Kunden em pfehlungen
Rezensionen von HEYN Leserunde Manuela Meierhofer:
Schicksal!?
Der Fluss und das Meer von Natascha Wodin
I
ch bewundere diese Frau. Natascha Wodin beschreibt hier verschiedene Ereignisse/Begebenheiten aus ihrem Leben. Schonungslos ehrlich. Sie hat keine Wurzeln, gehört nirgendwo dazu. Eindrucksvoll lässt mich dieses Buch nachdenklich zurück und wird wohl noch sehr lange nachklingen.
Ich kann alle Bücher der Autorin vorbehaltlos empfehlen!
Sprachgewaltig
Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne von Sasa Stanisic
Der Autor erzählt einzelne Geschichten die irgendwie lose zusammenhängen.
Urkomisch!
Obwohl die Themenauswahl sehr ernst ist - von Papamonat über Enkeltrick bis zur einsamen Witwe ist hier alles vereint - wird es sehr lustig erzählt.
Grandiose Sprache, kluge Sätze.
Bitte lesen - unbedingt!
Familienerbe
Ein Hummer-Leben von Erik Fosnes Hansen
Sedd, dessen Mutter nach Indien 'entschwunden' ist, wächst in den norwegischen Bergen im Hotel seiner Großeltern auf. Groß sind die Erwartungen der Gäste an ihn. Doch die Zeiten sind schwierig geworden.
Die etwas 'angestaubte' Sprache fand ich sehr passend für diese Geschichte. Die Geschichte des Hotels und des kleinen Jungen der als Page, Küchengehilfe, Hausmeister, Touristenführer und Kindermädchen groß wird.
Feine, ruhige Geschichte deren Protagonist mir ans Herz gewachsen ist.
Familiendrama
Ein falsches Wort von Vigdis Hjorth
V
ordergründiges Thema ist ein Erbschaftsstreit in der Familie. Aber die wahre Geschichte greift viel tiefer. Da geht es nicht um Erbschaftsstreitigkeiten, sondern um Missbrauch. Vigdis Hjorth zeigt, was so ein Fall mit der Familie macht. Wer steht zu wem, wem wird geglaubt. Tiefgründig erzählt.
Keine leichte Kost! Empfehlung!
Hallo, du Schöne von Ann Napolitano
Wir begleiten vier Schwestern, die miteinander sehr verbunden sind durch ihr Leben.
Nett erzählt, ohne mich wirklich zu berühren.
Guter Roman um sich die Zeit zu vertreiben.
Flucht
Der Wind kennt meinen Namen von Isabel Allende
Menschen müssen sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart aus verschiedensten Gründen aus ihrer Heimat fliehen. Dabei passieren unvorstellbar grausame Dinge. In diesem Roman stellt Allende die Flucht eines Jungen vor den Nazis und die Flucht eines Mädchens in der heutigen Zeit in Verbindung.
Beide müssen ohne Eltern in einem fremden Land zurechtkommen.
Interessante, traurige Geschichte. Dennoch sind die Charaktere teilweise oberflächlich und stereotyp beschrieben. Mir fehlt es an Tiefgang. Emotional konnte mich die Geschichte nicht wirklich erreichen. Nicht Allendes bestes Buch.
Nebenwelten
Das andere Tal von Scott Alexander Howard
Obwohl das Setting interessant ist, konnte mich diese Geschichte nicht erreichen. Die Charaktere blieben mir fremd. Ich konnte keine einzige der handelnden Personen ins Herz schließen. Für mich waren sowohl die Geschichte, als auch die ProtagonistInnen emotionslos und kalt.
Ich ahnte ja schon, dass Dystopien nicht wirklich meins sind.
Aber jetzt bin ich mir sicher. Obwohl ... ist dieses Buch überhaupt eine Dystopie? Weil ... ob das Buch gut oder schlecht ausgegangen ist, muss wohl jede/jeder für sich entscheiden.
Der Roman hat auch seine Längen und verbreitete in mir negative / schlechte Stimmung. Definitiv kein "Wohlfühlbuch" für den entspannten Feierabend.
Beängstigend
Die Burg von Ursula Poznanski
D
a hab ich mich tatsächlich in ein Genre "verirrt", das ich in jungen Jahren heiß geliebt habe. Thriller! Heißt für mich: nichts für schwache Nerven.
Aber ganz so arg kam es dann doch nicht. Poznanski schreibt flott, gut lesbar und die Story ist erschreckend glaubwürdig.
KI - von uns geschaffen - kann sie sich tatsächlich selbstständig machen?
Für Leserinnen und Leser, die es spannend mögen!
Unglaublich ;-)
Sie kann dich hören von Freida McFadden
Die Autorin hat ein unglaubliches Gespür für Wendungen. Da meint man als Leserin jetzt endlich zu wissen, worauf die Geschichte abzielt, aber nein - völlig falsch - es kommt ganz anders. Zwar nicht ganz so gut wie der 1. Teil, dennoch sehr spannend erzählt.
Empfehlung!
Freundschaft
Malnata von Beatrice Salvioni
D
ie Geschichte spielt in Italien der 30er Jahre. Die wohlbehütete Francesca kann sich dem Bann von Malnata, die aus einfachen Verhältnissen stammt, nicht entziehen.
Ist Malnata tatsächlich ein Mädchen, das Unheil über andere bringt? Klingt abgedroschen - ist es aber ganz und gar nicht!
Sehr gut zu lesen wünscht man den Mädchen alles Gute!
Leseempfehlung!











