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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von rainbowly:

Sehr actionreich

Skyhunter - A Silent Fall von Marie Lu

Inhalt
Talin kämpft als Elitekriegerin für Mara gegen die Übernahme der Karensa-Förderation. Doch als ein karensischer Soldat gefangen genommen wird, rettet sie ihm das Leben. Sorgt sie damit für die Rettung oder den Untergang von Mara?

Sprache
Ich habe sofort in die Geschichte hineingefunden.

Die Welt wird gut erklärt. Namen, Länder und Begriffe sind einfach und man wird nicht überladen. Es wird sich aber auch nicht lange mit Details aufgehalten, sondern man startet direkt in die Geschichte. Und die ist wirklich actionreich. Es gibt viele Kampfszenen, die auch ausführlich und brutal beschrieben werden. Darauf liegt auf jeden Fall der Fokus. Ich hätte mir mehr Erkunden, Erforschen und Rätseln gewünscht.
Toll fand ich das dystopische Setting. In der Geschichte tauchen immer wieder Überreste und Ruinen des Ersten Volkes auf, die man aus unserem Alltag kennt, die für Malin aber sehr geheimnisvoll sind. Das hätte gern noch mehr in die Story eingebaut werden können und nicht nur als spannende Kulisse dienen.
Die Romance spielt hier wirklich nur eine sehr kleine Rolle. Wir haben eine Annäherung und eine besondere Verbindung, aber eigentlich keine Romanze.
Das Ende war überraschend und lässt Platz für die Story des zweiten Bandes.

Charaktere
Die Figuren sind wirklich toll! Sehr individuell, ich konnte sofort jeden unterscheiden. Jeder hat seine Eigenarten, aufgrund von Herkunft und Erfahrung. Es gibt einen schönen Zusammenhalt zwischen Talin und ihren Freunden. Auch die Gegenspieler sind nicht alle sofort identifizierbar.
Etwas mehr Kommunikation hätte ich mir gewünscht. Die Freunde verstehen sich in vielen Situationen ohne Worte, aber als Leser bin ich da nicht immer mitgekommen, warum Dinge nicht erzählt, erklärt oder gefragt werden.

Fazit
Ich wurde gut unterhalten.

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Aloha

This could be love von Lilly Lucas

Inhalt
Louisa möchte nach einer schweren Verletzung ihr Comeback bei den US Open feiern. In der Tennisschule ihrer Patentante auf Hawaii will sie wieder zu ihrer Topform finden. Dafür muss sie eigentlich voll konzentriert auf ihr Training sein, doch ihr Nachbar Vince sorgt immer wieder für Ablenkung.

Sprache
In Lilly Lucas Geschichten kann man sich einfach so richtig hinein fallen lassen. Hawaii als Setting war wirklich toll. Es wurde die Natur und die besondere Lebensart gut eingefangen. Davon hätte ich sogar gern noch mehr gehabt.
Auch das Tennisthema war gut umgesetzt. Ich kenne mich nicht besonders gut damit aus und konnte mir trotzdem ein gutes Bild vom Trainingsalltag und allem was mit dem Leistungssport zusammenhängt machen. Fachbegriffe wurden gut eingeordnet und auch die Schattenseiten von Erfolg wurden gut beleuchtet.
Die Liebesgeschichte war wirklich süß. Man spürt von Anfang an die Anziehung zwischen den beiden. Ich konnte aber auch ihre Bedenken gut nachvollziehen und sie wurden nicht unnötig dramatisch aufgebauscht
Das Ende ging doch recht flott, aber da es ja noch weitere Bände gibt in denen man sicherlich wieder auf Lou und Vince stoßen wird, ist das in Ordnung für mich.

Charaktere
Für Louisa dreht sich alles um Tennis. Ihr Tagesablauf, ihre Ernährung - alles ist auf ihr Training angepasst. Partys, Freundschaften, Beziehungen sind Seltenheiten für sie. Doch all das tut sie aus Leidenschaft zum Tennis, nicht aus Zwang oder Druck von außen.

Vince ist der absolute Surferboy. Er lebt am Stand, baut sich gerade ein Hostel für Surfer auf und genießt Zeit mit Freunden. Klingt erstmal recht klischeehaft, doch in Vince steckt noch einiges mehr.

Auch die Nebencharaktere waren sehr liebevoll ausgearbeitet - Vince Schwester Laurie, seine Freunde Chip, Pili, Milo und Brody, Lous Patentante Kay, ihr Physiotherapeut Gabe… ich freue mich sehr darauf ihnen in den weiteren Bänden wieder zu begegnen.

Fazit
Ein absolutes Wohlfühlbuch!

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Spannend

Die unendliche Reise der Aubry Tourvel von Douglas Westerbeke

Inhalt
Aubry bekommt als Kind plötzlich eine mysteriöse Krankheit, die dafür sorgt, dass sie kaum länger als 3 Tage an einem Ort bleiben kann. Deshalb beginnt sie von Paris aus um die Welt zu reisen, begegnet verschiedensten Menschen und erlebt immer wieder geheimnisvolle Dinge.

Sprache
Douglas Westerbeke schreibt sehr eindrücklich und ich habe Aubrys Reise wirklich gespannt mitverfolgt.

Allerdings gab es einige Dinge, die ganz anders waren, als ich sie erwartet hatte.

Die erste Überraschung für mich war, dass man Aubry gar nicht wirklich auf ihrer Reise begleitet, jedenfalls nicht chronologisch. Man erfährt nicht wie sie von einem Ort zum anderen gekommen ist und auch nur wenig über die Länder, die sie bereist oder die Völker, die dort leben. Eher werden einzelne Episoden ihrer Reise erzählt. Meist gibt es eine aktuelle Geschichte und während dieser beginnt Aubry einer Person, die sie trifft, ein vergangenes Erlebnis zu erzählen und dann springt man zur nächsten Episode. Am Anfang gefiel mir das gut, mit der Zeit verwirrte es mich allerdings zunehmend, da ich nicht mehr wusste in welcher Reihenfolge die Ereignisse stattfanden und an welchem Zeitpunkt der Reise wir uns aktuell befinden.
Aubry erlebt wirklich viel, sie reist mehrfach um die Welt; reist durch Wüsten, Dschungel und über Berge; lernt verschiedenste Menschen und Bräuche kennen. Das war wirklich toll zu verfolgen.

Zweite Überraschung war, dass es gar nicht so sehr darum geht, was das für eine Krankheit ist, die Aubry hat, warum sie sie bekommen hat oder ob es möglich ist sie wieder los zu werden. Aubry leidet unter der Krankheit und ihren Folgen, aber tut aktiv nichts um sie zu verstehen.

Nächste Überraschung war, dass die Bibliothek und die Elemente des magischen Realismus in der Geschichte nur eine nebensächliche Rolle spielen.

Überraschend war auch das Ende. Das wurde mir zu wirr und vielleicht auch zu philosophisch. Ich hatte jedenfalls das Gefühl etwas verpasst zu haben oder nicht zu verstehen, was die Geschichte mir vermitteln möchte.

Charaktere

Fazit
Das war eine abenteuerliche Reise, die mich zum Ende hin leider irgendwie verloren hat.

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Hat Spaß gemacht

Cosy Secrets - Der kupferne Schlüssel von Franzi Kopka

Inhalt
Raes Grandma ist verschwunden - mal wieder. Denn die ältere Dame verreist regelmäßig ohne sich abzumelden. Doch diesmal machen sich ihre Freundinnen große Sorgen und behaupten Fenella wäre entführt worden. Da Rae sowieso dringend mal eine Auszeit braucht reist sie in ihren Heimatort, um den Spuren nachzugehen.

Sprache
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht. Man erfährt etwas von Raes Situation als erfolgreiche Krimiautorin und reist dann mit ihr gemeinsam in ihren Heimatort zurück. Dort trifft man auf alte Bekannte und stolpert über Erinnerungen. Und mit der Zeit bekommt man immer mehr Hinweise über das Verschwinden von Fenella, aber auch über ihre Beziehung zu Archer. So gibt es in dieser Geschichte eigentlich sogar zwei Rätsel zu lösen. Den Hinweisen nachzugehen hat in beiden Fällen viel Spaß gemacht. Das Geheimnis zwischen Rae und Archer fand ich gut, die Auflösung vom Verschwinden Fenellas am Ende war mir dann aber doch etwas wild.

Charaktere
Rae und auch Archer tragen Geheimnisse aus ihrer gemeinsamen Vergangenheit mit sich herum, die ihr Verhältnis schwer machen. Da hätte ein klärendes Gespräch natürlich viel gebracht, aber die Vergangenheit der beiden so nach und nach aufzudecken war auch ganz spannend. Allerdings konnte ich dadurch länger die Gefühle füreinander nur schwer nachvollziehen.

Fazit
Hat mir Spaß gemacht.

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Sehr gelungen

Donald Duck - Bitte lächeln! von Walt Disney

Inhalt
Wir begleiten Donald Duck und die anderen Bewohner von Entenhausen in kurzen Moment durch ihren Alltag.

Gestaltung
Man entdeckt in den Strips viele Figuren aus Entenhausen. Ganz vorne im Buch werden die Wichtigsten auch kurz vorgestellt, falls sie noch nicht bekannt sein sollten.
Die über 200 Schnappschüsse aus ihrem Alltag bestehen meist nur aus drei oder vier Bildern und sind im bekannten Stil gezeichnet und passend koloriert.

Einen Strip hat mein Sohn allerdings zweimal im Buch entdeckt. Einige wirken moderner, andere sehen schon etwas älter aus wie zum Beispiel der Wolf und die Schweinchen. Aber der Humor ist immer ganz typisch Donald Duck - viel Missgeschick und Ärger. Jede Figur zeigt wieder ihre typischen Charaktermerkmale.
Natürlich trifft nicht jeder Strip den eigenen Humor, aber das ist bei der Auswahl ja auch kein Problem.

Fazit
Ein lustiges Buch, in das man immer mal wieder rein blättern kann.

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Sehr atmosphärisch

Taking Chances von Kira Licht

Inhalt
Lila ist auf einer Tierauffangstation auf Maui aufgewachsen, doch es zieht sie in die Ferne. Ace hingegen flüchtet sich nach einem schweren Schicksalsschlag auf Maui, um in der Keanae Wildlife Shelter zu arbeiten. Sofort spüren die beiden eine Verbindung und um so mehr sie gemeinsam erleben, desto tiefer wir dieses Gefühl.

Doch hat solch eine Beziehung Zukunft?

Sprache
Ich finde Kira Licht hat die Atmosphäre von Maui wunderbar eingefangen. Sie hat es geschafft die Natur, die Tierwelt sowie die Hawaiianische Kultur geschickt mit in die Geschichte einfließen zu lassen. Es gibt außerdem eine spannende Handlung, große Gefühle und facettenreiche Charaktere.
Der spannende Anteil der Geschichte dreht sich rund um misshandelte Tiere, die vor der Station abgelegt wurden. Im Mittelteil tritt diese Storyline ein wenig in den Hintergrund, dafür gibt es am Ende ein fesselndes Finale.
Die Liebesgeschichte ist wirklich süß. Ich mochte besonders die offenen und ehrlichen Dialoge sehr gern. Es geht zwar alles recht schnell, aber ich mochte die zwei zusammen einfach so gern.
Diese beiden Teile der Geschichte ergeben ein gelungenes Gesamtpaket!

Charaktere
Lila ist eine wirklich starke Protagonistin. Sie weiß was sie will und traut sich Dinge offen anzusprechen. Ihre Liebe, ihr Mitgefühl und ihr Kampfgeist für Tiere ist groß. Sie neigt zu impulsiven Handlungen, was mal gut, mal schlecht ausgeht.

Ace hat wirklich Schreckliches erlebt, weshalb er mit so einigen inneren Konflikten zu kämpfen hat. Er ist sehr streng mit sich selbst, hat sich aber anderen gegenüber eine offene und positive Einstellung bewahrt.

Fazit
Eine sehr atmosphärische Liebesgeschichte!

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Cozy

Der falsche Vogel von C.L. Miller

Inhalt
Für Freya Lockwood läuft es gerade alles andere als gut - ihr Ex-Mann drängt auf den Verkauf des Hauses, die Tochter ist weit weg um zu studieren und dann holt sie auch noch die Vergangenheit ein. Ihr alter Mentor Arthur Crockleford wurde tot aufgefunden und ihre Tante Carole glaubt nicht an einen Unfall.

Deshalb reist Freya zurück in ihre alte Heimat, um der Gegenwart zu entfliehen, sich der Vergangenheit zu stellen und den Tod von Arthur zu untersuchen.

Sprache
Ich konnte sehr schnell in die Geschichte eintauchen. Direkt die erste Szene war sehr atmosphärisch geschrieben und hat Spannung aufgebaut.
Mit Freya dann gemeinsam die Hinweise zu entdecken, die Arthur hinterlassen hat, und ihnen zu folgen war sehr fesselnd. Auch immer mehr über Freyas Vergangenheit zu erfahren war spannend. Besonders gut hat mir hier der Einblick in ihre Tätigkeit als Antiquitätenjägerin gefallen und Stück für Stück zu erfahren, was damals in Kairo geschehen ist.

Als wir dann aber auf einem Landgut gelandet sind und verschiedenste Personen zusammen treffen, die alle mit Arthur zu tun hatten, fiel es mir immer schwerer den Hinweisen zu folgen und selbst Schlüsse ziehen zu können. Deshalb kam mir die Auflösung auch recht gestellt vor. Ich konnte die Puzzleteile am Ende leider nicht komplett zusammensetzen.

Charaktere
Freya bedauert vieles, das in ihrem Leben schief gelaufen ist - alles was in Kairo passiert ist, dass sie ihren Traum von der Antiquitätenjagd aufgegeben hat und dass sie sich von ihrem Mann in eine Rolle hat zwängen lassen, die sie nicht wollte. Von der taffen Antiquitätenjägerin ist nicht mehr viel übrig. Doch je mehr sie ermittelt, desto mehr entdeckt sie von ihrem alten Charakter wieder.

Tante Carole ist selbstbewusst und unerschrocken und stets an Freyas Seite.

Außer den beiden Protagonistinnen gibt es noch so einige skurrile Nebencharaktere. Irgendwie sind alle verdächtig und keiner besonders vertrauenswürdig und nur schwer zu durchschauen.

Fazit
Ein gelungener Cozy-Crime.

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Fantastische Geschichte

Die Vermesserin der Worte von Katharina Seck

Inhalt
Die Autorin Ida bekommt gerade nichts mehr zu Papier. Als das Geld langsam knapp wird, nimmt sie eine Stelle als Haushaltshilfe bei der Seniorin Ottilie an. Diese ist sehr abweisend und das Anwesen in einem schrecklichen Zustand. Doch Ida beginnt sich durchzugraben - durch all den Staub und die Abweisung - um ihre Worte wieder zu finden.

Meinung
Ich liebe, liebe, liebe einfach den Schreibstil von Katharina Seck. Ich kann darin absolut abtauchen. Und auch wenn es hier diesmal keine fantastische Welt war, habe ich mich doch wie in einer anderen Welt gefühlt. Das kleine Dörfchen in das Ida kommt, mit der eingeschworenen Dorfgemeinschaft und der einsamen Ottilie in ihrem außerhalb liegenden Papiernen Anwesen fühlt sich doch ein wenig magisch an. Man erkundet gemeinsam mit Ida das Haus mit seinen vielen Räumen und noch mehr Büchern und Geschichten, das Dorf, die Menschen und die Vergangenheit. Ich war neugierig was in der Vergangenheit passiert ist und wurde zwischendurch ganz traurig und am Ende versöhnt.
Ganz besonders mochte ich auch die Geschichte, die innerhalb der Geschichte erzählt wird. Denn irgendwann beginnt Ida Ottilie eine Geschichte zu erzählen. Sie verbindet die beiden, hält Ottilie in der Gegenwart und soll Ida dabei helfen ihre Worte wiederzufinden.

Außerdem schafft es Katharina Sack mit ganz außergewöhnlichen und berührenden Worte Ottilies Vergessen zu beschreiben. Es ist ganz bedrückend mitzuerleben wie die „Lücken zwischen den Gedanken“ immer größer werden, aber auch sehr beeindruckend, wie Ida seinen weg findet damit umzugehen.

Es ist wirklich eine ganz besondere Beziehung zwischen Ida und Ottilie. Sie sind zwei eigenwillige, manchmal ganz gegensätzliche und dann doch wieder sehr ähnliche Charaktere. Sie teilen ihre Liebe zu Geschichten und die eher in sich gekehrte Art.

Fazit
Wie erwartet und erhofft wieder mal eine ganz fantastische Geschichte!

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Mitreißend!

A Spark of Time - Rendezvous auf der Titanic von Kira Licht

Inhalt
Lilly deGray und ihr Vater sind bekannt dafür verschollene Antiquitäten wiederfinden zu können. Dass sie dafür in die Vergangenheit reisen, behalten sie dabei lieber für sich. Ihr nächster Auftrag führt sie auf die Titanic und Lilly ist dabei zum ersten Mal ganz auf sich allein gestellt.

Sprache
Direkt zu Anfang macht man eine kurze Reise durch die Zeit und erfährt so, wie Lilly und ihr Vater vorgehen. Das war ein richtig schöner Start in die Geschichte. Man stolpert hier wirklich direkt mitten ins Geschehen. Und nach und nach bekommt man immer mehr Informationen. Die Ereignisse überschlagen sich und schon macht sich Lilly auf ihre Reise ins Jahr 1912. Das war einfach super! Das Buch hat mich dadurch sofort in seinen Bann gezogen.
Ganz besonders gut hat mir das Setting gefallen. Die Titanic war sehr beeindruckend beschrieben!
Besonders dramatisch hat die Geschichte natürlich gemacht, dass man ja von Anfang an weiß, was passieren wird - was für ein schreckliches Unglück geschehen wird und wie viele Menschen das Ziel der Fahrt nicht erreichen werden. Und diese Stimmung hat Kira Licht im Buch auch immer wieder gut eingefangen.
Wenn man mit dem großen Blockbuster rund um die Titanic groß geworden ist, wie ich, kommen einem natürlich hin und wieder Bilder und Szenen dieses Films beim Lesen in den Sinn. Und trotzdem wird hier eine ganz eigene Geschichte erzählt.
Ich finde man merkt auch, wie viel Recherchearbeit in diesem Buch steckt. Es gibt so viele tolle Details und Realität und Fiktion werden ganz geschickt miteinander vermischt.

Charaktere
Man begegnet in der Geschichte ganz tollen Charakteren. Kira Licht hat spannende, reale Persönlichkeiten mit eingewoben und in ihre ganz eigene Geschichte mit verstrickt.

Protagonisten sind Lilly und Ray und wie die beiden aufeinander treffen war wirklich zum dahinschmelzen. Ich mochte die beiden zusammen sehr gern. Aber auch einzeln haben sie spannende Hintergrundgeschichten und es war toll den beiden zu folgen.

Fazit
Eine absolut fesselnde Geschichte und ich hab so Lust jetzt „Titanic“ mit Leo und Kate zu schauen!

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Spannender Abschluss

One Of Six - Vertrauen von Kim Nina Ocker

ACHTUNG 2. BAND - kann Spoiler zu Band 1 enthalten

Inhalt
Nach dem Luca und die anderen Bewerber im Ski-Resort Schreckliches erlebt haben, versuchen jetzt alle wieder in ihr Leben zurückzufinden. Dabei geht jeder anders vor - manche wollen einfach nur vergessen, andere aufarbeiten. Doch als plötzlich immer mehr Zweifel aufkommen, ob wirklich der richtige Täter verhaftet wurde, sind die sechs gezwungen zusammen zu arbeiten.

Meinung
Kim Nina Ocker hat mich mit dem ersten Band absolut gefesselt! Ich habe mitgefiebert und gerätselt und das Ende hat mir wirklich eine Gänsehaut verpasst. Deshalb musste ich natürlich Band 2 lesen!
Die Geschichte fängt recht ruhig an, aber nach und nach werden immer mehr Zweifel gestreut, die Stimmung wird beklemmender, seltsame Dinge passieren und wieder stellt sich die große Frage: Wem kann man überhaupt vertrauen? Der Personenkreis der Verdächtigen wird natürlich mit der Zeit immer kleiner, aber bis zum Schluss war ich mir nicht sicher, wer vertrauenswürdig ist und wer nicht.
Das Setting war hier nicht so beeindruckend wie in Band 1, da es in einer gewöhnlichen Kleinstadt spielt. Trotzdem hat die Autorin immer wieder spannende Szene geschaffen.

Auch die Beziehung zwischen Luca und Dean entwickelt sich weiter. Das war sehr schön und erwachsen, aber steht hier für mich absolut nicht im Mittelpunkt.

Fazit
Ein tolles Finale dieser Dilogie!

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