Kunden em pfehlungen
Rezensionen von HEYN Leserunde Manuela Meierhofer:
Familiendrama
Ein falsches Wort von Vigdis Hjorth
V
ordergründiges Thema ist ein Erbschaftsstreit in der Familie. Aber die wahre Geschichte greift viel tiefer. Da geht es nicht um Erbschaftsstreitigkeiten, sondern um Missbrauch. Vigdis Hjorth zeigt, was so ein Fall mit der Familie macht. Wer steht zu wem, wem wird geglaubt. Tiefgründig erzählt.
Keine leichte Kost! Empfehlung!
Hallo, du Schöne von Ann Napolitano
Wir begleiten vier Schwestern, die miteinander sehr verbunden sind durch ihr Leben.
Nett erzählt, ohne mich wirklich zu berühren.
Guter Roman um sich die Zeit zu vertreiben.
Flucht
Der Wind kennt meinen Namen von Isabel Allende
Menschen müssen sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart aus verschiedensten Gründen aus ihrer Heimat fliehen. Dabei passieren unvorstellbar grausame Dinge. In diesem Roman stellt Allende die Flucht eines Jungen vor den Nazis und die Flucht eines Mädchens in der heutigen Zeit in Verbindung.
Beide müssen ohne Eltern in einem fremden Land zurechtkommen.
Interessante, traurige Geschichte. Dennoch sind die Charaktere teilweise oberflächlich und stereotyp beschrieben. Mir fehlt es an Tiefgang. Emotional konnte mich die Geschichte nicht wirklich erreichen. Nicht Allendes bestes Buch.
Nebenwelten
Das andere Tal von Scott Alexander Howard
Obwohl das Setting interessant ist, konnte mich diese Geschichte nicht erreichen. Die Charaktere blieben mir fremd. Ich konnte keine einzige der handelnden Personen ins Herz schließen. Für mich waren sowohl die Geschichte, als auch die ProtagonistInnen emotionslos und kalt.
Ich ahnte ja schon, dass Dystopien nicht wirklich meins sind.
Aber jetzt bin ich mir sicher. Obwohl ... ist dieses Buch überhaupt eine Dystopie? Weil ... ob das Buch gut oder schlecht ausgegangen ist, muss wohl jede/jeder für sich entscheiden.
Der Roman hat auch seine Längen und verbreitete in mir negative / schlechte Stimmung. Definitiv kein "Wohlfühlbuch" für den entspannten Feierabend.
Beängstigend
Die Burg von Ursula Poznanski
D
a hab ich mich tatsächlich in ein Genre "verirrt", das ich in jungen Jahren heiß geliebt habe. Thriller! Heißt für mich: nichts für schwache Nerven.
Aber ganz so arg kam es dann doch nicht. Poznanski schreibt flott, gut lesbar und die Story ist erschreckend glaubwürdig.
KI - von uns geschaffen - kann sie sich tatsächlich selbstständig machen?
Für Leserinnen und Leser, die es spannend mögen!
Unglaublich ;-)
Sie kann dich hören von Freida McFadden
Die Autorin hat ein unglaubliches Gespür für Wendungen. Da meint man als Leserin jetzt endlich zu wissen, worauf die Geschichte abzielt, aber nein - völlig falsch - es kommt ganz anders. Zwar nicht ganz so gut wie der 1. Teil, dennoch sehr spannend erzählt.
Empfehlung!
Freundschaft
Malnata von Beatrice Salvioni
D
ie Geschichte spielt in Italien der 30er Jahre. Die wohlbehütete Francesca kann sich dem Bann von Malnata, die aus einfachen Verhältnissen stammt, nicht entziehen.
Ist Malnata tatsächlich ein Mädchen, das Unheil über andere bringt? Klingt abgedroschen - ist es aber ganz und gar nicht!
Sehr gut zu lesen wünscht man den Mädchen alles Gute!
Leseempfehlung!
Spurlos
So ist das nie passiert von Sarah Easter Collins
Eines Morgens verschwindet Laika spurlos. Ihre Familie muss mit dem Verlust der Tochter bzw. Schwester zurechtkommen.
Ich habe diesen Roman gerne gelesen. Obwohl er in mir - trotz des emotionalen Themas - keine besonderen Emotionen hervorgebracht hat.
Ein Buch, das sich gut zwischendurch "weglesen" lässt, das mir aber wohl nicht nachhaltig im Gedächtnis bleiben wird.
Vielleicht eine geeignete Urlaubslektüre?
Hervorragend!
Ein schönes Ausländerkind von Toxische Pommes
Irina / Toxische Pommes erzählt vom Ankommen in Österreich. Sie wertet nicht, beschreibt keine Vorurteile. Beschreibt ihre Kindheit in Österreich. Dabei wird vieles angedeutet und muss von der Leserin / dem Leser selbst weiter- und durchdacht werden.
Tolles, kurzweiliges, amüsantes Buch mit ernstem Hintergrund.
Klare Leseempfehlung!
Entwicklungsroman
Demon Copperhead von Barbara Kingsolver
Typisch amerikanischer Coming of Age Roman über einen Jungen, der in einer sozial benachteiligten Region Virginias spielt. Demon verliert früh seine Eltern und wird von Pflegefamilie zu Pflegefamilie weitergereicht. Er erlebt eine Jugend die von Armut, Drogen und Gewalt geprägt ist.
Ganz gut zu lesen.
Dennoch schaffte die Autorin es nicht, mich nachhaltig zu beindrucken.











