Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Sophie H.:
Voll verswitched!
SWITCH YOU. Völlig übergeschnAPPt! 1: Völlig übergeschnAPPt! von Mario Fesler
Fred ist mit seiner Familie echt gestraft. Ein 16jähriger Bruder, der voll in der Pubertät steckt, und eine Babyschwester machen ihm sein Leben schwer. Und dann ist da auch noch sein zwölfter Geburtstag, den niemand in der Familie ernst zu nehmen scheint. Mama ist dieses Jahr nicht da und auch Papa ist dienstlich unterwegs.
Und weil Papa so ein schlechtes Gewissen hat, bekommt Fred von ihm endlich das langersehnte Handy geschenkt. Fred ist selig, bis er entdeckt, dass das Handy komplett unbrauchbar ist. Typisch seine Eltern! Mit dem Ding kann man nur telefonieren und Nachrichten verschicken. Eine einzige App namens Switch you ist darauf. Neue Apps laden kann man nicht. Fred ist bedient. Und dann kommen noch die Sorgen um die schwarzen Skifahrer hinzu, die Kinder auf dem Weg zur Schule abziehen und erpressen, so wie auch die Freunde von Fred.
Als Fred frustriert mit dem Handy herumspielt und ein Foto von seinem Bruder macht, findet er sich plötzlich in dem Körper seines Bruders wieder. Und was er da entdeckt, ist alles andere als positiv. Hat sein Bruder etwas mit den schwarzen Skifahrern zu tun? Ist er etwas schon kriminell? Fred bleibt nicht viel Zeit, um seinen Bruder zu retten.
Die Geschichte ist sehr humorvoll und temporeich aus der Sicht von Fred erzählt. Zwischendurch gibt seine kluge Freundin Svetlana noch ihren wissenschaftlichen Senf hinzu. In einer altersgerechten Sprache wird die Spannung stets hochgehalten, was auch Lesemuffel zum Weiterlesen animiert. Auf jeden Fall ein tolles Leseabenteuer für Jungen und Mädchen. Ich kann es nur wärmstens empfehlen!
Lustig und herrlich albern
Grimmwald 1 - Teds und Nancys total verrücktes Abenteuer von Nadia Shireen
Ted und Nancy sind zwei kleine Fuchskinder, die ohne ihre Eltern in der großen Stadt leben. Wo ihre Eltern sind, wissen sie nicht. Nancy, die ältere von beiden, ist eher mürrischer Natur. Ihr Bruder Ted dagegen hat immer Flausen im Kopf. Nancy kümmert sich rührend um ihren kleinen Bruder. Und eigentlich geht es ihnen ganz gut in der Stadt.
Hunger müssen sie auch nicht leiden. Beim Imbiss „Zum heißen Hähnchen“ warten jeden Abend drei riesige gefüllte Abfalltonnen. Diese Abfalltonnen haben die Tiere der Stadt gerecht unter sich aufgeteilt. Bis Prinzessin Pinöckel, eine richtig schreckliche Katze, auftaucht. Prinzessin Pinöckel will alle drei Tonnen für sich haben und ist zu allen anderen Tieren richtig grausig und gemein.
Eines Tages passiert etwas richtig Schlimmes. Der kleine Ted findet einen Hotdog und beißt sofort herzhaft hinein. Dummerweise lag in dem Brötchen kein Würstchen, sondern der Schwanz von Prinzessin Pinöckel, die von nun an schwanzlos ist. Pinöckel sinnt Rache und Ted und Nancy müssen die Stadt verlassen. Sie landen im Grimmwald, wo viele verrückte Tiere friedlich miteinander leben. Dort werden die beiden Füchse freundlich aufgenommen. Doch Pinöckel ist ihnen dicht auf der Spur. Mit viel List und Tücke besiegen die Tiere aus dem Grimmwald diese fiese Katze.
Die Geschichte ist sehr temporeich und actiongeladen geschrieben. Man fliegt nur so über die Seiten. Ich war sofort schockverliebt in die tollen Illustrationen. Die Tiere sind so niedlich gezeichnet, dass man sie einfach ins Herz schließen muss. Doch nicht nur Action ist angesagt, sondern auch wichtige Themen wie Freundschaft, Zusammenhalt und Gerechtigkeit werden angesprochen. Und ich weiß nun endlich, was die Eichhörnchen in unseren Bäumen so treiben! Die Schrift ist recht groß, sodass auch Kinder, die eher noch zu den Leseanfängern gehören, diese gut lesen können. Durch die vielen Zeichnungen werden die Seiten noch dazu aufgelockert. Das Buch spricht auf jeden Fall Mädchen und Jungen an. Und was mir noch ganz besonders gut gefallen hat: Das Buch wurde auf Umweltschutzpapier gedruckt, noch dazu in Deutschland. Von mir gibt es 5 Sterne!
Alleinherrscherin
Männer sterben bei uns nicht von Annika Reich
Das Buch beginnt mit einem gewaltigen Satz: „Als ich die erste tote Frau entdeckte, war ich noch keine zehn Jahre alt und wollte angeln.“ Das Mädchen, das die tote Frau entdeckt hat, heißt Luise. Luise wird auf einem Anwesen groß. Zu dem Anwesen, das durch einen hohen Zaun von den übrigen Häusern der Straße getrennt wird, gehören fünf Häuser.
In dem einen Haus lebt Luise mit ihrer Mutter, ein weiteres Hause bewohnen ihre Tante und ihre Cousine und in zwei Häusern leben jeweils die Großmütter von Luise. Ihrer Großmutter väterlicherseits gehört das Anwesen und sie herrscht nach Lust und Laune darüber. Und das fünfte Haus? Dem darf sich Luise nicht nähern. Einmal wagt sie es doch zusammen mit ihrer Freundin. Auf das, was sie dabei entdecken, kann sich Luise keinen Reim machen.
Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Die eine Zeitebene bildet die skurrile Beerdigung der Großmutter. Die zweite Ebene besteht aus Kindheitserinnerungen von Luise, in denen nach und nach die Geheimnisse der Familie aufploppen und klar wird, dass die Großmutter wie eine Alleinherrscherin alles bestimmt hat. Wer nicht ihren Erwartungen entspricht, wird verstoßen.
Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen. Der starke Einstieg flachte immer mehr ab. Mir ist bis zum Schluss nicht ganz klar geworden, wo die Autorin mit dem Buch hin will. Auch der Buchtitel bleibt schleierhaft. Mich hätte interessiert, warum Männer auf dem Anwesen nicht sterben. Dieser Erzählfaden wurde leider gar nicht verfolgt. Von mir nur ein Mittelmäßig!
Philosophie mit Ludwig Wittgenstein
Ludwig und das Nashorn von Noemi Schneider
Auf das Buch „Ludwig und das Nashorn“ mit dem Untertitel „Eine philosophische Gute-Nacht-Geschichte“ war ich sehr gespannt, besonders, wie eine philosophische Gute-Nachtgeschichte funktionieren kann. Auf den ersten Blick unterscheidet sich dieses Bilderbuch inhaltlich nicht von anderen Büchern.
Auch das Thema, dass Kinder sich eine Gestalt einbilden, die sich angeblich in ihren Zimmern befindet, ist nicht neu. In diesem Buch behauptet Ludwig, dass in seinem Zimmer ein Nashorn ist. Der Papa guckt in jede Ecke und in jeden Schrank, kann aber nirgends ein Nashorn finden. Und so sagt Papa, dass es in Ludwigs Zimmer kein Nashorn gibt. Auf Ludwigs Fragen hin, muss Papa aber zugeben, dass er nicht beweisen kann, dass es kein Nashorn in dem Zimmer gibt.
Was dieses Buch so wertvoll macht, ist der Anhang. Hier wird dem jungen Leser erklärt, was ein Philosoph ist und wie man selber einer wird. Außerdem erfährt man, dass Ludwig eine reale Person ist. Es handelt sich bei ihm um den Philosophen Ludwig Wittgenstein, der mit seinem Professor einen Streit um genau dieses Nashorn hatte.
Doch nicht nur der Text dieses Buches überzeugt, sondern auch die tollen, farbenfrohen, plakativen Zeichnungen von Goden Cosmos. Ein rundum gelungenes Buch, bei dem auch Erwachsene noch etwas lernen können. Von mir gibt es die volle Punktzahl!
Sehr gelungene Fortsetzung
Als die Welt zerbrach von John Boyne
Die Fortsetzung des Weltbestsellers „Der Junge im gestreiften Pyjama“ steht auf dem Cover des Buches. Das Buch vom Jungen im gestreiften Pyjama hat mich damals mehr als sehr berührt. Umso neugieriger war ich auf die Fortsetzung. Kann das überhaupt gehen? Eine Fortsetzung? Es geht! Es geht sogar sehr gut!
Gretel, die Schwester vom Jungen im gestreiften Pyjama, ist mittlerweile über 90 Jahre alt und lebt ein sehr beschauliches Leben in London.
Ihr Mann ist vor ein paar Jahren gestorben. Den Tod ihres Bruders versucht sie zu verdrängen. Sie erwähnt nicht einmal seinen Namen. Auch über ihre Flucht schweigt sie beharrlich. Und schon gar nicht redet sie über ihren Vater, der ein berüchtigter Lagerkommandeur war. Zu groß ist ihre Angst, dass man sie des Vergehens ihres Vaters anklagen würde. Als dann eine Familie in die Wohnung unter ihr einzieht, erinnert der kleine Junge sie sehr an ihren Bruder und alles kommt wieder hoch. Dann tauchen auch noch Menschen auf, die wissen, was damals geschehen ist und welche Schuld Gretel trägt.
Das ist die zentrale Frage des Buches: Hat Gretel Schuld an dem, was damals geschah? Ist sie mitschuldig für das, was ihr Vater den KZ-Häftlingen angetan hat? Obwohl sie noch ein Kind war?
Mich hat das Buch von seiner ersten Seite an in den Bann gezogen, sodass ich es kaum zur Seite legen konnte. Es hielt auch noch so manche Wendungen bereit, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Das Buch wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Einmal erzählt sie die Geschichte von Gretel nach Kriegsende auf der Flucht mit ihrer Mutter. Die zweite Ebene spielt in der Jetzt-Zeit, in der alle Fäden zusammenlaufen. Ein tolles, spannendes Buch, das zugleich sehr nachdenklich macht. Ich kann es nur jedem empfehlen!
Gedankengänge
Der Fußgänger von Wigald Boning
Wenn man selber jeden Tag eine Stunde läuft, bzw. geht und dann auch noch aus derselben Ecke wie Wigald Boning stammt, dann ist das Buch ein Muss!
Schon das Cover sieht sehr einladend aus. Eine schöne Naturlandschaft und der Wanderer vorne – unverkennbar Wigald Boning. Erst auf den zweiten Blick macht der rote Lederschulranzen stutzig.
Was es mit diesem Schulranzen auf sich hat, erfährt man in diesem Buch. Ebenso warum ein Zylinder sehr hilfreich sein kann, Stöckelschuhe aber eher weniger.
Eine bodenständige Philosophie des Wanderns will das Buch sein, ist aber zugleich noch viel mehr. Es ist eine Art Biographie, in der man sehr viel über Wigald Boning selbst erfährt. Geschmückt mit allerlei Fotos aus seinem privaten Fotoalbum. Selten habe ich ein Sachbuch mit so viel Vergnügen gelesen. Natürlich fehlen auch die vielen typischen Wortschöpfungen von Wigald Boning nicht.
Da es sich um eine Jubiläumsedition von Gräfe und Unzer handelt, ist die gesamte Aufmachung des Buches auch dementsprechend. Das Format ist typisch quadratisch, aber das Papier ist sehr viel wertiger und fester als sonst üblich. Der Vorsatz ist sogar in Gold gehalten.
Fazit: Wer Wigald Boning mag, für den ist dieses Buch auf jeden Fall ein Muss!
Graue Farben
Alle Farben meines Lebens von Cecelia Ahern
Ich habe schon mehrere Bücher von Cecelia Ahern gelesen und alle haben mich bisher begeistert. So habe ich mich auch sehr auf ihr neuestes Buch gefreut. Das farbenfrohe Cover hat mich auch sehr angesprochen.
Alice Kelly entwickelt als Kind eine Eigenschaft, über die nur sehr wenige Menschen verfügen: Sie kann die Gefühle, die Auren der anderen Menschen als Farbe wahrnehmen.
Sie sieht auf den ersten Blick, wie sich ihre Mitmenschen fühlen, ob sie die Wahrheit sagen oder lügen. Was auf den ersten Blick sehr spannend klingt, ist für Alice eine Qual. Ungefiltert strömen die Farben auf sie ein. Alice trägt immer eine Sonnenbrille, zieht sich immer mehr zurück und wird ein Sonderling. Dazu kommt noch, dass sie nicht gerade in einer förderlichen Familie aufwächst. Ihre Mutter ist schwer depressiv, der jüngere Bruder fast immer mit einem Bein im Knast. Alices Leben wendet sich erst zum Positiven, als sie einen Mann kennenlernt, dessen Farbe sie nicht sehen kann.
Ich fand die Grundidee des Buches total interessant, aber leider hat mich das Buch trotzdem nicht ganz überzeugen können. Da sind zum einen die Rückblicke, die als solche nicht immer sofort zu erkennen sind. Zum anderen fand ich das Buch sehr langatmig. Ich musste mich teilweise richtig zwingen, es weiterzulesen. Die Kindheit von Alice wird sehr breit erzählt, der Teil, wo sie den Mann ohne Farben kennenlernt und das, was danach folgt, wird dagegen rasend schnell abgehandelt. Es wirkt schon fast gehetzt. Etwas ratlos hat es mich auch gemacht, dass die Protagonistin auf dem Klappentext Violet heißt. Ich habe lange geglaubt, dass die Violet noch irgendwann auftauchen muss. Mich konnte das Buch aus diesen Gründen leider nicht überzeugen.
Wut und schwarze Löcher
Der Junge, der die Welt verschwinden ließ von Ben Miller
Harrisson hat ein großes Problem: Immer, wenn er wütend wird, rastet er komplett aus. Seine Familie nennt es „Alarmstufe Rot!“ Doch wenn Harrisson diesen Ausdruck hört, wird er erst recht wütend. Und dann ist da noch Hector Brooms. Vor Hector hat Harrisson panische Angst, weil der ihn immer mit einem Gummiband anflipscht, was höllisch weh tut.
Eines Tages ist Harrisson auf Hectors Geburtstag eingeladen. Es gibt eine Weltraumparty, auf der Harrisson sich vor lauter Angst vor Hector komplett danebenbenimmt. Zum Abschied bekommen alle Kinder einen Luftballon in Form eines Planeten geschenkt, nur Harrisson bekommt stattdessen ein schwarzes Loch. Schnell findet der Junge heraus, dass er mithilfe des schwarzen Loches allerhand verschwinden lassen kann: Schulbücher, Brokkoli und den fiesen Hund des Nachbarn. Das findet Harrisson sehr amüsant. Auch seinen Klassenkameraden Hector Brooms wird er auf diese Art und Weise los. Dummerweise verschwinden dann auch völlig ungeplant seine Eltern in dem schwarzen Loch. Harrisson will sie unbedingt zurückholen. Wird ihm das gelingen? Erst als Harrisson lernt, mit seiner Wut umzugehen, kann er einen kühlen Kopf bewahren und das Problem in Angriff nehmen.
Was für eine herrliche, humorvolle Fantasiegeschichte! Ben Miller gelingt es hier ganz vorzüglich Wissenschaft mit jeder Menge Fantasie zu erklären. So lernen Kinder ganz nebenbei etwas über schwarze Löcher und über Wurmlöcher. Und auch eine Moral hat das Buch: Wenn man lernt, über seine Wut zu reden, findet man jemanden, der einem helfen kann, damit es nicht zu einem Wutausbruch kommt.
Das Buch ist sehr humorvoll geschrieben und alles ist leicht verständlich erklärt. Zum Ende hin steigert sich die Spannung sehr, sodass man das Buch kaum beiseitelegen kann. Sehr schön ist auch das Titelbild gelungen, das mit seinen goldenen Glitzern magisch wirkt. Etwas irritiert haben mich lediglich die Unterschriften unter den Zeichnungen. Die sind eigentlich überflüssig, da sie nur Text wiederholen. Von mir gibt es 5 Sterne!
Skurril
Schlangen im Garten von Stefanie vor Schulte
Die Autorin Stefanie vor Schulte wird von allen Seiten sehr gelobt. Daher war ich sehr neugierig auf ihr neues Werk.
Familie Mohn hat einen Trauerfall zu bewältigen. Johanne, die Ehefrau und Mutter, ist verstorben. Wie und warum erfahren wir nicht. In dem Buch geht es um die Trauerarbeit, die jedes einzelne Familienmitglied für sich leisten muss.
Da ist der Vater Adam, der nicht mehr in der Lage ist, den ganz normalen Alltag zu bewältigen. Der Sohn Micha flieht in seine Traumwelten und die Tochter Linne fällt durch Gewalt an der Schule auf. Der älteste Sohn Steve, eigentlich schon außer Haus, versucht die Familie irgendwie zusammenzuhalten. Dann wird das Traueramt auf die Familie aufmerksam und muss feststellen, dass die Familie die Trauerarbeit verschleppt. Von nun an werden sie auf Schritt und Tritt von Ginster, einem Mitarbeiter des Traueramtes, beschattet.
Mich hatte nicht nur die Autorin, sondern auch das Thema „Trauer“ neugierig gemacht. Leider war es nicht das Buch, das ich mir erhofft hatte. Mir war der Inhalt teilweise zu skurril. So trifft sich die Familie täglich, um gemeinsam Seiten aus dem Tagebuch von Johanne zu verspeisen. Und auch die Arbeit des Traueramtes erinnerte mich eher an die Stasi. Mit den Protagonisten wurde ich nicht recht warm. Sie blieben mir seltsam fremd und unnahbar.
Man merkt der Sprache an, dass die Autorin lange an jedem Satz gearbeitet hat. Wahrscheinlich hat der Roman von daher auch einen hohen literarischen Wert, aber mich konnte sie nicht abholen. Zum Glück sind aber Geschmäcker verschieden.
Humorvoll und duschgeknallt
Mein genialer Tod von Jenny Jägerfeld
Leider habe ich Band 1 „Mein geniales Leben“ nicht gelesen, sodass mir die Protagonisten unbekannt waren. Ich hätte mir vielleicht zu Beginn des Buches gewünscht, dass die Figuren kurz vorgestellt werden und auch dass man erfährt, was mit Sigge in Stockholm passiert ist, bevor er mit seiner Familie zur Oma nach Skärblacka in ein ehemaliges Hotel zieht.
Zwar gibt es immer wieder Andeutungen, aber Vieles musste ich mir einfach zusammenreimen.
Worum es in diesem Band geht: Sigge hat nun endlich das erreicht, wovon er in Stockholm immer nur geträumt hat: Er hat endlich Freunde und ist beliebt! Und nun nehmen ihn die etwas durchgeknallten Zwillinge Sixten und Jona auch noch in ihre Hiphop-Crew auf. Ehe Sigge sich versieht, soll er mit ihnen auf der Weihnachtsfeier in der Schule auftreten. Aber was tun, wenn man an der Musik so gar keinen Spaß hat und vor Lampenfieber stirbt und dann auch noch vor lauter Stress seine beste Freundin vernachlässigt? Soll man sich selber treu bleiben oder lieber nach Ansehen gieren?
Das Buch ist sehr humorvoll geschrieben. Der Schreibstil ist locker und leicht. Die Autorin vermag es, sich gut in das Innenleben von Jugendlichen hineinzuversetzen. Dennoch hatte das Buch einige Längen. Das Thema „Homosexualität“ kam mir ein wenig „aufgesetzt“ vor, unter dem Motto: Das ist gerade modern. Von mir gibt es vier Sterne.











