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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tara:

Ein Stück Deutsch-Amerikanische Geschichte

Der Empfänger von Ulla Lenze

„Der Empfänger“ ist ein historischer Roman der Autorin Ulla Lenze, der die deutsche Geschichte einfach einmal aus einem anderen Blickwinkel beleuchtet.

Josef Klein ist aus Deutschland nach New York ausgewandert. Er mag das multikulturelle Treiben der Stadt und ist alles andere als ein Nazi. Diese werben ihn aber wegen seiner Funker-Kenntnisse für den nationalsozialistischen Geheimdienst an und bevor es Josef richtig bewußt wird, steckt er mittendrin.

Die Handlung des Romans erstreckt sich über mehrere Zeitebnen und drei Handlungsorte - New York, Deutschland, Costa Rica. Die Autorin berichtet im Wechsel durch Rückblenden und obwohl der Schreibstil leicht zu lesen und durch die Dialoge sehr lebendig ist, erfordert er gleichzeitig auch einiges an Konzentration, da sich die Handlung durch viele kleine Puzzlestückchen zusammenfügt.

Josef ist ein interessanter Protagonist, ein wenig opportunistisch, aber weltoffen und nicht unkritisch. Er lässt sich gerne treiben und wirkt zwischenzeitlich ein wenig orientierungslos. Das Verhältnis zu seinem Bruder Carl, bei dem er nach seiner Rückkehr aus den USA unterkommt, ist angespannt und konfliktreich.
Ulla Lenze hat in ihre Rahmenhandlung – einen deutschen Auswanderer, der während des Krieges unbeabsichtigt als Spion der Nazis instrumentalisiert wird – aus einer ungewöhnlichen Perspektive beschrieben und interessante historische Details eingebaut. Gleichzeitig gelingt es ihr die Atmosphäre der verschiedenen Viertel in New York und auch die im Nachkriegsdeutschland gut einzufangen. Die geschilderten Kontraste, die unterschiedlichen Handlungsorte und der Wechsel zwischen den Zeitebenen machen das Gelesene spannend und abwechslungsreich.

Abschließend befindet sich im Anhang eine umfangreiche Zusammenstellung von weiteren Werken, die der Autorin auch als Quelle gedient haben, womit das Buch perfekt abgerundet wird.

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Fesselnd & gut recherchiert

Gut Greifenau - Goldsturm von Hanna Caspian

"Gut Greifenau - Goldsturm" ist der vierte Band der Gut-Greifenau-Reihe von der Autorin Hanna Caspian. Die Handlung beginnt im Oktober 1919 und schließt somit direkt an den dritten Band „Gut Greifenau – Morgenröte“ an. Da die Handlung und die Entwicklung der Charaktere aufeinander aufbauen, ist es zum besseren Verständnis durchaus sinnvoll und lohnenswert, die vorherigen Bände zuerst zu lesen.

Schon nach wenigen Seiten war ich wieder mitten im Geschehen und konnte die Atmosphäre der Zeit spüren. Die gesamte Bevölkerung leidet unter den Folgen des Krieges und Konstantin und Rebecca versuchen Gut Greifenau vor dem Ruin zu bewahren, was ihnen dank der Unterstützung von Katharina und Julius zu gelingen scheint. Katharina fehlt es an nichts, sie lebt ein Leben, das nur wenigen in dieser schweren Zeit möglich ist und träumt nach wie vor von einem Medizinstudium.

Auch in diesem Band findet man zu Beginn wieder eine Personenübersicht über die Herrschaft, ihre Bediensteten, sonstige Charaktere und Karten der Umgebung vor Ort und Gut Greifenau. Ich mag diese kompakten Informationen, da sie es leicht machen, direkt wieder in die Handlung einzusteigen.

Der Schreibstil von Hanna Caspian ist einfach großartig, angenehm zu lesen und sehr lebendig. Die Lebensumstände werden gut und umfassend beschrieben und man erhält schnell einen intensiven Einblick in das Leben der privilegierten Bevölkerung und der Bediensteten.

Durch den Perspektivwechsel der Personen erhält man einen sehr umfassenden Blick auf die gesamte Situation. Im Hintergrund der Geschichte stehen die historischen Ereignisse der Zeit, der Weimarer Republik. Das Leben ist unruhig und die Bevölkerung arm. Neben der interessanten und facettenreichen Entwicklung der Charaktere spürt man wieviel Recherchearbeit in dem Buch steckt. Die geschichtlichen Hintergründe werden gekonnt in die fiktiven Ereignisse verflochten und mir hat es einfach Spaß gemacht, dass ich auf so unterhaltsame Art und Weise wissenswerte Fakten vermittelt bekommen habe.

Mich hat auch dieser Band wieder begeistert. Er war fesselnd und unterhaltsam, ich habe mit den Charakteren gebangt und gelacht. Liebhabern historischer Romane, die fiktive Geschichten mit historischem Hintergrund mögen, kann ich diese Reihe nur empfehlen.

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Anspruchsvoll – anstrengend - lohnenswert

Milchmann von Anna Burns

„Milchmann“ ist der erste Roman der Autorin Anna Burns, der in Deutsch veröffentlicht wurde. Die verschiedenen Auszeichnungen, die der Roman erhielt, haben mich neugierig gemacht und ich war gespannt, ob der Roman meinen Erwartungen entsprechen würde.

Anna Burns berichtet aus der Ich-Perspektive der Protagonistin erzählt.

Sie wird von einem wesentlich älteren und einflussreichen Mann – dem Milchmann – gestalkt und zieht dadurch die Aufmerksamkeit der Leute auf sich, die ihr eine Affäre anhängen. Dies ist aber nur das Grundgerüst des Romans, in dem es vielmehr – um die politischen und religiösen Konflikte, die Menschen und das gesamte Zeitgeschehen der 1970er Jahre in Irland – geht.

Die Ausdrucksweise der Autorin erfordert viel Aufmerksamkeit. Die Sätze sind lang und verschachtelt und der Schreibstil subtil, trocken und sarkastisch.

Die Charaktere haben keine Namen, sondern werden durch ihren Bezug zu der Protagonistin oder andere Eigenarten benannt. Dadurch fand ich es schwierig eine Verbindung zu ihnen aufzubauen und sie blieben mir eher fern. An einigen Stellen ging mir die Autorin ein wenig zu sehr ins Detail und ich hätte gerne auf die brutalen Einzelheiten und das daraus folgende Kopfkino verzichtet.

In dem Buch steckte neben der Geschichte um die Protagonistin und den Milchmann so viel an historischen Hintergründen, Andeutungen, Fakten, die sich bis in die Gegenwart ziehen, dass es wahnsinnig aufwühlend ist und eine unglaubliche Brisanz enthält.

Es ist kein Roman, der unterhält und mit dem man sich wohlfühlt, aber einer der aufrüttelt, erschreckt und den man lange im Gedächtnis behält.

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Genialer Auftakt einer Trilogie – spannend & lehrreich

Code: Orestes - Das auserwählte Kind von Engstrand Maria

„Code: Orestes - Das auserwählte Kind“ ist das gelungen Debüt der Autorin Maria Engstrand und der erste Band einer Trilogie.

Die 12-jährige Malin bekommt von einem Unbekannten einem Brief überreicht, den sie in 100 Tagen an ein Kind übergeben soll, das in das Nachbarhaus ziehen wird. Tatsächlich zieht 100 Tage später Orestes mit seiner Mutter Mona und seiner kleinen Schwester Elektra dort ein.

Obwohl Orestes zunächst wenig begeistert ist, beginnen Malin und Orestes gemeinsam den Brief zu entschlüsseln und stoßen dabei auf immer mehr Geheimnisse um einen Wissenschaftler aus dem vorherigen Jahrhundert.

Die Geschichte wird aus der Perspektive von Malin erzählt, eine sehr sympathische Protagonistin, die ein wenig schüchtern wirkt. Ihre Mutter ist sehr mit ihrer Arbeit eingespannt und ihr Vater ist krankheitsbedingt ein wenig geschwächt. Orestes und seine Familie sind vollkommen anders. Er wirkt kühl und wenig zugänglich und seine Mutter hat einen leichten Hang zur Esoterik. Sowohl Orestes als auch Malin sind äußerst clever, zwei kleine Mathegenies, die sich durch das gemeinsame Lösen der Rätsel und Entschlüsseln der Codes annähern. Dabei ist es ausgesprochen interessant, was man alles über Codes, Rechenschieber, Rechenmaschinen, die Entwicklung der Schreibmaschine und vieles Weitere erfährt. Neben wissenswerten Fakten, weißt die Autorin auch noch auf die Risiken des Internets hin und die Gefahren, wenn man von Fremden angesprochen wird.

Der Schreibstil ist einfach und lässt sich leicht und flüssig lesen, die Handlung ist spannend und die Rätsel fordern zum Miträtseln auf und das in Kombination mit den Fakten, war für mich eine rundum gelungene Story. Das Ende ist stimmig, aber es gibt natürlich auch einen Cliffhänger, der neugierig auf den nächsten Band macht.

Der Verlag empfiehlt das Buch Lesern im Alter von 11 bis 13 Jahren, aber ich hatte ebenso viel Spaß an dem Buch - an den geheimen Codes, die entschlüsselt werden mussten, an den Rätseln und auch an den stimmigen Zeichnungen von der Illustratorin Lotta Geffenblad - wie meine Kinder. Insgesamt ist es ein tolles Leseerlebnis.

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Romantische Liebesgeschichte mit Bollywood-Flair

Cherish Hope von Nalini Singh

„Cherish Hope“ ist der zweite Band der Hard Play Reihe der Autorin Nalini Singh, der sich auch ohne Vorkenntnisse des ersten Bandes problemlos lesen und verstehen lässt.

Naynas Freiheitsdrang ist riesig, aber sie liebt auch ihre indische Familie, die großen Wert auf Traditionen legt. Nachdem sie zugestimmt hat den Mann zu heiraten, den ihre Eltern für sie ausgesucht haben, bereut sie diese Entscheidung schon bald wieder, möchte sich zuvor noch ein letztes Mal so richtig frei fühlen und ein Abenteuer erleben.

Auf einer Party lernt sie Ray kennen, der in ihr Gefühle hervorruft, mit denen sie nicht gerechnet hat. Aber noch viel weniger hat sie damit gerechnet, dass dieser plötzlich verschwindet und ihr später von ihren Eltern als potentieller Ehemann vorgestellt wird.

Der Schreibstil von Nalini Singh ist wieder einmal einfach nur wundervoll. Sie versteht es zu fesseln und ihre Leser mit in eine andere Welt zu nehmen. Hier in die Welt von Nayna und Ray, mit reichlich Romantik, ein wenig Humor und Bollywood-Flair.
Ein kleines Highlight waren auch die Kapitelüberschriften, sie machen immer direkt neugierig auf das nächste Kapitel, so dass es schwer wird das Buch aus der Hand zu legen.

Der Roman ist keine anspruchsvolle Geschichte, sondern ein richtiges Wohlfühlbuch mit liebenswerten Charakteren und Nebencharakteren, bei dem man gleichzeitig ein paar Einblicke in eine fremde Kultur bekommt.

Mich hat dieses gefühlvolle Buch berührt und zum Lachen gebracht. Die Dialoge zwischen den Protagonisten waren einfach witzig und die Handlung romantisch, wenn auch mit ein wenig Pomp und Übertreibung.

Mein Fazit: Ein Buch zum Träumen und wohlfühlen, das mich bestens unterhalten hat.

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Deutliche Worte zum Thema Klimaschutz

#klimaretten von Rainer Grießhammer

„#klimaretten“ ist ein gut strukturiertes Buch des Autors und Experten für Umweltpolitik und Konsum Prof. Dr. Rainer Grießhammer.

Der Ratgeber spricht alle wichtigen Themen – Energiegewinnung, Fortbewegung, Ernährung und Wohnen - rund um den Klimaschutz an.
Mit seinem klaren und deutlichen Schreibstil spricht er den Leser direkt an.

Seine Sätze und Forderungen sind für jeden verständlich.

Schnell wird deutlich, dass der Weg aus der Klimakrise aus unzähligen einzelnen Maßnahmen besteht. Allerdings gibt es auch einiges an Wiederholungen, da der Autor immer wieder zu den gleichen Schlussfolgerungen kommt. Für jemanden, der sich bisher nur wenig mit dem Thema beschäftigt hat, mag das gut sein, für Leser mit Vorwissen eher unnötig.

Wenn man gezielte Informationen zu einem Thema haben möchte, helfen die Grafiken, Fakten- und Informationsboxen auch losgelöst vom Fließtext für einen schnellen Überblick.

Ein ausführliches Glossar, ein umfangreiches Stichwort-und Hashtag-Verzeichnis sowie das Nachwort runden das Buch zu einem gelungenem Ratgeber ab.

Mein Fazit: Ein brandaktuelles Buch, das informiert und Wege aufzeigt, wie man selbst aktiv werden kann.

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Historischer Gesellschaftsroman – lesenswert

Die Schule am Meer von Sandra Lüpkes

„Die Schule am Meer“ ist ein gut recherchierter historischer Roman der Autorin Sandra Lüpkes, die selbst lange Zeit in Juist gelebt hat und dort aufgewachsen ist.

Eine Gruppe von Lehrern gründet 1925 auf Juist ein Internat. Ihre Pläne und Ideen sind ungewöhnlich, sie wollen etwas Außergewöhnliches schaffen und heben sich von denen der Standard-Schulen ab.

Es kommt die Unstimmigkeiten zwischen den heimischen Inselbewohnern und den Lehrern.

Der Schreibstil der Autorin ist ruhig, aber dennoch fesselnd. Durch die Perspektiven aus Sicht der einzelnen Charaktere bekommt man einen umfassenden Eindruck über die Ereignisse.

Stellenweise ist das Buch durch die damaligen Begebenheiten sehr ernst und bedrückend, es gibt aber auch amüsante Szenen, ein Wechsel der Stimmungen wie im echten Leben.

Die einzelnen Charaktere werden detailliert und authentisch dargestellt. Sie sind sehr verschieden und die unterschiedlichen Entwicklungen, die sie durchmachen sind interessant beschrieben.

Der Flair der Insel hat trotz der schweren Zeiten etwas Zauberhaftes. Interessant sind auch die historischen Persönlichkeiten, die sich zu dieser Zeit auf Juist aufgehalten haben.

Das Nachwort, sowie die Fotos der Innencover und die Skizze der Schule runden das Buch zu einem gelungenem Leseerlebnis ab.

Insgesamt ist es ein gut recherchierter Roman, der ein Stück der Geschichte der Insel Juist ausgiebig beleuchtet und die Atmosphäre und den Zeitgeist der damaligen Zeit gekonnt einfängt.

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Ein wichtiges Buch über Frauen & Hormone – lebensnah & informativ

Midlife-Care von Susanne Esche-Belke; Suzann Kirschner-Brouns

„Midlife-Care: Wie wir die Lebensmitte meistern und die Kraft unserer Hormone nutzen“ ist ein wichtiger Ratgeber für Frauen, die mehr über ihre Gesundheit wissen möchten, mehr für sich tun wollen und nach Lösungen, Ratschlägen und Tipps für alltägliche Probleme in Bezug auf Frauengesundheit suchen.

Mich hat das Buch der beiden Autorinnen Dr. med. Suzann Kirschner-Brouns (Ärztin und Medizinjournalistin) und Dr. med. Susanne Esche-Belke (Fachärztin für Allgemeinmedizin mit dem Schwerpunkt ganzheitliche Therapie weiblicher Hormon- und Immunstörungen) begeistert und ich hätte mir gewünscht, es schon viel früher gelesen zu haben.

Der Schreibstil der Autorinnen liest sich angenehm und flüssig, so dass ich mich beim Lesen – obwohl es sich eigentlich um ein Sachbuch mit unzähligen Informationen und Fakten handelt – gut unterhalten gefühlt habe. Sie berichten auf der Basis ihrer eigenen Erlebnisse und da sie gleichzeitig ihr ärztliches Hintergrundwissen einfließen lassen, entsteht eine tolle Kombination aus alltäglichen Problemen, die sich oft nur schwer zuordnen lassen und praxisnahen Lösungsansätzen.

Die einzelnen Kapitel sind gut strukturiert. Es gibt Patientenbeispiele, Schaubilder und Fragebögen, die für Abwechslung sorgen und sehr informativ sind. Passende, kleine Illustrationen runden das Gelesene wunderbar ab.

Ich habe in diesem Ratgeber wirklich viel Wichtiges und Neues über Hormone, Gesundheit und die Zusammenhänge erfahren und dabei eine Menge dazugelernt.

Meiner Meinung nach sollte jede Frau das Buch lesen, um sich selbst besser zu verstehen und gegebenenfalls auch, um ihre Probleme fachgerichteter angehen und gezielter Fragen stellen zu können.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

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Spannender Auftakt einer neuen Reihe

Dragon Ninjas, Band 1 - Der Drache der Berge von Michael Petrowitz

„Dragon Ninjas: Der Drache der Berge“ ist der erste Band der Dragon-Ninjas-Reihe des Autors Michael Petrowitz.
Der Drache O-Gonsho will die Weltherrschaft an sich reißen und muss dazu die vier magischen Waffen der Ninjas an sich bringen.

Der 10-jägrige Lian hat gerade erfahren, dass er ein Drachenblut ist und dass in seinen Adern das Blut des Hüterdrachens fließt, das ihm ganz besondere Fähigkeiten verleiht.

Er ist noch ganz neu im Ninja-Internat und soll verhindern, dass O-Gonsho an sein Ziel gelangt und macht sich gemeinsam mit seinen Freunden Sui und Pepp auf die Suche nach dem magischen Schwert.

Der Schreibstil ist gut geeignet für die Zielgruppe der ab 8-jährigen, da der Autor einfache und klare Sätze verwendet. Ebenso passend sind die kurzen Kapitel, die sich perfekt für Leseanfänger eignen.

Dier Ereignisse sind spannend. Die Freundschaft und der Zusammenhalt, der sich zwischen den drei Protagonisten entwickelt macht einfach Spaß. Dabei sind die Charaktere sehr unterschiedlich und werden gut beschrieben. Während Sui die Ninjakünste bereits perfekt beherrscht, ist Pepp ist ein schusseliger kleiner Wald- und Wiesendrache, der uns mehrfach zum Lachen gebracht hat.

Im Buch befinden sich zahlreiche detaillierte schwarz-weiß Zeichnungen des Illustrators Marek Bláha. Sie machen das Buch zu einem rundum gelungenen Leseereignis. Am Ende findet man noch einige Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen aus der Welt der Ninjas.

Insgesamt ist es ein tolles Leseabenteuer für kleine Leser, mit dem sie sogar noch Punkte auf antolin.de sammeln können.

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Ein echter Wohlfühlroman

Zu wahr, um schön zu sein von Gabriella Engelmann

„Zu wahr, um schön zu sein“ ist ein weiterer gelungener Roman der Autorin Gabriella Engelmann.

Für die 45-jährige Caro und ihr Mann Matthias steht die Silberhochzeit an. Caro plant die Feier und möchte das Eheversprechen erneuern. Aber alles kommt anders als geplant, die Feier endet mit der Trennung von Matthias und Caro.

Als ob das nicht schon hart genug wäre, verliert sie wenig später auch noch ihren Job und mit ihrem Teenagersohn Felix hat sie es auch alles andere als leicht.

Der Schreibstil von Gabriella Engelmann ist locker, leicht und humorvoll. Man fliegt förmlich durch die Seiten und ich hatte den Roman innerhalb kürzester Zeit „eingeatmet“. Caro stolpert von einem Desaster ins nächste, vieles ist total überzogen dargestellt, aber ich konnte nicht anders als beim Lesen permanent vor mich hinzugrinsen.

Die Charaktere werden gut dargestellt und Caro sowie ihre beste Freundin Sylvia und die Lotsenwitwe Hedwig muss man einfach mögen.

Das Ende har mich nicht überrascht, aber es war stimmig und rund.

Aus meiner Sicht ist dieses Buch ein absoluter Wohlfühlroman, den man liest, wenn man sich vom Alltag ablenken und auf andere Gedanken kommen möchte und das ist der Autorin bestens gelungen.

Ich kann das Buch als leichte Lektüre zwischendurch nur empfehlen.

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