Kunden em pfehlungen
Rezensionen von lectrice:
Mysteriös
Geheimnisse des Nil, Band 1 - What the River Knows von Isabel Ibañez
Inez lebt bei ihrer Tante, ihre Eltern sind bestimmt die Hälfte des Jahres immer in Ägypten und nicht bei ihr in Argentinien. Aber dann erhält sie einen Brief ihres Onkels, der sie vom Tod ihrer Eltern unterrichtet. Sie ist untröstlich und begibt sich alleine auf den Weg nach Kairo, eine lange Reise mit dem Schiff und am Ende des 19.
Jahrhunderts nicht so einfach für eine unbegleitete junge Frau. Aber Inez lässt sich davon nicht abschrecken. Angekommen in Ägypten will ihr Onkel sie sofort mit dem nächsten Schiff zurück schicken, aber da spielt Inez nicht mit.
Und so schleicht sie sich sogar ein, um mit auf Ausgrabungen zu gehen. Aber da ist sie sogar sehr hilfreich, denn sie spürt Magie von einem Ring, der ihr dreist gestohlen wurde und sieht immer wieder Kleopatra vor sich.
Die Magie in diesem Roman nimmt nicht so viel Raum ein; lediglich alte Gegenstände haben Magie in sich bewahrt und erweisen sich meist als hilfreich im Alltag.
Schön fand ich die Illustrationen, die im Buch abgebildet sind und das Thema Archäologie und Ausgrabungen mag ich eh sehr.
Ich hatte jedoch einen größeren Magieanteil erwartet und musste mich erst auf das Buch einlassen, aber dann mochte ich es.
Das Ende ist ein echt fieser Cliffhanger.
Tolle Rekorde
Guinness World Records für Erstleser - Die besten Rekorde für Erstleser von
Als das Buch ankam, war mein Neffe gerade da und er wollte es sofort mit nach Hause nehmen, aber ich habe gesagt, dass ich es erst auch noch lesen und rezensieren muss. Wir haben uns ungefähr eine halbe Stunde mit dem Buch beschäftigt. Zuerst wollte er zum Thema Fußball nachlesen, dann ging es zu den Dinosauriern.
Dank des übersichtlichen Inhaltsverzeichnisses konnten wir die Seiten schnell finden und schon sofort erstaunliche Rekorde und Informationen nachlesen, wie beispielsweise, dass das Fell von Faultieren manchmal grünlich schimmert, weil Algen darin leben.
Beim Sportkapitel gibt es auch ganz viele Rekorde von Frauen, so etwas müsste eigentlich die Regel sein, ist es aber leider immer noch nicht, darum umso schöner, dass das hier aufgegriffen wurde.
Wenn man aufmerksam das Kapitel gelesen hat, dann fallen einem die Rätsel auch gar nicht schwer, ganz im Gegenteil und so bleibt das Gelesene auch noch besser hängen. Toll ist auch, dass es ganz unterschiedliche Rätsel gibt.
Ein rekordverdächtiges Buch.
Wunderschön
Der Sternenstaubdieb von Chelsea Abdullah
Schon das wunderbare Cover und die Leseprobe konnten mich begeistern und so habe ich die Weihnachtsfeiertage mit der Lektüre dieses Buches verbracht, wann immer es eine Pause gab - und manchmal auch dann, wenn eigentlich etwas anderes anstand.
Eine phantastische, wunderbare Reise, ein großartiger Schreibstil und ein wahres Feuerwerk an Ideen wird uns hier geboten.
Die Mitternachtshändlerin Loulie al-Nazari verkauft gemeinsam mit dem Dschinn Qadir verbotene magische Artefakte - nachdem sie diese zuvor gesucht und gejagt hat. Als sie vom Sultan persönlich den Auftrag erhält, eine magische Lampe zu finden, kann sie nicht ablehnen, denn sonst wird sie sterben. Auf ihrer Reise trifft sie auf Prinz Omar und die Diebin Aisha. Allesamt interessante und gut ausgearbeitete Charaktere.
Ein modernes orientalisches Märchen, innovativ und einfach magisch.
Ein wunderbarer Beginn der Trilogie.
Wunderschön
Über allen Bergen von Valentine Goby
Von der Autorin Valentine Goby hatte ich zuvor noch nie etwas gehört und bin nun aber neugierig auf ihre weiteren Werke geworden.
Es gibt sehr viele Romane, die zur Zeit des Zweiten Weltkriegs spielen und auch viele, die die deutsche Besatzung und das Vichy Regime sowie das freie Frankreich thematisieren, aber dieser Roman hebt sich positiv aus der Menge hervor.
Vadim leidet an Asthma und als Jude ist der Zwölfjährige außerdem gefährdet in Paris. Deshalb entscheidet sich seine Mutter dazu, ihn in die französischen Alpen bringen zu lassen, wo er in Sicherheit sein wird und sein Asthma ihn nicht mehr so plagen wird.
Vadim wird zu Vincent und erlebt die Bergwelt, trifft aber auch Menschen in einem kleinen Dorf. Die Begegnungen mit der Natur spielen hier eine bedeutende Rolle und das Buch hat einen wunderbaren Schreibstil und auch die Geschichte, die erzählt wird, konnte mich tief berühren.
Profil K
The Killer Profile von Helen Fields
Midnight Jones arbeitet für Necto, ein Unternehmen, das mit einer KI Profile von Bewerbern erstellt und damit Unternehmen oder Universitäten als Einstellungstest dient. Necto ist sehr strikt und wirkt nur nach außen hin als guter Arbeitgeber, der viel für seine Mitarbeiter tut, aber wehe, man handelt gegen die Firma oder kommt auch nur eine Minute zu spät.
Und gerade das passiert Midnight oft, denn sie hat eine schwerbehinderte Zwillingsschwester, um die sie sich ganz alleine kümmert.
Als Midnight ein sogenanntes Profil K als Testergebnis erhält, schaut sie sich die Videosequenzen an, bei denen es ihr ganz übel wird. Als sie der Geschäftsführung berichtet, wird sie ausgebremst und auf die Verschwiegenheitsklausel aufmerksam gemacht. Aber das führt dazu, dass sie erst recht nachbohrt, denn der Bewerber kennt ihr Vornamen....
Einige Kapitel werden aus Sicht des Bewerbers geschrieben, so dass man eine andere Sichtweise erhält und schon ahnt, was passieren wird oder passieren könnte.
Über lange Strecken sehr spannend, aber das Ende hat mich enttäuscht, obwohl alles aufgelöst wurde.
Amüsant und spannend
Wir finden Mörder (Wir finden Mörder-Serie 1) von Richard Osman
Ich bin ein großer Fan der Reihe um den Donnerstagsmordclub und liebe den Schreibstil und den Humor von Richard Osman und habe mich deshalb neugierig gespannt in diesen Krimi "gestürzt".
Auch dieser Krimi steckt voller Humor und so manch eine absurde Situation hat mich auflachen lassen. Der Autor hat es hier mit neuen Personen versucht, aber ansonsten ist er seinem Stil treu geblieben - was mir sehr gut gefallen hat.
Dieses Mal ermitteln Personenschützerin Amy und ihr Schwiegervater, Steve Wheeler, ein ehemaliger Polizist, der schon in Rente ist. Dazu kommt noch die Autorin Rosie d`Antonio, die Amy eigentlich auf ihrer Privatinsel beschützen sollte, als es zu einer Schießerei kommt - deren Ziel aber Amy und nicht die Autorin ist. Ein geniales Trio, eine Handlung, die rund um die Welt geht.
Ich hatte spannende und vor allem amüsante Lesestunden mit diesem Buch.
Wenig Krimi
Gefährliche Betrachtungen von Tilo Eckardt
"Der Fall Thomas Mann" und das in Verbindung mit dem Stempel "Kriminalroman" hat mich sofort neugierig gemacht und auch der Titel hat so einen leichten literarischen Hauch.
Wenn das Buch als Roman veröffentlicht worden wäre, ohne den Zusatz "Kriminal", dann hätte ich es passender gefunden, denn dem versierten Krimileser oder der Leserin fehlt es hier zwischendurch doch immer wieder an ein wenig Spannung, denn es geht doch recht gemächlich bei der Aufklärung zu.
Und auch Thomas Mann steht nicht so präsent im Mittelpunkt wie es anmutet.
Aber das Buch hat mir insgesamt doch gut gefallen, denn es verbreitet eine für mein Empfinden recht authentische Atmosphäre der Zeit und auch die Sprache wurde gut dem Zeitgeist angepasst. Solche sprachlichen Experimente gefallen mir gut und der Schreibstil ist wirklich gelungen.
Nur halt zu wenig Krimi und zu wenig Mann - aber das ist insgesamt gesehen dann doch wiederum ein Klagen auf hohem Niveau.
Großer Lesespaß
Kingdom of Lies von Stacia Stark
Als Leser*in wird man in diesem Buch direkt in die Handlung "hineingeworfen" und muss sich erst einmal zurechtfinden, aber ich mag solch einen Einstieg in eine neue Reihe gerne, bei dem sich erst so nach und nach alles klärt. Ich kann verstehen, dass man eine/r deswegen ungeduldig wird, aber bei so einem dicken Buch bleiben genug Seiten um vieles zu klären - und es bleibt aber noch jede Menge für die weiteren Bände, denen ich bereits entgegen fieber.
Prisca ist eine interessante und starke Protagonistin und das Buch ist vorrangig aus ihrer Sicht geschrieben, mit einigen "Abstechern" zur Sicht von Lorian.
Ich mochte den Schlagabtausch zwischen den beiden sehr und auch, dass Lorian eben nicht das ist, was er anfangs zu sein scheint.
Eine erfrischende Fantasy mit Göttern und Fae und nicht zu vergessen die Rolle des Königs.
Ich möchte auch gar nicht mehr auf die Handlung eingehen, weil ich befürchte, sonst den Lesespaß zu bremsen und zu viel zu verraten.
Einfach in die Geschichte abtauchen und ihr die Zeit geben, die sie braucht, um sich zu erklären - dann wartet ein großer Lesespaß.
Auf der Suche nach dem magischen Pendel
Birds of Paris – Das magische Pendel von Kathrin Tordasi
Das Cover mit der angestrahlten Kathedrale von Notre-Dame im Hintergrund und natürlich dem Titel verweist auf Paris und auch die Vögel sind hier schon zu sehen - und natürlich die Protagonistin Léa. So einen Wiedererkennungswert finde ich besonders bei Kinderbüchern wichtig. Im Inneren gibt es über jeder Kapitelüberschrift auch eine ansprechende Schwarz-weiß-Illustration.
Aber nun genug vom Äußeren, denn das Innere, die Geschichte, ist natürlich viel wichtiger.
Ich habe bereits ein Buch von Kathrin Tordasi gelesen und auch hier hat die Autorin wieder eine ganz besondere Geschichte und Atmosphäre erschaffen, die uns mit nimmt auf eine magische Reise, aus der man nur ungerne wieder auftaucht.
Schon wieder eine neue Stadt für Léa, doch als sie Alex trifft, die mit einer Taube spricht, ist sie ganz fasziniert. Aber dann verschwindet das Mädchen und Léa macht sich mit den Freunden von Alex auf die Suche nach einem magischen Pendel und wir uns mit ihr. Wunderbares Buch, das sich sehr gut zum Vorlesen eignet.
Magie und die Artus-Legende
Jewel & Blade, Band 1 - Die Wächter von Knightsbridge von Anne Lück
Harper lebt in Liverpool und hat nicht vor, ihr Studium weiter zu führen, eigentlich möchte sie lieber im Goldschmiedeladen ihrer Mutter arbeiten und sich um ihre jüngere Schwester kümmern, die nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt. Aber ist sie sich selbst gegenüber da wirklich ehrlich?
Schon der Anfang mit dem Kneipenabend mit ihrer besten Freundin Willow hat mir gut gefallen, aber dieses Leben lässt Harper bald hinter sich und fährt nach London.
Die in ihre erwachte Magie interessiert sie da eher weniger, sie möchte vielmehr alles über ihren Vater erfahren, der sie vor Jahren von heute auf morgen verlassen hat, um zu seiner Familie zurück zu kehren. Und genau zu dieser Familie fährt Harper nun. Und mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht verraten.
Ich mag den Schreibstil und die Geschichten von Anne Lück gerne und auch mit dieser neuen Reihe hat sie mich begeistert.
Ich bin schon ganz gespannt auf den zweiten Band der Dilogie.











