Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Dana:
schönes Kinderbuch zum Entdecken und Lernen
Einsatzfahrzeuge von Kreimeyer-Visse Marion
Wieso, weshalb, warum? In diesem Buch rund um Einsatzfahrzeuge gibt es viel zu entdecken und zu lernen. Die Doppelseiten sind sehr schön gestaltet und illustriert. Die Bilder sind kindgerecht und auch wenn viel los ist, kann man die Inhalte gut überblicken und nach und nach durchgehen.
Hinter den verschiedenen Klappen können die kleinen Entdecker sehen, wie sich die Szene entwickelt, was die Einsatzleute machen und wie sie den Betroffenen helfen.
Hinter der großen Klappe ertönt auf jeder Seite ein unterschiedliches Geräusch, so wird das Buch nicht nur optisch, sondern auch akustisch zu einem Highlight. Der Text ist kurz und knapp gehalten und schafft es trotzdem die Wichtigkeit von Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen zu erklären, ohne zu überladen.
Ein Buch, das man auch gut mehrfach ansehen kann, ohne dass es langweilig wird.
abwechslungsreiche, ansprechend gestaltete, leckere Rezepte
Einsatzfahrzeuge von Kreimeyer-Visse Marion
Ein sehr schönes und abwechslungsreiches Kochbuch auch für alle, die nicht im WeightWatchers Programm mitmachen.
Zu Beginn gibt es noch mal eine kleine Übersicht zu den unterschiedlichen Punktesystemen, die im Buch Anwendung finden. So können die, die die Punkte zur Berechnung benötigen, sich daran orientieren, für alle anderen erschließt sich zumindest, auf welcher groben Grundlage sich das System aufbaut.
Da ich selbst nicht nach dem WW-Programm koche/esse, kann ich nicht beurteilen, wie gut es dafür geeignet ist. Das Kochbuch macht insgesamt auf mich jedoch einen guten und vielseitigen Eindruck.
Es gibt auch eine kleine Erklärung dazu, woher es kommt, dass die ausgewählten Rezepte zu den Favoriten gehören bzw. von wem sie die Favoriten sind. Zum einen gibt es beliebte Rezepte von den WW-Teilnehmern, aus der Redaktion, anhand der Reaktionen in den Social Media und aus dem WW-Magazin.
Die Rezepte sind in Kategorien eingeteilt, was es sehr übersichtlich macht und einen schnell finden lässt, was man sucht. In den Bereichen One Pot, Salate und Sandwiches, Hauptgerichte mit Fleisch, Geflügel und Fisch, Pasta Basta, Veggi, Snacks & Fingerfood und in der Süßen Vielfalt findet man zahlreiche interessante, lecker klingende Gerichte, von denen ich in nächster Zeit noch einige ausprobieren möchte.
Nicht in jedem Rezept wird einem jede Zutat zusagen, das ist so, wie in jedem Kochbuch. Insgesamt sind viele der genutzten Zutaten jedoch nicht besonders außergewöhnlich oder speziell, so dass man Reste gut weiter verwenden kann, die Zutaten gut beschaffen werden können und es auch häufig den allgemeinen Geschmack treffen wird.
Zwei Gerichte habe ich schon ausgetestet und diese haben mir gut gefallen. Bei dem einen oder anderen könnte ich mir auch vorstellen ein paar kleine Dinge abzuwandeln, um die Zutaten auf mich abzustimmen, Inspirationen findet man auf jeden Fall reichlich.
Die schönen, großen Bilder unterstützen die Rezepte gut und geben eine Vorstellung davon, wie das Gericht am Ende aussehen könnte. Die Anleitung ist übersichtlich angeordnet und verständlich aufgebaut. Hin und wieder sind auch kleine Hinweise oder Tipps unter den Rezepten zu finden, zum Beispiel zum Austausch von Alkohol, um die Gerichte auch für Kinder genießbar zu machen.
Eine tolle Rezeptesammlung, die Lust auf Nachkochen und genießen macht.
interessanter Auftakt mit kleinen Schwächen
Falling Skye (Bd. 1) von Frisch Lina
Bist du emotional oder entscheidest du rational? Eine Frage, die auch Skye sich nun stellen muss und obwohl sie denkt, die Antwort darauf zu wissen, bringt die Testung sie ganz schön durcheinander. Doch ihr Ziel ist ganz klar, denn wenn sie nicht mit dem richtigen Buchstaben aus dem Zentrum geht, kann das ihr gesamtes Leben und alle ihre Wünsche auf einen Schlag verändern.
Ein Kampf um die vorderen Plätze beginnt und gleichzeitig ein Kampf gegen sich selbst.
Das Buch spielt ein paar Jahre in der Zukunft und doch hat sich recht viel verändert. Die USA sind zu den Gläsernen Nationen geworden, irgendwie schon aus heutiger Sicht recht passend, wenn man sich überlegt, was alles überwacht und ausspioniert wird. Um das Land wieder zu stabilisieren und jedem das zu ermöglichen, was zu ihm passt, wurde ein System aus Rationalität und Emotionalität eingeführt. Je nachdem zu welcher Gruppe man gehört, muss man Auflagen einhalten oder kann sich relativ frei entwickeln. Doch kann dieses System wirklich zum Erfolg führen und vor allem macht es die Bevölkerung glücklich?
Nach und nach kommen immer mehr Hintergründe und Zusammenhänge ans Licht, so dass man besser versteht, wieso es zu diesem Wandel kam und was die Regierung nun mit den Kategorien erreichen möchte. Ein interessanter Weltenaufbau, der gleichzeitig zum Nachdenken anregt, aufrüttelt und dennoch gar nicht so abwegig erscheint.
Die Geschichte wird aus zwei unterschiedlichen Ich-Perspektiven geschildert. Die meiste Zeit ist man mit Skye unterwegs und erlebt mit ihr hautnah, was im Zentrum los ist, was die Tests beinhalten, wie sich die Situation zwischen den Mädchen entwickelt und welche Dinge sie immer wieder zum Zweifeln bringen. Wer hinter der zweiten Perspektive steckt, ist zunächst nicht bekannt, man weiß nur, dass es jemand ist, der in irgendeiner Form auch mit Skye zu tun hat. Später im Verlauf lüftet sich dieses Geheimnis dann aber und man erlebt aus Alexanders Sicht die andere Seite im Zentrum gut mit.
Es ist interessant die beiden Protagonisten zu begleiten, die immer wieder Berührungspunkte haben, gleiche Situationen unterschiedlich erleben und verschieden bewerten. Und obwohl sie auf unterschiedlichen Seiten stehen, wird ihre Zusammenarbeit immer wichtiger.
Skye ist 16 und hat ein klares Ziel, als sie ins Testzentrum reist. Sie weiß, welcher Buchstabe auf ihrem Handgelenk stehen soll, wenn sie wieder nach Hause geht, denn sie will an einer bestimmten Uni studieren. Sie ist intelligent, kombiniert clever, handelt sowohl egoistisch, als auch auf ihr Team bedacht. Teilweise ist sie selbst erschrocken über ihre Reaktionen oder darüber, was das heißen könnte, obwohl sich ihre Entscheidungen gar nicht immer so falsch anfühlen, wie sie es doch eigentlich sollten. Umso mehr Skye im Zentrum erlebt, umso mehr beginnt sie zu hinterfragen, zu zweifeln, mit sich und all dem, was sie erlebt, zu hadern. Gleichzeitig ist sie bemüht, nicht negativ aufzufallen, damit es ihr nicht so ergeht, wie einigen anderen Mädchen. Ein schwieriges Unterfangen für Skye. Mir hat ihre Entwicklung im Verlauf des Buches gut gefallen, auch wenn nicht jede ihrer Entscheidungen durchdacht war, sie manchmal überstürzt und naiv handelt und ich an der einen oder anderen Stelle über sie den Kopf geschüttelt habe.
Die Mischung der Charaktere ist sehr vielfältig. Am intensivsten lernt man natürlich die Protagonisten kennen, aber um sie herum sind viele andere Figuren, die in verschiedenen Positionen tätig sind, den Protagonisten mal wohlgesonnen, mal eher feindselig gegenüber treten oder einfach ihre ganz eigenen Ziele verfolgen. Nicht alle von ihnen lernt man so gut kennen, dass man sie wirklich gut einschätzen kann. Die Kombination der Personen macht es aber noch interessanter und abwechslungsreicher, jeder trägt seinen Teil zu den Entwicklungen bei und von einigen wird man in der Fortsetzung bestimmt auch noch mehr erfahren.
Man taucht in eine sehr technische und überwachte Welt ein, da ist es manchmal kaum vorstellbar, dass nicht wirklich alle Mittel ausgeschöpft werden, um zu überprüfen, was in den Testzentren vor sich geht und es immer wieder möglich ist, die Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen. Andererseits machen diese Schwachstellen im System es erst möglich, dass Unstimmigkeiten aufgedeckt werden und man noch tiefer in die Handlung eintauchen kann. Die Zweifel, ob da wirklich logisch ist, bleiben allerdings.
Der Schreibstil ist flüssig und ich habe mich schnell im Buch eingefunden. Es ist nicht durchweg rasant und temporeich, es gibt aber immer wieder Passagen, in denen es turbulent und spannend wird. Zwischendurch ist es etwas ruhiger, aber auch in den Szenen entwickeln sich die Figuren oder man erfährt mehr über die Hintergründe und Zusammenhänge.
Nicht alle Handlungsverläufe waren unvorhersehbar, einiges hat sich recht früh abgezeichnet, anderes kam dann nicht ganz so erwartet. Nicht jeden Handlungsstrang hätte ich mir so gewünscht, wie es sich entwickelt hat, insgesamt hat mich die Geschichte aber gut unterhalten und ich bin neugierig geworden auf die Fortsetzung.
Fazit
Mir hat der Auftakt der Reihe gut gefallen. Die Welt ist interessant und erschreckend zugleich und man darf da wohl gespannt sein, in welche Richtung es sich noch weiter entwickeln wird. Skye ist mir nicht übermäßig ans Herz gewachsen beim Lesen, aber ich habe sie gern begleitet und ihre Entwicklung verfolgt. Nach und nach erfährt man mehr Zusammenhänge und Hintergründe, so dass der Grund für einige Ereignisse noch greifbarer wird. Auch wenn nicht jedes Detail komplett überzeugend ist und ich mich zwischendurch gefragt habe, ob das wirklich so möglich ist, wie es dort passiert, wurde ich mit dem Buch gut unterhalten und freue mich auf die Fortsetzung.
2,5 Sterne: düster, brutal, sehr extrem -leider nicht komplett überzeugend
Die Fesseln des Bösen,8 Audio-CDs von Jean-Christophe Grangé
Zwei junge Frauen werden tot und übel zugerichtet aufgefunden. Commandante Stéphane Corso übernimmt den Fall und sein erster Weg führt ihn in den Stripclub, in dem die beiden Tänzerinnen gearbeitet haben. Umso mehr er forscht, umso weiter dringt er in das düstere Milieu vor, in dem die beiden Frauen sich aufgehalten haben.
Und es führt Corso auch zu einem Mann, der perfekt ins Täterbild passen würde. Doch kann der Maler mit den Alibis wirklich etwas mit den Morden zu tun gehabt haben?
Dieses Hörbuch lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück und es fällt mir auch nach einigen Tagen Abstand immer noch schwer, es so richtig einzuschätzen.
Es gibt im Verlauf der Geschichte viele interessante, spannende und auch sehr düstere und brutale Passagen, die teilweise die Abgründe der menschlichen Seele sehr eindrücklich präsentieren. Man erhält detaillierte Einblicke in die SM- und Bondage-Szene, die ich in der Intensität zwar nicht gebraucht hätte, aber das ist natürlich Geschmackssache und machte den Fall insgesamt noch authentischer in der Ausführung und Recherche. Verknüpft mit den Ermittlungen begegnet man den unterschiedlichsten Menschen, von denen mir leider nur die wenigsten sympathisch und die meisten einfach ziemlich überzogen dargestellt waren. Eingeflochten in die Mordermittlungen war auch immer mal wieder das Privatleben von Corso. Eigentlich mag ich das ganz gern, da man dadurch einen besseren Bezug zu den Ermittlern bekommt, denn ihre Persönlichkeit spielt ja auch bei der Arbeit keine unwichtige Rolle. Allerdings wäre es mir hier zwischendurch auch lieber gewesen, nicht noch mehr von den furchtbaren Dingen über Corso, seine Vergangenheit, seine Ansichten und Einstellungen zu erfahren. Auch wenn man verstehen kann, dass ihn die Dinge, die da angesprochen wurden, beschäftigen, hat es ihn nach und nach immer weiter in meiner „Gunst“ sinken lassen. Zusätzlich konnte für mich auch die Spannung im Buch nicht dauerhaft gehalten werden… alles in allem also eine sehr gemischte Geschichte, die mich zwar erschüttert, aber auch ratlos zurück lässt.
Corso arbeitet bei der Mordkommission und ist ein ziemlich knallharter Ermittler mit einer düsteren Vergangenheit. Ermittler müssen aus meiner Sicht auch keine komplett braven, wohlerzogenen Beamten sein, bei ihm war es mir insgesamt aber doch zu viel, zu drüber, zu unsympathisch, zu viel gegen das Gesetz. Und vor allem kommt er mit all seinen Fehltritten ungestraft durch. Auch wenn das Buch in Frankreich spielt und die Dinge da möglicherweise etwas anders laufen, kann ich mir nicht vorstellen, dass man wirklich mit ALLEM durchkommt, was Corso so im Verlauf der Geschichte verzapft. Ein paar der kleineren „Delikte“ fand ich in Bezug auf die Dringlichkeit den Fall zu lösen und Beweise zu finden, ja noch okay und hätte man ihm sicher mit einer kleinen Verwarnung noch verziehen, aber anderes ging einfach gar nicht. Dabei wird auch immer wieder deutlich, wie viel Gewalt, Hass und Extremität in ihm steckt. Aus meiner Sicht hat er absolut nichts bei der Polizei verloren! Die Antipathie hat es natürlich nicht unbedingt leichter gemacht, die Geschichte zu mögen, aber es gab auch Aspekte im Handlugnsverlauf, die mir nicht komplett gefallen haben.
Der Beginn des Hörbuchs ist sehr düster, blutig, brutal und enthält auch immer wieder Szenen, die bei dem einen oder anderen wohl Ekelgefühle, Kopfschütteln und Ungläubigkeit hervorrufen werfen. Der Thriller verfehlt hier, aus meiner Sicht, seine Wirkung also nicht. Auch wenn ich nicht all die Details gebraucht hätte, die dort präsentiert wurden, wird eine sehr finstere, passende Atmosphäre erzeugt, die einen in eine Welt voller Extreme zieht. Die Fülle an Brutalität, Gewalt, SM-Praktiken war hoch und auch wenn ich nicht unbedingt noch mehr davon hätte lesen wollen, war es doch ein ziemlich krasser Umbruch in der Mitte des Hörbuchs, als es dann irgendwie fast ereignislos und zäh wurde. Die Ermittlungen haben zwar immer mal wieder für kleine Passagen mit neuer Gewalt und Blut geführt, im Vergleich zu dem fesselnden, extremen, intensiven Einstieg war es aber eben einfach langatmig und wenig spannend. Auch der Prozess an sich hat mich nur wenig mitgenommen. Zum Ende der Geschichte drehte sich das Blatt dann aber wieder erneut. Die Ermittlungsarbeiten standen mehr im Vordergrund, es wurden Zusammenhänge aufgedeckt, Verknüpfungen erkannt, Zeugen befragt und so weiter – eben das was ich mir vorher schon gewünscht hätte. Einige der Ergebnisse waren erschreckend und überraschend und die Auflösung insgesamt hat mir weitestgehend auch gefallen (auch wenn ich einen der Schlüsse, die gezogen wurden bzw. die man als Leser/Hörer daraus wohl ziehen sollen übertrieben und nicht unbedingt passend finde), aber es kam für mich dann einfach zu spät. Das Hörbuch wirkte nicht harmonisch, man hätte es aus meiner Sicht ein wenig besser verteilen können, damit es nicht von einem Extrem ins nächste fällt.
Auch die persönliche Komponente rund um Corso wirkte für mich zwischendurch fehl am Platz und hat nur noch dazu geführt, dass ich ihn noch weniger mochte. Man kann sicher verstehen, wieso ihn das beschäftigt und am Anfang fand ich auch noch gut, dass er für seine Rechte kämpfen wollte… aber nach und nach drehte sich auch dort das Blatt für mich. Wobei ich sagen muss, irgendwie sind die meisten Charaktere in der Geschichte etwas seltsam und übertrieben. Das sorgt zwar für eine abwechslungsreiche Zusammenstellung, aber auch für sehr viele Extreme auf einem Haufen. Ein paar Figuren mit Ecken und Kanten und düsteren Geheimnissen hätten da wirklich gereicht, mir war es insgesamt zu viel.
Die Stimme von Martin Keßler hat mir allerdings gut gefallen. Die dunkle, kraftvolle Stimme passte gut zu den düsteren Vorgängen im Buch und die unterschiedlichen Szenen sind gut dargestellt gewesen. Man konnte die verschiedenen Personen gut voneinander unterscheiden, wenn es Gespräche gab und es war insgesamt angenehm ihm zuzuhören – zumindest vom Klang der Stimme. Es war ausdrucksstark gelesen, gut betont, was eine stimmungsvolle Atmosphäre erzeugt hat.
Fazit
Das Hörbuch lässt mich sehr gemischt zurück. Es gab Passagen, die mir wirklich gut gefallen haben, die spannend und überraschend waren, anderes jedoch hat mich gar nicht überzeugt. Irgendwie durchlief man während der Geschichte so viele krasse, extreme, gewalttätige Stränge und doch harmonierte es insgesamt nicht so richtig für mich. Ich hätte gar nicht noch mehr von den blutigen, dunklen Details gewollt, aber man hätte sie einfach besser verteilen können. Die interessanten, aufschlussreichen Ermittlungen kamen viel zu spät und konnten zum Beispiel die langatmigen Passagen im Gerichtsaal nicht mehr aufwerten. Auch hatte ich meine Probleme mit Corso. Protagonisten mit Schwächen, Geheimnissen, ggf. auch dunkler Vorgeschichte stören mich nicht generell, im Gegenteil, das kann die Handlung sehr spannend machen und die Figuren können dann ja manchmal sogar besser nachvollziehen, was im Gegenüber (den Verbrechern) vor sich geht. Für mich war Corso, wie einige andere Dinge im Buch, einfach zu extrem, zu unangepasst, zu düster, zu gewalttätig… und bei all dem kommt er völlig ungestraft davon. Da muss man leider ziemlich an der Gesetzgebung zweifeln, denn auch als Polizist sollte man sich doch an gewisse Grenzen halten müssen.
Die guten Thrillerelemente stehen für mich hier sehr im Kontrast zu dem Protagonisten, der für mich einfach gar nicht geht und dem sehr unausgeglichenem Handlungsverlauf.
vielleicht nicht ganz für jeden Tag, aber schöne Ideen
Rachs Rezepte für jeden Tag von Rach Christian
Wie viel Zeit man im Alltag erübrigen kann, um zu Kochen und Rezepte auszuprobieren, ist bei jedem sicherlich ein wenig unterschiedlich. Für den einen darf es nicht länger als eine halbe Stunde dauern, der nächste kann auch locker eine Stunde oder etwas mehr Zeit erübrigen. Je nachdem wie viel Lust und Zeit man hat, sind die Rezepte mal mehr mal weniger alltagstauglich.
Insgesamt wird jedoch eine sehr schöne und abwechslungsreiche Mischung präsentiert, so dass jeder etwas finden sollte, was er gern mal ausprobieren möchte.
Die Rezepte sind anschaulich und übersichtlich präsentiert und werden durch die Bilder gut unterstützt. So kann man sich auch gleich vorstellen, die das Endergebnis aussehen könnte. Durch die Einteilung in verschiedenen Kategorien, wie zum Beispiel Salate, Suppen und Eintöpfe, Ofengerichte und Desserts, findet man sich gut im Buch zurecht. Auch das Register, das nach Zutaten sortiert ist, hilft bei der Orientierung, wenn man nach etwas Bestimmten sucht.
Viele der Rezepte klingen toll und einige möchte ich auf jeden Fall ausprobieren. Nicht jedes davon wird jeden ansprechen, schon allein aufgrund der Zutaten, die genutzt werden. Geschmack ist eben verschieden. In einigen Rezepten kommen auch mal nicht ganz sooo alltägliche Zutaten vor, die meisten Dinge sind aber doch eher "normal" und leicht zu besorgen.
Etwas schade ist es dass in dem Abschnitt mit den Grundrezepten nicht auch Rezepte für Pizzateig oder solche Dinge zu finden sind. Wer keine Lust oder keine Zeit hat, ihn selbst zu machen, muss es ja nicht, aber wer es gern würde, hätte so gleich alles beisammen. Schließlich finden sich für Brühe, Dressings und Co auch Anleitungen im Buch, die auch nicht unbedingt weniger aufwendig sind, als einen Teig selbst herzustellen.
Nicht jedes Rezept wird sich für den täglichen Gebrauch eignen, aber um Anregungen und Ideen zu bekommen und das eine oder andere auszuprobieren, kann man dieses Kochbuch auf jeden Fall nutzen.
tolle Rezepte, schöne Aufmachung
Von Oma mit Liebe von Katharina Mayer
Ich backe ganz gern und fühle mich nach dem Ansehen dieses Backbuches auch dazu motiviert, es mal wieder zu machen. In der letzten Zeit kam es doch ein wenig kurz. Mir gefällt die Aufmachung und Aufteilung des Buches richtig gut.
Neben den Rezepten gibt es auch Einblicke in das Leben der Omas und Opas, die ihre Kuchenlieblinge im Buch vorstellen.
Ganz zu Beginn gibt es zusätzlich noch ein paar Infos zu dem Kuchentracht-Team, die ich sehr erfrischend und als einen guten Einstieg empfand. Dadurch diese Mischung wird es noch etwas persönlicher und ist auch einfach mal was anderes, als ein reines Backbuch. Die älteren Herrschaften wirken recht sympathisch, machen mich vor allem aber mit ihren Leckereien neugierig.
Die Backrezepte sind in die Kategorien Kleine Leckerbissen, Lieblingskuchen für jeden Anlass, Torten für jeden Anlass und trendig & aus aller Welt. Eine sehr bunte und abwechslungsreiche Mischung aus traditionellen Rezepten, einfachen Kuchen, aufwendigeren Kreationen, gut geeigneten Mitbringseln und ausgefalleneren Abwandlungen von Klassikern. Nicht jedes Rezept wird jeden komplett gefallen, einige Zutaten liegen einem eben mehr als andere, aber es wird auf jeden Fall für jeden was dabei sein, da sehr verschiedene Geschmäcker bedient werden.
In vielen Rezepten werden nur gewöhnliche Zutaten genutzt, die die meisten zu Hause haben werden oder sich schnell besorgen lassen. In einigen Kuchen sind auch Zutaten enthalten, die man vielleicht nicht alltäglich nutzt, die aber auch nicht zu exotisch wirkten. Besonders gut gefallen haben mir die Tipps unter den Rezepten, in denen entweder Alternativen für verschiedene Zutaten gezeigt werden, zum Beispiel wenn man ohne Alkohol backen möchte, oder Hinweise und Geheimtipps gegeben werden, damit der Kuchen oder Grundteig auch wirklich gelingt.
Unterstützt werden die Rezepte von anschaulichen Bildern, die entweder das fertige Ergebnis, zwischendurch aber auch einzelne Arbeitsschritte und die Bäcker selbst zeigen.
Fazit:
Insgesamt ein wirklich schön gestaltetes und abwechslungsreiches Backbuch, das mir Lust auf unterschiedliche Kuchen und Gebäcke gemacht hat. Durch die persönliche Note hebt es sich auch von den anderen Büchern ab, die ich rund ums Kochen und Backen so im Regal habe.
schöne Geschichte
Käthe, Band 1: Der Gorilla-Garten von Veenstra Simone; Loose Anke
Käthe zieht mit ihrer Familie vom Land in die Großstadt. Ein ziemlicher Umschwung, der einige Veränderungen für sie mitbringt. Wohin man schaut findet man nun Autos, Häuser, Menschen und nur wenig grün. Dabei mochte Käthe es doch so sehr auf dem Apfelhof von ihrer Oma. Doch auch wenn die Stadt erst mal ziemlich laut und bunt ist, so finden sich auch dort viele Dinge zu entdecken und an den richtigen Stellen auch ausreichend Natur für kleine Abenteuer.
Die Aufmachung vom Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Schrift ist groß, wodurch die Seiten nicht so überladen wirken. Zahlreiche Illustrationen unterstützen die Handlung und machen die Geschichte lebendig. Sie sind unterschiedlich groß, mal im Text, mal am Rand oder auf einer gesamten Seite. Die Bilder waren sehr schön und passend zu den Erlebnissen von Käthe. Die junge Protagonistin und auch die anderen Figuren konnte man sich so ebenfalls gut vorstellen und hat anhand der Ausdrücke auf den Bildern auch einen guten Einblick in ihre Stimmungslage bekommen. Auch wenn Käthe natürlich im Vordergrund steht, lernt man so auch ihre neuen Mitschüler, die Nachbarn und ihre Eltern gut kennen.
Käthe berichtet aus der Ich-Perspektive und nimmt den Leser und Zuhörer gut mit in ihre neue Welt. Die Worte sind recht leicht und damit gut verständlich gehalten. Man kann den Entwicklungen gut folgen.
Es gibt reichlich zu entdecken, einige Dinge kennt sie nicht, andere Sachen sind allerdings auch ähnlich zum Land. Durch das Wissen, dass ihre Oma ihr vermittelt hat, kann sie ab und an auch den andren Kindern aus ihrer Klasse noch was beibringen, besonders als es um den Schulgarten geht, der angelegt werden soll. Während Käthe ihre Umgebung erkundet gibt sie einigen Gegenständen neue Namen, die teilweise ziemlich kurios klingen. Insgesamt ist schon gut nachvollziehbar, wieso sie die Dinge so nennt und was sie meint, manchmal hätte es für meinen Geschmack aber auch etwas weniger zusammengebaut sein dürfen.
Ganz nett fand ich auch den Aspekt mit Käthes Namen, der eigentlich ganz anders lautete, allerdings spielt das dann im weiteren Verlauf wieder gar keine Rolle mehr. Niemand nutzt einen ihrer vielen Vornamen, obwohl sie da ja reichlich Auswahl hätte.
Käthe ist sehr aufgeweckt, kontaktfreudig und meistens fröhlich. Schnell steht sie auch in der neuen Klasse im Mittelpunkt und scheint dabei gar keine Probleme zu haben, sich einzufinden. Zwar wünscht man jedem, dass er sich in der neuen Schule so gut zurechtfindet, es ist aber irgendwie auch etwas zu schön um wahr zu sein. Selbst die Klassenzicke hat Käthe nach nicht mal einer Woche auf ihrer Seite. Hier und da hätte ich mir eigentlich gewünscht, dass auch die Schattenseiten so eines Umzugs mit eingebaut werden. Kleine Situationen, in denen man sich unwohl fühlt, nicht weiter weiß, um Rat fragen muss oder etwas in der Art. Das hätte die Handlung noch glaubwürdiger gemacht. Wenn jetzt ein junger Leser oder Zuhörer die Geschichte liest/vorgelesen bekommt, denkt er vielleicht, er ist komisch, wenn es bei ihm nicht so optimal läuft.
Trotzdem bin ich gespannt, wie es mit Käthe in den weiteren Bänden weitergehen wird, ob doch noch ein paar Hürden kommen, was sie noch so entdeckt, was sie für Abenteuer erlebt und so weiter.
Fazit
Ein nettes Kinderbuch bei dem man neben dem Leben von Käthe und ihrer Familie auch noch ein wenig über die Arbeit und das Leben auf dem Land erfährt. Auch wenn bei Käthe nicht immer alles sofort Plan verläuft und sie auch mal ein schlechtes Gewissen hat, wenn sie Sachen tut, die sich so nicht gehören, verläuft ihr Umzug doch sehr reibungslos - vielleicht ein bisschen zu reibungslos. Ein paar Pannen, Neider oder "Heimweh" hätten der Handlung aus meiner Sicht gut getan und es noch authentischer werden lassen.
schöne Ideen
Käthe, Band 1: Der Gorilla-Garten von Veenstra Simone; Loose Anke
Ich bin selbst nicht im WeightWatchers Programm und einfach neugierig auf das Buch geworden, weil ich Lust auf saisonale Rezepte und neue Ideen hatte. Das Punktesystem ist aber natürlich mit integriert und zu Beginn des Buches zumindest so weit erklärt, dass man die Unterschiede in den Bepunktungen der einzelnen Pläne nachvollziehen kann.
Aber auch ohne Punkte zu zählen, kann man die Rezepte nachkochen oder Ideen daraus ziehen. Die Angaben zu den Kalorien geben zusätzlich eine kleine Hilfestellung, wenn man darauf achten möchte.
Die Aufteilung des Buches in die vier Jahreszeiten hat mir gut gefallen. Dadurch wird das Augenmerk jeweils auf verschiedene Produkte gelegt, die für die entsprechende Jahreszeit typisch sind. So kann man dann nicht nur saisonal, sondern größtenteils eben auch regional einkaufen und kochen. Viele Rezepte kann man sicher auch mit Zutaten ergänzen, die man gern noch dabei hätte oder welche austauschen, die man vielleicht nicht so gern mag. Insgesamt bietet das Kochbuch eine sehr abwechslungsreiche Auswahl an Ideen und Kombinationen. Auch wenn ich nicht alle davon mag, weil ich die Zutaten nicht esse oder die Mischung doch etwas ungewöhnlich finde, so wird sicher für jeden etwas Interessantes dabei sein, was man gern ausprobieren möchte.
In der Einleitung sagt Sternekoch Andi Schweiger auch, dass er kreative und ausgefallene Varianten präsentieren will und dieses Versprechen hält er an vielen Stellen auf jeden Fall.
Ein wenig schade fand ich, dass von einigen Zutaten nur sehr geringe Mengen benötigt, wie bei den Kräutern im Frühling. Wer einen eigenen Garten hat oder auf dem Balkon Kräuter pflanzt, kann problemlos ein oder zwei Stängel von verschiedenen Kräutern in ein Gericht geben. Wenn man jedoch extra Kräuter kaufen müsste und dann nur wenige Stängel benötigt von verschiedenen Kräutern, ist das vielleicht nicht ganz ideal. Das meiste kann man sicher weiter verarbeiten, wenn es dann einmal da ist, ich empfand es nur einfach nicht als so richtig praktisch. Auch in anderen Rezepten ist mir aufgefallen, dass teilweise zahlreiche verschiedene Zutaten in recht kleinen Mengen verwendet werden, so dass man dann sehen muss, was man mit den Resten macht.
Neben den Gerichten gibt es häufig noch kleine Informationen zu den Zutaten oder Tipps, was man wie gut austauschen oder ergänzen kann. So werden die Ideen dann noch vielfältiger und individuell anpassbar.
Die Kennzeichnung, ob ein Rezept vegetarisch, glutenfrei, nussfrei, laktosefrei oder vegan ist, hilft bei der Orientierung und gibt einen schnellen Überblick. Viele der Gerichte sind ansprechend und appetitlich angerichtet, so dass man auch Lust bekommt, sie auszuprobieren.
Das Register nach Zutaten finde ich ebenfalls nützlich. So kann man schauen, womit man gern kochen möchte und findet dann sofort die passenden Ideen, ohne jedes Mal das gesamte Buch durchschauen zu müssen.
Ein Kochbuch, das für jeden etwas bietet. Egal ob man Süßes, Herzhaftes, Salat oder Fisch bevorzugt, für jede Richtung ist etwas bei und durch die saisonalen Zutaten sind die Rezepte auch alle sehr unterschiedlich.







