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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von HEYN Leserunde Ewa Wiercinska:

6 Sterne für dieses modernes Roman aus Japan über den Ursprung des Bösen

Geständnisse Roman. Ausgezeichnet mit dem Hon'ya Taisho award. Gebunden. von Minato Kanae

Es ist eine Geschichte über eine unfassbare Tat: zwei 13 jährigen ermorden eine Vierjährige.

Es geht um Rache, um Schuld und Sühne, also auch um die großen Fragen des Lebens: Wie weit darf ich gehen? Was ist richtig, was ist falsch? Haben wir eigentlich Recht über jemand anderen zu richten? Und welche Rolle spielt die Liebe dabei? Ist das idealistisch zu glauben, dass man es den Leuten selbst überlassen kann, ihre eigenen ethischen Grundsätze zu entwickeln?

Kanae Minato erzählt uns diese Geschichte, mit erschreckender Leichtigkeit, rasanter Direktheit und der Spannung eines Psychotrillers.

Ein Lesevergnügen auf der Höhe der Zeit!

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sich wiederholende schwache Innerlichkeit

Ein Festtag von Swift Graham

1924 Muttertag, Herrenhaus auf einem Landgut in England. Ein junger Mann und eine junge Frau machen Liebe. Sie, unsere Protagonistin, ein Dienstmädchen, wandert rund um sein Haus nackt für eine Weile, immer und immer wieder mit wiederkehrenden Gedanken mit dem gleichen Denkmuster. Sie denkt viel über die Tatsache, dass sie nackt ist, über einen Patch des Samens auf dem Laken.

Nichts für ungut an alle Männer, die das lesen, aber die meisten Frauen denken nicht viel über Sperma. Alles ist vorhersehbar und unorginell. 3 Sterne für die Sprache und den Umschlag, von meinen liebsten Maler Amedeo Modigliani.
Magst du Ian McEwan, dann wird Dir das Buch gefallen.

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Boat People von 1816

Das Floß der Medusa von Franzobel

Die wahre Geschichte des Schiffbruchs der Méduse liegt jetzt 200 Jahre zurück. Das Buch von Franzobel basiert auf den Berichten des Schiffsarztes Savigny und des Ingenieurs Alexandre Corréard.
Das Geschehen ist zum vielschichtigen Mythos und Symbol für das Übel unserer Menschlichkeit geworden.

Friedrich Nietzsche hat gesagt: der Mensch ist eine gemeine selbstsüchtige Bestie. Das hat Franzobel dem Leser sehr gut dargestellt.

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Das Glück ist launisch wie ein Kind?

Strandbadrevolution von Kurt Palm

Sommer 1972, kleine Ortschaft in Österreich. Der 16 jährige Ich -Erzähler ist der Ernsti. Die Eltern von ihm, die Kriegskinder, leben noch in ihren Zwängen und Ängsten. Die Songtexte vom Mick Jagger sind seine Lebenshilfe. Nach dem Motto: nur die toten Fische schwimmen mit dem Strom, möchten er und seine Mitschüler etwas bewirken.

Sie beginnen zu revolutionieren, gegen den Krieg in Vietnam, gegen Fernsehen als neue Religion, Desexualisierung der Sexualität?...Palm zeigt in den dazwischen eingeführten Passagen aus der Zukunft: wie das Glück launisch ist wie ein Kind.
Das Buch ist genial, emotional, schräg, empfehlenswert.

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leidenschaftliche Unterhaltung

Seltene Affären von Bayer Thommie

Alle Woody Allen - Fans werden von diesem Buch begeistert sein. Thommie Bayer schreibt : ? Hat nicht jeder Fantasie? Jeder kann sich was vorstellen, aber nicht jeder fühlt was er denkt. Und viele denken nicht mal.?
Fazit : Beim Lesen, ?Kopf ab, Herz auf? und wir fangen an zu träumen.

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Ein köstliches Fest für die Sinne

Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens von Stradal J. Ryan

Was mir an diesem Buch gefallen hat?
sind die lose miteinander verbundenen Kurzgeschichten. Die fangen den Leser mit einer packenden Eröffnung, um in einem kleinem Spannungsbogen zu einer Lösung zu führen oder eben auch nicht, denn die Kurzgeschichten spielen damit, durch offenes Ende dem Leser die platte Lösung vorzuenthalten und ihm zu nachdenken anzuregen.

J. Ryan Stradal schreibt über den Aufstieg der Feinschmeckerkultur und dem unglaublichen kleinen Mädchen namens Eva, die in eine Frau mit großem kulinarischen Talent wächst und sich entwickelt, eine unerwartete Mutter-Tochter-Geschichte und Dekadenz der amerikanischen Gesellschaft.

Solche Bücher erinnern mich daran, warum ich gerne lese.

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Megalomanisch

Das Geheimnis der verlorenen Zeit von John Wray

D

er Protagonist schreibt die Briefe an seine Ex, über das Geheimnis der verlorenen Zeit seiner Familie, um Sie zurückzuholen. Bitte, Mrs.Heven, gehen Sie nicht zu ihm zurück. Der Mann ist langweilig.
Welche Frau will solche Briefe lesen? Ich nicht, einfach verlorene Zeit.
Fazit: das Leben ist zu kurz um schlechte Bücher zu lesen!

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Das Buch wirkt wie eine Gebrauchsanweisung für einen Mord

Am Rand von Hans Platzgumer

Mit lyrischer Phantasie erzählt Gerold Ebner seine Geschichte. Er kann das Erlebte nicht fassen und will auch nicht für seine Sinneserfahrungen die Verantwortung übernehmen. Er lässt den Leser selber entscheiden, bin ich ein Mörder oder ist das Töten eine Mutprobe?
Gerolds Kinder-, Jugenderinnerungen voll mit Phrasen sind spannend, haben einen Sinn.

Die Beschreibungen der Sterbehilfe sind bieder und abgeschaut von Josef Hader Filmen.
Hans Plazgumer schreibt (Seite 75) über das ?ungeschriebene österreichische Gesetz men first folgend - stets im Schatten ihres Mannes?. Ist das der Grund, warum Gerold seine österreichische Freundin sterben lässt, weil sie ihm auf dem Klettersteig nicht folgen wollte??

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Beim Lesen zählte nur der eigene Hunger nach Verzauberung....

Der Trick von Bergmann Emanuel

Emanuel Bergmann ist es gelungen eine zauberhafte Geschichte zu schreiben. Wahre Zauberkunst. ?Wahrheit und Täuschung lebten Seite an Seite".
Es gibt zwei Handlungsstränge, einen in Deutschland 1934 und einen 2007 in LA, sowie zwei jüdische Buben. Der eine ist in höchster Gefahr, der andere ein verwöhntes Einzelkind.

Wir lesen alles über die Kunst der Illusion und der Täuschungen im wahren Leben. Über Träume, die in unserem Inneren schlummern und dass wir die Geschichte mit einer Handvoll Tricks zurück drehen können.
Er schreibt über das Grauen im Deutschen Reich, ausgelöschten Familien, die nicht mal Gräber haben, sie sind nur Geschichten.
Perfekt, ausgezeichnet, nachdenklich, lesenswert.
Ein Buch auch für Jugendliche.....

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Eine lustige Geschichte über traurige Dinge

Letzter Bus nach Coffeeville von Henderson J. Paul

Der letzte Bus nach Coffeeville? ist ein wunderbarer Debütroman von J. Paul Henderson.
Es ist eine ungewöhnliche Geschichte über Freundschaft, Loyalität, Versprechen, unvermeidliche Endungen und neue Anfänge. Story über Gene, Nancy, Bob (Bobs Abenteuer mit Che Guevara, Fidel Castro?.) und anderen sehr markanten Persönlichkeiten, deren verrückten und auch bewegten Weg, eine Art Roadmovie, nach Coffeeville.

Dieses Buch beschäftigt sich mit zwei für uns unangenehmen Themen, Alzheimer und der Beihilfe zum Sterben. J. Paul H. schreibt darüber mit viel Sympathie und Empathie, sehr subtil, taktvoll.
Lustig? Auf jeden Fall.
Traurig? Absolut Lesenswert? Völlig.

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