Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Natalie:
ein kleines, feines Buch übers Leben
Das Café der weisen Katzen von Sólyom Anna
Nagore‘s Lebensträume haben sich in Luft aufgelöst. Sie kehrt nach ihrer Scheidung nach Barcelona zurück und versucht sich dort, ein neues Leben aufzubauen, was aber nicht so einfach scheint. Durch eine Freundin bekommt sie die Möglichkeit in einem Katzen-Cafe zu arbeiten - gerade Nagore, die sich vor Katzen fürchtet…da auf ihrem Bankkonto jedoch ein großes Loch klafft, nimmt sie den Job an.
Wie sich herausstellen sollte, keine schlechte Entscheidung…
Das Buch ist definitiv nicht nur für Katzenfans lesenswert - sogar die Hauptprotagonistin mag ja eigentlich keine Katzen.. aber es finden sich viele kleine Weisheiten darin, welche jeder von uns nutzen oder sich damit auseinandersetzen kann, wenn man es möchte. Das Buch ist flüssig und mit viel Wärme geschrieben, was es unglaublich lesenswert macht. Es zeigt einem auch, dass jeder von uns offen sein sollte für neue Möglichkeiten, auch wenn diese anfangs nicht lohnenswert scheinen. Ein Sprung über den eigenen Schatten erfordert Mut, wird aber auch belohnt.
Klare Leseempfehlung.
Wer einmal lügt…
Das Café der weisen Katzen von Sólyom Anna
Ich bau mir meine Welt, so wie sie mir gefällt..und zwar mit vielen Lügen. So könnte man die Hauptprotagonistin Luna kurz und knapp beschreiben. Luna bedient sich immer wieder an Lügen und hat dies sogar in ihrem Job als Aufgabe. Ihr Lügenkonstrukt beginnt aber zu bröckeln, als nach jahrelanger Funkstille ihre Zwillingsschwester Clarissa plötzlich wieder in ihr Leben tritt.
Dank Don, ihrem besten Freund, kann sie sich einem Treffen mit Clarissa nicht entziehen. Anstatt jedoch die Vergangenheit gemeinsam bewältigen zu wollen, versucht Luna einmal mehr, sich mit ihren Lügenmärchen durchzusetzen…
Die Geschichte gibt immer wieder Einblicke in die Vergangenheit der Zwillinge, wodurch immer mehr ans Licht kommt und dadurch ihre Verhaltensweisen nachvollziehbar werden. Gleichzeitig muss sich vor allem Luna in der Gegenwart entscheiden, was für sie wirklich wichtig ist, welcher Mensch sie sein will und ob ihre Lügenmärchen nicht endlich ein Ende haben sollten…und einfach Luna zum Vorschein kommen darf…
Marina Paunovic‘s Bücher zeichnen sich dadurch aus, dass keine strahlenden „Helden“ die Hauptrolle spielen, sondern Charaktere, die oft ihre engsten Vertrauten schier verzweifeln lassen, Fehler machen und auch Eigenschaften haben, welche absolut nicht liebenswürdig sind. Doch gerade dieser Aspekt macht ihre Bücher so lesenswert. Kombiniert mit Tiefgang und viel Einfühlungsvermögen werden die Leser durch das Buch geführt und können sich der Geschichte nur mehr schwer entziehen.
Lügenmärchen hat mich gefesselt, ich habe mit den Charakteren mitgefühlt, der Schreibstil war unglaublich toll und hat dem Buch viel Leben eingehaucht. Die Geschichte von Luna hat mich aber auch nachdenklich zurückgelassen - es ist es definitiv wert, einen Menschen wegen seinen Verfehlungen, wie zB Luna’s Lügen, nicht gleich fallen zu lassen, sondern auch zu verstehen, warum es so weit kam… oft wird man dann positiv überrascht und das ist es immer wert.
Klare Leseempfehlung von mir.
Die Wildnis der Rocky Mountains hütet ein schreckliches Geheimnis
Wild von Alice Henderson
Wildtierbiologin Alex entgeht bei der Einweihungsfeier eines Biotops in Boston nur knapp dem Tod. Daher kommt das Jobangebot in den Rocky Mountains genau zur richtigen Zeit. Alex soll dort in einem ehemaligen Ski-Resort Vielfraße studieren.
Dort angekommen, spürt Alex jedoch nicht nur den Gegenwind der einheimischen Bevölkerung, sondern es geschehen immer öfter seltsame Dinge.
Alex begreift nach und nach, dass in den Bergen ein grausames Geheimnis gehütet wird und kommt dabei selber in die Schusslinie...
Der Thriller baut mit jeder Seite mehr Spannung auf und man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Leser gruselt sich mit Alex in dem leerstehenden Ski-Resort, dass ihr nun als Unterkunft dient oder auch bei den nächtlichen Arbeits-Ausflügen im Wald.
Die Beschreibung der Natur und den Tieren wirkt authentisch und trägt neben den Schauplätzen an sich zur Geschichte einen wesentlichen Teil bei. Alex Gefühle, Ängste und Befürchtungen werden toll an den Leser übermittelt und geben einem das Gefühl mittendrin zu sein. Ich habe mich nicht nur einmal gegruselt und die Wendung, welche die Geschichte nimmt, war so nicht vorhersehbar.
Bis zum Schluss ein extrem spannendes Buch, bei dem man sich nicht sicher ist, wie es ausgehen wird. Auch wenn man manchmal fast nicht glauben kann, was Alex alles allein schafft, hat dass meiner Begeisterung für dieses Buch keinen Abbruch getan und ist für mich ein absolutes Lese-Highlight gewesen.
Vierziger‘s vermeintlicher Ruhestand
In der Fremde von Joseph Lemark
Vierziger genießt seinen Ruhestand im Süden Italiens, bis er einen angeschossenen Flüchtling aus dem nahen Lager findet. Es wäre nicht Vierziger, wenn er nicht versuchen würde, Nachforschungen anzustellen um den Fall zu lösen. So wird schnell klar, dass es mit seiner Ruhe vorbei ist und er immer mehr in die Machenschaften der Strippenzieher hinein gerät.
Joseph Lemark schafft mit seinem neuesten Krimi wieder den Leser schnell in seinen Bann zu ziehen. Das italienische Flair, aber auch die Schattenseiten Italiens werden gekonnt beschrieben und mit Vierziger‘s unverwüstlichen und für mich so sympathische Charakter ergibt sich eine spannende Lektüre, die man nicht aus der Hand legen kann. Der Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss aufrecht, bis alle Fäden in einander laufen und Vierziger wieder zu seinem Häuschen und der Ruhe zurückkehren kann.
Mehr will ich gar nicht mehr verraten, außer, dass ich eine klare Leseempfehlung aussprechen kann.
Der Mann, der kein Mörder war, und seine Rache...
Das Licht in dir ist Dunkelheit von Marc Voltenauer
Der Leser wird mit diesem Buch in ein kleines Bergdorf in den Schweizer Alpen entführt. Hier hat die Beschaulichkeit ein jähes Ende als in der Dorfkirche ein grausam zugerichtete Leiche gefunden wird. Kommissar Andreas Auer, der die Ermittlungen übernimmt, ahnt bald, dass dies nicht der letzte Tote bleiben wird.
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In einem wahnsinnig fesselnden Wettlauf gegen die Zeit/den Mörder wird der Leser in den Sog des Krimi‘s reingezogen und will diesem gar nicht mehr entkommen.
Mit Kommissar Auer ist dem Autor ein sehr sympathischer Ermittler gelungen, der gemeinsam mit seinem Team und auch mal mit der Hilfe von seinem Freund Mikaël, versucht hinter die Beweggründe des Mörders zu kommen. Dabei liefern sich beide Parteien ein großartiges Katz und Maus Spiel, welches sowohl aus Sicht der Ermittlungsarbeit als auch aus der Sicht des Mannes, der kein Mörder war, erzählt wird. Zusätzlich finden sich Rückblenden in die Kindheit des Mörders, wodurch ein toller Einblick in die Psyche gegeben werden. Ich hatte als Leser so das Gefühl in den Geschehnissen mitten drin zu sein. Nach und nach baut sich somit nicht nur die Spannung immer weiter auf, sondern es ergibt sich langsam ein vollständiges Bild. Bis zuletzt weiß man nicht, wer der Täter ist und die Auflösung hat es nochmal in sich.
Für mich ein vollkommen gelungener Krimi, der meines Erachtens auch einiges von einem Thriller hat. Neben der ganzen Spannung kommt auch ein mir sehr sympathischer Humor nicht zu kurz, aber auch Themen rund um Religion spielen eine zentrale Rolle, welche aber nie langatmig oder zu religiös anmuten, sondern im Gegenteil zur Auflösung des Falles beitragen. Toll finde auch auch, dass der Autor mit Andreas Auer einen homosexuellen Kommissar geschaffen hat - nach wie vor eher eine Seltenheit und von daher für mich ein weiteres Plus, dass auch dieses Thema ganz natürlich seinen Platz in dem Kriminalroman findet ohne zu viel Raum einzunehmen.
Daher eine klare Leseempfehlung für jeden, der Krimis mit dem gewissen Etwas liebt - top!
Die große Frage des „Warum“ bleibt unbeantwortet
Enriettas Vermächtnis von Sylvia Madsack
Enrietta, eine argentinische Bestseller-Autorin, die in der Schweiz lebte, hat nach ihrem Tod ein beträchtliches Erbe hinterlassen. Dieses soll zwischen Emilio, einem erfolgreichen Chirurg aus Argentinien und Jana, einer Schauspielerin aus Salzburg und Enrietta’s Ziehtochter aufgeteilt werden. Noch bevor alles durch den Notar und den Beiden geregelt werden kann, taucht Armando, Enrietta’s leiblicher Sohn auf, den sie in ihrem Testament nicht bedacht hat.
Somit nimmt die Geschichte ihren Lauf...
Die Autorin schafft es mit einem flüssigen Schreibstil und Spannungsaufbau den Leser von Anfang an zu Fesseln. Es werden viele Fragen aufgeworfen, zu denen in den ersten Abschnitten keine Auflösung vorliegt. So steigert sich die Erwartungshaltung immer mehr und der Leser hofft, Geheimnisse zu erfahren, die Enrietta zu diesem Erbe bewegt haben.
Leider wird man als Leser da enttäuscht. 3/4 des Buches sind toll zu lesen, die Spannung steigt, die Twists der Hauptprotagonisten schaffen zusätzlich Spielraum für Erwartungen, die jedoch schlussendlich entweder gar nicht erfüllt oder nur oberflächlich aufgelöst werden. Es dreht sich leider immer mehr um den Gefühls-Hickhack zwischen Jana, Emilio und Armando, der teilweise sehr konstruiert wirkt, die Handlungen der Protagonisten sind oft fragwürdig.
Relevante Themen um das Erbe, die große Frage des „Warum?“ werden nicht ausreichend beantwortet, dafür mancher Nebenschauplatz unnötig ausgeweitet. Besonders das Ende, welches fast schon kitschig ist, passt meines Erachtens nicht zum Rest der Geschichte.
Somit blieb für mich die Auflösung, was Enrietta mit ihrem Vermächtnis auslösen wollte, unbeantwortet, genauso wie ihre Beweggründe in der Vergangenheit. Es fehlt an den relevanten Stelle an Tiefe. Somit war es nett zu Lesen, konnte mich aber nicht komplett überzeugen.
Ein Thema, dass immer noch zu wenig Beachtung bekommt
Ein Appell gegen Tierleid und Naturzerstörung von Jürgen Zwilling
In dem Buch werden die vielen Missstände, verursacht durch uns, den Menschen, von „Dr. Rodolfo, Anwalt der Tiere, und Katze Mimi“ aufgezeigt. Der Autor zeigt dabei anhand vielen Beispielen, wie wir immer mehr unseren eigenen Planeten zerstören.
Es finden Themen wie Umweltverschmutzung, Tierquälerei, Klimawandel uws.
ausreichend Platz und werden dabei anhand von konkreten (tw. sehr verstörenden) Beispielen erläutert. Diese werden beschrieben, bewertet und auch mit konkreten Verbesserungsvorschlägen abgerundet. Es wird schnell klar, dass jeder von uns schon mit Kleinigkeiten im Alltag dazu beitragen kann, dass sich unsrer Welt wieder erholt und viel unnötiges Leid vermieden werden kann.
Mimi‘s philosophische Gedanken „lockern“ den doch sehr „strengen“ Text zwischendrin immer wieder auf, ohne dabei auf mahnende Worte, Gedanken zu verzichten.
Man muss sich für dieses Buch definitiv Zeit nehmen, so nebenbei geht das nicht. Der Autor zeigt sehr konkret und auch schonungslos Missstände auf, um dabei aber auch zu sagen: es ist noch nicht zu spät und gemeinsam schaffen wir es.
Für mich jedoch eine klare Leseempfehlung, ein so wichtiges Thema, dass uns alle betrifft, sollte noch viel mehr Aufmerksamkeit bekommen.
Vergiss nie vergangene Taten
Sommernacht von Foley Lucy
Eine Hochzeit auf einer abgelegenen Insel vor der Küste Irlands, die der nächste Höhepunkt von Julia und Will werden soll. Ausgewählte Gäste, die dieses perfekt geplante Fest miterleben sollen. Was nach einer tollen Hochzeitsfeier mit Familie und Freunden klingt, verwandelt sich schnell in einen ziemlichen Albtraum, in dem nichts so läuft, wie geplant.
Längst begrabene, vermeintlich vergessene, Geschichten kommen wieder hoch und bald scheint jeder ein Geheimnis zu haben...bis schlussendlich einer der Feiernden sogar den Tod findet...und die große Frage lautet: wer war es?
Nach Neuschnee das zweite Buch das ich von Lucy Foley gelesen habe und muss sagen, ich mag ihren Schreibstil - die Spannung wird langsam aufgebaut, ohne dass ich jedoch das Gefühl hätte, es kommt zwischendrin Langeweile auf. Die Geschichte ist fließend, mit Perspektivenwechsel verschiedener Personen und der Leser lernt die verschiedenen Protagonisten gut kennen - wie ich finde, für eine gute Story sehr wichtig.
Die Autorin schafft es, die Geschichte so zu erzählen, dass schließlich fast jeder ein Mordmotiv hätte und es bleibt bis zum Schluss spannend, wer es denn tatsächlich war und warum. Die Vergangenheit verknüpft sich mit der Gegenwart und erklärt damit einige Verhaltensweisen der Protagonisten als auch den großen Gesamtzusammenhang, der dem Leser zuvor noch verborgen bleibt.
Ich hatte das Buch innerhalb weniger Stunden ausgelesen und kann das Buch somit jedenfalls weiterempfehlen.
Adoption und die Achterbahn der Gefühle
Eines Tages für immer von Empson Clare
Luke wurde von seiner leiblichen Mutter zur Adoption freigegeben. 27 Jahre später, mittlerweile selber Vater eines kleinen Jungen, macht er sich auf die Suche und findet Alice tatsächlich. Mit diesem Start in das Buch stehen Luke und Alice erst am Anfang ihrer gemeinsamen Reise, die spannender nicht sein könnte und beide an ihre Grenzen und darüber hinaus bringt.
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Das Buch befasst sich authentisch und emotional packend mit dem Thema Adoption und den Spuren, welche eine solche sowohl bei der Mutter als auch dem Kind hinterlassen kann. Die Geschichte von Luke und Alice wird dabei abwechselnd erzählt, wobei der Leser mit Alice immer in ihre Vergangenheit springen darf und mit Luke in der Gegenwart bleibt und dabei mit dem ersten Treffen von Alice und ihm startet.
So lernt der Leser die Beiden nach und nach kennen, vor allem Alice Vergangenheit bringt bei vielen Fragen im Laufe des Buches Licht ins Dunkel, beispielsweise wie kam es zur Adoption, wer ist Luke‘s Vater, was spielten Alice Eltern für eine Rolle und was passierte sonst noch alles 1972, was natürlich auch Einfluss auf Alice Entscheidungen hatte.
Der Leser lernt neben den beiden Hauptprotagonisten auch noch weitere wichtige Personen kennen, die keinesfalls fehlen dürften. Neben seinem Sohn Samuel spielt natürlich seine Freundin Hannah eine zentrale Rolle, aber auch Luke’s Adoptivmutter ist immer wieder mal ein Teil der Geschichte (für mein Empfinden fast etwas zu wenig). Nicht zu vergessen, Rick, der bereits 1972 eine sehr wichtige Rolle im Leben von Alice spielte und dies auch in der Gegenwart noch tut. Mit Jake ist eine weitere (wenn nicht DIE) Schlüsselfigur in Alice Leben zu finden.
Der Leser wird in einen Sog aus Hoffnung, Verzweiflung, tiefer Liebe, Schuldgefühlen, Depression, aber auch Lebenslust und allen weiteren feinen Nuancen gezogen, die das so sensible Thema Adoption mit sich bringt. Clare Empson schafft es dabei, die Gefühle authentisch und sehr emotional darzustellen. Eine wahre Achterbahn der Gefühle ist dabei vorprogrammiert.
Das Buch ist für mich kein reiner Liebesroman, sondern auch Drama mit einem Hauch von Thriller im letzten Drittel. Die Gefühlslagen aller waren für mich richtig gut nachvollziehbar und ich habe definitiv an vielen Stellen mit den Protagonisten mitgefühlt und -gelitten.
Ein, zwei Dinge waren doch ziemlich voraussehbar, was für mich ein kleiner Kritikpunkt ist. Zusätzlich musste ich mich durch die schnellen Wechsel zwischen Alice und Luke anfangs erst in die Geschichte reinfinden, bis ich mich davon packen lassen konnte. Auch manchen pauschalen Textpassagen zum Thema Adoption stehe ich etwas kritisch gegenüber. Trotzdem tun diese kleinen Kritikpunkte dem Lesevergnügen keinen großen Abbruch und empfehle das Buch gern weiter.
berührender Roman über das Leben...
So nah von dir entfernt von Johanna Moertl
Einer von Leni‘s Grundsätzen besagt, sich nie mit einem Arzt einzulassen, belächeln diese doch nur ihren Beruf der Krankenschwester. Als Leni zusagt, den Vater von Mats, einen Arzt-Kollegen, bis zu seinem Tod zu betreuen, muss sie nicht nur diesen Grundsatz hinterfragen und neu bewerten.
Ein Buch, dass den Leser von der ersten Seite auf Leni‘s Reise mitnimmt und bis zur letzten Seite nicht mehr loslässt.
Berührend werden so schwierige Themen, wie der Tod eines geliebten Menschen und der Umgang damit im Buch verarbeitet. Aber auch die Liebe oder die Frage „was will ich vom Leben?“ kommt nicht zu kurz und rundet dieses kleine Meisterstück toll ab.
Die Geschichte hat mich in seinen Bann gezogen und sehr berührt - die Ereignisse rund um die Protagonisten können einen nicht kalt lassen. Herzlichkeit, Liebe, Trauer und Verlust, aber auch Lebensfreude mit allem was dazugehört findet sich in dem Buch wieder - so wie das „echte“ Leben eben auch ist.
Mit diesem Buch habe ich für mich eine (neue) tolle Autorin aus Österreich entdeckt, welche es wunderbar versteht, die Themen aus dem Leben wundervoll in einem Roman zu verpacken, den man nicht mehr aus der Hand legen mag und sehr bewegt.
Top - klare Leseempfehlung!










