Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Manfred Fischer:
Bringt Ordnung in die Welt-Unordnung
Die Welt der Gegenwart von Émilie Aubry; Frank Tétart
Die zahlreichen Karten in diesem Buch veranschaulichen die aktuellen Konflikte über Land, wirtschaftliche Ressourcen, Religion und die weltweite Entwicklung der Demokratie auf allen Kontinenten. So wird das global umfassende Machtstreben Chinas thematisiert. Eine der Karten zu China behandelt etwa detailliert die Territorialansprüche des Landes im Südchinesischen Meer mit allen Insel-Gruppen deren Zugehörigkeit zu den Anrainerstaaten dieses Meeres.
Die Konflikte in der Ukraine, in Syrien und im Jemen werden ebenfalls in Karten dargestellt, die die Situierung der unterschiedlichen Gruppierungen im jeweiligen Land zeigen.
Interessant finde ich auch das Aufzeigen der zunehmenden Rivalitäten im pazifischen Raum, wo Australien über den wachsenden Einfluss Chinas im Südpazifik besorgt ist.
28 unterschiedliche Themen werden auf 224 Seiten abgehandelt und die Texte durch Landkarten anschaulich gemacht. Das Buch von Aubry und Ténart sollte in keiner Bibliothek fehlen. (fish)
"Geschichte der Welt. Ein Atlas“ ist ein geniales Nachschlagewerk
Die Geschichte der Welt von Christian Grataloup
Das Buch von Christian Grataloup „Die Geschichte der Welt. Ein Atlas“ ist ein geniales Nachschlagewerk.
Er erzählt mit 515 Landkarten mit kurzen Begleittexten anschaulich die Geschichte der Menschheit. Der Autor legt auf beeindruckende, kurzweilige Weise dar, wie Geschichte und Geografie weltumspannend zusammenspielen.
Grataloup überwindet dabei die eurozentristische Perspektive und hat bei den Themen eine große thematische Bandbreite von traditionellen historischen Themen, wie den Hundertjährigen Krieg, das Osmanische Reich bis zu Spezialthemen wie das Reich der Comanchen im 18./19. Jahrhundert oder die Besiedlung der Inseln des Pazifik durch die einheimische Austronesiche Bevölkerung.
Spannendes Buch
Per Lastenrad durch die Galaxis von Grützbauch Ruth
Ein wirklich spannendes Buch. Leicht verständlich erzählt die Astronomin Ruth Grützbauch die Geschichte unseres Universums. Wie unsere Milchstraße entstand und wie die Galaxien entwickeln.Sie geht darauf ein, mit welchen astronomischen Instrumenten wir das Universum beobachten können.
Auch, dass wir beim Blick in den Himmel stets in die Vergangenheit schauen.
Das Licht der Sonne brauchte 8 ½ Minuten zu uns, das der Andromeda-Galaxie schon etwa 2 bis 2,5 Millionen Jahre. Als sich das Licht der Galaxie, das wir heute sehen, zu uns auf den Weg machte, entwickelte sich in Ostafrika gerade der als Urmensch anzusehende Homo habilis und in der Folge der als Erster nach Art des anatomisch modernen Menschen laufende Homo erectus.
Welche Rolle die dunkle Materie spielt. Wie Spiralgalaxien, Elliptische Galaxien und Zwerggalaxien entstehen und sich entwickeln wird verständlich dargestellt.
Man liest immer weiter, weil man die nächsten Entwicklungsphasen erfahren will. Also wirklich spannend.
Empfehlenswerter Beobachtungsführer
Per Lastenrad durch die Galaxis von Grützbauch Ruth
Den kürzlich im Oculum-Verlag erschienen Beobachtungsführer "Big Binoscot" für Hand- und Großferngläser" mit Illustrationen, Karten und Beschreibungen zu 144 Himmelsobjekten kann ich empfehlen. Ich habe ihn mir selbst zugelegt und bin begeistert von diesem Buch. Übersichtskarten zeigen interessante Himmelsobjekte und ihren günstigsten Beobachtungszeitraum (Jahreszeit) an.
Die Objekte werden kurz beschrieben. Eine graphische und eine fotografische Abbildung zeigen, was man im Fernglas zu sehen bekommt. Ist gerade für Astro-Einsteiger eine ausgezeichnete Orientierungshilfe, um zu erkennen, ob man richtig liegt.
Das Buch ist auch eine sinnvolle Ergänzung, wenn jemandem zu Weihnachten ein Fernglas zur Himmelsbeobachtung geschenkt wird.
Hervorragendes, lesenswertes Buch
Griff nach den Sternen von Harald Meller; Kai Michel
Dieses Buch ist seinen Preis wert. Mann kann nicht aufhören, darin zu lesen.
Es behandelt die Geschichte der Entstehung der Himmelsscheibe von Nebra, der ältesten bekannten konkreten Himmelsdarstellung. Sie entstand in der Bronzezeit vor etwa 3800 Jahren. Genau nachgegangen wird dabei den Erkenntnissen, die die Schöpfer der Scheibe brauchten, um diese Abbildung anzufertigen und welchem Zweck sie diente.
Auch die Herkunft der Materialien wird erhoben. Wo kamen das Kupfer, das Zinn und das Gold her aus denen sie hergestellt wurde? So kam das Kupfer etwa aus dem Bergbaurevier bei Mühlbach am Hochkönig in Salzburg. Das Wissen kam höchstwahrscheinlich aus Babylon und Ägypten.
Es zeigt sich, das die damalige Welt in der Bronzezeit wesentlich enger, globalisierter, gewesen ist, also wir vermuten würden - auch ohne Smartphone, E-Mail und Internet.
Auf den Punkt gebracht
Griff nach den Sternen von Harald Meller; Kai Michel
Wieder ein bemerkenswertes Buch von Phil Hubbe.
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