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Rezensionen von April1985 :

Wer bin ich und wer möchte ich sein?

Queen of Faces – Die Königin der tausend Gesichter von Petra Lord

Meine Gedanken

**Jahres-Highlight 2026.**

Ich bin immer noch begeistert davon, wie viel mir *Queen of Faces* gegeben hat.

Dieses Buch hat mich nicht nur unterhalten.

Es hat mich nachdenklich gemacht.

Es hat meinen Blick erweitert.

Und es hat Fragen aufgeworfen, die weit über die eigentliche Handlung hinausgehen.

Im Mittelpunkt stehen Geschlechterrollen, Identitätskonflikte und vor allem die großen Fragen:

**Wer bin ich?**

**Und wer möchte ich sein?**

Der Körper wird dabei beinahe zu einem Gefäß.

Und genau daraus entsteht eines der außergewöhnlichsten Konzepte, die ich seit Langem in einer Fantasygeschichte gelesen habe.

Ana:

Ana steckt seit einem tragischen Ereignis in ihrer Kindheit in einem männlichen Körper fest.

Und allein diese Ausgangslage gibt ihrer Geschichte unglaublich viele Ebenen.

Ana ist tough, willensstark und weiß sehr genau, was sie erreichen möchte.

Ihr großer Traum ist die Paragon Academy.

Doch sie gehört zu den Gramänteln und kommt aus armen Verhältnissen.

Noch dazu läuft ihr die Zeit davon.

Die Edgar-Hülle, in der sie lebt, ergraut immer weiter.

**Ihr Körper hat ein Ablaufdatum.**

Die Paragon ist deshalb nicht nur irgendein Studienplatz.

Sie ist Hoffnung.

Sie ist die Aussicht auf eine neue Hülle.

Auf eine Zukunft.

Auf Leben.

Und genau deshalb konnte ich Anas Entscheidungen so gut nachvollziehen.


Eine Welt kurz vor dem Umbruch:

Natürlich kommt alles anders.

Caimor ist in Aufruhr.

Revolution.

Rebellion.

Geheime Gruppierungen.

Menschen, die genug von einer Elite haben, die über ihr Leben bestimmt.

Und plötzlich geht es nicht mehr nur um Anas persönlichen Traum.

Die ganze Gesellschaft beginnt zu wanken.

**Und nirgendwo fühlt man sich wirklich sicher.**

Die Atmosphäre ist dicht, düster und permanent bedrohlich.

Das Gefühl, dass hinter jeder Entscheidung etwas Größeres lauert, zieht sich durch die gesamte Geschichte.

Found Family:

Und dann wären da die Figuren.

**Ich habe sie allesamt ins Herz geschlossen.**

Nach und nach entsteht eine Gruppe, die für mich ganz klar Found-Family-Vibes hatte.

Ein bisschen musste ich dabei tatsächlich an Leigh Bardugos Krähen denken.

Nicht, weil die Figuren Kopien wären.

Sondern wegen dieses Gefühls:

Eine Gruppe sehr unterschiedlicher Menschen.

Jede mit eigenen Geheimnissen.

Eigenen Motiven.

Eigenen Wunden.

Und trotzdem wachsen sie irgendwie zusammen.

**Genau solche Gruppen liebe ich.**

*Niemals ganz vertrauenswürdig – aber irgendwann trotzdem Familie.*

Wes, Nima & Korin:

Ach, Wes.

**Man hasst ihn. Man liebt ihn. Man misstraut ihm. Und eigentlich möchte man genau das nicht.**

Er war für mich einer der spannendsten Charaktere des Buches und ist definitiv zu einem meiner Lieblinge geworden.

Gerade weil man nie ganz sicher weiß, woran man bei ihm ist.

Und dann Nimah und Korin.

Zwei, oder sollte ich sagen drei weitere Seelen, die ich jetzt schon vermisse.

Die Charaktere sind überhaupt eine der ganz großen Stärken des Buches.

Sie sind greifbar.

Fehlerhaft.

Widersprüchlich.

Moralisch grau.

**Hier gibt es selten ein klares Richtig oder Falsch.**

Jede Figur verfolgt eigene Ziele.

Und selbst wenn ich nicht jede Entscheidung gutheißen konnte, konnte ich die Motivation dahinter verstehen.

Genau das macht ihre Handlungen so schmerzhaft.

Denn fast jede Entscheidung fordert einen Preis.

Moralisch grau – und genau deshalb so gut:

Was ich besonders geliebt habe:

Das Buch macht es einem nicht einfach.

Es gibt nicht die Guten auf der einen und die Bösen auf der anderen Seite.

Menschen handeln aus Angst.

Aus Liebe.

Aus Machtstreben.

Aus Verzweiflung.

Aus Überzeugung.

Und manchmal aus all diesen Gründen gleichzeitig.

**Man versteht Entscheidungen – und kann trotzdem unter ihren Konsequenzen leiden.**

Diese moralische Grauzone hat die Geschichte für mich unglaublich lebendig gemacht.

Sie zwingt dazu, selbst Stellung zu beziehen.

Und manchmal die eigene Meinung wieder zu ändern.

Magiesystem & Sprache:

Auch das Magiesystem ist gewaltig.

Ungewöhnlich.

Komplex.

Und gefährlich.

Die Idee von Hüllen, magischer Entwicklung und Identität greift so eng ineinander, dass sich Magie und gesellschaftliche Ordnung kaum voneinander trennen lassen.

Gerade am Anfang musste ich mich allerdings erst einmal in die Begrifflichkeiten einfinden.

Bezeichnungen wie **Alltag** für eine Rebellengruppe oder **Kodex** für magische Entwicklung waren zunächst ungewohnt.

Aber nach und nach ergibt alles Sinn.

Und irgendwann fühlt sich diese Sprache ganz selbstverständlich an.

**Das Worldbuilding verlangt Aufmerksamkeit – belohnt sie aber auch.**

Twists & Enthüllungen:

Und dann kommen die Twists.

**Was bitte waren das für Enthüllungen?!**

Gerade gegen Ende hat mir die Geschichte mehrfach den Boden unter den Füßen weggezogen.

Immer wenn ich dachte, ich hätte die Zusammenhänge verstanden, kam eine neue Information hinzu, die meinen Blick auf Figuren oder Ereignisse wieder verändert hat.

Dabei wirken die Wendungen nicht wie bloße Schockmomente.

Sie greifen ineinander.

Sie verändern Dinge.

Und sie sorgen dafür, dass man plötzlich zurückdenkt und sich fragt, was man vorher vielleicht übersehen hat.

**Genau so liebe ich Twists.**

Das Ende:

Nach all diesen Enthüllungen hätte ich mit einem völlig zerstörerischen Ende gerechnet.

Stattdessen hat mich das Finale überraschend geerdet.

Es fühlt sich nicht an wie ein endgültiger Abschluss.

Eher wie:

**eine Pause vor dem großen Knall.**

Ein Moment, in dem man kurz Luft holen darf.

Die Figuren dürfen stehen bleiben.

Wir dürfen stehen bleiben.

Und trotzdem weiß man:

Das hier ist noch lange nicht vorbei.

Genau dieses Gefühl fand ich unglaublich passend.

Was bleibt?

**Große Liebe.**

Mehr kann ich fast nicht sagen.

*Queen of Faces* hat mich auf so vielen Ebenen erreicht.

Als Fantasygeschichte.

Als Geschichte über Macht und Gesellschaft.

Als Geschichte über Identität und Geschlechterrollen.

Als Geschichte über Freundschaft, Zugehörigkeit und die Frage, wie sehr unser Körper eigentlich bestimmt, wer wir sind.

Dazu kommen ein außergewöhnliches Magiesystem, moralisch graue Figuren, eine Found Family, die ich nicht mehr loslassen möchte, ein düsteres Worldbuilding und Twists, die mich komplett erwischt haben.

**Dieses Buch hat nicht nur meine Erwartungen erfüllt – es hat meinen Blick erweitert.**

Und genau dafür liebe ich Geschichten.

/ 5 + Jahres-Highlight 2026

Fünf Eulen reichen kaum für eine Geschichte, die mich gleichzeitig begeistert, aufgewühlt und zum Nachdenken gebracht hat. Queen of Faces ist für mich ganz große Fantasy-Liebe. ✨

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Tick. Tack. Diese Villa will dich nicht gehen lassen.

Die Villa von Markus Heitz

???? Hörbuch
Bewertung: ???????????????? / 5
Sprecher: Sascha Rotermund
Sprecherleistung: ????️????️????️????️????️ / 5

Worum geht es?

Doreen und ihre pubertierende Tochter Marina haben bisher nicht gerade das große Los im Leben gezogen. Das scheint sich zu ändern, als Doreen bei einer Zwangsversteigerung eine alte Villa in Leipzig-Gohlis zu einem unglaublichen Preis von € 100,00 ersteigert.

Mit dem Einzug wendet sich plötzlich alles zum Guten. Doreens Geschäfte laufen besser und Marina feiert mit ihrer Musik Erfolge. Doch die Villa scheint für all das einen Preis zu verlangen.
Währenddessen sucht der Musiker Ethan in London nach dem Mörder seiner Mutter und stößt dabei auf eine unheilvolle Verbindung.

Meine Gedanken:

Holy shit. Was hab ich da gehört?
Markus Heitz kann nicht nur Fantasy – das beweist er hier definitiv.
Die Villa liefert eine geballte Ladung Spannung, Nervenkitzel und Horror. Und das Buch lässt sich damit nicht lange Zeit: Es wird schon relativ früh brutal und blutig.
Genau das hat für mich funktioniert. Das unterschwellige Grauen ist in der Villa ständig greifbar und mein Kopfkino lief beim Hören auf Hochtouren.
Dieses Hörbuch habe ich an einem Nachmittag einfach weggesnackt. ????

Besonders mochte ich auch den zweiten Handlungsstrang, der von Leipzig nach London führt. Während man immer tiefer in die Ereignisse hineingezogen wird, bleibt ständig eine Frage im Hinterkopf:
Wann laufen diese beiden Geschichten endlich zusammen?
Und natürlich wollte ich genau deshalb immer weiterhören.

Spannung ⚡⚡⚡⚡ | Horror ???????????????? | Sogwirkung ????????????????????

Charaktere:

Bei all dem Horror gibt es für mich allerdings einen Schwachpunkt: Die Figuren bleiben etwas blass.
Die vielen Horrorelemente und bedrohlichen Ereignisse stehen so stark im Vordergrund, dass Doreen, Marina, Ethan und die anderen Figuren für mich teilweise dahinter verschwinden.
Aber vielleicht braucht dieses Buch auch gar keine klassische Hauptfigur.
Denn die eigentliche Hauptdarstellerin ist für mich eindeutig: die Villa selbst. ????️

Figuren ???????? | Villa ????️????️????️ | Bedrohung ⚡⚡⚡

Horror & Gänsehaut:

Tick. Tack. Allein die Standuhr! Dieses regelmäßige Geräusch hat sich beim Hören regelrecht in meinem Kopf festgesetzt und passt perfekt zu dem unterschwelligen Grauen, das in der Villa ständig greifbar ist.

Ich mag okkulte Geschichten – und genau deshalb hat "Die Villa" bei mir einen Nerv getroffen. Wer Filme wie "The Conjouring' oder "The Shining" mag, dürfte verstehen, welches Feeling ich meine: ein Gebäude, mit dem etwas ganz und gar nicht stimmt, und die ständige Ahnung, dass hinter der nächsten Ecke etwas warten könnte.

Unterschwelliges Grauen trifft auf ziemlich handfesten Horror.
Dabei bleibt es nicht bei einer unheimlichen Stimmung. Die Geschichte wird brutal, blutig und teilweise ziemlich heftig – und genau diese Mischung hat für mich richtig gut funktioniert.

Okkultes ???? | Horror ???????????????? | Gänsehaut ???????????????? | Kopfkino ????????????????????

Wie klang die Geschichte?

Sascha Rotermund hat das richtig stark eingesprochen. ????️
Seine Stimme hat für mich hervorragend zur düsteren Geschichte gepasst und die ohnehin schon bedrohliche Wirkung noch verstärkt.

Gerade bei einem Buch, das so stark von Geräuschen, Spannung und Kopfkino lebt, kann die Sprecherleistung unglaublich viel ausmachen – und hier hat sie für mich definitiv funktioniert.

Das „Tick. Tack.“ der Standuhr werde ich so schnell nicht vergessen.
Sprecher ????️????️????️????️????️ | Sogwirkung ????????????????????

Was bleibt?

Die Villa hat mich nicht mehr rausgelassen.

Spannung, Okkultismus, Horror, zwei Handlungsstränge und eine Villa, die sich immer mehr wie ein lebendiges Wesen anfühlt – genau diese Mischung hat dafür gesorgt, dass ich das Hörbuch an einem Nachmittag einfach weggesnackt habe.

Die Figuren sind für mich zwar etwas blass geblieben, aber die Villa selbst, das Grauen und der Sog der Geschichte haben das für mich mehr als aufgefangen.

Hat mich die Villa gepackt? Definitiv.
Würde ich dort einziehen? Auf gar keinen Fall. ????

???????????????? / 5
Sprecherleistung: ????️????️????️????️????️ / 5

Vier Eulen für einen verdammt unheimlichen Nachmittag – und fünf Mikrofone für Sascha Rotermund. ????

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Fühlt sich wie eine Umarmung an

Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand von Baek Seungyeon

Als ich 'Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand' gelesen habe, haben die Uhren tatsächlich für eine kurze Zeit aufgehört zu ticken. Die koreanische Autorin Baek Seungyeon hat leise Töne angeschlagen. Das Buch ist ruhig erzählt und hat eine entschleunigende Wirkung.

Der Inhalt in 5 Sätzen:
Das Schicksal meint es nicht gut mit Hyoyeong.

Ihr Traum sich als Regisseurin zu verwirklichen platzt und die Beziehungen zu ihrer Schwester scheint eingefroren. Auch die Erwartungen ihrer Mutter scheint Hyoyeong nie zu erfüllen. Dann bietet ein alter Schulfreund Hyoyeong die Möglichkeit in seinem Briefladen in Seoul zu arbeiten. Ausgerechnet ihr, die es nicht schafft ihrer eigenen Schwester auf deren Briefe zu antworten.

Die Geschichte wird von den Einzelschicksalen, die unsere Protagonistin durch die zahlreichen Briefe erfährt, getragen. Zentrales Thema sind die Hoffnungen der Menschen, deren Träume und Ziele, aber auch Ängste im Leben. Schöne und traurige Momente gehen Hand in Hand. Während ihrer Zeit im Briefladen lernt Hyoyeong viel über sich selbst. Die Schicksale bewegen und berühren und bringen einen unweigerlich zum Nachdenken. In diesen Augenblicken scheint die Zeit tatsächlich stillzustehen.

Der Schreibstil der Autorin ist ruhig. Es schwingt eine gewisse Poesie mit. Dennoch war mir die Geschichte insgesamt zu zerrissen. Ich hatte das Gefühl, dass mir die Haupthandlung rund um Hyoyeong durch die vielen Einzelschicksale immer wieder entglitten ist.

Fazit:
Ein schöner Roman über Hoffnungen und Träume, der mich für ein paar Stunden in eine warme Decke gehüllt und sich wie eine Umarmung angefühlt hat. Definitiv eine Empfehlung, auch wenn das Buch wahrscheinlich nicht all zu lange nachhallen wird.

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Perfekt für Disney Fans

Disney Malen nach Zahlen - Familie von

Ich habe vor kurzem erst das Malen beziehungsweise Ausmalen für mich entdeckt. Als riesengroßes Walt Disney-Fan konnte ich an diesem Malbuch nicht vorbeigehen. Mit viele Liebe zum Detail kann ich jetzt jeden Abend meine allerliebsten Disney-Charaktere in Farbe kleiden.

Meine Tochter ist auch begeistert von den Vorlagen.

Ich muss allerdings sagen, dass ich diese für 6-jährige beziehungsweise allgemein jüngere Kinder fast zu detailliert und schwer anzumalen finde.

Ich als Erwachsene, die so gut wie alle Filme kennt und liebt, habe jede Menge Spaß dabei. Das Malen hilft mir beim Stressabbau, beim Abschalten und dem Finden von Ruhe.

Ich male meist mit Alkoholmarker und komme ganz gut zurecht, würde allerdings dünne Stiftstärken empfehlen.

Fazit:
Ein Malbuch für junggebliebene Disney-Fans, das perfekt ist um zur Ruhe zu kommen.

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Großartiger Reihenauftakt

The Ordeals von Rachel Greenlaw

Was für ein geniales Buch! Für mich definitiv eines der Highlights in diesem Jahr!

Die Autorin weiß wie sie einem in den Bann zieht, Spannung aufbaut und bis zum Schluss das Spannungslevel hoch hält. Und nebenbei bekommt man auch noch eine Liebesgeschichte serviert, die sich wahnsinnig gut ins Geschehen einfügt.

Es geht um Sophia de Winter, welche durch einen Blutschwur an ihren Ziehonkel, auch bekannt als der Sammler, gebunden ist und für diesen grausame Aufträge erledigen muss. Sophia möchte sich aus den Fängen des Sammlers befreien. Um den Blutschwur zu brechen, gibt es nur eine Möglichkeit. Sie muss es an die Killmarth Academy schaffen, einer Universität für Magie, hinter deren magischer Barriere Sophia sicher wäre. Doch um aufgenommen zu werden, muss sich Sophia in einer Reihe magischer und tötlicher Prüfungen beweisen - den Ordeals.

Das Buch ist ein Reihenauftakt von Rachel Greenlaw, der es in sich hat. Die Autorin hat einen sehr unkomplizierten Schreibstil, welcher sich leicht lesen lässt und dabei auch sehr bildhaft ist. Die einzelnen Kapitel, die auch alle mit eigenen Überschriften betitelt sind, enden gefühlt alle mit einem Cliffhanger. Überhaupt schafft die Autorin ein hohes Spannungslevel, das konstant auf einem hohen Niveau bleibt.

Das Buch ist eine Dark Academia Romantasy mit Murder Mistery. Unglaublich spannend!
Dich erwarten beim Lesen nervenaufreibende Trials, bei denen die magischen Fähigkeiten getestet wurden und bei denen es ums pure Überleben geht. Ich habe durchwegs mit Sophia mit gefiebert und mich von der Autorin auf die eine und andere falsche Fährte führen lassen. Auch die Liebesgeschichte hat mich eingenommen. Mit Alden hat die Autorin Sophia einen Love Interest mit einigen Geheimnissen an die Seite gestellt. Auch wenn Vieles enthüllt wird, blieb das Ende immer im Dunklen. Ich war jedenfalls sprachlos.

Fazit:
Ein großartiger Dark Academia Reihenauftakt mit einer Murder Mistery und einnehmenden Charakteren. Ein Pageturner, spannend von Anfang bis Ende.

Was für ein geniales Buch! Für mich definitiv eines der Highlights in diesem Jahr!

Die Autorin weiß wie sie einem in den Bann zieht, Spannung aufbaut und bis zum Schluss das Spannungslevel hoch hält. Und nebenbei bekommt man auch noch eine Liebesgeschichte serviert, die sich wahnsinnig gut ins Geschehen einfügt.

Es geht um Sophia de Winter, welche durch einen Blutschwur an ihren Ziehonkel, auch bekannt als der Sammler, gebunden ist und für diesen grausame Aufträge erledigen muss. Sophia möchte sich aus den Fängen des Sammlers befreien. Um den Blutschwur zu brechen, gibt es nur eine Möglichkeit. Sie muss es an die Killmarth Academy schaffen, einer Universität für Magie, hinter deren magischer Barriere Sophia sicher wäre. Doch um aufgenommen zu werden, muss sich Sophia in einer Reihe magischer und tötlicher Prüfungen beweisen - den Ordeals.

Das Buch ist ein Reihenauftakt von Rachel Greenlaw, der es in sich hat. Die Autorin hat einen sehr unkomplizierten Schreibstil, welcher sich leicht lesen lässt und dabei auch sehr bildhaft ist. Die einzelnen Kapitel, die auch alle mit eigenen Überschriften betitelt sind, enden gefühlt alle mit einem Cliffhanger. Überhaupt schafft die Autorin ein hohes Spannungslevel, das konstant auf einem hohen Niveau bleibt.

Das Buch ist eine Dark Academia Romantasy mit Murder Mistery. Unglaublich spannend!
Dich erwarten beim Lesen nervenaufreibende Trials, bei denen die magischen Fähigkeiten getestet wurden und bei denen es ums pure Überleben geht. Ich habe durchwegs mit Sophia mit gefiebert und mich von der Autorin auf die eine und andere falsche Fährte führen lassen. Auch die Liebesgeschichte hat mich eingenommen. Mit Alden hat die Autorin Sophia einen Love Interest mit einigen Geheimnissen an die Seite gestellt. Auch wenn Vieles enthüllt wird, blieb das Ende immer im Dunklen. Ich war jedenfalls sprachlos.

Fazit:
Ein großartiger Dark Academia Reihenauftakt mit einer Murder Mistery und einnehmenden Charakteren. Ein Pageturner, spannend von Anfang bis Ende.

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Ein großartiger Reihenauftakt

Heir of Illusion von Madeline Taylor

Was für ein großartiger Reihenauftakt. Ich habe jede Seite davon geliebt.

In einer Welt, die von den Nachkommen der Gottheiten regiert wird, lebt Protagonistin Ivy bei Hofe auf. Im Unterschied zu den anderen Herrschern ist der skrupellose König Baylor ein Mensch und Ivy seine Assassinin, durch einen magischen Halsreif an den König gebunden.

Als der mysteriöse Seelenfänger Thorne im Auftrag des Gott des Todes geschickt wird ein magisches Artefakt zu finden, erhält Ivy von Baylor den Auftrag Thorne im Auge zu behalten. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche, nichts ahnend, dass jeder seine ganz eigenen Ziele verfolgt bzw. Interessen hat das Artefakt zu finden.

Ich habe alles an der Geschichte geliebt. Die Charaktere sind vielschichtig und undurchschaubar, der Enemies-to-Lovers-Trope perfekt umgesetzt und das Worldbuilding sehr gut durchdacht. Es gibt Intrigen, Machtspiele, Geheimnisse und einige überraschende Enthüllungen.

Fazit:
Ein genialer Reihenauftakt für alle, die gerne Romantasy lesen.

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Düsteres Märchen, langsam erzählt

Das Dreizehnte Kind von Erin A. Craig

Ich habe mich im Vorfeld schon sehr auf das Buch gefreut. Ich habe mir ein düsteres Märchen erhofft, genauso Spannung und vielleicht auch ein bisschen Grusel. Leider war ich trotz der richtig guten Grundidee der Autorin letztlich enttäuscht.

Dabei hat das Buch richtig spannend begonnen.

Hazel wird als 13 Kind in arme Verhältnisse hineingeboren. Gleich nach ihrer Geburt wird sie dem Gott des Todes versprochen. Und dieser hat für Hazel eine besondere Zukunft vorgesehen. Hazel soll Heilerin werden. Doch die Gaben des Todes sind nicht nur Segen, sondern bergen auch Schattenseiten. Und diese lernt Hazel auf schmerzhafte Weise kennen.

Die Handlung ist düster und märchenhaft. Ich hatte aber beim Lesen das Gefühl auf der Stelle zu treten. Der ausschweifende Schreibstil der Autorin hat es mir nicht leicht gemacht. Hätte mich der Verlauf der Ereignisse nicht so gereizt, hätte ich wohl abgebrochen. Aber die Autorin hat es dann doch geschafft mein Interesse für Hazel so weit zu wecken, dass ich das Buch beendet habe.

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Bad Santa is calling

Ring the Bells von C. K. McDonnell

Ich bin seit Band 1 ein riesiger Fan von Bancroft und seinem Team der Stranger Times. 'Ring the Bells' war daher ein absolutes Must Read für mich. Und ich muss schon sagen, dass es die perfekte vorweihnachtliche Lektüre war. Ein Buch, das mich wunderbar vom Weihnachtsstress abgeholt und mich bestens unterhalten hat.

Dieses Mal muss sich das Team der Stranger Times mit einem besonders perfiden Hacker, einem selbsternannten Hexenzirkel, und einem dämonischen Weihnachtsmann auseinander setzen. Mit dabei natürlich auch DI Sturgess, dem die seltsamen Vorfälle längst nicht mehr wundern. Und man trifft auf einige lieb gewonne Sidekicks und Nebencharaktere wie Zeke und John Mór. Ich empfehle daher unbedingt die Bücher davor auch zu lesen. Vorallem weil auch die Geschichten der Protagonisten weiter erzählt werden und so manches Geheimnis aus derem Leben gelüftet wird. In diesem Fall haben wir mehr von Stella und Manny erfahren. Es gibt einige berührende Momente, die in starkem Kontrast zu dem sonst so skurillen und überzogenen Humor stehen. Wobei genau dieser der Grund ist, warum ich die Bücher so mag. Ich liebe und feiere den bitterbösen Humor des Autors einfach, der auch im Deutschen nicht verloren geht. André Mumot hat großartige Übersetzungsarbeit geleistet.

Fazit:
Ein unglaublich unterhaltsamer neuer Band der Stranger Times, der mir die Adventszeit mit bitterbösem Humor versüßt hat. Vielleicht hätte es der eine oder andere Handlungsstrang weniger sein können. Trotzdem große Empfehlung!

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Einfach zauberhaft

Ein Einhorn namens Oktober von Maria Höck

Oh mein Gott! Wie süß kann ein Buch sein? Das kleine Einhorn namens Oktober hat uns einfach verzaubert.

Autorin Maria Höck hat eine ganz wundervolle, herzerwärmende sowie magische Geschichte über Freundschaft und Hilfsbereitschaft zu Papier gebracht. Das Kinderbuch handelt vom kleinen Einhorn Oktober, das schon ganz aufgeregt auf seinen ersten Geburtstag hinfiebert.

Denn im Zauberwald so heißt es entwickeln alle Einhörner zu ihrem ersten Geburtstag magische Kräfte. Während Oktobers Freunde bereits magische Kräfte wie fliegen oder unsichtbar werden zeigen, tut sich bei Oktober gar nichts. Was ist denn nur los mit der Zauberkraft des kleinen Einhorns? Oktober begibt sich auf die Suche danach und schon bald wird klar welche Zauberkraft im kleinen Einhorn Oktober schlummert.

Maria Hepp hat uns wie gesagt mit ihrer Geschichte total verzaubert genauso wie Illustratorin Juliana Kralik, welche ihre magischen Pinsel geschwungen hat und und das Bilderbuch liebevoll illustriert hat.

Fazit:
Das kleine Einhorn ist eine herzerwärmende, abenteuerliche Geschichte über Freundschaft und Hilfsbereitschaft! Große Empfehlung!

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Besuch im Zoo

tiptoi® Wieso? Weshalb? Warum? - Tiere im Zoo von Inka Friese

Für uns als Fansvon TipToi durfte dieses Buch in der Sammlung nicht fehlen. Meine Kinder lieben Tiere und so ein Zoobesuch ist immer was besonderes. Das interaktive Buch Tiere im Zoo liefert die wichtigsten Informationen dazu. Was ist ein Zoo? Wofür ist er wichtig? Wie leben die verschiedensten Tierarten im Zoo? Und wie kann Tierschutz bzw.

Artenschutz funktionieren? Die Antworten liefert das Buch in Form von kleinen Geschichten, Quizfragen aber auch Liedern. Man kann quasi alle Motive mit dem Stift antippen und bekommt dann über das Mikrofon im Stift die Geschichte zum Bild erzählt. Und wenn nur ein Tiergeräusch kommt.
Meine Kinder finden es immer wieder unterhaltsam, weil sie die Bücher schon alleine anschauen und lesen können.

Fazit:
Das Buch Tiere im Zoo bekommt von uns eine klare Leseempfehlung. Wenn du interessiert an Tieren bist, du mehr über den Zoo und dessen Aufgaben erfahren willst, lass dir dieses Tiptoi Abenteuer nicht entgehen.

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