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Rezensionen von Lesestern:

Wie Aufräumen gelingt...

Robert räumt auf von Anna Schindler

"Robert räumt auf" geschrieben von Anna Schindler und illustriert von Katrin Dageför ist im Februar 2020 in der Edition PASTORPLATZ erschienen.
Aufräumen, ein Thema, das jede Familie kennt und durch alle Generationen geht.
Wer hat schon Lust freiwillig aufzuräumen?

Für Kira und Niko und deren Eltern ist dieses Thema eine ständig wiederkehrende und nervige Angelegenheit.

Die Geschwister lieben es zu spielen, aber danach wieder Ordnung zu machen, passt nicht in ihre Vorstellung.
Mama und Papa sind mit der Hausarbeit schon überfordert und dann noch das ständige hinterher räumen ihrer Kinder macht zusätzlichen Stress.
Sie brauchen dringend Hilfe, denn auch das gemeinsame Familienleben leidet darunter.
Und dann steht plötzlich ein kleiner freundlicher Roboter vor der Tür und scheint die Lösung auf alle Probleme zu sein....
Mein Fazit:
Ein wunderschön bunt-illustriertes Bilderbuch, das sehr anschaulich ein typischen Familienthema witzig und humorvoll präsentiert.
Dabei können sich sowohl die Kinder sehr leicht mit den beiden Hauptfiguren Kira und Niko identifizieren wie auch die erwachsenen Vorleser mit den hier dargestellten Eltern.
Robert, der sympathische Aufräum- Roboter und Chaos-Beseitiger, wer träumt nicht von so einem Haushaltsgenie.
Doch auch ein Roboter ist nicht perfekt und zu viel Arbeitseifer kann Schaden anrichten, wie die Geschichte zeigt.
Der Text ist leicht verständlich und die Seiten sind sehr detailreich und lebendig illustriert.
Dadurch bieten sich viele verschiedene Erzählanlässe beim Vorlesen, die auf spielerische Art und Weise die sprachliche Entwicklung bei Kindern fördern.
So ist ein tolles, farbenfrohes und kindgerechtes Buch entstanden, das zeigt, dass es auf die richtige Balance ankommt und uns nebenbei ermutigt, den Alltag gemeinsam zu meistern.

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Sable Island - Insel der Geheimnisse

Das Lächeln des Drachen von Anna Schindler

"Das Lächeln des Drachen" der neue Roman von Elisabeth Büchle ist im Februar 2020 bei Gerth -Medien erschienen.

Elisabeth Büchle entführt ihre Leser ins England des19.Jahrhunderts.
Man taucht ein in eine spannende grandios geschriebene Geschichte einer Adelsfamilie.
Wunderbar ausgearbeitete Charaktere und Protagonisten fesseln den Leser und sorgen dafür, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann.

Dann wechselt die Zeitebene und man wird in die Gegenwart katapultiert mit facettenreichen Akteuren und Geschehnissen, die einem filmreifen Plot gleichen.
Auf der Spur dieser Zeiten- und Länder übergreifenden Story wird uns am Ende ein Gesamtbild präsentiert, in das sich alle Puzzle-Teile fügen.
Mein persönliches Fazit:
Der Anfangsteil mit der faszinierenden Olivia, die durch ihr besonderes Wesen, Leben und Güte in die alten Mauern von Broomglade Manor bringt, hat mich sofort begeistert.
Auf den Spuren einer alten Familiensaga folgend, durfte ich weitere mich in den Bann ziehende Personen kennenlernen. Die Figur des umsichtigen und treuen Butlers Penbroke hat mir besonders gut gefallen und passt sich wunderbar in diese Geschichte ein.
Der bildhafte und angenehm flüssige Schreibstil der Autorin unterstützt dies und hat dafür gesorgt, dass ich lesend abgetaucht bin.
Der Wechsel in die Gegenwart erfolgte für mich etwas zu schnell und hat mich überraschend geflasht...
Sprache und Charaktere sind zeitgemäß angepasst, in actionreichen Szenen und manchmal flapsigen Dialogen, sodass ich mir manchmal wie in einem Kinofilm vorkam.
Falk Jäger, den ich auf diesem Weg kennen lernen durfte ist ein außergewöhnlicher und intelligenter Typ hinter dessen Sonnyboy Fassade sich ein liebenswerter und Gott vertrauender junger Mann verbirgt, der durch seinen Charme manches Fettnäpfchen überwindet.
Neben Historie und Action gibt es auch jede Menge Romantik und weitere interessante Nebenfiguren und Protagonisten.
Besonders Junia, die Zurückhaltende und Geheimnisvolle sorgt für emotionsgeladene Szenen.
So entsteht ein Lesevergnügen, das Vergangenheit und Gegenwart am Ende zu einer gemeinsamen Geschichte verbindet und uns ab und an ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.

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Eine gute Saat lässt unsere Seele wachsen, heranreifen und aufblühen

Blühende Worte für dich von Jeannette Mokosch

Blühende Worte für Dich" von Jeannette Mokosch ist ein wunderbarer Bild- und Geschenkband und ist im SCM Verlag im Februar 2020 erschienen.
Mit einem sehr persönlichen Vorwort der Autorin wird der Leser eingeladen, sich von ihren Gedanken berühren zu lassen, um dabei Inspiration und Ermutigung zu empfangen.

Ihre Themen sind dabei so vielfältig wie das Leben selbst und nehmen uns mit hinein in durchlebte Situationen und Erfahrungen.
Durch ausgewählte Bibelzitate in Form eines Zuspruchs werden die hier geschriebenen Worte positiv verstärkt und geben zuversichtliche Perspektiven.
Mein persönliches Fazit:
Dieses wunderschöne Buch ist schon allein optisch gesehen ein wahrer Genuss.
Die Seiten sind harmonisch aufeinander abgestimmt und die in ebenso warmen Farben dargestellte Fotos von Blumen, Blüten und Gräsern fügen sich wunderbar ein.
Die Texte in kalligraphischer Schreibweise unterstützen das künstlerische Design und verleihen ihm einen edlen Charakter.
Auch das Format, das bunte Vorsatzpapier mit den filigranen Zeichnungen und das farblich abgestimmte Lesebändchen unterstreichen die hochwertige Ausstattung und machen es zu einem wertvollen Geschenkband.
Die Worte und Gedanken führen in die Tiefe und sind poetisch kostbar.
Sie berühren beim Lesen und lassen vor unseren Augen lebendige Bilder entstehen.
Und die Bibelzitate bestärken das Inhaltliche der Aussagen und machen aufmerksam auf Gottes Reden.
So ist ein außergewöhnliches Kunstwerk entstanden, das unserer Seele wohltut und auf den Schöpfer des Lebens hinweist.

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Zweimal täglich - Gottes geistlicher Rahmen für unseren Alltag

Am Morgen und am Abend unter Gottes Wort von Jeannette Mokosch

"Am Morgen und am Abend unter Gottes Wort" ist als Neuauflage des bekannten Andachtsbuchs "Daily Light on the Daily Path" in der Übersetzung "Luther21"ist im Asaph Verlag erschienen.
Es geht zurück auf das 19.Jahrhundert, auf Samuel Bagster, einen Verleger aus London, der mit seiner Familie regelmäßig morgens und abends zu einer Andacht zusammen kam.

Dabei war es ihm wichtig, Verse aus der Bibel zu lesen, die thematisch in Verbindung miteinander stehen.
Diesem Vorbild folgt das neue Andachtsbuch, in dem es dem Leser mit seinen zwei täglichen Bibel-Andachten einen geistlichen Rahmen bietet.
Dabei sind die Texte gut verständlich und orientieren sich am reformatorischen Urtext.
Mein Fazit:
Dieses Buch begleitet mich mittlerweile fast4 Wochen und ich habe nach und nach die Morgen- und Abendandacht fest in meinen Alltag integriert.
Zum Start in den Tag habe ich vorher bereits " die Liebesbriefe von Jesus - Ich bin das Licht auf deinem Weg" von Sarah Young mit den dazu angegebenen Bibelstellen gelesen.
Nun habe ich meine " Stille Zeit" am Morgen durch dieses Büchlein in Form einer reinen Bibelandacht erweitert und meinen Tag zusätzlich durch die Abendandacht ergänzt.
Diese für mich jetzt tägliche geistliche Übung gibt mir Kraft gerade jetzt in dieser Krisenzeit und wird mir immer wertvoller angesichts der vielen Informationen und Mitteilungen aus weltlicher Sicht.
Besonders am Abend ist dieses Novum ein wunderbarer Tagesabschluss und entlässt mich mit Gottes Wort in die Nacht.
So ist dieses Buch inzwischen ein fester Bestandteil meines Alltags geworden, das mich vom Morgen bis zum Abend begleitet und mich auf das Wesentliche im Leben fokussiert.

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Die geistliche Filteranlage für gute Entscheidungen

Choose von Tobias Teichen

"Choose: Weil Vielleicht keine Entscheidung ist", das neue Buch des ICF Pastors Tobias Teichen ist im Februar 2020 im SCM Verlag Brockhaus erschienen.
Entscheidungen gehören zu unserem Alltag und beeinflussen unser Leben.
Was gibt uns Orientierung, wenn wir an wichtigen Kreuzungen unseres Lebens stehen?
Wem folgen wir, unserem Verstand oder unserem Herzen?
Tobias Teichen widmet sich in Choose der Frage, wie man gute geistlich -fundierte Entscheidungen treffen und welche Hilfsmittel man dazu anwenden kann.

Seine Vorgehensweise gründet auf 5 Bereiche, die er als sogenannte Filter einsetzt, um verantwortliche Entscheidungen zu erzielen, die mitunter weitreichende Auswirkungen haben können.
Diese Filter : Bibel, Gebet, gute Ratgeber, Chazon bzw Berufung und innerer Friede sind zugleich die Hauptthemen und fungieren als Gliederung dieses Werks.
Sie werden ausführlich beschrieben und von allen Seiten tiefgründig beleuchtet und erläutert. Zugleich wird dabei auch auf die Gefahr von " dem Zeitgeist folgen", persönliche Interessen oder Prägungen berücksichtigen hingewiesen und herausgefordert auch dies durch die göttliche Kläranlage laufen zu lassen.
Hierzu führt er zahlreiche Beispiele aus seinem persönlichen Umfeld auf, um dem Leser sehr anschaulich vor Augen zu führen,wie ein geistliches Filtersystem funktioniert.
Mein Fazit:
Entscheidungen zu treffen fällt mir nicht immer leicht und ich habe durch dieses Buch ein gutes Gerüst bekommen, dass mir hilft auf dem Weg verantwortliche Entscheidungen zu treffen.
Eine Lektüre, die komplexe Inhalte anschaulich und verständlich aufbereitet und durch die vielen praktischen Beispiele sehr wertvoll bei Entscheidungsfindungen sein kann.

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Die heilsame Kraft eines alten Manuskripts

Das Flüstern von Tinte auf Papier von Lindsay Harrel

"Das Flüstern von Tinte auf Papier" von Lindsay Harrel ist im Februar 2020 beim Verlag Francke- Buchhandlung in Marburg erschienen.

Lindsay Harrel nimmt uns mit hinein in eine kraftvolle Geschichte über die wunderbare und heilsame Wirkung des Schreibens, das Mut, Stärke und Vergebung bewirkt.

Die bücherliebende Therapeutin Sophia Barrett leidet jahrelang unter einer gewaltsamen Beziehung, bis ihr Verlobter bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt.
Hin und hergerissen zwischen Befreiung und Schuldgefühlen reist sie nach Cornwall, die ihr aus ihren Lieblingsromanen vertraute Küstenlandschaft, um eine Auszeit von Beruf und Vergangenheit zu nehmen.
Dort trifft sie auf Ginny Rose ihre Vermieterin und gleichzeitig Besitzerin des dort ansässigen Buchladens Rosebud Books. Auch Ginny ist eine vom Leben enttäuschte und verlassene junge Frau, die um die Existenz ihres Lebens und ihrer Ehe kämpft.
Zusammen investieren sie viel Kraft und Liebe, um die in der Krise steckende Buchhandlung wieder neu zu beleben.
Dabei stoßen sie auf ein altes Manuskript, das eine ganz besondere Lebens- und Glaubensgeschichte enthält, deren Wirkung sich Schritt für Schritt entfaltet...
Mein Fazit:
Eine wunderbare Geschichte, die beim Lesen fasziniert und fesselt.
Lindsay Harrel ist auch hier wieder ein bezauberndes Lesevergnügen gelungen, dass sympathische Protagonisten und facettenreiche Charaktere präsentiert.
Der Schreibstil ist flüssig, poetisch und bildhaft.
Die malerisch beschriebene Küstenlandschaft mit ihren hohen Klippen und der kleine idyllische Buchladen hat man beim Lesen direkt vor Augen.
Und ein Garten mit einem alten Geschichtenbaum öffnet seine Vergangenheit.
Ein Buch, das ich Seite für Seite genießen konnte und das mich als ebenso begeisterte Bücherliebhaberin wie Sophia in seinen Bann gezogen hat.

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Die offenen Wunden der Nachkriegszeit - Leipzig im Jahr 1920

Der rote Judas von Thomas Ziebula

"Der rote Judas" ist der packende Auftakt einer neuen Krimireihe um den Kriegsheimkehrer Paul Stainer, dessen Handlung in Leipzig um das Jahr 1920 spielt, aus der Feder von Thomas Ziebula stammt und bei Wunderlich im Rowohlt Verlag im Januar 2020 erschienen ist
Wir lernen den Protagonisten Paul Stainer kennen, der traumatisiert aus dem 1.

Weltkrieg nach Hause kommt und vor den Trümmern seiner Ehe steht.
Seine Frau Edith ist inzwischen mit einem anderen Mann zusammen, da sie Paul nach mehrjähriger Abwesenheit nicht mehr zurück erwartet.
Einziger Lichtblick in diesem Scherbenhaufen seines Lebens ist die Möglichkeit wieder in seinen alten Beruf zurückzukehren und einen Neuanfang als zum Inspektor beförderten Kriminalist zu wagen. Dies wird zu seiner großen Herausforderung, als er gleich zu Beginn mit mehreren perfiden Morden konfrontiert wird.
Auch wenn der Krieg zu Ende ist, klaffen überall noch offene Wunden, die sich in der Bevölkerung zu Eiterherden entwickeln. Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Krisen bestimmen das Zeitbild.
Die Bedingungen des Versailler Friedens sind vielen ein Dorn im Auge und so toben die Kleinkriege innerhalb der Gesellschaft und Politik weiter.
Unversöhnlich- nationalistisch eingestellte ehemalige Militaristen sinnen auf Rache und Lynchjustiz und schon bald ist Paul Stainer inmitten eines Fadenkreuzes, das seine Opfer brutal tötet, um eigene Verbrechen zu verwischen.
Auch in den Reihen der Polizei begegnet ihm Misstrauen und Opportunismus und die Frage wer ist Freund oder Feind begleitet ihn täglich. Seine eigenen Kriegserlebnisse, die ihn in Gedanken und Träumen immer noch verfolgen spielen dabei eine nicht unerhebliche Rolle und so gerät er selber immer mehr ins Blickfeld der Täter.
Mein Fazit:
Ein temporeicher hochemotionaler Krimi, dem es gelingt einen Spannungsbogen von Anfang bis Ende durchzuhalten.
Dabei gelingt es Thomas Ziebula historische Fakten geschickt in die Romanhandlung einzuweben ohne den Handlungsfluss zu verlangsamen.
Seine vielfältigen Charaktere sind wunderbar herausgearbeitet und verleihen dem Geschehen Tiefe und Atmosphäre.
Die Thematik ist spannungsgeladen, gesellschaftskritisch und hochaktuell.
So ist ein Kriminalroman entstanden auf dessen Fortsetzung ich mich freue.


"Der rote Judas" ist der packende Auftakt einer neuen Krimireihe um den Kriegsheimkehrer Paul Stainer, dessen Handlung in Leipzig um das Jahr 1920 spielt, aus der Feder von Thomas Ziebula stammt und bei Wunderlich im Rowohlt Verlag im Januar 2020 erschienen ist
Wir lernen den Protagonisten Paul Stainer kennen, der traumatisiert aus dem 1. Weltkrieg nach Hause kommt und vor den Trümmern seiner Ehe steht.
Seine Frau Edith ist inzwischen mit einem anderen Mann zusammen, da sie Paul nach mehrjähriger Abwesenheit nicht mehr zurück erwartet.
Einziger Lichtblick in diesem Scherbenhaufen seines Lebens ist die Möglichkeit wieder in seinen alten Beruf zurückzukehren und einen Neuanfang als zum Inspektor beförderten Kriminalist zu wagen. Dies wird zu seiner großen Herausforderung, als er gleich zu Beginn mit mehreren perfiden Morden konfrontiert wird.
Auch wenn der Krieg zu Ende ist, klaffen überall noch offene Wunden, die sich in der Bevölkerung zu Eiterherden entwickeln. Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Krisen bestimmen das Zeitbild.
Die Bedingungen des Versailler Friedens sind vielen ein Dorn im Auge und so toben die Kleinkriege innerhalb der Gesellschaft und Politik weiter.
Unversöhnlich- nationalistisch eingestellte ehemalige Militaristen sinnen auf Rache und Lynchjustiz und schon bald ist Paul Stainer inmitten eines Fadenkreuzes, das seine Opfer brutal tötet, um eigene Verbrechen zu verwischen.
Auch in den Reihen der Polizei begegnet ihm Misstrauen und Opportunismus und die Frage wer ist Freund oder Feind begleitet ihn täglich. Seine eigenen Kriegserlebnisse, die ihn in Gedanken und Träumen immer noch verfolgen spielen dabei eine nicht unerhebliche Rolle und so gerät er selber immer mehr ins Blickfeld der Täter.
Mein Fazit:
Ein temporeicher hochemotionaler Krimi, dem es gelingt einen Spannungsbogen von Anfang bis Ende durchzuhalten.
Dabei gelingt es Thomas Ziebula historische Fakten geschickt in die Romanhandlung einzuweben ohne den Handlungsfluss zu verlangsamen.
Seine vielfältigen Charaktere sind wunderbar herausgearbeitet und verleihen dem Geschehen Tiefe und Atmosphäre.
Die Thematik ist spannungsgeladen, gesellschaftskritisch und hochaktuell.
So ist ein Kriminalroman entstanden auf dessen Fortsetzung ich mich freue.



"Der rote Judas" ist der packende Auftakt einer neuen Krimireihe um den Kriegsheimkehrer Paul Stainer, dessen Handlung in Leipzig um das Jahr 1920 spielt, aus der Feder von Thomas Ziebula stammt und bei Wunderlich im Rowohlt Verlag im Januar 2020 erschienen ist
Wir lernen den Protagonisten Paul Stainer kennen, der traumatisiert aus dem 1. Weltkrieg nach Hause kommt und vor den Trümmern seiner Ehe steht.
Seine Frau Edith ist inzwischen mit einem anderen Mann zusammen, da sie Paul nach mehrjähriger Abwesenheit nicht mehr zurück erwartet.
Einziger Lichtblick in diesem Scherbenhaufen seines Lebens ist die Möglichkeit wieder in seinen alten Beruf zurückzukehren und einen Neuanfang als zum Inspektor beförderten Kriminalist zu wagen. Dies wird zu seiner großen Herausforderung, als er gleich zu Beginn mit mehreren perfiden Morden konfrontiert wird.
Auch wenn der Krieg zu Ende ist, klaffen überall noch offene Wunden, die sich in der Bevölkerung zu Eiterherden entwickeln. Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Krisen bestimmen das Zeitbild.
Die Bedingungen des Versailler Friedens sind vielen ein Dorn im Auge und so toben die Kleinkriege innerhalb der Gesellschaft und Politik weiter.
Unversöhnlich- nationalistisch eingestellte ehemalige Militaristen sinnen auf Rache und Lynchjustiz und schon bald ist Paul Stainer inmitten eines Fadenkreuzes, das seine Opfer brutal tötet, um eigene Verbrechen zu verwischen.
Auch in den Reihen der Polizei begegnet ihm Misstrauen und Opportunismus und die Frage wer ist Freund oder Feind begleitet ihn täglich. Seine eigenen Kriegserlebnisse, die ihn in Gedanken und Träumen immer noch verfolgen spielen dabei eine nicht unerhebliche Rolle und so gerät er selber immer mehr ins Blickfeld der Täter.
Mein Fazit:
Ein temporeicher hochemotionaler Krimi, dem es gelingt einen Spannungsbogen von Anfang bis Ende durchzuhalten.
Dabei gelingt es Thomas Ziebula historische Fakten geschickt in die Romanhandlung einzuweben ohne den Handlungsfluss zu verlangsamen.
Seine vielfältigen Charaktere sind wunderbar herausgearbeitet und verleihen dem Geschehen Tiefe und Atmosphäre.
Die Thematik ist spannungsgeladen, gesellschaftskritisch und hochaktuell.
So ist ein Kriminalroman entstanden auf dessen Fortsetzung ich mich freue.



"Der rote Judas" ist der packende Auftakt einer neuen Krimireihe um den Kriegsheimkehrer Paul Stainer, dessen Handlung in Leipzig um das Jahr 1920 spielt, aus der Feder von Thomas Ziebula stammt und bei Wunderlich im Rowohlt Verlag im Januar 2020 erschienen ist
Wir lernen den Protagonisten Paul Stainer kennen, der traumatisiert aus dem 1. Weltkrieg nach Hause kommt und vor den Trümmern seiner Ehe steht.
Seine Frau Edith ist inzwischen mit einem anderen Mann zusammen, da sie Paul nach mehrjähriger Abwesenheit nicht mehr zurück erwartet.
Einziger Lichtblick in diesem Scherbenhaufen seines Lebens ist die Möglichkeit wieder in seinen alten Beruf zurückzukehren und einen Neuanfang als zum Inspektor beförderten Kriminalist zu wagen. Dies wird zu seiner großen Herausforderung, als er gleich zu Beginn mit mehreren perfiden Morden konfrontiert wird.
Auch wenn der Krieg zu Ende ist, klaffen überall noch offene Wunden, die sich in der Bevölkerung zu Eiterherden entwickeln. Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Krisen bestimmen das Zeitbild.
Die Bedingungen des Versailler Friedens sind vielen ein Dorn im Auge und so toben die Kleinkriege innerhalb der Gesellschaft und Politik weiter.
Unversöhnlich- nationalistisch eingestellte ehemalige Militaristen sinnen auf Rache und Lynchjustiz und schon bald ist Paul Stainer inmitten eines Fadenkreuzes, das seine Opfer brutal tötet, um eigene Verbrechen zu verwischen.
Auch in den Reihen der Polizei begegnet ihm Misstrauen und Opportunismus und die Frage wer ist Freund oder Feind begleitet ihn täglich. Seine eigenen Kriegserlebnisse, die ihn in Gedanken und Träumen immer noch verfolgen spielen dabei eine nicht unerhebliche Rolle und so gerät er selber immer mehr ins Blickfeld der Täter.
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Ein temporeicher hochemotionaler Krimi, dem es gelingt einen Spannungsbogen von Anfang bis Ende durchzuhalten.
Dabei gelingt es Thomas Ziebula historische Fakten geschickt in die Romanhandlung einzuweben ohne den Handlungsfluss zu verlangsamen.
Seine vielfältigen Charaktere sind wunderbar herausgearbeitet und verleihen dem Geschehen Tiefe und Atmosphäre.
Die Thematik ist spannungsgeladen, gesellschaftskritisch und hochaktuell.
So ist ein Kriminalroman entstanden auf dessen Fortsetzung ich mich freue.



"Der rote Judas" ist der packende Auftakt einer neuen Krimireihe um den Kriegsheimkehrer Paul Stainer, dessen Handlung in Leipzig um das Jahr 1920 spielt, aus der Feder von Thomas Ziebula stammt und bei Wunderlich im Rowohlt Verlag im Januar 2020 erschienen ist
Wir lernen den Protagonisten Paul Stainer kennen, der traumatisiert aus dem 1. Weltkrieg nach Hause kommt und vor den Trümmern seiner Ehe steht.
Seine Frau Edith ist inzwischen mit einem anderen Mann zusammen, da sie Paul nach mehrjähriger Abwesenheit nicht mehr zurück erwartet.
Einziger Lichtblick in diesem Scherbenhaufen seines Lebens ist die Möglichkeit wieder in seinen alten Beruf zurückzukehren und einen Neuanfang als zum Inspektor beförderten Kriminalist zu wagen. Dies wird zu seiner großen Herausforderung, als er gleich zu Beginn mit mehreren perfiden Morden konfrontiert wird.
Auch wenn der Krieg zu Ende ist, klaffen überall noch offene Wunden, die sich in der Bevölkerung zu Eiterherden entwickeln. Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Krisen bestimmen das Zeitbild.
Die Bedingungen des Versailler Friedens sind vielen ein Dorn im Auge und so toben die Kleinkriege innerhalb der Gesellschaft und Politik weiter.
Unversöhnlich- nationalistisch eingestellte ehemalige Militaristen sinnen auf Rache und Lynchjustiz und schon bald ist Paul Stainer inmitten eines Fadenkreuzes, das seine Opfer brutal tötet, um eigene Verbrechen zu verwischen.
Auch in den Reihen der Polizei begegnet ihm Misstrauen und Opportunismus und die Frage wer ist Freund oder Feind begleitet ihn täglich. Seine eigenen Kriegserlebnisse, die ihn in Gedanken und Träumen immer noch verfolgen spielen dabei eine nicht unerhebliche Rolle und so gerät er selber immer mehr ins Blickfeld der Täter.
Mein Fazit:
Ein temporeicher hochemotionaler Krimi, dem es gelingt einen Spannungsbogen von Anfang bis Ende durchzuhalten.
Dabei gelingt es Thomas Ziebula historische Fakten geschickt in die Romanhandlung einzuweben ohne den Handlungsfluss zu verlangsamen.
Seine vielfältigen Charaktere sind wunderbar herausgearbeitet und verleihen dem Geschehen Tiefe und Atmosphäre.
Die Thematik ist spannungsgeladen, gesellschaftskritisch und hochaktuell.
So ist ein Kriminalroman entstanden auf dessen Fortsetzung ich mich freue.




"Der rote Judas" ist der packende Auftakt einer neuen Krimireihe um den Kriegsheimkehrer Paul Stainer, dessen Handlung in Leipzig um das Jahr 1920 spielt, aus der Feder von Thomas Ziebula stammt und bei Wunderlich im Rowohlt Verlag im Januar 2020 erschienen ist
Wir lernen den Protagonisten Paul Stainer kennen, der traumatisiert aus dem 1. Weltkrieg nach Hause kommt und vor den Trümmern seiner Ehe steht.
Seine Frau Edith ist inzwischen mit einem anderen Mann zusammen, da sie Paul nach mehrjähriger Abwesenheit nicht mehr zurück erwartet.
Einziger Lichtblick in diesem Scherbenhaufen seines Lebens ist die Möglichkeit wieder in seinen alten Beruf zurückzukehren und einen Neuanfang als zum Inspektor beförderten Kriminalist zu wagen. Dies wird zu seiner großen Herausforderung, als er gleich zu Beginn mit mehreren perfiden Morden konfrontiert wird.
Auch wenn der Krieg zu Ende ist, klaffen überall noch offene Wunden, die sich in der Bevölkerung zu Eiterherden entwickeln. Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Krisen bestimmen das Zeitbild.
Die Bedingungen des Versailler Friedens sind vielen ein Dorn im Auge und so toben die Kleinkriege innerhalb der Gesellschaft und Politik weiter.
Unversöhnlich- nationalistisch eingestellte ehemalige Militaristen sinnen auf Rache und Lynchjustiz und schon bald ist Paul Stainer inmitten eines Fadenkreuzes, das seine Opfer brutal tötet, um eigene Verbrechen zu verwischen.
Auch in den Reihen der Polizei begegnet ihm Misstrauen und Opportunismus und die Frage wer ist Freund oder Feind begleitet ihn täglich. Seine eigenen Kriegserlebnisse, die ihn in Gedanken und Träumen immer noch verfolgen spielen dabei eine nicht unerhebliche Rolle und so gerät er selber immer mehr ins Blickfeld der Täter.
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Ein temporeicher hochemotionaler Krimi, dem es gelingt einen Spannungsbogen von Anfang bis Ende durchzuhalten.
Dabei gelingt es Thomas Ziebula historische Fakten geschickt in die Romanhandlung einzuweben ohne den Handlungsfluss zu verlangsamen.
Seine vielfältigen Charaktere sind wunderbar herausgearbeitet und verleihen dem Geschehen Tiefe und Atmosphäre.
Die Thematik ist spannungsgeladen, gesellschaftskritisch und hochaktuell.
So ist ein Kriminalroman entstanden auf dessen Fortsetzung ich mich freue.



"Der rote Judas" ist der packende Auftakt einer neuen Krimireihe um den Kriegsheimkehrer Paul Stainer, dessen Handlung in Leipzig um das Jahr 1920 spielt, aus der Feder von Thomas Ziebula stammt und bei Wunderlich im Rowohlt Verlag im Januar 2020 erschienen ist
Wir lernen den Protagonisten Paul Stainer kennen, der traumatisiert aus dem 1. Weltkrieg nach Hause kommt und vor den Trümmern seiner Ehe steht.
Seine Frau Edith ist inzwischen mit einem anderen Mann zusammen, da sie Paul nach mehrjähriger Abwesenheit nicht mehr zurück erwartet.
Einziger Lichtblick in diesem Scherbenhaufen seines Lebens ist die Möglichkeit wieder in seinen alten Beruf zurückzukehren und einen Neuanfang als zum Inspektor beförderten Kriminalist zu wagen. Dies wird zu seiner großen Herausforderung, als er gleich zu Beginn mit mehreren perfiden Morden konfrontiert wird.
Auch wenn der Krieg zu Ende ist, klaffen überall noch offene Wunden, die sich in der Bevölkerung zu Eiterherden entwickeln. Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Krisen bestimmen das Zeitbild.
Die Bedingungen des Versailler Friedens sind vielen ein Dorn im Auge und so toben die Kleinkriege innerhalb der Gesellschaft und Politik weiter.
Unversöhnlich- nationalistisch eingestellte ehemalige Militaristen sinnen auf Rache und Lynchjustiz und schon bald ist Paul Stainer inmitten eines Fadenkreuzes, das seine Opfer brutal tötet, um eigene Verbrechen zu verwischen.
Auch in den Reihen der Polizei begegnet ihm Misstrauen und Opportunismus und die Frage wer ist Freund oder Feind begleitet ihn täglich. Seine eigenen Kriegserlebnisse, die ihn in Gedanken und Träumen immer noch verfolgen spielen dabei eine nicht unerhebliche Rolle und so gerät er selber immer mehr ins Blickfeld der Täter.
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Ein temporeicher hochemotionaler Krimi, dem es gelingt einen Spannungsbogen von Anfang bis Ende durchzuhalten.
Dabei gelingt es Thomas Ziebula historische Fakten geschickt in die Romanhandlung einzuweben ohne den Handlungsfluss zu verlangsamen.
Seine vielfältigen Charaktere sind wunderbar herausgearbeitet und verleihen dem Geschehen Tiefe und Atmosphäre.
Die Thematik ist spannungsgeladen, gesellschaftskritisch und hochaktuell.
So ist ein Kriminalroman entstanden auf dessen Fortsetzung ich mich freue.


"Der rote Judas" ist der packende Auftakt einer neuen Krimireihe um den Kriegsheimkehrer Paul Stainer, dessen Handlung in Leipzig um das Jahr 1920 spielt, aus der Feder von Thomas Ziebula stammt und bei Wunderlich im Rowohlt Verlag im Januar 2020 erschienen ist.

Wir lernen den Protagonisten Paul Stainer kennen, der traumatisiert aus dem 1. Weltkrieg nach Hause kommt und vor den Trümmern seiner Ehe steht.
Seine Frau Edith ist inzwischen mit einem anderen Mann zusammen, da sie Paul nach mehrjähriger Abwesenheit nicht mehr zurück erwartet.
Einziger Lichtblick in diesem Scherbenhaufen seines Lebens ist die Möglichkeit wieder in seinen alten Beruf zurückzukehren und einen Neuanfang als zum Inspektor beförderten Kriminalist zu wagen. Dies wird zu seiner großen Herausforderung, als er gleich zu Beginn mit mehreren perfiden Morden konfrontiert wird.
Auch wenn der Krieg zu Ende ist, klaffen überall noch offene Wunden, die sich in der Bevölkerung zu Eiterherden entwickeln. Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Krisen bestimmen das Zeitbild.
Die Bedingungen des Versailler Friedens sind vielen ein Dorn im Auge und so toben die Kleinkriege innerhalb der Gesellschaft und Politik weiter.
Unversöhnlich- nationalistisch eingestellte ehemalige Militaristen sinnen auf Rache und Lynchjustiz und schon bald ist Paul Stainer inmitten eines Fadenkreuzes, das seine Opfer brutal tötet, um eigene Verbrechen zu verwischen.
Auch in den Reihen der Polizei begegnet ihm Misstrauen und Opportunismus und die Frage wer ist Freund oder Feind begleitet ihn täglich. Seine eigenen Kriegserlebnisse, die ihn in Gedanken und Träumen immer noch verfolgen spielen dabei eine nicht unerhebliche Rolle und so gerät er selber immer mehr ins Blickfeld der Täter.

Mein Fazit:
Ein temporeicher hochemotionaler Krimi, dem es gelingt einen Spannungsbogen von Anfang bis Ende durchzuhalten.
Dabei gelingt es Thomas Ziebula historische Fakten geschickt in die Romanhandlung einzuweben ohne den Handlungsfluss zu verlangsamen.
Seine vielfältigen Charaktere sind wunderbar herausgearbeitet und verleihen dem Geschehen Tiefe und Atmosphäre.
Die Thematik ist spannungsgeladen, gesellschaftskritisch und hochaktuell.
So ist ein Kriminalroman entstanden auf dessen Fortsetzung ich mich freue.

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Geistliche Ausrüstung für Stolperfallen

Überwinderleben von Inga M. Haase

"Überwinderleben - das Siegen kannst du lernen" von der Theologin, Gründerin und Leiterin der THS- Akademie für pastorale Führungskräfte Inga M.Haase ist im SCM Brockhaus Verlag 2019 erschienen.

Was beim ersten Blick wie ein Motivations- Ratgeber wirkt entpuppt sich beim Lesen als eine sehr tiefgründige, authentische und herausfordernde Lektüre.

Inga schreibt aus ihrem Alltag und ihrer Biographie, ihren Kämpfen, Niederlagen und Erfolgen.
In 34 kompakten Lektionen und 6 unterschiedlichen Lebensbereichen nimmt sie uns mit hinein in ein von vielen Höhen und Tiefen geprägtes Leben und ihren persönlichen Erfahrungen.
Dabei unterteilt sie in das eigene Glaubensleben, den Charakter, das berufliche Leben, die persönlichen Beziehungen, den Geistlichen Dienst und als Abschluss den Umgang mit Trauer und Niederlagen.
Ihre Schreibweise ist sehr angenehm zu lesen und ihre Authentizität ermutigt uns bei Problemen den Blick himmelwärts zu heben.
Bei allem was Inga erlebt, ist Jesus ihr Mittelpunkt und ihre Kraftquelle, nach dessen Prinzipien sie ihren Alltag gestaltet und ausrichtet. Dabei ist ihre Denk-und Handlungsweise sehr diszipliniert und strukturiert. Das wird besonders bei der Lektion " Zeitmanagement " deutlich.
Ihre Tipps Zeitprobleme zu überwinden lassen sich direkt umsetzen und vermitteln ein wunderbares Gefühl, wenn man die 3 Äpfel pro Tag ( Prioritäten) geschafft hat. Dann gibt es noch genügend Zeit die kleinen Reiskörner des Alltags( unerwartete Ereignisse oder nicht so wichtige Tätigkeiten) zu erledigen. Lasst euch überraschen -es funktioniert! ????????
Die optische Gestaltung, das Layout der Innenseiten und die Farbengestaltung der Schrift sind ansprechend, übersichtlich und kurzweilig lesbar.
Man spürt den hier genannten Hilfsmitteln unabhängig welcher Lebensbereich betroffen ist ihre Tiefe und durchlebte Nähe an.
Die dazu genannten Bibelstellen und Quellen unterstützen dies und bekräftigen das auf nachvollziehbare Weise.
Am Ende jeder Lektion fordert Inga uns mit gezielten Fragen zum selbst reflektieren und gedanklichem Nachstudium auf, um ehrlich zu sehen, wo wir glaubensmäßig stehen.
Damit erhält das Werk den Charakter eines Workshops.
Mein persönliches Fazit :
Ein sehr wertvolles Buch, das aufgrund seiner Tiefe und Authentizität keinen Leser unberührt zurück lässt und uns Wertschätzung und Mut für unseren christlichen Alltag zu spricht.

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Haushalts- und Familienmanagement- effektiv, anschaulich und einfach umsetzbar

Das ultimative Familien-Haushaltsbuch von Andrea Otto

"Das ultimative Familien-Haushaltsbuch" von der Kommunikations-Designerin, Pfarrfrau und Mutter von fünf Töchtern, Andrea Otto ist im Dezember 2019 im SCM Verlag erschienen.

Es beginnt mit theoretischen Grundlagen, die man kopfmäßig erst mal speichern muss, um sie zu verinnerlichen,um dann mental gut ausgerüstet zur Tat zu schreiten.

Das ist die Voraussetzung, die darauf folgenden Praxisbeispiele und Vorschläge effektiv um zu setzen.
Andrea Otto macht Mut, sich den eigenen Schwächen und " Stolpersteinen" zu stellen und dabei zu reflektieren, welche Strukturen hilfreich sind diese zu überwinden.
Dabei erzählt sie aus ihrem persönlichen Familien-Alltag, empfiehlt "die Prioritäten-Rutsche" und viele weitere praxisorientierte Hilfsmittel.
Bei allem Erleben ist ihr Glaube an einen lebendigen und alltagsnahen Gott ihre tragende Säule und ihr Fundament die Herausforderungen zu bestehen.
Der Beginn eines jeden Tages fängt für sie deshalb mit einer Stillen Zeit und dem Zuspruch aus Gottes Wort an. Auch immer wiederkehrende Rituale und Ruhepausen sorgen für wertvolle Auszeiten, Abgrenzungen und Kraftquellen, um das hohe Arbeitspensum ihres Alltags zu meistern.
Mein Fazit:
Ein geniales Buch, das meine Erwartungen übertroffen hat.
Als Sammler und Jäger tue ich mich schwer, Sachen einfach wegzuwerfen und der Haushalt selbst war für mich bisher ein notwendiges Faktum, das ich alles andere als im Griff hatte.
Da wir immer viel Besuch haben, wurde bisher ohne großes Planen und Strukturieren die benötigten und genutzten Räume weitgehend vorzeige fähig gemacht.
Eine sogenannte Grundordnung, die zeitsparend und effizient ist, hat mir gefehlt.
Obwohl das Thema Haushalt nicht zu meinen Favoriten zählt, habe ich die Ausführungen dazu trotzdem oder gerade deswegen wunderbar genießen und zu meiner Überraschung bereits vieles direkt umsetzen können.
Dabei fand ich ihre persönliche und sehr angenehm zu lesende Schreibweise unterstützt durch anschauliche Beispiele, Abbildungen und Fotos sehr hilfreich.
Ausmisten und reduzieren auf eine überschaubare Basis ist und bleibt sicherlich mein Thema für die nächste Zeit.
Doch das, was wie ein riesiger Berg vor mir gelegen hat, ist dank Andrea Ottos durchdachten und leicht in die Praxis umzusetzenden Aufräum-, Putz- Wasch- und Einkauftipps merklich geschrumpft.
Auch meine mir wichtigen Stille Zeit, Ausruhe - und Lese- Oasen lassen sich in dieses Konzept Wunder voll einfügen.
Ein ganzheitlich- motivierender Ratgeber, der Lebensfreude bewirkt.

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Luther - ein gottesfürchtiger Mensch mit Licht- und Schattenseiten und ein Wegbereiter für die Menschenrechte

Luther von Eric Metaxas

Neben vielen bereits erschienen Luther-Biografien hat der durch sein Bonhoeffer Buch bekannte NewYorker Journalist und Autor Eric Metaxas sein neuestes Werk der beeindruckenden Persönlichkeit des großen Reformators gewidmet.
Als Leserin, die in der Nähe der bekannten Lutherstadt Worms wohnt und schon viel über Luther gehört und gesehen hat, war ich sehr gespannt auf das im SCM Verlag Hänssler aktuell erschienene Buch "Luther, der Mann, der Gott neu entdeckte.

Und ich wurde nicht enttäuscht und an vielen Stellen noch überrascht.
Eric Metaxas beschreibt die komplexen Zusammenhänge und die ungewöhnliche fest in der Bibel verwurzelte Person Luthers sehr verständlich und gut nachvollziehbar.
Seine Aussagen stützen sich auf viele historisch belegte Quellen, die seine Erkenntnisse recherchieren und exakt wiedergegeben.
Damit zieht er auch klare Grenzen zwischen überlieferten Legenden und wahren Begebenheiten.
Er nimmt uns mit in das Leben Martin Luthers verknüpft mit den Ereignissen des ausgehenden Mittelalters im 16.Jahrhundert.
Die hier aufgeführten Briefe und Dokumente liefern uns ein realistisches Bild dieser Zeit und es wird deutlich, dass Luther weder mit seinem Thesenanschlag noch mit den vielen darauf folgenden Schriften die sich anbahnende Umwälzung und Veränderung in der Welt beabsichtigte.
Sein Anliegen als bibeltreuer und in Gottes Wort gefestigter Christ war es, die katholische Kirche zu "reparieren" und sie zurück zu ihren Wurzeln zu führen.
Dabei war ihm hauptsächlich das dekadent gewordenen Papsttum und der damit verbundene und ins kommerzielle wachsende Ablasshandel ein Dorn im Auge, gegen das er leidenschaftlich kämpfte.
Dagegen stellte er die Gnade Gottes, die durch den Glauben an Jesus Christus für alle Menschen zugänglich wird und uns ohne materiellen Mittel zur Verfügung steht.
Durch seine biblisch begründeten Angriffe auf die katholische Kirche und deren "teuflische "Machenschaften wurde Luther ein öffentlich erklärter Feind und Gegner.
Dies findet seinen Ausdruck im berühmt gewordenen Reichstag zu Worms, an dem Luther vom Kaiser höchstpersönlich aufgefordert wurde seine Thesen und Schriften zu widerrufen.
Nachdem er in Berufung auf die heilige Schrift sich dem widersetzte, wird er als Häretiker mit dem Bann belegt und erhält ab sofort Predigtverbot.
Seinem treuen Beschützer und zeitlebens zu ihm haltenden Kurfürsten Friedrich dem Weisen hat er es zu verdanken, dass er ins sichere Exil als Junker Jörg auf die Wartburg gebracht wird und sich dort der Übersetzung des Neuen Testamentes widmen kann.
Neben vielen weiteren Errungenschaften Luthers ist dies eines der wichtigsten Ereignisse, die prägende Auswirkungen auf die Entwicklung des christlichen Glaubens hatte.
Gottes Wort,wurde jetzt in einer für alle verständlichen Sprache verbreitet und war nicht länger Adeligen und Geistlichen vorbehalten, die des Lateins mächtig waren.
Damit war ein Meilenstein gesetzt, der weitere Entwicklungen wie der Kampf um Menschenrechte und das Eintreten für Religionsfreiheit bedingten.
Fazit:
Ein Buch, das tief in die Geschichte Luthers eintaucht und uns einen Menschen zeigt, dessen Weg von einem ängstlichen Mönch zu einem leidenschaftlichen Gottesstreiter wird.
Dabei erleben wir ihn in all seinen Widersprüchen, seinen hellen und dunklen Seiten und seinen beeindruckenden Erkenntnissen aus dem intensiven Studium der heiligen Schrift.
Auch die Eigenschaft des liebevollen und besorgten Ehemanns und Familienmensch bleibt hier nicht verborgen, der in all seinen Bestrebungen dem Tod oft sehr nahe stand.
Dabei ließ er sich einzig und allein von der Wahrheit der Bibel leiten und sein starker Glaube an Jesus Christus war seine Kraftquelle für sein entschiedenes und mutiges Handeln
Seine Mission war es, dass jeder Mensch in eine lebendige und persönliche Beziehung zu seinem Schöpfer kommt und dadurch sein Leben von der Freiheit und Gnade bestimmt wird.
Dieser Fokus, den Metaxas in seinen Ausführungen deutlich herausarbeitet, eröffnet eine neue Perspektive und bietet Horizont erweiternde Erkenntnisse.

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