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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Sophie H.:

Alleinherrscherin

Männer sterben bei uns nicht von Annika Reich

Das Buch beginnt mit einem gewaltigen Satz: „Als ich die erste tote Frau entdeckte, war ich noch keine zehn Jahre alt und wollte angeln.“ Das Mädchen, das die tote Frau entdeckt hat, heißt Luise. Luise wird auf einem Anwesen groß. Zu dem Anwesen, das durch einen hohen Zaun von den übrigen Häusern der Straße getrennt wird, gehören fünf Häuser.

In dem einen Haus lebt Luise mit ihrer Mutter, ein weiteres Hause bewohnen ihre Tante und ihre Cousine und in zwei Häusern leben jeweils die Großmütter von Luise. Ihrer Großmutter väterlicherseits gehört das Anwesen und sie herrscht nach Lust und Laune darüber. Und das fünfte Haus? Dem darf sich Luise nicht nähern. Einmal wagt sie es doch zusammen mit ihrer Freundin. Auf das, was sie dabei entdecken, kann sich Luise keinen Reim machen.
Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Die eine Zeitebene bildet die skurrile Beerdigung der Großmutter. Die zweite Ebene besteht aus Kindheitserinnerungen von Luise, in denen nach und nach die Geheimnisse der Familie aufploppen und klar wird, dass die Großmutter wie eine Alleinherrscherin alles bestimmt hat. Wer nicht ihren Erwartungen entspricht, wird verstoßen.
Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen. Der starke Einstieg flachte immer mehr ab. Mir ist bis zum Schluss nicht ganz klar geworden, wo die Autorin mit dem Buch hin will. Auch der Buchtitel bleibt schleierhaft. Mich hätte interessiert, warum Männer auf dem Anwesen nicht sterben. Dieser Erzählfaden wurde leider gar nicht verfolgt. Von mir nur ein Mittelmäßig!

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Philosophie mit Ludwig Wittgenstein

Ludwig und das Nashorn von Noemi Schneider

Auf das Buch „Ludwig und das Nashorn“ mit dem Untertitel „Eine philosophische Gute-Nacht-Geschichte“ war ich sehr gespannt, besonders, wie eine philosophische Gute-Nachtgeschichte funktionieren kann. Auf den ersten Blick unterscheidet sich dieses Bilderbuch inhaltlich nicht von anderen Büchern.

Auch das Thema, dass Kinder sich eine Gestalt einbilden, die sich angeblich in ihren Zimmern befindet, ist nicht neu. In diesem Buch behauptet Ludwig, dass in seinem Zimmer ein Nashorn ist. Der Papa guckt in jede Ecke und in jeden Schrank, kann aber nirgends ein Nashorn finden. Und so sagt Papa, dass es in Ludwigs Zimmer kein Nashorn gibt. Auf Ludwigs Fragen hin, muss Papa aber zugeben, dass er nicht beweisen kann, dass es kein Nashorn in dem Zimmer gibt.
Was dieses Buch so wertvoll macht, ist der Anhang. Hier wird dem jungen Leser erklärt, was ein Philosoph ist und wie man selber einer wird. Außerdem erfährt man, dass Ludwig eine reale Person ist. Es handelt sich bei ihm um den Philosophen Ludwig Wittgenstein, der mit seinem Professor einen Streit um genau dieses Nashorn hatte.
Doch nicht nur der Text dieses Buches überzeugt, sondern auch die tollen, farbenfrohen, plakativen Zeichnungen von Goden Cosmos. Ein rundum gelungenes Buch, bei dem auch Erwachsene noch etwas lernen können. Von mir gibt es die volle Punktzahl!

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Sehr gelungene Fortsetzung

Als die Welt zerbrach von John Boyne

Die Fortsetzung des Weltbestsellers „Der Junge im gestreiften Pyjama“ steht auf dem Cover des Buches. Das Buch vom Jungen im gestreiften Pyjama hat mich damals mehr als sehr berührt. Umso neugieriger war ich auf die Fortsetzung. Kann das überhaupt gehen? Eine Fortsetzung? Es geht! Es geht sogar sehr gut!

Gretel, die Schwester vom Jungen im gestreiften Pyjama, ist mittlerweile über 90 Jahre alt und lebt ein sehr beschauliches Leben in London.

Ihr Mann ist vor ein paar Jahren gestorben. Den Tod ihres Bruders versucht sie zu verdrängen. Sie erwähnt nicht einmal seinen Namen. Auch über ihre Flucht schweigt sie beharrlich. Und schon gar nicht redet sie über ihren Vater, der ein berüchtigter Lagerkommandeur war. Zu groß ist ihre Angst, dass man sie des Vergehens ihres Vaters anklagen würde. Als dann eine Familie in die Wohnung unter ihr einzieht, erinnert der kleine Junge sie sehr an ihren Bruder und alles kommt wieder hoch. Dann tauchen auch noch Menschen auf, die wissen, was damals geschehen ist und welche Schuld Gretel trägt.
Das ist die zentrale Frage des Buches: Hat Gretel Schuld an dem, was damals geschah? Ist sie mitschuldig für das, was ihr Vater den KZ-Häftlingen angetan hat? Obwohl sie noch ein Kind war?

Mich hat das Buch von seiner ersten Seite an in den Bann gezogen, sodass ich es kaum zur Seite legen konnte. Es hielt auch noch so manche Wendungen bereit, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Das Buch wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Einmal erzählt sie die Geschichte von Gretel nach Kriegsende auf der Flucht mit ihrer Mutter. Die zweite Ebene spielt in der Jetzt-Zeit, in der alle Fäden zusammenlaufen. Ein tolles, spannendes Buch, das zugleich sehr nachdenklich macht. Ich kann es nur jedem empfehlen!

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Gedankengänge

Der Fußgänger von Wigald Boning

Wenn man selber jeden Tag eine Stunde läuft, bzw. geht und dann auch noch aus derselben Ecke wie Wigald Boning stammt, dann ist das Buch ein Muss!
Schon das Cover sieht sehr einladend aus. Eine schöne Naturlandschaft und der Wanderer vorne – unverkennbar Wigald Boning. Erst auf den zweiten Blick macht der rote Lederschulranzen stutzig.

Was es mit diesem Schulranzen auf sich hat, erfährt man in diesem Buch. Ebenso warum ein Zylinder sehr hilfreich sein kann, Stöckelschuhe aber eher weniger.
Eine bodenständige Philosophie des Wanderns will das Buch sein, ist aber zugleich noch viel mehr. Es ist eine Art Biographie, in der man sehr viel über Wigald Boning selbst erfährt. Geschmückt mit allerlei Fotos aus seinem privaten Fotoalbum. Selten habe ich ein Sachbuch mit so viel Vergnügen gelesen. Natürlich fehlen auch die vielen typischen Wortschöpfungen von Wigald Boning nicht.
Da es sich um eine Jubiläumsedition von Gräfe und Unzer handelt, ist die gesamte Aufmachung des Buches auch dementsprechend. Das Format ist typisch quadratisch, aber das Papier ist sehr viel wertiger und fester als sonst üblich. Der Vorsatz ist sogar in Gold gehalten.
Fazit: Wer Wigald Boning mag, für den ist dieses Buch auf jeden Fall ein Muss!

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Graue Farben

Alle Farben meines Lebens von Cecelia Ahern

Ich habe schon mehrere Bücher von Cecelia Ahern gelesen und alle haben mich bisher begeistert. So habe ich mich auch sehr auf ihr neuestes Buch gefreut. Das farbenfrohe Cover hat mich auch sehr angesprochen.

Alice Kelly entwickelt als Kind eine Eigenschaft, über die nur sehr wenige Menschen verfügen: Sie kann die Gefühle, die Auren der anderen Menschen als Farbe wahrnehmen.

Sie sieht auf den ersten Blick, wie sich ihre Mitmenschen fühlen, ob sie die Wahrheit sagen oder lügen. Was auf den ersten Blick sehr spannend klingt, ist für Alice eine Qual. Ungefiltert strömen die Farben auf sie ein. Alice trägt immer eine Sonnenbrille, zieht sich immer mehr zurück und wird ein Sonderling. Dazu kommt noch, dass sie nicht gerade in einer förderlichen Familie aufwächst. Ihre Mutter ist schwer depressiv, der jüngere Bruder fast immer mit einem Bein im Knast. Alices Leben wendet sich erst zum Positiven, als sie einen Mann kennenlernt, dessen Farbe sie nicht sehen kann.

Ich fand die Grundidee des Buches total interessant, aber leider hat mich das Buch trotzdem nicht ganz überzeugen können. Da sind zum einen die Rückblicke, die als solche nicht immer sofort zu erkennen sind. Zum anderen fand ich das Buch sehr langatmig. Ich musste mich teilweise richtig zwingen, es weiterzulesen. Die Kindheit von Alice wird sehr breit erzählt, der Teil, wo sie den Mann ohne Farben kennenlernt und das, was danach folgt, wird dagegen rasend schnell abgehandelt. Es wirkt schon fast gehetzt. Etwas ratlos hat es mich auch gemacht, dass die Protagonistin auf dem Klappentext Violet heißt. Ich habe lange geglaubt, dass die Violet noch irgendwann auftauchen muss. Mich konnte das Buch aus diesen Gründen leider nicht überzeugen.

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Wut und schwarze Löcher

Der Junge, der die Welt verschwinden ließ von Ben Miller

Harrisson hat ein großes Problem: Immer, wenn er wütend wird, rastet er komplett aus. Seine Familie nennt es „Alarmstufe Rot!“ Doch wenn Harrisson diesen Ausdruck hört, wird er erst recht wütend. Und dann ist da noch Hector Brooms. Vor Hector hat Harrisson panische Angst, weil der ihn immer mit einem Gummiband anflipscht, was höllisch weh tut.

Eines Tages ist Harrisson auf Hectors Geburtstag eingeladen. Es gibt eine Weltraumparty, auf der Harrisson sich vor lauter Angst vor Hector komplett danebenbenimmt. Zum Abschied bekommen alle Kinder einen Luftballon in Form eines Planeten geschenkt, nur Harrisson bekommt stattdessen ein schwarzes Loch. Schnell findet der Junge heraus, dass er mithilfe des schwarzen Loches allerhand verschwinden lassen kann: Schulbücher, Brokkoli und den fiesen Hund des Nachbarn. Das findet Harrisson sehr amüsant. Auch seinen Klassenkameraden Hector Brooms wird er auf diese Art und Weise los. Dummerweise verschwinden dann auch völlig ungeplant seine Eltern in dem schwarzen Loch. Harrisson will sie unbedingt zurückholen. Wird ihm das gelingen? Erst als Harrisson lernt, mit seiner Wut umzugehen, kann er einen kühlen Kopf bewahren und das Problem in Angriff nehmen.

Was für eine herrliche, humorvolle Fantasiegeschichte! Ben Miller gelingt es hier ganz vorzüglich Wissenschaft mit jeder Menge Fantasie zu erklären. So lernen Kinder ganz nebenbei etwas über schwarze Löcher und über Wurmlöcher. Und auch eine Moral hat das Buch: Wenn man lernt, über seine Wut zu reden, findet man jemanden, der einem helfen kann, damit es nicht zu einem Wutausbruch kommt.

Das Buch ist sehr humorvoll geschrieben und alles ist leicht verständlich erklärt. Zum Ende hin steigert sich die Spannung sehr, sodass man das Buch kaum beiseitelegen kann. Sehr schön ist auch das Titelbild gelungen, das mit seinen goldenen Glitzern magisch wirkt. Etwas irritiert haben mich lediglich die Unterschriften unter den Zeichnungen. Die sind eigentlich überflüssig, da sie nur Text wiederholen. Von mir gibt es 5 Sterne!

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Skurril

Schlangen im Garten von Stefanie vor Schulte

Die Autorin Stefanie vor Schulte wird von allen Seiten sehr gelobt. Daher war ich sehr neugierig auf ihr neues Werk.

Familie Mohn hat einen Trauerfall zu bewältigen. Johanne, die Ehefrau und Mutter, ist verstorben. Wie und warum erfahren wir nicht. In dem Buch geht es um die Trauerarbeit, die jedes einzelne Familienmitglied für sich leisten muss.

Da ist der Vater Adam, der nicht mehr in der Lage ist, den ganz normalen Alltag zu bewältigen. Der Sohn Micha flieht in seine Traumwelten und die Tochter Linne fällt durch Gewalt an der Schule auf. Der älteste Sohn Steve, eigentlich schon außer Haus, versucht die Familie irgendwie zusammenzuhalten. Dann wird das Traueramt auf die Familie aufmerksam und muss feststellen, dass die Familie die Trauerarbeit verschleppt. Von nun an werden sie auf Schritt und Tritt von Ginster, einem Mitarbeiter des Traueramtes, beschattet.

Mich hatte nicht nur die Autorin, sondern auch das Thema „Trauer“ neugierig gemacht. Leider war es nicht das Buch, das ich mir erhofft hatte. Mir war der Inhalt teilweise zu skurril. So trifft sich die Familie täglich, um gemeinsam Seiten aus dem Tagebuch von Johanne zu verspeisen. Und auch die Arbeit des Traueramtes erinnerte mich eher an die Stasi. Mit den Protagonisten wurde ich nicht recht warm. Sie blieben mir seltsam fremd und unnahbar.

Man merkt der Sprache an, dass die Autorin lange an jedem Satz gearbeitet hat. Wahrscheinlich hat der Roman von daher auch einen hohen literarischen Wert, aber mich konnte sie nicht abholen. Zum Glück sind aber Geschmäcker verschieden.

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Humorvoll und duschgeknallt

Mein genialer Tod von Jenny Jägerfeld

Leider habe ich Band 1 „Mein geniales Leben“ nicht gelesen, sodass mir die Protagonisten unbekannt waren. Ich hätte mir vielleicht zu Beginn des Buches gewünscht, dass die Figuren kurz vorgestellt werden und auch dass man erfährt, was mit Sigge in Stockholm passiert ist, bevor er mit seiner Familie zur Oma nach Skärblacka in ein ehemaliges Hotel zieht.

Zwar gibt es immer wieder Andeutungen, aber Vieles musste ich mir einfach zusammenreimen.
Worum es in diesem Band geht: Sigge hat nun endlich das erreicht, wovon er in Stockholm immer nur geträumt hat: Er hat endlich Freunde und ist beliebt! Und nun nehmen ihn die etwas durchgeknallten Zwillinge Sixten und Jona auch noch in ihre Hiphop-Crew auf. Ehe Sigge sich versieht, soll er mit ihnen auf der Weihnachtsfeier in der Schule auftreten. Aber was tun, wenn man an der Musik so gar keinen Spaß hat und vor Lampenfieber stirbt und dann auch noch vor lauter Stress seine beste Freundin vernachlässigt? Soll man sich selber treu bleiben oder lieber nach Ansehen gieren?
Das Buch ist sehr humorvoll geschrieben. Der Schreibstil ist locker und leicht. Die Autorin vermag es, sich gut in das Innenleben von Jugendlichen hineinzuversetzen. Dennoch hatte das Buch einige Längen. Das Thema „Homosexualität“ kam mir ein wenig „aufgesetzt“ vor, unter dem Motto: Das ist gerade modern. Von mir gibt es vier Sterne.

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Freunde halten immer zusammen

Fairy Tale Camp 1: Das märchenhafte Internat von Corinna Wieja

Es war einmal ein Mädchen namens Marie, die ein ganz normales Leben führte. Doch dann geschah etwas Märchenhaftes: Marie bekommt eine Einladung für ein Feriencamp. Doch dort besucht sie keinen Zeichenkurs, wie sie erwartet hat, sondern landet in einem Märcheninternat. Sie erfährt, dass sie Nachfahrin von Frau Holle ist.

Im Internat lernt sie noch viele andere Kinder kennen, die alle behaupten, aus Märchenfamilien zu stammen und im Internat lernen, wie man die Märchen vor einer merkwürdigen Krankheit retten kann. Das alles hört sich in Maries Ohren sehr märchenhaft an. Doch dann merkt sie, dass die anderen alle ihre Mutter kennen, die vor vielen Jahren verschwunden ist? Steckt sie in irgendeinem Märchen? Kann Marie sie womöglich finden? Doch dazu müsste sie in die Märchen steigen können und das dürften nur ausgebildete Fairyhüter. Und wer die Ausbildung machen darf, entscheidet ein Wettbewerb. Wird Marie zur Ausbildung zugelassen?
Die Hausmärchen der Gebrüder Grimm war eines der wenigen Bücher, die ich als Kind besessen habe. So war das Lesen des Buches gleichzeitig eine Reise in meine Kindheit. Viele Gestalten aus den Märchen tauchen in dem Buch auf. Es ist hilfreich, die Märchen zu kennen, aber kein Muss.
Ein wenig erinnert das Buch an das magische Hogwarts von Harry Potter. Ich war vollkommen fasziniert von der tollen Phantasie von Corinna Wieja. Schon nach wenigen Seiten hat mich das Buch in seinen Bann gezogen. Zuerst möchte man einfach nur in die märchenhafte Welt eintauchen, doch schon sehr bald bibbert man mit Marie und ihren Freunden mit. Der Schreibstil von Corinna Wieja ist flott und spannend. Ich kann allen Lesern, die Märchen und Fantasie lieben, das Buch nur empfehlen. Ich freue mich schon auf den Folgeband!

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Himmlisch!

Holly im Himmel von Micha Lewinsky; Lawrence Grimm

Holly ist alles andere als begeistert, als ihre Mutter einen neuen Freund namens Uwe hat. Holly will, dass ihr Vater wieder zuhause einzieht und setzt alle Hebel in Bewegung. So kommt Papa ganz rein zufällig vorbei, als Holly mit ihrer Mama, ihrem Bruder und Uwe ein Picknick im Park macht. Das ganze endet in einem Streit zwischen Holly und ihrer Mama, Holly schreit, dass sie ihre Mutter nicht mehr lieb, rennt weg und direkt in ein Auto.

Wenig später stellt Holly fest, dass sie fliegt. Nicht mit einem Flugzeug, sondern direkt in den Himmel, wo alle Verstorbene landen. Dort herrscht ein großes Gewimmel wie in einer riesigen Stadt, denn nicht nur tote Menschen landen dort, sondern auch alle Tiere. Mitten in dem Gewimmel lernt Holly Frida kennen, die schon mehr als 100 Jahre dort ist. Von Frida erfährt sie, dass man als Engel auf die Erde zurückkehren kann. Dafür muss man aber die Engelsschule besuchen. Doch der Regent Bortel hat die Engelsschule geschlossen. Nun setzen Holly und Frida alle Hebel in Bewegung, dass die Schule wieder neue Schüler aufnimmt, denn Holly muss unbedingt zu ihrer Familie zurück.
Das Buch ist einfach herrlich zu lesen! Es strotzt so vor fabelhaften Einfällen und Ideen, dass man selber ganz neugierig ist, welches Abenteuer an der nächsten Ecke wartet. Auch zum Nachdenken regt das Buch an. Auf den schwarz-weiß Zeichnungen von Lawrence Grimm lässt sich unglaublich viel entdecken. Trotz des ernsten Themas macht das Buch keine Angst vor dem Tod und ist sehr kindgerecht geschrieben. An diesem Buch werden Kinder und Eltern ihre helle Freude haben!

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