auf Öland

Dann ruhest auch du von Sandra Åslund

Die übel zugerichtete Leiche einer Journalistin wird in einer Schlossruine auf Öland gefunden. In ihrem dritten Fall bekommt es Maya hier mit erschütternden Morden zu tun, die ihr alles abverlangen.
Nachdem mir der zweite Teil dieser Reihe nicht so gut gefallen hat wie der Reihenauftakt, muss ich sagen, dass auch das Finale dieser Trilogie spannungstechnisch nicht an den ersten Teil heranreicht.

Die Charakter sind lebensnah beschrieben und gewinnen durch ihre persönliche Entwicklung immer mehr an Tiefe. Die Ermittlungsarbeit verbunden mit privaten Handlungen hat mir sehr gut gefallen. Immer wieder wird durch Rückblicke in die Vergangenheit die Spannung gut gehalten.
Die Autorin hat in diesem Buch inmitten der schwedischen Idylle ein atmosphärisches Setting geschaffen. Mit wunderschönen Landschaften vor Augen wird der Leser aber mit dem Thema Rechtsradikalismus in menschliche Abgründe geschubst.
Aufgrund des eingängigen Schreibstils habe ich die Story sehr gern gelesen, auch wenn die Handlungen streckenweise etwas langatmig waren. Mit der Auflösung zum Schluss hadere ich ein bisschen, sie erschien mir irgendwie unfertig.
Wer gerne Krimis mit nordischer Atmosphäre liest, dem kann ich diese Trilogie mit der sympathischen Ermittlerin Maya Topelius sehr empfehlen.

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Sehr atmosphärisch

The Second Death of Locke von V. L. Bovalino

V. L. Bovalino hat in A Second Death of Locke eine Welt geschaffen, in der zwei Menschen zusammen eine magische Kraft entwickeln, die stärker ist als jedes Königreich.
Verfeindete Königreiche, Krieger, Magier und eine zerstörte und untergegangene Insel, versprechen ein faszinierendes Worldbuilding und eine düstere Atmosphäre, doch mir hat gut gefallen, dass sich die Geschichte vor allem auf das, was zwischen den Figuren geschieht, konzentriert.

Im Zentrum stehen Grey, Kriegerin, Quelle und Kindheitsfreundin von Kier dem Soldaten und Magier. Beide Figuren waren mir sofort sympathisch. Grey zeigt viel Stärke, Mut, aber auch immer wieder ihre innere Unsicherheit. Kier war am Anfang noch nicht so recht greifbar, entwickelte sich aber dann immer mehr zu einer absoluten Green Flag. Der Slow Burn, voller unausgesprochener Gefühle, Loyalität und einer tiefen Verbundenheit, wurde hier perfekt in die Geschichte mit eingebunden.
Die Handlung selbst ist durchzogen von Blut, Verrat und Intrigen. Die Intrigen und Gefahren mit denen die beiden zu tun bekommen sind atmosphärisch und spannend, allerdings fehlte mir stellenweise die Tiefe und fehlte mir ein letzter Funke, der das Buch zu einem echten Highlight gemacht hätte.
Trotzdem ein spannender und emotionaler Romantasy, der mich vor allem durch seine Charaktere gefesselt hat. Wer Geschichten mag, in denen Freundschaft und Loyalität eine große Rolle spielen, wird dieses Buch lieben.

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Düster und atemberaubend

Vesselless - Mein verräterisches Herz von Cortney L. Winn

Diese atemberaubende und atmosphärisch dichte Slow-Burn-Romance hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen. Die Atmosphäre in diesem Buch ist düster und die beschriebene Gewalt und Brutalität ist vielleicht nicht jedermanns Sache.

Nizarra als Zauberwirkerin ist eine starke und mutige Heldin, die zwar manchmal auch an sich zweifelt, aber trotzdem ihren Werten treu bleibt.

Dagen ist der ermordete König von Zarr und als Deathwalker unterwegs um Seelen zu fangen. Seinen dunklen Charakter konnte ich anfangs nicht so recht greifen, aber im Laufe der Geschichte entwickelte er sich durch seine positive und gefühlvolle Art zu meiner Lieblingsfigur. Die humorvollen und schlagfertigen Dialoge zwischen den beiden waren ein Highlight für mich.

Das Worldbuilding ist sehr fantasievoll, aber durch die vier königlichen Familien und die unterschiedlichen magischen Kräfte muss man schon sehr aufmerksam lesen um der Handlung folgen zu können.

Cortney L. Winn hat einen sehr einprägsamen und bildhaften Schreibstil und ihr Talent Gefühle, Emotionen, aber auch Wut und Angst in Szene zu setzen hat mir sehr gut gefallen.

Vesselless ist ein atemberaubender Auftakt mit einem spannenden Magiesystem. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

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Heartbreaking Sportsromance

Rival Darling von Alexandra Moody

Nie wieder eine Beziehung mit einem Sportler…das nimmt sich Violet vor, nachdem sie von Jeremy, dem Eishockey-Kapitän der Saints betrogen wurde. Doch Jeremy will es nicht wahrhaben, dass Violet mit ihm Schluss gemacht hat. Ausgerechnet den Bad Boy-Hockey-Gott Reed Darling, Jeremys Rivalen, bittet sie ihr Fake-Freund zu sein.

Schnell merkt Violet, dass es nicht so einfach ist, ihre Keine-Sportler-Regel einzuhalten.
Der Schreibstil der Autorin ist humorvoll und leicht und die Handlung hatte gleich von Anfang an eine regelrechte Sogwirkung, ich mochte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Dadurch, dass die Story aus wechselnden Perspektiven aus Sicht von Violet und Reed erzählt wird, bekommt der Leser tiefere Einblicke in ihre Gedanken und Gefühle.
Violet ist eine tolle Figur, sehr gradlinig und mit einem erfrischenden Charme. Besonders sympathisch war mir Reeds Familie, man merkte beim Lesen sofort eine wunderschöne Harmonie zwischen den Eltern und ihren vier Kindern. Reed nach außen hin der Bad Boy, aber nach innen verletzlich. Als Gegenpart und absolute Red Flag ist Jeremy perfekt dargestellt, teilweise sogar ein bisschen zu übergriffig.
Das Sportthema ist gut verständlich in die Story eingebunden, ohne großen Raum einzunehmen, das hat mir gut gefallen. Auch das winterliche Setting in Sunshine Hills, Minnesota passt wunderbar zur Story.
Viele gefühlvolle und süße Momente haben mich beim Lesen verzaubert und ich freue mich schon sehr auf Band 2 „Grumpy Darling“.

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Eiskalte Spannung

Eisnebel von Kate Alice Marshall

Theo und Connor wollen heiraten und reisen nach Idlewood in das luxuriöse Winterdomizil der Daltons damit Theo seine Familie kennenlernt. Doch sie merkt schnell, dass sie nicht willkommen ist. Alpträume, Drohnachrichten und das Gefühl bereits schonmal auf Idlewood gewesen zu sein, verfolgen sie.

Kate Alice Marshall entführt uns mit ihrem Thriller in tiefe dunkle Wälder und eine eigentlich idyllische Schneelandschaft.

Allein schon durch die Beschreibung des düsteren Settings entsteht eine bedrohliche Stimmung.

Die verschiedenen vielschichtigen Figuren sorgen für eine interessante Handlung und ihre jeweiligen Geheimnisse versprechen noch zusätzliche Dynamik.

Theos verschüttete Erinnerungen kommen nach und nach wieder bei ihr hoch und ihre Nachforschungen nach der Wahrheit sorgen dafür, dass die Spannung permanent hochgehalten wird.

Eine absolut mitreißende und fesselnde Story mit überraschenden Wendungen und Gänsehautmomenten. Ein tolles Thriller-Debüt, welches auch ohne blutige Szenen auskommt.

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Ein besonderes Leseerlebnis

Das Buch der verlorenen Stunden von Hayley Gelfuso

Lisavets Familie ist jüdisch und als sie in Reichskristallnacht bedroht werden, wird sie von ihrem Vater im Zeittunnel versteckt, dies ist ein riesiger Raum voll mit Büchern in denen Erinnerungen aufbewahrt werden. Dort verbringt sie Jahre ihres Lebens und trifft dort immer wieder auf Zeithüter, die diese Bücher zerstören wollen.

Lisavet macht es sich zur Aufgabe diese Erinnerungen zu retten.
In unterschiedlichen Zeitebenen erzählt die Autorin von Lisavets diversen Reisen durch Zeit und Raum. Die einzelnen Erzählstränge sind geheimnisvoll und düster und verbinden sich nach und nach zu etwas Gefährlichem.
Die Mischung aus mehreren Genres macht diese Geschichte zu etwas Besonderen. Reales historisches Geschehen trifft auf Romance und Fantasy verknüpft mit CIA-Agenten-Vibes. Der Schreibstil ist fesselnd und gut zu lesen, aber die Geschichte ist anspruchsvoll und komplex. Ein interessanter Storyaufbau, man muss sich aber auf die Geschichte einlassen um komplett in ihr abtauchen zu können.
Geradezu philosophische Sätze bringen den Leser dazu über Erinnerung und die Zeit nachzudenken. Die Vorstellung, dass unsere Erinnerung in Bücher gesammelt und somit aufbewahrt werden können ist magisch. Die immer mal wieder eingeschobenen wunderschönen, zu Herzen gehenden Zitate regen zum Nachdenken an.
Die Story brachte einiges an Anlauf um Tempo aufzunehmen, dafür waren die Handlungen zum Ende mehr gerafft und für meinen Geschmack zu schnell erzählt. Für das große Finale hätten es gerne ein paar Seiten mehr sein dürfen. Ein bewegendes Leseerlebnis.

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Vertraust du mir?

A Fairytale of Lies von Kay Vi Storm

Als die Medizinstudentin Emilia den mysteriösen und überaus attraktiven Nachtclubbesitzer Chris kennenlernt, sprühen gleich die Funken. Doch sie ahnt nicht, dass Chris sich an ihr rächen will und bereits alles aus langer Hand geplant hat.

Aus wechselnden Blickwinkeln lernen wir die beiden Hauptcharaktere kennen.

Emilia, anfangs noch sehr von ihren Eltern gegängelt und somit eher unsicher und sensibel, entwickelt sich nach und nach zu einer selbstbewussten und mutigen Frau. Chris bewegt sich als Nachtclubbesitzer in moralischen Grauzonen und war mir deshalb gleich unsympathisch. Er hatte keine einfache Kindheit und leidet unter Aggressionsproblemen.

Durch die Zeitsprünge zwischen den Kapiteln erfährt der Leser nach und nach den Hintergrund für Chris seine Wut und Rachsucht. Man muss aber genau aufpassen in welcher Zeit man sich gerade befindet, sonst ist Geschichte an manchen Stellen etwas verwirrend.

Die Handlungen an sich sind nicht schlecht, nur manchmal vorhersehbar und ich hatte das Gefühl, dass irgendetwas fehlt um die Geschichte abzurunden.

Gefehlt haben mir auf jeden Fall die tieferen Emotionen zwischen Emilia und Chris, klar gibt es bittersüße Szenen, aber wirkliche Gänsehautmomente gab es hier nicht.

3,5 Sterne von mir für diese Story, die mich am Anfang gefesselt hat, aber im Laufe der Handlungen verloren hat.

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Die Familie steht über allen Dingen

Hidden Shadows von Sophia Chase

Jodie ist Studentin und betreibt einen True-Crime-Kanal, der sich mit allen Mordfällen befasst. Bei ihren Rechercen zu einem angeblichen Selbstmord in den 70er Jahren begibt sie sich gemeinsam mit dem Enkel der Toten, Harry Ramsay auf Spurensuche. Jodie lässt sich von Harry immer mehr in seinen Bann ziehen, doch kann sie ihm auch vertrauen?

Durch unterschiedliche Perspektiven in der Vergangenheit und der Gegenwart erhält die Story mehr Dynamik.

Allerdings konnte mich der Schreibstil leider nicht so fesseln, wie ich es gern gehabt hätte. Durch die teilweise flapsige Sprache und einigen Längen in den Handlungen, hatte es die Geschichte schwer, bei mir anzukommen.

Gefallen haben mir die Passagen in der Vergangenheit aus Sicht von Alice. Ihre Gefühle und ihr schweres Los in der Familie haben mich sehr berührt. Die Gefühle zwischen Jodie und Harry sind gar nicht bei mir angekommen, die Romance hätte die Autorin auch gern weglassen, oder eher nur angedeutet in die Geschichte einfließen lassen können.

Kleine überraschende Wendungen sorgten aber immer wieder dafür, dass ich das Buch gerne weitergelesen habe. Zum Schluss bleiben noch offene Fragen, die sicherlich im Folgeband geklärt werden.

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Fantastische Geschichte

Heir of Illusion von Madeline Taylor

Madeline Taylor entführt uns mit ihrem fesselnden und klaren Schreibstil in eine fantastische Geschichte. Auf acht Inseln der Verran Isles leben Sterbliche zusammen mit mysteriösen Göttern und magischen Faes.

Die Protagonistin Yvi Pomeroy ist taff, hat innere Stärke und doch kam ihre Verletzlichkeit immer mal wieder zum Vorschein, diese Mischung macht sie zu einem faszinierenden Charakter.

Ich konnte bei ihren Aktionen toll mitfiebern und habe ihre Wut gefühlt, ihre Magie Illusionen zu erschaffen passt zu ihr und ist toll beschrieben. Und dann Thorne, der mysteriöse Seelenfänger, der bis zum Schluss undurchschaubar bleibt, kann man ihm wirklich vertrauen? Ich habe die Emotionen und das Knistern zwischen Yvi und Thorne geliebt.

Die Romantasy steht hier nicht im Vordergrund, sondern eher die fesselnde Handlung, das hat mir sehr gut gefallen, ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und musste unbedingt wissen wie es weitergeht. Humorvolle und schlagfertige Wortgefechte lockern die teilweise düstere Stimmung immer wieder auf.

Die Autorin schafft, ohne groß auf das Worldbuilding einzugehen, ein bildhaftes Setting. Ein Reihenauftakt mit faszinierender Magie in einer Welt voller Emotionen, in der Intrigen und Gewalt großen Raum einnehmen. Achtung, ein paar brutale und blutige Szenen könnten belastbar sein.

Diese Geschichte macht süchtig nach mehr, von mir eine absolute Leseempfehlung.

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